Kommentare

Ach, wirklich?!

Ach, wirklich, arbeiten Deutsche in der Schweiz? Bisher hatte ich eher den Eindruck, dass es umgekehrt ist.
Wenn ich im am Wochenbeginn oder Wochenende im ICE von Basel nach Berlin sitze, komme ich mir vor wie in einem schweizerischen Alpen-Express. Und wenn ich im Fernsehen oftmals "Fachleute" sehe, die einen Top-Job irgendwo in Deutschland innehaben (angefangen mit der Deutschen Bank), dann haben diese nicht selten einen Schweizer Dialekt, den sie ebenso oft gerne zu verbergen suchen. Wie sieht es denn so mit deren Aufenthaltsgenehmigungen aus?

Vertragsbruch?

Fragt sich, wer denn hier im Unrecht ist.
Für die EU gelten offenbar einmal abgeschlossene Verträge nicht viel. Erstaunlich. Frau Ashton sollte aufpassen, was sie von sich gibt. Könnte gut sein, dass sich die EU hier auf dünnes Eis begibt. Aber die Kleinen kann man ja gut erpressen.
Allmählich kann ich die EU-Skeptiker wirklich verstehen.

Kann man verstehen

In gewisser Weise kann ich es verstehen. Die Zuwanderung ist schon enorm für so ein "kleines" Land. Mittlerweile leben allein knapp 280.000 Deutsche in der Schweiz, 100.000 Franzosen und 290.000 Italiener, Portugiesen ca. 230.000 und dann noch welche aus den ganzen anderenEU und NIcht-EU Ländern und das bei 7,9 Mio Einwohnern (@tagesschau.de vielleicht hätte man solche GRUNDLAGEN-Infos auch mal in den Artikel schreiben können um die Meldung für Nichtwisser einordnen zu können).

Kenne die CH seit 11 Jahren intensiv (Schweizerin als Partnerin) und lebe dort seit ca. 2,5 Jahren. Die CH ist definitiv internationaler als Deutschland, das merkt man im täglichen Leben und auf der Arbeit. Deutsche trifft man dabei überall: Auf der Arbeit, als Bedienung im Restaurant, an der Kasse usw.

@Rosa L.: Vielleicht sollten Sie sich erstmal informieren, bevor Sie einfach mal was schreiben. Eine NSU und "Ausländerbefreite Zonen" wie im Osten wären in der Schweiz undenkbar!

Zabriskie

..Wochenende im ICE von Basel nach Berlin sitze, komme ich mir vor wie in einem schweizerischen Alpen-Express.
Was wollen den die Schweizer am Wochenende in D ?
Bestimmt nicht zur Arbeit fahren, vielleicht bringen sie das Schwarzgeld nach D zurueck. Fragen sie doch mal.

Kulturelle Entfremdung

In DEU leben ca. 8.8% Ausländer, in der CH ca. 25%.
Genau wegen dieser kulturellen Entfremdung gibt es mit der EU vereinbart, die Ventilklausel.

Schön so

denn so wird auch die Fachkräfte abwanderung aus Deutschland in die Schweiz etwas gebremst was wiederum Deutschland zu gute kommt!!!!

"Kulturelle Entfremdung"

Ja, ich hab mich auch schon einige male fremd gefühlt in "meinem" Land (D). Das lag fast nie an Ausländern.

Weniger qualifizierte

Weniger qualifizierte Zuwanderer bedeutet weniger Wachstum. Die Schweiz braucht qualifizierte Ausländer, weil sie selber zu wenige davon hat.

@Mantasto

Sie schrieben:

"Die EU ist aber trotzdem sehr bemüht, den Schweizern ihre Rechtsnormen aufzuzwingen...angefangen vom Schengenabkomen über Zuwanderungsforderungen bis hin zu "Zwangsabgaben" für marode EU-Länder..."

Die Schweizer haben im Jahre 2005 in einem Referendum für die Teilnahme am Schengen/Dublin votiert. Es ist ihnen nichts aufgezwungen worden. Wenn Sie Schweizer sind (weiss ich nicht) müssten Sie das aber wissen ; )

Bei den "Zwangsabgaben" handelt es sich um Fördergelder für neue Mitglieder. Jeder der am Binnenmarkt teilnimmt zahlt diese. Dafür kann die Schweiz auch an EU-Projekten teilnehmen (z.B. fördert die EU zwei grosse Forschungsvorhaben in der CH mit über 1 Mrd. Euro).

@RosaL: National bedeutet in

@RosaL: National bedeutet in keinster Weise rechtsradikal. Das oberste Gebot einer jeden Regierung ist es Schaden von seiner Bevölkerung abzuwehren, und genau das tun die Schweizer!

Warum die Schelte gegenüber

Warum die Schelte gegenüber der Schweiz? Verträge sind ja in der EU auch nicht heilig...

Holsteinische Schweiz

Na gut. Dann gehe ich eben zurück in die Holsteinische Schweiz. Die Sächsische gibt es ja auch noch. GIbt es nicht auch noch die Fränkische? Also: Genug Schweiz für uns alle!

Schweiz hat viele Vorteile und ist daher interessant

Wie in einem Kommentar schon erwähnt ist die Wochenarbeitszeit im Regelfall höher als in Deutschland, beim Urlaub weiss ich es nicht. Der Vorteil der Schweiz ist aber vor allem das es im Gegensatz zu Deutschland (noch) keine so ausgeprägten Niedriglohnsektor gibt. Auch wenn die Lebenshaltungskosten meist höher sind können Arbeitnehmer davon, ohne Stütze, leben. Man muss sich aber nichts vormachen, bei Rente- oder Krankenversicherung muss man sich mehr selber kümmern. Aber auch hier gilt das der Arbeitnehmer besser gestellt ist.

