Kommentare

Und was lernen wir daraus ???

Das es den Politikern eigentlich egal ist wenn deutsche Produkte im Ausland schlecht gemacht werden.

Wir aber müssen uns damit abfinden das chinesische Produkte schlecht(er) sind bzw. bei Reklamationen muss jeder Konsument damit allein fertig werden. Da erhält man keinerlei Unterstützung durch die Politik. Man wird hier eher noch durch diese gedemütigt.

Die chinesische Kunden lernen noch ?? NEIN !! Sie erwarten das Sie Qualität erhalten, wenn irgendwo "MADE in GERMANY" steht. Dabei spielt es für die (chinesischen) Kunden keine Rolle wo das Produkt gefertigt oder hergestellt wurde. Sie verlangen den Qualitätsstandard, den man für deutsche Ware in Deutschland auch erhalten würde.

Allerdings wollen die chinesischen Handelspartner und auch die Kunden das der deutsche Händler sich ein wenig mit den Gepflogenheiten des Kundenlandes auseinandersetzt und nicht nur wie ein Feudal Handelspartner seine Überlegenheit kund tut.

Wer muss sich anpassen

Das mit der staatlichen Progaganda glaube ich gerne. Aber den Begriff der unreifen Konsumenten finde ich doch sehr arrogant. Anpassen müssen sich wohl eher die Hersteller.

Vieleicht möchten Chinesische Kunden mehr für ihr Geld?

Im "Reichen" Europa wirft man das Produkt weg und,und kauft sich ein vermeidlich "besseres".

Vieleicht haben die Chinesen es nicht so Dicke in der Geldbörse, und wollen ein Produkt mit guten Preis/Leistungsverhältnis, das auf langer sicht noch gute Dienste leistet?

Auch wir Deutschen sollten mal genauer hinschauen, und auch mal gemeinsam den Mund aufmachen, wenn einem dieses oder jenes nicht so gefällt.

Nicht einfach blind alles kaufen, und einfach das "schlucken" was die Hersteller für Gut und Richtig halten.

Wir die Kunden haben durch unsere Kaufkraft die Macht, Produkte zu erhalten, die unserer Vorstellung entspricht.

Nur haben wir nicht den Mut dies klar zu Verlangen.

Wir sollten uns an den Chinesen ein Beispiel nehmen.

Noch lernen?

Was denn? Dass man, wie im Westen, allen Dreck kauft?

Um ein Beispiel zu nennen:

Ich möchte das man am Tablet einfach durch ne Klappe sein Akku wechseln darf, ich möchte mehr Anschlüsse, ich möchte das das Gerät auch in Zukunft seine Updates erhält.

Macken?

Ich bezweifle mal ganz stark das die Westlichen Produke mehr macken haben als die einheimischen.

Hier geht es darum das der chinesische staat seine unternehmen unterstützt und die stimmung in der eigenen Bevölkerung anheizt, solche Schmutzkampagnen dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen und die Tatsachen schon gar nicht verdreht werden

Die meisten Chinesen kaufen

Die meisten Chinesen kaufen Geräte nach dem niedrigsten Preis. Qualität spielt keine Rolle. Wohlhabendere Chinesen kaufen ausländische Produkte hauptsächlich aus
Image Gründen. Von einer Kampagne der staatlich kontrollierten Presse kann man ausgehen.

auch der Europäer muss noch lernen

in der EU siehts doch nicht anders aus. Versucht mal zum Beispiel in Belgien einen defekten Artikel umzutauschen: "EU-Verordnung für zwei Jahre Produktgewährleistung? Nie gehört... Austauschgerät? Ja, du bist lustig. Dann verklag uns halt für deinen Fuffi!" Oder in Griechenland: "EU-Verordnung? Nee, kann sich unsere Kette leider nicht dran halten". Und den belgischen oder griechischen "Konsumenten" ists, im Gegensatz zu den Chinesen, völlig egal. Sind die dann nicht noch viel unreifer?

der mündige Kunde

Die Mehrheit der Leute kauft doch überall eh nur das was am billigsten ist, weil sie auch garnicht das Geld für ablasshandelartige "qualitäts-bio-fairtrade" Produkte haben.
Die Idee des allesüberschauenden, mündigen Kunden ist eine realitätsferne Utopie. Normale Menschen haben doch gar nicht die Zeit sich angemessen mit dem auseinanderzusetzen was sie verkonsumieren. Die Werbebranche und Marketingstrategen nutzen dies gezielt aus und fahren Kampangnen die chinesischer Staatspropaganda in nichts nachstehen. Das sind Experten des Unterbewusstseins. Es geht denen dabei doch nicht um Mündigkeit und reife der Menschen. Es geht darum Opiate an die Leute zu verkaufen die zu viel für zu wenig arbeiten. Die Opiate werden dabei größtenteils selbst ganz offensichtlich durch Sklavenarbeit erzeugt.
Es lebe der "freie" Markt! So lange bis er (wieder) zusammenbricht und die Menschheit an den Rand des Abgrunds drängt.
Mündigkeit und Reife werden anerzogen, aber bestimmt nicht durch den "freien" Markt.

die chinesen lernen noch?

man kann nur hoffen, dass sie nicht so kritiklos jeden quatsch andrehen lassen, wie wir.

Wofür?

Wofür eigentlich dieses Interview? Was sagt der Mensch denn Wesentliches? Klingt eher wie spekulatives Geschwafel.
Natürlich berichten Medien über eigene Produkte gnädiger. Werden hierzulande etwa nicht chinesische Produkte schlecht gemacht?

Ansonsten halte ich es auch wie viele meiner Vorschreiber: die Chinesen sind anscheinend noch nicht so sehr durch angebliche Markenprodukte versaubeutelt...

(Wo lässt Apple seine ganzen Geräte wohl herstellen? Warum sollte man also auf ausländische Produkte setzen?)

Ob der Hr. Professor weiß, worüber er redet?

.
"Es gibt einen latenten Minderwertigkeitskomplex bei chinesischen Konsumenten, wenn es um ausländische Produkte geht."

Wenn die "Konsumenten" von Audi, Daimler, BMW und Porsche in China Minderwertigkeitskomplexe gegenüber deutschen Produkten haben, dann verstehe ich die Welt im Ganzen nicht :-)

Andersherum, Hr. Professor: Die Chinesen entdecken gerade, daß sie keinerlei Komplexe haben müssen, gleich gar nicht gegenüber ausländischen Produkten. Sie "konsumieren" (nicht gerade Autos) und sagen wenn ihnen etwas nicht paßt, wenn sie sich falsch behandelt erleben und wenn einfach eine andere Umgang mit sich selbst WOLLEN. Und die ausländischen Produzenten werden diesen Kunden ihre Wünscher erfüllen - oder auf ihre Produkte selbst "konsumieren" :-) So einfach ist Marktwirtschaft.

Ich bin sicher, das bekommen wir hier auch noch hin.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Lustig

Das nennt sich Marktwirtschaft und da sollte der Kunde eigentlich König sein

Made in China

Wenn die Chinesen so auf Qualität achten, warum stellen sie doch so oft Produkte minderer Qualität her? o.O

Wo ist das Problem??

Jede Lamentiererei ist Quatsch. Andere Länder andere Sitten, Geschmäcker und Bedürfnisse.
Entweder die deutschen Firmen passen sich diesen Bedürfnissen an oder lassen es bleiben und hören auf zu Jammern. Das gleiche gilt für die Chinesen. wenn ihnen die deutschen Produkte nicht gefallen aus welchen Gründen auch immer, lasst sie doch in den Regalen oder nehmt sie so wie sie sind. Ich kauf auch ein Produkt nur einmal wenns mir nicht passt, Bzw die Qualität nicht stimmt, und beim nächsten mal eben ein anderes.

Dazu sollte man wissen,

daß es seit Jahrzehnten bereits ausländische Markenprodukte im Lande gibt - aus Japan nämlich. Das ist hanebüchen zu behaupten, in China müsse man sich erst an Markenprodukte gewöhnen. Fernseher, Kameras, Autos, Klimaanlagen und andere Elektrogeräte aus Japan werden seit den Siebzigern importiert & spätestens seit den Achtzigern in signifikanter Menge konsumiert. VW hatte einst mit seinem Santana, Santana 2000 usw. einen Marktanteil von rd. 80 % im PKW-Bereich, hat also kräftig Federn gelassen. Und das hat wenig bis gar nichts mit staatlich gesteuerten Kampagnen zu tun.
Damit wirft das Interview die Frage auf, ob der Herr Wieheissternochgleich wirklich Hintergrundwissen zum modernen China besitzt bzw. er bestätigt die stärksten persönlichen Vorurteile gegenüber Sinologen meinerseits. Will man etwas über Minderwertigkeitskomplexe gegenüber Produkten wissen, so wende man sich besser an den Philosophen Günther Anders: Die Antiquiertheit des Menschen 1, Über die Seele im Zeitalter...

Vielleicht wollen die

Vielleicht wollen die Chinesen ja bloss nicht die deutsche Servicewueste mit Potemkinscher call center front einreissen lassen. Sind wir reife Konsumenten? Nee, resignierte.

@ Zaphragor

"Warum stellen sie doch so oft Produkte minderer Qualität her?"

Von solcher Aussage kann ich mittlerweile leider immer nicht mehr überzeugen.

Eine Nachricht von Spiegel.de von gestern:

Maschinenbau-Hersteller aus China haben im vergangenen Jahr 678 Milliarden Euro Umsatz gemacht - rund ein Drittel der weltweiten Erlöse.

Also rein meine persönliche Meinung:

Wenn die Qualität der chinesischen Produkte wirklich so schlecht wäre, könnten die Chinesen einen so hohen Umsatz niemals erzielen.

Prof. Tauben hat offenbar

Prof. Tauben hat offenbar übersehen, dass die in China verkauften VW in China hergestellt sind, sie sind keine deutsche Produkte mehr sowohl in den ökonomischen als auch in den politischen Sinnen.

Dieses Interview: Goldgraebertimmung

und ein paar Probleme mit dem Reibach. Das ist alles.

@Hugomauser

So wie ich China verstanden habe, meint er die aus der Notwendigkeit geborene Faehigkeit, ein kaputtes Geraet zu reparieren, indem man wirklich nur das Kaputte repariert und nicht modular austauscht - und damit 90 Prozen Funktionierendes auf dem Muell wirft. In vielen Laendern Asiens gang und gaebe. Eine sinnvolle Vorgehensweise, die - ist ja klar - in dem Masse verschwinden wird, wie sich westliche ex und Hopp Konsumkultur ausbreitet. Und z.B. unsere heutigen Autos, der Stolz der Deutschen, die sind ex und hopp...

Macht Deutschland doch genauso...

Hierzulande werden doch auch nationale Unternehmen besonders gefördert - und Auslandsimporte schwergemacht. Von daher nicht sonderlich verwunderlich, dass in China die eigenen Unternehmen von der Regierung bevorzugt werden.

EU-Bürger, wehrt euch!

Chinesische Firmen, die sich hierzulande niederlassen liegen klar im Vorteil: Die meisten besitzen gekauftes (wenn nicht gar in China von europäischen Firmen geklautes) Know-How (Bsp: Sany) und produzieren billig und können den vollen Gewinn abzgl. ein paar Steuern einstreichen. Ausländische Firmen, die sich in China positionieren wollen, MÜSSEN ein Jointventure mit einer chinesischen Firma eingehen, d.h. GEWINN UND KNOW-HOW mit den Chinesen zwingend teilen. Die EU soll mit chinesischen Firmen das gleiche tun, notfalls auch Importverbote und Strafzölle verhängen, China ist groß (wirtschaftl., politisch) aber die EU und USA zusammen sind größer!

Mit dieser Einstellung, die im Interview deutlich wird, könnten sich deutsche Unternehmen vollends vom chinesischen Markt verabschieden. Erfolgreiches Marketing wird "vom Kunden her gedacht". Jeder Unternehmer, der glaubt, sein Produkt sei perfekt, die Kunden jedoch zu "unreif" oder die Kunden würden sich beschweren, weil sie "Minderwertigkeitskomplexe" gegenüber den tollen Produkten hätten, hat den Sinn betriebswirtschaftlichen Marketings nicht verstanden.

Mangelnder Absatz und Beschwerden in ausländischen Märkten sind stets Zeichen für mangelhafte Adaption des Produktes, der Dienstleistung oder des gesamten Unternehmens an den ausländischen Markt sowie die dortigen potenziellen und aktuellen Kunden und ihre Kultur.

Dieses Interview wäre besser mit einem BWL-Professor für Internationales Management geführt worden, von denen es in Deutschland sehr gute gibt.

Widerspruch @christ

Die Annahme, daß Marketing vom Kunden her zu denken ist stimmt nur auf einem Nachfragemarkt. So einen haben wir heute in Europa, USA usw. Auf einem Angebotsmarkt wo die Verbraucher alles kaufen, was es gibt ..., weil sie nichts haben und es praktisch keine Konkurrenzprodukte gibt, stimmt das nicht.
Die VR China ist in Metropolen vielleicht schon an der Schwelle zum Nachfragemarkt, aber sicher nicht überall.
Zwei Probleme sind auszumachen. 1. ist einunddasselbe Produkt in den Augen eines Deutschen und eines Chinesen ganz unterschiedlich. Das wird stets so sein. Daher ist es richtig, daß die Produkte dort anders gemacht und verkauft werden müssen. Die Auslandsmitarbeiter wissen das genau. Es handelt sich um einen Dauerprozeß des gegenseitigen Verstehens und Verstehen Lernens.
2. und das ist für die geballten Medienberichte ausschlaggebend: die neue chin. Regierung hat einen anderen Gang eingelegt. Deren Ziel ist klar, nämlich die Ausländer vom Markt zu verdrängen u. eigene U. zu stärken

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