Michel Barnier

Ihre Meinung zu EU-Kommission will Schattenbanken regulieren

EU-Binnenmarktkommissar Barnier will den boomenden Schattenbankensektor stärker an die Kandare nehmen. Für die Geldmarktfonds präsentierte er auch schon einen konkreten Gesetzesvorschlag. Kritiker sind wenig begeistert.

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8 Kommentare

Kommentare

Residue

Waere es nicht besser den Analysten beizubringen, was Hedgefonds sind und wo deren Risiken liegen? So wie ich es sehe sind es nicht die Schattenbanken die problematisch sind, sondern eher die Leute die deren Produkte kaufen.

Süper
Schattenbank?

Was soll das denn sein?
Ein Unternehmen das die Geschäfte einer Bank betreibt aber keine Bank ist?
Es gibt Dinge die gibt es gar nicht?
Verstehe ich nicht!
Vielleicht sollte der Sachverhalt etwas anschaulicher erklärt werden, damit sich auch der gemeine Bürger eine Meinung bilden kann.

Liane8151
Schattenbank

Der Begriff wurde soeben im TV erklärt:
Es gibt Geschäfte, die "im Stillen" für richtige Banken risikoreiche Geschäfte tätigen. Also eine Bank in der Bank, aber überhaupt nicht kontrolliert.
Das geht auf gar keinen Fall m.E. !
Die Banken haben uns die jetzige Krise beschert - und dann gibt es "stille" Banken, die nicht kontrolliert werden ?
Hier muss von unserer Regierung sofort Druck auf die EU ausgeübt werden, so dass auch diese "Banken" oder "Zweigbanken" strengstens durch die Bankenaufsicht kontrolliert werden müssen. Gerade, bei den riskanten Geschäften, die dort getätigt werden !

wega
Was will

die EU?Die schaffen es ja nicht einmal die "Richtigen Banken"unter Kontrolle zubringen.

Gast
Warum Barnier wohl wackelt ..

den Sumpf an Spekulanten, den die Realwirtschaft nicht braucht trockenzulegen?

Viele Akteure in diesem Bereich spielten eine sehr nützliche Rolle, "besonders jetzt, wo sich die Banken bei der Finanzierung der Realwirtschaft sehr zurückhalten.
Die sogenannten Schattenbanken kaufen nämlich viele Schuldentitel von Staaten, Unternehmen und Geldinstituten und geben ihnen damit sozusagen Kredit - ohne allerdings eine Banklizenz zu haben.

Aha, die "Schattenbanken" sind also Helfershelfer der €kratischen Konkursverschlepper und decken deren absurde Untaten.
Die Schattenbanken sind via Cantillon-Effekt Profiteure des Raubzugs an uns Sparern.

Das €kratische Geldsystem
ist ein Schneeballsystem ungedeckter Forderungen (zB TARGET!). Die großen Spieler spekulieren mit "frischem" (Spiel) Geld aus dem Nichts.
Der unkundige/träge/interesselose/abgestumpfte/normale Bürger merkt nicht einmal, welchen Wohlstand er dadurch verliert.

Wanderfalke
Schatten verträgt wenig Licht

Wenn ein Politiker in Regierungsverantwortung erklären würde, er wolle z.B. die Schattenwirtschaft (Schwarzhandel, Schwarzarbeit) bekämpfen, dazu aber erklärt, dass diese auch ihre nützlichen Seiten hat, wüsste man gleich - daraus wird nichts.

Eben diesen Eindruck habe ich von Monsieur Barnier. Da die trickreichen Akteuere im Schattenreich der politischen Kaste ohnehin zwei Schritte voraus sind, werden die dafür Sorge tragen, das die ihnen auch gefälligst nicht in die Quere kommen. Der EU-Binnenkommissar wird also schon entsprechende Lobby-Instruktionen erhalten haben, woraus sich dann logischer Weise so ein Verhalten erklärt. Man gibt vor, einerseits zu regulieren, es darf andererseits aber dem Schattenreich nicht wehtun.

So wird Herr Barnier seinen politischen Eiertanz zum Wohl der Schattenbanken fortsetzen.

Gast
das ist genau überfällig..........

nun wird es höchste zeit, dass die bankenzocker und deren schattengebilde an den pranger kommen und reguliert werden. diese haben über die ganze welt nur unglück gebracht und sind dabei so weiterzumachen, weil sie eben nichts gelernt haben.......
und bestraft hat diese zocker auch niemand, trotz grosser ankündigungen...der steuerzahler war der dumme.