Kommentare

FDP

OK - Die FDP ist die erste der etablierten Parteien, die sich jetzt regenerieren kann !
Sie muss jetzt wieder ganz von vorn anfangen und neue Leute aufbauen !
Drück ihr die Daumen, dass es ihr irgendwann wieder gelingt !
Die anderen etablierten wird es auch noch erwischen und sie erhalten dann auch Zeit, sich zu regenerieren !

Politik-Profis

Bei der FDP ist dieser Prozess umgekehrt. Sie ist aus immer mehr Länderparlamenten heraus geflogen und gehört nach jetzigem Stand wohl nur noch einer einzigen Landesregierung, nämlich in Sachsen, an.

Soso in Sachsen... Gemeint hat der Professor wohl Niedersachsen. Aber auch dem Interviewer der Tagesschau scheint dies nicht aufgefallen zu sein, denn sonst hätte er/sie wohl noch mal nachgefragt...

Jaaaaaaaaaaaaaaaaa!

Ein Traum, die FDP ist draußen!!!!!!!!
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Nun bleibt nur noch zu hoffen, daß die CDU nicht allein regieren kann, dann ist alles perfekt. Aber selbst wenn - besser eine absolute CDU-Mehrheit als noch mal eine Regierung mit FDP-Beteiligung :)

@Liane8151

Sie [die FDP] muss jetzt wieder ganz von vorn anfangen und neue Leute aufbauen !
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Damit verbunden dann aber hoffentlich auch eine neue thematische Ausrichtung. Solange die FDP die Steuersenkungs- und Deregulierungspartei bleibt, helfen (hoffentlich) auch neue Leute nichts.

@mr_mad_man

oso in Sachsen... Gemeint hat der Professor wohl Niedersachsen.
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Ne, gemeint ist Sachsen. Da regiert noch eine schwarz-gelbe Koalition. In Niedersachsen regiert seit Anfang des Jahres rot-grün.

Historischer Einschnitt? Nein.

Ein Flügel der Neoliberalen Einheitspartei Deutschlands wurde zu Lasten eines geringfügig anderen gestärkt. Der Unterschied ist homöopathisch dosiert. Also esoterisch.

Hurra

die FDP ist raus. Alles wird gut ;-)

Die FDP ist politisch tot!

Wer soll diese Splitterpartei denn bitteschön noch wählen? Der Handwerksmeister und der Bäcker um die Ecke wählen doch lieber gleich CDU/CSU. Die FDP ist höchstens noch interessant für extremistische Neoliberalisten.
Diese Partei ist nicht regierungsfähig, basta!

@BotschafterSarek: eine

@BotschafterSarek: eine Regierung mit einer so geringen Mehrheit wäre eine Katastrophe für Merkel. Wenn es um eine einzige Stimme geht, wird ihr jeder kleine Abweichler wie ein Diktator auf der Nase herumtanzen. Vor allem die Herren von der CSU werden sowas sicherlich gerne ausnutzen, um ihre "bayrischen Ideale" allen anderen aufzuzwingen. Aber auch die Euro-Gegner dürften auf die Weise ihre Chance sehen.
Aber auch alle Koalitionen mit Merkel sollten die potentiellen Partner scheuen. Dank ihrer Beliebtheit bekommt der nämlich die Quittung für ihre Politik, die FDP sollte als warnendes Beispiel dienen. Die SPD kann eh nur verlieren, sie ist ja bereit, Merkels Kurs mitzugehen, wird sie so weiter Wähler verlieren. Und die Grünen wollen sich eigentlich sozial geben, was mit Merkel auch nicht drin ist. Immerhin sind sie stärker als die FDP. Und da Rot-Rot-Grün von der SPD ausgeschlossen wird, haben die eh den schwarzen Peter, an jeder miesen Politik schuld zu sein, die künftig gemacht wird.

hat eigentlich schon mal jemand…

Hat schon mal jemand auf internationalen Webseiten nachgeschaut, ob sich Wahlbeobachter gemeldet haben? Und wie deren Bewertung so ausfällt?

Im Osten gabs auch immer ein "bisschen" Opposition.

@BotschafterSarek

Oh, ja Sie haben Recht -Danke- und ich ziehe meine Kritik zurück. Hab zu schnell gelesen.
Mein Fehler kam zu Stande weil es im ersten Teil des Satzes um das Rausfliegen aus Länderparalementen geht, und im zweiten um Regierungsbeteiligungen (<-das hatte ich überlesen).

Dass die FDP nun aus dem Bundestag rausgeflogen ist, freut mich allerdings auch sehr :-)

Zwei Dinge hoffe ich unter

Zwei Dinge hoffe ich unter diesen Umständen:

Dass die alten großen Liberalen - ob tot oder lebendig und angefangen von Papa Heuss - diesem Lobbytrüppchen, das die eigene Partei mit großer Effizienz ausgehöhlt und ruiniert hat, mindestens eine Nacht lang in Alpträumen die Hölle bieten und heiß machen, und

Dass die SPD-Führung stark genug ist, die Partei nicht in eine große Koalition zu binden, damit sie zusammen mit Linken und Grünen eine massive Opposition bieten kann. Andernfalls werden wir endgültig in eine "marktkonforme Demokratie" geführt, und als Nebenprodukt wird die SPD als Steigbügelhalter für Frau Merkel in 4 Jahren noch schwächer aus einer solchen Koalition 'rauskommen als sie 'reingegangen ist - das hatten wir ja alles schon.

@Serenity

Dass die SPD-Führung stark genug ist, die Partei nicht in eine große Koalition zu binden, damit sie zusammen mit Linken und Grünen eine massive Opposition bieten kann.
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Nach momentanem Stand kann es eine solche Opposition nicht geben, da rot-rot-grün gemeinsam eine Mehrheit hätten. Ich hoffe nur, daß es keine rot-rot-grüne Regierung gibt. Denn deren gesellschaftspolitische Ausrichtung ist mir zur Zeit eindeutig zu linkslastig.

Alarm!!!

Moment (22:47 Uhr) hat die FDP 4,98% !!!!
Noch ist Deutschland nicht gerettet!

Rot-Rot-Grün

Ich persönlich sehe Rot-Rot-Grün derzeit als einzige positive Chance den konstanten Abbau des Sozialstaates und den Aufbau des Überwachungsstaates endlich zu stoppen.

Solange die CDU etwas zu sagen hat, werden wir immer mehr eine marktkonforme Demokratie werden, bis das "Demokratie" endgültig wegfällt.

Und solange die SPD, aus Angst ihr Parteiprogramm wirklich umsetzen zu müssen, eine Koalition mit den Linken ausschliesst, werden sie auch immer mehr eine 2te CDU und deswegen irgendwann der FDP folgen. Wenn das eintritt haben wir Merkel wohl am Hals, solange sie noch lebt.

@BotschafterSarek: jetzt

@BotschafterSarek: jetzt malen Sie doch nicht den Teufel an die Wand!

@Verplant

Ich persönlich sehe Rot-Rot-Grün derzeit als einzige positive Chance den konstanten Abbau des Sozialstaates und den Aufbau des Überwachungsstaates endlich zu stoppen.
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Stimmt, im Bezug auf Wirtschafts- und Sozialpolitik würde auch ich mir Rot-rot-grün wünschen. Aber im gesellschaftspolitischen Bereich möchte ich eine wertkonservative Kraft in der Regierung nicht missen.

Ich bin zwar kein Politologe

(obwohl ich das sogar mal studiert habe, jaja), aber hier mal meine Einschätzung: Die FDP hätte sich sehr wohl profitieren können, wenn es ihr effektiv um Bürgerrechte gegangen wäre. Dass nicht der Außen-, sondern der Innenminister nach dem NSA-Skandal in die USA geschickt wurde, war peinlich. Hätte die FDP die Stimmen gehabt, die die Piraten bekommen haben (aus guten Gründen), dann wäre sie immer noch im Bundestag. Die FDP ist aber immer mehr zu etwas geworden, das die CDU überflüssig gemacht hat, nämlich ein Interessenvertreter der Wirtschaft. Immer weniger Bürger glauben aber, dass ihre Interessen und ihre Rechte identisch sind mit denen der Wirtschaft. Hier muß eine Neubesinnung stattfinden, sonst ist die FDP wirklich historisch überflüssig geworden.

Zweitens: Alles wäre besser als eine Große Koalition. Das wäre die völlige Perversion des Wählerwillens, es wäre auch ein Garant für einen Schwall von kleinen und vielleicht sogar neuen Parteien bei der nächsten Wahl.

Wunschkonzert ???

ich hoffe auf einen Bundestag ohne FDP und würde mir eine Regierung aus schwarz - grün wünschen, dann sind wir nach der nächsten Wahl 2017 die Flaschenpfand-Veggie-Day-Terroristen im Bundestag auch noch los... :=))

Weimarer Verhältnisse

Das ständige Draufschlagen von SPD und Grünen auf die Linken erinnert doch sehr an die Auseinandersetzungen zwischen SPD und KPD in den 20er/30er Jahren. Und schließlich gab es einen lachenden (brüllenden) Dritten! Ihr "linken" Weltverbesserer, stellt Eure Eitelkeiten doch bitte endlich einmal hintenan. Denn es gibt wirklich Wichtigeres auf der Welt als Eure ständigen Scheingefechte. Oder fühlt Ihr Euch den wirklichen Problemen in Wahrheit gar nicht gewachsen? Dann verschwindet gefälligst!

@Danny O´Baile

"Die FDP ist höchstens noch interessant für extremistische Neoliberalisten.
Diese Partei ist nicht regierungsfähig, basta!"

Lächerliches Statement über eine Partei, die mehr Regierungszeit in der BRD hinter sich hat, als jede andere Partei...

Die FDP muss jetzt erst einmal wieder das werden was sie einmal war und sein soll: Eine liberale Partei. Dafür gibt es in D immer ein Potential von 10+%!!!

@uhuznaa

"Alles wäre besser als eine Große Koalition. Das wäre die völlige Perversion des Wählerwillens, es wäre auch ein Garant für einen Schwall von kleinen und vielleicht sogar neuen Parteien bei der nächsten Wahl."

Nee, das ist sogar genau der Wählerwille, denn die GK ist mit Abstand (vor RG) die meistgewünschte Koalition (ich meine von 57%)...

Ich bin zwar eigentlich auch gegen eine GK, aber in der Konstellation des Bundesrates ist alles andere doch ohnehin fast handlungsunfähig...

Eine Problematik wird hier gänzlich außer Acht gelassen

Es wurden (FDP mit eingerechnet) fast 15% der Stimmen an Parteien vergeben, die nicht in den Bundestag einziehen werden. Stattdessen erleben wir eine Union, die mit gerade einmal rund 42% der Wählerstimmen an der absoluten Mehrheit kratzt.
Das hat nichts mehr mit dem deutschen Demokratieverständnis zu tun. Der Wahlgrundsatz der Stimmengleichheit wird hier immer stärker verletzt.
Beim Europäischen Parlament regt man sich über diesen Fakt maßlos auf und bezeichnet es als Demokratiedefizit. Bei uns ist es etwa kein Problem?

In wenigen Jahren wird die demokratischste Verfassung die Deutschland je hatte 100 Jahre alt. Wenn wir uns wirklich als standfeste Demokraten sehen sollten wir uns wieder mehr nach Weimar orientieren und die 5% Hürde, die unserer Demokratie immer stärker schadet endlich abschaffen. Unser Parlament hat 598 Plätze und daher sollte auch nur 1/598 der Stimmen notwendig sein um einen Platz zu erhalten. Die Demokratie wird deswegen sicher nicht unter gehen.

mr_mad_man

Die FDP ist nur noch in Sachsen in einer schwarzgelben Koalition in Rgierungsverantwortung. In Niedersachsen regiert rotgrün, obwohl die FDP im Landtag sitzt. Der Professor hat also recht.

@von Verplant Entwarnung! Merkel ist nur kurz am Ruder, da sie

mit ihrem Spitzenwahlergebnis gleichzeitig ihren Zenit erreicht hat, von dem es nur bergab gehen kann. Das ist die frohe Botschaft, die in ihrem Wahlsieg für die Mehrheit der Wähler steckt, die Rot-Rot-Grün wollen aber wegen der sPD Verweigerungshaltung nicht erhalten. Die sPD wird ihre sozialen Versprechen in der angestrebten GRo-Ko aufgeben. Die Zeit
spielt also für die LINKEN,mit einer sPD die um eine Koalition mit ihr betteln wird.Die fdp ist überflüssig, da die afd und die cdu das marktradikale Wählerauffangbecken sind.

"Und solange die SPD, aus Angst ihr Parteiprogramm wirklich umsetzen zu müssen, eine Koalition mit den Linken ausschliesst, werden sie auch immer mehr eine 2te CDU und deswegen irgendwann der FDP folgen. Wenn das eintritt haben wir Merkel wohl am Hals, solange sie noch lebt."

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