Kommentare

Da war doch was ...

Irgendwie erinnert der wichtigste Teil der "Nachricht" (1) an ein jüngst pleite gegangenes deutsches Familienunternehmen - da wurde angeblich versucht, Vermögensteile VOR dem Konkurs noch schnell auf nahe Angehörige zu "verschieben". Was am Ende aber wohl dank der Intervention des Konkursverwalters nicht ganz gelang ...

Vielleicht könnten die Tagesschau-Wirtschaftsexperten einmal - z.B. anstelle von Börsenkursen - die Hintergründe und vor allem die Gewinner und Verlierer dieser zypriotisch/griechischen "Transaktion" erläutern?

Und "by the way":
Wann gibts eine Kommentarfunktion endlich auch bei boerse.ARD.de? Irgendwann sollten "technische Probleme" doch überwunden sein ...

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(1) "Unterdessen teilte die griechische Piräus-Bank mit, dass sie zum Preis von 524 Millionen Euro die griechischen Filialen zyprischer Banken übernimmt."

Wer es jetzt nicht verstanden hat,

verstehts nimmer.
Reuters berichtet, dass sich die zyprischen Banken nicht trauen zu öffnen .....
Bin ich im falschen Film? Oder etwa im Kasperle-theater?

Zypern / Luxemburg

Jetzt wird es aber Zeit, dass auch mal in Luxemburg aufgeräumt wird, denn wenn dort eine Schieflage auftritt dann Gute Nacht Europa. Es ist überfällig, das dort mal auf alle Einlagen von Konten, die nicht in ihren Heimatländern versteuert wurden, eine "freiwillige" Abgabe von mindestens 50% erhoben wird und zwar vom 1. Euro an. Leider wird dies nicht geschehen, denn diese Konten gehören ja zum Teil auch den armen Deutschen und sonstigen Europäern.

Es ist nur konsequent, wenn der Chef einer Bank

die pleite ist, seinen Hut nimmt. Sein Geschäftsmodell war ein Flop und den hat er zu verantworten. Da helfen auch keine weinerlichen Erklärungen, er gehe nur aus Mitleid mit seinen Kunden.

das ist ja der pure Frust

und ein bischen wie ein Slapstick. Wenn die russischen Oligarchen zu Dutzenden in einer Reihe in Nicosia vor den Geldautomaten stehen. Und die Meldung kommt: "Ihre Karte wird einbehalten". Das wäre ein Filmstoff für Mr. Bean.

Schade

daß es den "bösen" Kommunismus mit Enteignungen nicht mehr gibt.
Dadurch fiel eine wesentlich Hemmschwelle weg, genau SO zu handeln.
Jetzt gibt es das "gute" Europa, das ebenso enteignet.

Wo blieben die Russen-Milliarden?

Es sollte sofort der Staatsanwalt tätig werden.Es besteht die starke Vermutung, daß bis in die letzten Tage die Oligarchen ihre Milliarden ins Ausland verschoben haben.Die Troika wird hoffentlich bald sehen was noch übrig ist.Sicher nicht die versprochene Eigenleistung in Höhe von 6 Milliarden.Man sollte auch prüfen,ob jetzt ein erheblicher Teil dieses Geldes in London lagert.

Und wann schließen die Deutschen Banken ?

Ich mein ja nur, der zeitpunkt wäre doch ideal ! So kurz vor Ostern hat ja fast jeder noch etwas Geld auf seinem Sparkontoi liegen.
Besser wäre es natürlich wenn die EU EU-weit die Banken für einen Kapitalschnitt schließen würden und erst nach der Abschöpfung (EU weit) wieder auf machen. Allerdings sollten zuvor die doppelten und 400-fachen Konten und Sparbücher überprüft werden.

Es verwundert schon ein

Es verwundert schon ein wenig, daß Inselkleinstaaten wie Island, Irland oder Zypern darauf verfallen sind ihr Bankwesen derart aufzublähen, daß es zum Teil ihre gesamte Wirtschaftsleistung übertrifft; und dies geschah durch unwirtschaftlich hohe Sparzinsen und ein sehr riskantes Geschäftsgebaren jener Banken, wodurch diese allesamt schweren Schiffbruch erlitten. Interessant ist hierbei auch, daß viele ausländische Banken in jenen Staaten Niederlassungen gründeten und so diese Länder zum Teil nun für die Verluste aus den Überseegeschäften jener ausländischen Banken aufkommen müssen.
Einzig Island war bisher so vernünftig und hat seine überzüchteten Banken in den Konkurs gehen lassen und die Folgen für Staat und Wirtschaft waren dann durchaus verkraftbar; daher sollte man sich von den Warnungen des IWF vor einem Weltuntergang nicht schrecken lassen und auch die Banken in Irland und Zypern in den Konkurs schicken, anstatt den Staat für deren Verluste haften zu lassen.

Wenn weg dann weg

Nichts ist flüchtiger als Kapital. Rechtzeitig von Insidern informiert zu werden, bevor die Banken schließen, ist Geld wert. Am Tag vor der Lehmannpleite konnte man auch an manchen deutschen Geldautomaten kein Geld mehr abheben und wer an dem Tag eine Goldmünze kaufen wollte, traf in der Bank auf erstaunte Bankangestellte, die in ihrem Computer die Mitteilung erhielten "kein Goldverkauf". Die Krise kommt ganz schnell zurück, wenn die Zockerei mit Derivaten und Hebelprodukten nicht verboten wird. Auch die Hedgefonds müssen unter Kontrolle, sonst sind wir bald alle Pleite.

@Solarthermie

Ja - ich habe noch eine Frage:

Haben die Zahlungsverkehrsexperten der FAZ auch berücksichtigt, dass dieser Saldo auch dann ansteigt, wenn die Abflüsse gleich bleiben, aber die Zuflüsse wegfallen?

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