Kommentare

Mac Nepp

Der Kapitalismus bricht immer weiter in sich zusammen. Es handelt sich bei ihm nur noch um eine Blase, und die Nadel des Bankrottes ist schon spürbar nahe.

Regierungen sollten hier nicht Rückversicherung spielen

Das ist nun aber wirklich kommunistisch, wenn letztlich doch der Staat (also die Gemeinschaft) - über welche Konstruktion auch immer - selbstverpflichtend für den Ausfall bürgt (Für eine Privatfirma ist das die Lizenz zum Gelddrucken!). In der angestrebten Konstruktion wird es nur noch teurer, wenn es zum Ausfall kommt...
Was sagt denn die Münchener Rück dazu?

staatlich?

Habe ich das richtig verstanden das Fannie und Freddie schon immer staatlich waren?
Wenn dem so ist, dann hat doch der Staat vor der Krise die Gewinne der beiden Immobilienfinanzierer gehabt. Damit müßte dann meines erachtens auch diese Gewinnsumme mit dem Verlust gegen gerechnet werden.
Nun soll das Geschäft der beiden also privatisiert werden aber die Risiken beim Staat verbleiben?
Da habe ich dann eine ganz neue Idee:
Wahlen werden abgeschafft und die entsprechenden Regierungsämter und Abgeordneten Sitze werden an interressierte Investoren versteigert. Falls der Staat dann irgendwann mal Profit abwirft (Haushaltsüberschuss) wird der den entsprechenden Unternehmen überwiesen (Dividendenausschüttung). Um diesen Zustand möglichst kurzfristig zu erreichen müssen natürlich Steuern und Abgaben "adäquat" angehoben werden.

Hmm

Verlust, Steuerzahler, Rückzahlung. Klar, ist es doof aber wenn das Geld mit Zins und Zinses Zins zurückkommt ein Win für die USA

Hab ich das richtig gelesen ??

Demokraten UND Republikaner sind sich tatsächlich mal EINIG ?
Leute, man möge mich bitte kneifen :-)
Aber es ist doch schon mal schön, zu lesen, dass die Regierung einen grossen Teil der Finanzstütze wiederbekommen hat. Ich möchte nicht wissen, in wie vielen Fällen das nicht so ist. Ich habe da so etwas in Erinnernung, dass AIG von der Staatshilfe erst mal fette Boni an die Manager gezahlt hat.

Also, ich versteh das auch nicht so ganz.

Wenn die Banken in private Hände kommen, muss sie dann der Steuerzahler im Falle einer Pleite nicht retten?
Viel besser wäre es, wenn diese Großbanken in mehrere kleine aufgeteilt würden, damit sie nicht mehr systemrelevant sind. Dass die Geldsack-Republikaner den Demokraten zustimmten, macht mich sowieso stutzig.
@ Thomas Wohlzufrieden
Es geht hier nicht um den Kapitalismus an sich, sondern um den Raubtierkapitalismus.
Das ist ein großer Unterschied. Schuld ist die Entfesselung der Finanzmärkte, welche uns diese Exzesse und Heuschrecken bescherte/beschert.

ist das nicht.

Sie schreiben: "Wir müssen wieder zum Verursacherprinzip zurückkehren. Wer einen Schaden verursacht, muss dafür gerade stehen. Und nicht der Steuerzahler."

Meinen Sie nicht, dass es sehr darauf ankommt, wieviele Unbeteiligte mit in den Abgrund gerissen werden, wenn man nicht zumindest vorübergehend hilft?

Das Motto "Mag die Welt zusammenbrechen, Hauptsache das Versursacherprinzip wird angewendet." scheint mir nun wirklich nicht der Weisheit letzter Schluss.

Mit freundlichen Grüßen

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