Kommentare

Die Moral von der Geschicht

halte Deine Freundschaften besonders vor der Regierung geheim.

Welcher Art ist der "Freundschaftsdienst" gewesen

Man hat ja bislang befürchten müssen, dass es infolge der eifrigen Suche nach Terroristen dazu kommt - zB durch die deutsche Anti-Terror Datei - , allein durch eine Bekanntschaft aber ohne Wissen über die terroristischen Aktivitäten dessen, beschuldigt und belangt wird.

Nun sind die Befürchtungen entweder Realität geworden, oder sie hatten wirklich im strafrechtlichen Sinne sich etwas zuschulde kommen lassen.

Wenn sie aber etwas vernichtet haben, was Beweismaterial ist, muss für mich erst bewiesen sein, dass sie wussten, welche Belastung darin enthalten ist. Dass sie von einer Straftat wussten. Und darauf bin ich nun gespannt.

Ist die Freiheit , sich mit Leuten zu treffen, die man vielleicht auch zufällig trifft, vorbei?
Müssen wir jetzt Kontakte zu einer bestimmten Volksgruppe meiden?
SInd wir wieder so weit?

@Gandhismus - Die Bekanntschaft ist noch keine Straftat

Hier geht es ausschließlich um die Taten.

Wenn sie denken einen ihrer Freunde auf einem Fahndungsfoto wiederzuerkennen und danach in seine Wohnung gehen und seinen Laptop und Sprengstoffe entsorgen - dann käme mir das als Ermittler doch äußerst spanisch vor.

Zu sagen "ich wusste nicht 100%ig ob man auf der Festplatte belastendes Material finden könnte" reicht da nicht.

Natürlich gilt die Unschuldsvermutung, es bleibt dennoch fraglich, ob man diesen Umstand einem Gericht plausibel machen kann.

Ablenkungsmanöver vom Versagen des FBI?

Die Verstrickungen des älteren Bruders in den
tschetschenischen Terrorismus/Islamismus waren dem FBI bekannt. Das sollte aufgeklärt werden statt zufällige Bekanntschaften des jüngeren Bruders in Haft zu nehmen.

Vertrauen in den Rechtsstaat USA

Erst einmal muss grundsätzlich die Unschuldsvermutung gelten. Allerdings kann es auch sein, dass die Beschuldigten lügen, so etwas kommt durchaus vor. Dies herauszufinden liegt nun in den Händen der US Amerikanischen Justiz. Wir sollten an dieser Stelle auch mal Vertrauen in den Rechtsstaat USA haben. Es kann nicht sein, dass wir einerseits gegen Vorverurteilung einstehen und auf der anderen Seite die USA bei jedem Anlass pauschal anprangern und beschuldigen.

Vergessen wir nicht, dass der

Vergessen wir nicht, dass der US Amerikanische Staat auch die Aufgabe hat, seine BürgerInnen zu schützen. Es wäre fahrlässig in einem solchen Fall nicht allen Hinweisen nachzugehen. Der latente Vergleich mit der NS Zeit wirkt in diesem Zusammenhang ein wenig überzogen.

Es ist wichtig und richtig,

Es ist wichtig und richtig, dass man dem Täter kein rechtstaatliches Mittel vorenthält und dass man ihm einen wirklich guten Pflichtverteidiger zukommen lässt.

Auf diese Weise kann Amerika zeigen, dass es sich tatsächlich nicht dem Terror beugt, so wie es dereinst Bush machte.

Rucksack mit leeren Feuerwerkskörpern

@ Ghandismus: Wer Tage nach dem Bombenattentat einen Rucksack voller leerer Feuerwerkskörper auf einer Müllkippe entsorgt, der weiß wohl, was er tut, und warum er das tut. Oder verlangen Sie noch den Nachweis, daß der Freund etwas von dem Anschlag in Boston aus den Medien erfahren hat?

So ein Verhalten ist bereits Komplizenschaft - man kann das machen, muß dann aber auch für die Folgen einstehen.
Bei dem, was die beiden Bombenleger angerichtet haben, kann man doch verstehen, daß die Justiz auch die Komplizen, die helfen, die Tat zu verschleiern, nicht ungeschoren davonkommen läßt. Das wäre auch bei uns so, läuft bei uns unter Beihilfe, auch bei uns gäbe es bei dieser Schwere des Verbrechens keine Bewährungsstrafe.

Die Falschaussagen gegenüber den ermittelnden Beamten würde bei uns dagegen wohl milder beurteilt werden, hier besteht bei uns in der BRD eine andere Rechtsauffassung - langjährige Haftstrafen allein wegen Falschaussagen sind bei uns unbekannt.

@ 10:42 von M. Dräger

Sie legen einen Zusammenhag zwischen den Feuerwerkskörpern und den Bomben nahe? Trifft dies zu muss ich Ihnen zustimmen. Das würde allerdings noch mehr Fragen aufwerfen.

@M. Dräger ... da wäre ich mir nicht so sicher

"Das wäre auch bei uns so, läuft bei uns unter Beihilfe, auch bei uns gäbe es bei dieser Schwere des Verbrechens keine Bewährungsstrafe."

