Kommentare

Konten erst ab 100.000 € belasten ist richtig!

Welche Gründe es gibt die Anleger unterschiedlicher Banken verschieden zu behandlen kann ich nicht beurteilen und nicht verstehen.
Aber dass die Konten mit weniger als 100.000 € Guthaben NICHT belastet werden ist richtig. Das war ja auch der ursprüngliche Vorschag Schäubles, nur die Zypriotische Regierung wollte ALLE Konten belasten.
Das wurde ja unter anderem vor einer Woche schon im ARD Mittagsmagazn von den Herren Deppendorf und Krause bestätigt!

Siehe:
http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen
/mittagsmagazin/sendung/zypern-russland-kredit-100.html

Jetzt kann man nur hoffen dass das Parlament in Zypern endlich die richtigen Entscheidugen trifft.
Das alles hätte man genau so vor einer Woche schon haben können!

Zypern

.....was sollen diese Drohgebärden der EU, IWF etc .?
Am Schluß wird es wie immer ein "usual as possible" geben, die Milliarden werden fließen und alles wird weiter seinen gewohnten Gang nehmen. Wer ständig beteuert, daß der EURO und die EU alternativlos sind, hat garkeine andere Wahl !
Also auf zu neuen Taten !!!
froschlurch

Die Südländer fallen nach

10 Jahren Billig-Kredit-Euphorie auf den Lebensstandart ihrer Nationalen Währung zurück.

Hart aber Betriebswirtschaftlich richtig für "Schwellenländer".

Grüßle
Schwabenstreich

Der Nebel lichtet sich

€kraten bei ZY so handeln.

Der größte Teil der Staatsanleihen ZY sind bei EZB als Sicherheiten hinterlegt. Sie machen ca 1/3 des Eigenkapitals der EZB aus!
Die Papiere wurden bei der EZB als Pfand für neue Schulden hinterlegt.
D.h: ZY gehört längst nicht mehr sich selber, sondern der EZB. Für Bank-Anleihen gab ZY eine Staatsgarantie.

Es wird geschätzt, dass bei der EZB Papiere im Wert von 11,6 MRD $ aus ZY als Sicherheiten hinterlegt sind. Geht ZY Pleie, wankt die EZB. Das "verschwundene" Eigenkapital muss sofort und cash von den Eignern (D: 28%) nachgeschossen werden.

Das Schneeballsystem ist an einem Punkt angekommen, wo alle Schranken niedergerissen werden, denn den Rettern steht die Panik des immer wahrscheinlicheren Totalzusammenbruchs der €-Zone ins Gesicht geschrieben.

Ich hätte nicht geglaubt dass dieser Punkt schon jetzt erreicht ist.

Mehr bei:
-- deutsche-wirtschafts-nachrichten.de --

"usual as possible"?

Habe diesen Ausdruck noch nie gehört und ihn deshalb, bevor ich kritisiere, mal in Google eingegeben. Gibt keine Treffer, die irgendwie diese Worte in der Reihenfolge enthalten. Meine Vermutung ist, sie meinen "business as usual" -> "es wird wie immer verfahren". Sonst stimme ich Bernd zu, es ist gut, dass kleine Vermögen unbelastet bleiben. Aber das hätte Zypern von Anfang an haben können. Aber anstatt auf den eigenen Präsidenten sauer zu sein wird Merkel wieder mal als Nazi hingestellt. Naja.

Deutschlands Imperialismus

Deutschlands Imperialismus wird sich noch rächen....
Nur gut, dass der Deutsche seit jeher immer am Besten weiß, was für andere Nationen gut oder schlecht ist.
Die europäische Freundschaft wurde durch Euro, Krise und Deutschlands Außenpolitik vergiftet. Es bleibt zu hoffen, dass die Verlierer der EU-Krise nicht irgendwann einmal genug davon haben, weiterhin Knecht zu sein.....

Wozu wieder verhandeln?

Ich finde es nicht richtig, dass die EU weiter mit Zypern verhandelt. Es gab ein Hilfsangebot der EU, das von Zypern vehement abgelehnt wurde. Wenn die EU jetzt wieder einmal auf Nachbesserungsforderungen eingeht, kann in Zukunft jedes Pleiteland durchsetzen, was es will. Irgendwo muss auch mal eine rote Linie sein.

die Währungshüter

ich bin gespannt welches Ass nun aus dem Ärmel gezogen wird und die Eu Bürger verarscht werden.Denn anders kann man das nicht mehr sehen. Alles wird gut!!!!!!!!

Unrecht bringt Unrecht bringt neues Unrecht

Der € wurde gegen den Willen der Menschen eingeführt. Seither wurde so ziemlich jedes mit dieser "Währung" verbundene Versprechen und jeder Vertrag gebrochen. Nun geht es in eine neue Runde.

ZY braucht Geld für die Refinanzierung der Banken.
Bei Bankenpleiten müssen aber zuerst die Aktionäre und dann die Eigner von Anleihen bluten.
Erst am Schluss sind die Sparer dran. Nun wird diese Reihenfolge nun aber auf den Kopf gestellt. "Das ist der eigentliche Skandal...", so ein Schweizer Bankenprofessor.

Damit nicht genug:
Auch die Kapitalverkehrs-Kontrollen in ZY sind ein klarer Bruch des €kratischen Rechts. In den Verträgen von Maastricht ist die Errichtung von Kapitalverkehrs-Kontrollen ausdrücklich untersagt.
Schreiben rächt sich. Heute werden €kraten daran gemessen!

Unrecht wird zu Recht.
Berthold Brecht lieferte dazu einen treffenden Satz.

Staatspleite?

Warum ist eigentlich Zypern so hoch verschuldet?
Den Caymans oder den Virgin Islands und auch den britischen Kanalinseln geht es doch allen prima.

Warum hat sich denn Zypern so als Finanzstandort angedient, wenn es offensichtlich für den Staat kein Geld bringt?

Und warum ist jetzt schon wieder eine Staatspleite am Drohen, wenn doch nur ein paar Banken schlecht dahstehen? Ich dachte, das hätte man doch ändern wollen. Kommt wohl erst später.

Und warum braucht eine Insel mit der Einwohnerzahl Kölns eigentlich 10Mrd, um gerettet zu werden.
Könnte man nicht einfach alle Guthaben bis 50.000 durch die EZB garantieren und den Rest eben nicht? Was würde dann passieren.

Und warum kann man die ganzen Schulden Zyperns, also etwa 14 Mrd nicht einfach "erlassen" oder streichen. Das sollte doch keinem wirklich wehtun, aber klar, es wäre ein Präzidenzfall und dann hätten die großen Kapitalanleger plötzlich dieselben Sorgen wie der kleine Girokontenbesitzer ... das geht ja nicht.

Von Plan A (wie in VerA..) bis zum Plan B (wie Bluff)

Von Plan A (wie in VerA) bis zum Plan B (wie Bluff)wurde alles aufgeboten.
Wozu gibt den zahlenden €uropäer, der die moroden Banken im Umweg über die Staatsfinanzen finanzieren darf. Mittlerweile sind es über 520 Milliarden: Von Irland bis Zypern.
Der Vorschlag Zyperns, hauptsächlich nur eine Bank und nur Spareinlagen (anstatt alle Wert- und Anlageformen) heranzuziehen, ist da auch nur die gleiche Sache wie letzte Woche, wo in Brüssel von Zypern erst verbindliche Zusagen gemacht wurden, im Parlament kein einziger aber dafür stimmte und die A-Karte wieder mal der EU und Frau Merkel zugeschoben wurde.
Die Zwangsabgabe für hauptsächlich nur eine Bank und mit einem sehr viel höher Prozentsatz ist gesetzlich so in Europa ebenso wenig haltbar, denn es verletzt das grundlegende Gleichheitsgebot. Also werden wir €uropäer letzlich wieder ALLES zahlen. Die Geldwäscher, Steuerhinterzieher ... aus aller Welt lachen sich zusammen mit den Verantwortlichen in Zypern mal wieder ins Fäustchen ;-)

Die Aktionäre...

@HartAberWahr
...haben schon längst geblutet. Höchstens wer jetzt Aktien gekauft hat und da hofft, kann Glück haben.
Diejenigen aber die vor Jahren Aktien der in Frage kommenden Banken als Rentenanlage gekauft haben, mussten schon teuer bezahlen.

Zyperns Präsident verhandelt mit EU über Rettungspaket

Cypern muss unbedingt gerettet werden, denn die Rettung ist " alternativlos weil systemrelevant ".

HartAberWahr

Sind Sie zufällig auf die Strasse gegangen und haben lautstark protestiert, als Ihr Kanzler mit der (Ver-)Zockerei anfing? Wer hat denn zuerst auf zukünftige Einnahmen gesetzt um Europa auf die Bühne der Weltgeschichte zu hebeln? Wer hat denn Manna Von Oben versprochen damit das alles funktioniert, und Manna Von Oben, um das ganze anzuschieben?
Da braucht es kein Zitat von Bert Brecht. Wer hat denn zuerst mit nicht-vorhandenem Geld über die Europäische Einigung spekuliert, und 'kleine Fische' aus griechischen Verhältnissen gemacht?
Da würde ich mich nicht so aufregen, wenn jetzt Balkan-Politiker oder griechische oder zypriotische Bevölkerungen die Einlösung dieser Versprechen erwarten und eben AUCH mit nicht-vorhandenem Geld spekulieren.

