Kommentare

verdammt, ist das knapp,

aber wirklich, da muss ich mich ja beeilen, wenn ich mein vor dem Finanzamt verborgenes Geld irgendwoanders hin verschieben will.

Also, da komme ich ja jetzt wirklich in Bedrängnis... :P

Natürlich habe ich persönlich solches Geld nirgendwo ;)

Wenn man überhaupt von Seriösität dabei sprechen will, dann müssen natürlich die Erträge der letzten 5 Jahre mit angegeben werden, weil das die Verjährungsdauer von Steuerhinterziehung in Deutschland ist ;)

Da wird sich Afrika aber freuen :)

endlich kommt dann auch noch das restliche Schwarzgeld aus Europa rüber.

Es ist schon traurig wenn ein Staat nicht mit dem Geld allein zufrieden ist, das er von anderen Staaten erhält. Nein es müssen auch noch die Namen und einzelnen Beträge genannt werden. Nur damit keiner vergisst auch nur einen Cent bei der Steuererklärung anzugeben.

Dabei sind es ja nicht die Geringverdiener die Ihr Geld im Ausland sichern.
Aber der Rentner der seine schmale Rente im EU Gebiet vor dem Zugriff der Deutschen Behörden sichern will, der soll hier nochmals zur Kasse gebeten werden. da spielt es keine Rolle ob das gesparte Geld schon 3 bis 15 fach versteuert wurde.

Nur die halbe Miete ...

.
... reicht eben nicht.

Auch Luxemburg (ebenso wie Österreich) wird die Namen und Adressen der von ihnen gedeckten Gangster (Steuerhinterziehung ist KEIN Kavaliersdelikt) früher oder später nennen MÜSSEN. Europa ist auf einem besseren Weg als Luxemburg und Österreich gehofft hatten.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Mit Ansage eine Hintertür öffnen, Klasse

Naja, da freuen sich die deutschen Steuerhinterzieher, jetzt haben sie noch etwas Zeit, um sich einen anderen Ort für ihr ergaunertes Geld zu suchen! Ganz mit Ansage: "Böser, böser Bub, das darf man nicht!" Demnächst werden Drogendealer und Bankräuber davon in Kenntnis gesetzt, dass sie ihr ergaunertes Geld noch schnell verbunkern sollen, bevor es zur Verhaftung kommt. Irgendwer in unserer europäischen Zone hat den Schuss noch nicht gehört, oder bin nur ich deppert?

Danke

für die grosszügige Vornwarnzeit im Namen aller Betrüger, Geldwäscher und sonstiger Ganoven. Zum K...

@Visitor² 13:09

Die Argumentation verstehe ich irgendwie nicht. Bei den Zinserträgen handelt es sich definitiv um Einkünfte, die noch nicht versteuert sind. Lediglich das Grundkapital ist (wenn in Deutschland angegeben) bereits versteuert.

Darüber hinaus denke ich auch, dass jemand, der in Luxemburg sein Geld bereits versteuert hat (mit den 35%), keinerlei Probleme in Deutschland haben wird (die Steuer auf Kapitalerträge beträgt hierzulande nur ca. 28%). Problematisch wird es nur dann, wenn das Grundkapital aus einem Steuerbetrug herrührt und diese Straftat noch nicht verjährt ist.

Und letzten Endes sollte das gleiche Recht für alle gelten, deswegen auch keine Ausnahmen für irgendwen.

Luxemburg nimmt seit 2005 am Info-Austausch teil

Luxemburg hat von Anfang an (seit 2005) am Info-Austausch teilgenommen. Wahlweise wird die Steuer auf Zinserträge direkt abgezogen und anonym einmal pro Jahr an den deutschen Fiskus überwiesen oder es werden die Zinserträge einmal pro Jahr an den Deutschen Fiskus gemeldet. Obwohl schon seit 2005 gemeldet wird, sind die deutschen Finanzämter erst seit 2010 in der Lage diese Meldung zu verarbeiten. Der Grund war wohl fehlende Hard- und Software. Andere EU-Staaten sind noch träger. Eigentlich sind die Kunden, die den Infoaustausch ablehen für den deutschen Fiskus am bequemsten, da hier die Luxemburger dafür sorgen, dass die Steuer pünktlich und genau entrichtet wird. Beim Informationaustausch wird die Steuererklärung des Kunden für das zuständige deutsche Finanzamt komplexer (Erträgnisaufstellungen etc. pp.).

Einstmals pfiffen es die

Einstmals pfiffen es die Spatzen ja von den sprichwörtlichen Dächern, daß man sein Schwarzgeld nach Luxemburg bringen solle und daran dürfte sich wenig geändert haben, zumal Luxemburg hier aus der Teufelei des europäischen Binnenmarktes Nutzen gezogen hat; doch dürfte sich auch Luxemburg wie Island, Zypern oder Irland an seiner Bankenwirtschaft überfressen haben und nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Schließlich lockte man die gesetzlichen und ungesetzlichen Gelder gleichermaßen mit dem Versprechen hoher Zinsen und Erträge und da den ernsthaften Anlagen eben enge Grenzen gesetzt sind, so dürften diese aus dem üblichen Schneeballsystem einer Bankenoasen stammen; und da die luxemburgische Regierung beim Spielgeldeuro und überhaupt sehr vorlaut gegenüber dem Goldesel gewesen ist und in deutschen Landes dieses Jahr auch noch Wahlen stattfinden, so kann Luxemburg nur hoffen, daß es nicht schon dieses Jahr in Konkurs gehen muß, weil es ihm sonst wohl ähnlich ergehen wird wie Zypern.

Zinsen und das viel ärmere aber Oasen rettende Deutschland

Die Junckersche Fluchtburg und Steueroase mit Sitz des EFSF/ESM redet über Zinserträge, aber nicht über Renditen und Gewinne als Kapitalanlagen und die Vernindugen zu weiteren Fluchtburgen, wohin die Zinsen und Gewinne transferiert werden können.
Während hier jedem AN die Steuern namentlich und sofort mit Strafandrohung abgezogen werden, üben sich andere in Anonymität ihrer Steuerpflicht mit irgendwelchen 35% ungeprüft auf Unbekannt nach Gusto ausländischer Banken.

Und so (neuer Bundesbank-/EZB-Bericht über Vermögen, viel klarer als der von Rösler bereinigte Armutsbericht der Bundesegierung) hat in 2012 das "ärmste" 5tel der lux. privaten Haushalte ein Netto-Jahreseinkommen von 255.000 € (zum oberen 10tel Faktor *9,2),

Eurozone Median 89.000 € (*8,2 = 720.800 €)

DE 42.000 € (*16,4 = 688.000 €)!!!

Malta 180.000 € (`*6,4 = 1.152.000 €),
BEL 153.000 € (*4,9 = 749.700 €)
SPA 142.000 € (*5,9 = 837.800 €)
NL 128.000 € (*2,4 = 307.200 €)
ITA 108.000 ³ (*8,1 = 874.800 €)...

DE reich?

@Bernd das Brot Netter

@Bernd das Brot
Netter Kommentar!
Bei uns in der Stadt sehe
ich auch immer wieder die
vielen Rentner,die mit dem
Bantley zum Pfandsammeln
fahren....
den "Eckrentner" und den
0815 Angestellten wird das
wohl nicht jucken.Bei denen
wird die Steuer auf dem
Lohnzettel direkt abgezogen.
Da kann der gar nicht im
grossen Stil Steuer hinterziehen.
Und auf die Zinsertraege
muss er sowieso Steuern
entrichten,ob in D oder L...
Fuer ihn wird sich also nix aendern.

@Visitor² Rente wird nochmals versteuert?

"Aber der Rentner der seine schmale Rente im EU Gebiet vor dem Zugriff der Deutschen Behörden sichern will, der soll hier nochmals zur Kasse gebeten werden. da spielt es keine Rolle ob das gesparte Geld schon 3 bis 15 fach versteuert wurde."

Was Sie hier schreiben ist billige Polemik, in der Sache auch noch falsch:

Gespartes Geld wird weder 3fach noch gar 15fach versteuert.

Steuer fällt nur auf die Zinsen der angelegten Gelder an, nicht auf die Gelder selbst!

Luxemburg & Co.

Erst 2015, wenns nicht so traurig wäre könnte man glatt drüber lachen.

Bis dahin wird das Schwarzgeld von Luxemburger Konten geräumt und eine Strafverfolgung der Steuersünder abgewendet sein.

Zum Glück für Schwarz/Gelb, da müssen sie ihrer Klientel nicht weh tun, können aber andererseits die Offenlegung der Bankkonten für die Dummen in unserem Lande als Erfolg verkaufen.

Und die asozialen Steuerhinterzieher haben ihre Schäfchen jetzt eben auf den Keyman's oder Seychellen im Trockenen wo die EU keinen Zugriff hat!

@TheodorTugendreich

Zitat:
"Zinslos verrotten in Mauerritzen und hohlen Baumstämmen."

Das ist das beste was passieren kann!
Denn solches Geld ist perso nicht mehr als Anspruch vorhanden und belastet nicht mit überzogenen Zinsen (da eben nicht investiert sondern gefordert risikolos aufgedrückt) die die ihre Ansprüche mit Arbeit verdienen müssen!

Es wird immer wieder vergessen, das Zinsen Anforderungen sind an eine Leistung die ohne Gegenleistung erfolgt. Sie sind nur ein Erfolgsversprechen deren Risiko allein der Kreditnehmer trägt!

Am Ende steht immer einer der ungefragt für andere schufften muss und der um seine Früchte der Arbeit gebracht wird. Und das nur, weil er der Letzte im Glied der "Wertschöpfungskette" ist und somit wie das Letzte behandelt wird.

Ach, der interere Herr Juncker,

noch vor wenigen Tagen hat er den Status des Finanzplatzes Luxemburg, der in seiner Unproportionalität mit Zypern vergleichbar ist, schmallippig verteidigt. Man hat gesprürt, dass ihm unwohl war dabei. Nun hält er eine Kooperation zum Kontenabgleich für problemlos möglich. Politiker !

Keine Amnestie für Steuerhinterzieher

Nachdem nun auch Österreich und Luxemburg "demnächst" am Informationsaustausch der EU über Zinserträge teilnehmen, war es um so richtiger, dass die Opposition das von Schäuble geplante Steuerabkommen mit der Schweiz in letzter Sekunde verhindert hat.

Auch die Schweiz wird künftig - da Deutschland nicht auf ihr vergiftetes Angebot hereingefallen ist - namentliche (!) Informationen über ihre Bankkunden an deren Heimatländer geben müssen. Und die Selbstanzeigen laufen ...

Dank der Vorarbeit der USA (FATCA) und der EU.
Und gegen Merkel und Schäuble.
Auch wenn Schäuble jetzt so tut, als wenn er immer schon für den automatischen Informationsaustausch gewesen wäre.

Aber um seinen Willen zu bezeugen, dass er Steuerhinterzieher wirklich nicht unterstützt, sollte Schäuble sich nun wenigstens für eine rasche Änderung bei der Steuerverjährung einsetzen: Beginn der Verjährung ab BEKANNTWERDEN der Steuerschuld.
Wie bei anderen Verjährungstatbeständen auch.

Keine Amnestie für Steuerhinterzieher!

Na toll! bis 2015 -

haben die betreffenden Personen ja noch Zeit, ihre Konten zu verlagern :-))

Da werden auch die Bargeldkontrollen an den deutschen Grenzen zu Luxemburg wenig bringen - fährt man halt einen Umweg über F !

langsame Banken

die brauchen aber ganz schön lange bis sie das ganze Geld ihrer Kunden nach Singapore und Monaco verschoben haben. Das müssen ja riesige Mengen sein, sonst würden da doch ein paar Wochen ausreichen....

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