Kommentare

was man nicht alles tut ...

um in die EU zu kommen.

BITTE um Entschuldigung

"Serbiens Präsident (...) hat sich (...) entschuldigt"

Nein, das hat er nicht. Er hat um Entschuldigung GEBETEN.
Kleiner, feiner Unterschied, über den es sich lohnt nachzudenken. Auch - oder besser: gerade - wegen der lapidaren "Sorry-Kultur", in der wir leben.

Meiner Meinung nach eine reine

Schutzbehauptung oder Schutzentschuldigung.
Auf dem Weg zur Möchtegern- Weltmacht ist Serbien jedes Mittel recht, in die EU aufgenommen zu werden und führende Funktionen zu übernehmen.
Das Volk leidet immer noch an einem Komplex, die letzte Schutzmauer vorm "bösen Türken" zu sein, und von Europa nicht genügend Dank dafür erhalten zu haben.
(Ähnlich Bulgarien und auch Griechenland)
Man gehe nur ins serbische "ethnografische" Museum, und besuche die Sonderausstellung "Rückeroberung christlicher Heiligtümer im 21 Jhrh,"

Irre ich mich oder...

...seit wann liegt Srebrenica in Ost-Serbien? (siehe Karte)

??

Alles nur Lippenbekenntnisse.

Wieviel Geld wurde geboten?

Welche Absicht liegt dahinter? Der EU-Beitritt, Milliardenzahlungen oder "Boni"..?

Und wo ist Slowenien

Liebes Tagesschau-Team,

nicht nur, dass Srebrenica nach Ost-Serbein transferiert wurde ... Karte und Erklärung sind auch unvollständig. Slowenien war auch Teil des ehemaligen Jugoslawiens. Bitte etwas mehr Obacht, wir sind nicht bei Privatsendern und die GEZ-Gebühren sind nicht wenig!

Vielen Dank!

Entschuldigung / Vergebung

Ich möchte auf den leichfertigen Gebrauch des Begriffs "Entschuldigung" hinweisen: Der (Mit-)Schuldige kann sich durch einseitige Erklärung nicht wirksam entschuldigen, sondern nur den Geschädigten um Vergebung bitten (was Nicolic getan hat). Jetzt müsste der Geschädigte Vergebung gewähren, erst dann wäre "Entschuldigung" eingetreten (die Schuld bleibt bestehen!).

Die Überschrift der Nachrichtenredaktion erinnert dagegen an das hingenuschelte "Tschuldigung", das schon unhöflich genug ist, nach einem lässlichen Fehler ohne schwerere Folgen aber ausreichend sein mag.

Mazedonien

"Slowenien war auch Teil des ehemaligen Jugoslawiens."

Mazedonien auch!

re ophorus

"Das Volk leidet immer noch an einem Komplex, die letzte Schutzmauer vorm "bösen Türken" zu sein,..."

=> Ihre "bösen Türken" hiessen noch Osmanen, als sie Europa jahrhunderte lang überfallen haben.
Die entscheidenden Verteidigungskriege wurden von Serben, Habsburgern, Ungarn (unterstützt von Söldnerheeren) letztlich gewonnen.

Serbien konnte sich nach über 300jähriger osmanischer Besatzung wieder befreien, darauf darf man durchaus stolz sein. (u.a. Konstantinopel ist das nicht gelungen, es heisst heute Istanbul).

Ethnisch zeugen von diesen Kriegen die muslimischen Bevölkerungsanteile, vor allem in Bosnien und im Kosovo. Ohne die Kriege würden diese Menschen nicht dort leben

Aus meiner Sicht ist die Entschuldigung von Herrn Nikolic ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Krokodilstränen

Die Krokodilstränen von Serbiens präsidenten kommen mir nicht so sehr glaubhaft/seriös rüber, was mann nicht alles macht um an geld/reichtum(EU) zu kommen :))

Korrektur

"Ohne die Kriege würden diese Menschen nicht dort leben"

Nein, ohne die Völkerwanderung/Eroberung, die davor stattfand.

Eine andere Folge: heutige Griechen und Türken sind, statistisch gesehen, genetisch nicht von einander zu unterscheiden.

Zitat: "Serbien konnte sich

Zitat:
"Serbien konnte sich nach über 300jähriger osmanischer Besatzung wieder befreien, darauf darf man durchaus stolz sein."

Als Söldner haben sie Jahrhunderte lang den Osmanen gute Dienste erwiesen...
..z.B. als Schwere Kavallerie in den Kämpfen gegen das Persische Reich!

Gerade die Serben haben sich ihre Geschichte zurecht gestutzt wie kaum ein anderes Volk in Europa.

@daneel

"Eine andere Folge: heutige Griechen und Türken sind, statistisch gesehen, genetisch nicht von einander zu unterscheiden."

=> ja. Was nach meinem Wissen u.a. daran liegt, dass die heutigen Türken mongolischer Abstammung sind, und die "Urtürken" = Kurden verdrängt haben.
Habe allerdings nicht recherchiert.

Was hat das Land denn

Was hat das Land denn getan??? Nichts, rein gar nichts!!! Ein Land kann per se nichts "tun"!!!

Es waren Menschen, die für Srebrenica verantwortlich waren und sind. Man kannte sie namentlich, sie wurden aber jahrelang gedeckt und versteckt. Sie lagten sich eine neue Identität zu und lebten ganz ungeniert ihr Leben. Die Toten (nicht nur von Srebrenica) haben sie niemals auch nur ansatzweise interessiert,dabei waren es jahrhundertelang ihre Nachbarn und Freunde, Verwandte und Bekannte.
Bis Milosewic und seine Schergen kamen.
Wieviele von ihnen sind noch (oder wieder) in Amt und Würden?
Wie elend lange hat es gedauert, bis Milosevic u. Co. in den Haag vor Gericht kamen?
Was wurde dort für eine erbärmliche und menschenverachtende (von Seiten der Angeklagten) Vorstellung geboten?
Alles schon vergessen???

Geschichtsklitterung

Können wir mal aufhören, hier den Serben die Schuld an Allem zu geben?

Die Serben sind nicht alleine Schuld am Zerfall Jugoslawiens. Nach Titos Tod nahmen die finanziell bedingten Egoismen insbesondere Sloweniens und Kroatiens zu. Sie wollten nicht einsehen, dass sie weiterhin ärmere Teilrepubliken unterstützen sollten. Durch diese Aufkündigung des Zusammenhalts wurde Jugoslawien auch in die Wirtschaftskrise und später auseinandergetrieben.

Serbien als Alleintäter hinzustellen ist geschichtlich und faktisch falsch. Auch Kroatien hat in Bosnien-Herzegowina Verbrechen begangen, die teilweise einen faschistisch verklärten Hintergrund hatten.

Jugoslawiens Zerfall ist mithin ein gesamtgesellschaftliches Drama. Und wir sollten aufhören, über 10 Jahre nach Milosevics Sturz immer noch auf Serbien einzuprügeln. Man bedenke, Deutschland war 10 Jahre nach Kriegsende 1945 auch wieder dicke da. Unfair, es anderen zu verweigern.

Türken mongolischer

Türken mongolischer Abstammung??

Sorry - ein Blick ins Wikipedia hätte ausgereicht um zu erkennen - das solch eine Behauptung ausgemachter Blödsinn ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Turkv%C3%B6lker

Serbien nicht Serben unzureichend bestraft in den ´90

mal davon abgesehn das die Völker auf dem Gebiet des ehem. jugoslawiens (bis auf die Kosovoalbaner) sich nicht unterscheiden (von Slowenien bis Mazedonien) Südslawen ) und mal davon abgesehn ein Großteil Atheisten oder nur kaum religiös sind( 60-70% keine Statistik ) ..was zu beachten wäre als Ausenstehende!

Das Problem ist das Serbien wegen den Balkankriegen nie richtig bestraft worden ist! wie z.b. die deutschen nach dem 2. WK.

Somit heute noch was wir hier im rest der Welt nicht mitkriegen von einigen serbischen Politikern immer noch die Opferrolle gespielt wird! Der normale Serbe als solches leider unter der Fehlpolitik mancher Politiker wenn diese weiterhin auf ´´Opfer´´machen!
Bosnier (anstatt Bosniaken oder gar moslems) wie sie richtig genannt werden müssen sind keine Türken und auch keine islamisten!

Die Verantwortung hier obliegt einzig allein der Welt die hier einfach versagt hat!

@ A-H

Wird uns Deutschen nicht auch noch das Dritte Reich wieder und wieder um die Ohren gehauen - und das immerhin fast 70 Jahre nach dessen Ende....?

Auch in D wurden nach dem Krieg viele der Nazis gedeckt und versteckt, haben sich ins Ausland abgesetzt oder wurden vom Ausland angeworben, wenn sie dort von Nutzen waren. Justiz und Verwaltung haben quasi dort weitergemacht (mit oft demselben Personal), wo sie des Krieges wegen aufgehört haben.

Geschichte wiederholt sich immer, Verhaltensmuster ebenso. Menschen lernen offenbar nicht dazu, es ist zum Verzweifeln.

Was mich aber so wütend macht, ist die unverhohlene Unterstützung seitens eines grossen Teils der serbischen Bevölkerung, auch und besonders nach dem dortigen Krieg.
Serbien wollte doch schon vor Jahren in die EU. Das hatte man ihnen verwehrt - und zwar vollkommen zurecht - mit dem Hinweis darauf, dass die Schuldigen des Krieges der Justiz zuzuführen wären. Serbien hat sich viele Jahre lang dagegen gesträubt...
Noch Fragen?

re Miauzi

jetzt habe ich doch mal geguckt:

"hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Turkv%C3%B6lker"
(Turkvölker)

"Die meisten Türken der Türkei sehen sich selbst als Nachkommen der osmanischen Türken. Diese wiederum waren Angehörige der so genannten „Westoghusen“. Der Ursprung dieser als „Oghusen“ bezeichneten Stämme liegt in der heutigen Mongolei."

Darstellung: