Kommentare

Große Konzerne

Sehr schön !
Besser kann die Politik ihr Eingeständnis nicht geben.
Wir werden von der Wirtschaft regiert: nämlich erpresst, korrumpiert und gegeneinander ausgespielt.
Nicht nur Konzerne gegeneinander, neeeeiiin - auch die Arbeitnehmer gegeneinander.
Toll - sooooo habe ich mir die Zukunft aller Länder vorgestellt:
Nicht zukunftsvisionär, sondern absolut von der Wirtschaft abhängig !

Arbeitsplätze

Guten Tag. Bevor wir anfangen zu diskutieren: Denkt an die Arbeitsplätze...bla

Steuervermeidung

Niemand, die großen Firmen schon gar nicht, zahlt gerne zuviel Steuern und es werden ganze Heerscharen von Steuerberater und Wirtschaftsprüfer beschäftigt um Steuerschlupflöcher zu finden. Der kleine Arbeitnehmer hat keine Möglichkeiten auch nur 1 Cent am Finanzamt vorbei zu mogeln.
Ich frage mich, was sich die G20 Staaten aufregen. Die Staaten selbst haben doch die Steuergesetze erlassen und damit den Unternehmen die Möglichkeiten zur Steuervermeidung gegeben. Dass die Firmen dies ausnutzen ist nachvollziehbar. Und das Perfide an der sache ist, dass wenn ein Steuerberater seine mandanten nicht dahingehend berät, dann muss er sich evtl. einen Beratungsfehler von seiner Mandantschaft anhängen lassen.
Liebe Politiker, ihr habe es selbst in der Hand dies zu ändern. Einfach entsprechende Schlupflöcher schließen bzw. entsprechende Gesetze erlassen.
Die steuervermeidung der Unternehmen finde ich persönlich nicht gut, aber das Gejaule der Politik ist unerträglich.

Einheitliche Besteuerung wäre Grundvorraussetzung der EU

Zumindest was Europa angeht hätte dieser Vorstoß mindestends 10 Jahre früher kommen müssen. Kurzfristig mag es den betreffenden Ländern einen Vorteil verschaffen, langfristig werden diese Gewinne durch die Verschuldung einzelner EU - Staaten mehr als aufgehoben, jedoch sind es nicht die Unternehmen die von den Steuerschlupflöchern profitieren die dann in die Pflicht genommen werden, sondern der Steuerzahler, während Firmen wie Facebook, Google & co satte Gewinne einstreichen - auch wenn diese nicht so hoch sind wie erwartet doch immer noch mehr als üppig.

Solange jedoch die Bevölkerungen einzelner Länder gegeneinander aufgebracht werden sind die Unternehmen fein raus, und da sie in vielen Ländern überdurchschnittlich viel Einfluss auf die Politik nehmen können wird eine gerechte Regelung sicher noch eine Weile auf sich warten lassen.

nach ihnen die Sinflut

Glaubt hier jemand, dass es um ethisch denkende, einfühlungsfähige Konzerne geht?
Als beschimpfter "Gutmensch" glaube ich nicht an eine Regulierung. Aber nur zu, wer ein wachsames Auge hat kann u. sollte nicht mehr dessen Produkte, geschweige denn Aktien kaufen. Je mehr (wütendende u. denkende) Konsumenten wir werden, um so besser! Das hat doch auch Kraft und Sinn, finde ich.
Auf Herrn Schäuble kurz vor der Wahl zu vertrauen ist m.E. sinnfrei!

Freier Markt!

So ist das. Im eigenen Land soll sich der Markt selbst regulieren, koste es was es wolle.
Wenn allerdings die eigenen Einnahmen nicht mehr stimmen, soll es den Steueroasen an den Kragen gehen. Das ist ein klarer Fall von Scheinheiligkeit.

große erwartungen?

"erwarten sie auch nicht schnelle Ergebnisse"

ich erwarte von unseren obersten schwarzgelben umverteilern eigentlich garnichts. genausowenig wie von den anderen blockparteien der kapitalistischen einheitspartei, übrigens.

Steuerlos

"Steuervermeidung" in großen Stil wollte Schäuble doch auch mit den Schweizern in einem Schutzgesetz für Steuerhinterzieher durchsetzen...

Bankgeheimnis

Die Lösung ist simpel: jeder Cent, der ein Land verlässt, wird solange besteuert, bis in dem Empfängerland die gleiche Steuer erhoben wird.
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Dazu muss man nur das lächerliche Getue um das Bankgeheimnis ablegen, das eh nur die Besserverdiener schützt, weil es für Lohnempfänger de facto gar nicht gilt (weil die Einkünfte direkt ans Finanzamt gemeldet werden).
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Freier Geldverkehr ist weder global noch innerhalb der EU ein geschütztes Menschenrecht.
Ginge es hier nicht um Steuervermeidung, sondern etwa um Sozialleistungsbetrug, und auch nur in der Höhe eines zehntausendstels, hätte der Gesetzgeber schon längst die große Keule ausgepackt.
Florida-Rolf lässt grüßen ... aber mit den Kleinen kann man es ja machen.

und Zahlen muss es der Bundesbürger...

Denn es geht nur darum das mehr Steuergeld in die Kassen der Bundesrepublik fließt.
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Das man auch die genannten Steuerlöcher Länderweit stopfen könnte und eine Francisegebühr oder Zinsabschreibungen innerhalb eines Konzerns oder von Firma zu Firma nicht mehr absetzbar wäre ist keinem in den Sinn gekommen.
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Ausbaden muss das ganze dann der Bundesbürger, der jedes gestopfte Steuerloch teuer mit irgend welchen Preissteigerungen bezahlen muss.

Amazon, Google, Apple, Starbucks und Co?

Wie wäre es mit Deutscher Bank, Lufthansa, Bosch, BMW, Eon, SAP, Allianz, Deutsche Post, Axel Springer Henkel, VW & CO. Es ist nicht nur ein Problem großer ausländischer Konzerne.
Laut der großartigen Doku vom ZDF "Flucht in die Karibik" hat VW zB. hat 100 Tochtergesellschaften in Steueroasen. Z.B. VW besitzt 5 Fluggesellschaften als Töchter auf den Cayman Islands. Warum wohl.
Alles legal, alles von unseren Politikern bewusst toleriert.
Ich hoffe Sie geben bei Ihrer nächsten Steuererklärung Ihre gefahrenen Kilometer genau an. Sie möchten doch nicht.....
12 Billionen Dollar aus der ganzen Welt laufen jedes Jahr durch die Niederlande in die "wirtschaftlichen Sondergebiete"!
Dämmert es langsam?

Wer´s glauben mag .......

...........sollte bedenken, dass bald Wahlen anstehen.
Deshalb betreibt Schäuble auf einmal den angeblichen Kampf gegen die ,,Steuervermeidung,, .
Da muß man sich auch fragen, warum erst jetzt oder wieso gerade jetzt?

Und wer auf Ergebnisse wartet, soll weiter warten........... .

@dito

Von wem erwarten sie denn noch etwas

Kann so nicht funktionieren

Wenn Parteien wie Union und FDP die Politik eines Landes bestimmen wird aus den Vorhaben nichts, es bleibt heisse Luft im Vorwahl Kampf. Zu den Betroffenen solcher Gesetze oder Bestimmungen würde die gehören die finanziell konservativ, bürgerliche Parteien unterstützen. Man sagt auch Lobby dazu.

Man holt sich das Geld lieber anderswo, bei den Arbeitnehmern, Rentnern und sozial Schwachen. Das ist keine Behauptung sondern eine bewiesene europäische Realität.

Jeden Cent angeben!

Der kleine Arbeitnehmer und die mittelständischen Betriebe müssen vor dem Fiskus jeden Cent angeben während die grossen Konzerne zur vermeidung von fälligen Steuern sich der Steuerschlupflöcher der EU bedienen. Erst recht wird das ganze unglaubwürdig wenn man auf solche eine exzellente Idee wie das schliessen dieser Steuerschlupflöcher immer erst im Wahljahr wie jetzt durch unseren Finanzminister Herrn Schäuble kommt. Wenigstens ist er so ehrlich wenn er sagt das so schnell in dieser Angelegenheit mit keinem Ergebnis zu rechnen (aussitzen) ist. Bis zur Bundestagswahl auf keinen Fall und danach wird es dezent verschwiegen denn die meisten Wähler haben ja ein Kurzzeitgedächtnis.

"Steuervermeidung"

Genialer Neusprech für legalen Steuerbetrug.

Alle beteiligten Politiker gehören bestraft,

die solch halbseidene Gesetze mit genügend Hintertürchen und Schlupflöcher erlassen haben. Unwissenheit war es sicher nicht, denn unter ihnen sind genügend Rechtsverdreher, welche über die Möglichkeiten des Hin- u. Herschiebens sicherlich Bescheid wussten.

So wünschenswert ein Erfolg

So wünschenswert ein Erfolg dieser Angelegenheit auch wäre, so vordergründig ist die Absicht. Ich denke dass eine handlungsfähige Bundesregierung- auch ohne die OECD - durchaus im der Lage wäre diesem jahrzehntelangen Missbrauch Einhalt zu gebieten. Aber da ist dann auch noch die FDP, deren Interesse ein Anderes ist. Ich werte die Sache, wie vieles Andere auch, daher als reine Wahlkampfbedingte Symbolpolitik. Echte Massnahmen zu dieser Zeit zur Verhinderung von Steuerausfällen sähen anders aus und kosteten den "noch" Koalitionspartner zuviele Stimmen.

Konkurenzvorteil effektivste Steuervermeidung

Jeden Tag sehe ich in meiner Firma, wie alles dran gesetzt wird Steuern zu vermeiden. Ganz legal versteht sich. (illegales ist meißt erst hinterher erkennbar)
Dabei muss nicht mal das Geld ins Ausland fließen, nein das geht auch im Inland. z.B. unterschiedliche Gewerbesteuersätze und tatsächlicher Sitz der Firma.

Es geht bei vielen Unternehmen gar nicht um die effektivste und effizienteste Wirtschaftsweise. Nein es gilt, wer am besten Steuern vermeidet hat gegenüber der Konkurenz den Vorteil und dann den eigentlichen Gewinn.

Das ganze wäre nicht dramatisch, wenn jeder die Möglichkeiten hätte.
Aber dem ist nicht so, denn mit wachsender Größe wächst auch die Möglichkeit.
Damit werden der Erneuerung, Verbesserung der effektivsten und effizientesten Produktion und Leistungserbringung erhebliche Felsbrocken in den Weg gelegt und uns allen Lebensqualität vorenthalten.
Von Sozialität sprechen wir gar nicht erst.

@MegaGerd

"So ein Verhalten erwarte ich von jedem Minister bei Unzulänglichkeiten in seinem Ressort, dass er aktiv wird, um diese zu beseitigen, unabhängig davon ob in ein paar Wochen Bundestagswahlen sind oder nicht."

Da hat ihm wohl ein plötzlicher Blitz der Erkenntnis getroffen. Bitte entschuldigen Sie diesen Sarkasmus aber Steuervermeidung, auch deutscher Firmen, ist kein Phänomen das mal alle paar Jahre sporadisch als Fehlverhalten von ein paar verirrten Schafen auftritt . Wir reden hier über den Finanzminister - oder? - ist er mehr Kapitalverwalter? "Hat nichts mit der Wahl zu tun" - da gebe ich Ihnen recht. Dem Staat wird das Geld knapp - das und nur das ist der Grund.
Bisher konnte man dieses mit verschiedensten Fonds oder Steuern noch kompensieren - jetzt muss man die "großen" Fische an die Angel nehmen.
Die Gratwanderung zwischen sozialem Unfrieden und Wirtschaftsinteressen ist wirklich eine schwer Aufgabe.
Feine Sache die Aktion aber das ist bestimmt keine Spontanheilung .

COJO

Großen Dank für Ihren wichtigen Kommentar. Wer als einziger profitiert von dem System der konkurrierenden Steuersätze und der Schlupflöcher: Juristen. Die Gesellschaft als ganze verliert.

Vier Jahre Bundesfinanzminister

Hat unser Minister für Finanzen just vor der Bundestagswahl eines der vielen von Gesetzgebern/Lobbyisten erlassenen Steuerschlupflöcher gefunden?
Habe ich einen "runden Tisch" verpasst?
Zunächst muss allerdings die Wirtschaftslobby befragt werden. Anschließend warten wir auf den Gesetzentwurf u. haste nicht gesehen, schon gibt es eine wirtschaftsgenehme Lösung.

Steuergerechtigkeit wird zumindest in Deutschland nur sehr widerwillig eingeführt werden und brauch deshalb seeeeht viiiiiel Zeit.

Welch wundersame Wandlung

Wer ein gutes Langzeitgedächtnis hat, wird sich sicher noch daran erinnern, daß die CDU seit Jahr und Tag predigt, die Unternehmen müßten entlastet werden. Das fängt bei den Lohnnebenkosten an und hört bei den Steuern auf.
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Lobbyisten der Großkonzerne sitzen im Bundestag in eigenen Büros und schreiben die Gesetzesvorlagen. Will Herr Schäuble die jetzt rauswerfen? Tststs...

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