Kommentare

Welche Ironie des Schicksals

Bei manch einem Land können wir ja froh sein, dass wir die nicht auch noch an der Backe haben! Im Euro-Verbund wäre das der nächste Pleitekandidat:

Großbritannien -6,3% Neuverschuldung, Gesamtverschuldung 90,0%

Schuldenlast und sogenanntes "Sparen"

Diese Schulden sind also das Ergebnis des "Sparens" nach Politikerart. Sparen ist in meinen Augen allerdings nur das Anhäufen von Geld, wenn schon keine Schulden da sind.

Politiker haben aber noch nicht einmal erkannt, dass nach Abzug der Ausgaben des Staates von dessen Einnahmen ein überschießender Betrag bleiben muss, damit von diesem Geld einfach mal Schulden getilgt werden können. Wer also eine Ausgabensenkung beschließt und im gleichen Atemzug die Spitzensteuer um das gleiche Volumen senkt, hat nichts "gespart". Genau so ist es aber bei der Agenda 2010 geschehen. Hochgelobt auch von CDU, CSU und FDP als Sparen. So ein Unfug!

Das Gegenteil war jeweils der Fall. Schuldentilgung erfordert vor allen Dingen Steuersteigerungen mit dem Ziel, es genau für diese Tilgung von Schulden einzusetzen. In dem Sinn bin ich für eine Vermögenssteuer von mindestens 5 % bis die deutschen Schulden getilgt sind.

Euro adè!!!

Die Zahlen beweisen eindeutig, wie schlecht es um die Eurozone und den Euro bestellt ist. Die miserablen belegen zudem sehr deutlich: In der hoch verschuldeten und rezessiven Eurozone, z. B. in Griechenland und Portugal, sieht es viel schlimmer aus, als von Merkel, Schäuble und Co. behauptet.

Mein Wunsch ist, daß die "Alternative für Deutschland AfD" nun endlich in den Deutschen Bundestag gewählt wird, damit Deutschland endlich aus dem Schulden-Euro aussteigt und zur guten D-Mark zurückkehrt, denn sonst müssen wir und unsere Kinder und Enkel noch ewig für die vielen EU-PLEITE-Staaten und die vielen bankrotten EU-Banken zahlen!!!

Die Pro-Euro-Schuldenpolitik der im Deutschen Bundestag vertretenen Pro-Euro-Einheitsbrei-Parteien CDU, CSU, SPD, Grünen, FDP und Linken ist total gescheitert und eine große finanzielle Katastrophe für unser Land und zukünftige Generationen!!!

kathgläubig

Entschuldigen sie, aber was sie schreiben ist, mit Verlaub, Unsinn.

Deutschland ist steht nur aus einem und genau einem Grund so gut da: Wegen des Euro.

Wenn Deutschland aus dem Euro aussteigt, sind wir schneller pleite, als sie gucken können.

@15:55 — Opolonius

Schuldentilgung erfordert vor allen Dingen Steuersteigerungen mit dem Ziel, es genau für diese Tilgung von Schulden einzusetzen.

Das ist, mit Verlaub, grober Unfug. Wie weit wollen Sie denn die Steuerzahler noch würgen?
Über die kalte Progression ist der Spitzensteuersatz schon beim Facharbeiter (52.000€) angekommen.

Was es braucht, ist zuallererst eine Senkung der Staatsausgaben und der Wille der Politik endlich mit dem Geld auszukommen, das sie hat, statt den Bürger immer weiter zu enteignen und zu entmündigen.
Man beachte auch das Datum des Steuerzahlergedenktages, das vom 1.6. zu Beginn der Republik zu Mitte Juli hin abgedriftet ist.

Mehr Steuern ist Sozialismus, und wird uns dahin bringen, wo die DDR landete.

11 Billionen EU

11 Billionen EU Gesamtverschuldung, davon 2 Billionen von Deutschland und kein Ende in Sicht. Wann werden Politiker lernen, nur soviel Geld auszugeben wie sie einnehmen ?
Dabei sind die Steuereinnahmen jedes Jahr angestiegen und befinden sich in Deutschland auf Rekordniveau. Und die Zinsen auf Rekordtief.
Statt sich immer neue teure " Wohltaten " auszudenken hätte man bereits mit Schuldenrückzahlung anfangen können.

"Wir sind auf einem Guten Weg"

Dieser Satz Schäubles passt doch gut zu den Zahlen. Ebenso wie seine bisherigen Verlautbarungen:
"Die Bürgschaften Deutschlands werden 211 Mia Euro nicht übersteigen"
oder
"Zypern ist ein spezieller Sonderfall"

Anhand der Haltbarkeitsdauer dieser Aussagen kann man eine ganz gute Prognose für Europa abgeben.

Liebe Deutsche, lasst euch nicht länger veräppeln. Es ist schon vielmehr 5 nach 12 als 5 vor 12. Europa steuert in Weimarer Verhältnisse

@kathgläubig - Euroausstieg und Staatspleite

Ich kann St0nemender nur zustimmen. Was denken sie wo die deutschen Reichtümer liegen? Die haben wir den Europäischen Südstaaten geliehen damit dort unsere BMW und Porsche gekauft werden können. Hätte man das Geld stattdessen in höhere Löhne hierzulande gesteckt hätte man die Nachfrage auch hier generieren können. Macht man aber nicht weil die Finanzwirtschaft davon nicht profitiert. Wir konkurrieren lieber mit Niedriglohnländern und warten bis der erste aus dem Euro austritt und unser Erspartes auf nimmer wiedersehen dahin ist.

Viele haben es noch nicht verstanden aber in der finalen Phase wird aus der Schuldenkrise eine Gläubigerkrise!

na und

wenn alle Sparen muss sich halt einer verschulden. Die ungebrochene Empoerung hierueber ist schlicht hochgradig laecherlich.
Warum such man sich den nicht einfach eine bessere Erklaerung fuer die Eurokrise, eine die naeher an der Realitaet ist, als diese alberne Schuldenverteufelung...

Italien, Italien

Wenn ich sehe, dass Italien mit 3% die Defizitgrenze eingehalten hat, dann weiß Jeder wo irgendwann wieder ein Manipulationnachweis auftauchen wird ......

@ HartAberWahr

"Was es braucht, ist zuallererst eine Senkung der Staatsausgaben und der Wille der Politik endlich mit dem Geld auszukommen, das sie hat, statt den Bürger immer weiter zu enteignen und zu entmündigen."
Wohl wahr, wohl wahr. Daß dieser Wille bei der Politik nicht stark ausgeprägt ist, führt dann letztendlich dazu, dass Kapital "in Sicherheit" gebracht wird. Die wahren Übeltäter sind die maßlosen Geldausgeber in Berlin, Brüssel und den anderen Hauptstädten, die glauben, das verdiente Geld gehöre ersteinmal dem Staat, also den Politikern, die es dann nach Gusto an ihr Klientel verteilen.

@15:55 — Opolonius

"Sparen ist in meinen Augen allerdings nur das Anhäufen von Geld, wenn schon keine Schulden da sind."

Wenn Sie "spritsparend" Auto fahren, dann bedeutet das auch nicht, dass Ihr Auto Benzin produziert.

Wenn Sie eine neue, billigere Kfz-Versicherung abschließen und dadurch Geld sparen, geben Sie trotzdem Geld aus (nur eben weniger).

Die "Sparkasse" hat nicht die Exklusivrechte an diesem Wort. Der Duden kennt noch weitaus mehr Bedeutungen, als "Anhäufen von Geld".

Staatsverschuldung

Ihr Kommentatoren habt alle recht und auch nicht. Deutschland ist Profiteur vom Euro hinsichtlich seines Exports. Der Euro ist, weil viele Schwachwährungsländer im System sind, lt. Waigel etwa 30% schwächer als es D-Mark noch wäre. Durch die Währungsunsion haben wir unsere Währung damit finktiv abgewertet. Dagegen sind allerdings die Importpreise gestiegen, was den Exporterfolg wiede relativiert. Außerdem haben die meisten Normalbürger nicht vom Exporterfolg profitiert.
Die Staatsverschuldung sagt nichts darüber aus, wie hoch das Vermögen in den Ländern wirklich ist. In den Schuldenstaaten sind die Steuern relativ gering und sehr ungerecht. Die Reichen sind sehr reich und zahlen kaum Steuern. Würde man diese fair zur Kasse bitten, hätte kein EU-Staat Schulden, aber das ist nicht gewollt. Der Normalbürger soll zahlen, besonders der deutsche. Also wichtig ist: Stabilitätsorientierte u. solide Haushaltspolitik und gerechte Steuern.
Ryder

Und die USA fordern mehr Ausgaben auf Pump

Das ging gerade gestern durch die Medien. Nur gut, dass das vereinte Europa groß genug ist, seinen eigenen Weg zu finden.

@Opolonius

"Politiker haben aber noch nicht einmal erkannt, dass nach Abzug der Ausgaben des Staates von dessen Einnahmen ein überschießender Betrag bleiben muss, damit von diesem Geld einfach mal Schulden getilgt werden können."

Nein, das muss ja gar nicht. Es reicht, dass die Neuverschuldung niedriger als die Inflation ist. Der Staat darf gerne Schulden machen wenn damit Werte geschaffen werden.

@Kathgläubig - Wir zahlen auch bei DM

Gesetzt der Fall, der EURO würde aufgelöst und alle kehren zu ihren alten nationalen Währungen zurück, also D hätte wieder die DM, I die Lira...

Die hoch verschuldeten Länder würden augenblicklich abwerten, was zur Folge hätte, dass deutsche Waren wesentlich teurer auf dem Weltmarkt wären. In Deutschland würde der Export massiv einbrechen, Folge wäre eine hohe Arbeitslosigkeit, daraus resultierende Steuer- und Einnahmeausfälle für den Staat.

Alles in Allem auf Dauer sehr viel teurer und schmerzhafter als alles, was wir bis jetzt hatten.

Ob wir nun direkt bürgen oder über den Umweg über Arbeitslosigkeit zahlen: Das läuft wie die kommunizierenden Röhren: Wir müssen zahlen, da unsere Überschüsse immer auch die Defizite der Anderen sind. So einfach ist das. Daher ist auch eine Rückkehr zur DM Unfug.

Optimismus

Insgesamt sind die Zahlen doch wohl eher Grund zum Optimismus. Ich kann keine Krise erkennen, die sich nicht durch entschlossenes gemeinsames Handeln lösen ließe.

deutscher Wahnsinn

Wahnsinn bedeutet immer wieder das gleiche zu versuchen und ein anderes Ergebnis zu erwarten.

Der Neoliberalismus mit seinen ungezügelten Finanzmärkten und der Kettensäge am Sozialstaat und dem Lohngefüge zur Finanzierung der Spekulationsobsessionen, und die unsäglichen Austeritätspolitik zur Finanzierung der sozialisierten Finanzmarktverlusten, ist gescheitert. Das wolle aber einige nicht wahr haben. Ganz besonders der deutsche Musterknabe nicht. Im ausländischen Blätterwald gilt Deutschland längst nicht mehr als Musterknabe. Eher als der Wolf im Schafspelz.

@kathgläubig - Euroausstieg

@kathgläubig - Euroausstieg und Staatspleite
22. April 2013 - 16:25 — Kenner
Ich kann St0nemender nur zustimmen. Was denken sie wo die deutschen Reichtümer liegen?

Kann ich Ihnen sagen.
Schauen Sie sich 2 werte aus den letzten 20-30 Jahren an:
1. Zunahme der Staatsschulden (jetzt ja ca 2 billionen)
2. Zunahme des Vermögens der reichsten 10%

Ergo: DA ist unser Geld.
Und nicht in den anderen EU Staaten
Aber da vielleicht auch ein bischen.
Und das ist gut so.

@15:55 — Kathgläubig

"Mein Wunsch ist, daß die "Alternative für Deutschland AfD" nun endlich in den Deutschen Bundestag gewählt wird, damit Deutschland endlich aus dem Schulden-Euro aussteigt und zur guten D-Mark zurückkehrt..."

Selbst wenn die AfD in den Bundestag gewählt werden sollte (was ich nicht glaube), wird sie mit Sicherheit bei weitem nicht stark genug sein, um aus eigener Kraft hier etwas zu bewirken.

Nochmal die Folgen eines €-Ausstiegs für Deutschland in aller Kürze: DM -> Aufwertung der DM -> Deutsche Produkte im Ausland zu teuer = weniger Export / gleichzeitig ausländische Produkte für Deutsche immer billiger = mehr Import = weniger Binnenmarkt -> Firmenpleiten -> Arbeitslosigkeit

@Werner

"11 Billionen EU Gesamtverschuldung, davon 2 Billionen von Deutschland und kein Ende in Sicht. Wann werden Politiker lernen, nur soviel Geld auszugeben wie sie einnehmen ?
Dabei sind die Steuereinnahmen jedes Jahr angestiegen und befinden sich in Deutschland auf Rekordniveau. Und die Zinsen auf Rekordtief.
Statt sich immer neue teure " Wohltaten " auszudenken hätte man bereits mit Schuldenrückzahlung anfangen können."

2 Billionen für Deutschland klingt ja erstmal viel, aber wir sind ja viele. Pro Kopf bleiben dann "nur" noch gute 25000 EUR übrig. Die hat ein Neugeborenes als "Schlechthaben" auf seinem Konto- klingt viel? Nein sage ich: Dieses (und jedes andere) Neugeborene wird nämlich in den nächsten 18 Jahren 40000 EUR an Kindergeld vom Staat erhalten. Zusätzliche Leistungen des Staates, die indirekt damit zu tun haben Elterngeld, Mutterschaftsgeld, etc. kommen noch oben drauf.

Natürlich werden die Schulden nicht dafür gemacht, aber die Summe relativiert sich doch gewaltig!

@cowboy8 16:44

Sparen kann man nur, was man hat und nicht, was man nicht hat. Alles andere ist ein euphemistischer Gebrauch des Wortes.

Das Dumme ist ja nur...

..., dass diese Schulden letztlich gar nicht von "Dritten" geliehen sind, sondern von dem selbstgedruckten Geld der Europäischen Zentralbank. Die Politiker "leihen" sich Geld von sich selbst und da brauchen sie auch niemand zu fragen. Wer würde denn sonst noch einem der so hochverschuldeten Länder als privater Gläubiger von seinen Ersparnissen etwas leihen?
Oder sie stehen noch bei den Banken in der Kreide, die sie dann so vehement als "systemisch" retten (!), weil sonst die dortigen Kredite fällig gestellt werden und die Länder zahlen müssten.
Es läuft irgendwann in absehbarer Zeit auf eine Währungsreform hinaus mit Löschung aller Schulden der Staaten und Neuanfang mit einem Taschengeld für die Bürger.

Haushaltslöcher?!

Wo gibt es sowas,der von Buchführung etwas versteht und warum verwenden Medien diese Worte.Es gibt Soll und Haben,unter dem Strich wird ausgewiesen,bin ich mit den Einnahmen hingekommen oder nicht,wieder Schulden machen oder endlich mal im eigenen Haushalt richtig mal ans Sparen denken.Mit simplen Sachen,Hunderttausende von Blättern werden kopiert,der ganze Bundestag ist hell erleuchtet,obwohl nur knapp 20 Abgeordnete drinn sind,große Dienstwagen mit enormen Benzinverbrauch,können Telefonkosten gespart werden,muss diese Dienstreise jetzt sein,warum eigentlich nicht mehr Telefonkonferenzen,damit man nicht quer durch die Welt ständig unterwegs ist,so wie wir Ottonormalverbraucher unsere Kontoauszüge lesen und überlegen,wo und wie kommst du mit deinen Einnahmen hin,so wünsche ich es mir endlich von den Politikern,sie sind nicht unsere Überväter,sie wurden von uns gewählt,sie sind genauso nur Bürger wie wir und sollten deshalb Sorge tragen,Kosten im eigenen Handeln zu vermeiden.

schon 1998 hat k.a. schachtschneider geschrieben

dass der euro bzw. die waehrungsunion scheitern wird, dass es zu einer hohen arbeitslosigkeit in der eu komme und die konjunktur europas sich abschwaechen wird.

die bundesregierung und vor allem schaeuble beluegen das deutsche volk in einem fort und koennen garnicht mehr zurueck ohne sich selbst schaden anzurichten.

das schlimme ist nur das dieser betrug nach den wahlen weitergeht es sei den die AFD kommt mit ins boot.

@kenner

"Hätte man das Geld stattdessen in höhere Löhne hierzulande gesteckt hätte man die Nachfrage auch hier generieren können"

NEIN, definitiv nicht. Der Binnenmarkt ist quasi gesättigt. Den Deutschen geht es ziemlich gut, da ist zwar natürlich immer noch Luft nach oben, aber das sind nur Nuancen. In Westeuropa stammt jeder zweite Neuwagen aus deutscher Produktion, der Rest der Welt kommt oben drauf. Welcher Binnenmarkt soll das Auffangen? Soll jeder Haushalt 10 Autos haben?

schon 1998 hat k.a. schachtschneider geschrieben

dass der euro bzw. die waehrungsunion scheitern wird, dass es zu einer hohen arbeitslosigkeit in der eu komme und die konjunktur europas sich abschwaechen wird.

die bundesregierung und vor allem schaeuble beluegen das deutsche volk in einem fort und koennen garnicht mehr zurueck ohne sich selbst schaden anzurichten.

das schlimme ist nur das dieser betrug nach den wahlen weitergeht es sei den die AFD kommt mit ins boot.

@16:55 — Hugomauser

"In Deutschland würde der Export massiv einbrechen, Folge wäre eine hohe Arbeitslosigkeit..."

Einen Hauch davon konnten wir im Herbst 2008 spüren, als nur die Amerikaner von heute auf morgen aufgehört haben, deutsche Autos zu bestellen. Glücklicherweise hielt das nicht lange an.

Gleichzeitig würde aber auch der Binnenmarkt massiv einbrechen, weil ja ausländische Produkte in gleichem Maße immer billiger werden würden...

Selbsterklärend

Im Tagesschau-Beitrag heißt es: "Den Überschuss verdankt Deutschland dabei vor allem den Sozialversicherungen, die 17 Milliarden Euro mehr einnahmen, als sie ausgaben. Auch die Kommunen vermeldeten ein Plus. Im Bundeshaushalt ergab sich
dagegen ein Minus von 12,2 Milliarden Euro. Auch die Länder verbuchten erneut ein Milliardendefizit."

Da erübrigt sich - für jeden, der noch 1 und 1 zusammenzählen kann - jeder weitere Kommentar.

Woher kommen die neuen Schulden?

Zu einem Gutteil, weil die Staaten massiv die Banken gestützt haben. Spanien hatte noch 2011 ein niedrigeres Gesamtdefizit als Deutschland, Italien hat bis 2007 kontinuierlich die Quote gesenkt. Irland hatte 2007 25% seines BIP Schulden, also wesentlich weniger als D. Als die Banken in Schieflage gerieten, griffen die Staaten ein. D.h. die Staatsschulden sind zu einem Großteil gewesene Bankschulden. Insofern sind die Staatsausgaben gar nicht so sehr das Problem. Aber natürlich müssen die Schulden reduziert werden.

22. April 2013 - 16:55 — Hugomauser

Schön gesagt, aber sie vergessen dabei den ESM, der prinzipiell den Ausverkauf von Deutschland darstellt.

Schäuble überwies im ersten Jahr freiwillig zwei Jahrestranchen, wodurch der deutsche Haushalt unnötigerweise um 4,3 Milliarden Euro belastet wurde, ohne daß wir auch nur den geringsten Vorteil haben!

Mit dem Geld hätte man bspw. 4300 Schulen in Deutschland zu je 1 Million Euro sanieren können, aber stattdessen haben wir diese 4,3 Milliarden einfach als Schulden, zahlen Zinsen dafür und das Geld liegt in Brüssel! Dort wird es mehr oder weniger sinnlos verbraten.....

Das mag erstmal "Kleingeld sein, und die Grenze im ESM Vertrag ist vertraglich bei 129 MRD. gezogen, aber was bedeuten schon Verträge, die eh nicht eingehalten werden. Siehe Lissabon-Vertrag u.a.

Ob der Export wirklich einbricht, die Arbeitslosigkeit ansteigt, sei dahingestellt. Wir haben mit Euro nur" 6 Mio. A-Lose.
Die Meinungen der sogenannten Finanz-(Experten) bezüglich Folgekosten gehen da auseinander....

Spitzensteuer anheben

Keiner redet davon, dass wir in Deutschland nach dem Krieg trotz aller Aufbauarbeit einen Spitzensteuersatz von 75 Prozent hatten! Ohne tausend Möglichkeiten, dem aus dem Weg zu gehen. Hats dem Wirtschaftswunder geschadet??? Das selbe hat man in Amerika im letzten Jahrhundert eingeführt, als es eine wirtschaftliche Flaute gab. Beide Male fing die Wirtschaft an zu florieren! Geld muss unters Volk, nicht gehortet werden, dann erst boomt die Wirtschaft!

Die Deutschen zahlen drauf

Nie und nimmer hätte so ein Konstrukt wie die Europäische Union gebildet werden dürfen. Länder mit eklatant unschiedlichen Mentalitäten, mit eklatant unterschiedlichen Auffassungen was Organisation, Arbeitseffizienz, ökonomisches Verhalten wie Geldausgeben und Sparen betrifft, einfach in einen Topf werden und umrühren, will heißen, eine gemeinsame Währungsunion bilden. Und wenn es hundertmal abgestritten wird: Natürlich profitieren die Südländer von der deutschen Mentalität und natürlich sind in erster Linie die Deutschen dabei die Dummen. Sie werden immer, solange diese Währungsunion besteht, kräftig drauf-zahlen. Soll ja keiner behaupten (was der Bundesfinanzminister so gerne tut), dass wir Deutsche vom Euro profitieren. Vielmehr werden wir mit immer neuen Überlegungen geschröpft. Zum Beispiel Erhöhung der Westrenten zum 1.7. um ganze 0,25 % ! Zum Beispiel die uns allen ins Haus stehende PKW-Maut. Die Schweizer haben’s uns vorgemacht, wie es geht.Jeder bleibt für sich.

22. April 2013 - 16:55 — Hugomauser

Die hoch verschuldeten Länder würden augenblicklich abwerten, was zur Folge hätte, dass ...

... was zur Folge hätte, dass die Schulden noch höher werden würden und die Rohstoffimporte zum Erliegen kämen.
Deshalb ist die Idee mit der Abwertung auch ein ziemlicher Quatsch. Schulden muss man in der Währung zurück zahlen, in der man das Geld ausgeborgt hat.

rueckkehr zur DM ist keine loesung

der euro scheitert und das europaeische wirtschafts system ebenfalls. die eurostaaten verarmen und europa wird zum sozialfall.

eine rueckkehr der einzelnen laender zu ihren frueheren waehrungen ist keine loesung und hilft nicht weiter.

das einzige was hilft sind:

1.) staaten individuell angepasste defizit regelungen
(z.b. 3 - 7% fuer jedes land seperat vereinbart),
2.) investitionen
3.) bekaempfung der arbeitslosigkeit,
4.) staatliche verhinderung von firmenabwanderungen
(z.b. verhinderung von 7 neuen vw werken in china),
5.) foerderung von produktions standorten in europa,
6.) korregierte lohnpolitik,
7.) aufsplittung europas in nord und sudeuropa,
8.) neubewertung des euro.

nur so kann die richtung in konsolidierung des euros eingeschlagen und durchgefuehrt werden.

Durch sparen steigen die schulden nur noch schneller...

der konsum geht noch mehr zurück und es muss noch mehr gespart werden weil die sozialausgaben steigen.
Wer alleine auf den export setzt,wird es schwer haben wenn die erhofften einnahmen ausbleiben.
Die binnennachfrage muss gestärkt werden damit der konsum belebt wird,denn ohne konsum funktioniert das system nicht.
Der euro funktioniert auch nicht ohne einen eurofinanzausgleich.
Deutschland kann seinen beitrag dazu leisten wenn es sich vom prekären zustand loslöst,dh. verbot von prekärer beschäftigung,verbot von leih und zeitarbeit nur in ausnahme und begrenzt bei gleichem lohn,verbot von aufstocklöhnen.
Wer Geschäftsmodelle auf staatskosten realisieren will darf nicht unterstützt werden.
So wird hier alles etwas teuerer und die anderen eu länder werden wettbewerbsfähiger,denn abwerten können sie nicht mehr.
Ansonsten schlage ich den anderen eu ländern vor zölle zu erheben um dadurch wettbewerbsfähiger zu werden wenn sich bei uns nichts verändert.
Die schulden kann keiner bezahlen.

oh mann

einfach mal die Vorteile eingepackt lassen...

Italien liegt bei der Neuverschuldung seit Jahren "besser" als die meisten anderen europaeischen Laender und bis dato waren die Zahlen auch korrekt; es gibt keinen Grund nun auf einmal daran zu zweifeln. Ueberhaupt ist aus einer reinen Bilanz-Sicht die Lage in Italien weitaus besser als bspw. in Frankreich. Das Problem ist die mangelnde Wettbewerbsfaehigeit, welche nun durch das alberne Spardiktat weiter verschlimmert wird.

22. April 2013 - 15:55 — Kathgläubig

Mein Wunsch ist, daß die "Alternative für Deutschland AfD" nun endlich in den Deutschen Bundestag gewählt wird, damit Deutschland endlich aus dem Schulden-Euro aussteigt und ...

Das wird ein frommer Wusch bleiben.
Ein paar Stimmen reichen da wohl nicht. Außer der AfD gibt es keine Partei, die aus dem Euro aussteigen will. Zu Recht.
Außerdem sind die Schulden keine Eigenschaft des Euro.

@Skywalker 17:11

Sie vergaßen in Ihrer Rechnung zu erwähnen, wieviel € anschließend "zurückgezahlt" werden - erheblich mehr natürlich. Insofern sprechen wir hier nur von einer "Zwischenfinanzierung". Die Schulden bleiben und wachsen....

22. April 2013 - 17:19 — Uebermorgen

schon 1998 hat k.a. schachtschneider geschrieben dass der euro bzw. die waehrungsunion scheitern wird ...

Was 1998 Quatsch war, wird heute kaum richtiger sein.

Nur mal angenommen

die AfD setzt sich durch und einige Länder werden aus dem € gedrängt. Oder Rückkehr zur D-Mark mit allen Folgen. Dann aber stellen die Bayern fest (tun sie ja schon heute): Wir zahlen viele Milliarden für die Pleite-Länder BE und HB. Sie gründen eine AfB und das Spiel geht von vorn los: BE und HB müssen raus aus der DM. Dann merken die Münchner, dass ... Zu guter Letzt merkt der Familienvater ....

So kann das nicht funktionieren. Es ist ein Europa und sollte eigentlich sogar die ganze Welt sein.

@ pepe1313 Deutsche Reichtümer

Wenn sie richtig gelesen hätten, hätten sie erkannt, dass wir uns gar nicht wiedersprechen.
Das Privatvermögen Dtl.s übertrifft die Staatsverschuldung deutlich. Was denken sie also wo das restliche Vermögen (nicht nur) der reichsten 10% liegt? Sicher nicht unter deren Kopfkissen. Es "arbeitet" in anderen Schuldenstaaten, in CHinesischen Immobilienblasen, in den aufgepumpten Bondmärkten, in kreativen Finanzpaketen und eben auch in Südeuropa. Aus jeder Bankeinlage wird dank Federal Reserve Banking 10 mal mehr FIAT money. Nun schaut es nur leider danach aus, dass all das Geld nicht mehr von der Arbeit nach hause kommt. Wenn die Eurozone zerfällt kippt das Bankensystem. Jetzt wissen sie warum so krampfhaft an dieser Währung festgehalten wird.

@Skywalker Binnennachfrage

Lieber Skywalker,

Keiner verlangt das Deutschland keine Autos mehr exportieren soll. Ein Außenhandelsüberschuss von 171 Millarden Euro hingegen ist für mich nichts als Ausbeute. Wir produzieren viel mehr als wir konsumieren. Der Lohn unserer Arbeit bleibt uns verwehrt. Vom Rekordabsatz der Autobranche kann sich die Masse gar nichts kaufen. Gleichzeitig zerstören wir die Wirtschaft anderer Länder. Der Binnenmarkt ist absolut nicht gesättigt. Die Leute kaufen nur nichts weil sie seit Jahren einen Reallohn Verlust erleiden! Löhne rauf in Deutschland und wir bringen einiges wieder ins Gleichgewicht

ich bin noch jung und blick

ich bin noch jung und blick da nicht gut durch.
inbesondere wenn ich mitbekomme, dass länder in die EU aufgenommen werden (siehe rumänien) die offensichtlich -nur nicht offenkundig- arm sind, frag ich mich aus welchem grund die EU gegründet wurde?
eine wohlfahrtsvereinigung?

wo ist der nutzen? ich erfahre leider nur schlechtes und kann mir kaum ein richtiges urteil bilden was ich mit 23 jahren davon halten mag, wenn auflagen nur irgendwo rumstehen anstatt eingehalten zu werden.
oder sind das übertriebene darstellungen?

@Jay Gevara Abwertung kein "Quatsch"

Natürlich habe ich in meinem Szenario stark vereinfacht. Die Abwertung machen natürlich nicht die Staaten, die kommt durch die Wechselkursentwicklung am Finanzmarkt und wäre nicht zu verhindern.

Bei einigen Staaten würde das aufgrund der von Ihnen gemachten Argumente (Schulden muss man in der Währung zahlen, in der man sie gemacht hat)in der Tat dazu führen, dass sie ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen könnten. Das wäre dann der Staatsbankrott, der wiederum hauptsächlich Deutschland treffen würde, weil wir die größten Gläubiger dieser Staaten sind.

Sie können es also drehen und wenden, wie Sie wollen: Es wird teuer...

EU-Staaten steigern Schuldenlast um 576 Milliarden Euro

und bei welchen "Familien" bzw. Bankerdynastien leien sie sich das Fiat-Geld, das der Steuerzahler zurückzahlen muss?
Bitte Namen nennen, denn hinter jeder Bank stehen Personen!
Wem gehört die Welt?

man muss halt mal mit dem sparen anfangen.........

man kann doch nicht die verschuldung so weiter betreiben, zudem die steuerquellen in deutschland reichlich sprudeln.
dafür haben die politiker einen eid geleistet....und schulden können nicht zum wohle des volkes sein.

Alle Foristen haben recht und

Alle Foristen haben recht und doch auch nicht, weil keiner o. die Wenigsten die Ausgabenseite europaweit betrachten.

In D. stehen ca 40% Ausgaben nur im Sozialetat. Na klar, ein Teil sind für Renten, Diäten uvm. aber auch die Ausgaben für Langzeit/Arbeitslose.

Es mag für den einen angenehm oder unangenehm sein, aber durch die Folgen von Immigration, (CDU, FDP, SDP, Grüne, Linke) wovon nur der geringste Teil qualifiziert ist, sind die Kosten in den letzten Jahrzehnten drastisch gestiegen. (1980 lagen die Ausgaben bei nur 16%!)

Die Flutung von Unqualifizierten sind Kosten, die nicht nur kurzfristig sind, sondern länger bis lebenslänglich.

U. Ulfkotte berechnete, dass Immigration D. bis 2009 bisher 1 Billionen (1000 MRD!) Euro gekostet hat. In den anderen €-Länder sieht die Bilanz nicht besser aus!

Dagegen können wir die Banken dreimal retten.

Keine der Parteien ändert daran was.

Folgen einer Aufwertung

Die Folgen einer Aufwertung bzw. eines Ausstiegs Deutschlands aus dem Euro dürften kaum so gravierend sein, wie sie hier - und auch seitens der Vertreter der Exportindustrie - teilweise dargestellt werden. Als die DM in den 90er Jahren sehr stark war, und auch vor Beginn der Krise in Europa in den Jahren 2007 und 2008 lief der deutsche Export ausgezeichnet. Das liegt daran, dass die hochwertigen deutschen Produkte auch bei steigenden Preisen noch beinahe unverändert nachgefragt werden.

Diese geringe Preiselastizität der Nachfrage hat in den Jahrzehnten vor der Euro-Einführung den Wohlstand in Deutschland befördert, denn die Währung konnte stark sein, ohne die exportabhängigen Branchen zu belasten. Exportunterstützung durch einen schwachen Euro ist hingegen für Deutschland kontraproduktiv. Die Aussage, Deutschland würde übermäßig vom Euro profitieren, ist daher auch falsch. Deutschland profitiert vom Euro in ähnlichem Maße, wie es von einer Senkung der Löhne um 30% profitieren würde.

@kenner

"Nun schaut es nur leider danach aus, dass all das Geld nicht mehr von der Arbeit nach hause kommt."

besser kann ich es auch nicht erklären. auf jeden fall nicht so lustig wie sie ;))))

selten so gelacht....

Das nennen unsere Politiker SPAREN

Den Schuldenberg um 600.000 Millionen anwachsen lassen.

Wenn POLITIKER WÄHLEN doch auch genauso konsequent das Gegenteil bedeuten würde, nämlich dass die Regierung mit jeder Wählerstimme, die sie erhält, abgewählt würde, dann wäre die Welt ja wieder in Ordnung......

@ cowboy8

zumindest hätten wir mit der AfD mal wieder eine echte Opposition im Parlament sitzen

@peterhartzer 19:20

Über Herrn Ulfkotte kann man zumindest geteilter Meinung sein. Aber Sie dürfen nicht vergessen, dass das massive Anwerben von Türken oder Italienern gewollt war und diese einen nicht unbedeutenden Teil unseres Wohlstandes geschaffen haben. Und gekommen sind damals auch sehr viele mit geringem sozialem Status. Doch das war gewollt und das können Sie heute nicht aufrechnen.

@19:40 — Hermes Conrad

Recht haben Sie. Ich möchte an dieser Stelle auch darauf verweisen, dass die CH im 2. Jahr hintereinander einen Rekordexportüberschuss erzielte.

Nur um Relativierungen vorzubeugen, sei auch gleich noch festgestellt, dass der CHF gegen den € seit 2009 um 25% anstieg.

@17:08 — cowboy8

Nochmal die Folgen eines €-Ausstiegs für Deutschland in aller Kürze: DM -> Aufwertung der DM -> Deutsche Produkte im Ausland zu teuer = weniger Export / gleichzeitig ausländische Produkte für Deutsche immer billiger = mehr Import = weniger Binnenmarkt -> Firmenpleiten -> Arbeitslosigkeit

Zuviel Bofinger konsumiert?

Das Kontrastprogramm heißt CH, wo wie oben gesagt seit 2 Jahren, trotz hoher Währung, Rekordüberschüsse anfallen.
Der Hoffentlich bald eintretende Exitus des € hätte zuallererst zur Folge, dass Pumpländer wieder zu einem Wohlstandsniveau zurückfinden, dass sie erwirtschaften können.
Im schlimmsten Falle wäre D über den verlust via Traget2 stark betroffen. Aber lieber ein Ende mit Schrecken...

Abgesehen davon, könnte man ja auch das Geschäftsmodell der Südstaaten (Staat verschuldet, Bürger reich - siehe EZB Studie) via Zwangsabgabe beenden, um damit die Schulden die dort angehäuft wurden zu begleichen.

@- 17:45 — Jay Gevara

schon 1998 hat k.a. schachtschneider geschrieben dass der euro bzw. die waehrungsunion scheitern wird ...

Was 1998 Quatsch war, wird heute kaum richtiger sein.

Woher wissen Sie dass das "Quatsch" war.

Googeln und lesen hilft. Holen Sie sich das BVG Urteil zur €-Einführung (31.3.98 2 BvR 1877/97 und 2 BvR 50/98) aus dem Netz.
Mit Erschütterung werden Sie feststellen, dass Schatzschneider und Co. das Chaos beschrieben, das wir heute haben, und das BVG, als Mündel der Regierung, ein kolossales Fehlurteil fällte.

Sie werden Schatzschneider nach Verdauen des Urteile als Propheten feiern ;-)

@ HartAberWahr 20:28

Ja, Pharma geht immer, ist aber kein gutes Beispiel. Und wer kauft Schweizer Uhren? Da wo auch D stark ist - Maschinenbau oder Elektro - gab es satte Einbrüche....

@HartAberWahr - 20:51

Die Verfassungsbeschwerden richteten sich gegen die Teilnahme Deutschlands an der Europäischen Währungsunion zum 1. Januar 1999. Demgemäß hat das BVerfG am 31. März 1998 lediglich über die Verfassungsmäßigkeit der €-Einführung zu entscheiden. Inwiefern dies ein Fehlurteil gewesen sein soll, kann ich nicht erkennen. Über (Fehl-)Entwicklungen in der Zukunft steht da nichts.

@ 21:17 — Dudelmoser

Lesen Sie, bevor Sie schreiben.

Das BVG beging damals den "Fehler" inhaltlich zu argumentieren.
So ist sinngemäß zu lesen, dass es zu gegenseitiger Haftung wg. des No-Bail-Out Gebots nie kommen werde; genauso sei übermäßige Verschuldung wg. der Maastricht Kriterien ausgeschlossen...

Das Urteil ist genau soviel wert wie alle €kratischen Verträge.
Schade um die Bäume, die ihr Leben ließen.

@HartAberWahr - 21:24

Ich las Folgendes:

Das BVerfG führte im Abschnitt A der Urteilsbegründung u.a. die Standpunkte von EWI und Bundesbank sowie der Beschwerdeführer auf. Im Abschnitt B wird dargelegt, dass die Verfassungsbeschwerde unbegründet ist. Eine eigene Einschätzung der Verträge konnte ich nicht erkennen.

Ist auch deutsches Geschäftsmodell ...

... nur dass es bei uns obendrein nur ganz wenige Bürger sind, welche reich sind.

Land und Leute arm, weil der Normalo für alles gerade stehen soll, während ein paar reiche Säcke an jeder Krise extra verdienen.

@21:51 — Dudelmoser

Ooops. Sie haben Recht. Die eigene Einschätzung gibt es nicht. Da trog meine Erinnerung, und ich interpretierte die kritiklose Annahme der Argumente der €-Befürworter als "eigene Einschätzung".

Ein bemerkenswerter, aber verworfener Satz der Beschwerdeführer sei hier einkopiert:
Das entscheidende Risiko bestehe darin, daß ein "innerer Dissens" in die Währungsunion hineingetragen werde.
Mit der verbindlichen Festlegung der Wechselkurse entfalle die Möglichkeit, daß unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen sich über Preise, Zinsen und Wechselkurse auspendelten. Dadurch würde zum politischen Streit, was zuvor durch Marktmechanismen geräuschlos kanalisiert und geregelt worden sei. Eine derart konfliktbeladene Währungsunion werde sich als Sprengsatz für die Gemeinschaft erweisen.

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