Kommentare - Chinas Premier in Berlin: Bewegung im Handelsstreit?

26. Mai 2013 - 15:57 Uhr

Beim Treffen zwischen Chinas Premier Li und Kanzlerin Merkel dürfte der Handelsstreit zwischen China und der EU zentrales Thema sein. Der Kanzlerin könnte dabei eine Vermittlerrolle zukommen. Doch auch so gibt es Bewegung in dem Konflikt.

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Kommentare

Einfache Lösung

Merkel zieht die geplanten Zölle auf Solarpanels etc. zurück. Die deutsche Solarindustrie ist eh tot.
Dafür dürfen aber die deutschen Autohersteller die nächsten 50 Jahre zu besonderen Konditionen importieren.
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Gleichzeitig sichert sich der chinesische Premier zu, auch chinesische Windkrafträder ohne Zölle in den nächsten 25 Jahren in Deutschland einführen zu können.
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Deal!

China

In China kommt es jeden Tag zu massiven Menschenrechtsverletzungen,Tibet ist annektiert(seit Jahrzehnten!!),China kauft sich ein in Europa.
Und Europa kümmert es einen Dreck,was dort oder anderswo abgeht!!!!
Ach ja,China ist ja jetzt Industrienation,da darf man sowas.Und wenn man auch noch verspricht,sich zu bessern,dann ist ja alles in Ordnung.
Pfui und nochmals Pfui bei soviel Opportunismus sage ich,jawohl!!!!!

Die erste Auslandsreise des chinesischen Premierministers hat vier Stationen: Indien und Pakistan - Chinas miteinander verfeindete Nachbarn - Schweiz und Deutschland. Welch eine Geste des größten Landes der Welt!
Und dass man nicht nach Frankreich, Großbritannien oder gar USA fährt, wenn man den freien Handel retten und aufrechterhalten will, sondern nach Deutschland, sollte uns doch freuen.
Die auf Druck von grünen meist deutschen Lobbyisten vorgesehenen Zölle der EU auf Produkte der Solarenergie haben doch vor allem den Zweck, die ewige Gelddruckmaschine für grüne Besserverdienende, das EEG, am Laufen zu halten. Ich hoffe, die Kanzlerin wird zusammen mit den anderen europäischen Staaten eine Lösung finden, die auf Zölle verzichtet und gleichzeitig die einseitige Bevorzugung grüner Villenbesitzer einschränkt - am besten abschafft.

Inselstreit

Bzgl.:
"Li nutzte die historische Kulisse, in der die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs über die Nachkriegsordnung verhandelt hatten, um den Anspruch seines Landes auf eine unbewohnte Inselgruppe im ostchinesischen Meer zu bekräftigen. Japan müsse die Territorien an China zurückgeben, sagte Li."
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Tja. China erhebt auf so ziemlich alles Anspruch, was nicht mindestens 20.000 Kilometer von seinen offiziellen Landesgrenzen entfernt ist. Und beruft sich dabei meist auf Landkarten aus dem Mittelalter (auf denen auch Drachen und Seeungeheuer abgebildet sind; auf deren Gene hat die KP im Zweifelsfall natürlich auch Patentrechte).
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Davon können nicht nur die Japaner, sondern auch Vietnamesen, Taiwanesen, Koreaner, Tibeter, und Mongolen ein Lied singen. Wenn sie sich denn trauen. Eine typische lokale Hegemonie; die im Zweifelsfall durchaus bereit wäre, einen großen Krieg anzuzetteln um ihr "historisches" Recht durchzusetzen. Wehret den Anfängen.

Man sollte auf Strafzölle

Man sollte auf Strafzölle verzichten und den Import einer Wahre von Mindestlöhnen vor Ort abhängig machen....Und schon käme KEIN Chinesisches Produkt mehr ins Land...Dan wäre die ganze Diskussion überflüssig.

Möchte billige Solarmodule für alle

Die USA subventionieren die Siliziumwafer,
welche die Chinesen in wiederum subventionierte Solarpanels verbauen,
schlußendlich kommen wir günstig an Solarmodule. Cool.
Wir: das ist der Rest der Menschheit, nicht nur in der BRD.
Nutzen wir die Gunst der Stunde!

Warum sollten sich ausgerechnet die EU-Bürger diese Quelle durch mißgünstige Zöllner abschnüren lassen? Als Demokratie würden sie dazu "nein" sagen.

Die Chinesen haben schon aus Diplomatie und Achtung deutsche Firmen gekauft und die Arbeitsplätze garantiert. Auf dem Weltmarkt könnten diese im Fall Solarmodule preislich eh nicht konkurrieren.

(Bei uns subventioniert(e) der Staat die Kernkraft, da wollen nicht nur wir weg von wegen der Abfallprodukte und Risiken. Auch kann man diese Art der Energieversorgung nicht auf die ganze, wachsende Menschheit ausdehnen. Solarpanels lassen sich dagen ultraleicht entsorgen, ihre Produktion ist harmlos.)

Verständigung besser als Konflikt

  • Ich denke, dass Konflikte immer besser durch Gespräche als durch Kriege oder Handelskriege gelöst werden. Bei Kriegen jedweder Art gibt es am Ende nie Gewinner.
  • Zudem wird auch in Europa subventioniert was die Kasse hergibt (oder auch eben nicht mehr). Also sollte es doch möglich sein, einen Weg zu finden.
  • China und die Schweiz haben übrigens sich jetzt schon auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Die Parameter sind noch nicht ganz öffentlich. Kritische Punkte waren wohl u.a. Landwirtschaft und Schutz des geistigen Eigentums (leider nix davon in TS lesen können).
  • P.S. (@Redaktion): Warum konnte ich eigentlich erst in einer CH-Zeitung darüber lesen, dass die SPD im Juni einen Antrag zu einer Grundgesetzänderung einbringen will zur Einführung von Volksabstimmungen in D ??? Und scheinbar sind alle Parteien im Prinzip auch dafür !!
    (tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Deutschland-will-die-Schweiz-kopieren/story/14835505)
  • unanständig

    es ist unabständig wenn deutsche konsumenten und investoren sowie händler von völlig inakzeptablen sozialen und ökologischen standards sowie vom viel zu günstigen preis für transprorte profitieren.
    christlich, sozial und ökologisch vertretbar wären deals nur bei annähernd gleichen standards. alles andere ist moderne ausbeutung von natur und menschen. eine form von rassismus. unsere werte, absicherung, gesundheit zählen nicht für chinesen, inder usw. mit denen wir schmutzige geschäfte machen. die konsequenz, forciert durch das euroexperiment, sind millionen europäische arbeitslose. bis zu 65% jugendarbeitslosigkeit!!! das spiel ist in jeder hinsicht unwürdig. die welt jagt heute 40% mehr co2 in die luft als in den 90ern. wachstum heisst die alternativlose religion der dümmsten dinosaurier, die dieser planet erleben musste.
    peak oil wird den spuk beenden. und wir sind nicht darauf vorbereitez, dank einer politik, die nur ein morgen kennt.
    verantwortungslos und menschenverachtend.

    Produktionsüberhang=schlecht!?

    Das Problem ist wenn man unbedingt den Zufall und die Launen von Millionen von Menschen nutzen möchte um das vorrankommen einer nicht etablierten Technologie zu betreiben. Kurz gesagt wenn man glaubt die Freie Marktwirtschaft ist im Stande die Energiewende zu leisten, während Kohle und Atomstrom billiger sind, aufgrund der Externalisierung sämtlicher Umwelt und Gesundheitskosten, dann kommt halt raus was wir jetzt haben.
    Es wird viel mehr PV produziert als man kaufen möchte.
    Es wäre ohne Zweifel sinnvoll Weltweit alle Anlagen dieser Art auf Anschlag zu fahren und jede Autobahnböschung, jedes Carport und jedes Dach damit zu bestücken, aber ohne Masterplan wird das nicht passieren. Lieber streiten wir uns peinlich darüber wer welche Produktion unter welchen Umständen im Land haben sollte und wer bei diesem "Spiel" schummelt. Wir könnten schon auf dem Mars sein, aber da es ums Geld geht können wir froh sein, noch hier zu sein.

    Nicht grundlos umwirbt China Länder wie Deutschland

    Da China durchaus zu teilen vermag, so läßt es sich nicht von seinen wirtschaftlichen Gelüsten treiben, sondern folgt immer höheren politisch-militärischen Gesichtspunkten, denn die liebe Wirtschaft ist nur ein Mittel zum Zweck; und so auch hier: Gelingt es China Länder wie Deutschland oder Japan derart eng wirtschaftlich an sich zu binden, daß ihnen der Verlust ihres Handels mit China wirtschaftlich zum Ruin gereichen kann, so dürften sich diese auch politisch und militärisch von den VSA abwenden, sobald China deutlicher zeigen wird, daß es auch hier den VSA überlegen ist; und namentlich ein Übertritt Deutschlands dürfte in hohem Maße sowohl die NAVO als auch die EU sprengen und der VS-amerikanischen Vorherrschaft über Europa ein jähes Ende bereiten. Durch den Freihandelsirrglauben hat China zudem alle Zeit der Welt dies allmählich zu bewirken, denn käme es jetzt zum Schwur, so wäre der Ausgang unsicher, nicht aber in 10 oder 20 Jahren, sollte es seinen Aufstieg wie bisher fortsetzen.

    @ 16:17 von MrEnigma

    Sie schreiben:
    "Einfache Lösung
    Merkel zieht die geplanten Zölle auf Solarpanels etc. zurück. Die deutsche Solarindustrie ist eh tot."
    *
    Da Merkel keine Steuern auf Solarpanels geplant hat kann sie diese auch nicht zurück ziehen!
    Diese unsinnigen Zöle sind von der EU-Kommission geplant worden und zwar gegen den Willen der deutschen Regierung, das scheinen einige leider nicht zu verstehen.
    Allerdings ist es bezeichnend dass der Chinesische Regierungschef zu Merkel kommt um seine Wünsche und Vorstellungen zu äußern und dass er mit keinen anderen Regierung in der EU redet.
    Er weiß eben wer in Europa Einfluss hat!

    @ 18:18 von Celeborn1970

    Sie schreiben:
    "Man sollte auf Strafzölle verzichten und den Import einer Wahre von Mindestlöhnen vor Ort abhängig machen....Und schon käme KEIN Chinesisches Produkt mehr ins Land...Dan wäre die ganze Diskussion überflüssig."
    *
    Wer sollte denn wohl die Macht haben eine solche Forderung nach "Mindestlöhnen vor Ort" im Ausland und speziell in China durchzusetzen?
    Deutschland wohl kaum und nicht einmal die USA. Und keine solche Waren mehr einzuführen würde wohl auch den Ruin UNSERER Wirtschaft bedeuten da wir von diesen Märkten abhängig sind. Dann würden bei uns mehrere Millionen Menschen bald keine Arbeit mehr haben!
    Solche Forderungen sind wohl doch eher illusorisch!

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