Kommentare - FAQ: Die Rolle der Nebenkläger im NSU-Prozess

04. Mai 2013 - 13:07 Uhr

Beim NSU-Prozess treten rund 80 Hinterbliebene oder Geschädigte als Nebenkläger auf. Sie werden von gut 50 Anwälten vertreten. Welche Rechte haben sie im Verfahren? Und wie wirkt sich das auf die Verhandlung aus?

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Kommentare

OMGOLG

gut auf den Punkt gebracht: Spannend wird auch die Frage, ob und wie sich die Interessen der Nebenkläger nach möglichst umfassender Aufklärung der Hintergründe und Ermittlungspannen mit der Verhandlungsleitung des Gerichts vereinbaren lassen werden.
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ja ... "spannend".
Fast schon beängstigend spannend, wenn ich daran denke, dass da öffentliches -, mediales - und Nebenkläger-Interesse verschmelzen, zudem die gestrige Charackterisierung des Herrn Götzl erinnere, sowie die deutlich zum Ausdruck gebrachte Ablehnung öffentlichen Interesses durch den Herrn Huber in die Rechnung einbeziehe ...
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Ob wohl zu erwarten ist, dass ein Angehöriger der Opfer aufgefordert wird, sich zu entschuldigen?

Nebenkläger ?

Nur 50 Anwälte vertreten die Nebenkläger!
Ich bin erschüttert, dass es so wenige sind.
Der Show, zu der es sich inzwischen entwickelt hat, angemessen wären doch zumindest 100 oder noch mehr gewesen.
Ich frage mich, wie aufwendig es wohl war, die Nebenkläger zu dieser Show zu veranlassen. Wieviel Überzeugungsarbeit, wieviel Zeitaufwand oder Geld wohl notwendig war. Auf alle Fälle offensichtlich eine tolle Geldquelle für die involvierten Anwälte, die sogar im Falle eines (höchst unwahrscheinlichen) Freispruchs auf die Geldtöpfe des Staates Anspruch hätten. In anderen Worten auf Steuergelder. Um Größenordnungen besser als Abmahngebühren, für die man sich tief in die Materie einarbeiten müsste. Und die Nebenkläger dürfen sich jetzt endlich wie zu Hause fühlen, wo immer das auch sein mag.
Manchmal glaube ich, dass diese Welt nicht mehr meine Welt ist. Vielleicht sollte ich auswandern in ein normaleres Umfeld.
So etwas soll es noch geben.

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