Kommentare

Coole Lösung

..klingt toll. Warum auch mühselig Probleme im Kern anpacken (Lohnentwicklung,Bildung, Erziehung, Soziales...) wenn es auch einfach geht.

Was mit deutschen Jugend?

Auch wenn ich die brikäre Situation der spanischen Jugend verstehe, aber wäre es nicht erstmal angebracht, die eigene Jugend entsprechend Ausbildungsplätze anzubieten?

Arbeitskräfte Mangelware

Gute Azubis sind in Deutschland mittlerweile Mangelware. Wenn junge Menschen über die Landes- und Sprachgrenze hinauf flexibel wären, fände ich das ganz toll. Hoffentlich wird die Arbeitsmarktsituation in Spanien auch wieder besser.
Dass Nordeuropa im Moment stärker und der Süden schwächer ist, wird sich (glaubt man den Euro-Experten) wohl demnächst umkehren. Im Prinzip ist die Mittelmeer-Region nämlich strategisch viel besser gelegen, als wir hier im Norden.

Gratulation, Frau v.d. Leyen.

So bekommt die deutsche Industrie billige Arbeitskräfte, und die besten Azubis aus Espana, später, vielleicht, eine Festanstellung fern der Heimat.
Und Spanien hat das Nachsehen.

Zu wenig Azubis

@AntiPolitiker:
Auch wenn ich die brikäre Situation der spanischen Jugend verstehe, aber wäre es nicht erstmal angebracht, die eigene Jugend entsprechend Ausbildungsplätze anzubieten?

-
Klar. Aber wir haben deutlich mehr Bedarf für Ausbildung, als Leute, die diese Ausbildung machen könnten und wollten. Gerade im technischen Bereich fehlen begabte Azubis.

Überspannte Erwartungen an Lehrlinge

Als das Handwerk ankündigte Studienabbrecher in Lehrstellen aufzunehmen, kam von fertigen Akademikern ohne Stelle das Bedauern, dass sie nicht ebenfalls genommen werden. Aber da ist dann die Furcht der Lehrherren und späteren Arbeitgeber, die könnten sich dann irgendwann als zu anspruchsvoll bei Arbeitszeiten und Gehalt herausstellen.

Und es gibt auch noch Leute ohne Lehrstelle nach einem Hauptschulabschluss. Aber die Geduld, wirklich auszubilden, hat abgenommen. Fast sollen die schon vom ersten Tag an niedrig bezahlt die nahezu volle Leistung erbringen. Solche Leute sollen jetzt aus Spanien angeworben werden.

Ich gehe jede Wette ein, dass das weitgehend misslangt, weil die Arbeitgeber die überspannten Erwartungen auch an sprachliche Kenntnisse stellen werden.

Ein verzweifeltes Anwerben im EU-Ausland ist aber schon komisch bei tausenden von unversorgten Lehrlingen hierzulande. Und künstlich wird mal wieder die Massenarbeitslosigkeit trotz demographischen Wandels gekonnt hochgehalten

survival of the luckiest

wenn für viele millionen menschen in europa, vor allem für junge menschen, wenige millionen restarbeitsplätze vorhanden sind, generiert solch eine aktion, in der es um 5.000 ausbildungsplätze geht, einen impuls mit bitterem beigeschmack. das signal: die besten, die schnellsten, die tauglichsten, die billigsten dürfen sich schnellstmöglich von ihrer familie, ihrer heimat verabschieden und in der "jobmaschine deutschland" verheizen lassen. ein unwürdiges spiel und keinesfalls eine sinnvolle antwort auf millionen arbeitsloser jugendlicher im süden.
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leben sollte nicht zu einem überleben deklassiert werden. zu einem kampf um jobs. die konsequenzen der globalisierung sowie des euroexperiments vernichten europa. europas vielfalt. gewinnen dürfen nur wenige prozent, die sich in eine stromlinie begeben mit den vorzeigekapitalvermehrern.
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bück dich hoch – ein schöner deichkind-titel. folge der zerstörerischen wachstumsideologie. natur, familie, zukunft - alles scheiß egal. hier, jetzt zählt.

Nicht nur, dass man solche

Nicht nur, dass man solche Probleme wie bereits angesprochen bei der Wurzel bekämpfen muss (Schwerpunkt Bildungspolitik und Attraktivität des Kinderkriegens)....Nein, man erdreistet sich noch, Deutschland vorzuwerfen, es würde aus purer Eigennützigkeit handeln. Natürlich tut es das! Wir sind eh schon die Melkkuh der EU und es ist jedem qualifizierten Ausländer freigestellt ein solches Angebot zu nutzen oder es bleiben zu lassen.

Ganz toll

Gibt ja auch garkeine deutschen Jugendlichen (oder junge Erwachsene), die einen Ausbildungsplatz suchen. Super Idee, da die Plätze an Spanier zu vergeben. Schreckliche Politik, wieso kümmert man sich mehr um die spanischen Arbeitslosen als um die in unserem Land? 12 Punkte aus Spanien für von der Leyen, null aus Deutschland - nur im Gegensatz zum ESC dürfen wir unsere Politiker wählen und nicht das Ausland.

Ich kann mich noch gut an

Ich kann mich noch gut an meinen Besuch in Barcelona bei meinem deutschen Freund vor einigen Jahren erinnern.
<
Wir kamen bei einem Bummel durch die Stadt auf das spanische Ausbildungssystem zu sprechen - das in keinster Weise mit dem in D-Land vergleichbar war.
<
Zudem kam ein besonderes lokales Problem in Barca hinzu -> viele Jugendliche haben sehr mangelhafte Kenntnisse in der Spanischen Sprache.
Wieso fragte ich - er darauf -> verdrehter katalanischer Nationalstolz - für sie ist Spanisch eine ungeliebte "Fremdsprache"!!
<
Als Folge davon -> viele spanische Unternehmen besetzten ihre offenen Stellen mit gut qualifizierten Kräfte aus Lateinamerika.

Es ist ein Raubbau

An anderen Staaten, die dann nie wieder auf die Beine kommen.

Es kann nicht angehen, das nur der Deutsche Staat an der EU Verdient.

Eine Gerechtigkeit wären die Eurobonds.
Aber das ist Wunschdenken, bei dieser Regierung, die Geld für irgendwelche Drohnen verschwenden.

Merkwürdig!

Ich denke jeder kennt in seinem Umkreis einen Jugendlichen, der keine Lehrstelle findet oder es sehr schwer dabei hat.
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Es gibt ja nicht umsonst die vielen staatlichen Ausbildungsstellen, die immer mehr junge Menschen zu einer Berufsaubildung verhelfen.
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Also irgendwas ist da komisch!
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Wobei 5000 Spanier natürlich nun auch nicht so viel sind!

Ausbildungs- und Arbeitssituation in Deutschland

Darauf sollte die Arbeitsministerin primär ganz besonderen Wert legen!
Wenn die hiesigen (Aus- und Bildungs-) Probleme gelöst sind, dann erst kann man den Blick auf andere Länder und Gegebenheiten lenken.
Ich liege mit der Annahme vermutlich nicht falsch, daß die jetzt geplante Vorgehensweise den deutschen Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben sehr gelegen kommt.
Spanien wird es allerdings wenig nutzen, wenn die neu Ausgebildeten dann hier im Lande bleiben.Und den Jugendlichen, die hier dringend einen Ausbildungsplatz suchen, hilft es auch nicht weiter.
Ach ja, da beklagen die IHKs vorab schon den schulischen Ausbildungsgrad.
m.E. ist Frau 'Expertin' v.d.L. in dieser Hinsicht ziemlich weltfremd.
Aber bisher konnte man auch nicht viel Vernünftiges von ihr erwarten.

@ 15:21 von axa_ray - welche deutschen Jugendlichen?

Sie schreiben:
"und was ist mit den jugendlichen in deutschland?
schön dass sich frau von der leyen und ihre spanische kollegin so gut verstehen und sich gedanken um spanische jugendliche machen.
was ist denn mit den deutschen jugendlichen?"
!
Welche deutschen Jugendlichen meinen Sie denn da?
Fakt ist dass schon seit 2 Jahren die Ausbildungsplätze in Deutschland nicht mehr ausreichend besetzt werden können weil wir mehr Ausbildungsplätze als Jugendliche haben!
Es gibt zwar auch ein paar Jugendliche ohne Job aber da liegt es wohl eher an dem fehlenden Wissen aus der Schulbildung! Leider gehen bei uns jedes jahr einige Jugendliche von der Schule ab die nicht die notwendigen Voraussetzungen für einen Ausbildungsplatz mitbringen!
!
Fazit ist, dass wir für unsere Wirtschaft dringend diese Jugendlichen aus anderen Ländern brauchen!

@ 15:21 von AntiPolitiker

Sie schreiben:
"Was mit deutschen Jugend?
Auch wenn ich die brikäre Situation der spanischen Jugend verstehe, aber wäre es nicht erstmal angebracht, die eigene Jugend entsprechend Ausbildungsplätze anzubieten?"
!
Seit mindestens zwei Jahren haben wir in Deutschland mehr Ausbildungsplätze als jugenliche Schulabgänger die auch die Voaussetzungen mitbringen für einen Ausbildungsplatz!
Viele Firmen suchen dringend Bewerber für ihre Lehrstellen und finden keine!

Alles schön und gut...

, aber:
Ein grundlegendes Problem in Deutschland sind die übertriebenen Ansprüche, sowohl an die Auszubildenden als auch bei den Jobs.
Ich bin selbst seit über 20 Jahren in meiner Branche berufstätig, davon 10 Jahre als verantwortliche Gesamt-Ausbildungsleiterin eines größeren Filialisten in Deutschland.

Überall, in jeder Branche wollen die Deutschen immer nur "die Besten":
Am liebsten mit super Abitur für Ausbildung oder Studium, beste Abschlüsse, immer nur die Superlative..., oft völlig übertrieben!

In welcher Branche werden denn noch freiwillig Realschulabsolventen eingestellt?
Kein Wunder, dass die Leute ihre Kinder nicht mehr auf eine Hauptschule schicken wollen:
Diese Abgänger bekommen nur in seltenen Fällen einen Ausbildungsplatz, nicht mal mit einem sehr guten Abschluss.

In Deutschland läuft im gesamten System Ausbildung, Studium und Beruf vieles falsch:
Deshalb können wir die offenen Stellen nicht mehr mit eigenen Bürgern besetzen.

Runter vom hohen Ross, liebe Deutsche!

@Statistikerin - zunächst die eigenen ausbilden!

Normalerweise würde ich Ihnen ja zustimmen, aber nicht bei Auszubildenden (da diese keine großen Qualifikationen vorab brauchen). Auch wenn es an "begabten Azubis" mangelt, muss man Lösungen finden, wie auch die Unbegabten ausgebildet werden. Es ist richtig, dass hier nicht nur die Unternehmen, sondern auch der Staat gefordert sind. Dennoch sollte man die ortsansässigen erst mal ausbilden, damit es nicht hier zu Verwerfungen kommt. Ansonsten schaffen wir uns lebenslange Sozialhilfe-Bezieher.

Grundrechenarten, morgens pünktlich aufstehen o.ä. kann jeder lernen! Einige brauchen halt mehr "Fürsorge" als andere.

@ 16:02 von VerstehnixMachtnix

Sie schreiben:
"In Deutschland läuft im gesamten System Ausbildung, Studium und Beruf vieles falsch:
Deshalb können wir die offenen Stellen nicht mehr mit eigenen Bürgern besetzen.
Runter vom hohen Ross, liebe Deutsche!"
!
Sie haben vollkomen Recht mit der Aussage dass in unserem Bildungssystem einiges falsch läuft. Nur der letzte Satz ist leider nicht richtig!
Es geht nicht um ein hohes Ross von dem wir runter müssen, sondern um ein besseres Schulsystem welches es den jungen Menschen ermöglicht sinnvoll in ein berufsleben einzusteigen.
Hauptschulabgänger die das kleine einmaleins nicht beherrschen und absolut KEIN Allgemeinwissen besitzen sind zu schlecht auf "das Leben danach" vorbereitet!
!
Also nicht "runter vom hohen Ross" sondern endlich eine Reform der Schulbildung in den meisten Bundesländern!
Heute wird bereits in (früher sehr einfachen) Handwerksberufen viel mehr an Grundwissen verlangt weil sich die Berufsbilder gewandelt haben.
Wer das nicht kann hat keine Chance!

@. von Realist123

"Nein, man erdreistet sich noch, Deutschland vorzuwerfen, es würde aus purer Eigennützigkeit handeln. "
Mit derartigen Äußerungen werden Sie Ihrem Pseudonym als "Realist" keineswegs gerecht.
Denn - wie bereits aus dem Artikel hervorgeht, tut sich hier bereits seit Jahren trotz schöner Reden und Luft-Absichtserklärungen nichts. Daran wird sich zumindest mittelfristig nichts ändern; denn wer 1 plus 1 zusammenzählt, wird doch unschwer erkennen, dass es den jungen Schulabgängern am Wesentlichen hapert, um eine Lehre in Deutschland einigermaßen erfolgreich zu absolvieren: Nämlich die Sprache.
Ausländische Pflichtsprache an spanischen Schulen ist aber nachvollziehbar englisch und nicht deutsch.
Da aber auch das UK nicht das deutsche Ausbildungssystem anwendet, könnten die jungen Spanier/innen nicht einmal dort eine mit Deutschland vergleichbare Lehre oder Ausbildung absolvieren.
Wie gesagt: Reine Wahlkampf-Luftnummer der Leyen, die nach der Wahl wenigstens ihren Bundestagssitz erhalten will.

@. Dark Chaos

" wieso kümmert man sich mehr um die spanischen Arbeitslosen als um die in unserem Land? "

Abgesehen davon, dass die Leyen im Zuge des Wahlkampfes nicht ganz vergessen werden will - weil ohnehin von Merkel abgeschrieben - gibt es auf Ihre Frage eine einfache Erklärung:
Der spanische Personenkreis, um den es hier geht, ist besser vorgebildet und ehrgeiziger als deutsche "Problem-Azubis".
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Unterricht an den Berufsfachschulen in Alemania in deutsch und nicht in englisch abgehalten wird.
Denn diese Fremdsprache beherrschen alle spanischen Schulabgänger, weil es Pflichtfach ist.

Erst mal die eigene Jugend

Mein Sohn hat einen guten Realschulabschluss und sucht schon seit über einem Jahr einen Ausbildungsplatz im Bereich Elektrotechnik, Informatik & Co. .Obwohl er Dutzende von Bewerbungen verschickt hat, hat er bislang nur zwei Absagen als Antwort bekommen. Unter solchen Vorraussetzungen sehe ich keinerlei Bedarf dafür, Azubis aus dem Ausland zu holen, wenn noch nicht einmal gute Realschüler einen ordentlichen Ausbildungsplatz erhalten.

@ 16:10 von PO1TaylorJordan

Sie schreiben:
"Seltsame Vorgehensweise
Seltsame Vorgehensweise der deutschen Politik. Grundsätzlich nahm ich an das es Aufgabe der deutschen Politker ist die Interessen der deutschen Wählerzu vertreten.
Hier sehe ich aber das genau Gegenteil. Es wird gegen das Interesse gehandelt.
Was nützt das jungen deutschen Menschen die einen Job lernen wollen.
Mir bleibt da jegliche Logik verschlossen."
!
Vielleicht liegt die Logik darin dass auf diesem Weg die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähig gehalten wird. Denn was nützt es deutschen Firmen wenn sie aufgrund von Personalmangel keine Aufträge mehr annehmen können?
Fakt ist dass es in Deutschland deutlich mehr Ausbildungsplätze gibt als durch deutsche Jugendliche besetzt werden können.
Und das ist auch nicht mehr ganz neu!
Unser gesamter Wohlstand hängt in den kommenden Jahren auch davon ab dass deutsche Firmen weiter in Deutschland produzieren können. Und dafür werden gut ausgebildete Fachkräfte (Beitragszahler) benötigt.
Die fehlen leider!

Ausbildungsplätze

Die Schulbildung in Deutschland wird schlechter, die Anforderung für Auszubildende immer höher, die Entlohnung immer Misserabler. Und das wird die nächste Welle von Menschen die man mit noch geringereren Löhnen abspeisen kann.
Wenn man schon unsere Löhne nicht an die der Niedriglohnländer anpassen kann, dann holen wir eben die noch Geringer bezahlten in's Land.

super idee frau leyen

es wäre schön gewesen wenn frau leyen das ganze noch etwas detaillierter erläutert hätte.

@. Bernd1

"Auch wenn ich die brikäre Situation der spanischen Jugend verstehe, aber wäre es nicht erstmal angebracht, die eigene Jugend entsprechend Ausbildungsplätze anzubieten?"
Reden Sie mal mit deutschen Handwerksmeistern, was aufgrund des mittelalterlichen Schulsystems in Deutschland für Bewerber auf Lehr/Ausbildungsstellen unter die Finger geraten. Die beherrschen oftmals nicht einmal das kleine Einmaleins.
Das spanische Schulsystem ist dem deutschen - wie praktisch die meisten europäischen - seit vielen Jahren weit voraus.
Hier handelt es sich doch wieder nur um eine wahlkampf gesteuerte Luftnummer der Leyen, die von den Problemen der kleinen Bürger in D. ohnehin keine Ahnung hat, weil selbst im Glaskasten ihres Übervaters aufgewachsen und diesem nie entflohen ist.
Die span. Schüler schreiben und sprechen zwar im Gegensatz zu den deutschen fließend englisch aber kaum deutsch.
Und stellen schon aufgrunddessen keine Bedrohung für ungebildete deutsche Schulabgänger dar.

wir nicht viel bringen

ich habe nichts gegen Spanier, aber vielleicht sollten wir lieber die ausländischen Jugendlichen unterstützen die bereits bei uns leben, insbesondere durch bessere Vörderung in den Schulen
-
ansonsten sehe ich dunkel für die Spanier, weil die Betriebe normalerweise Mitarbeiter mit guten Deutschkentnissen haben wollen, außer es wird stark subventioniert

Positiv statt Noergel Noergel Noergel

Hallo zusammen,

war ja klar. Die Nörgelfraktion ist wieder unterwegs.

Also die Idee ist meiner Meinung nach positiv.
- Einerseits haben 5000 junge Menschen eine Chance etwas Gutes und Praxisnahes zu lernen (Handwerker, Techniker usw.).
- Zudem sammeln sie in jungen Jahren interessante Erfahrungen im Ausland (Ausbildungswelt,Berufswelt, kulturelles).
- Sie können dann selber entscheiden ob sie danach in D bleiben oder ihr Wissen in die Heimat zurücktragen und Ihr Wissen weitergeben oder sogar einen eigenen Betrieb aufmachen.
- Detsche Betriebe können ein bisschen die Lücke an qualifizierten Lehrlingen schliessen (Betriebe profitieren, Geschäftsausbau) -> Schweizer Weg
Wir müssen uns in Europa gegenseitig helfen und uns gegenseitig hochziehen, denn die Konkurrenz ist in Zukunft (heute) Asien / Südamerika
- SO stelle ich mir Europa eher vor als sich immer nur gegenseitig zu kritisieren.
- Unabhängig davon müssen wir natürlich auch eine Lösung für die Ausgesteuerten in D finden.

@europeo: Sie haben nicht

@europeo:
Sie haben nicht verstanden worauf ich hinaus will. Ich sagte, dass es durchaus legitim ist, zuerst an das eigene Volk zu denken und dass dies für jeden vernünftigen Staat an erster Stelle stehen sollte. Jedes Land handelt so und keiner braucht den Moralapostel zu spielen, sofern er einmal nicht von irgendwelchen Situationen profitiert.

Geringe Kenntnisse über den dt. Arbeitsmarkt...

...haben offenbar die meisten Schreiberlinge hier. Denn es geht nicht um die Bevorzugung ausländicher Bewerber gegenüber einheimischen Bewerbern.

Sie können Branche für Branche durchgehen und werden seit Jahren sinkende Bewerberzahlen auf Ausbildungsplätze und eine steigende Anzahl offener Ausbildungsplätze finden.

Aber man kann in unserem Land - zurecht - niemanden zwingen, irgendeine Ausbildung zu absolvieren. Und solange die Nachfrage nach bestimmten Ausbildungsplätzen höher als nach anderen ist und reflexartige Vorurteile + automtisches Politikerbashing wichtiger sind als sich selbst zu fragen, welche Rolle die Eltern als Vorbilder einnehmen und wie man seine individuellen Chancen verbessern kann (anstatt zu jammern und immer auf andere zu schauen), solange werden auch einheimische Bewerber keine Zusage bekommen. Sehr gute Kenntnisse in der Sprache, in Mathematik und im Umgang mit Kunden/Kollegen/Vorgesetzten sind Grundlagen, die jeder braucht, egal welcher Herkunft.

@. Jetstreamer

"Obwohl er Dutzende von Bewerbungen verschickt hat, hat er bislang nur zwei Absagen als Antwort bekommen."

Als Vater von drei Kindern kann ich von meinen erfolgreichen Erfahrungen berichten:
Keine Bewerbungen verschicken, sondern persönlich mit den erforderlichen Unterlagen vorstellig werden.
Zumeist ist der erste persönliche Eindruck und das Erscheinungsbild ausschlaggebend.
Dazu gehört u. a. auch, dass man nicht den anonymen Weg wählt, sondern den Mut des persönlichen Auftretens.
Zwei meiner Kinder konnten auf diesem Wege sogar einen Einstellungsstop umgehen, weil sie beeindruckt haben.
Als erfolgreich hat sich auch herausgestellt, dass man nicht ausschließlich aufgrund von Stellenanzeigen tätig wird, sondern Arbeitgeber persönlich aufsucht, an denen
man interessiert ist.
Das beeindruckt und öffnet manches Tor in die Zukunft.
Daran hat sich auch bis heute nichts geändert.

@europeo

Ihre Analyse klingt doch arg befremdlich, denn wenn die anderen Bildungssysteme in (Süd)Europa tatsächlich so viel besser als unsere wären, müsste man davon ausgehen, dass deren Schulabgänger
a) in aller Welt heiß begehrt wären,
b) sprachlich und fachlich perfekt vorbereitet wären und
c) unsere Schulabgänger im direkten Vergleich stets schlechter abschneiden würden.
Aus 15 Jahren Personalarbeit im Tourismus kann ich Ihnen versichern, dass Ihre Einschätzung an der Realität völlig vorbei geht. Und gerade daher in den südeuropäischen Ländern die Jugendlichen so perspektivlos sind, weil sie mit ihrer theorieüberfrachteten Schulbildung weitestgehend chancenlos sind und sprachlich weit hinter dem Niveau von mittel- und nordeuropäischen Schülern hinterherhinken. In Bildungsstatistiken ist nachlesbar, dass die Quote der fremdsprachlich gut ausgebildeten Schulabgänger in den südeuropäischen Ländern, sogar auch in Frankreich, seit Jahren rückläufig ist. Bei uns steigt die Quote jedoch an!

Deutsch-spanischer-Ausbildungstourismus...

Von der Leyen bleibt ihrem Stil treu- wieder einmal viel [medienwirksamer] Lärm um eine politische Blase!
.
„Es gehe vor allem darum, aus der tragischen Lage eine Win-Win-Situation für die Regierungen zu machen,.: Spanische Jugendliche sollten deutsche Renten zahlen und die Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy sei vor allem froh über jeden Arbeitslosen, der aus der Statistik getilgt werde.“[El Mundo]
.
Es ist und bleibt ein Placebo, eine Mogelpackung, denn angesichts von 2 Millionen arbeitslosen Jugendlichen, ist das wirklich der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.
Deshalb ist die Forderung der Spanier, weniger deutsche Austeritätszwänge und mehr Impulse für die Wirtschaft schon verständlich, um im eigenen Land die Probleme in den Griff zu kriegen und den jungen Spaniern eine Zukunft zu bieten.
.
Sollte der Ausbildungstourismus ala v.d. Leyen Schule machen, führt dieser zu weiteren erheblichen gesellschafts- u. wirtschaftspolitischen Verwerfungen und zwar in ganz Europa!

@ 16:43 von europeo

Der von Ihnen gekennzeichnete erste Satz "Auch wenn ich die..." war nicht von mir, den habe ich auch nur vom user AntiPolitiker zitiert.
Ansonsten danke ich Ihnen für die Zustimmung zu meinen Aussagen!
Unser Schulsystem ist eine ernste Belastung für die Chancen unserer Jugend, da haben Sie vollkommen Recht

@ 16:43 von europeo

Sie schreiben:
"Hier handelt es sich doch wieder nur um eine wahlkampf gesteuerte Luftnummer der Leyen, die von den Problemen der kleinen Bürger in D. ohnehin keine Ahnung hat, weil selbst im Glaskasten ihres Übervaters aufgewachsen und diesem nie entflohen ist."
!
Zeigt diese Aussage vielleicht nur dass Sie den Zusammenhang noch nicht ganz verstanden haben?
Frau v.d. Leyen ist leider nicht für das Versagen des deutschen Schulsystems verantwortlich, da das Ländersache ist.
Aber sie muss dafür sorgen dass unsere deutschen Unternehmen ihre offenen Stellen besetzen können. Und mehr als 10.000 offene Ausbildungsplätze für die keine deutschen Bewerber da sind müssen dann eben aus dem Ausland besetzt werden!
DAS ist ihr Job als Arbeistministerin!
Wenn deutsche Unternehmen noch mehr Arbeitsplätze ins Ausland verlegen müssen weil es in Deutschland keine Arbeistkräfte gibt wäre das sehr schlecht für uns alle, vor allem auch für die Rentenkasse wegen fehlender Beitragszahler.
Das wäre schlecht!

Bei Akademikern herrsch praktisch Vollbeschäftigung

@Opolonius:
Als das Handwerk ankündigte Studienabbrecher in Lehrstellen aufzunehmen, kam von fertigen Akademikern ohne Stelle das Bedauern, dass sie nicht ebenfalls genommen werden.

-
Fertige Akademiker werden sich aber wohl kaum um eine Lehrstelle bewerben, zusammen mit frischen Schulabgängern, die mindestens fünf Jahre jünger sind. Außerdem muss man festhalten, dass die Arbeitslosenquote bei Akademikern in Deutschland im Moment bei 2,4% liegt. Bei mehr als der Hälfte der arbeitslosen Akademiker dauer die Arbeitslosigkeit weniger als vier Monate.

Fachkräftemangel

sehe ich immer als Argument hinter solchen Aktionen - aber gibt es den überhaupt? Oder sollen nur Preise gedrückt werden? Seltsam, wie sich Medien und Politik einig sind und der "Fachkräftemangel" nicht hinterfragt wird.

Tolle Idee, Frau v.d. Leyen:

Erst wird Spanien durch die Austeritätspolitik
von Schwarzgelb ins Wirtschaftsdesaster gestürzt und dann auch noch ausgeplündert,
indem die besten Jungspanier für billiges Geld hier bei uns arbeiten dürfen und Spanien langfristig entfremdet werden.

Muchas gracias.

"Abschied vom Sparkurs wäre beliebter" - ja klar. Am besten werden maßgeblich auf Kosten der deutschen Bürger monatlich Bar-Schecks mit Milliarden Euro Beträgen an Spanien, Griechenland, usw. ausgestellt. Dann würde schließlich alles gut werden.

Wie ist es eigentlich mit den Deutsch-Kenntnissen der jungen Spanier? Spielt das keine Rolle bei diesem neuerlichen politischen Luftschloss? In Deutschland haben überigens 2,2 Millionen Menschen im Alter von 20 bis 34 Jahren keinen Berufsabschluss. Auch nicht so wichtig für Frau von der Leyen oder?

Vielleicht wäre es besser,

Vielleicht wäre es besser, wenn zumindest die großen Unternehmen die Ausbildungsplätze gleich in Spanien schaffen.

Fehlende Rentenbeiträge ............

@-Bernd1 :

Antwort:

Die fehlenden Beiträge f.d. Rentenkasse füllt der Staat auf , sprich d. St.-Zahler !

Das macht er doch heute schon , damit sich auch d. Kapital marginal
an d. Rentenzahlungen beiteiligt .

Bei d. Beamten ist es doch genauso.
u. das noch ohne Beiträge....

aber doch nicht d. paar Spanier .........

Welche deutschen Jugendlichen

Welche deutschen Jugendlichen meinen Sie denn da?

http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/interview-keine-verl...

Die 100.000 junge Arbeitslose die eine Ausbildung nachholen sollen. Das sind die Jugendlichen die Dank der "Rosinen Politik" (ich nehmen für ne Ausbildung die ein Hauptschüler machen könnte nur Menschen mit Abitur) keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und mit der Hilfe der Agentur für Statistik-Fälschung jahrelang als Hatz 4 Empfänger überlebt haben.
Natürlich besteht in Deutschland ein Fachkräftemangel, was ja logisch ist wenn man nur geringe bis keine Fachkräfte ausbilden möchte(Rosinen Politik). Jetzt wo die Versäumnisse der deutschen Wirtschaft klar wird, kommt ein Land wie Spanien gerade der deutschen Wirtschaft recht, um die Dumping-Löhne die in vielen Branchen gezahlt werden weiter zu halten.
http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/hartz-iv-als-lohn-zuschus...

Unsere deutschen Jugendliche werden sich freuen

Jawohl Frau von der Leyen, das ist die typische Arbeitsmarktpolitik für Deutschland: Arbeitsministerin zum Wohle der Unternehmer anstatt zum Wohle der Bevölkerung! Statt dafür zu sorgen, dass alle unsere deutschen Jugendlichen einen anständigen Ausbildungsplatz bekommen, setzen Sie sich dafür ein, dass jährlich 5000 spanische Jugendliche unseren deutschen jungen Menschen die Lehrstellen weg schnappen. Das ist weitsichtige Politik … die deutschen Jugendlichen, die schon heute kaum noch einen gut bezahlten Ausbildungsplatz (dafür um so mehr unbezahlte Praktikumsplätze) bekommen, werden es Ihnen danken!

Floskeln statt Belege

@ceterum:
Erst wird Spanien durch die Austeritätspolitik von Schwarzgelb ins Wirtschaftsdesaster gestürzt und dann ...

-
"Austeritätspolitik" ist doch auch nur so eine Floskel von der niemand so genau weiß, was es sein soll. Und dass Deutschland jemanden ins Desaster stürzt, haben wir zwar oft genug hier gehört, nachvollziehbar belegt finde ich es aber trotzdem nicht.

@jetstreamer

Ich war 2009 mit Mitte 20 in einer ähnlichen Situation. Realschulabschluss und niemand wollte mich als "Altbwerber" noch zum Vorstellungsgespräch einladen.

Geklappt hat es dann bei der Deutschen Telekom. Bin nach 2 Jahren als Jahrgangsbester aus der IT Ausbildungs hervor gegangen und wurde übernommen.

In vielen großen Unternehmen werden gerade auch junge Leute mit "zerklüfteten" Lebenslauf eingestellt. Querdenker sind gefragt.

Dafür bin ich dem Unternehmen dankbar allerdings musste ich damals alleine in eine der größten deutschen Städte ziehen. Das macht nicht jeder mit.

Ohne Mobilität läuft heutzutage nichts.

Vollbeschäftigung als Praktikanten

Leider spüre ich als Ingenieur nichts von der Suche nach Ingenieuren.
Dann wären nähmlich Schulungen zu Spezialkenntnissen bei der Einstellung eine Kleinigkeit.

Sicherung der Rente durch zusätzliche Gebühren der Privatversicherung ist ähnlich sinnvoll wie diese Behauptung.

Wir haben einen großen Mangel bei Führungskräften!

Fremdsprachler sind durch Sprachprobleme nur selten besser als bisher arbeitslose Ingenieure!
Gerade bei entwickelnden, innovativen Prozessen müssen Arbeitern auf deutsch Details erklärt werden.

@newfk6, AceR1929, ceterum

Ihr Beiträge sind realitätsverzerrend. Kein Spanier schnappt einem hiesigen Bewerber den Platz weg, denn es gibt weit mehr freie Plätze als Nachfragende. Aber es muss auch Ausbildungswille und -qualifizierung vorliegen. Das ist leider nicht bei allen Bewerbern der Fall. Und es macht keinen Sinn, unmotivierte Menschen zu einer Ausbildung zu zwingen. Und die Krise haben sich die Spanier selbst eingebrockt, von wegen "Austeritätspolitik". Die Rosinenpickerei ist ein schönes Bild, aber sie ist wohl kaum dafür verantwortlich, dass vor ca. 15-20 Jahren die Geburtenrate rückläufig war. Und die Auswirkungen merken wir heute: weniger Bewerber, längere Zeit unbesetzte Stellen, niedrigere Bewerberqualität - und ja, es gibt leider auch Arbeitgeber, die sich noch nicht an den stärkeren Wettbewerb um die Menschen gewöhnt haben. Aber das ist ein anderes Thema, denn diese Arbeitgeber werden das auch schnell merken.

@jetstreamer - Elek

Wir sind hier in Westfalen nur eine kleine Elektroinnung und haben bisher jedes Jahr ca. 10-12 Jugendliche zu guten Elektrofachkräften ausgebildet.

Dieses Jahr 2013 haben sich leider erst 3 Auszubildende gefunden die den Beruf des Elektronikers Fachrichtung Gebäudetechnik (Elektriker) ergreifen wollen.

Wenn Ihr Sohn flexibel ist und auch fern der Heimat alleine auf eigenen Beinen stehen kann und will, ist er herzlich Willkommen und wird eine vernünftige Ausbildung im deutschen Elektrohandwerk bekommen. Nicht umsonst nimmt uns die Industrie jedes Jahr zig Gesellen mit Handkuss weg. Die Wissen ganz genau warum man die Leute aus dem Handwerk gebrauchen kann. Auch wenn die allgemeine Meinung in der Bevölkerung etwas anderes sagt.

3M

VerstehtnixMachtnix

Ich sehe es ähnlich wie der o.g. redner. das problem in deutschland ist einfach unser überholtes schul und bildungssystem. es fängt an mit überforderten lehrern und lehrerinnen die mittlerweile mehr krank feiern als alles andere weil sie aufgrund der klassengrößen nach ein paar jahren dem stress nicht mehr gewachsen sind. des weiteren kommt hinzu dass viele den beruf des lehrers nur noch wählen um sich verbeamten zu lassen und teilweise gar nicht dazu veranlagt sind diesen beruf auszüben. dadurch werden die kids nicht mehr vernünftig gefördert. dieses niveau nehmen dann viele mit in die realschulen, hauptschulen etc. zu guter letzt werden dann nicht mehr nur an den unis sondern auch in den betrieben nur noch die leute angestellt oder ausgebildet die ein monster abi durchschnitt haben. und wenn man dann hört was die leute bei einem nicht akademischen beruf an bezahlung erhalten bzw was für arbeitszeiten bei den normalen jobs mittlerweile als "normal" angesehen wird ist eine frechheit.

@Statistikerin

"...als Leute, die diese Ausbildung machen könnten und wollten..."

Das hat wenig mit Können und Wollen zu tun. Es wird Ihnen nicht die nötige Chance eingeräumt. Und es kann nicht angehen, dass jungen Leuten der "gebrochene Lebenslauf" angekreidet wird angesichts der Lebenswirklichkeit, wie Insolvenz, Krankheit oder miese Arbeitsbedingungen.

Außerdem kenne ich hochintelligente junge Männer um die 30, die immer noch keine abgeschlossene Ausbildung haben. Grund: Lebenswirklichkeit.

@ 17:57 von Don-Corleone

Sie schreiben:
"Die fehlenden Beiträge f.d. Rentenkasse füllt der Staat auf , sprich d. St.-Zahler !
Das macht er doch heute schon , damit sich auch d. Kapital marginal
an d. Rentenzahlungen beiteiligt ."
*
Auch das hat aber seine Grenzen!
Irgendwann ist das ganze System nicht mehr finanzierbar wenn immer weniger Beitrags- und Steuerzahler vorhanden sind die in die Kassen von Renten- und Krankenversicherung und in die Steuerkasse einzahlen.
Wenn wir es nicht schaffen die vielen freien Ausbildungsbplätze zu besetzen wird sich das in der Zukunft durch immer weniger Fachkräfte zeigen und die Unternehmen werden gezwungen sein immer mehr Arbeit ins Ausland zu verlagern!
Das schadet uns allen!

Erst wird den spanischen Firmen die finanzielle Basis entzogen, dann werden die Arbeitslosen nach Deutschland eingeladen.
Ein paar werden Lücken vorübergehend schließen, das Grundproblem bleibt jedoch erhalten.
Europäische Förderungen müssen auch die lokale Produktion fördern.

Räumung von Wohnungen ohne Bedarf müßte in ganz Europa verboten sein, da es eine enorme Kapitalverschwendung ist!

Das gilt natürlich auch für andere Krisenländer!

Vielleicht sollten wir eher

Vielleicht sollten wir eher daran arbeiten unsere arbeitslosen (Jugendlichen) zu einer Ausbildung motiviert zu bekommen.

@ 18:25 von Geus

Sie schtreiben:
"Vollbeschäftigung als Praktikanten
Leider spüre ich als Ingenieur nichts von der Suche nach Ingenieuren.
Dann wären nähmlich Schulungen zu Spezialkenntnissen bei der Einstellung eine Kleinigkeit."
*
Es gibt tausende von offenen Stellen für Ingenieure in vielen verschiedenen Fachbereichen.
Alleine die Deutsche Bahn sucht tausende Mitarbeiter und auch Ingenierure
hxxps://karriere.deutschebahn.com/de/de/jobs#jobs
*
Und auch andere Unternehmen in der Industrie suchen massenweise Ingenieure. Aber leider sind viele Bewerber nicht geeignet weil es an Teamfähigkeit fehlt oder andere Eigenschaften nicht ausreichend vorhanden sind. Heute sind teilweise die so genannten "weichen Skills" wichtiger als reine Fachkenntnis!

Mehr Ausbildungsplätze als Jugendliche = Unsinn!

Deutschland hat mehr als genug Jugendliche, die dankbar für eine Ausbildung wären … aber den Unternehmern sind unsere Jugendlichen nicht gut genug. Ich kenne genügend gute Hauptschul- und Realschulabgänger, die trotz guter Zeugnisse keinen Ausbildungsplatz bekommen. Hier liegt die Pflicht bei den Unternehmen selbst: Statt sich die wenigen „Rosinen“ heraus zu picken und dem Rest der Jugend die Ausbildung zu verweigern, sollte es für Unternehmer in einem gut funktionierenden Sozialsystem die moralische Pflicht sein, für jeden arbeitswilligen deutschen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen, auch wenn dieser noch so „schwach“ ist. Ich behaupte: Mit einer guten, dualen, fachbezogenen Ausbildung kann auch ein schwacher Schüler zu einem brauchbaren Facharbeiter erzogen werden. … Und schon hätte jeder willige Jugendliche eine sinnvolle Beschäftigung und würde nicht an „Randale“ denken! Und Deutschland hätte genügend Fachkräfte!

@Hamburger5

Die Beiträge sind überhaupt nicht realitätsverzerrend, sonst würde es diese 100.000 Menschen überhaupt nicht geben und im übrigen sind diese 100.000 nur der Tropfen auf dem heißen Stein ( Fälschung der Arbeitslosenstatistik)
Einen Nachfrageüberhang kann man auch damit erzeugen, dass man einfach für die "simpelsten" Ausbildungsberufe einfach viel zu hohe Ansprüche stellt (siehe deutsches Handwerk die jetzt auch ehemaligen Studenten einen Ausbildungsplatz geben will ;)
Vor drei bis vier Jahren kam auf einen Ausbildungsplatz 100 Bewerber. 99 hat man links liegen gelassen und nun soll sich die verwöhnte deutsche Wirtschaft gefälligst mal um diese bemühen.Ich halte Ihre Aussagen eher für Realitätsfern, da Sie keine Aussage belegen. Sie unterstellen, dass die Menschen in Deutschland schlechter qualifiziert sind und dazu noch ausbildungsunwillig. Ich habe auch noch keinen Beleg gesehen für eine bessere Qualifizierung aus Spanien im Vergleich zum vorhandenen Potential der BRD

@Bernd1

"Und auch andere Unternehmen in der Industrie suchen massenweise Ingenieure."

Das sind Scheinarbeitsplätze. Die suchen nicht, denn sonst würden sie nicht ständig diese Ingenieure "wegrationalisieren".
Diese ständigen Arbeitsplatzangebote ist die Idee auf Abruf befristete Anstellungen zu geben, wenn größere Aufträge da sind.

Übrigens bei Ausbildungsplätzen kommt das auch vor. Da ist es hauptsächlich als "Werbung" gedacht.

Wenn die Ingenieure so händeringend gesucht würden, dann würde das Unternehmen auch entsprechend mit gesteigerten Gehälter/Löhne um sich werben. Wieso passiert das nicht? Umkehrschluss: Sie suchen nicht.

@Hamburger5 - Arbeitsplatz wegnehmen

Es geht nicht darum, dass ein Spanier einem Deutschen (oder anderen Nationalitäten die in D leben) den Ausbildungsplatz wegnimmt?

Also mir geht es darum, dass der besser ausgebildete Spanier gegenüber dem Deutschen mit Hauptschulabschluss (zu Recht) bevorzugt wird. Dadurch verschärfen wir aber die Situation für schlecht ausgebildete Jugendliche in unserem Land. Daher bin ich dafür zuerst die Situation für diejenigen zu verbessern, die hier keine/ kaum Chancen haben.
In meinem Post oben habe ich ja schon geschrieben, dass man die Fertigkeiten für eine Ausbildung jedem beibringen können (muss).

Fazit: Erst die Möglichkeit "unqualifizierter" Azubis verbessern.

Keine Fälschung

@AceR1929:
... und im übrigen sind diese 100.000 nur der Tropfen auf dem heißen Stein ( Fälschung der Arbeitslosenstatistik)

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Arbeitslosenstatistik gefälscht ist. Wozu? Die Mitarbeiter, die diese Statistik machen, sind bestimmt keine Fälscher, sondern machen das redlich.

Ingenieure sind sehr gesucht

@AntiPolitiker:
Wenn die Ingenieure so händeringend gesucht würden, dann würde das Unternehmen auch entsprechend mit gesteigerten Gehälter/Löhne um sich werben. Wieso passiert das nicht? Umkehrschluss: Sie suchen nicht.

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Meine Beobachtungen aus der Elektrobranche sind ganz klar die, dass die Studenten schon vor der Abschlussarbeit von innovativen Firmen umworben werden und die Anfangsgehälter deutlich höher sind, als bei meinem Berufseinstieg vor 15 Jahren.

Symbolpolitik einer wirklichkeitsfernen Regierung

Bevor solche albernen Vereinbarungen getroffen werden, sollte man lieber die vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die bisher durch das Raster der Industrie und des Handwerks gefallen sind, reaktiviert werden.

Hier macht sich die katastrophale Bildungspolitik mit den bildungspolitischen Experimenten der Kultusminister erschreckend bemerkbar. Da wurden Lernmethoden zur Erlangung von Grundlagen in Frage gestellt (Intensives Lernen des ABC, kleines und großes Einmaleins, grundrechenarten, Prozentrechnung, Dreisatz, Lesen usw.) welche über viele Jahrzehnte die Ausbildungsfähigkeit, auch von Hauptschülern, sicherten. Dazu noch unsinnige Aufnahmeprüfungen im Handwerk, die z.B. die Bewerber danach fragen wie der Bundespräsident gewählt wird wenn sie sich um eine Friseurlehre bewerben.

Frau v.d.L. sollte intensiv in Förderkurse für junge Menschen hier in Deutschland investieren, anstatt sich mit dieser peinlichen PR-Veranstaltung mal wieder ins Gespräch zu bringen.

@Jay Gevara

Der Sinn eines Arbeitsvermittlers ist zweifelsohne die Menschen aus der Arbeitslosigkeit und somit aus der Statistik zu bekommen.
Jedoch ist dass auch bei diesen Beispiel der Fall:
Menschen fallen aus der Arbeitslosenstatistik wenn Sie ein Praktikum machen ( mehr oder gleich 15 Stunden) , ob bezahlt oder nicht ist dabei egal, damit fallen diese aus der Definition der Arbeitslosigkeit ( was bedeutet kein Arbeitslosengeld).Was die Mitarbeiter davon haben fragen Sie. Ich kann in diesem Fall nur mutmaßen.
Die Bundesagentur für Arbeit ist eine staatliche Institution, dessen Chef als letzte Instanz die Arbeitsministerin ist und auch Entscheidungen über den Etat trift. Jeder Statistiker wird ihnen sagen, dass sie die jeweilige Statistik aus der einen oder anderen Sicht sehen können. Aus meiner Sicht ist ein Praktikant für mich persönlich ein Arbeitsloser und somit sind Zahlen geschönt, jedoch kann man die Zahlen so oder so sehen.

@Jay Gevara - umworben?

Also ich kann Ihre Beobachtungen für die gleiche Branche nicht bestätigen. Außer Sie meinen mit Werben lustlose Auftritte auf Jobmessen oder ähnliches. Die Gehälter sind in den letzten Jahren nicht deutlich angestiegen, so dass dies gegen eine erhöhte nachfrage spricht.
Die Nachfrage ist da, zu einem bestimmten Preis. Dieser ist nicht schlecht, da geb ich Ihnen Recht.

Ich will dennoch anmerken, dass ausbilden wenig mit Ingenieuren zu tun hat. Diese sind in der Regel Hochschulabsolventen. Auch ein Geringqualifizierter kann und sollte Azubi werden.

@Statistikerin: Leseanregungen zur Austeritätspolitik

und ihren Folgen:

http://library.fes.de/pdf-files/id/ipa/09444.pdf

Statt in Spanien zu investieren, wird jetzt auch noch die Not der Jungspanier ausgenutzt und gleichzeitig der Druck auf die
hiesigen Azubis erhöht, die nach ihrer Ausbildung in der Regel keine Festanstellung
erhalten.

@ Jay Gevara

Das die Gehälter heute in Zahlen höher sind als vor 15 Jahren mag ja stimmen, unter´m Strich hat man trotzdem weniger in der Tasche (Inflation). Ich kenne auch genug Leute die heute weniger als vor 15 Jahren verdienen (im selben Betrieb!), Null Runden und Kürzungen sei Dank.

Unser Betrieb sucht auch händeringend Vorarbeiter mit Führungsverantwortung. Wenn man dann aber nur 50 EUR mehr verdient als der normale Arbeiter draußen in der Halle, dann braucht man sich nicht wundern wenn die Leute beim Bewerbungsgespräch aufstehen und gehen, weil sie arbeitslos mehr in der Tasche haben als bei uns mit 40h Woche.

Abschaffen aller Grenzen ?

Eventuell wäre es jetzt an der Zeit einfach alle Grenzen abzuschaffen und eine zentrale Regierung in Brüssel zu wählen die alle Länder der EU regiert mit allen Konsequenzen?
Warum ?...na weil ich so langsam nicht mehr verstehe warum ich hier zu Lande meine Steuern zahle die auch in Infrastrukturen der Bildung und Ausbildung fließen und es zig arbeitslose Jugendliche schon jetzt von deutscher Seite her gibt.
Die Frage ist doch ob die Spanier Berufe wie Bäcker,Metzger etc erlernen möchten,denn diese beiden Beispiele sind stellvertretend für viele unbeliebte Berufe die Jahr für Jahr nicht ausreichend besetzt werden können.Ich vermute eher das die spanischen Jugendlichen genau in die Berufssparten drängen in die auch die meisten deutschen Jugendlichen wollen.
Es kann doch nicht sein das nun Spanier die nie auch nur einen Cent in unser Steuersystem eingezahlt haben von uns eine Ausbildung erhalten.
Erst zerstören wir mit EU und Euro alle Länder und nun werden wir nobel...toll

@Jay Gevara

Was Sie sagen ist auch nur eine Behauptung und wieso wenn man fragen darf meinen sie die Arbeitswelt zu kennen?

Ps was ihr Gehalt vor 15 Jahren betrifft, haben Sie doch sicher die Inflation und die Lebenshaltungskosten berücksichtigt.

Den 1 € Ingenieur gibt es wahrscheinlich nicht, aber den Menschen auf 1 € Basis der aus der so "genauen" Arbeitslosenstatistik raus fällt.

Es gibt in allen Berufen (auch des Ingenieurs) wohl eher ein Mangel an Firmen die endlich mal ein Gehalt zahlen, dass den Menschen gemäß ihrer Qualifikation und ihrer Lebenskosten gerecht werden.

@ 21:14 von rumpelstilzchen58

Sie schreiben:
"Wenn ich Ihren Kommentar so lese denke ich, daß Sie auf beiden Augen blind sind. Real sind es doppelt soviele Arbeitslose wie in der Statistik. Allein die Menschen in Maßnahmen und die 1€-Jobber tauchen nicht in dieser Statistik auf."
*
Es hat nichts mit Blindheit zu tun sondern eher mit der Realität wen man die massenhafte Suche nach qualifizierten Ingenieuren anspricht.
Ihre Aussage bezüglich der Arbeistlosigkeit ist so nicht richtig.
Jeder kann die echten Zahlen nachlesen wenn er sich die Mühe macht die monatlichen Arbeitsmartktberichte der Arbeitsagentur richtig zu lesen:
hxxp://statistik.arbeitsagentur.de/
Die von Ihnen angesprochene Menschen in Maßnahmen und 1€-Jobs sind deutlich weniger als eine Million und tauchen dort unter "Unterbeschäftigte" auf.
Leider habe viele Menschen nicht die Zeit und Lust sich richtig zu informieren und bleiben bei ihren negativen Vorurteilen.
Das ist sehr schade!

Interessanter Vergleich der Meinungen

http://www.elmundo.es/elmundo/2013/05/21/economia/1369152862.html

Es ist wirklich interessant die Leserkommentare zum gleichen Thema in der spanischen ElMundo mit den Kommentaren hier zu vergleichen. Das mit dem gemeinsamen Europa wird so nichts fürchte ich.
Einige Kommentatoren weisen darauf hin dass es 200 Jahre dauert bis bei 5000 Jugendlichen pro Jahr alle Arbeit haben (960000).

Darstellung: