Kommentare

Verstehe ich das jetzt richtig?

Das Zypernmodell wird Standard?
Banken können, natürlich nicht ganz so einfach, jetzt direkt Mittel aus dem ESM bekommen?
Die Halbwertszeit von Politikeraussagen schlägt die vom Leben einer Eintagsfliegen um Längen.

Das ist doch wohl ein

Das ist doch wohl ein schlechter Scherz.

Anstatt an die Schuldner heranzutreten und sie zur Rückzahlung ihrer Schulden bis an ihr Lebensende zu verdonnern, sollen nun die Menschen bluten, die in Vorleistung getreten sind.

Das Insolvenzrecht muß geändert werden. Und den Schuldner müssen auch in den Knast gehen, wenn sie nicht ALLES tun, um ihre Schulden zu begleichen.

@ ustdigital , nicht ganz..

Nicht die Kunden (wie bei Zypern der Fall) sondern es sollen die Eigentümer und Investoren zur Kasse gebeten werden.
Anscheinend war das bei Zypern nicht der Fall. Da mussten nicht die Eigentümer sondern die Kunden mit Ihrem Geld und der EU-Steuerzahler aushelfen.

Der Vorschlag, das jetzt zuerst einmal die Eigentümer und die Investoren zur Kasse gebeten werden ist zumindetsens der Richtige Weg. Denn es kann ja nicht sein, das sich die Unternehmer an der Insolvenz einer Bank eine Goldene Nase verdienen.

Faire Lösung?

Hört sich nach einer logischen und fairen Lösung an. So ein Automatismus ist mehr als überfällig und hätte schon viel früher eingesetzt werden. Dann würden hier im Forum auch lang nicht so viele auf der EU herumtrampeln wie es nun nach den großen Direkttransfers von Steuergeldern in die Privatwirtschaft der Fall ist.

Augenreib ...

ich kann es gar nicht fassen. Seit Jahren lese ich nur Unsinn von der EU - jetzt das erste Mal dass ich sagen muss: Jawohl! So geht das.
Ich fürchte aber, dass morgen wieder für lange lange Zeit Hirnnebel in der EU herrschen wird. Genießen wir diesen lichten Moment.

Ja endlich sollen die

Ja endlich sollen die Großinvestoren und Reichen mal ran, es ist ja auch nicht nur etwas, sondern sehr bedeutend ihr eigenes System.
So zB zahlen die Investoren nur 25% Steuern, der Arbeiter und Angestellte 50%, ferner wird sehr viel für sie getan und sie haben ihre Lobbyisten überall sitzen.

Also es ist wirklich das System (Finanzen, Arbeitsgesellschaft, Moral) zum grossen Teil ihr eigenes System-

hoffen wir, dass man nicht zurückrudert, um europäische "Konkurrenz" mit China zu stärken. Diese nach aussen gerichtete Orientierung aufgrund Ängsten ist nahe einer Zerfallserscheinung gewesen bisher, bemisst man die Folgen.

Dennoch glaube ich, kann der Euro vielleicht gerettet werden, aber nur bevor der globale Währungskreislauf aufgrund globaler Schulden aus dem Ruder läuft und alle größeren Währungen vlt. 2016 einen riesigen Knall hervorrufen.

das normalste der welt eigentlich

schlimm, dass das überhaupt diskutiert werden muss. warum soll ich über die steuern für die verluste irgendeiner raffgierigen elite bezahlen. frechheit ist das.

@ustdigital: Beim ESM war das

@ustdigital:
Beim ESM war das schon immer so vorgesehen. Die Banken können da direkt Geld bekommen, sobald die europäische Bankenaufsicht eingerichtet ist (was verm. noch dauern wird).

.

Und wem gehören die Sparkassen und Landesbanken?

Klingt ja alles nett und

Klingt ja alles nett und schön, wird aber nur dazu führen das die Banken eben weniger riskante Kredit rausgeben- und riskant ist in dem Sinn fast jedes private Unternehmen. Wenn die Banken mehr zurückhalten müssen, können sie weniger herausgeben, das ist nun eigentlich nicht so schwer verständlich?

Das Spiel ist nun mal so

Wer immer noch sein Geld auf den Banken lässt ist selber schuld. Zinsen erhält man sowieso nicht. Im Gegenteil, man offenbart dem Staat wieviel man noch übrig hat und es zum Wohle der Bonzen Spenden muss.

"Seit dem Ausbruch der

"Seit dem Ausbruch der Weltfinanzkrise mussten die Staaten mit hunderten von Milliarden Euro für die Fehler der Banken haften."

Mussten? Island musste scheinbar nicht, oder ?
Wir mussten auch nicht, aber unsere Volksvertreter haben sich nur zu gern dazu bereiterklärt.

Finanzminister

und Herr Schäuble macht trotzdem alles richtig!

Sparen wozu? - Ich bin doch nicht blöd!

Wer an Später denkt und vorsorgt wird bestraft! Wer sein Geld verjubelt und verprasst wird belohnt, dem kann man ja nix mehr nehmen, im Gegenteil, für den sorgt später der Staat. Verkehrte Welt!

Warum sollen Steuerzahler

Warum sollen Steuerzahler nicht über die Rettung der Ersparnisse in den Genuß kommen das Geld nach zuzahlen, daß sie eigentlich an Steuern hätten zahlen müssen, damit der Staat keine Schulden macht?

Und warum sollen die Altersvorsorgen der Menschen darunter leiden, weil die Staat ihrer Aufsichtspflicht gegenüber den Banken nicht nachkommt? Alleine schon deswegen müssen Ersparnisse mit Steuergeldern gerettet werden.

Und warum sollen die Sparer dafür haften, wenn sich andere Überschulden? Hätten wir einen ordentlichen Leitzins von 5-6%, dann würden auch nicht so viele Schulden gemacht.

Haften wofuer?

Warum sollen Leute, deren einziger Bezug zu Banken ein Girokonto ist, fuer die Politik und Aktivitaeten von Finanzinstituten haften?

Die Politker regeln die Probleme, die wir ohne die Politiker

nicht hätten. Wie so oft.

Da müssen Staatsanleihen nicht mit Eigenkapital unterlegt weren! Angeblich seien sie nicht riskant. Inzwischen wissen wir es beser aber der Peer und die anderen denken nicht daran, dies zu ändern. Aber "Klartext": "An die Kette legen" und anders Geschwätz, damit man Wählerstimmen von Dummen bekommt.

Das Haftungskapital der Banken ist viel zu gering. Das wenige Eigenkapital ist ruckzuck verbraten wenn Staaten nicht zahlen. Es wird aber nicht nenneswert erhöht.

Und bei einer großen deutschen Bank sind 3 Mrd als Boni für die Zocker in den Handelssäälen vorgesehen aber nur ein Bruchteil davon, für die Eigentümer, die Aktionäre , die letztlich mit ihrem Geld haften und keine vernünftige Rendite =Dividente bekommen.

Dafür bekommen sie den Neid der ehrlichen Bürger zu spüren, weil es Einkommen ohne Arbeit sei.

"sollen auch die Guthaben der Bankkunden herangezogen werden."

Willkommen im Kommunismus! Das ist zwar Enteignung aber inzwischen interessiert das wohl niemanden mehr. Jetzt rechnen die nicht mehr wieviel Geld ein Staat hat, sondern die Bevölkerung desselbigen. Wer sagt uns denn, das die als nächstes nicht auch Privatbesitz fänden?

alter schwede!

die können einem ja schon das wochenende versauen! so ein schönes wetter und dann kommen die mit so einer meldung.

man muss sich das mehrmals durchlesen um wirklich zu begreoifen, was die herren da vor haben. und was bitte schön gefälligst bis zum sommer in trockenen tüchern sein soll.

aber gut so!
das wird der AfD ordentlich wählerstimmen bringen.

Insolvenz

Wenn eine Bank sich nicht in Staatseigentum befindet oder der Staat nicht die Aktienmehrheit einer Bank hält, dann sollte er auch nicht die Verantwortung für Verlustgeschäfte einer solchen Bank übernehmen und tragen. Wenn der Staat u. somit der Steuerzahler grundsätzlich für Verlustgeschäfte der Finanzwirtschaft haftet, dann ist zu überlegen, die Finanzwirtschaft oder zumindest diejenigen Unternehmen, die ohne Unterstützung des Staates nicht mehr überlebensfähig sind, die aber erhalten werden sollen, zu verstaatlichen.
Seltsamer Weise wehren sich die Kräfte des Neoliberalismus, die gegen Regulationsmechanismen der Legislative angehen, nicht gegen jene Regulationsmechanismen, welche nun seit Jahren angewandt werden, um eine von Neoliberalen ruinierte Finanzwirtschaft zu sanieren.

Die Eigentümer der Banken für

Die Eigentümer der Banken für deren Zockereien haften zu lassen, das haben hier schon sehr viele sehr lange gefordert. Wenn diese Erkenntnis jetzt sogar bis zu den EU-Finanzministern durchgedrungen ist, dann zeigt das vor allem eins ganz deutlich:

Merkels Beteuerungen, die bisherigen Maßnahmen seien "alternativlos" gewesen, waren (gelinde gesagt) "nicht ganz richtig".

Schade nur, dass als Folge der bisherigen Politik anstelle der Eigentümer die Steuerzahler für die bisherigen Zockereien haften müssen. Dafür gebührt der "besten Bundesregierung seit ..." ein ganz besonders herzlicher "Dank" (auf dem Wahlzettel natürlich).

Allerdings sollte beim haftenden Kapital differenziert werden: Geld, das systembedingt und ohne Verzinsung zufällig z.B. auf einem Girokonto liegt (z.B. zur Begleichung von Rechnungen), müsste genau so ausgenommen werden wie bisher schon die "kleinen" Einlagen bis 100 T€. Ansonsten müsste man für geleistete Dienste ja wieder mit Geld in "Briefumschlägen" zahlen ..

Zypern lässt grüßen...

So, jetzt ist es also amtlich. Wenn von den Großen niemand mehr bezahlen kann, dann müssen wieder mal die Kleinen herangezogen werden.

Eine Bank hat kein eigenes Geld. Eine Bank lebt davon, was eingelegt wird.

Die Großen werden Wege finden, ihre Vermögen auf irgendeine Weise zu parken.

Und die Kleinen? Die sind die Schutzlosen. Alles in allem bedeutet dies, dass die Kleinen für benötigen Zahlungen einer Bank aufkommen werden müssen. Dieses Recht (?) ist jetzt verbrieft.

Zypern lässt grüßen.

wie war das in Deutschland

wie war das in Deutschland !
Die Politiker erklärten die LandesBanken in öffentlicher Hand oder eine Bank ohne Privatkonten, bei der nur die öffentliche Hand gezockt hat, als systemrelevant und damit wurden weder Eigentümer, noch Anteilseigner zur Kasse gebeten, sondern der Steuerzahler. An diesem Spiel wird sich auch nichts ändern - betroffen wären doch nur die privaten Banken - und davon war in Deutschland nur die CBK unter den Rettungsschirm geschlüpft.
Und wenn ein Jörg Asmussen klare Regeln fordert, kann man nur lachen - er hätte im Finanzministerium Zeit genug gehabt klare Regeln zu schaffen - hat er aber nicht.

Was denn nun?

Der Artikel fängt ja fein an: Künftig sollen vorrangig die Eigentümer maroder Banken für Ihre Fehler zur Kasse gebeten werden. Da kann man ja fast HURRA schreien, weil nun endlich bei den Banken mit gleichem Maß gemessen wird, wie bei allen anderen Unternehmen auch.

Doch dann kommt das große Aber: Bis es wirklich soweit ist, werden die europäischen Steuerzahler erstmal brav weiter für die Fehler der Banken aufkommen müssen.

Fragt sich also nur, wann diese längst überfällige Abwicklung endlich in Angriff genommen wird. Wäre vielleicht schon ganz nett gewesen vor Einführung des Euros ...

Fragt sich also weiter, wie das bei den Massen von Pleiteländern in der EU jemals gegen deren Willen durchgesetzt werden kann ...

Endlich

Nicht jeder Betrag über 100.000 EUR ist Erspartes, richtig. Und?

Jeder Betrag unter 100.000 EUR ist gesichert, darüber nichts. Genau so ist die Einlagensicherung definiert. Punkt aus. Vielleicht führt es ja dazu, dass man sich zweimal überlegt, ob man das Geld bei irgendwelchen zyprischen Banken anlegt, die in Zeiten von Niedrigstzinsen trotzdem 7% versprechen, das wäre nicht die schlechteste aller Auswirkungen.

Die Banken sind dafür verantwortlich, ihre Bilanzen sauber zu halten, und die Kunden sind dafür verantwortlich, ihr Geld nicht jedem zu geben. Ich sehe nicht, wo da der Steuerzahler reinkommt. Entsprechend ist diese Richtlinie zur Abwicklung (die im Prinzip ja auch schon in Zypern angewendet wurde, es gab dort nur leider keine Bankanleihen, und der Besitzer war der Staat) überfällig.

Too Big To Fail ist eine Frechheit. Und wo Banken nach allen Richtlinien trotzdem noch zu groß sind, gehören sie zerlegt. Wenn wirklich jeder wieder pleite gehen kann, ist schon viel getan.

Langsam beginne auch ich,

...die EU zu hassen. Warum müssen wir ü b e r h a u p t für die Finanzfehler anderer aufkommen? Da kann ich doch wider besseren Verstand in ein marodes Land, das gute Zinsen vom Himmel flunkert, investieren und die EU (d.h.die Steuerzahler oder Sparer? anderer Länder) rettet das Geld für meine Fahrlässigkeit. Wie schön!

@Wirklich

Eine Enteignung setzt voraus, dass Ihnen etwas gehört. Das Geld, dass Sie eingezahlt haben gehört aber der Bank. Was Sie haben ist eine Forderung gegenüber der Bank in der Höhe Ihres Kontostandes -- und wenn ein Unternehmen pleite geht, aber noch Forderungen offen sind, dann ist das Geld weg. Das ist immer so, und auch völlig in Ordnung.

Unglaublich!!! Was für miese Lügner!

Hat Merkel nicht gesagt, die Konten der deutschen Sparer seinen sicher und das vor nicht mal einem Monat?

Wenn dieses Vorhaben zur Umsetzung kommt (ganz ehrlich: mit 100 TEUR ist man absolut kein reicher Mensch, zumindest nicht in Deutschland!!!!) kann man nur jedem raten, sein gesamtes Geld von Banken aus der EU komplett abzuziehen!

Niemand, der Geld bei einer int. Bank wie der Deutschen Bank, der Commerzbank o.ä. angelegt hat durchblickt, wie Gesund die Bank ist und wieviel Risiko in den Büchern steckt. Das wissen ja oft noch nicht einmal die Vorstände und Aufsichtsräte selbst.

Daher kann kein Sparer mehr sicher sein, sein Geld in Zukunft bei einer "soliden" Bank anzulegen.

Im Ergebnis wir dass das Problem Bankenrettung und EURO Rettung nochmals deutlich verschärfen.

Gerettet wird auf jeden Fall!

Zuerst Systemrelevant (to big to fail) und nach den ganzen Jahren kommt einer auf die Idee, das man das Problem anders angehen sollte? Die Frage ist doch immer die gleiche. Wieso muss eine Bank nicht mehr Eigenkapital haben und wieso gibt es Bankgeheimnisse von Banken, die eigentlich dem Staat gehören? Die Kapitalisten fordern immer einen Markt und ich jetzt auch. Soll die beste Bank überleben und dann überlegen wir, wie wir sie regulieren.

Die Steuerzahler sollen bitte GAR NICHT haften

Wahnsinn ... ein Steuerzahler ist nicht für die Fehlinvestitionen eines Geldinstitutes verantwortlich. Und ja es ist so einfach.

armes Europa

Dann haben wir Aktien, Bonds die wie Aktien haften (?) => Verzinsung dieses Nachrangkapitals, Spareinlagen > 100k Euros die haften und Spareinlagen <100k Euros.

Also dann entweder Aktien, oder Geld ausgeben?

Es gibt bereits heute eine Rangfolge. Die Blaupause lässt grüßen für Spanien, Italien & Co.

Rette sich wer kann.

...

Und wer verhindert das, die schulden einer privaten bank letzlich bei einer staatlichen bank landen, weil die wieder toxische papiere gekauft haben?

@ Gandhismus

"Dennoch glaube ich, kann der Euro vielleicht gerettet werden..."

Das wage ich zu bezweifeln. Ich glaube vielmehr dass das gesamte Modell des Geldes, zu welchem es heute pervertiert ist, nicht zu halten ist.

@ Wirklich

"Wer sagt uns denn, das die als nächstes nicht auch Privatbesitz fänden?"

Niemand.

Überlegt doch mal...

Es trifft wieder einmal in erster Linie die kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Wer hier in Deutschland Kapital auf der hohen Kante hat, hat doch meistens dafür sehr viel und hart gearbeitet. Oftmals haben Menschen den Mut besessen, eine eigene Firma zu gründen, Personal einzustellen, Vermögenssteuer, Einkommenssteuer, Lohnfortzahlungen im Krankenstand, Urlaubsgelder + das unternehmerische Risiko.
Es ist doch ein ganz schlechter Witz, hier zu behaupten, dass der Steuerzahler nicht für das Versagen der Baken bluten müsse.
Ein Kleinunternehmer oder ein mittelständisches Unternehmen hat, bis es einen entsprechenden Gewinn erwirtschaftet, schon enorme Summen an unserem Staat abgedrückt.
Auf der anderen Seite versucht man den Mainstreamkonsumenten den ESM schmackhaft zu machen, der dann selbstverständlich doch wieder vom "kleinen" Steuerzahler finanziert wird.
Man manövriert uns hier in eine Zwickmühle und die, die sich diesen Plan ausgeheckt haben, lachen sich ins Fäustchen

@ TripleA

"Das ist immer so, und auch völlig in Ordnung."

Also wenns so ist, sollte man über dieses Geschäftsmodell direkt einmal nachdenken...

na also, da haben wir es endlich offiziell

was joerg asmussen bei der zypernkrise ja schon angedeuted hatte wird jetzt wahrheit. die bankkunden werden zur kasse gebeten.
und glaube bitte jeder nicht dass es nach der haftungsrangordung ablaufen wird z.b. dass die aktionaere eher drankommen als die sparer. wer sind denn die aktionaere? das sind die unternehmen und anteilseigner die ihre vermoegen auf seite schaffen und nicht einkassieren lassen. das sind die ackermaenner der branche.
also haben wir es jetzt offiziell in zukunft haftet der sparer mit seinen spareinlagen und die sind nicht mehr sicher.
leute lasst euch nicht auf den arm nehmen, die versuchen es mit allen tricks um an unsere spareinlagen zu kommen und sich daran frei zu bedienen.
frueher nannte man das raubrittertum heute nennt man das bankenrettung.

die Solidargemeinschaft muss die Risiken übernehmen " darf nicht mehr gelten ?? -- EINE U N V E R S C H Ä M T H E I T --

Es ist aber davon auszugehen das die Lobbyisten in Brüssel diese Ideen noch abzublocken können.

Wenn diese Ideen Gesetz werden besteht die Gefahr das die Investoren ihr Geld unter solchen Bedingungen nicht mehr in EU-Banken investieren werden. Das kostet doch Arbeitsplätze. Dazu kommt noch das Banken OHNE Einlagen auch keine Kredite mehr geben können. --> Ohne Kredite kein Wirtschaftswachstum und keine Steuereinnahmen.

Ist es nicht für eine Volkswirtschaft zwingend notwendig das die Solidargemeinschaft die Risiken übernehmen muss da die Kosten (ohne Krise) deutlich geringer sind als die möglichen Steuereinnamen.

Nur wenn die Solidargemeinschaft auch weiterhin die Risiken der Banken, auch für die extrem riskantesten Investitionen, übernehmen kann die weltweite Wirtschaft weiterhin wachsen.

-----> Zynismus: O F F <-----

@ Linuxpinguin

"Na wenigstens mal ein erster Anfang, dass die Bankkunden (also wir Steuerzahler) endlich nicht mehr für deren Mist haften müssen."

Offensichtlich ist Dir die wichtigste Information dieses Artikels entgangen.

P.s. Ich bitte bei meinem Beitrag zu beachten

mein Beitrag war natürlich Zynisch gemeint... Zynisch

Was mich wundert ist aber die Tatsache das das bisher noch nicht so geregelt ist.

Wichtige Zusatzinformation:
Alle in meinem Beiträgen genannten Äußerungen sind meine eigene Meinung die auch falsch sein kann.

Nachtrag...

Bitte aufmerksam lesen... es geht um "Guthaben" der Bankkunden, also nicht nur um reine Spareinlagen.
Nehmen wir also einmal an, eine mittelständische Firma hat 45 Beschäftigte. Dieses Unternehmen hat nun beispielsweise 185.000 Euro auf dem Konto im Haben, muss aber die Löhne bzw. Gehälter noch auszahlen.
Nun trifft es die Bank, bei der das Unternehmen ein Geschäftskonto hat. Das Geld ist weg, die Mitarbeiter können nicht mehr ausbezahlt werden, das Unternehmen geht in die Insolvenz und 45 Hartz 4 Empfänger gibt es mehr.
Und wer bezahlt Hartz 4? Der Steuerzahler!!!
Von wegen, der Steuerzahler muss nicht für die Bankenpleite aufkommen...

Die Steuerzahler sollen (zuletzt) haften

Das heißt übersetzt: Eine Haftung der Steuerzahler für das unternehmerische Risiko bestimmter privatwirtschaftlicher Unternehmen (das sind die Banken) ist explizit vorgesehen.

Leben wir in einem Rechtsstaat? Mir kommen Zweifel. Deutlicher kann man kaum zum Ausdruck bringen, dass die Finanzdiktatur real und bereits etabliert ist.

Die Steuerzahler sollen zuletzt haften

...haften? Haften tut in der Regel der Verursacher - ich denke hier ist die Rede von zahlen! Und das Otto Normal für die rücksichtslose, elitäre und bestimmende Klasse zahlt, ist schon seit Jahrtausenden so. Ich weiß nicht, warum die Öffentlich, Rechtlichen bei so einer Meldung die Verben verwechseln?!

@13. April 2013 - 20:28 — TripleA

Genau so ist die Einlagensicherung definiert. Punkt aus.
... und die Kunden sind dafür verantwortlich, ihr Geld nicht jedem zu geben.

Es gibt viele Gründe, wieso das so gar nicht in Ordnung ist.

Bspw. ist nicht in Ordnung, daß die Politik nichts unternimmt, um sicherzustellen, daß Banken keine Risiken mit Kundengeldern eingehen (Bankenaufsicht?).

Die Grenze ist viel zu niedrig gewählt: Eine Wohnung kostet häufig schon viel mehr als 100.000 €.

Sparer haben überhaupt nicht die Möglichkeit die Risiken abzuschätzen, werden aber über die staatlich angefachte Inflation zu Geldanlagen gezwungen.

Selbst staatliche Geldinstitute zocken.

Und das schlimmste: In der Gesellschaft macht sich die Überzeugung breit, Schulden müßten nicht zurückgezahlt werden. Unwillige Steuerzahler (Staatsverschuldung) und Häuslebauer (siehe Spanien) sind die Verursacher des Schadens. Also sollen auch bitte diese Zahlen. Und wo ist der Risikoaufschlag bei den Kreditzinsen? Weg mit den Dumpingzinsen.

@13. April 2013 - 22:22 — Linuxpinguin

und erst an 5. Stelle (sprich wenn diese ganzen Stricke gerissen sind) kommen wir Steuerzahler dran. So muss es werden und nicht anders!!

Wo ist die Logik? Das was zu schützen ist, sind die Ansprüche der Sparer. Wenn diese aber schon vorher dran sein sollen, was gibt's dann noch zu retten.

Und es ist auch nicht OK, daß Sparer mit mehr als 100.000€ für die mit weniger mithaften sollen.

Insbesondere wenn der Staat durch falsches (Schuldenschnitt Griechenland war politisch motiviert) oder unterlassenes Handeln (Kontrollen) den Schaden mit verschuldet, gehören die Steuerzahler auf jeden Fall vor die Sparer in die Rangliste.

Wahlkampf???

Hat jetzt auch die EU plötzlich erkannt, das der Deutsche Bürger auch anders wählen kann?

Bisher war er nur dumm, hat Einbußen in allen Bereichen hinnehmen müssen, war Wahlvieh und Nettozahler in dieser EU.

Vielleicht gibt ja 2013 der deutsche, kleine Steurzahler seinen großartigen Parteien mit ihren tollen Politikern und dieser EU mal etwas zurück von dem Kuchen wenn er kein Brot mehr hat.

Wie kann man sonst erklären, das plötzlich die Zahlen und Retten sollen, die es auch verschuldet haben?

Ich hoffe es brodelt was............!?

Bankenrettung ist nicht gleich Staatsrettung

Ist ja eine ganz nette Überlegung, dass der Steuerzahler zumindest schon mal hinten in der Kette steht, wenn es um BANKENrettungen geht. Drankommen wird er aber irgendwann doch.

Denn, es geht hier ja jetzt nur um die Banken. Was ist mit der Staatenrettung der einzelnen maroden EU-Länder, für die die BRD mit Millarden bereits gebürgt hat, dafür müssen keine Banken gerade stehen, dafür steht der Steuerzahler gerade. Und bisher wurde nur gebürgt, d.h. wir merken aktuell NOCH nichts davon. Wenn es aber soweit ist, geht es an unser Geld.

Ich glaube sowieso und leider schon lange fest daran, dass es eines Tages einen globalen Währungskollaps geben wird. Ich hoffe und bete nur darum, dass er nicht schon in diesem oder nächstem Jahr kommt, obwohl ich ein merkwürdiges Gefühl habe.

Super Plan! Leider hat der

Super Plan!
Leider hat der EU-Kommissar hier ohne die Banken...äähhh Bundesregierung Deutschland gerechnet. Aktionäre und Eigentümer zur Kasse bitten? Nicht unter Merkel, die zur Zeit 60% Zustimmung genießt. Sind 60% der Deutschen Bankaktionäre? Nein? Mh, dann scheint hier etwas nicht zu stimmen.

@TripleEye

Mit Verlaub, das ist Blödsinn. Wenn ich jemandem mein Fahrrad leihe, ist es immer noch mein Eigentum, es befindet sich nur im Besitz meines Freundes, oder wem auch immer ich es geliehen habe. Und selbst wenn Sie recht hätten, in Ordnung ist das noch lange nicht. Banken gehen pleite, weil sie sich auf riskante Geschäfte mit Gewinnchancen im höheren zweistelligen Bereich einlassen, die Bankkunden können sich hingegen mit 2% Zinsen sehr glücklich schätzen. Eine solche Respektlosigkeit im Umgang mit Kundengeldern ist einfach absolut inakzeptabel, verwundert mich allerdings nicht angesichts der Tatsache, dass die Vorstände der Banken jedes Mal ungeschoren davonkommen, während sie sich ins Fäustchen lachen, weil wir Deutschen auf die Griechen schimpfen und auf die Italiener und auf die Zyprioten, statt einfach nach Frankfurt zu gehen und diese Verbrecher aus ihren Luxusbüros zerren.

alles nett, aber..

liegt hierin nicht der eigentliche populismus?

ist es nicht so, dass am ende immer da das geld abgeholt wird, wo es ist, naemlich bei den (bescheiden) reichen massen?

die europaeer sollen mir nichts erzaehlen! und auch keine polemik fahren, von wegen populismus, gegenueber euro-skeptikern.

bin gespannt, ob das hier jemand auch so sieht.

"Bis das in allen EU-Ländern so weit ist....."

Bei einer durchschnittlichen Lebenserwatung von X wird dies wahrscheinlich keiner mehr von uns hier erleben. D.h. faktisch ändert sich eigentlich nix, der Steuerzahler zahlt erst einmal weiter oder glaubt jemand im Ernst da gäbs in 2-3 Wochen/Monaten/Jahre eine Lösung - inder EU plus Y ? Tja, der verdammte Faktor Zeit.

Sparer,die vorsorgen werden bei künftigen Bankpleiten enteignet werden.
Man muß halt wissen,bei welchen Banken man welche Fonds für seine Lebensversicherung angelegt hat.

100TE. sind bzw.die Ersparnisse eines Selbständigen, mit wenig Rentenanspruch,der jahrzehntelang jede Eurone in seine private Altersvorsorge gesteckt hat.
Für vielleicht, sollte er alt werden, 500 Euronen im Monat.
Hat er just am Tag der Überweisung Banken-Pech, wird ihm seine Altersvorsorge schwupps konfisziert.
Vielleicht hat er stattdessen nur ein Haus erarbeitet,das er im Alter verkaufen muß um damit seinen Lebensabend finanzieren zu können.
Erzielt er einen Erlös von 200TE,und ereilt ihn gleiches Banken-Pech so
wird er,sollte ihn nicht gleich der Schlag ereilen,in absehbarer Zeit der Allgemeinheit zur Last fallen müssen.
Es bleibt wie gehabt.
Die Gewinne werden privatisiert.Die Schulden werden,ab unterer Mittelschicht,sozialisiert.

Die 100TE Einlagensicherheit wird auf 20TE gesenkt werden,par ordre du Mu-f-tti

sparer muss haften?

genau das was ich vermutet habe ist jetzt eingetreten.. wenn alles nichts hilft muss der sparer haften? warum wundert mich das nicht? weil es immer so ist..darum wähle ich die alternative für deutschland... das war jetzt natürlich der oberhammer. ich habe schon immer vor diesen eurokraten gewarnt und jetzt hat es sich bestätigt, danke liebe Politiker

wir sind erst weiter, wenn ...

... banken nicht mehr als systemrelevant angesehen werden und pleite gehen können.
banken müssen sich gegenseitig schützen und geschäftsfelder müssen getrennt werden.

Herr Schäuble wehrt sich

Herr Schäuble wehrt sich gegen die Richtung der EU, auch die Investoren zu belangen.
Die Regierungspartei , die hinter Schäuble steht, fehlt der Mut, diese Tatsache, dass man die Investoren in Deutschland nicht verschrecken will, OFFEN zuzugeben, und man weicht aus mit dem Hinweis auf "rechtlich dünnes Eis".

Wie beliebig. Gar der ESM war rechtlich dünn, und vieles anderes, was man erlassen hat, um die Investoren zu schützen.

Sogar Hartz Vier ist rechtlich dünn, da dort Menschen zur Zwangsarbeit genötigt werden, und die Würde sowieso angetastet wird (wie eine bekannte Politikerin deren Namen mir entfallen ist, letztes Jahr mal meinte, man könne deswegen als Staat durchaus belangt werden).

Aber für die Heuschrecken (Investoren) tut man ja alles. Wenn sie es wenigstens offen zugeben würden, aber sie glauben wohl , damit würden sie den Wahlkrampf verlieren. Dann die plumpen Lügen, die 50% der Menschen nicht durchschauen, weil auch Medien es nicht genügend darstellen.

Bankenrettung ist der Beweis für fehlerhafte Demokratie

Bankenrettung ist der Beweis für fehlerhafte Demokratie.
Die Bankenrettung ist nicht im Sinne der Volksmehrheit. Wer denkt, dass eine Wahl ausreicht um die Volksherrschaft herzustellen, ist im Irrtum, jedenfalls so lange der Politiker gesponsort werden kann (Korruption) und am Ende gewählte Repräsentanten Politik für nützliche Kontakte machen. Nichts anderes passiert in Europa. Außerdem müssten systemrelevante Entscheidungen durch das Volk getroffen werden.

Warun so viel Aufregung?

Sollte diese Regelung tatsächlich so beschlossen und im Bedarfsfall auch so durchgeführt werden, dann dürfte im Privatbereich für kaum jemanden noch etwas anbrennen.

Einfach das Geld auf Konten bei verschiedenen Instituten parken. Bis zu einer Million Euro sollte man sogar halbwegs den Überblick behalten können (10 verschiedene Konten bei 10 Instituten). Ebenso sollten es auch Betriebe nach Möglichkeit mit ihren Geschäftskonten halten.

Anders siehte es natürlich bei Fonds, kapitalgedeckten Lebens- oder Rentenversicherungen oder auch bei Versicherungen aus, die das Geld ihrer Kunden zwischenzeitlich in den Finanzmärkten parken.

Das der Steuerzaahler überhaupt haften soll, das ist allerdings immer noch nicht richtig. Der hat eigentlich gar nichts damit zu tun.

PS: Bin gespannt, ob auf dem Versicherungsmarkt demnächst auch noch ein paar Finanz-Tretminen hochgehen.

Warum ...

... soll man überhaupt Banken retten?

Laasst uns lieber die MENSCHEN retten!

@tageslicht

Und dann fährt ihr Freund das Fahrrad zu Schrott, und es stellt sich heraus, dass er nicht genug Geld hat, um Ihnen ein Neues zu kaufen.

Rechtlich ist die Lage schon so, wie ich beschrieb. Was Sie sich vielmehr fragen sollten: Wer hat Sie gezwungen, Ihr Geld (Fahrrad) den Zockerbanken (unzuverlässigen Freunden) zu leihen?

Lassen Sie's auf der örtlichen Sparkasse o.ä. Da ist auch nicht alles Gold was glänzt, aber Aufgrund der Struktur (viele unabhängige Teile, die ein sich selbst stützendes Netz bilden) ist es dort sicherer als anderswo. Freilich entgehen Ihnen dann 7% Zinsen wie in Zypern oder Island. Aber es sollte jedem klar sein, dass solche Zinsen nur durch ein entsprechend höheres Risiko der Bank generiert werden können. Umsonst und geschenkt gibt es nichts im Leben.

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