Was ist eigentlich aus den Leuten passiert, die die NSU-Akten geschreddert haben? Das war doch mit Sicherheit auch nur ein Freundschaftsdienst. Es konnte doch niemand ahnen, welch Brisanz in diesen Akten steckt - zumal sie doch nur auf Papier standen und nicht, wie alles wichtige auf Festplatte, ja nicht mal auf CD.

Sorry, ich hab kein Vertrauen in einen Staat

der Kinder inhaftiert und fuer lebenslaenglich ins Gefaengnis steckt.

Von solchen Staaten halte ich mich tunlichst fern. Das sind die USA genauso wie Somalia, Sudan, Saudi Arabia und so einige andere.

Die Scharte auswetzen

So, wie auch bei uns üblich, versucht man, nach einer großen Schlappe, die Scharte durch operationale Hektik wieder auszuwetzen.

1. Man hatte die Täter vor Jahren gemeldet bekommen, sich aber nicht darum gekümmert. Absicht? Zufall?
2. Nun lässt man die Muskeln spielen. Man sollte vielleicht auch die Leute verhaften, die gerade zufällig in die Richtung geschaut haben, denn das ist enorm verdächtig.

Grundsätzlich gilt: Vorbeugen ist besser als Heilen. Praktisch aber bringt eine nachträgliche Behandlung wesentlich mehr Wirbel=Aufmerksamkeit=Umsatz.

Huh...

19 Jahre alt = Teenager ??? Dann bis 28 sicherlich Heranwachsender ???

Dachte eigentlich, dass man auch irgendwann erwachsen wird (zumindest vom Alter her)... aber ab 45 sollte dies schon mal angedacht werden ?!?

Davon abgesehen... eine Strafe wegen Freundschaft zu Tätern finde ich sehr an den Haaren herbeigezogen. Falls Beweismittel bewusst (!) beseitigt wurden ist dies etwas ganz anderes, muss aber erstmal bewiesen werden.

Zu dumm um wahr zu sein.

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Wenn ich mir überlege, was ich in dem Alter so veranstaltet habe, wäre es mir äußerst , nun sagen wir mal vorsichtig, unangenehm gewesen, wegen eines idiotischen Kumpels plötzlich die Polizei - wenn auch natürlich nicht wegen mir - in der Bude zu haben.
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Auf der anderen Seite:
Wenn dieser Mitstudent/Zimmergenosse/Was-auch-immer ein mieser und heimtückischer Mörder wäre wie in diesem Fall:
Ich hätte mich gehütet auch nur irgendwas von ihm anzufassen. --
Wenn ich natürlich beim Auspulen der Böller geholfen hätte ...
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War denn wirklich Schwarzpulver das verwendete Sprengmittel?
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Und das in den USA, wo hunderttausende von Wiederladern (also Schützen, die ihre Munition selbst anfertigen) modernstes Nitropulver nahezu überall ganz normal kaufen können?
Dem Dilettantismus sei gedankt, dass nicht noch mehr Unschuldige zu Opfern wurden.
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Eigentlich sollten aber auch dumme 19-Jährige entsprechend bestraft werden, wenn Sie Terroristen - wie auch immer - helfen.

Teenager

Der Begriff Teenager stammt aus dem Englischen und bezeichnet einen Menschen, der mindestens 13 (thirteen) und höchstens 19 (nineteen) Jahre alt ist. Die Zahlen 13 bis 19 enden im Englischen auf „teen”, die Endung „ager” bezieht sich auf das englische Wort age für (Lebens-)Alter.

Alles klar?

Teenager - liebe TS/Moderatoren

Ich dachte immer, wenn man 18 Jahre alt ist,ist man aus diesem Alter raus!?
Also gehen in D die Teenager waehlen?
Nun verstehe ich auch,wie diese Regierung zustande gekommen ist.

@ 12:47 von Gordner

19 = nineTeen

gerechte Strafe

Wir haben es hier wahrscheinlich mit Studenten zu tun, womöglich ebenfalls angehende Ärzte oder zumindest Medezinhelfer, wie der Hauptangeklagte.
19 ist ein Alter, besonders in Amerika, wo junge Männer noch alles verbotene interessiert, alles militante verherrlicht wird, ohne dass sie erkennen welchen Schaden sie damit anrichten können.
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Wenn die jetzt in den Knast kommen, dann können die Studium und Karriere vergessen, und der Staat kann froh sein, wenn die mal in einem bezuschussten Programm Arbeit finden.
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Strafe muss sicherlich sein, aber es sollte diesen Teenagern doch vergönnt sein, im Leben nochmal die Füße auf den Boden zu bekommen.

@Phonomatic

"...im Leben nochmal die Füße auf den Boden zu bekommen."

=> angesichts der enschlägigen Verletzungen, die 100te Menschen erlitten haben, war das wohl fragwürdige Formulierung.

Inhaltlich...naja. Einen Terroranschlag als Dumme-Jungen-Streich abzutun, welcher der Karriere schadet, halte ich für abwegig.

@ 15:05 von peter04

Man sollte die Dinge schon auseinanderhalten. Die Jungs stehen nicht wegen des Terroranschlags vor Gericht.

Darstellung: