Kommentare - Ex-Aktionäre der HRE scheitern erneut vor Gericht

21. Juni 2013 - 10:43 Uhr

Frühere Kleinaktionäre der verstaatlichten Hypo Real Estate sind im Streit um höhere Abfindungen erneut vor Gericht gescheitert. Das Landgericht München wies ihre Anträge zurück, ihnen für die Zwangsübertragung mehr als 1,30 Euro je Aktie zu zahlen.

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Kommentare

vielleicht fehlen mir da

vielleicht fehlen mir da Vorkenntnisse, aber ich finde das doch recht dreist, wenn ein Unternehmen sich in den Dreck fährt und dann vom Steuerzahler gerettet wird, dass die Aktionäre dann auch noch Schadensersatz verlangen! die können froh sein überhaupt was zu kriegen. Hätte nicht wieder das kollektiv für die Fehler einzelner bezahlt, hätten die nicht mal die 1, 30 € gekriegt. dann wäre wie bei anderen eben alles den bach runter gegangen

Richtige Entscheidung

Obwohl mir die Anleger leid tun, speziell die Kleinanleger, bin ich mit dem Urteil zufrieden, denn was wäre denn eine ernsthafte Alternative? Bank pleite gehen lassen mit anschließendem Dominoeffekt bei anderen Banken? Nein, denn da hätten die Anleger null Euro bekommen. Oder lieber komplette Entschädigung der Aktionäre? Nein, denn da hätten wir Steuerzahler für das Missmanagement zahlen müssen. Als Aktienanleger bin ich Mitbesitzer des Unternehmens und zwar in guten und in schlechten Zeiten.

So ist´s recht!

1. Die dämlichen Klein-Anleger werden rasiert (die anderen haben dank Infos rechtzeitig abgestoßen).
2. Die Entscheider bleiben ungeschoren.
3. Die EZB finanziert alles.
4. Und wenn man beide Beine verloren hat, kommt der Spruch: "Seien Sie froh, dass es nicht Ihren Kopf erwischt hat!", obwohl man da vermutlich weniger leiden müsste.
5. Zwischen 1,30 Euro/Aktie und NIX ist praktisch kein Unterschied.

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