Kommentare

Das jetzt noch weiter künstlich zusammenzuhalten ist falsch

Es bietet sich hier eine weitere Chance, dem Euro europaweit den Abzug einzuläuten. Krampfhaft an dieser naiven Idee festzuhalten macht das Unausweichliche nur noch schlimmer für alle. Zypern und Griechenland sollten als erste den geordneten Rückschritt aus dem Euro antreten, das ist das Beste für alle. Danach Stück für Stück der restliche Teil der EU. Lasst uns zur EWG mit souveränen Staaten zurückkehren. Damals war Europa noch "vereint" im Herzen und den Unterschieden. Diese "Union" ist in der jetzigen EU aber vollkommen verloren, und wird nur noch schlimmer, je mehr die Politiker Elite so undemokratisch ihren Wahnsinns-Traum eines Vereinigte Staaten von Europa fortführen, bis die letzte nicht vorhandene Milliarde verschossen ist.

Link war nicht vollständig:

http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/1563.zypern-braucht-plan-c-oh...

Sollten hier wieder drei Punkte enden, obwohl komplett eingefügt, bitte ich den Artikel vom 21.03.2013 selbst aufzurufen (plan-c-ohne-troika.html).

@2:45 — freier_leben

Aus Ihrem tollen Artikel:
"...müssen die Aktionäre der Banken sowie die Inhaber von Bankanleihen vollständig haften."

Das ist nicht nur mindestens genauso willkürlich, wie die durch die EU geforderte Sondersteuer, es ist praktisch gar nicht durchführbar.

Bei Aktien haften Sie nicht mit Ihrem Vermögen. Zypern müsste (gegen jedes rechtsstaatliche Prinzip verstoßend) rückwirkend das Aktienrecht ändern und die Haftungssummen vor Gerichten auf der ganzen Welt einklagen. Das hätte ja super Aussicht auf Erfolg.

Ich weiss

es ist 3-4 Uhr morgens und da hat man schonmal seltsame Ideen.
Aber muss die Alliteration sein?
Das Thema ist Ernst genug und der Titel ist es einfach nicht. Unseriös.

Tagesschau Team titelt tendentiell tollpatschig trotz totaler thematischer Tiefe.

@JaNaSowas

"Lasst uns zur EWG mit souveränen Staaten zurückkehren."

Na das ist doch vielleicht etwas inkonsequent .... Da würde ich doch lieber gleich in 17. Jahrhundert zurück gehen (wichtig: vor das Zeitalter der Aufklärung!), damit Württemberg (ganz wichtig: ohne Baden!!) nicht halb Norddeutschland unterstützen muss ... ;-)

Oder doch vielleicht lieber in das Zeitalter der Völkerwanderung, als solche Fragen noch ordentlich Mann gegen Mann ausgetragen wurden und es einfach noch gar keine Staaten gab?

20% von den Profiten, Einkomen, ohne einen Finger zu krümmen

Zum ersten Mal ein Hauch von Gerechtigkeit.

Alliteration

Ich find die Alliteration auch total daneben. Mein Gott. Als wenn die verehrten Journalisten ein kreatives Ventil bräuchten. A la: "Unser Job ist trocken genug. Machen wir uns einen Spaß draus und bringen etwas Farbe in diese graue Journalistenlandschaft." Einfach unseriös.

Das verstehe ich einfach nicht

Kann mir deshalb jemand der Sachverstand hat auf die Sprünge helfen?

Wenn Zypern am Dienstag seine an diesem Tag fälligen Staatsanleihen nicht bedienen kann, kommt dann der Gerichtsvollzieher ins Haus? Oder wie läuft ein Staatsbankerotte ab?

Danke für die mögliche Aufklärung im voraus.

Denn die Insel kann man doch nicht einfach pfänden...

Und..., man könnte dem Vollzugsbeamten doch einfach die Einreise verwehren. Liege ich soooo falsch?

Das ist doch nur eine ganz miese Nummer...

der zypriotischen Regierung um eine unbequeme Kapitalsteuer zu vermeiden oder möglichst gering zu halten. Und dazu kann man auch noch den Sündenbock Europa vorschieben.

Man sollte hier Zypern pleite gehen lassen. Dies wäre auch ein Signal an die anderen Länder, die der Meinung sind, ein paar Nordländer müssen ihre Probleme finanzieren.

Und danach sollte man Stück für Stück das unfinanzierbare Abenteuer € endliche Rück-Abwickeln und zu einem Währungssystem zurückgehen, welches den Bürgern dient und nicht irgendwelchen Großfirmen und der Politiker-Kaste.

Der € ist der größte Spalter in Europa. Vor dem € war die Einigkeit, Völkerverständigung und die gegenseitige Achtung um Längen besser.

Zypern ueberlebt

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Zypern ueberlebt, ob mit EU oder nicht. Wohl eher mit. Auf dieser Insel wird nur der Wahlkampf von Frau Merkel ausgetragen. Sie hatte sich verrechnet,bzw. Ihre Helfer haben versagt. Sie hatte sich von ihrer Zypernreise mehr erhofft. Aber nicht alle tanzen nach deutschen Pfeifen. Ich hoffe,dass Zypern stark bleibt und fuer sich richtig entscheidet!

Die versteckte Agenda

Weshalb Zypern nicht bankrott gehen darf!? Ganz einfach, der überwiegende Teil der Staatsanleihen Zyperns sind bei der EZB als Sicherheiten hinterlegt!!! Es geht also ums nackte Überleben der EZB.
Weshalb wird eigentlich nicht darüber in den Medien berichtet?

Kommt dann der Gerichtsvollzieher?

Die oben gestellte Frage, wie dann der Ablauf ist, ist weder völkerrechtlich noch beispielsweise durch den IWF geregelt. Zunächst geht es darum, eigene Tilgung und Zinslasten beispielsweise aus Staatsanleihen zu bedienen. Kann ich dies aus Eigenmitteln nicht (das ist die Regel), lege ich neue Anleihen auf. Wenn dies nicht funktioniert, weil mir niemand mehr Geld gibt, können Staaten mit eigener Währung neues eigenes Geld drucken. Bei Schulden in Fremdwährung (meist Dollar oder auch Euro) geht das nicht. Die Folge ist,, Zypern bekommt nicht einmal mehr Bargeld.

Mehr hierzu auch in Wikipedia unter Staatsbankrott.

Das besondere Problem in Zypern ist, dass die wichtigsten Banken Unterstützung brauchen. Deren Geschäftsmodell ist hier oft diskutiert worden und ist nicht mein Thema. Diese Hilfe kann Zypern nicht leisten.

Zum Schluss meine persönliche Meinung: Sparer bis 100.000 nicht antasten und dafür den Rest wirklich zur Bankenrettung ran nehmen.

@ferromel

Gerichtsvollzieher kommt keiner.
Erst mal wären nur die betroffenen Banken insolvent und müssten schließen und abgewickelt werden (was einen Großteil der Guthaben zerstört, weil die mit dem verrechnet werden, was die Bank an faulen Anleihen/Krediten gekauft hat, um den Sparern die hohen Zinsen bezahlen zu können). Dann ist Zyperns Bankensystem erst recht zerstört und es trifft auch die Kleinen

Wenn nun auch der Staat ins Schlingern kommt, könnte Zyperns Zentralbank anfangen, eine neue Währung auszugeben (Euro darf sie nicht ausgeben, wenn sie von der EZB keine mehr bekommt) und alle Guthaben sowie Schulden auch des Staates auf die zyprische Währung umstellen. Diese würde aber zunächst schnell an Wert verlieren. Zypern bekäme aus dem Ausland zunächst wohl keine Kredite, weil Kreditgeber kein Vertrauen auf Rückzahlung hätten. Importe würden extrem teuer, ein großes Problem auf einer Insel, die auf Importe angewiesen ist.
Wäre möglich, aber mit Härten verbunden.

Morgen gehe ich zur Bank

Warum? Angst, dass wir jetzt auch hier in Deutschland ganz schnell zypriotische Verhältnisse bekommen? Nein!

Zunächst einmal: Angst ist stets ein schlechter Ratgeber. Wer Angst hat, handelt unüberlegt und begeht schnell Fehler.
Außerdem: Wenn die breite Masse Angst bekommt, dann ist es typischerweise schon etwas (zu) spät, um selbst zu handeln.

Trotzdem gilt heute mehr denn je: If you can't touch it, you don't own it. Man bedenke: Ein Kontostand bedeutet nicht, dass sich bei der Bank Geld befindet, das dem Kontoinhaber gehört. Er repräsentiert lediglich eine Schuld der Bank an den Kontoinhaber, denn wenn ich bei der Bank Geld einzahle, dann gebe ich ihr damit ein Darlehen. Wer glaubt, dass Banken das Geld ihrer Kunden verwahren, der irrt. Sie leihen es und versprechen, es auf Wunsch zurückzuzahlen.

Mancher intelligenter Zeitgenosse sagte mir bereits: "Ich halte meine Kontostände bewusst so niedrig wie möglich". Darüber hätten die Zyprioten/Russen rechtzeitig nachdenken sollen...

Ablauf eines Staatsbankrotts

@ 24. 3. 2013, 4.58 Uhr - ferrommel
@ 24. 3. 2013, 7.20 Uhr - boreale

Ein Staatsbankrot auf der Basis des Euro würde über kurz oder lang selbst bei einer Einstellung des Schuldendienstes zur Zahlungsunfähigkeit des Staates auch in Bezug auf elementare und existenzielle Ausgaben wie Renten, Gehälter oder Grundsicherung (falls letztere in Zypern existiert) führen. Im Fall Zypern wahrscheinlich recht schnell, nachdem die Machthaber durch die zunächst erfolgte Verweigerung jeglicher Freibeträge auf die Bankenabgabe gezeigt haben, das Arbeitnehmer, Rentner und Kleinsparer für die der letzte Dreck und reiche Bonzen das Maß aller Dinge sind.

Eine andere Variante wäre die Entschuldung durch eine künstlich erzeugte Inflation, in dem Leitzinsen, Steuern und Abgaben ekzessiv steigen. (Damit sage ich nichts gegen maßvolle Steuererhöhungen, vorallem zu Lasten der Verursacher und Nutznießer der Krise.)Ich meine damit eine Inflation wie 1923 in Deutschland, die alle Kleinguthaben entwertete.

@ferromel

Siehe Island: http://www.taz.de/!101198/

Die €-Einführung diente nur der schnelleren Umverteilung

von unten nach oben.

Die Visionen des Europäischen Volkes sind durch die korrupten Politiker zugunsten der Hochfinanz umgesetzt worden. Es kann nur noch eine Revolution von unten dieses lähmende Geflecht zerstören.

Erklärungsnot

"EZB kann Nothilfe nur noch bis Montag garantieren"

Durch Zeitdruck soll das "konzept ?" wie in Griechenland
und Spanien durchgepeitscht werden. Die sogenannte Rettung ist die danach folgende Armut der Bevölkerung.
Man wird das bei weiteren Ländern nicht mehr durchführen können.Der Bankrott wird auf weitere europäische Völker nur noch weiter ausgebreitet.

Sonderabgabe = Vermögenssteuer

Wenn ein Staat auf Vermögen eine prozentuale Abgabe fordert, so nennt man das Vermögenssteuer. In Kreisen der schwarz-gelben ein Unding. Es ist erstaunlich wie sich die Meinung mancher Politiker ändert, vor allem, wenn es andere betrifft. Ich bin ein Befürworter einer Vermögenssteuer und stelle mir das Geheul gewisser Kreise in unserem Land vor, sollte es zu so einer Sonderabgabe bei uns kommen. Ich halte die Idee einer Sonderabgabe für Vermögen über einer gewissen Summe, die es anhand der Struktur der Spareinlagen noch zu ermitteln wäre für eine geeignete Maßnahme. Pauschal nach Vorstellungen der Euroländer abzukassieren halte ich für ungerecht und schädlich für das Vertrauen der kleinen Leute in Staats- und Bankenstem. Die großen Vermögen werden ohnehin international dort plaziert, wo sie am ungeschorensten bleiben. Vermögen deren legale Herkunft nicht nachweisbar ist sollten zu 100% einkassiert werden.

Mit der heißen Nadel gestrickt.....

Mit dem Blick in den Abgrund, lässt es sich trefflich verhandeln- nein, was jetzt hier passiert ist wieder typisch für die Chaospolitik der Eurogruppe.

Da lässt man sehenden Auges die Karre vor die Wand fahren, um dann in letzter Minute ein „Lösungspaket“ zu präsentieren, welches weder nachhaltig ist, noch die Akzeptanz der betroffenen Menschen findet.

So gestaltet man keine Politik, so fährt man Politik und Demokratie an die Wand, vom Vertrauen, dem Elixier einer repräsentativen, parlamentarischen Demokratie ganz zu schweigen, aber wer genau hinsieht weiß, dass ja hier um das Vertrauen der Märkte gebuhlt wird, die Bürger spielen da nur noch eine untergeordnete Rolle....!

Die Zwangsabgabe ab 100.000,-- Euro

ist die beste und gerechteste Lösung.
In Zypern ist der Bankensektor aufgebläht und in Griechenland der Staatssektor. Beides muss unbedingt abgebaut werden, denn solche Missstände kann kein Staat dauerhaft finanzieren. Leider scheinen es die Leute weder da noch dort begreifen zu wollen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Es ist immer traurig, wenn Leute entlassen werden. Das ist aber in Zypern nicht anders als bei uns in Deutschland oder anderen Ländern.
Wir müssen uns damit abfinden, dass das Wohlstandsniveau so nicht gehalten werden kann und dass es sinkt.

Zypern sollte von Griechenland lernen

und die "Euro- Hilfen" ablehnen.

Was Griechenland unterschreiben mußte :

""Der Darlehensnehmer verzichtet hiermit unwiderruflich und bedingungslos auf die ihm zustehende oder eventuell in Zukunft zustehende Immunität in Bezug auf ihn selbst oder seine Vermögenswerte."

(das stand in einem Spiegelartikel von Oktober 2011)

Da bedeutet auch Zugriff auf Gasförderung und Kirchengüter (Fonds).

Man sieht an Griechenland, wie die Bevölkerung verarmt, die Schulden ins Unermessliche steigen, da alle wirtschaftlichen Strukturen wegen der "Sparmaßnahmen" zerbrechen.

Da das erklärte Ziel der "Euro- Retter" die Zerstörung von Zyperns Geschäftsmodels ist, werden Zyperns Schulden nach der "Rettung" steigen und steigen......

u.A @ 24. März 2013 - 7:57 — Oelmulti

was heisst hier "Zeitdruck"?
Zypern hat hilfen schon vor 6 oder 7 monaten beantragt, wohlwissend dass sie im April/Mai 2013 pleite sind.
Die Troika war dann recht schnell da und hat gesagt dass es so nicht weitergehen kann.Dass die EU dass soo nicht mehr mitmachen kann.
Die Zyprer haben dann einfach weitergemacht und haben auch wohl nicht zur kenntnis genommen dass zb Deutschland das steuerabkommen mit der Schweiz abgelehnt hat. Geschweige denn von all den anderen massnahmen die die EU länder stück für stück beschliessen.
Dann kommen sie in letzter minute und wollen mal eben schnell 17.000 euro pro nase zur rettung.
Tja, war wohl Wahlkampf oder was?, keine Zeit gehabt. und..17 milliarden, sind ja peanuts für die EZB.
jetzt will auch der IWF garantien garantien bzw cash sehen.. weil.. mittlerweile traut man den zyprern nämlich gar nicht mehr über den weg und so langsam aber sicher stehen die zyprer wirklich mit dem rücken zu wand.

@cowboy8

"Aus Ihrem tollen Artikel:
"...müssen die Aktionäre der Banken sowie die Inhaber von Bankanleihen vollständig haften."
Das ist nicht nur mindestens genauso willkürlich, wie die durch die EU geforderte Sondersteuer, es ist praktisch gar nicht durchführbar."

Das ist nur gerecht. Wenn ein kleiner Ladenbesitzer und dazu ein beteiligter Geldgeber sich verschätzen und der Laden nicht läuft, haften auch nicht die Kunden. In Zypern haben die Banker und die auf unreale Zinsen spekulierenden reichen Kunden sich verzockt und jetzt sollen normale Kleinsparer und normale Geschäftskunden büßen? Wo leben wie denn?
Aktionär ist im Prinzip wie der Ladeninhaber. Der reiche Spekulant will besondere Zinsen/Erlöse, was die Bank erst zum "Zocken" bewegt.
Genau diese beiden habens vermasselt. Das ganz normale Bankgeschäft (Kleinparer legen an und nur im Rahmen über Bodensatz+Eigenkap. werden verliehen) hat die Banken nicht zu Fall gebracht.

Wichtig wäre noch, daß

Wichtig wäre noch, daß Finanzschwache BL
auch Pensionsfond´s in Zypern unterhalten.
Meldung RBB:

Nach RBB-Informationen hat Brandenburg 260 Millionen Euro im Pensionsfond für Beamte. 98 Prozent davon seien im Ausland angelegt. Unter anderem in Krisenstaaten mit schlechter Bonität wie Irland, Portugal und Spanien, aber auch in renditeträchtigen Steueroasen wie den Cayman-Inseln.

Damit sind die Steuerzahler ohnehin mehrfach an dem Schuldenschnitt beteiligt.
Das auch Mc Pom dazugehört braucht sicher nicht erwähnt werden.
Länderfinanzausgleich fordern und das Geld in Zypern anlegen. Unglaublich.

@ 8:12 — Al

Vermögenssteuer:

Das allein schon die Diskussion darüber einen totalen Zusammenbruch des Geldsystems zur Folge hätte sehen wir doch gereade am Beispiel Zyperns.

Jeder Vermögende würde sofort seine Barmittel abziehen und dort anlegen wo sie ihm sicher erscheinen.

Verhältnisse wie in Zypern

Wir haben bereits zypriotische Verhältnisse in Deutschland. Die Finanzlobby ist bereits dabei die Rentenkasse auszurauben (was Frau Merkel angeblich strikt ablehnt!). Hierzulande heisst das betriebliche und private Altersvorsorge, was nichts anderes als eine Zwangsabgabe an die Finanzindustrie in Form von Provisionen ist (bis zu 6% des Vermögens alleine zu Beginn eines Vertrages). Da dies die Leute durchschaut haben, wird weiter eskaliert. Jetzt werden bereits Arbeitgeber mit der Unterzeichung eines Arbeitsvertrages genötigt gleichzeitig einen Versicherungsvertrag abzuschliessen inkl. Unterschrift zur Inkaufnahme eines Verlustes durch Abschlusskosten, um später nicht klagen zu können. Widerworte werden vom Management nicht geduldet, denn diese profitieren vom Betriebsrentengesetz genauso und sparen Sozialbeiträge. Perfekt eingefädelt! Ihr seid ja sooo klug ihr Bonzen. Aber vergesst nicht, selbst am Vorabend der französischen Revolution war noch alles ruhig...

Hiobsbotschaften....

Ich finde es immer wieder lustig wie es immer bei uns ein geschreie gibt das der Euro dem Ende näher rückt oder auch einige Genossen meinen den Euro die Schuld zugeben.
Ich möchte sie deshalb etwas fragen. Glaubt ihr wirklich es ist schuld des Euros wenn einige Länder sich maßlos überschulden? fakt ist sie haben über ihre Verhältnisse gelebt. Aber deswegen gleich den kompletten euro zu verteufeln halte ich für hausgemachten Blödsinn. Der euro wird weder demnächst noch in 10 jahren untergehen und wer realistisch ist weiß das mit der Zeit sich solche Währungskonzepte WEITERentwickeln und ihre anfänglichen Schwächen ausmerzen. Ja es stimmt das die lockere Regeln einige Staaten dazu verführt hat sich so zu verschulden. Aber daran sind die Politiker in ihren Ländern Schuld und nicht der Euro.
Einige wollen unbedingt ein Europa des 19. Jahrhunderts... Am besten sollten wir auch noch gleich die EU abschaffen weil doch Frieden auf unserem Kontinent so schrecklich ist.. gehts noch Abstruser?

Sanierungsvorschlag

Es wäre vielleicht eine gute Idee, die Zwangsabgabe nicht an der Höhe der Spareinlagen festzumachen, sondern an die in den letzten Jahren über dem Durchschnitt der EU erhaltenen Renditen zu koppeln. So würden Kleinsparer einen geringen Teil Ihres Gewinnes verlieren und Milliardenanleger entsprechend mehr.
Gruß rambospike.

Sonderabgabe =

Sonderabgabe = Vermögenssteuer
24. März 2013 - 8:12 — Al

Wenn ein Staat auf Vermögen eine prozentuale Abgabe fordert, so nennt man das Vermögenssteuer. In Kreisen der schwarz-gelben ein Unding. Es ist erstaunlich wie sich die Meinung mancher Politiker ändert, vor allem, wenn es andere betrifft. Ich bin ein Befürworter einer Vermögenssteuer und stelle mir das Geheul gewisser Kreise in unserem Land vor, sollte es zu so einer Sonderabgabe bei uns kommen. Ich halte die Idee einer Sonderabgabe für Vermögen über einer gewissen Summe, die es anhand der Struktur der Spareinlagen noch zu ermitteln wäre für eine geeignete Maßnahme. Pauschal nach Vorstellungen der Euroländer abzukassieren halte ich für ungerecht und schädlich für das Vertrauen der kleinen Leute in Staats- und Bankenstem. Die großen Vermögen werden ohnehin international dort plaziert, wo sie am ungeschorensten bleiben. Vermögen deren legale Herkunft nicht nachweisbar ist sollten zu 100% einkassiert werden.

-Sehr guter Beitrag!

@littlea

>Glaubt ihr wirklich es ist schuld des Euros wenn einige Länder sich maßlos überschulden

Nein, dies ist in unserem Geldsystem ein normaler und fest vorgesehener Vorgang, der vom letzten 'Reset' zum nächsten führt. Weitere aktuelle Crashkandidaten: Z.B. $, £ und ¥. Einige Ländern waren allerdings beim Schuldenmachen schneller als andere, und der Euro schuf hierzu Anreize.

>Europa des 19. Jahrhunderts... Am besten sollten wir auch noch gleich die EU abschaffen

Das ist Propaganda-Unsinn. Das erzählt man uns: Dass Europa von € und EU abhängig sei. Die Realität zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist... Unser geliebtes Europa zerbricht am € und die edle europäische Idee (die echte, also die von Charles de Gaulle formulierte) zerbricht an der EU.

@ littlea

Sicher ist der Euro schuld an der ganzen Überschuldungsorgie. Früher hätten doch Länder wie Zypern und Griechenland keinen Blumentopf an den großen Finanzmärkten borgen können, weil sie einfach nicht die nötige Bonität (Sicherheiten und Produktivität) hatten. Erst durch den Euro kamen sie billig an Geld.

Und als wäre das noch nicht schlimm genug, wurde auch noch die No Bailout Klausel gebrochen. Wobei das eigentlich klar war, denn der Euro ist für die Politik mehr als nur eine Währung, er ist eine Ersatzreligion. Und so geht die Rettung halt munter weiter...

Ich bin für Europa,, aber gegen die aufgeblasene EU und vor allem gegen den Euro, weil die Gemeinschaftswährung halt nicht funktionieren kann bei den vielen innereuropäischen wirtschaftlichen Unterschieden. Der Euro bringt keinen Frieden, nur Verwerfungen.

@ otto normal...

Immer dieses mit Verlaub gesagt blöde Totschlagargument "lasst uns halt gleich ins XX. Jahrhundert zurück..."
Europa war die gesamte zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts auf einem guten Weg. Die Bürger vor allem waren auf diesem Weg, alte Ressentiments schwanden, man lebte gut zusammen. Erst die gewaltsame Gleichmacherei durch die EU und den Euro hat uns mittlerweile an den Punkt gebracht, wo alte Feindschaften aufflammen. Im Jahr 1999 hätte sich kein Mensch träumen lassen, daß Deutsche in Europa wieder als Nazis beschimpft werden könnten. Dafür können wir uns bei den Euro-Träumern bedanken.

@littlea

Dass sich Länder maßlos überschuldet haben ist nicht die Schuld des Euro. Aber der Euro ist schuld, dass Länder nicht mehr gemäß ihrer individuellen Bedürfnisse auf Krisen reagieren können. Eine gemeinsame Währung kann erst in Zonen annähernd gleicher Wirtschaftskonzepte und Vorstellungen funktionieren. Daher werden Sie leider bald enttäuscht feststellen müssen, dass der Euro keine weiteren 10 Jahre existieren wird. Und das wird für ein gemeinsames Europa besser sein. Wenn Sie einmal die Stimmung auf Demonstrationen in Griechenland, Italien, Spanien, Zypern, erlebt haben, dann muss man Merkels Zitat anpassen: "Scheitert der Euro NICHT, scheitert Europa!"

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"und es trifft auch die Kleinen"

Nein, trifft es nicht.
Sparguthaben bis 100000 Euro sind über den Einlagensicherungsfond der Banken abgesichert.

Die Frage ist nur, was die Folgen wären, wenn dieser einspringen muss...

Alles nur ein Pokerspiel

Wir sind im Euroraum so stark verpflochten, dass ein Ausscheiden von irgendein Euroland illusorisch ist. Also keine Bange, der Poker geht in Zypern in die entscheidene Phase und mal sehen wer zuletzt die beste Karte hält.

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Man sollte sich unbedingt vor Augen führen, wer eigentlich für die Finanzkrise verantwortlich ist!
Ja, die Staaten haben enorme Kredite angehäuft und sich damit teilweise überschuldet.
Aber speziell in Zypern und auch in vielen anderen Ländern haben die Banken riskante Wetten mittels Finanzprodukten abgeschlossen und diese verloren.

Folgende Frage: Wer hat diese Wetten gewonnen, wo ist das Geld geblieben?

Und durch den Wettverlust sind die Banken plötzlich nicht mehr in der Lage, den ursprünglichen Besitzern des Geldes (das können einfache Kunden aber auch andere Banken (die wiederum einfache Kunden haben oder sich das Geld woanders geliehen haben) dieses zurückzuzahlen.

Nun haben Staaten, Rettungsfonds etc versucht, diese Banken durch Milliardenbeträge zu "retten".
Und daher liegen nun die ganzen Schulden (denen irgendwo anders der Gegenwert gegenüberstehen muss, siehe oben) bei anderen Institutionen, EZB, EFSF oder wie sie alle heißen.

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