Der Euro gegen den Willen der Bürger...???

Dies stimmt nicht für die Mehrheit der Bürger in der Euro-Zone.Wie gigantisch haben Viele gefeiert,beim Reisen muss man nicht mehr umrechnen,das spendierte Euromünzen-Säckchen strahlend von der Bank abgeholt.Viele heute rechnen zur DM nicht mehr um,eine Semmel für ca.70 Pfennige und mehr,ein Stück Butter für knapp 2 DM und mehr,eine Kilo Schweinefleisch für 12 DM und mehr,ich glaube,wir hätten uns zu DM-Zeiten an den Kopf gegriffen.Der Euro ist eine Papierwährung,die es aber jetzt zu retten gilt.Ja auch Zypern muss gerettet werden,denn auch wenn man die Banken noch eine Woche zulässt,die Menschen holen ihr Geld raus und mit Online-Banking weltweit.Wieder wohl erst ab 18.00 Uhr in einer sonntäglichen Nacht-und-Nebelaktion treffen sich die Finanzminister.Es stimmt nicht,das Schäuble erst ab 100.000 Euro dafür war,wenn dem so wäre,dann hätte er solange seine Stimme verwehren müssen,wie dies vom Tisch war.Denn kurz nach dem Euro-Gipfel wurde in den Medien die Zwangsabgabe vermittelt!!!

Wo bleibt denn da das EU Recht ?

Die Unverschämheit mit Zypern seine Positionen präsentiert und den Rest der EU provoziert ist schon enorm. Da will also ein Land viel Geld von anderen Ländern. Dazu soll es einen geringen Eigenanteil über bereits in Zypern angelegte Gelder aufbringen. Das dabei die Renditesüchtigen Anleger sich kräftig beteiligen ist schon O.K., aber gezielt Banken mit hohen Auslandsvermögen höher abzukassieren als solche, in denen die Zyprioten Ihr Geld haben ist schon unverschämt. Es ist doch klar, dass sich die bereits zur Kasse gebetenen am Dienstag Ihr "Restgeld" von den Banken holen werden. Was bitte sollen solche Länder in der EU.

zyperns Präsident verhandelt mit EU über R.

Ich sage ,

fahrt den Karren zypern endlich a.d. Wand , es muß aber richtig Krachen ...sonst lohnt es sich nicht !

Als Lehrstück f.d. restlichen Looser-Staaten, die
immer noch meinen, auf großem Fuß zu leben u. Deutschland bezahlt ja schließlich Alles .

The Game is OVER !

Man kapiert das der REST ?

Eiskalt und knallhart

> "Zypern wird einen schweren Weg gehen - so oder so. Aber das ist nicht die Folge europäischer Sturheit, sondern eines Geschäftsmodells, das nicht mehr funktioniert."

So eiskalt und knallhart hat sich Schäuble bisher nicht geäußert. Auch zu Irland nicht, obwohl das irische Geschäftsmodell dem von Zypern ganz ähnlich ist. Hier soll wohl eine Steueroase geschlossen werden, die man nicht haben will. Im Gegensatz zu Irland, wo alles so weiterläuft wie bisher.

Don-Corleone

So leid es mir tut, aber der Deutsche Ex-Kanzler hat über Jahre so getan, als könne und wolle Deutschland 'Alles' bezahlen.
Und jetzt kommt die Rechnung ...

@17:46 — udippel - Wer sind die Zocker?

Sind Sie zufällig auf die Strasse gegangen und haben lautstark protestiert, als Ihr Kanzler mit der (Ver-)Zockerei anfing?
Meinen Sie Kohl, den "Einiger" Deutschlands und Europas, den verkannten Wirtschaftsweisen und Kunsthistorkiker mit verschollener Doktorarbeit?
Das war nie "mein" Kanzler!

Übergens, wer so alles spekuliert:
Die ZY-Krise bereitet auch den Politikern in Potsdam Sorgen. Nicht so sehr wegen der Gefahr für die €kratische Einheit. Der brandenburgische Finanzminister
Helmuth Markov von der Partei "Die LINKE" hat nach Angaben des RBB 98% des 260 Millionen schweren
Pensionsfonds für die Beamten des Landes im Ausland angelegt. Markov bestätigte dem Sender, dass darunter
auch Staatsanleihen von Zypern sind:
"etwa" 1,9 Mio sollen es sein. Markov sagte, er sei sicher, dass der Wert dieser Staatsanleihen bis zu
ihrem Ablaufdatum 2013 wieder nach oben gehen werde.
Auch Irland, Spanien, Portugal sowie die Steuer-Oase Cayman-Islands finden sich im Portfolio

Langsam verstehe ich,

glaube ich. Also:
Zypern garantiert alle Sparern, dass die Banken Zyperns das Geld der Sparer zurückzahlen. Wenn die Banken mit dem ihnen anvertraute Geld Verluste erwirtschaften (Verluste bei Geldanlagen kommen häufig vor, insbesondere beim Zocken), können sie nicht mehr alles zurückzahlen. Zypern muss zahlen, weil es garantiert hat. Wenn Zypern dadurch in die Staatspleite gerät, nutzt die Garantie den Sparern nicht mehr viel. Aber wenn die EZB Staatsanleihen Zypern als Sicherheit akzeptiert hat, verliert die EZB ihre Sicherheiten und die Schuldner der EZB, die der EZB die Sicherheiten gegeben haben, verlieren ihr Vermögen (Zyperns Staatsanleihen). Und können diese Schuldner der EZB diese Verluste tragen oder gehen sie dann auch Pleite? usw.
Wer garantiert hier wem? Woher stammt das Geld der Sparer (legal oder illegal)?

Tatsächlich Geschäftsmodell des EURO gescheitert,

Man muss doch fragen warum Zyperns Banken pleite sind. Sicher nicht wegen der reichen Russen oder des Schwarzgeldes. Nein wegen des griechischen Schuldenschnitts der im EU Konsens beschlossen wurde. Wenn Herr Schäuble ehrlich wäre würde er zugeben, das das Geschäftsmodell des Euro gescheitert ist. Zypern ist doch nur ein Teil der Griechenland Krise, welche wiederum Teil der EURO Krise ist. Das war vorhersehbar! Nun alles auf Zypern zu schieben ist beschämend.
Tatsächlich ist nicht zuletzt das Krisenmanagement der Bundesregierung für die Renaissance Nationaler Ressentiments, das Erstarken der Radikalen, das stark beschädigte Vertrauen in die EU, die katastrophale Wirtschaftslage in den Südstaaten, die Ü50% Jugendarbeitslosigkeit dort usw. verantwortlich.
Das ganze ist ein verheerendes und beschämendes Armutszeugnis!

Fassen wir mal zusammen

Zypern kommt zur EU und sagt wir sind Pleite.., die EU sagt nicht schön und auch nicht mehr selten,aber wir helfen euch unter diesen Konditionen..,Zypern sagt Nö mögen wir nicht,brauchen eure Hilfe nicht und gehen zu den Russen, den Russen sagt Zypern helft uns,dann behalten eure Landsleute ihr Geld und wir zahlen mit Rohstoffen,wo die Türken den Finger drauf halten, der Russe fängt fröhlich an zu lachen und sagt uns egal und schließt am nächsten Tag ein Milliardengeschäft mit den Chinesen ab, um zu zeigen, dass er genug Gas hat.

Zypern ist jetzt beleidigt und sagt,alles ab 100.000 € aufwärts gehört jetzt zu einem fünftel uns,um den Russen zu zeigen, dass er Ihnen das Geld wegnimmt,den Kleinsparer in Zypern/Volk stellt es damit ruhig und zur EU kann es sagen,wir haben was getan und haben jetzt das Geld für unsere Rettung,gebt uns mehr.

Hab ich da jetzt noch irgendwas vergessen ?

Leider werden auch andere was von merken,

wenn Zypern bankrott gehen sollte. Aber darum geht es mMn nicht. Wenn man ständig darauf Rücksicht nehmen muss, wer wieviel verlieren könnte, wird es niemals vorwärts gehen.

Davon mal abgesehen haben vermutlich auch viele in Zypern Gewinn gemacht. Man müsste das ganze also schon komplett berechnen und nicht nur den Zeitpunkt jetzt.

Fakt ist jedenfalls, dass Zypern jede Menge Kohle braucht. 170 Prozent ihres Haushalt. Das wäre, als wenn Deutschland unmittelbar 500 Mrd. brauchen würde.

Irgendwann muss man einfach die Reißleine ziehen.

@ 18:11 — HartAberWahr

Was wollen Sie uns damit eigentlich sagen.
Möchten Sie das Zypern Pleite geht und Brandenburgs Pensionfond aus dem Landeshaushalt wieder aufgestockt werden muss?
Es ist vollkommen legitim dass die Pensionsfonds in Staatsanleihgen angelegt werden, das ist keine Spekulation sondern institutionelles Anlegen. Vor 10 oder 5 Jahren konnte noch niemand wissen, dass in Europa mal Staaten Pleite gehen. Und ohne den Crash in den USA wäre das so auch nie gekommen. Was soll also die Aufregung darüber?

Kampf gegen Windmühlen

"Zypern wird einen schweren Weg gehen" - soweit die aktuelle Botschaft.

Aber wie ist es dazu gekommen?

Letzten Endes, weil die Pleite griechischer Banken jetzt auch Zyperns Banken wie in einer Dominoreihe erfasst und umgekippt hat.

Und weil angeblich "unfehlbaren Märkte" DAS zuließen, soll das zypriotische Parlament die angeblich "alternativlosen" Konsequenzen jetzt auch noch demokratisch legitimieren?

Konsequenzen nach den Vorgaben einer Troika, die kein Bürger je gewählt hat und die keinem einzigen Bürger verantwortlich ist? Mit Rezepten, die sich als kontraproduktiv erwiesen haben - außer vielleicht für wenige Finanzmarktzocker im Hintergrund?

Auf Kosten eines ganzen Volkes, das an den Pleiten überwiegend schuldlos ist?
Und unter den "Neben"wirkungen der verordneten Arznei leiden wird?

Ein Parlament, das da nicht wenigstens versuchen würde, möglichst viel für sein Volk zu retten, hätte seine Legitimation verfehlt.

Auch wenn der Versuch ein Kampf gegen Windmühlen ist ...

Das ist erfreulich,

wenn Herr Schäuble das "zyprische Geschäftsmodell" als gescheitert bezeichnet - deregulierter Märkte, Senkung von Unternehmenssteuern, Verscherbeln öffentlichen Eigentums etc. sind also nicht mehr der Königsweg zum wirtschaftlichen Erfolg? Hat Herr Schäuble das auch schon seiner Chefin gesagt, die mit genau diesen marktliberalen Rezepten gerade die europäischen Staaten aus der Krise holen will? Wissen die Kollegen in Irland, Luxemburg und Großbritannien schon, dass ihre Wirtschaften auf dem Holzweg sind? Und plant er gar, die Entfesselung des Finanzmarkes in Deutschland zurückzudrehen? Das kann spannend werden...

@HartAberWahr: Die zyprischen Anleihen sind als Kreditsicherheiten hinterlegt, nicht als Eigenkapitalbestandteil. Bei einem Ausfall entstünde keine Nachschußpflicht der NZBen - die würden einfach über Rückstellungen ausgebucht oder über einen passivischen Ausgleichsposten neutralisiert. Das kratzt weder die EZB noch ihre Eigentümer.

wir sollen immer zahlen!

nicht wir Deutschen sind schuld an der Krise, sonder Geld, mach mehr Geld Mentalität einiger Banken in Zypern. Die Regierung lebt auf Pump und am Ende sollen wir zahlen.
Nein!

Abstimmung über Europa Politik per Volksentscheid!
Unsere Volksvertreter sind die schlechtester Vertreter der kleine Leute.

Warum sollen wir denn das gezocke in Zypern bezahlen?

Jetzt mal ehrlich und realistisch.
In Zypern steht eine Pleite vor der Tür. Ja, tragisch und absolut meine Solidarität für den Groll auf die Banken und Politiker in Zypern. Nur, das, was viele in bzw. auf Zypern jetzt gegen Deutschland los lassen, ist absolut zu verurteilen. Erst recht, unsere Kanzlerin als Hitler darzustellen. Ich bin kein Freund von Fr. Merkel, aber das geht absolut zu weit! Und, mal ehrlich, warum sollen wir Deutsche jetzt und auch vorher, den Bankenmist in Zypern auffangen? Hätte die Bevölkerung von Zypern ihre Banken und Politiker zurecht gewiesen, dann wäre es vielleicht nicht so weit gekommen. Zypern, die Bevölkerung aber auch die Banken haben an den Steuerflüchtlingen enorm verdient und jetzt sollen die Europäischen Länder, die Banken, die ihren Steuerflüchtlingen zur Steuerflucht verholfen haben auch noch retten? Geht's noch? Nein, so nicht und so nicht mit unseren Steuergeldern. Ich bin klar für ein Nein!

Anleger sind Kreditgeber der Banken

Dieses Gejaule über Teilenteignung kann ich nicht mehr hören!

Wer einer Bank Geld gibt und dafür Zinsen bekommt, der gibt der Bank einen Kredit. Und er muss sich im Klaren darüber sein, dass, je höher die Zinsen sind, die er bekommt, umso risikoreichere Geschäfte der Bank diese Zinsen erwirtschaften.
Geht das Ganze schief, verliert er Geld, das ist doch klar. Auf der anderen Seite hat er von den hohen Zinsen in der Vergangenheit profitiert.

Und in Zypern haben alle, die Großen und die Kleinen, in den letzten Jahren Zinsen kassiert, von der risikobewußte Anleger in Deutschland nut räumen konnte. Wenn sie jetzt Geld verlieren, was solls?

@ odoaker

"Auf Kosten eines ganzen Volkes, das an den Pleiten überwiegend schuldlos ist?"

Das Volk ist an der Misere ganz und gar nicht unschuldig. Denn es hat ja die Politiker gewählt, die die Misere angerichtet haben. Die aus Zypern eine Oase für Schwarzgeld gemacht haben und zugelassen haben, dass der Bankensektor für das kleine Land viel zu gross wird.

Jetzt kommt halt das böse Erwachen, und daran ist auch der Wähler schuld, der jahrelang diese Politik gebilligt und von ihr profitiert hat.

Wer bitte?

Staatspräsident, das ich nicht lache.
Allenfalls Oberbürgermeister von 500.000 EW und in der kommunalen Bankenaufsichtsrat, der oberste Herr der Geldvernichtung.
Ruinierte Banken beschäftigen Personal, das keiner mehr brauchte und der Steuerzahler von Deutschland soll auch dafür gerade stehen.
Die Gesetze des Marktes müssen wirken und auch der Konkurs, der Ausschluss und eine letzte Chance im Neuanfang, allerdings in der Nationalwährung, denn selbst auch Russland stellt keine Kopeke zur Verfügung.
Auch der Geruch spielt eine Rolle und auch dieser ist selbstverschuldet.
Das Volk hat diese Regierung, besser Stadtrat so und ganz bewusst gewählt und ist Mitschuld, in alleiniger Verantwortung und nicht der Bürger vom unsäglichen Resteuropa, dem Größenwahn, der totalitären Entscheidung am Volk vorbei, in der neuesten Geschichte.
Politik ist zum Pokerspiel verkommen, zur Zockerei und dies kennen ja die Finanzplätze u.die einschlägigen Märkte aus dem ff.
Vertrauen gänzlich Fehlanzeige.

@18:25 — Phonomatic

Es ist vollkommen legitim dass die Pensionsfonds in Staatsanleihgen angelegt werden, das ist keine Spekulation sondern institutionelles Anlegen. Vor 10 oder 5 Jahren konnte noch niemand wissen, dass in Europa mal Staaten Pleite gehen

Was will ich damit sagen?
Nun ich wollte erst einmal darauf hinweisen, dass unter den viel gescholtenen "Zockern" auch dt. Beamten-Pensionsfonds sind, die von den lautesten "Anti-Zocker" Rufern in D, nämlich den "LINKEN", gesteuert werden.
Ausnahmsweise einmal ganz wertfrei.

Was die "Anlage" in Staatsanleihen angeht, so spielt "die Politik" ein übles Spiel, denn sie trieb (wahlweise machte schmackhaft) Banken in den Kauf von Staatsanleihen, indem sie Vorschriften so änderte, dass Staatsanleihen (weil sicher) nicht mit Eigenkapital unterlegt sein mussten.

Was ich nicht verstehe: Warum

Was ich nicht verstehe: Warum weigern sich Anleger, die bei zyprischen Banken in den letzten 5 Jahren einen Zinsgewinn von insgesamt 20% erzielt haben, also jährlich im Schnitt 4%, einen Teil davon zur Sanierung der Finanzen abzugeben? Sie verlieren nicht ihre Einlagen, sondern einen Teil des Zugewinns. Für Kleinverdiener mit Einlagen von 20000 Euro wären das bei 6,5% 1300 Euro bei einem Zinsgewinn von erzielten 4000 Euro, also immer noch ein höhere Gewinn als bei einer Verzinsung, die wie in Deutschland bei rund 2% pro Jahr liegt, also in den letzten 5Jahren rund 2000 Euro beträgt. Ist das Gier? Oder wie soll man das nennen?

Bei 10 Milliarden bleibt es nicht

Fällt die EU wieder um und lässt Zypern weiter gewähren? Das Theater wird weiter gehen. Jetzt 10 Milliarden Zuschuss zu kleinen Korrekturen Zyperns und in drei Monaten wird wahrscheinlich die nächste Überweisung notwendig sein. Ein Fass ohne Boden.

Bei 10 Milliarden bleibt es nicht

Fällt die EU wieder um und lässt Zypern weiter gewähren? Das Theater wird weiter gehen. Jetzt 10 Milliarden Zuschuss zu kleinen Korrekturen Zyperns und in drei Monaten wird wahrscheinlich die nächste Überweisung notwendig sein. Ein Fass ohne Boden.

@ 19:53 — Martin1

Genau so ist es! Sie haben vollkommen Recht!

Die Zyprer haben mit diesem "Geschäftsmodell" 1. Geld angezogen, damit 2. von ehrlichen Ländern Geld abgezogen und 3. ihre Banken voll an die Wand gefahren.

Wenn man das bedenkt, ist die Unverfrorenheit der Zyprer noch augenscheinlicher. Aber immer schön Hitlerbärtchen zeichnen und nie Eigenverantwortung übernehmen. Es ist schon fast dumm, wenn die, die Zypern über Jahre hinweg mit unlauterem Bankenwettbewerb geschädigt hat, jetzt noch dafür geradestehen und sich obendrein noch als Nazis beschimpfen lassen müssen.

Wie geht das alles weiter?

Wie geht das alles weiter? Seit mehreren Jahren begleitet uns nun dieses Problem - die Differenzen zwischen den Vertretern der einelnen Euro-Länder in der grundsätzlichen Vorstellung, wie eine Währung funktionieren soll, wie stabil sie sein soll. Ist sie ein Wert an sich? Wieviele Schulden soll man machen, um z. B. die Wirtschaft anzukurbeln und damit auch: Wieviel Inflation möchte man zulassen?... usw. Im Prinzip stehen sich heute zwei Blocks gegenüber. Die Vertreter der weichen Währung, die den Euro nur als Helfer der Regierungen verstehen und einige wenige Länder um Deutschland, für die eine stabile zuverlässige Währung ein Wert an sich ist. Die Einführung des Euro sollte Europa stärken und droht nun mehr und mehr die europäische Idee zu zerstören. Als halbwegs solide wirtschaftender Mitteleuropäer steht man den Vergängen der letzten Jahre der "Euro-Rettung" so ziemlich fassungslos gegenüber - und fragt sich, ob ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende wartet?

@ 19:48 — HartAberWahr

der Hinweis auf "die Linke" ist ganz amüsant ^_^

Man ist vorher eben nicht auf Staatspleiten im Währungsraum eingestellt gewesen - wie auch es fehlte das Beispiel.

Denke ich Europa in der Nacht...

Denke ich an Europa in der Nacht....
Rette sich wer kann- ich glaube kein Mensch denkt wirklich, die ganzen Gelder werden jemals zurückbezahlt.

Deutschland geht fremdbestimmt pleite und jeder schaut einfach nur zu....

"Darauf trinke wir eine....."

Lückenhafte

Lückenhafte Berichterstattung

zudem sei es seit kurzem nur noch möglich 100 Euro abzuheben... bei den beiden betroffenen Banken.

Und wieviel konnte man vorher und / oder bei anderen Banken abheben?

Das war von Anfang an sehr unklar berichtet.

Dumme frage

Wie verhält es sich mit Aktienvermoegen und Fonds ?

@Laskaris - 24. März 2013 - 19:41

"Das Volk ist an der Misere ganz und gar nicht unschuldig. Denn es hat ja die Politiker gewählt, die die Misere angerichtet haben."

Ach, haben ZYPRIOTISCHE Politiker die Bankenpleite und die daraus resultierende Finanzkrise in Griechenland verschuldet?

"Die aus Zypern eine Oase für Schwarzgeld gemacht haben und zugelassen haben, dass der Bankensektor für das kleine Land viel zu groß wird."

Dieses Argument zieht auch nicht. Denn mit DEM Modell ging es den Zyprioten jahrelang gut - wie z.B. den Luxemburgern, über die sich Schäuble übrigens nicht aufregt, immer noch.

Stimmung gegen die EU statt Einsicht

Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen-wird gesagt;
doch welche Vernunft steckt hinter dem Plan, den die Zyprioticshe Regierung verfolgt, wenn man liest:
"Die Euro-Finanzminister betonten jedoch einhellig, dass sie gegen eine Abgabe auf Guthaben bis 100.000 Euro gewesen seien, um Kleinsparer zu schonen. Genau diese Maßnahme habe aber Zyperns Regierung gefordert - und anschließend damit Stimmung gegen die EU-Partner gemacht."
Möglicherweise herscht der Gedanke vor:
"Ihr wolltet uns in der EU und habt die Regeln gemacht, nun zahlt auch die Rechnungen!" ???
Vernünftiges Argument? Kann aus zypriotischer Sicht schon sein! Verantwortungbewußt? Wohl kaum!
Wenn Zypern tatsächlich nur 0,2% des EU Wirtschaftsvolumen ausmacht und selbst das Oberhaupt der zipriotisch Orthodoxen Kirche den Austritt favorisiert-sollte man ihnen den Gefallen tun oder eine politische Lösung finden, um Zypern in das 21. Jahrhundert Europas zu holen.
Stimmungsmache und Feindbilder gehören ins 20. Jahrhundert!

Pyramidenspiele

Der EUR wird noch größere Probleme bekommen. Die Schulden aller EUR Staaten sind im Verhältnis der Gesamtwirtschaftskraft zu groß. Schuldenabbau ist unmöglich. Es MÜSSEN immer neue Schulden gemacht werden oder das System würde sofort kollabieren. Das nennt man auch Schneeballsystem, dabei müssen zum Schluß eines solchen Spiels immer schneller und immer mehr neue dumme Teilnehmer gefunden werden. Das nimmt solche Züge an, daß jetzt sogar die Bankguthaben von Steuerzahlen in Zypern rasiert werden. Wenn man sich das Pyramidenspiel oben vor Augen führt, wird einem schnell klar, daß dies nicht das letzte mal war, daß die EU Geld stehlen wird! Deshalb nehmen sie ihre buntbedruckten EUR Scheinchen und wechseln sie diese in echtes Geld: Silber und Gold. Wenn sie immer noch Zweifel haben dann beantworten sie folgende Frage: Was hat in 30'Jahren mehr Wert: Der EURO oder Edelmetalle?

@ odoaker

"Ach, haben ZYPRIOTISCHE Politiker die Bankenpleite und die daraus resultierende Finanzkrise in Griechenland verschuldet?"

Selbstverständlich sind sie mit Schuld daran, dass sie jetzt die Folgen zu tragen haben, ja. Für jeden, der Griechenland einen Kredit gab, sollte das hohe Risiko offensichtlich gewesen sein. Das werden auch wir noch zu spüren bekommen, wenn Griechenland aus dem Euro austritt und alle Bürgschaften futsch sind.

"...wie z.B. den Luxemburgern, über die sich Schäuble übrigens nicht aufregt, immer noch."

Luxemburg ist nicht pleite und will kein EU-Geld, um gerettet zu werden. Sollte es eines Tages so weit kommen, dann wird auch dort hart verhandelt werden.

Liebe Leute, Banken gehen

Liebe Leute, Banken gehen pleite, nicht Staaten. Es gibt derzeit nur ein politisches Dogma, das besagt, dass Banken nicht pleite gehen dürften. Warum? Wegen den Gläubigern.
Die Zyprer retten nun, wie auch schon die Iren, unsere deutschen Banken, da die den Banken dieser Länder und auch privaten Geschäftsleuten enorme Kredite gegeben.
Diese Kredite können nun nicht mehr bedient werden, also müssen die "geretteten" Staaten anstelle der Banken neue Kredite aufnehmen, um die Gläubiger zu bezahlen. Ja, dieser Ausverkauf von Volkswirtschaften zugunsten privater Gläubiger nennt sich neuerdings Rettung.
Noch einmal: Banken können pleite gehen. So war das zumindest ursprünglich mal angedacht. Und damit gehen den Gläubigern natürlich auch die Forderungen verloren.
Aber das darf laut Politik ja nicht sein.
Würde auch uns sehr viel Geld kosten.

@HartAberWahr

... dass unter den viel gescholtenen "Zockern" auch dt. Beamten-Pensionsfonds sind, die von den lautesten "Anti-Zocker" Rufern in D, nämlich den "LINKEN", gesteuert werden.

Falsch. Es gibt in Deutschland keine Beamten-Pensionsfonds. Die Ruhegehälter der Beamten werden nicht aus Rücklagen, sondern aus dem laufenden Haushalt bestritten.

@odoaker

Dieses Argument zieht auch nicht. Denn mit DEM Modell ging es den Zyprioten jahrelang gut ...

Jetzt aber nicht mehr. Irgendwann ist selbst das vielversprechendste Schneeballsystem am Ende.

@Marie56

Dumme frage: Wie verhält es sich mit Aktienvermoegen und Fonds ?

Die sind nicht betroffen.

@Gandhismus

zudem sei es seit kurzem nur noch möglich 100 Euro abzuheben... bei den beiden betroffenen Banken.
Und wieviel konnte man vorher und / oder bei anderen Banken abheben?

Das Limit liegt normalerweise bei 1000 Euro.

@um von um von um von - 24. März 2013 - 23:58

"Irgendwann ist selbst das vielversprechendste Schneeballsystem am Ende."

Meine Kritik zielte nur darauf (vgl. den nicht zitierten Rest des Satzes), dass dieselben Leute, die ein System in EINEM Land verurteilen, das in ANDEREN Ländern nicht tun.

Das finde ich unehrlich.

Und das macht vor allem die übrigen Begründungen für die angeblich alternativlosen Maßnahmen nicht glaubhafter.

Darstellung: