Kommentare

Wie wahr

Schön, daß gerade Herr Groß den wesentlichen Punkt anspricht. Nicht, daß das IOC daran partizipieren darf, daß eine Region mit viel Geld daran geht, eine solche Großveranstaltung logistisch vorzubereiten, nein, die Region darf im Wesentlichen NICHT daran partizipieren, daß sie ein Produkt vermarktet. Es ist nicht die generelle Ablehnung von Großprojekten, die mittlerweile gerne aufgeführt wird, sondern der Punkt, daß man es satt hat, daß einem Funktionäre eines raffsüchtigen Vereines auf der Tasche liegen.
Und die Verträge die gerade die internationalen Sportverbände den ausrichtenden Regionen versuchen aufs Auge zu drücken, führen zumindest bei vielen Leuten die ich kenne, zu einem zunehmenden Desinteresse an solchen Veranstaltungen.
Schade für den Sport

Endlich Umdenken

Der Gigantismus der Unmengen an Ressourcen verschlingt und am Ende nicht nur eine kaputte Um-"Welt", sondern auch verzweifelte Menschen hinterlässt dient doch ausschließlich nur noch der Profitmaximierung. Den Profit streichen allerdings nicht die direkt Beteiligten, sondern irgendwelche Aktionäre und Gernegroße, in einem ausreichenden Sicherheitsabstand zu der gigantischen Zerstörung und Verschwendung, ein.
Nicht Alles was der Mensch inzwischen in der Lage ist zu tun, sollte er auch tun. Bescheidenheit und mehr Bewußtsein, für die einzige Welt die wir haben ,sollten endlich Einzug halten.

Genau darum wollen die

Genau darum wollen die Blockparteien keine Volksentscheide! Weil die Bürger allmählich durchschauen, wie versucht wird, sie durch gekonnte Propaganda der opportunen Obrigkeit hinters Licht zu führen.

Michael Groß kennt sich aus

Micheal Groß trifft den Nagel auf den Kopf: das IOC sahnt ab, wir haben die Kosten und den Schaden in der Umwelt. Da jubelt keiner. Die Korruption ist seit Jahren bekannt und keiner tut was. Herrn Bach ist ja alles bekannt. Da er jetzt der Chef ist, hätte er es in der Hand, etwas zu ändern.
Leider verkennt OB Ude vollkommen die Situation, wenn er sagt, ggf. das Votum der Bevölkerung zu ignorieren. Könnte leicht sein, dass er bei der nächsten Wahl ignoriert wird.

Klare Aussage von Hern Groß

Zitat:" ...dass die olympische Idee wieder an Nummer eins steht und nicht Profitstreben und Machtpolitik..."

Ich denke das er vielen Menschen aus dem Herzen spricht. Man kann die Worte "olympische Idee" aber auch durch alle anderen Worte wie Politik, Menschlichkeit, oder Bürger ersetzen.

Ich freue mich das ein Aushängeschild des Sports, wie Herr Groß, das ähnlich sieht wie viele andere Menschen auf dieser Erde. Deutschland ist nur ein sehr kleiner Teil, die Schweiz ebenso.

Den Bürgern der Länder bringt dieser Prestigekampf nie etwas. Im Gegenteil, danach muss die Gemeinschaft unter den Kosten leiden während sich eine bestimmte Klientel die Taschen vollstopfte. Nicht einmal die Sportler der "Winterspiele" haben so viel davon wie ein "normaler" Bundesligaspieler.

Wenn es vorbei ist, ist vieles zerstört was man nicht mehr reparieren kann. Ob dieses kurzfristige Profitdenken noch ankommt werden wir sehen, ich hoffe nicht. Denkt an die Wahlen, man kann sich auch so wehren.

Gute Entscheidung

Alles in allem ist das eine gute und dabei auch noch typisch deutsche Entscheidung. Die Menschen wenden sich nämlich mit kleinbürgerlichem Sicherheitsdenken von Großprojekten ab. Dahinter steht auch eine Abkehr vom Kapitalismus und vom Wachstumsgedanken. Hin zur Provinziellen Bedeutungslosigkeit.

Warum ach dafür sein ??

Immerhin hat München ja schon sein Olympiadorf ! Also wieso noch mehr Olympia in München? Einmal reicht doch schon zumal die Wohnungen ja schon seit langem für andere Zwecke vermietet sind.

Guter Kommentar von Herrn Groß

Tja, die Bevölkerung lässt sich halt heutzutage nicht mehr so hinter die Fichte führen, wie in vergangenen Zeiten.
Recht so! Wir brauchen in Deutschland mehr Bürgerentscheide.

Ein tolles Interview

Was für ein tolles, sympathisches und ehrliches Interview mit dem ehemaligen Spitzensportler. Alles, was er sagt hat Hand und Fuß, dabei ist er diplomatisch und tritt keinem auf die Füße.
Im Gegensatz zur abgehobenen Maria Höfl-Riesch. Ich zitiere: "Schade, dass die Menschen so engstirnig sind. Wir trauen uns nichts Neues mehr. Ich bin schockiert."
Aha, die Menschen sind engstirnig, weil sie der olympischen Industrie nicht unsere sauer erarbeiteten Steuergelder in den Rachen schmeißen wollen. Oberbayern verdient mehr am nachhaltigen Tourismus in der gesunden Natur als an 1x Groß-Olympia. Außerdem ist da jedes Jahr genug Sport. Die Bayern haben m.E. richtig entschieden. Die Menschen dort sind nicht engstirnig, sondern weitsichtig, Frau Riesch!

hä?

das ist ja was ganz Neues..die wollen das deshalb nicht...weil die nicht direkt ein Profit davon haben..das ist sicherlich der Hauptgrund .aber nun gleich das Kinde mit dem Bade ausschütten ..na ja gelllllllllllll Liebe Grüße

ein Träumer ist er schon der Herr Groß

wer macht den heute noch was ohne Profit er hatte doch auch selbst abgesahnt ..was ich Ihm ja gönne..aber der Olympische Gedanke..das gabs bei Ihm auch schon nicht mehr gelllll...er redet als Coaches ganz gut ..hatte er schon immer gekonnt Respekt grinsssssssss

Umdenken beim IOC

Was kümmert es das IOC, wenn sich kein Ort in Deutschland mehr für die Austragung der Spiele bewirbt? Es gibt genug andere Bewerber, da braucht niemand die deutschen Besserwisser.

@Neuländer

Was hat diese einmütige Entscheidung mit Kleinbürgertum zu tun? Michael Groß trifft es exakt mit seinen Aussagen: "Unvorhersehbare Auswüchse bei der Umsetzung solcher Großveranstaltungen", "Gigantismus mit schwer kalkulierbaren finanziellen und ökologischen Folgen", "Die Bürger können und wollen selbst entscheiden, ob ein Projekt ihnen Nutzen bringt oder nicht. Ob Risiken kalkulierbar und Gefahren hinnehmbar sind.", "Die betroffene Region trägt das Risiko, der Profit aber wandert zum IOC wandert." ... Das hat alles beileibe nichts Kleinbürgerliches. Deshalb gilt in der Tat der Satz: "Wir können in Deutschland stolz darauf sein, dass die Bürger sich mittlerweile so genau überlegen, ob eine Sache wirklich nachhaltig ist und was taugt oder nicht." In der heutigen Berichterstattung überwiegt jedoch leider die These, dass sich "Stimmung" gegen "Argumente" durchgesetzt hätte - als ob die Befürworter keine Stimmung gemacht hätten in Form eines völlig irrationalen und pathetischen Hypes.

Volksbefragungen ein MUß ,

-Gottseidank ,

die Natur wird es Danken !

Natürlich müssen bie gravierenden Entscheidungen Volksbefragungen her !

Wenn d. Herrschende Kaste nicht Willens ,
dann muß dieser fehlende "Willen" vom Volk herbeigeführt werden , Das Volk ist
die Macht , Nicht die Polit-Clowns in Berlin ,
die sind NUR Gewährsträger , wenn sie
nicht umsetzen, gibts eine Revolte durch
d. Basis, durch das VOLK !
Beginnend mit einem flächendeckenden
Genralstreik, der erstmal d. Export-Bänder stillegt usw. usw. ,
Alternativen gibts genug !
Wenn das Volk nur wüßte , wie "stark" es tatsächlich ist .............Dann würde das
Große Zittern losgehen .., b.d. sog. Entschei-
dungsträgern

Nach dem Interview

Mit Michael Groß gibt's eigentlich nichts mehr zu kommentieren.
Es ist alles gesagt, und richtig.

Bei Fußball hätte das Volk anders entschieden!

Nun macht das Volk mal nicht intelligenter als es ist.
Wäre es um Fußball und nicht um so populäre Sportarten wie Langlauf und Curling gegangen, hätten die nämlich anders entschieden. Die FIFA ist ja nun wirklich nicht besser als das IOC. Und im Interview spricht Groß ja auch von später nicht mehr genutzten Sportstätten, ja die Sportstätten einiger Sportarten haben in Deutschland keine hohe Popularität. Das gehört nun auch mal zu Olympia über den eigenen Tellerrand hinauszugucken.
Schade ist natürlich,daß nun bis auf weiteres keiner mehr so blöd sein wird in Deutschland und sich für irgendwas bewerben wird, oder würden Sie das als Politiker noch machen? Davon abgesehen, würden Sie einem Land den Zuschlag geben, dessen Bevölkerung so offensichtlich kein Interesse an sportlichen Großereignissen hat?
Würden Sie einen Sportler sponsoren, für dessen Sport es offenbar keinerlei Interesse im Land gibt?

Am 11. November 2013 um 17:31 von Beate69

Sie mögen, was die nähere Zukunft betrifft, die Dinge richtig sehen.

Aber dies war endlich mal ein Anfang, bei dem der sogenannten Elite gezeigt wurde,dass "Otto-Normal-Bürger" anfängt zu vergleichen und abzuwägen und nicht nur auf Propaganda dieser angeblichen Elite zu hören.
Vielleicht greift dieses Nachdenken auch mal auf andere Länder über.

Noch nicht erwähnt wurde,

dass in Peking und Sotchi die angestammte Bevölkerung wie Fliegen und deren Lebensumfeld wie die entsprechenden Haufen behandelt wurden.

Merkwürdige Kritik

Man kann glaube ich nicht sagen, dass es "Die Deutschen" in diesem Fall "besser wissen", denn in anderen Ländern würden die Bürger wohl ähnlich entscheiden, wenn sie dies dürften. Und man muss jetzt auch nicht übertreiben mit der Schwarzmalerei: wieso sollte in Deutschland nie wieder ein sportliches Großereignis mehr stattfinden? Ein großes Fußballturnier ist etwas völlig anderes, denn hier gibt es bereits beste Wettkampfstätten dafür, die auch nach der Veranstaltung auf viele Jahre weiterhin genutzt werden. Man muss jetzt wirklich nicht so tun, als ob in Bayern oder Deutschland die Lichter ausgehen. Wir sind in vielen Bereichen so gut aufgestellt, dass es nicht zwangsläufig Olympische Spiele braucht, um international "gut da zustehen". Und den allermeisten Bürgern dürfte es sowieso egal sein, ob Sie die Wettkämpfe aus dem eigenen Land, aus Asien oder Amerika am TV-Gerät verfolgen.

Erstmal gut

Meine Meinung

Generell: Endlich einmal ein Volksentscheid ! Das sollte oefter und rechtzeitiger erfolgen.

Olympia:
Wer braucht Olympia? Es gibt fuer alle Sportarten Weltmeisterschaften - Olympia ist doch eigentlich "extra", oder?
Warum also Olympia?
Da war einmal das Prinzip, dass ALLE beteiligten Staaten fuer die Dauer der olympischen Spiele ALLE kriegerischen Handlungen einstellen muessen.
Das war einmal das Prinzip, dass die Vertreter der kriegfuehrenden Laender die "olympisch erzwungene" Waffenruhe zu Gespraechen nutzten.
Da davon nichts mehr uebrig ist, braucht man imho auch Olympia nimmer - dazu gibt es eben Weltmeisterschaften.

Drumherum um Olympia:
Errichtung uebergrosser, spaeter nie wieder voll genutzter Anlagen, einmalige Ueberbelastung einer Gegend mit vorheriger jahrelanger Bautaetigkeit und im folgenden Instandhaltungskosten fuer ..ja fuer was?
Sorry - muss alles nicht sein. Da wird viel Geld aufgewendet fuer etwas einmaliges.

Am besten ganz abschaffen

Herr Ude ...

... nehmen Sie das Geld das Sie ins olympische Dorf investieren wollten in die Hand und fördern damit den sozialen Wohnungsbau in Ihrer Stadt.

Hoffentlich ...

Die Äußerungen von Michael Groß finde ich vernünftig.

Natürlich gefällt das Votum der bayerischen BürgerInnen denjenigen nicht, die sich an dieser Großveranstaltung zu Lasten der Allgemeinheit bereichern wollten.

Hoffentlich werden wir bald bundesweite Volksentscheide sehen; das würde die direkte Demokratie stärken. Damit bundesweite Volksentscheide eingeführt werden können, muss allerdings das Grundgesetz mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag geändert werden.

Enteignung

Vielleicht klingt einigen Personen auch noch die Enteignungsdrohung
(bzw. der EUphemismus „vorzeitige Besitzeinweisung“) im Ohr, welche
2011 für die Bewerbung `18 im Gespräch war als einige Grundeigentümer
ihre Flächen nicht für den Schmarrn hergeben wollten.

Vielleicht glaubt auch mittlerweile kein Schwein mehr an den angeblichen
trickle-down-Effekt (Reaganomics) einer Olympiade, einer WM, EM oder
sonstwas. London und Polen lassen grüßen.

wir brauchen noch mehr nicht..........

z.b. politiker, welche sich im landtag mit beschäftigtentricks bereichert haben und heute noch dort sind.
oder wechsler von politik in wirtschaft, mit pensionsansprüchen........

Mehrheit für Zaudern

Auch hier im Forum ist die Mehrheit für die Vorsicht, für das Zagen und Zaudern und gegen die großen Ideen. Ist das Deutschlands Zukunft?

re auchdabei 18:20

Sehr richtig.
Wird aber leider nur auf taube Ohren treffen.

Votum des Volkes

Da sich hier viele für die Beteiligung des Volkes an Entscheidungen wie diesen begeistern können, mag ein Hinweis erlaubt sein.
München, Wahlbeteiligung: 28,9%
Sowas nenne ich nicht Votum des Volkes.
Ja: 47,9% / Nein: 52,1%
Ist auch nicht gerade eindeutig.
Etwas mehr Begeisterung zeigte sich in Garmisch-Partenkirchen, Wahlbeteiligung: 55,8%
Ja: 48,4% / Nein: 51,6%

Ich traue der Mehrheit meiner Mitbürger nicht zu, sich an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Und ich will und kann mich auch nicht immer in jedes Detail einarbeiten, um wirklich mitreden und mitentscheiden zu können. Da wird wohl eher die Seite gewinnen, die die nettere Werbung oder die sympathischeren Fürsprecher hat. Deshalb, falls notwendig, dann mein Votum für eine sehr sehr vorsichtige Öffnung unserer repräsentativen Demokratie für die direkte Demokratie.

re ex-linker

"Auch hier im Forum ist die Mehrheit für die Vorsicht, für das Zagen und Zaudern und gegen die großen Ideen"

Dann erklären Sie uns erstmal, was an olympischen Winterspielen mit allen bekannten Begleitumständen eine große Idee wäre.

Oder ist es das einfach, weil Sie es so bestimmen? Ein Basta-Beschluss?

Ex-Linker- Es hat anders gewählt

Man wird es bei der SPD-Befragung sehen.

Es ist ein Signal an die Welt

0 : 4 tut dem IOC sehr weh und auch dem Neuen, dem Willfährigen aus Deutschland.
Jetzt ist die nächsten Jahre auch die Justiz gefordert, die Schweiz, denn die Unantastbarkeit, der Heiligenschein, der Sonderstatus, der 6. Kontinent wurde in die Tonne getreten.
Korruption, Kriminalität, die Ausgeburt der Gier nein danke ist doch das Signal, dass seit 24 Stunden die Welt umrundet.
Die tollen Menschen aus Oberbayern haben die Welt des Sports verändert.

Am 11. November 2013 um 18:45 von Ex-Linker

Wie wäre es.. wir stecken die Millionen, die für eine Bewerbung und möglicherweise für olympische Spiele ausgegeben worden wären einfach in den Bildungs- und Forschungsetat. Meinen sie damit wäre genug für die Zukunft getan? Jedenfalls besser angelegt als in den taschen der IOC-Funktionäre...

@Ex-Linker

Ein Projekt ist nicht deshalb gut, nur weil es groß und teuer ist. Finanzieller Gewinner ist aufgrund der Verträge immer das IOC. Die Leute und die Region stehen oft im Regen. Das darf nicht sein. Deshalb wurde gegen das IOC abgestimmt und nicht gegen den Sport.

Ein gute Interview von Michael Groß...

zumal er den Betrieb von IOC und anderen Verbänden sicherlich sehr gut kennt. Wenn man sich die sog. Befürworter unter der "Prominenz" ansieht, so handelt es sich doch meist um ehemalige Sportler, die ihre Daseinsberechtigung (und ihr Gehalt) aus einem solchen Projekt für die nächsten 9 Jahre ziehen würden.

Olympische Spiele haben heute überhaupt nichts mehr mit dem ehemaligen Geist des Sport zu tun. Hier dominiert nur noch der Profit, der Funktionären und Kommitee's in die Taschen geschaufelt wird. Und die Kosten sowie die Umweltzerstörung bleiben bei dem Land und der Region, in der dieser Gigantismus veranstaltet wird.

Olympische Spiele sind wie eine Fußball-WM oder andere Sportveranstaltungen Privatsache der Ausrichter, also dem IOC. Wenn sie dies machen wollen, sollen sie einerseits die Sportstätten kaufen oder bauen, andererseit auch alle Folgekosten übernehmen. In diesem Fall gäbe es aber wahrscheinlich nur 1-2 Autragungsstätten. Wären die Spiele deswegen aber schlechter?

fragt mal den Herrn Groß

wieviel er so kassiert hatte mit seinem olympischen Gedanken..gell grins hat er nur vergessen ist ja nicht schlimm grins..für Medalien ist der auch nicht nur geschwommen..er verkauft sich nur gut als Seelenverkäufer (er ist ein Coaches)die können es nur besser verstecken. Wann wachen den hier die Leute auf...grins und nun legt mal los richtig...Ihr Schreibelinge.Guts Nächtle

blos nicht noch mehr solche Bürgerentscheide

dann brauchen wir keine Parteien mehr und keine Parlament...denn wie sagte schon ein Dichter die Mehrheit ist ..blöd...grins.Wenn es Fußball gewesen wäre..gellllll dann hätten die auf einmal gefragt was ist ein Bürgerentscheid..grinssssssssssnehmt nicht alles so ernst...die Welt geht davon nicht unter..mit und ohne Olympia.

Das ist keine bayrische

Das ist keine bayrische Entscheidung, sondern eine vernünftige.
Wer braucht Olympia, mit dem Mammon IOC? Gigantismus, Knebelverträge, einheimische Firmen werden ausgeschlossen, Korruption?
>
Pfui deibel, würd ich auch für eine NRW Bewerbung sagen.

re neufelder

"Und ich will und kann mich auch nicht immer in jedes Detail einarbeiten, um wirklich mitreden und mitentscheiden zu können."

Ach Gottchen, glauben Sie denn, die Abgeordneten im Bundestag können das?

Die kriegen auf der Fraktionssitzung mitgeteilt, wie abzustimmen ist, und fertig.

Kleinkrämer

Es ist ein Signal an die Welt
0 : 4 tut dem IOC sehr weh ...

Nein, es ist dem IOC egal. Uns ist es nur peinlich, dass die Zauderer immer mehr die Geschicke bestimmen. Deutschland, Land der Kleinkrämer.

BRD = ?

Bedenkenträger Republik Deutschland.
Keine Experimente bitte, keine Ideen, keine Perspektiven. Gott bewahre uns vor Neuem. Lasst uns einfach nur in Ruhe unsere Rente verleben.

Soll das die Zukunft sein? Ist das alles, was wir wollen?

@17:46 von Neuromantiker

Fussball mit Olympia zu vergleichen ist dasselbe, als wenn man versucht, eine Rostbratwurst mit einer Tofuwurst zu vergleichen. Fussballstadien werden auch nach der WM an 34 Wochenenden fuer die Bundesligaspiele plus weitere Wochenenden fuer DFB-Pokal und internationalen Spielbetrieb benoetigt. Von einer Sprungschanze, die evtl. in die Landschaft gehauen werden muss, kann man das z.B. nicht behaupten. Ich kann die Bayern da ganz gut verstehen, wenn die das nicht wollen obwohl ich persoenlich lieber das Deutschland noerdlich des Weisswurstaequators bevorzuge. Ausserdem ist Deutschland nun mal keine Curling- sondern eine Fussballnation.

Bravo !

Ich begrüße die Entscheidung der Bayern sehr.
Der Gigantismus der sogenannten olympischen Spiele hängt mir mittlerweile auch zum Halse raus.

Die tollen Ideen die mittlerweile für immer mehr Geld in den Kassen sorgen sollen sprechen mich überhaupt nicht an.
Nehmen wir doch auch mal die Fußball Europameisterschaft die nach M.Platini´s Wille bald über mehrere europäische Hauptstädte verteilt stattfinden soll oder aber eine Fußball WM in Katar die wohl im Herbst oder Winter gespielt werden muss wegen zu hohen Temperaturen.

Was kommt als nächstes? Winterspiele in Dubai???
Alles vor allem ökologisch auch ziemlich bedenklich.

Am 11. November 2013 um 20:29 von Ex-Linker

"Keine Experimente bitte,"
Wie zum Beispiel gelebte direkte Demokratrie?
"keine Ideen,"
Wie vernüftigerweise diejenigen entscheiden zu lassen, die von etwas betroffen sind?
"keine Perspektiven."
Wieso? Reicht es nicht gefühlt zwanzig oder dreißig Internationale Sportevents pro Jahr in Deutschland ertragen zu müssen? Wie viele vergleichbare - und meist günstigerere - Ausstauschprojekte in der Forschung gibt es denn? Wie lange muss man betteln um einige Euros für wissenschaftsereignisse zu bekommen?
"Gott bewahre uns vor Neuem."
Die olympischen Spiele sind ganz sicher nichts neues.. schlagen sie es mal nach: Die gibt es schon länger...

sorry neufelder ...

... ich wohne in einer der Regionen in der ein Teil dieser olympischen Winterspiele stattfinden sollte. Den Bürgern einfach ihr Recht abzuprechen weil nicht alle zur Wahl gegangen sind ist undemokratisch. Wer
wählen geht interessiert sich für Politik und will daran teilhaben. Eine Stimme mehr ist eben die Mehrheit.

Wie wärs mit folgendem Ansatz: Alle die für Olympia waren gingen auch zum Wählen und die anderen waren dann wohl auch nicht dafür.

Gute Demokraten verkraften auch eine Niederlage.

Nolympia: Gute und richtige Entscheidung

Eine gute und richtige Entscheidung.
Und das Interview von Michael Groß legt sehr plausibel die Gründe dar.

Wohl abwogene Worte und

Wohl abwogene Worte und Argumente von Michael Groß.
Der erste Sportler, der sich vernünftig zu der Sache geäußert hat.

Bei den Problemen in dieser

Bei den Problemen in dieser Welt, die man mit wenigen Euros lösen kann, finde ich es eh unverantwortlich dieser Summen für Sport auszugeben. Daher können die anderen Staaten ihr Geld ruhig verprassen. Ich finde die Entscheidung gut. Für unsere Umwelt, für unser Gzeld.

....ich glaube die Sache wird zu sehr aufgebauscht. Das IOC wird jetzt wohl kaum Alpträume haben, und wegen Oberbayern irgendwelche Konsequenzen ziehen. Dazu gibt es zu viele Alternativen.
Ich gebe Ex-Linker Recht: Meiner (nicht zwingend gesetzmäßigen) Meinung nach haben viele Menschen ihre Wahl nicht aus politischem Kalkül getroffen, sondern das typische Kleinstadt-Knauserer-Vorurteil bedient. Der Vorruhestand im idyllischen Biergarten kontra Troubel, Veränderung und ausländischen Rucksacktouristen.

Es wurde sehr wohl gegen den

Es wurde sehr wohl gegen den Sport entschieden, kleinbürgerlich und ängstlich. Das Votum zeigt, wie satt und zufrieden viele Mitbürger geworden sind. Olympia ist doch eine Wahnsinnsgeschichte, für die man woanders sonst was tun würde. Ich bin total enttäuscht.

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