Das die Schweiz die Zahl verringert sehe ich als vollkommen legitim an, ein gewisser Grad wenn überschritten ist geht es einfach nicht mehr. Bei uns gibt es ganz andere Ausländerfeindliche Parolen, oder in Österreich.

Bei allen Missständen mit den Banken und dem Schwarzgeld muss man den Schweizern attestieren das sie unheimlich nette und offene Menschen von der Mentalität sind. Auch das Grundwissen in vielen Belangen ist weit höher als anderswo.

ach wirklich? Zabriskie

Da muss ich doch auch lächeln bei diesem Kommentar! So geht es mir genau gleich in der Schweiz mit den Deutschen. Ganz interessant ist es, wenn man bei uns einen bestimmten Telecomanbieter anruft, kann man wählen in welcher Sprache man am Telefon sprechen möchte: 1-Schweizerdeutsch, 2-Hochdeutsch, usw. Wenn ich nun die 1 wähle, kann es passieren, dass eine Person aus Deutschland am Apparat ist. Dies stört mich überhaupt nicht, wäre ich nicht gezwungen, nach wenigen Sätzen dennoch Hochdeutsch zu sprechen, da die Person am anderen Ende, die Schweizer Dialekte nicht versteht. Dabei ist zu erwähnen, dass ich in meinem Fall einen Dialekt spreche, der in der Schweiz sicher zu den deutschesten gehört.
Könnte mir das in Deutschland auch passieren, dass ich je nach Wohnort holländisch, dänisch, französisch, flämisch, polnisch oder tschechisch sprechen muss, damit mich der deutsche Dienstleister versteht?

24. April 2013 - 21:51 — Zeitungsjunge

Wie sehr ich ihnen zustimme!

Die Schweizer machen es genau richtig, sie wollen ihre Kultur bewahren!

Verständlich

Der Entscheid Der Schweiz ist aus meiner Sicht verständlich. Grund: Ich lebe nun seit ca 10 Jahren in Zürich/Schweiz und muss sagen, dass extrem viel Ausländer anzutreffen sind, auch Deutsche. Daher sind die Verschärften Einwanderungsmöglichkeiten verständlich. Denn z.b. In Genf sind glaube ich ca. 40% Ausländer

arme Schweiz

Der Ausländeranteil in der Schweiz ist auch so hoch, weil sie selbst der 2. und 3. Generation die Einbürgerung sehr schwer macht. Das und auch die Anrufung der Ventilklausel sind dem größten Problem der Schweiz geschuldet: eine noch augeprägtere Fremdenangst als ohnehin in Europa. Nicht ohne Grund ist die offen ausländerfeindliche, rechtspopulistische SVP die stärkste Partei.

Eine Lebenslüge des Landes bröckelt grade: das Bankengeheimnis, das natürlich in Wirklichkeit ein Schwarzgeldgeheimnis ist, an dem sich das Land eine goldene Nase verdient hat.

Man glaubt jedoch immer noch, die hochqualifizierten Einwanderer schuldeten der Schweiz größte Dankbarkeit, obwohl die Schweizer Wirtschaft ohne sie nur ein Schatten ihrer selbst wäre.

Und die Schweiz ist ein Steuerparadies für ausländische Unternehmen, die ihre Gewinne hier versteuern statt dort, wo sie erwirtschaftet wurden.

Die Schweiz lebt also in vielerlei Hinsicht auf Kosten der Nachbarländer. Mal runter vom hohen Ross!

Die Schweiz macht es RICHTIG.

Die Schweiz macht es RICHTIG. Wie mit dem Euro und und und... Zuwanderungsbeschränkungen hätte auch Deutschland bereits sehr gut getan!!!

Soll die Schweiz die Zahl bei Null ansetzen für Frau Ashton?

Ich habe die Schweiz immer dafür bewundert, dass sie nicht alles mitmachen und so etwas Souveränität bewahren. Außerdem gibt es dort Volksabstimmungen, die Schweiz ist demokratisch, wirtschaftlich gut aufgestellt und trotzdem weltoffen.

Ich finde die vorübergehende Deckelung der Einwanderungszahlen nicht schlimm, die Schweiz ist ja auch ein kleines Land. Die werden schon ihre Gründe haben.

Nicht dass man mich falsch versteht, ich bin keine EU-Gegnerin. Ich fand die Idee freier Grenzen, besserer Handelsbedingungen immer gut, und war der EU auch stets positiv gegenüber eingestellt. Seit die EU nun aber Gesetze erlässt die von den über 6000 Lobbyistenbüros in Brüssel beeinflusst werden, bekomme ich Angst vor der EU, und beneide die Schweizer.

Ich verliere das Vertrauen in die EU nun völlig, nachdem sie die neue Saatgutverordnung erlassen wollen die nun alles nicht genormte Gemüse u.a. verbieten wird. Ich möchte nicht von Konzernen regiert werden help.orf.at/stories/1715203/

Gastrecht über Gastgeberpflicht !?

Die Urfrage . . . !

Ego kontra / pro Altruismus

Da ist's doch mal wieder Zeit

Da ist's doch mal wieder Zeit für Rolf Lyssys guten alten Film "Schweizermacher"!

Darstellung: