Kommentare

Zum Glück

muss man nicht das Geringste mehr auf Junker und sein Geschätz geben. Natürlich sollte man keine Panik unter den Sparern verursachen, aber wenn man ehrlich wäre, könnte man zugeben, dass man keine Einlagensicherheit garantieren kann und auch wenn Zypern ein Sonderfall ist, bedeutet das nicht, dass ein solche Rettung grundsätzlich für andere Länder ausgeschlossen ist. Aber das ist eben Politik, Ehrlichkeit ist da schwer zu finden.

Geld ist längst weg

Nun ja, das Geld ist auch in Luxemburg längst weg. Jetzt darf also nur kein Sparer auf die Idee kommen, es von Luxemburger Banken abzuziehen. Wen wundert es also, dass Juncker verägert ist.

der Eindruck, die Spareinlagen seien nicht sicher ...

muss in Europa gleichzeitig zur Gewissheit werden. Das meint Juncker natürlich.
Dann kann nämlich niemand mehr sein Geld in Sicherheit bringen.
Junckers Zitate, weiterzumachen, "..bis es kein zurück mehr gibt" (übrigens ein "Spiegel" Zitat von ihm von Ende 90) sind ja mittlerweile legendär!

"Niemand hat die Absicht..."

"Niemand hat die Absicht..." "Die Rente ist sicher." "Zypern ist kein Modell..." Ich denke es ist hoechste Zeit fuer die Flucht in Sachwerte.
Selbst mal angenommen den Euro gibt es dann in der derselben Form noch- wie weit komm ich denn mit 100.000, wenn ich mal nicht mehr arbeiten kann?

Rechtsverständnis von Politikern

Wer größere Summen bei einer Bank anlegt, hat quasi "Vorzugsaktien " gekauft mit besonders hohen Renditen.
Ist die Bank pleite sind diese Einlage genauso weg zu sein wie Aktien oder andere Beteiligungen an Firmen.
Das die Politik auch nur Ansatzweise die Reichen mit Steuermitteln unterstützen will ist eine Frechheit.
Dass die Leute darüber streiten heißt, dass die nicht begriffen haben worum es geht.
Und dass die Russischen Anleger ihr Geld ungeschoren abziehen konnten ist ein grosser Diebstahl allen anderen Geldanlegern in Zypern gegenüber. Da werden wohl noch so manche bis zum EuGH klagen um vom zyprischen Staat sein Geld wenigstens anteilig wieder zu bekommen.

Verwunderlich

Es ist doch wirklich verwunderlich, wie die Leute erst gegen jede Vernunft fordern, nur die Finanzelite sollte allein einen Schaden tragen von dem zuvor alle profitiert haben und dann die ihnen nach dem Mund geredeten Lösungen (eigentlich sind es Verschlimmbesserungen) verteufeln.

Niemand hat die Absicht ...

das Guthaben der Sparer zur Rettung der Banken heranzuziehen.
Das Geschäftsmodell luxemburgischer Banken unterscheidet sich im Übrigen keinen Deut von dem der zypriotischen Banken.

Luxemburg kann seine Banken nicht retten,

deshalb war ein Junker so vehement für eine Gemeinschaftung der Schulden. Die Gewinne der Banken tragen in Luxemburg angeblich zu 40 % die Staatsfinanzen. Wenn die wegbrechen wird es etwas ungemütlich. Bei Zypern hat man vom falschen Geschäftsmodel gesprochen. Während der ESM für die Staatsschulden bürgt, soll die kommende Bankenunion für die Europäischen Bankschulden gerade stehen. Es gibt Leute die behaupten mit der Bankenunion greifen die südlichen Bankrottbanken direkt auf die Deutschen Spareinlagen zu. Das glaube ich nicht.

Im übrigen sind auch Dirk Müller und Prof. Sinn für einen Fortbestand des Euro.

Ein Video dass jeder Europäer gesehen haben muss:
Der Generationenvertrag von Hans Werner Sinn

http://www.youtube.com/watch?v=ZKv3E5AO3M8

Bei Minute 21 kommt die Info weshalb Junker wohl Dijsselbloem kritisiert.

Ehrlichkeit ist nicht gefragt

Ehrlichkeit wird oft, wie hier, in der Politik bestraft, entweder weil es nicht diplomatisch genug ist, weil es gegen Parteilinien verstößt, weil es Bürger oder Märkte verunsichern könnte, weil es nicht politisch korrekt ist, weil es dem Machtanspruch Einzelner oder ganzer Parteien schadet.

Sehen Sie, wie viele Gründe es gibt unehrlich zu sein? Seien Sie also nicht verwundert und klagen Sie Politiker deswegen nicht ständig an, Sie sind Gefangene des politischen Systems, das wir alle ändern müssen!

Wann endlich

werden solche Positionen nach Qualifikation und nicht nach geringstem Widerstand besetzt?? Irgendwelche Käse- und Tulpenexporteure sollen bei ihrem Handwerk bleiben.

Reden ist Blech...

...Schweigen ist Gold.

>>Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier betonte, der Rettungsplan für Zypern sei kein Modell für künftige Krisenfälle. "Der Zypern-Plan ist richtig, muss aber ein Einzelfall bleiben", sagte Steinmeier der Deutschen Presse-Agentur.<<

Vielleicht wie damals, als gewissenlose Politiker vollmundig tönten, der erste Bankenrettungsschirm solle und müsse der einzige seiner Art bleiben...?

Politiker, insbesondere die Mitverursacher der Krisen, sollten endlich aufhören, die Intelligenz der Bürger zu beleidigen.

“Zypern ist ein

“Zypern ist ein Einzelfall“
Und die Erde ist eine Scheibe

Spareinlagen und Euro

wir haben keine Spareinlagen und werden keine bilden. Warum?
Wegen den dem Gesamteuro. Auf den kann man verzichten. Was bringt mir persönlich. Gar nichts, außer dass die Kaufkraft global bald 20% beträgt.
Für das Alter sparen? Nee, bei der Auszahlung ist es entwertet und besteuert.

Alternative wäre: NORDEURO und Südeuro für die Olivenländer.

Häusle bauen...

Dijsselbloem sagt die Wahrheit!!!

Über Jahrzehnte war Herr Juncker der Strippenzieher und einer der Väter dieses unsäglichen Euro, der die Menschen in Europa entzweit, viele ins soziale Chaos stürzt und ein Land nach dem anderen in die PLEITE führt.

Ich bin froh, daß Herr Juncker nun nicht mehr Chef der Euro-Gruppe ist!

Herr Dijsselbloem sagt die WAHRHEIT über die katastrophale Lage des Euro! Er traut sich das zu sagen, was Herr Jucker uns über viele Jahre verschwiegen hat.

Wer die Wahrheit nicht mag oder weiter in seiner verträumten und naiven "Pro-Euro-Welt" leben will, der darf das gerne tun.

Ich bin jedoch Realist und begrüße und unterstütze daher die Aussagen von Herrn Dijsselbloem ausdrücklich!

Mein Geld

vertraue ich den Banken nicht mehr an, zu leicht ist der Zugriff darauf. Bei den Zinsen um oder unter 1% macht das auch keinen Sinn mehr.
Bei mir ist das Geld besser aufgehoben.

Zumindest bis (vielleicht) bessere Zeiten anbrechen..

Einziges Land mit diesem Problem

Naja, bis auf Island vielleicht, wo ein sehr ähnliches Modell wie in Zypern vor ein paar Jahren gescheitert ist und die Isländer auf einmal vor dem Nichts standen.

Auch Australien hatte vor Jahren ein Problem mit Zinsen, die höher waren als die Kreditzinsen in Japan. Das ermöglichte damals eine totsichere Anlageform.

Währenddessen tritt Malta in die Fußstapfen von Zypern - und wird dann wohl ebenfalls ein absoluter Einzelfall werden, sollte es plötzlich aus völlig unvorhersehbaren Gründen in den Banken krachen.

Und zu Luxemburg: das ist natürlich nicht vergleichbar mit Zypern. Der große Unterschied ist: wenn es dort mal im Bankensektor rappelt, dann werden wir alle Mitleid haben und der charmanten Steueroase sehr gerne wieder auf die Beine helfen. Oder?

8:21 — Kathgläubig

Wie kriegen Sie das gebacken - einerseits ultrastrenggläubiger Katholik und andererseits "Realist" zu sein?

Alles nur Sonderfälle.....

„Zypern sei ein Sonderfall.“[Junker]

Ja, ja, Herr Junker, bislang hatten wir immer nur „Sonderfälle“, ob Griechenland, Portugal oder Irland, Spanien, Italien....alles Sonderfälle, die nicht typisch sind und verallgemeinert werden dürfen.... !

Steinmeiers Hinweis, dass der „Rettungsplan Zyperns“ ein Einzelfall bleiben müsse, ist an Naivität kaum noch zu überbieten!

Der Bär, der den Bürgern aufgebunden wird, wird nicht nur immer größer, er zeigt mittlerweile auch seine wahre Gestalt/Wesen- dass dies Herrn Junker und allen anderen Euro-Rettern nicht gefallen kann, ist nachvollziehbar.

Und natürlich gibt es eindeutige Parallelen zwischen den Finanzplätzen Luxemburgs und Zyperns, da helfen auch keine Dementis von Herrn Junker, dem dies selbstredend nicht gefallen kann, geht es doch auch um sein Geschäftesmodell....!

Wer glaubt schon der Politik

Gibt es in unserem Lande eigentlich noch jemanden, der den Politikern glaubt? Ich kenne keinen! Das politische Schwadronieren ist doch nur noch peinlich. Also Kohle vom Konto und ab unter die Matratze!

"Zypern-Plan ist richtig"

Das ist absolut inakzeptabel. Es handelte sich um die 2 größten Banken des Landes, die der zyprischen Bankenaufsicht unterstellt waren.

Das nun einfache Sparer ihre privaten Rücklagen verlieren sollen, nur weil die zyprische Regierung geschlafen hat ist nicht hinnehmbar.

Besonders die Willkür ist verheerend. Wer sein Geld auf einer anderen Bank hatte ist fein raus, und wer sein Geld in Griechenland abhebt ebenfalls.

Der Schuldenschnitt in Griechenland war verheerend und die Folgen sind Sacher aller europäischen Steuerzahler, denn es war eine politische Entscheidung.

Außerdem ist eine Einlagensicherung von nur 100.000 Euro viel zu niedrig. Davon kann man ja nicht mal ein Haus kaufen.

Ein weiterer Grund, wieso solche Ausfälle Sache des Steuerzahlers sein müssen ist, weil die Staaten ihrer Bankenaufsichtspflicht nicht nachkommen, auch außerhalb Zyperns.

Und Leitzinsen unterhalb der Lohnsteigerungsrate gehören Verboten, denn damit werden schon wieder die Sparer enteignend.

Banken- und Steueroasen

Hier meldet sich einer zu Wort, dessen Land selbst eine Steuer- und Bankenoase ist, um andere zu prügeln.
Herr Juncker ist einer der letzten in der EU der dies darf.
Herr Juncker ist mit einer der Väter dieses unsäglichen Euros. Wohlbedacht war Herr Junker so vehement für eine Vergemeinschaftung der Schulden, um seine Banken zu retten. Denn Luxemburg lebt wie Zypern von diesen, die jahrzehntelang Schwarzgelder der ganzen Welt angezogen hatten. Ein Zusammenbruch der Banken hätte auch zum Zusammenbruch Luxemburgs geführt.
Zur Erinnerung:Herr Steinbrück wollte die Kavallerie schon in die Schweiz schicken, er hätte das besser für Luxenburg gefordert.

das wär aber auch schlimm...

... wenn plötzlich noch mehr Menschen klar wird, was ohnehin schon jeder, der über größere Geldbeträge verfügt weiss.

Nämlich das es keine 100%-ige Sicherheit gibt.

Das ist einfach die Achillesverse unseres Finanzsystems.

Nur darf man natürlich die "Massen" nicht beunruhigen.

Und die "Garantie" der Bundesregierung: Womit finanzieren? Mit neuen Schulden? Kaum vorstellbar, dass in einer solchen Krisensituation internationale Geldgeber bereit wären Kredite in Form von Staatsanleihen zu geben. Und wenn, dann zu horrenden Zinsen.

Die Folge wäre vermutlich eine Staatspleite, zumindest aber eine galoppierende Inflation. In letzterem Fall wären die Guthaben nominal zwar noch da, real aber quasi wertlos.

Da wir aber im Zeitalter der Finazrepression leben, verliert man sowieso bereits jetzt schon real Teile seines Vermögens, wenn es auf der Bank liegt.

Und die Deutsche Bank ist für unser BIP viel zu groß, also auch ein latentes Risiko.

"Wie kriegen Sie das gebacken

"Wie kriegen Sie das gebacken - einerseits ultrastrenggläubiger Katholik und andererseits "Realist" zu sein?"

Das richtige Wort an dieser Stelle ist Demagoge. Mit dem katholischen Glauben hat er soviel zu tun wie Al Qaida mit dem Islamischen Glauben - in beiden Fällen handelt es sich um Radikale.

Wer einmal lügt...

Gerade Juncker, der Chef einer Steueroase, in der unsere rettungsgelder verwaltet werden und der die die Bürger manipulierende Lüge als politisches Mittel öffentlich guthieß, sollte hier kürzer treten.

Schon als Dijsselbloem Zypern als systemisch, sprich to big to fail, bezeichnete, hätte er (und andere) die verbalen Zügel anlegen müssen. Aber die Lüge ist eben politisches Mittel. und wer einmal lügt...

Heinrich Heine. heimlich tranken sie Wein..

und öffentlich predigten sie Wasser.Fiskalpolitik in Deutschland ein Lehrstück für Demagogen und Volksverdummer ? Oder wie soll man die Gemengelage bewerten.Zum guten Ton gehört mittlerweile das Beteuerungen und Versprechen am nächste Tag nicht mal mehr die Tinte wert sind mit der sie geschrieben wurden. Millarden zur Rettung der Zocker und der Steuerbürger solls bezahlen.Die Zeit der Verlässlichkeit einer deutschen Regierung sind endgültig vorbei. Es wird langsam Zeit das das Wahlvolk aufwacht und den etablierten Parteien die Quittung präsentiert. Deutschland braucht neue Köpfe, es wird Zeit, dass sich eine neue 68.iger Bewegung etabliert und den "Muff" ordentlich auslüftet.

Steinbrück und die Piraten

Nach Zypern wollte Steinbrück im Februar übrigens Störtebeker schicken:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/spiegel-gespraechsreihe-steinbruec...

Vielleicht kann der ehrenwerte Pirat ja ein Stück weit die Mosel hinauffahren und schauen, ob er da ein weiteres kleines Land findet, das einen Ruf als Steueroase mit aufgeblähtem Bankensektor genießt. Nach der Einzelfalltheorie dürfte das ja kaum der Fall sein.

Das Bankenwesen in Lux trägt zu 24,9% (nicht 40%) zum BIP bei, weitere 20,6% tragen Dienstelistungen und dort insbesondere solche aus dem Immobiliengeschäft bei. Zypern, Malta oder Island - ebenso wie Steueroasen in Übersee - sind im Vergleich zu Lux absolut kleine Fische, denn Lux ist der 2. größte Banken- und 3. größte Immobilienpaltz der Welt! Wenn es da "zur Sache" gehen würde (was nicht der Fall ist), hätten wir wirklich eine Weltwirtschaftskrise, die auch D nicht mehr auffangen könnte!
Ein weiterer Unterschied zu den anderen Ländern mit "aufgeblähtem" Bankensektor besteht aber auch darin, dass Lux bereits seit den 1970er Jahren Diversivizierung betreibt und heute über eine ausgeprägte Schwer- und chemische Industrie sowie über große High-tech-Standorte verfügt (alleine 20 multinationale Datenbanken in Lux sprechen dafür...).
Lux ist zwar ein kleines Land, hat aber nicht nur ein BIP wie die Ukraine (mit 40 Mill. Einw.), sondern es ist DAS !!! europäische Land schlechthin!

@10:00 — vanPaten

Gerade Juncker, der Chef einer Steueroase,...

Interessant nicht wahr, wie aus dem Super-Ober-€-Europäer plötzlich wieder ein Luxemburger wird, für den gilt:
"Blut ist dicker als Wasser"

Luxemburg hat andere Probleme als Zypern, die von der

EU-Kommission aber schon vor Jahren angesprochen wurden, und an denen schon lange gearbeitet wird. Diese Probleme beziehen sich insbesondere auf in die Zukunft gerichtete Belastungen der luxemburgischen Bevölkerung, für die noch kein Ausgleich gefunden wurde.

Zu Junker: Hier im Forum wird gerne und oft über Junker geschimpft. Ich glaube zu Unrecht! Der Mann ist nicht nur sehr intelligent, sondern er sagt auch oft unbequeme Dinge, die für den politischen Laien sehr schlimm klingen, z.B.: "wir machen solange weiter bis es nicht mehr zurück geht" - aber was ist denn bitte schön an dieser Aussage - politisch gesehen! - falsch? Der Mann sagt doch die Wahrheit! Und auch jetzt zu den Äußerungen des neuen Eurogruppenchefs sagt Junker die Wahrheit: Zypern ist ein Sonderfall. Malta wird vielleicht auch einer werden, aber eben ein anderer. Blaupausen dürfte es nur dann geben, wenn man diese Staaten bankrott gehen ließe... Die diplomatischen Formulierungen der anderen Politiker sind "Lügen"!

Piraten-Nest in großer Not

Schon das unsägliche Geschrei des luxemburgischen Finmazministers in der Eurorunde ("Deutschland solle bloß nicht den aufgeblähten Bankensektor Zyperns kritisieren, denn es werfe auch niemand Deutschland einen aufgenlähten Rüstungsektor vor!") lässt tief in den Abgrund blicken:
Luxemburgs Bankensektor ist im Verhältnis zum BIP noch drei (3) Mal so aufgebläht wie der von Zypern oder Malta, das Verhältnis beträgt etwa 21:1 !!!
Luxemburg ist seit Jahrzehnten die größte Geldwaschanlage Europas. Dabei bleibt so viel Geld liegen, dass Luxemburg auch gleich den höchsten Lebensstandard in der EU hat, mit einer minimalen Raelwirtschaft. Kurz gesagt, sie leben durch das von ihnen maßgeblich mitgestaltete Eurokratie-System auf Kosten der anderen EU Mitglieder. Dieses "System" steht nun mehr und mehr zur Debatte, irgendwann ist auch Luxemburg an der Reihe, daran geht gar kein Weg mehr vorbei... Vermutlich sind sie aber schlauer als Zypern und schaufeln das Geld vorher in einen sicheren Hafen.

Und noch etwas zu den "Steuerosen" über die hier lamentiert

wird: die sind für das System deshalb wichtig, weil sie diejenigen auffangen, die ihr Geld wegen besserer Anlagemöglichkeiten dorthin verfrachten. Einige hier im Forum hätten dies auch gemacht, hätten sie die Möglichkeit gehabt... Aber wer das dann macht, sollte im Falle der Schieflage seiner dortigen Bank auch zur Rettung herangezogen werden, denn er hat 1. zuvor von hohen Zinsen profitiert und 2. er ist zuvor ein bewußtes Risiko eingegangen. Schlimm wird es dagegen, wenn die Bewohner dieser Länder, die ihr normal verdientes Geld ganz normal (allerdings zu denselben Hochzinsen) angespart haben, dafür grade stehen sollen. Aber mal ehrlich: Würden in D (z.B. durch den Zusammenbruch Luxemburgs - da würde hier ALLES den Bach runtergehen!) die Banken richtig wackeln (nicht nur eine relativ kleine Commerzbank...), so würden wir alle unsere angelegten Groschen verlieren, denn dann wäre Ende. Und Immobilien sind nur soviel wert wie das Essen, das man dafür kaufen kann - siehe 1920er Jahre!

@10:15 — B.Conny

Was meinen Sie denn mit
"Lux ist ... DAS !!! europäische Land schlechthin!?

Etwa dass LUX pro Kopf in "imponierender" Art und Weise am meisten von der €kratischen Umverteilung profitiert?

Siehe:
image.guardian.co.uk/sys-files/Guardian/documents/2012/01/26/EU27_Money.pdf

@10:23 — B.Conny

"wir machen solange weiter bis es nicht mehr zurück geht" - aber was ist denn bitte schön an dieser Aussage - politisch gesehen!

Falsch daran ist, dass Sie sie aus dem Zusammenhang reißen.
"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Das war gemünzt auf den Fortschritt der "€kratischen Integration", als dem Fortschritt der Zentralisierung unter Aneignung von Kompetenzen der Nationalstaaten.

Junckers Aussage drückt die tiefsitzende Verachtung der Bürger Europas aus, und beschreibt das autokratische Vorgehen, bei der Entmündigung von Staaten und Bürgern.

Nicht umsonst hat €kratistan noch NIE eine Volksabstimmung gewonnen.
Genau DAS wofür Juncker steht, braucht Europa NICHT.

@ 10:15 — B.Conny

es ist nur nicht 110% demokratisch.

Aber grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht, es mangelt wirklich an Menschen die irgendwo auch noch Achtung vor 400 Jahren gewachsenem, europäischen Wohlstand haben ... die am liebsten das Herz unseres Finanzsystemes einreißen würden, ungeachtet der Folgen. Ein finanzpolitischer Bildersturm.

Nun eiern sie aber wieder rum,

weil Herr Dijsselbloom in seiner politischen Unbedarftheit mal was ungeheuerlich Wahres gesagt hat.
Den haben sie bekommen,weil sich Deutschland und Frankreich mit ihren Eifersüchteleien gegenseitig matt-gesetzt haben. Mit Herrn Schäuble hätten sie ein solches Problem wohl nicht gehabt, (obwohl der auch schon seine Ausrutscher hatte.)
Andererseits: Man stelle sich vor, dieses Zypern-Modell wäre schon zuvor angewendet worden. Unser "Finanzsystem" wäre nur noch eine leere Hülle und müsste völlig neu eingerichtet werden. Die Reichen hätten große Teile ihres Vermögens durch Kapitalvernichtung verloren (Der Schnack: Das Geld ist jetzt nur woanders,hätte hier nicht gegolten.)
Und die ganze schöne Charity wäre beim Deubel. Die amerikanischen Armen könnten nicht mal mehr auf Geschenke hoffen. Deutschland jedoch wäre von 300 - 700 Milliarden € Bürgschaften befreit. Ob es uns besser ginge ?

Je mehr von unserer Regierung

oder irgend welchen anderen hohen Leuten dementiert wird, desto sicherer ist, das wir nach der nächsten Wahl noch vor Weihnachten eine änliche Enteignung am eigenen Leib erfahren werden. Aber es wird einen kleinen aber feinen Unterschied geben:
Bei uns wird der kleine Michel zur Kasse gebeten und die großen bekommen wie immmer eine Steuerermäßigung oder sonstiges. Bei meiner Frau in der Bank haben viele bereits begonnen Geld in Sachwerte zu tauschen. Auch wir haben angefangen zu räumen und werden bis Herbst nur noch unsere Gehaltskonten haben!

Trotz aller (scheinheiliger) Versprechen wünsche ich frohe Ostern!

Die Juncker-Doktrin

Wenn es ernst wird, mußt Du lügen.

Wer der Politik glaubt wird selig...

und arm. Wir steuern unweigerlich auf den "Big Bang" zu. Der Euro ist m.E. nich mehr zu retten. Alles was momentan noch getan wird, verlängert das Siechtum.

Die Bürger haben in diese Währung keinerlei Vertrauen mehr. Und auch für die banken ist dies ruiniert.

Aus diesem Grund glaube ich, dass hier alles auf Null gestellt werden muss. Und wenn es bedeutet, dass wir zu eigenen Währungen zurückkehren muüssen, so sollte man dies endlich auch mal in die Krisenplanungen mit einbeziehen. Vielleicht kann man ja die Idee des Nord- ud Südeuro aufnehmen.

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