Griechenland gelingt Haushaltsüberschuss - aber ohne Zinsen

12. August 2013 - 12:39 Uhr

Der griechische Staat erwirtschaftete im ersten Halbjahr zwar einen Überschuss von 2,6 Milliarden Euro. Nicht berücksichtigt sind darin allerdings unter anderem Zinszahlungen und andere Kostenpunkte. Derweil geht die Debatte um neue Hilfen für Griechenland weiter.

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Kommentare

Ultra beschönigt

Warum nicht noch ne Schippe drauflegen? Griechenland ist schuldenfrei!!! (wenn man die Schulden nicht mit reinrechnet).
Wahr ist doch, dass Griechenland weiter nicht auf eigenen Füßen stehen kann und sich kaum was verbesser hat. Wirtschaft schrumpft weiter, extrem hohe Arbeitslosigkeit und mit ziemlicher Sicherheit noch immer höhere Ausgaben (auch ohne Zinsen) als Griechenland ohne die europäischen (deutschen) Milliarden stemmen könnte. Aber wenn grad mal ein paar Milliarden rumliegen, können die Griechen ja zur Abwechslung mal was an Deutschland zurückzahlen...

Unglaublich Lächerlich

Haben die Schäuble als Haushalteberater mit der strukturellen Neuverschuldung, mit dem Wort von der Konsolidierung, das im fernen Berlin wohl keiner versteht.
Der DIW und die Bundesbank haben doch ganz andere Zahlen und am Horizont steht feuerrot der nächste Schuldenschnitt, der mit einem Schweigegeld von Schäuble überbracht, als ausgesetzt gilt bis nach den Wahlen, hier im Land.
30 Milliarden Euro deutsches Steuergeld ist futsch nach dem 23.9.2013 und ist das einzige was sicher ist.
Unglaublich wie sich die Griechen mit ihrem Halbwahrheiten oder mehr, solange über Wasser gehalten haben.
Die Realität vor Ort spricht Bände, jedoch den Inhalt darf die Euro-Öffentlichkeit nicht erfahren.

jaja, aber ohne Zinsen

Wer weiß wie unser Geldsystem funktionert weiß auch: Solange Schulden verzinst werden, können die Schulden nie ganz zurückgezahlt werden.
Wären alle Schulden restlos getilgt, wäre kein Geld mehr da. Denn Geld entsteht einzig und allein durch Kreditvergabe und die sich daraus ergebenden Zinsforderungen.
Oder wie sagte J.P. Morgan: "Gold ist Geld. Alles andere ist Kredit."

Übrigens ist auch in Deutschland der "Schuldendienst" der zweitgrößte Posten.
Allerdings werden hier keine Schulden zurückgezahlt, sondern nur die Zinsen bedient.

Es stellt sich wieder heraus...

das die angebliche Eurorettung eine Farce ist. Es war die Rettung der Banken. Die griechische Bevölkerung hatte von den Milliarden absolut nichts. Im Gegenteil: Sie müssen für die Stützung der Banken auch noch bluten.

Und das Verhalten dieser Bundesregierung, die aufgrund der Wahl nicht müde wird die Nachrichtenlage durch eine abenteuerliche Rabulistik zu schönen, halte ich für kriminell. Da wird das Volk vorsätzlich darüber getäuscht, dass der nächste Schuldenschnitt nötig ist und dem Steuerzahler zu Lasten gelegt wird. In der freien Wirtschaft wären dies ein Betrug mit einer Insolvenzverschleppung.

Im Kleinen wird weitergetrickst...

...was man den Bundesbürgern eben noch als positiv verkaufen kann - wie dieser Bericht auf tagesschau.de.
Wie man um die grossen Klippen herumkommen will, die kommenden Schuldenschnitte ist ein Rätsel.
Entweder der Bundesbürger gewöhnt sich daran immer weiter für die Schulden anderer einzutreten oder die deutschen Wähler entscheiden sich für die ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND und machen dem Spuk ein Ende.
Es wäre sehr zu wünschen dass Griechenland aus dem Euro austritt und zur Drachme zurückkehrt.

Selbstverständlich muss die Wahrheit bis

nach den Wahlen verschoben werden. Viele Deutsche haben nämlich mittlerweile diesen Rettungszirkus mehr als satt und könnten folglich ihr Kreuz an der falschen Stelle machen.
Und wenn ich das schon lese, dass Griechenland im Moment nur die wichtigsten Rechnungen bezahlt. Der andere Teil wird dann in die Zukunft verschoben oder wie? Damit kennen sich deren Politiker ja sehr gut aus.
Immer noch warte ich auf die freudige Nachricht, dass nun endlich auch die 2000 reichsten Familien ihren rechtmäßigen Beitrag in die Staatskasse leisten. Bevor dies nicht geschieht, darf es keine Hilfsgelder mehr geben.

Hilfe!

Mich würde interessieren, wie die griechische Haushaltsentwicklung real aussähe. Also wenn z.B. Schuldzinsen, "weniger wichtige" Rechnungen und die Etats von Kommunen, Regionen und Sozialversicherung berücksichtigt wären.

Solche Zahlen sollten doch für Journalisten eigentlich auch auffindbar sein ...

Immerhin aber rechnet die "unabhängige" Bundesbank damit, dass Griechenland 2014 ein "neues Hilfspaket" benötigt.

Und der zitierte Spiegel (1) kommentiert das so: "Für Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und die Bundesregierung kommt die Stellungnahme der Bundesbank ungelegen. Schäuble hatte zuletzt Forderungen nach weiteren Krediten oder gar einem Schuldenschnitt zurückgewiesen. Erst 2014 könne man über weitere Hilfen reden."

Ich fürchte, wir müssen nicht bis 2014 warten ...

(1) www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundesbank-rechn
et-mit-neuem-hilfspaket-fuer-griechenland-a-915900.html

Genial ... EBIT ... +2,6 Mrd.

Tja - blöd halt ... wenn die Zinslast so hoch ist, dass am Ende wieder ein dickes Minus bleibt.
Also ist diese Meldung witzlos.
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Man könnte auch gleich melden ... "Steuereinnahmen sprüdeln" - bedeutet auch nichts, wenn man seine Ausgaben nicht im Griff hat. Hopala ... das wäre dann wie in Deutschland.
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Das einzige was diese Meldung impliziert ist, das es gut wäre wenn Griechenland keine Zinsen zahlen müßte ... vielleicht wäre das mal eine Stabilisierung.
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Wobei ... man zig Mrd. pro Jahr aus Brüssel bekommt ... und dann immer noch Minus macht, dann kann sagt das ebend auch was aus!

Wenn doch endlich mal gespart werden würde!

Griechenland hat in der EU die größten Militärausgaben, im Verhältnis zur Bevölkerungszahl oder zum BIP.

Woher kauft sich Griechenland seine Waffen, Panzer und Uboote?
Vornehmlich von Krauss-Maffei-Wegmann, bzw. Heckler & Koch.

Und womit?
Mit den Krediten, die "großzügig" zur "Stabilisierung der Wirtschaft" in Rettungspakete verpackt über diverse Banken in den griechischen Verteidigungsetat fließen und von dort wieder nach Deutschland.

??

Ich verstehe diesen Artikel ehrlich gesagt nicht. Die Zinsen sind nicht eingerechnet, es werden ausser den wichtigsten Rechnungen keine beglichen folglich gibt es einen Überschuss... Was bitteschön soll denn diese Milchmädchenrechnung denn? Will man uns hier auf den Arm nehmen?
Aber gut, nehmen wir die Meldung ernst: bei einem Haushaltsüberschuss sind ja keine Hilfspakete mehr nötig. Oder wie?

Ja, die ab- und zurückfließenden Steuer(-zins-)gelder...

Was in unserer Medienlandschaft leider selten kommuniziert wird ist, dass die "Kredite" (also die duch Staatsanleihen finanzierten Haushaltsdefizite) der krisenbehafteten PIIGS- Staaten (Portugal, Irland, Italien, Grichenland, Spanien) für Deutsche Banken und Vers.-Gesellschaften als Hauptzeichner dieser Staatsanleihen ein genau so sicheres Geschäft darstellt, wie für die finnischen und französchen..
Soll heißen, dass das Geld zwar europaintern anteilig nach den am BIP aufgeschlüsselten Quoten von den Euroländern zur Sicherung des Währungsraumes in diese Länder fließt, dort jedoch dazu verwendet wird, die mit dem Staatsdefizit verbundenen Zinsforderungen an die Banken der Geldgeberstaaten zurückzuzahlen, um - im Fachjargon moral hazzard Problematik genannt - deren risikoreiche Geschäfte durch Steuergelder zu refinanzieren, da ansonsten das gesamte Banken/Wirtschaftssystem kippen würde...
Warum Zinsen bis jüngst wohl rund 2000 Jahre lang in allen Religionen&Kulturräumen verboten waren?

seit 2008 retten wir nun griechenland

sage und schreibe 5 jahre retten wir nun schon griechenland und was ist?

entweder ist oder war griechenland nicht normal oder wir sind es nicht.

es kann doch nicht angehen das man 5 jahre lang einem land geld hinterher wirft fuer jahrelange misswirtschaft.

welches unternehmen wird denn so behandelt, oder welcher privathaushalt wenn er 5 jahre lang zahlungsunfaehig waere.

was hier mit diesem land und insgesamt in der eu zone geschieht ist nur noch fragwuerdig und mit normalem menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar.

wie hiess es noch so schoen:

politiker aller laender vereinigt euch!!!!

@ ladycat 14:02

Immer noch warte ich auf die freudige Nachricht, dass nun endlich auch die 2000 reichsten Familien ihren rechtmäßigen Beitrag in die Staatskasse leisten. Bevor dies nicht geschieht, darf es keine Hilfsgelder mehr geben.
*
200 % Zustimmung!
*
Was ist eigentlich aus der Steuer-CD geworden?

14:02 von ladycat

"Immer noch warte ich auf die freudige Nachricht, dass nun endlich auch die 2000 reichsten Familien ihren rechtmäßigen Beitrag in die Staatskasse leisten."

Ja, find ich gut, Ihren Hinweis: Franklin D. Roosevelt hat nach 1929 genau das mit seinem "New Deal" getan und die Reichen und Superreichen die Krise bezahlen lassen. Und, oh Wunder, er wurde weder erschossen noch hat er die darauffolgenden Wahlen verloren. Ob das auch in D funktioniert? Unbedingt ausprobieren!

wie hoch waren die nicht

wie hoch waren die nicht berücksichtigten Zinskosten im ersten halben Jahr ?

warum besteuert die Regierung die reicheren Griechen nicht stärker ?

@Am 12. August 2013 um 13:32 von NonServiam

Zitat: "Solange Schulden verzinst werden, können die Schulden nie ganz zurückgezahlt werden."
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Warum soll das nicht gehen? Natürlich geht das.
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Es geht außerdem nicht darum zwingend Schuldenfrei zu werden. Es geht aber darum, daß zurückzugewähren, was man sich geliehen hat. Und hier ist der Realwert entscheident. Zinsen in Höhe der Inflationsrate sind reale Nullzinsen. Und wenn sich z.B. eine Privatperson Geld für ein Haus leit, dann hat die Person quasi einen Gewinn. Denn sie kann jetzt Kostenfrei wohnen. Und dann kann diese Person den Kreditgebern auch etwas von diesem Gewinn abgeben. Also Zinsen oberhalb der Inflationsrate zahlen. Immerhin haben die Kreditgeber der Person diesen Luxus erst ermöglicht. Somit sieht man auch, daß Zinsen oberhalb der Inflationsrate notwendig sind. Ansonsten würde der Kreditnehmer sich auf Kosten des Kreditgebers bereichern.

na dann warten wir für die echten Zahlen ..

mal die Bundestagswahl bei uns ab.
Wie man einen neuen Schuldenschnitt medienwirksam so umdefinieren kann, ist schon eine Leistung.
Aber Michel soll ja noch wählen gehen!

Versprechen ...........

Schäuble hat "versprochen," dass GR keine
weitere Entschuldungs-Tranche erhält. Ja,
glaubt er denn das wirklich. Er wird nach
der Wahl feststellen:"es geht nicht anders!"
Bin bereits jetzt gespannt, wie er sich
rhetorisch aus dieser Nummer winden
wird. Wunsch und Wirklichkeit werden ihn
mal wieder ein holen. OK, es ist Wahlkampf
und man soll Politiker hinsichtlich ihrer
Versprechen nicht zu ernst nehmen.

Griechenland ist selber

Griechenland ist selber Schuld für seine Lage. Schön olympische Spiele ausrichten aber keine Feuerwehr für Waldbrände oder Schulbücher für Kinder, und das vor der "Krise". Und wer sich dann selber vom IWF etc, also Troika versklaven lässt braucht auch kein Mitleid... mal nach Ungarn schauen!!! So muss man sich in der globalen Politik behaupten, Stirn bieten antstatt Kleinbei geben.

Die Griechen sind selber Schuld !

@b_m

Muss ich wirklich erklären, wie unser Geld funktioniert? Das wird eng mit 1000 Zeichen.

In unserem fiat-Geldsystem ist Geld=Kredit.
Ein 10€-Schein in meinem Besitz ist quasi ein Schuldschein über 10€, also ein Beleg dafür daß ich noch 10€ (von der Zentralbank) erhalte. Wird diese Schuld beglichen, müsste der Schuldschein vernichtet werden. Ergo: der Schein wäre dann nicht mehr da.

Gibt die Bank mir diesen Kredit (von 10€), will sie aber 10,50€ zurück - ich nehme mal 5% Sollzins an. Diese 50 Cent müssen aber irgendwie erwirtschaftet werden. Irgendjemand muss mir diese 50 Cent geben, damit ich die Forderung der Bank samt Zinsen erfüllen kann. Das heißt irgendwo anders fehlen diese 50 Cent dann. Wenn diese andere Person aber keine Bank ist, kann sie das Geld aber nicht aus der Luft schaffen (lat. fiat = es sei, es werde).

Ein schöner Film hierzu: Fabian der Goldschmied, oder gib mir die Welt plus 5%

Am 12. August 2013 um 17:39 von NonServiam

Wenn man etwas nicht mit 1000 Zeichen erklären kann, läßt man es besser bleiben, bevor man Halbwissen verbreitet.

Ihre Erklärung ist eines von vielen Modellen, die diesen komplexen Gegenstand nicht genau genug beschreiben.

Hier wäre es wirklich besser, einfach nur auf gute Fachliteratur zu verweisen.

@ eio86

Was wollen Sie mir mit Ihrem Kommentar eigentlich sagen?
Es geht nicht darum, dass die Superreichen Griechenlands die Krise bezahlen, sondern darum, dass sie endlich ihre rechtmäßigen Steuern bezahlen.
Oder sind Sie generell dafür, dass Reiche gänzlich von der Steuer befreit werden?
Meine Güte!

@Bernd das Brot

Ich hoffe doch sehr, dass das gut versteckter Sarkasmus ist. Merkel/Schäuble und Recht haben, ja das muss einfach sarkastisch gemeint sein.

@Dark Chaos

Sie sprechen dauernd von "deutschen" Hilfszahlungen und dass dann ja Griechenland Deutschland was zurückzahlen könnte.
Deutschland zahlt nur knapp 28% der Hilfszahlungen, 72% werden von anderen EU-Staaten geschultert!

@Bernd das Brot

"Scheint ja wohl, dass Merkel und Schaeuble recht hatten und jetzt alles gut wird."
.
Nein, man meldet eine weitere Zahlenspielerei in Wahlkampfzeiten, weil sonst jemand fragen könnte was in der Causa Griechenland an konkreten Erfolgen vorzuweisen ist. Seit Merkel durch ihr "Nein" im Frühjahr 2010 das Griechische Haushaltsproblem zum Flächenbrand machte (und nebenbei das Nein doch noch zum Ja machte), steig die Verschuldung Griechenlands von 297 Mrd auf geschätzte (2013) 327 Mrd. Die Quote sogar von 129% auf sagenhafte 176%. Die Reformen durchzusetzen, die die Katastrophe erst vollkommen machen, ist an sich kein Erfolg.
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Sparpolitik ersetzt nunmal keine Wirtschaftspolitik. die Zahlen sehen mit beiden zugehaltenen Augen nicht ganz so schlecht aus wie sonst. Was hat das zu sagen? Eigentlich gar nichts.
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Und die Prognosen sagen immer in zwei Jahren Wachstum voraus. Es wird an der Zeit einzusehen, dass zwei Jahre nach vier Jahren auch mal rum sind und wir mal Ergebnisse prüfen.

@Juergen

Ihre Erklärung ist eines von vielen Modellen, die diesen komplexen Gegenstand nicht genau genug beschreiben.
Hier zitiere ich gern Henry Ford: "Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh."

Hier wäre es wirklich besser, einfach nur auf gute Fachliteratur zu verweisen.
Ja bitte! Immer her damit!

@ NonServiam : Fabian der Falscherklärer

Das Filmchen ist ja ganz nett, wenn man meint ein begrenzte Menge Geldes geht ein für alle mal unters Volk und immer mehr müssen sich samt Zins darein teilen.
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Das ist inhaltlich und historisch genauso unwahr wie ein Jesuspfennig, dessen mathematische Zinsherkunft über die zweitausend Jahre, die ja schon viel früher als die erste Erdkugel aus Gold unmöglich wird, von diesen Pseudoökonomen nie erläutert wird. Wo legt die Bank also 2000 Jahre stabil für 5% an?
.
Sie meinen wahrscheinlich auch, dass man 240% Jahreszins nicht erwirtschaften könne?

wäre schon schön...

... wenn es denn so wäre.

"ein Überschuss im sogenannten Primärhaushalt von 2,6 Milliarden Euro" gegenüber einem erwarteteten (bzw. geplanten) Defizit von 3,1 Mrd.?

Ich muss hier nur daran denken, wie die Griechen sich mit Betrug hinsichtlich der gefälschten Staatsfinanzen in die EU gemogelt haben... und jetzt kommen wieder Spielchen - Primärhaushalt? um alles Mögliche bereinigt? lol...

aber: ist ja Wahljahr bei uns.

Und: "Wirtschaft schrumpft langsamer"???

welche Wirtschaft? Ziegenkäse?

Weiter so, EU! Blauäugig "unsere" Kanzlerin stützen, auf zum nächsten monetären Zusammenbruch...

immerhin: es kann hinterher nur besser werden - sofern wir nicht weiter den alten (alt = alt) Führern anhängen... oder dann den Dollar als Währung haben...

(das mit "alt" so hinsichtlich: noch immer Scheintote an der Regierung im Internet-Zeitalter, die sinnlose Subventionen für tote Industrien verteilen und die Gegenwart und Zukunft (Stichworte: Energiekrise, Nebenjobs usw.) verschlafen...)

@vanPaten

"...wenn man meint ein begrenzte Menge Geldes geht ein für alle mal unters Volk und immer mehr müssen sich samt Zins darein teilen."

Im Gegenteil.
Wäre Geld goldgebunden, wäre aufgrund der endlichen Menge an Gold auch das Geld endlich. Führende Ökonomen haben aber erkannt, daß es dann kein endloses Wachstum geben kann. Also haben sie die Hoheit der Geldschaffung in die eigenen Hände genommen.
Fiat argentum.
Und der Herr (von der Bank) sprach: Es werde Geld.

Die Geschichte vom Josephspfennig legt doch auch nur dar, daß es kein endloses (dazu exponetielles) Wachstum geben kann.
Bevor ein Pfennig zu einem Planeten aus Gold verzinzeszinst wird, kommt es mehrmals zu einem Staatsbankrott, zu einer Währungsreform.

P.S.: "Fabian" ist eine Fabel. Fabeln stellen die Welt immer bildlich dar und niemals konkret.

nebenbei:

wenn es nicht so traurig wahr wäre...

mir fällt da der alte Witz ein:

wie merkt man sich die 11880?

11 Millionen Griechen bekommen 88 Milliarden Euro und zahlen 0 zurück...

@Hugomauser

Stimmt (fast), am ESM ist Deutschland mit 27,1% beteiligt - und hat damit den deutlich größten Anteil (vor Frankreich, 20%). Und ehrlich gesagt interessiert es mich wenig, ob die anderen Länder was zurückbekommen, natürlich will ich in erster Linie, dass Deutschland nicht für Griechenland blech muss. Davon abgesehen hab ich durchaus von europäischen Hilfen gesprochen und von ständig kann sowieso keine Rede sein. Lesen hilft.

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