Kommentare - Deutschland kommt dieses Jahr fast ohne neue Schulden aus

02. Oktober 2013 - 15:22 Uhr

Der deutsche Staat kommt in diesem Jahr praktisch ohne neue Schulden aus: Nach jüngsten Angaben des Finanzministeriums dürfte das Defizit nur 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen. Und: Dank Sondereffekten sinkt die Gesamtverschuldung sogar.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Wozu also Steuerhöhungen?

Die Steuereinnahmen werden auch im kommenden Jahr weiter wachsen. Ein Haushalt ohne Neuschulden ist also schon 2014 möglich und nicht erst 2015 wie eigentlich geplant!
Es gibt also keinen Grund irgendwelche Steuern zu erhöhen, es sein man will gleichzeitig zum Beispiel die Progressionskurve bei der Einkommensteuer begradigen und mehr Gerechtigkeit ins Sytem bringen! Das hatte die Regierung und der Bundestag ja schon im vorigen Jahr beschlossen, leider hat der Bundesrat dieses gestoppt!

Schrott sei Dank?

"Und: Dank Sondereffecten sinkt die Gesamtverschudung sogar."

Mag ja sein, aber im Kern hat der Verfasser dieses Beitrags das wohl nicht verstanden oder vermischt hier zwei Dinge: Wenn das BIP schneller steigt als die Gesamtverschuldung, dann sinkt eben die Quote ... nicht allzu kompliziert, oder?

hurahurahura

mit den höchsten einnahmen die es jeh gab machen wir KAUM NOCH schulden
dank rein theoretischer gewinne liegen wier auch nur noch ein 30% über max-verschuldung

@Bernd1 um 15:49
keine weiteren einnahmen nötig?
die zahlen haben sie ja gesehen als muss die frage lauten:
wie lange glauben sie hält die konjunktur an?
ewig(fukuyama)?

Positive Nachrichten

Das sind doch mal gute Nachrichten.
Die Frage ist natürlich, ob das nachhaltig ist, oder nur ein Sondereffekt eines besonders guten Jahres.

Keine Steuererhöhung

Ja, ja , der rote Bundesrat ...........................!!
Haben die denn auch schon die Schulden eingerechnet, die Frau Kraft alleine verursacht ?

@Bernd1

Die Steuereinnahmen werden auch im kommenden Jahr weiter wachsen
Ihr Wort in Gottes Ohr. Ich würde mich aber mit dieser Aussage nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Im nahen Osten brennt die Luft, in den USA herrscht Chaos und die EU hat die letzte Krise noch nicht voll verdaut.

Vielen Dank

an alle ehrlichen Steuerzahler, die dies verwirklichen konnten.

monopoly

hallo....die banken haben überhaupt kein interesse daran, dass irgend jemand seine schulden zurück zahlt......wenn alle ihre schulden bezahlen wäre morgen unser jetziges geld- u. finanzsystem am ende.... dieses wir aber von den meisten leuten nicht verstanden.....unser finanzsystem funktioniert nur mit schulden..... schulden halten es am leben.....darum heisst es ja auch schuldgeldsystem......und ohne schulden wäre ja auch niemand mehr erpressbar......

@ 16:26 von NikolaiNikolaewitsch

Da diese Steigerung der Steuereinnahmen aufgrund der guten Konjunktur schon drei Jahre anhält und auch im kommenden Jahr schon absehbar ist hat das mit Sonderefekten nichts mehr zu tun.
Der Aufschwung mit mehr Arbeitsplätzen und höheren Einkommen bringt mehr Steuereinnahmen, auch 2014!

[Jetzt jubeln !!!]

90% JUBEL

von Beginn des Beitrags an.
Und (um dem gesetzlichen Auftrag formal zu entsprechen?)

10% KATZENJAMMER

ganz am Ende des Beitrags - da also, wo schon viele zu lesen aufgehört haben dürften:
"Mit einer Gesamtverschuldung von 79,5 Prozent des BIP liegt die Bundesrepublik allerdings immer noch deutlich über der im Euroraum geltenden Zielmarke von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung."

Aber für so "läppische 10%" eines Beitrags ist in der Überschrift natürlich kein Platz.
Insoweit passt die Überschrift: "Deutschland fast ohne neue Schulden" hervorragend - sozusagen wie die Faust (oder besser: der Holzhammer?) aufs Auge.

Das erinnert (zumindest mich) an schlechte Fernsehsendungen, wo die "Begeisterung" des Publikums statt durch gute Inhalte nur durch [Jetzt Jubeln !!!]-Schilder geweckt werden kann.

Und führt mich zu der Frage:
Wer formuliert eigentlich bei tagesschau.de die Überschriften?

Vielleicht sollte es wenigstens ein Praktikant sein...

@ 16:33 von NikolaiNikolaewitsch

Na ja, natürlich gibt es Krisen und Risiken.
Aber für den nahen Osten sehe schon etwas Licht am Horrizont nachdem zum einen der neue Präsident im Iran einen friedlicheren Kurs fährt und zum anderen endlich eine gemeinsame Resolution zu Lybien eyistiert.
*
Die USA ist auf wirtschaftlichem Erholungskurs und das Haushaltsproblem wird sich ganz schnell klären nachdem beide Seiten etwas die Muskeln haben spielen lassen.
*
In der EU stehen die Zeichen auf Erholung nachdem sowohl in Spanien und Portugal wie auch in Griechenland eine Trendwende bereits eingetreten ist.
Problemland ist vor allem leider Frankreich!
*
Die Prognosen aller Institute inkl. der OECD stehen auf einem deutlichen Wachstum für Deutschland!

@ 18:06 von odoaker

Sie fragen:
"Wer formuliert eigentlich bei tagesschau.de die Überschriften?"
*
Was haben Sie gegen die Überschrift:
"Deutschland fast ohne neue Schulden"??
Sie beschreibt konkret die aktuellen Fakten und mehr nicht.
Jedes Kind weiß dass damit die bisher aufgehäuften Schulden nicht geringer werden.
Aber es ist ein Fortschritt dass faktisch keine neuen Schulden mehr gemacht werden, nach der Krise aus der alle Staaten gerade kommen.
Vor allem nachdem der frühere Finanzminister Steinbrück noch im Herbst 2009 erheblich höhere Neuveschuldungen in seiner Finanzplanung vorher gesagt hatte!

Pünktlich

Schön, dass das vor den Koalitionsgesprächen veröffentlicht wird. Es hat dann hoffentlich den Effekt, die absurde Debatte über Steuererhöhungen an sich zu beenden. Jeder normale Mensch guckt erst, was er umsetzen möchte und kalkuliert dann die Kosten, anstatt wie teilweise hier Steuererhöhungen selber als Verhandlungspunkt aufzuführen, deren weitere Verwendung sich dann schon finden wird.

Und zuerst sollte natürlich versucht werden, mit den vorhandenen Einnahmen auszukommen. Die eigentlich einzige Berechtigung für höhere (Spitzen-)Steuern sehe ich in einer gleichzeitigen Gesamtkorrektur der Steuersystems weiter unten, also Vereinfachung, Anpassung an Inflation/Abschaffung der kalten Progression usw.

Für eine tatsächliche Erhöhung der Einnahmen müssen schon sehr gute Argumente her. Jetzt noch mehr als vorher -- gut so!

schöner traum......schon mal

schöner traum......schon mal monopoly gespielt?.....wenn ja, dann ist der spielausgang bekannt....irgendwann ist das geld umverteilt und ist jetzt nur noch bei einem spieler.....in unserem geld- u. finanzsystem verhält es sich genau so wie meim monopoly......das spiel ist zu ende......alle 60 Jahre kollabiert es....hat mit dem expotentielen zinswachstum zu tun.....wir können es drehen wie wir wollen...wir kommen aus dieser nummer nicht so einfach raus.....es sei denn wir verteilen das geld wieder um, von den wenigen proviteuren zu den rechtmaessigen eEignern......und dann schaffen wir uns ein vernueftiges geld-u. finanzsysrem an....

Bund lebt auf Pump

Bei Lichte besehen lebt Deutschland auf Pump und zahlt 88% seiner Bundessteuern für Tilgung und Zins der früheren Bruttokreditaufnahmen.

Die 15 Mrd. Ausgabensenkung (295 zu 310 in 2013) bei +9 geplanten Steuern (und Zinseinsparungen aus Negativverzinsung der Bundesschulden zulasten der Sparer und Rentner) gehen u.a. mit -1,4 gegen ALG-1+2-Leistungen.

(gerundet; in Mrd. €)
-295 Bundesausgaben (-15 zu 2013)
+269 Steuereinnahmen (+9) dafür 36 Verwaltungskosten = 13%!
= -26 steuerlicher Fehlbetrag

+217 Bruttokreditaufnahme (74% Bundesausgaben)
-208 Kredittilgung o. 29 Zinsen (77% Steuereinnahmen; mit Zins 238 = 88,5%)
= + 9 Mehrkredit für Nettokreditaufnahme
(davon 6,4 Nettokredit und 2 in Auszahlungen aus Sondervermögen)

Rekordeinnahmen und trotzdem Schulden

So wie im Betreff sollte die Schlagzeile lauten. Das ist ein absolutes Armutszeugnis für die Regierung. Und es wird schon an vielen (falschen) Stellen gespart, denn die Infrastruktur zerfällt. Wie soll es dann in wirtschaftlich schlechteren Jahren ohne Schulden gehen???

Fast ohne neue Schulden heißt aber trotzdem neue Schulden

Die Steuereinnahmen sprudeln wie nie zuvor. Und dennoch schaffen es unsere Altvorderen, und das trotz höchst meisterlicher Bilanzierung nicht, ohne Neuverschuldung ins nächste Haushaltsjahr zu gehen.

Wie soll das werden, wenn das Geld knapper wird? Die nächste Blase zeichnet sich schon wieder ab.

Der Preis dafür ist eine

Der Preis dafür ist eine schwache Konjunktur, steigende Arbeitslosigkeit und der Verlust der Kaufkraft der Ersparnisse.

@vanPaten

hallo....entlich mal jemand, der das system durchblickt...... habe schon gedacht ich bin allein.....expotentielles zinswachstum (zinseszins) ist es was uns in die lage bringen, die sie beschreiben....wie ein krebsgeschwuer, das auch expotentiel wächst ist dieser zinseszins.... am ende wird der wirt gefressen und sterben...

Und wenn man ehrlich rechnen würde?

Sämtliche Kosten für Banken-/Euro-Subventionen sind in diesen Rechnungen aus kosmetischen Gründen nicht enthalten. Wie würde die Bilanz also aussehen, wenn man realistisch rechnen würde?

Gute Nachricht

Kurioserweise kommt eine gute Nachricht auch mal nach den Wahlen. Mit etwas Ausgabendisziplin müsste man es die nächsten Jahre auch so hin kriegen, um dann kontinuierlich Jahr für Jahr auch mal einen Teil der Schulden abzubezahlen. 60% vom BIP sollten in den nächsten 10 Jahren schon erreichbar sein.

Schlechtreden

@hugo3: ... Das ist ein absolutes Armutszeugnis für die Regierung.

Ich hab' auch sonst wenig Verständnis, wenn jemand etwas nur schlecht reden möchte. Aber in diesem Falle ist das Schimpfen ja offensichtlich nicht angebracht.

Zielmarke oder Höchstmarke?

Liebe Tagesschau.de,

eine Gesamtverschuldung von 60 % ist nicht die Zielmarke, denn das würde ja heißen, dass sie angestrebt werden solle. Sie ist vielmehr eine Höchstmarke, die eigentlich nicht überschritten werden dürfte. Aber wir haben uns schon so daran gewöhnt, dass sie von fast allen EU-Staaten reichlich überschritten wird, dass aus der Höchstmarke inzwischen tatsächliche eine Zielmarke geworden ist. Wie schön wäre es, wenn wir nur noch 60 % des BIP Staatsverschuldung hätten...

Blabla

@Snoopy:
Und wenn man ehrlich rechnen würde?

Wer Vorwürfe aus dem Hut zieht, sollte mit Belegen nicht geizen.

@Snoopy

Lesen Sie mal den Artikel komplett. Es ist von positiven Sondereffekten die Rede, die durch eine Wertsteigerung bei den "Schrottpapieren" in den Bad Banks resultieren. Wenn das nicht eingerechnet wäre könnte es wohl keinen Effekt haben, oder?

Und mal generell an die Miesepeter: Wir haben jetzt das zweite Jahr hintereinader einen ausgeglichenen Staatshaushalt. Der Bundeshaushalt wies letztes Jahr sogar einen kleinen Überschuss aus:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirtschaftsdaten104.html

Wenn man mal ein Weilchen keine bescheuerten neuen Transferleistungungen eingeführt hätte (Betreuungsgeld) könnten wir vielleicht sogar schon tilgen. Das ist aber nur als punktuelle Kritik an den Regierungsparteien gemeint. Die Richtung scheint gestimmt zu haben. Von SPD, Grünen oder gar der Linken würde ich finanzpolitisch weit schlimmeres erwarten.

Das Ziel muss sein, das wir

Das Ziel muss sein, das wir uns pro Jahr (ohne Rezession) um 3% entschulden - und das muss dringend jetzt erreicht werden! Denn die naechste Krise kommt bestimmt!

Falsche Zahlen

@vanPaten:
Bei Lichte besehen lebt Deutschland auf Pump und zahlt 88% seiner Bundessteuern für Tilgung und Zins der früheren Bruttokreditaufnahmen.

Das liegt daran, dass Ihre Zahlen falsch sind. Die Ausgaben für den Schuldendienst des Bundes betragen im Haushaltsplan für 2013 33,0 Mrd. €. Bei Steuereinnahmen von 260,6 Mrd. € entspricht das einen Prozentsatz von 12,7%. (Quelle: http://www.bundeshaushalt-info.de)

Sehr gut argon !

Also 3 % p.a. ?

Merkel hat unsere Schulden innerhalb von 5 Jahren um 1 Billion verdoppelt. Zuvor hat
Kohl 1 andere Billion von unserem Geld für
diese sogenannte blühenden Landschaften
verpulvert.

Liebe/r argon, wieviele Jahrhunderte müssen
wir denn bei 3 % p.a. für Merkel & Co. bezahlen ?

Um das mal klar zu stellen:

Die Schulden steigen, sie sinken nicht! Es wurde ja vorher schon erwähnt, dass die Ursache vor allem das BIP ist. Aussagen wie, die Gesamtverschuldung sinke sind schlicht falsch! Ich bitte ein bisschen genauer zwischen Schuldenquote und Verschuldung zu unterscheiden. Man bekommt ja fast den Eindruck wir würden Schulden abbauen.

@Polterer

hallo...jeder hat halt seine sicht auf die welt.... es ist gut so und ich zolle dem respekt ....aber es ist nun mal wie es ist....unser geld-u. finanzsystem wird als schuldgeldsystem bezeichnet und die die dieses system erfunden haben, haben kein interesse daran, dass die gemachten schulden jemals getilgt werden....dieses ist in unserem geldsystem nicht vorgesehen..... tut mir leid ist aber so...

Schulden bleiben gleich

@mrblonde86:
Um das mal klar zu stellen: Die Schulden steigen, sie sinken nicht!

Wenn die Kernaussage des Artikels stimmt (und daran habe ich keinen Zweifel), dann steigen die Schulden 2013 aller Voraussicht nach nicht. Gemeint sind die Schulden selbst und nicht der Quotient aus Schulden und BIP, der nur deshalb sinkt, weil das BIP wächst.

Klar kann der Staat Schulden abbauen

@merlyn:
... und die die dieses system erfunden haben, haben kein interesse daran, dass die gemachten schulden jemals getilgt werden....dieses ist in unserem geldsystem nicht vorgesehen..... tut mir leid ist aber so...

Der Sinn Ihrer Aussage erschließt sich mir nicht. Natürlich können Schulden getilgt werden. In meinen Augen muss der Staat nicht völlig schuldenfrei sein. Aber eine deutliche Reduzierung der Staatsschulden wäre schon erstrebenswert.

Leider nicht!

Es ist sehr wohl die Schuldenquote gemeint. Wir haben ja nicht einen Schuldenstand von 79,5%. Aber genau deshalb mein Kommentar! Das Finanzministerium schreibt das übrigens folgendermaßen: "Für die Schuldenstandsquote schätzt das Bundesfinanzministerium in diesem Jahr einen Rückgang auf 79 ½ % " (Quelle: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Fin…). Es wird klar von einer "Schuldenstandsquote" und nicht einer Gesamtverschuldung gesprochen.

@Forengeschwaetz

hmm.... habe mir schon gedacht, dass es nicht so einfach ist meinen ausfuehrungen zu folgen....vielleicht einfach mal den begriff 'schuldgelddsystem' bei google eingeben, dann hoffe ich wird einiges klarer...wir sind alle schon kollektiv so mit diesem system verwachsen, dass wir uns das ausmass der negativen auswirkungen nicht einmal ansatzweise vorstellen können.... das ist ja gerade der trick... ;-))

mmh ... hier klingt das aber anders ...

mmh ... hier klingt das aber anders ...
Die große Schulden-Lüge:
Europa mit voller Kraft auf Pleite-Kurs:
Trotz Milliarden-Rettungen wächst der Schulden-Berg in Europa. Bei den Koalitions-Verhandlungen in Berlin spricht niemand von der größten Gefahr, der Deutschland ausgesetzt ist: Staats-Pleiten sind unausweichlich. Der Bond-Markt sendet erste negative Signale. Wenn die Kredit-Blase platzt, wird es für die deutschen Sparer ein böses Erwachen geben.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
/2013/10/02/die-grosse-schulden-luege-
europa-mit-voller-kraft-auf-pleite-kurs/

bezüglich Steuern
Steuerhöhungen unausweichlich: 10.000 Brücken in Deutschland sind marode:
Insgesamt 17 Milliarden Euro müssten bis 2030 investiert werden, um allein die maroden Brücken in Deutschland zu sanieren bzw. zu ersetzen. Die Städte und Kommunen haben kein Geld.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
/2013/10/02/steuerhoehungen-
unausweichlich-10-000-bruecken-
in-deutschland-sind-marode/

Staatsschulden sagen allein nichts aus

Staatschulden sind an sich gar kein Problem. Man darf hier nicht von Privathaushalten ausgehen, die Lage ist eine völlig andere. Es kann durchaus sinnvoll sein, seine Schulden aufzunehmen um sie einzusetzen, was langfristig die Wirtschaft ankurbelt oder das Wohl der Bürger bessert. Auch ist eine 80%-Verschuldung - soviel es sich anhört - nicht automatisch ein Problem. Sparen kann dagegen die Bürger und Wirtschaft empfindlich treffen.

Übrigens bekommt Deutschland Kredite zu so geringen Zinsen, dass die Inflationsrate höher ist, 2012 sogar für 0,0 Prozent. Es wäre absurd, da nicht zuzuschlagen, da man weniger an Wert zurück zahlen muss, als man geliehen hat.

18:06odoaker-Vielleicht sollte es wenigstens ein Praktikant sein

Wenn es ein Praktikant gewesen ist, hat er sicher gute Chancen auf Weiterbeschäftigung, gegen Bezahlung!
-
Ansonsten ist alles, wie es immer ist!
-
Sprüche und Erbsenzählerei!
-
Mit solchen Minimalsummen, auch noch belegbar schön gerechnet, bekommt man die Suppe nicht ausgelöffelt!
-
Überproportional wird alles von der unteren Mittelschicht bezahlt, durch Lohndumping, Verzicht bei Spareinlagen, Abschlägen bei der Frühverrentung, Zuzahlungen bei der Gesundheitsversorgung usw., !
-
Die Gleichung, das mehr Beschäftigung und Lohnerhöhungen, mehr Zuwachs in die Staatskasse trugen, ist doch nur ein Witz, dazu noch ein schlechter.
-
Der Meisterjournalist schreibt sowas, damit er bleiben kann und der Praktikant deshalb, damit er endlich eine bezahlte Bleibe erhält.
-
Die mitgeteilten Haushalts-Zahlenpeanuts blenden doch nur deshalb, da bei Neueinstellung wenige Eliten meist viel zu hohe Gehälter erhalten und dann, bei fälligen prozentualen Lohnerhöhungen, überproportional hinzuverdienen.
-

Verschenkte Macht?

Wenn man die vielen Kommentare hier (wie auch zu anderen Beiträgen) liest, die doch zumindest überwiegend von selbst oder gar "im Auftrag" Interessierten geschrieben sein dürften, dann erkennt man, was die eigentliche Aufgabe von ernsthaften Journalisten sein sollte: KLARTEXT zu schreiben, Inhalte zu ERKLÄREN und Unrichtigkeiten AUFZUKLÄREN. Auch, um Missverständnisse als mögliche Ursache solcher Kommentare zu vermeiden.

Wissen ist MACHT. Mehr denn je.
Journalismus sollte die GEGENMACHT sein.

@ 19:57 von merlyn

Sie schreiben:
"hallo....entlich mal jemand, der das system durchblickt...... habe schon gedacht ich bin allein.."
*
Das Problem an dem Kommentar ist leider nur dass die Zahlen absolut falsch sind wie schon ein anderer user weiter oben geschrieben hat.
Die angegebene Zahl von
+217 Bruttokreditaufnahme (74% Bundesausgaben)
ist eher ein Märchen als Realität.
Es werden weniger als 12% des Haushaltes für den Schuldendient verwendet.
Woher kommen sonst die Milliarden für die Sozialausgaben???
Es ist nicht so einfach mit dem verstehen der Realitäten!

Schwarzmalerei

@enigma2001:
Die große Schulden-Lüge:
Europa mit voller Kraft auf Pleite-Kurs ...

Das ist in meinen Augen reine Stimmungsmache.

... von der größten Gefahr, der Deutschland ausgesetzt ist: Staats-Pleiten sind unausweichlich.

Die europäischen Sparer (mich eingeschlossen) sind anderer Meinung. Europäische Staatsanleihen sind sehr begehrt. Würde jemand sein Geld für 10 und mehr Jahre festlegen, wenn er eine Staatspleite befürchten würde?

Der Bond-Markt sendet erste negative Signale.

Nein, nicht wirklich.
Ihre "Quelle" deutsche-wirtschafts-nachrichten.de klingt so schön seriös, ist es aber nicht. Die Macher der Webseite sind keine Journalisten und verstehen meiner Meinung nach wenig von Wirtschaft und viel von Schwarzmalerei.

der wahnsinn..............

wenn man rekordeinnahmen an steuern hat, und dann grosse töne spuckt, dass man fast keine neuschulden aufnehmen muss, dann ist das dummheit.
die zeit ist dann für sparen da, sonst für nichts.............wann denn sonst ?

@Selbstaufklärer

Wenn Sie von vorne herein für diesen Tagesschau-Artikel nur Spott übrig haben, warum lesen Sie ihn dann?

Alles bestens?

@Blabla
Ich habe eine Frage aufgeworfen, deren Antwort mir in ihrer Grundrichtung klar ist. Mit Zahlen kann ich aber nicht dienen. Es sollte jedem bewusst sein, dass die Kosten für die Banken, Griechenland, ESM, EFSF, usw. irgendwann auf den Tisch kommen und es den Bürgern dann an die Geldbörse geht.

@Polterer
Sie meinen, wenn man jemandem viel Geld leiht, der es aber realistischerweise niemals wird zurückzahlen können soll man sich drüber freuen, dass zumindest ein paar Zinszahlungen in die Kasse kommen? Sehe ich nicht so, denn in Relation zum eigentlichen Ausfall sind die Zinsen Peanuts.

Darstellung: