Kommentare

Zypern hat sich also auf der ganzen Linie verzockt

Ich sollte besser sagen, die zypriotische Regierung hat sich auf der ganzen Linie verzockt.

Die Regierung Zyperns hat auf der Insel durch seine Gesetzgebung eine Steueroase geschaffen und das Kapital der Hochfinanz aus allen Herren Ländern angelockt.
Die Rendite auf Zypern war so hoch wie nirgendwo sonst.

Langfristig konnte das Geschäftsmodell nicht aufgehen.
Der Bankensektor auf Zypern muss verkleinert werden. Lasst die Banken pleite gehen.
Es wird Zeit, dass ein eindeutiges Signal an die Finanzindustrie und solche Staaten (die so Bedingungen erst ermöglichen) gesendet wird.

Schlechtes Geld

wirft man eben kein gutes Geld hinterher. In Russland hat man diese Weisheit offensichtlich verstanden.

Zu hoffen bleibt nur, dass man dies in der EU auch in naher Zukunft versteht und von Bankenhilfsprogrammen endlich ablässt, die den einfachen Menschen bisher so gut wie nichts Gutes beschert haben, aber die Menschen innerhalb der EU immer mehr gegeneinander aufbringen.

Was kann zypern denn tun? Es

Was kann zypern denn tun? Es heisst, die müssten sich bewegen.
Unbeteiligte Sparer zu beteiligen, ja universell alle Bankkunden, die ja nicht immer nur Reiche sind, sondern auch Firmen, kann es auch nicht sein. Aber das ist ja vom tisch.

Vorschläge aus Deutschland? Nur meckern der Politiker kann es auch nicht sein. Was ich sonst so höre, von Seehofer, Frau Schawan, klingt gelinde gesagt nach Realitätsverlust.

Fazit:
Zypern wird pleite gehen. Und man scheint es auch darauf ankommen zu lassen, aber versucht so zu tun, als wäre man letztlich nicht schuldig.

Dann bin ich gespannt, wer davon profitiert. Wetten die Reichen werden erneut geschont?

Erpressung

Nun wird Cypern dem €URO-Club androhen*, den € aufzugeben.
Sogleich wird die €-Geld-Quelle tüchtig sprudeln, wie Wir das gewohnt sind.

Für die Insolvenz-Verschleppung Griechenlands folgt die Ketten-Strafe per Fuß!
Nach der Devise, retten die €UROtiker den ersten, müssen auch alle Nachfolger "gerettet" werden!

Warum auch zögern? - Die Deutschen haben doch noch € 15000,oo gespart. - Her damit!
Auch, wenn der Stuhl unserer KanzlerIn im Sept. gewaltig wackeln wird.
Einmal an die Wand gerannt, reicht halt manchem nicht!

Prinzip Island

Island ist das einzige europäische Land, das von sich behaupten kann, mit gewissem Erfolg gegen die Krise angegangen zu sein.

Die taz schreibt: "Island ließ seine Banken pleitegehen, kürzte keine wichtigen Staatsausgaben und rettete seine Bürger.". Weiter heißt es: "Und siehe da – was für deutsche Ohren wie Häresie klingt, hat auf ganzer Linie funktioniert."

Warum wird dieser erwiesenermaßen erfolgreiche Ansatz komplett totgeschwiegen?

Ich muss mich für Dirk Müllers Theorie aussprechen: Europa soll anscheinend zielstrebig und mit böswilligem Vorsatz zugrundegerichtet werden. Die Frage nach dem 'wer' ist Sache der Verschwörungstheoretiker. Die Indizienlast dafür, dass es so ist, ist jedoch erdrückend.

Das ist bestürzend, und wer an Europa und/oder seiner eigenen Zukunft hängt, sollte sich so langsam überlegen, welche Möglichkeiten es gibt, sich zu engagieren.

Zypern ist zum Ball zweier

Zypern ist zum Ball zweier Mächte geworden. Es bleibt spannend. Jedenfalls haben sich die Zyprer keinen Gefallen getan.

Interessante Berichte

Das waren interessante Berichte und Interviews, aber leider voll von Spekulationen. Es bleibt weiter spannend.

Das Problem ist, dass ich beide Seiten verstehen kann. Die EU und die Russen haben wenig Interesse, eine Insel der Steuerhinterzieher zu fördern. Aber Zypern hat nur dieses eine Geschäftsmodell. Würden sie den Wünschen Russlands und der EU folgen und die Banken ähnlich gestalten, wie im Rest Europas, wäre der Vorteil dahin und das Geld weg und Zypern müsste sich mit Tourismus und Fischerei durchschlagen. Natürlich haben Politiker da alles Interesse der Welt, den Status-Quo zu erhalten, ob uns das gefällt oder nicht.

Dumm sind die Russen wirklich nicht

Spielen den Ball einfach zurück. Jetzt hat die EU wieder den schwarzen Peter. Was machen denn nun unsere "Finanzexperten" aus Brüssel&Co? Nachbessern und das Gesicht verlieren oder Zypern Pleite gehen lassen. Ich glaube nicht das Moskau kein Interesse an dem Gas hat aber für einen Gesichtsverlust der EU scheint man "Opfer" bringen zu wollen. Jetzt könnte mindestens ein Tabu gebrochen werden. Entweder man vergreift sich unter Zwang an den Spareinlagen oder man lässt Zypern Pleite gehen.
Es wird sich nun beweisen ob ein Nein auch ein Nein bleibt > Herr Schäuble.
Zypern hat hoch gepokert und scheinbar verloren. Nun müssen Sie zu allem Ja sagen was da noch kommt.
Wie immer hat sich bewiesen das Spekulationen genau so viel wert sind wie die angebliche Stabilität in der EU.

Zyperns Staatspleite.

Kann mir bitte jemand erklären warum ständig von Zyperns Staatspleite geredet wird obwohl die Bankenwelt auf Zypern bankrot ist. Zypern selbst ist doch noch liquide.

Danke in voraus.

Nachvollziehbar!

Russland will sicher schuldenfrei bleiben. Immerhin hat man sich die Lage angesehen und die Möglichkeiten abgewogen.

Da steht Zypern nun wieder am Anfang. Ein wirtschftlicher Zwerg, der einen riesen Finanzsektor aufbauen ließ und bei dem die Politik keine Grenzen beim "zocken" setzte.

Renten von Arbeitern und Angestellten, Krankenschwestern und Altenpflegern anzutasten wäre aus meiner Sicht ein Verbrechen. Gerecht wäre es, wenn die Rentenkasse (oder was auch immer die Zyprioten haben) sich an den Renten des Finanzsektors (je nach Tätigkeit und Position) bedient, um die Miesere auszugleichen. Wer so mit dem Schicksal eines Landes spielt, hat sich die Rente wahrlich nicht verdient.
Ebenfalls sehe ich Regierungen, die solche Auswüchse eines Finanzsektors ermöglichen, als mitschuldig. Die Pesionen mindestens der Minister und Präsidenten der jeweiligen Regierungen sollten ebenfalls um ein paar Abgaben gekürzt werden.

Russland hat kein Interesse

Das ist eine unerwartete Wendung. Wie wird Zypern reagieren?
Die Regierung wollte die hohen Vermögen schonen und bei den sog. Kleinsparern abkassieren. Das war vor den Verhandlungen mit Russland. Nach der Absage Russlands hat jetzt die zypriotische Regierung keinen Grund mehr, die hohen Vermögen zu schonen. Es darf davon ausgegangen werden, dass es sich hierbei zum nicht unerheblichen Teil um russisches Geld handeln wird. Den Bürger Zyperns dürfte das wohl kaum betreffen.
Die Zwangsabgabe ist m. E. also keinesfalls vom Tisch.
Die Banken können nicht ewig geschlossen bleiben. Öffnen die Banken am Tag X, dann wird die Hochfinanz es eilig haben die Gelder aus Zypern abzuziehen und sich eine andere Steueroase suchen.
Das Geschäftsmodell "Steueroase" der zypriotischen Regierung ist folglich beendet. Und die Bürger Zyperns, die auch von den vielen Russen auf Zypern profitiert haben, müssen sich Gedanken machen. Oder gehören die Geschäfte in den guten Lagen gar nicht Zyprioten?

Zypern von Russland über den Tisch gezogen aber EU noch da!

Tatsache ist, das Zypern sich mit Russland gewaltig überschätzt hat! Die Situation wird sich meiner Meinung nach jetzt in den nächsten Tagen beruhigen und das Geld wird sowieso fließen aus Brüssel/Berlin ohne Zugeständnisse der Insel Zypern!

Für mich ist dies mit Zypern der etngültige Beweis, das die Europäische Union nur auf dem Papier besteht und der €uro sowie die gesamte EU eine reine Politische Aktion ist! Es wird niemals ein Vereinigtes Staaten von €ropa geben den wir sind alle einfach viel zu verschieden die Sprache, die Mentalität, von Einheit keine Spur, usw usw schade aber es ist Tatsache!
Und das wichtigste wir haben doch alle begriffen das der €uro nicht funtioniert! Außerdem ist es fast eine Schweinerei (bitte um entschuldigung für den Ausdruck)
Zypern hat in den letzten 10 Jahren jede Menge Geld aus der Eu erhalten und als Dank richten sie ihre Politik Richtung Russland!!!! Unglaublich

Im Gegenzug

sollte man die Banken nun Pleite gehen lassen und die systemrelevanten Zahlungsvorgänge von der EZB steuern lassen.

Geld scheint ja genug da zu sein. Allein die 15 Mrd. aus Russland müssen dann natürlich auch her halten.

Was weg ist, ist weg. So ist das ebend, wenn man sich auch dubiose Geschäfte einläßt bzw. die Gier das Hirn aus schaltet.

Blöd gelaufen!

Leider werden wahrscheinlich nun auch die kleinen Sparer alles verlieren, ihren Ersparnisse, ihre Jobs ... alles.

Dafür ist allein die Zypriotische Regierung verantwortlich. Hätte man die 10 Prozent auf Barvermögen über 100.000 vielleicht doch besser akzeptieren sollen.

Für die meisten Zyprioten wäre das besser gewesen.

Nun hat sich die Regierung verzockt und dafür kann die EU nun wirklich nichts.

@che`87

Zypern hat sich durch seine Geschäftspolitik und sein Handeln selbst in diese Lage gebracht.
Bitte vergessen Sie dies nicht.
Die EU hat einen Fehler gemacht. Wieso wurde so ein Staat, dessen einziges Geschäftsmodell die Schaffung einer Steueroase war, überhaupt in den Euroraum aufgenommen?
Aber was stelle ich die Frage, es wurde jeder Staat unkritisch aufgenommen - Hauptsache der Euroraum wird groß.

Eilmeldung

Zypern tritt als 17. Bundesland der BRD bei.

Es darf davon ausgegangen

Es darf davon ausgegangen werden, dass es sich hierbei zum nicht unerheblichen Teil um russisches Geld handeln wird.

Nicht nur um russisches Geld, hier liegt auch viel Geld aus GB und deutsche Banken sind mit mindestens 6 Mrd. Euro bei. Darf man davon ausgehen, dass der Schuldenschnitt erst kommt, wenn Deutsche Bank und Co
bedient sind?

Keine EU-Steuern zur Schwarzgeldrettung

Es gibt keine unbeteiligten Sparer auf Zypern. Die Bevölkerung hat ihre Regierung gewählt und diese hat sich mit ihrer Bankenpolitik massiv verzockt. Eine Volkswirtschaft, basierend auf Schwarzgeld – Pflege ist auf Dauer nicht stabil. Mit unseren Steuern sollte dieses Schwarzgeld nicht gerettet werden. Insolvenz und Neuanfang, auch auf politischer Ebene.

Noch ein Besucher: Banken- oder Staatspleite?

"Kann mir bitte jemand erklären warum ständig von Zyperns Staatspleite geredet wird obwohl die Bankenwelt auf Zypern bankrot ist. Zypern selbst ist doch noch liquide."

Das ist eine gute Frage und es gibt tatsächlich Wissenschaftler die meinen, dass grundsätzlich der Staat gar nicht davon betroffen ist, sondern tatsächlich nur die Banken.

Indirekt betrifft es aber dann doch den Staat. Wenn er die Banken "retten" wollte, könnte es ihn mitreißen. Wenn das zyprische Bankengeschäft aus dem Land verschwindet, verschwindet auch die größte Einnahme des Staates. Dort werden zwar wenige Steuern bezahlt, aber es werden Steuern bezahlt. Falls dann auch noch die Superreichen die Insel verlassen, machen die Luxus-Geschäfte, die Yachthafen, Restaurants und Clubs ganz schnell dicht.

Die ganze Wirtschaft basiert auf dem Bankenmodell, welches aber der EU und Russland ein Dorn im Auge ist. Sollte die EU ihre Bedingungen durchbringen, wird natürlich das zyprische Geschäftsmodell beschnitten.

Wo bleiben nun die "Anti-Russland-Demos" ??!

So, die Hilfe wurde also nach kürzester Bedenkzeit von Russland dankend abgelehnt. Wo bleiben jetzt nun die Demonstrationen gegen die "bösen Russen" ?

Gegen Merkel, Deutschland und die EU kann man lautstark protestieren, aber jetzt ist Ruhe auf der Strasse....

Gehen langsam die Ideen aus, wo man schnell noch 10-20 Milliarden ohne viel Aufwand und ohne Änderungen am bisherigen System auftreiben könnte? Das wird nicht einfach.

Wer Anderen beim Hinterziehen von Steuern hilft, dabei der Länge nach auf den Bauch knallt, der sollte beim Beantragen von Hilfe anderer (ehrlicher) EU-Steuerzahler ein wenig leiser auftreten.

Vorschlag: man könnte doch die Hilfe "einklagen" in Brüssel: man könnte sich auf das "Gewohnheitsrecht" berufen - man habe sich halt daran gewöhnt, daß wenn man sich verzockt, die Andere gewöhnlich danach die Rechnung bezahlen.

Wäre mal was Neues.

NeDanke: Eilmeldung die Zweite

"Zypern tritt als 17. Bundesland der BRD bei."

Und die BRD tritt als neuer Kanton der Schweiz bei.

den Bären unterschätzt

So ein Diletantismus ist doch wirklich unglaublich, das spottet jeder Beschreibung.

Erst will man finanziell auf der großen Bühne mitspielen, dann politisch, aber in beiden Fällen hat man ein Desaster fabriziert.

kleine Insel großes Ego - aber bestenfalls Rußlands Trittschiene für überkontinentale Politik.

Wie wär's mit Rubel

Vielleicht hätte Zypern anbieten sollen, den Rubel als Währung einzuführen.

@ 9:13 — Gandhismus

"Was ich sonst so höre, von Seehofer, Frau Schawan, klingt gelinde gesagt nach Realitätsverlust."
-> wer issen Frau Schwan und wo äußert die sich noch zur Europapolitik? Hab ich iwas skandalträchtiges verpasst?

Zypern ist nur der Testballon - ACHTUNG!

Man riecht förmlich die Verzweifelung in Brüssel. Selbst den letzten Beton-Ideologen kommt die Götterdämmerung. Barroso und van Rumpuy kündigen vorsorglich schon mal an, 2014 aus den EU-Institutionen ausscheiden zu wollen und signalisieren damit (wie damals Blühm bei der Rentenfrage), dass sie für die fatalen Folgen ihrer Politik keine Verantwortung übernehmen wollen. Nun sucht man nach dem Strohhalm im Währungs-Scherbenhaufen. Kapitalverkehrkontrollen sollen es richten. Damit testet man nun am kleinen Krisenkandidaten Zypern, welchen Zutaten man beachten muss. Denn bald droht gleiches in den meisten Club-Medl-Staaten der Mittelmeerzone. Bereits jetzt gelten seit Monaten in Spanien strikte Barzahlungsverbote für Summen über 2500 Euro. In Italien liegt die Summe sogar bei 1000 Euro. Offiziell soll damit die Steuerhinterziehung bekämpft werden, doch zumindest gleichbedeutend verhindern die Gesetze auch ein Außer-Land-Bringen von Kapital bzw. das Eintauschen in sichere Währungen. ACHTUNG!

Na dann

last Zypern doch mal Pleite gehen.Lieber endlich ein schreckliches Ende als ein Schrecken ohne Ende. Das kann dann auch endlich mal sehr lehrreich sein für den
Zyprischen Kapital Markt.Leider sind die Kleinsparer davon noch viel Härter betroffen als die Großen denn die haben ihr Geld doch schon längst abgezogen.

keine illusionen mehr

man geht ja aus Rußland nicht nur mit leeren Händen, sondern auch als böser Steuerdieb.

Zinserträge einziehen!

Warum sammeln sie nicht die Zinserträge auf allen Konten der letzten drei Jahre ein? Dann haben sie mehr als nur die 6,75 bzw. 9,9%. Die zyprischen Banken haben 5% Zinsen gezahlt. Das ist zwar auch eine Enteignung, lässt aber die Vermögenssubstanz unangetastet. Und zahlen muss jeder nach Vermögensstand, die Lasten sind also eher gerecht verteilt.

Klube

Es kann keine Geld aus Brüssel geben wenn dieses unsägliche Geschäftsmodell in Zypern nicht zerschlagen wird! Und wenn man das Risiko einer Staatspleite nicht beim kleinen Zypern eingehen kann - wann dann?

Ich denke die Märkte werden weltweit eher gelassen reagieren sollte es so kommen, denn zum einen ist Zypern einfach zu klein und zum anderen weiß jeder, dass es nicht am mangelnden Willen der EU lag zu helfen, sondern dass Zypern sehenden Auges ins eigene Verderben gerannt ist. Man kann niemanden Helfen der die Hilfe nicht will!

Und es hätte das gute, dass am daraus resultierenden Elend der Menschen in Zypern die Menschen in anderen Krisenländern erkennen könnten, dass sie mit ihren Hilfsprogrammen immer noch relativ gut dran sind! Zumindest im Vergleich zu einem Staatsbankrott!

Gerade bei Neuwahlen in Italien könnte so manch einer seine Wahlentscheidung nochmal überdenken wenn er in Zypern sieht, was die Alternative zum Sparkurs der Monti-Regierung ist!

@ 10:02 — Trecker

alles bloß das nicht! Schonung des Rachenraumes!

Bankenrettung ist in der Masse

Rettung des Kapitals Wohlhabener - daher ist die Bankenrettung ansich schon irgendwie schräg.

Sollen doch erstmal die Aktionäre und Vorstände ihre Banken retten. Wenn die das nicht können ... müssen diese Privatunternehmen ebend pleite gehen, das ist Marktwirtschaft und wird ja in den USA auch in der Regel so gehandhabt.

Systemrelevante Prozesse können auch unabhängig von den Privatbanken abgewickelt werden, dazu braucht es keine Hilfe.

Immer wieder Gewinne zu privatisieren Verluste zu sozialisieren geht ebend auch nicht.

Sind die Banken Pleite - ist die Kohle weg. So einfach ist das im Prinzip, wie bei jeder anderen Unternehmenspleite auch.

Das Wirtschaftssystem Zyperns kann problemlos durch die EU gestützt werden. Dafür braucht es keine Bankenrettung.

Das Volk wollte das Gezocke der Regierung - jetzt wird es alles verlieren.

Da haben genug Russen von Zypern

sehr profitiert. Wenn es nun aber darum geht, diesem Land zu helfen, wollen sie nichts davon wissen.
Die Troika darf sich nicht erpressen lassen, denn dann nimmt dieses perverse Bankenrettungssystem nie ein Ende. Die EU sollte wie im Fall Islands verfahren und Banken, welche in Schieflage geraten sind, pleite gehen lassen.
Ich kann die zyprischen Normalbürger sowieso nicht verstehen. Mit der Zwangsabgabe kommen sie viel besser weg, weil dann auch die reichen Russen abgeben müssen. Mit dem Solidaritätspaket werden dann in naher Zeit die Renten gekürzt, was den Leuten sicher nicht gefallen wird. Die reichen Russenprofiteure kommen aber ungeschoren davon.

Sind die Zyprioter wirklich

Sind die Zyprioter wirklich so dumm und naiv?
Oder wollen die nicht?

Die EU sollte die lehren daraus ziehen und die Kreditzusage zurückziehen, auch wenn Zypern die geforderten 5,8 Mio EUR doch noch aufbringen sollte.
Die Geschäftsgrundlage ist einfach erloschen.
Zypern hat zu hoch gepokert!
Wir brauchen kein Zypern!

was nun ?

wer sich den euro erlogen hat, soll nun die zeche alleine bezahlen..........
die politiker wussten das und trotzdem wollten sie diese schwachen länder im euro haben. wo sind diese heute mit ihrer meinung und mit ihrer verantwortung ?

Brandmauer und Exempel

Sollten die Zyprioten nicht zur Vernunft kommen und gemeinsam mit uns einen Weg beschreiten, der ihnen zumutbare Opfer auferlegt, dann kann es nur eine Konsequenz geben: Eine finanzielle und politische Brandmauer um Zypern errichten und ein Exempel statuieren. Dann muss Zypern in den Bankrott marschieren und aus dem Euro-Raum entfernt werden. Danach wird dort ein Wiederaufbau notwendig sein, an dem wir uns gern beteiligen können. Aber wenn die Zyprioten und Russen, um deren Geld es ja eigentlich geht, nicht wirklich zu Opfern bereit sein sollten, warum sollten wir es denn sein?

Diese Konsequenz wäre auch ein Zeichen an andere: Solidarität ist keine Einbahnstrasse! Und man beisst nicht die Hand, die einen füttert.

Zypern ist ohnehin ein nur mäßig solidarischer Mitgliedstaat und entgegen der damaligen Beschlusslage der EU überhaupt erst in die EU aufgenommen worden, unter Ausschluss des türkischen Inselteiles. Klärt die Menschen dort auf und dann mögen sie entscheiden. So oder so.

größte Einnahmequelle?

Für mich waren Einnahmequellen bisher immer etwas, aus dem ich etwas einnehme - und zwar nachhaltig. Wenn ich stattdessen soviel Geld urplötzlich in eben diese Quelle hineinschießen muss, dass es meine eigene Existenz bedroht oder vernichtet, ist das für mich ein Widerspruch. Begreifen das die Zyprer nicht?

Ergo: die s.g. "größte Einnahmequelle", an der v.a. der zyprische Regierungschef festhalten will, gehört schnellstens trocken gelegt oder besser gesagt: trocken gelassen. Der Staat sollte sich aus der Pleite seiner Banken raushalten, will er nicht mit untergehen. Oder sind Banken immer noch wichtiger als die Staaten selbst? Sind die Menschen in der EU nur dazu da, den Banken zu dienen?

Schade, dass die Finanzminister des Euros damals nicht ihre Hausaufgaben gemacht haben ... und offenbar auch nicht bereit sind, dazuzulernen. So gefährden sie zunehmend den Zusammenhalt in der EU - und das, wo ich mich als Europäer verstehe.

@Hansi2012

Wir brauchen vor allem keine Zocker, die uns bereits dadurch geschadet haben, dass sie die Steuereinnahmen in der EU gemindert haben.

Ein Problem mehr

tja, das Machtbewußtsein der Russen ...
Warum noch mit Zypern sprechen, sie verhandeln mit der EU.

Das hätte wir uns sparen können, wer hat denn Interesse Russland für seine Milliarden auf Zyperns Banken noch strategische Zugeständnisse zu machen.

Und um strategische Fragen muss es ja gehen, wenn man sich mit der EU an einen Tisch setzt versucht man doch mehr rauszuholen als nur zyperns banken betreffende Summen.

Einfache Rechnung

Wer 2010 sein Geld in Zypern angelegt hat, steht nach der Abgabe von 9,9% genauso gut da, wie jemand, der es in Deutschland angelegt hat. So grass sind dort die Zinsen gewesen!

Die Zyprioten tun mir Leid... wegen ihrer kaum zu überbietenden Dummheit.
Malen die jetzt eigentlich Putin mit Stalinbart anstatt Mal ein Gramm Eigenverantwortung zu übernehmen?

Nur noch Zocker am Ruder??

Irgendwie ist das ganze nur noch erbärmlich! Die in Zypern dachten sie könnten weiter wursteln wie gehabt, also ob nichts wäre. Und die EU entpuppt sich als Schwindlerbande, da sie nicht den Zypern auf die Finger geklopft haben wegen den Griff nach den Spareinlagen der Kleinsparer. Wie war der Spruch von Mutti "Die Spareinlagen bis 100000€ sind sicher" naja wer soll das jetzt noch glauben, dazu wo der Schäuble meinte "sie müßten das am Wochenende machen, damit der Sparer davon nichts weiß" besser hätte man den Finanzmarkt EU nicht torpedieren können. Denn nach solchen Sprüchen wer soll da noch vertrauensvoll Geld in der EU anlegen wenn man damit rechnen muß das bei einer Nacht und Nebel Aktion, es in Haftung genommen wird um zockende Banken zu retten? Die EU versenkt sich gerade selber!

Protreste sind merkwürdig

ich frage mich, an wen sich die Proteste eigentlich richten: An die EU? die eigene Regierung?

Die eigene Regierung hat gezockt und nun eine beispiellose Bauchlandung hingelegt.

Die EU steht in Form der EZB noch immer bereit, um zu helfen.

Die Banken Zyperns sind Privatunternehmen, die den Schlamasel verursacht haben.

Also an wen richten sich jetzt die Forderungen?

Das Volk wollte den Kompromiss der EU nicht, das sollte man ernst nehmen. Die Russen wollen nicht helfen - dumm gelaufen.

Die EZB wird helfen, damit die Bürger überhaupt wieder an Geld kommen, gleichzeitig aber natürlich dafür sorgen, dass es zu keiner Kapitalflucht kommt... also das was man auch in Griechenland hätte tun müssen.

Die Banken müssen pleite gehen. Die Aktionäre alles verlieren - so wie es bei jeder Bankpleite hätte sein müssen. Im Prinzip ganz einfach!

Die Russen haben lange profitiert - sie werden jetzt viel verlieren, aber das kann und dard nicht das Problem der Europäischen Steuerzahler sein.

ja und nun??

ja und nun??

Opportunismus pur

Interessant dass die Politik bislang immer erst dann gegen Misswirtschaft vorging, wenn es zur Krise kam, und das Veränderungen ihrerseits bedurft hätte (Einfluss auf die hohen Zinsen in Zypern hätte man schon lange nehmen können als EU).

Und jetzt wollen sie Einfluss nehmen gegen die Beteiligung der Renten. Es hört sich nach einer Materialschlacht der "Zurschaustellung von Opportunismus" an, bei der auch die kommende Bundestagswahl eine Rolle spielt. Das Thema Rente ist plötzlich interessanter, als das "Nein zu der Beteiligung der Sparkonten.

Es ist so lächerlich geworden, und so offensichtlich, diese ganze Show und Kirmes. War nicht jüngst von Clowns die Rede? Man sollte das auf die deutsche Politik beziehen aber auch auf die europäische Obskurität der ganzen Euro-Rettung.

Man sagt, es würde schlimmer kommen, wenn man den Euro neuordnet. Die Verweigerung der Realität, wie schlimm es mit Euro kommt, ist unfassbar.

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Ich finde, dass der Vergleich Bank und normales Unternehmen ein wenig hinkt.
Wenn ich Aktien kaufe und das Unternehmen geht pleite, kalr, dann ist alles weg.

Wenn ich ein Konto bei einer Bank habe und diese geht pleite und alles wäre weg (was ja nicht so ist - Einlagensicherungsfond), dann wäre das Ergebnis vielleicht für mich das gleiche.

ABER: Heutzutage hat man ohne ein Konto eigentlich keine Chance. Keine Wohnung, keine Job, man kann eigentlich fast nichts kaufen, kein Auto anmelden und und und.
Mit anderen Worten: Ich bin gezwungen, ein Konto zu besitzen.

Und wenn dann plötzlich mein Guthaben eingefroren wird oder mir ein Teil meines Guthabens abgezogen wird, um die Bank oder was auch immer zu retten, dannist das einfach nicht in Ordnung, da ich ja nicht aus freien Stücken mein Geld "angelegt" habe.

@ MR Enigma - Gewinn privatisieren, kosten sozialisiserne in Zyp

ich bitte Sie das ist ja haarsträubend wie Sie da Ihre Floskeln runterbeten.

"Sollen doch erstmal die Aktionäre und Vorstände ihre Banken retten"
-> mit insgesamt vllt 200 Millinnen retten Sie kein 200 Milliarden Bankhaus!

"wird ja in den USA auch in der Regel so gehandhabt."
-> in der Regel ja, wir haben aber Krise. Da wird das auch in den USA mitunter anders gehandhabt.

"Immer wieder Gewinne zu privatisieren Verluste zu sozialisieren geht ebend auch nicht."
-> In Zypern wurden Gewinne jahrelang sozialisiert und in Form von Guthabenverzinsung und Steuersätzen an die ganz ganz Kleinen weitergegeben.

"Das Wirtschaftssystem Zyperns kann problemlos durch die EU gestützt werden. Dafür braucht es keine Bankenrettung."
-> das DARF es aber auch nur, wenn ein tragfähiger Haushalt auf die Beine gestellt wird, wie sieht der auf dieser Insel wohl ohne Banken aus?

Da kann man mal sehen!

Hoffentlich kapieren alle Politiker, die glauben, wenn sie dem Kapital den roten Teppich ausrollen, würde ihr Land florieren, dass das Gegenteil der Fall ist: sie ruinieren ihr eigenes Land. Denn wenn das Grün abgefressen ist, fliegt der Schwarm weiter und zurück bleibt eine kahlgefressene Dürre.

@Sterntaucher

"Brandmauer und Exempel"
Glauben Sie wirklich das löst das wahre Problem? Zypern ist nicht Systemrelevat genug um wirkliche Veränderungen auszulösen. Glauben Sie wirklich das keiner wusste was da vorgeht, das keine wusste das Griechenland und Zypern gemogelt haben bei der Aufnahme in die EU. Das wird uns erzählt und wir glauben es allzu gerne um eine Erklärung zu haben. Wenn es unsere Politiker nicht "wussten" die Wirtschaft wusste es mit Sicherheit. Zypern wird jetzt bestraft und das Geld der Anleger wird abgeschrieben. Egal ob auch deutsche Banken daran beteiligt waren. Wir stehen vor Wahlen und angebliche 6 Milliarden der Deutschen Bank zu "opfern" um damit nicht dem Wählervolk weiter Hilfspakete verkünden zu müssen ist wahrscheinlich billiger als bei einer Wahlniederlage und einem Linksruck eine extreme Regulierung der Banken zu riskieren. Na ja bei SPD und Grünen + Linksruck muss ich auch etwas schmunzeln.

Kapitalflucht @MrEnigma

Schönes Stichwort: Es müssen endlich alle begreifen, was es heißen kann, wenn man mit seinem Kapital (in Steueroasen) flieht.

Kasperletheater

Den Russen will die EU Zypern nicht überlassen. Das wäre wirtschaftlich schon ein Desaster. Aber die Signalwirkung eines Austritts wäre katastrophal. Der Bankrun läuft ja bereits, siehe Spanien und Griechenland.
Und ein richtiger Bankrott geht auch nicht, nicht nur deutsche Banken würde dies schwer Treffen und die Auswirkungen auf ihren Heimatmärkten folgten umso schneller.
Die EU (BRD) wird zahlen, und es als Erfolg vermelden.
Ob Merkel die EU retten kann, wird immer zweifelhafter. Jedoch die massive Geldentwertung wird kommen, direkt oder durch die Hintertür.
Der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken kann man wirklich nicht verlangen.

Zypern hat keine Industrie.

Zypern hat keine Industrie. Das Einkommen vom Tourismus ist wenig und gibt den Menschen nur fuer ein paar Monaten Arbeit. Zypern hat versucht auslaendische Firmen zu ermutigen in Zypern ihre Arbeit zu erledigen, damit die Arbeitslosigkeit niedriger wird. Unter diesen Firmen sind auch deutsche Firmen .Die Presse in Deutschland hat versucht Zypern als ein Paradis des schwarzen Geldes zu presaentieren. Leider wollen die " Perfekten Europaer " das Gas und das Oel von Zypern via der Tuerkei haben. Es ist ihnen guenstiger.

Geschäftsmodell, Zocken

mondfee schrieb:
"Langfristig konnte das Geschäftsmodell nicht aufgehen"
In Luxemburg funktioniert es seit Ewigkeiten und niemand in der EU tut was dagegen.

Zum Thema Zocken: Man kann den Zyprioten alles mögliche vorwerfen, wahrlich waren sie nie die besten Europäer, haben immer engstirnig ihre nationalistischen Interessen verfolgt.
Doch Zocken kann man ihnen und ihren Banken eigentlich nicht vorwerfen. Im Gegensatz zu Irland, dessen Geschäftsmodell Zockerparadies hieß. In Zypern war man zwar Steueroase, die Banken haben aber mit griechischen Staatsanleihen eine damals eher als konservativ geltende Anlagestrategie verfolgt, mit geringeren Renditen,als sie die Deutsche Bank anstrebte.

@9:43 — Noch ein Besucher

"Kann mir bitte jemand erklären warum ständig von Zyperns Staatspleite geredet wird obwohl die Bankenwelt auf Zypern bankrot ist. Zypern selbst ist doch noch liquide."

Spätestens wenn der Staat sämtlichen "Kleinsparern" ihre Einlagen bis 100T € erstetzen muss, weil die Banken pleite gehen, ist der Staat pleite.

Die Russen sind nicht dumm.

Im Gegensatz zur deutschen Regierung vertreten die Russen ihre eigenen Interessen nachdrücklich.
Wir sollten davon ausgehen, dass kein russisches Geld verloren geht. Und wenn doch, dann wird der anschliessende Preis deutlich höher ausfallen, als der "Verlust".
z.B. können die Gaspreise nach Westeuropa ausserplanmäßig 10% steigen.
Komme mir keiner mit Verträgen. Die werden in der EU reihenweise gebrochen und die haben die Russen in Zypern auch.

Den freundlichen Onkel spielen und sich dafür noch beschimpfen lassen, das machen nur Deutsche.

@ 10:51 — DerStaat

das ist banal, so ist das Leben eben, sie können sich auch nicht mehr mit Jagen und Sammeln ernähren ... trotzdem verhungern Sie in dieser Gesellschaft nicht.

Die EU hätte längst Einfluss nehmen können ?

Nein, sie ist ja keine Regierung sondern ein Lobby-Verein mit manchmal recht kuriosen Prioritäten.
Dass sie keine Regierung ist, liegt daran, dass die Mitgliedsregierungen keine Über-Regierung wollen. In der €-Krise hat sie noch nie regiert sondern immer erpresst mit Hilfe der Weltbank und mit Geld, das sie nicht hat, komisches System.

Phonomatic: Schelte auf MrEnigma und Sozialisierung

Ihre Schelte in Richtung MrEnigma und seine Aussage der Verlustsozialisierung ist teilweise begründet, aber insgesamt hat MrEnigma Recht.

Bitte lesen Sie dazu den marikanischen Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, der 40 Jahre lang die Ungleichheit aus Sicht der Wirtschaftswissenschaften erforscht hat. In seinen Werken nennt er diesen Vorgang "rent seeking", aber es beschreibt im Grunde die weltweite erfolgreiche Installierung von Systemen, bei denen leistungslos Geld von der Mehrheit auf Wenige transferiert wird. Das funktioniert am besten im Finanzsystem und noch besser in Krisen mit sogenannten "Rettungsaktionen".

Seine Werke sind voll von Beispielen und Statistiken.

Wir sollten alle vielmehr lesen und andere Quellen als nur die Medien und unsere Überzeugung / Ideologie als Grundlage unseres Handelns nutzen.

Russland pokert

Natürlich haben die Russen ein massives Interesse daran, dass die zypriotischen Banken nicht pleite gehen. Dann wären Einlagen von russischen Großkonzernen wie Gazprom flöten, aber auch die einzelner mächtiger und reicher Russen. Würde mich nicht überraschen, wenn auch hochrangige Parteikader dabei wären.
Warum also bewegt sich Russland nicht?
Warum sollten Sie? Warum jetzt schon? Der Übernahmepreis der beiden angeschlagenen Banken sinkt stündlich. Letztlich werden sie für nen Appel und ein Ei über den Ladentisch gehen, die Kleinanleger sind ihr Geld los und die Grossen teilen sich den Rest. So funktioniert russisches Roulette.

@9:47 — bonaqa79

"Und das wichtigste wir haben doch alle begriffen das der €uro nicht funtioniert!"

Ach nein? Gerade an der jetzigen Situation sieht man doch, dass er sehr gut funktioniert.

Es fehlen 17 Mrd. €. Die fehlen überhaupt nur deswegen, weil der Staat nicht ständig beliebig viel neues Geld drucken kann. Man kann sich also grob ausrechnen, welcher Inflation die Ersparnisse der Zyprioten unterlegen wären, wenn der Staat so könnte, wie er wollte.

Jetzt streitet man sich über vergleichsweise lächerliche 7% Verlust, die Kontostände bleiben aber zunächst stabil, weil die Gemeinschaft trägt. OHNE Euro hätte eine schleichende Inflation bzw. eine kriesenbedingte drastische Abwertung die Ersparnisse längst aufgefressen.

Für einfache Bürger sind stabile Preise und eine geringe Inflation immer besser.

@ 10:51 — Gandhismus

also Zypern hat dieses Gepoker begonnen, da jetzt iwem Opportunismus draus zu machen ist doch unehrlich. Es sind wenn alle gleich opportunistisch, es bleibt ja auch nichts anderes übrig -> gametheory

Am Ende wird die EU wieder kräftig draufzahlen, aber Sie werden weiterhin so argumentieren als würde die EU die anderen Staaten ausnehmen.

Dabei ist doch offensichtlich, dass es allen Ländern so gut mit dem Euro geht, dass keines, egal wie hoch der Druck von der Strasse oder der Druck der Reformpakete war, den Währungsraum von sich aus verlassen hat. Genausowenig wird Großbritannien die EU verlassen.

27 Länder teilen sich dort in einen Budgetrahmen der halb so groß ist wie Deutschland und an alle nach Absprache der gemeinsamen interessen verteilt wird.

Wer da drin den Teufel sieht dem ist nicht mehr zu helfen.

Ist es russischer Anstand?

.
Während sich die €kraten also faktisch einmal wieder auf den Pfad von Rechtsbruch (No-Bail-Out), Insolvenzverschleppung (ZY ist bekanntermaßen nicht in der Lage ab Mai seien Gläubiger zu bedienen) und Untreue (Ausländ. Steuerzahler werden mit Sicherheit Geld verlieren, so wie D auch schon im Falle von GR (HRE!)) begeben werden, lehnt es Russland, trotz des häufig so stark beschworenen "strategischen Interesses" ab, Steuerzahlergelder zu verbrennen und gute Rubel schlechten hinterherzuwerfen.

So unbeschwert kann man entscheiden, wenn man souverän und nicht durch den € in einer Untergangsgemeinschaft aneinandergekettet ist.

Wäre Russland als "gelenkte Demokratie" im Vergleich zu €kratistan nicht wesentlich schlimmer, so könnte man fast glauben, dass hinter der Ablehnung so etwas wie Anstand und Verantwortungsbewusstsein gegenüber dessen Bürgern steht.

Ich hoffe, die zyprische Regierung und auch das

Volk kommt noch zur Besinnung und akzeptiert die Zwangsabgaben. Infolge der höheren Zinsen haben auch Kleinsparer profitiert. Für einen Neuanfang müssen eben Alle für Opfer bereit sein.
Ein "weiter so" wie bisher ist nicht mehr, weder in Zypern, Griechenland, Italien noch Spanien. Wann kapieren das die Leute endlich?

@DerStaat

Richtig. Ohne Konten kommt heutzutage niemand mehr aus, zumindest in unseren Breiten. Aber wenn ich über meine Konten, meine niedrigen Steuersätze usw. usf. an dem Profit der Zocker-Banken profitiere, muss ich dann nicht auch bereit sein, einen Teil der Verluste mit zu tragen?! Vielleicht ist der Rettungsplan nicht vollständig gerecht gewesen, möglicherweise hätte man die "Kleinen" mehr schonen sollen und die großen Zocker mehr beteiligen, aber was ist denn die Alternative? Jetzt die Rentner zu schröpfen?

Wenn ich die Protestierer in Zypern höre, dann habe ich den Eindruck, dass sie schlicht erwarten, dass Deutschland für alles aufkommt. Pustekuchen. Das wird nicht geschehen.

Ich bin für Hilfen und für die Vermeidung unzumutbarer Härten, aber nicht zum Nulltarif. Auch die Zyprioten müssen nennenswerte Opfer bringen, besonders die Kunden der Banken, die Profiteure des bisherigen Systems. Wer 25.000 Euro auf dem Konto hat, der ist nicht arm. Und wenn davon keine 10% fehlen auch nicht.

@ladycat

"Da haben genug Russen von Zypern sehr profitiert. Wenn es nun aber darum geht, diesem Land zu helfen, wollen sie nichts davon wissen."

Das klingt ja fast nach Ausbeutung. Vielleicht informieren Sie sich aber mal etwas genauer. Es gibt zwar einen ordentlichen Anteil Russen auf der Insel und auch deren Geld in den Banken Zypern. Spitzenreiter sind sie aber nicht. Deutsche, Franzosen oder Briten haben mittlerweile längst die vermeintlich günstigen Bedingungen erkannt. Auch deutsche Finanzdienstleister tummeln sich mitten drin. Zypern hat mit uns zusammen eine Währungsunion und sind in der EU. Warum sollte ein solides schuldenfreies Russland sich hier einbringen, wenn es nichts davon hat. Die Reichen aus Russland handelten auf eigenes Risiko. Soll die EU erst einmal den Finanzsektor besser regeln. Dann wird weniger gezockt.

Zypern's Regierung hat sich selbst in diese Situation gebracht.

Es ist doch logisch, dass die EU eine Eigenbeteiligung Zyperns an dem "Rettungsschirm" verlangt. Durch die geplante Inanspruchnahme der Bankkonten ist der Widerspruch der Bevölkerung angefacht worden. Sicherlich wollte man damit die EU erpressen. Aber was Griechenland, wenigstens teilweise, gelungen ist, ist bei Zypern gescheitert.
Die zypriotischen Politikern haben aber geschickt den Volkszorn von sich auf die EU, mit Schwerpunkt auf Deutschland, abgelenkt.
Wie heisst es so schön bei "Monopoli"?
"Gehe zurück auf Anfang?"
Da steht die Regierung von Zypern jetzt, während die Geier (Russland) schon über dem Land kreisen.

@ 11:17 — Trecker

Vom "marikanischen Nobelpreisträger Joseph Stiglitz" habe ich bereits gehört, auch einge seiner Aussagen kenne ich aus Dokus, ich teile Sie aber nicht in jedem Falle, sondern sehe darin bestimmte negative Aspekte einer sich insgesamt aber doch verbessernden Zivilisation. Womnöglich ist da ja ein entscheidender Unterschied unserer Sichtweisen :-)

Ich denke dass unser Europa auf bereits 400 Jahren Entwicklung der Marktwirtschaft und des Welthandel beruht, in denen es zwar immer wieder auch schlimme Krisen gab, aber der Lebensstandard kontinuierlich stieg.

Wenn ich die Bankenregulierung der Regierung betrachte, finde ich sind das recht weitreichende Schritte. Zudem erachte ich ESM und EFSF als auf Dauer sehr wirksame Institutionen, die so manchen Crash im Vorfeld abfangen werden, wenn Sie aus der momentanen Dauerauslastung rauskommen (4-8 Jahre m.E.)

Es sind eben nur Krisenmechanismen die auch nur dann zeitweilig anspringen dürfen, wenn eine Besserung darstellbar ist.

Das ist absurd!

Schon das Versprechen vergessen, wo zu gesichert wird das die Spareinlagen bis 100000€ geschützt sind?
Durch den Griff nach den Spareinlagen der Kleinsparer, hat sich die EU unglaubwürdig gemacht. Also ob es nicht schlimm genug sei daß, das Vertrauen in den Banken hin ist, jetzt kommt der Vertrauensverlust in die Regierungen hinzu. Das wird zur Folge haben das es eine sehr große Kapitalabwanderung aus der EU geben wird. Denn man kann die Versprechungen nicht mehr Vertrauen schenken.

@11:27 — HartAberWahr

Insolvenzverschleppung:

Hat Zypern jetzt gegen die Insolvenzordnung verstoßen? Wusste gar nicht, dass der Staat Zypern deutschem Recht unterliegt?

"No-Bail-Out" (geregelt in Art. 125 AEU-Vertrag, bitte mal lesen!):

So sind ganz normale allgemeine Haftungsausschlüsse formuliert, wie sie überall zu finden sind. OHNE Art. 125 wäre es ggf. möglich, aus dem Staatenbund eine Haftung abzuleiten und Verbindlichkeiten eines Mitgliedes von der Gemeinschaft einzuklagen. Ein allgemeiner Haftungsauschluss musste also her.

Art. 125 ist nicht dazu gedacht, die Mitglieder daran zu hinderen, sich gegenseitig zu unterstützen, wenn sie das wollen. Nicht nur juristisch besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen "haften nicht" und "dürfen nicht haften".

€-Gegner versuchen immerwieder aus Art. 125 ein Bail-Out-Verbot abzuleiten, dazu hätte er aber anders formuliert sein müssen.

Das soll jemand

Das soll jemand verstehen...... Ein EU-Mitgliedsland kann also nicht unter dem Preis eines Stuttgarter Bahnhofs "gerettet" werden. Und ich dummer Wähler dachte stets der X-Milliardenschwere Monopolyrettungsfond sei genau zu diesem Zweck gedacht. Vielleicht profitieren die anderen feinen Mitgliedsstaaten doch eher von der Krise, wenn Zypern erstmal seine Infrastruktur privatisieren darf....

dieses Gerücht wurde von den V-Männer der deutschen Medien ...

...verbreitet.

Genauso Gut können jetzt andere ökologische Gesellschaften Deutschland wegen unserer Schwerindustrie Umweltverschmutzung im großen Stil vorwerfen und frisches Geld verweigern. Mal sehen wie sich die Bundesregierung dann bewegt wenn es heißt pro Kopf 30.000 EURO Neuverschuldung für 2013 trotz Schuldenbremse...Das Hilterbärtchen passt uns wunderbar!

Stiglitz versus Phonomatic

"Vom amarikanischen Nobelpreisträger Joseph Stiglitz habe ich bereits gehört, auch einge seiner Aussagen kenne ich aus Dokus, ich teile Sie aber nicht in jedem Falle, sondern sehe darin bestimmte negative Aspekte..."

Der größte Teil seiner Werke beschreibt statistisch die Zunahme von Ungleichverteilung, die gerade in den USA sehr dramatisch ist, schlimmer als z.B. in Deutschland, aber nicht so schlimm, wie in einigen lateinamerikanischen Ländern.

Ich weiß nicht, wie man statistische Fakten "nicht teilen" kann. Das erinnert mich an die Realitätsverweigerung der Regierung beim deutschen Armutsbericht.

Die Ungleichheit wächst und es gibt dafür Mechanismen. Punkt. Fakt. Das können wir nicht ideologisch wegreden, weil wir anderer Meinung sind.

Lesen Sie es bitte und machen Sie sich nicht eine Meinung aus Interviews oder kurzen Erwähnungen des Autors in einer Reportage, die gerne mal mit persönlichen Meinungen gespickt sind, bei einem Thema, das man objektiv betrachten muss.

lieber Mitforist, das Geschäftsmodell Zyperns hat nicht versagt

Die Menschen haben solide gewirtschaftet bis Merkel die EU-Länder in den Ruin trieb. Nun werden alle EU-Länder wegen Merkels Fehlentscheidung des Austeritätszwang ihre Ausgaben reduzieren und Bankrott gehen. Zypern wurde mitgerissen weil Merkel Griechenland zu Schuldenschnitt zwang. Alle auf diesem Planeten verstehen die Zusammenhänge nur in Deutschland verbietet die Alternativlosigkeit die Bildung einer eigenen Meinung. Wenn jemand alle Abnehmer der deutschen Industrie zum Bankrott führt dann stehen Waren im Wert von mehreren milliarden EURO in Deutschland die keiner kaufen kann. So was ähnliches haben die Volksvertreter Deutschlands mit der zyprischen Wirtschaft gemacht. Die Zyprer werden wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen, ja wenn die Bedingungen aus Berlin nicht akzeptieren. Die Bedingungen sind einer Knechtschaft würdig. Um deutsche Banken vom Verlust zu retten, wird der Bürger in Zypern erpresst noch mehr Kredite zu nehmen und die vorhandenen sofort und inbar zu begleichen

ich kann es nicht mehr hören...

...soviele niveaulose Kommentare! Ständig wird auch auf den kleinen Mann in Zypern geschimpft der in Zypern jahrelang hohe Zinsen bekommen,wo bitte soll man den sein Konto haben,wenn nicht in dem Land wo man lebt? Und übrigens ein großer Teil der Bevölkerung hätte und hat kein Problem von seinen Konto 6.7 oder 10.0 Prozent abzugeben! Leider hört man nur die wenigen die laut gegen alles protestieren!die Zyprioten sind sehr verärgert mit ihrem Politikern,die mit Europa spielen und nicht fähig sind eine Entscheidung zu treffen....

@ henry.berlin

"Renten von Arbeitern und Angestellten, Krankenschwestern und Altenpflegern anzutasten wäre aus meiner Sicht ein Verbrechen."

Aber genau das wird doch in den Ländern wie Griechenland, Spanien und auch bei uns tagtäglich praktiziert. Stichwort Lohndumping. Geld kann eben nur einmal ausgegeben werden. Und jetzt raten sie mal für wen. Die verantwortlichen Gestalten bereiten sich schon mal auf ihr Leben nach der Politik vor. Wie das praktisch aussieht, zeigen doch Schröder, Clement und Riester.

EU hat nach den Spareinlagen gegriffen?

Habe ich was verpasst, lieber @Plumps?

Bisher war mein Kenntnisstand, dass die EU eine Selbstebteiligung von 6 Mrd. € am "Rettungsschirm" verlagt hat. Vorschriften, wie das Geld aufzubringen sei, wurden meines Erachtens der zypriotischen Regierung nicht gemacht.
Habe ich etwas übersehen? Sie könnten mir mit einem Hinweis helfen.
Herzlich, Paul

- WER MIT DEM FEUER SPIELT-

wer zockt, kann verlieren oder gewinnen !!
Jeder ist für sein eigenes Tun verantwortlich, warum sollen denn dann die anderen bluten ??
Jetzt gehören endlich mal Nägel mit Köpfen gemacht und lasst dieses Land absaufen, wer real gewirtschaftet hat kommt über die Runden, doch dieses ewige geplänkel geht einem auf deutsch gesagt langsam auf den S... !!
Wenn andere Banken der EU ebenso Ihre Finger im Spiel haben -selber Schuld-.
Wer Misswirtschaft, Profitgier, Geldwäsche usw. betreibt und sogar fördert, gehört aus einem Verbund, in dem sich die anderen daran halten hinausbefördert.!!
Jeder -normal denkende- muss doch wissen, das was ich habe kann ich ausgeben !!
Unser Staat wäre ja auch schon Bankrott wenn es nach dem Geld ginge, - jeden privaten hätten die BANKEN längst zum Teufel gejagt.
Und wenn die anderen EU-STAATEN nicht auch die Finger im -SPIEL der GIER- haben, was haben Sie denn zu befürchten ??
Im Leben, ist das halt mal so, wer hoch steigt, kann eben auch tief fallen-NEUBEGINN-

@ Trecker - bei vollem Respekt vor den Wirtschaftswissenschaften

"Ich weiß nicht, wie man statistische Fakten "nicht teilen" kann."

-> Ich sehe mich in keinem Widerspruch mit Herrn Stiglitz, seine Theorien aber nicht apostolische Wahrheiten sondern Wirtschaftstheorien.

Herr Stiglitz ist ein Ökonomieprofessor, dafür hat er seinen Nobelpreis, und das mag die Grenze zur Politik berühren, ist und bleibt doch aber maximalst einen Aspekt der politischen Realität.

Ökonomische Thesen sind doch kein Ersatz für den gesunden Menschenverstand der diese auf unterschiedlichen Ebenen einzuordnen und zu gewichten weiß.

Das wahre Gesicht der zyprischen Regierung

Mit ihrem letzten Vorschlag, der darin besteht, unter anderem die Rentenkassen anzuzapfen, zeigt die zyprische Regierung, worum es ihr wirklich geht, nämlich das eigene zweifelhafte Geschäftsmodell aufrecht zu erhalten, nach Möglichkeit finanziert von den anderen Ländern der Eurozone, insbesondere Deutschland.

Übrigens kam der Gedanke einer Freistellung der Kleinsparer unter anderem von der deutschen Delegation in der Eurogruppe. Dazu hätte man aber die Abgabe der Großanleger auf einen zweistelligen Prozentbereich hochfahren müssen, was von der zyprischen Delegation abgelehnt wurde, um diese nicht zu verprellen. Auch die Einführung einer Finanztransaktionssteuer war für Zypern von Anfang an ein absolutes No-Go.

Wer also hier behauptet, Merkel hätte den Laden an die Wand gefahren, hat entweder von den Entscheidungsprozessen in der Eurogruppe (erweitert duch den IWF in Person von Frau Lagarde) keine Ahnung oder er betreibt parteipolitischen Wahlkampfpopulismus (wie die SPD-Führung).

@ byzopsycho

Dann erklären Sie uns mal bitte, welche "Waren" Zypern in grossem Stil die letzten Jahre produziert hat?!

Abgesehen von bisschen Fischfang gibt es dort kaum Industrie. Der Gesamte BIP besteht fast ausschliesslich aus dem Bankensektor(Spekulationen).
Nicht die Volksvertreter Deutschlands haben das System Zypern konstruiert, sondern die zypriotischen Banken mit Billigung des dortigen Parlamentes! Das Volk war sich dabei ebenso genau bewusst, wer und wieso sich da an den Stränden aufhält.
Es wird langsam Zeit, das Steueroasen und idyllische Urlaubsinseln für Superreiche langsam zerschlagen werden.
Vorbei ist es nun mit Kaviar und Champagner am Strand Zyperns!

@byzopsycho

Die Euro-Krise beruht auf einem Schulden- und Vertrauensproblem. Alle Euro-Staaten haben einen zu hohen Schuldenstand, auch Deutschland. Auf Dauer gefährden diese Schulden die Volkswirtschaften und das Vertrauen in ihre Zahlungsfähigkeit überall. Daher kann es mit der Schuldenmacherei so nicht mehr weiter gehen.

Das Vertrauen wird auch durch zweifelhafte Banken- und Steuermodelle, Korruption und Immobilienblasen zusätzlich untergraben. Deutschland beteiligt sich unter hohen Risiken an der Rückgewinung von Vertrauen in andere Länder. Das ist schmerzhaft, weil es ohne harte Einschnitte dort nicht zu schaffen ist. Aber ein "Immer weiter so" würde in den Abgrund führen. Auch uns.

Gier hat Zypern und die Anleger dort verführt. Nun wollen sie Rettung ohne Risiko. Die stümperhafte Regierung dort macht einen Fehler nach dem anderen und schiebt Deutschland die Schuld zu. Das Vertrauen ist total verspielt und wird nur durch Schweiß und Tränen wieder zu gewinnen sein. Hilfe? Trotz allem: Ja!

22. März 2013 - 12:06 — byzopsycho

Weinerliches Selbstmitleid!

Glaubt irgendeiner, dass unsere europäischen Freunde bereit wären, für den kriminellen Bankrott der Hypo-Real-Estate zu zahlen? Da hat es noch nicht einmal EINE Krisensitzung zu gegeben.
Und wenn wir dann diese Freunde noch Faschisten und Kolonialimperialisten beschimpft hätten und ihnen geraten hätten von Deutschland die Finger zu lassen, wäre das Angebot sicherlich auch nicht besser geworden.

Warum halten sich nicht einfach alle an die von allen unterschriebenen Verträge?

@ 12:06 — byzopsycho

also man kann wirklich nicht alles widerlegen von dem was sie da schreiben, man wüßte weder wo anfangen, noch ob man in einem Kommentar auch nur 2 Punkte abgearbeitet bekommt.

Ein Schlaraffenland gibt es nicht

Die Länder, welche eine einigermaßen solide Wirtschaft hatten, stehen logischerweise jetzt besser da als die Länder, welche über ihre Verhältnisse lebten und für die nun die anderen Länder, sprich deren Steuerzahler aufkommen sollen und zum Dank auch noch beschimpft werden.
Niemand und schon gar nicht Merkel hat EU-Länder in den Ruin getrieben. Merkel mag ihre Fehler haben, aber man sollte das, was sie u. a. in Deutschland an Stabilität und Werten geschaffen haben, nicht schlecht reden. Das ist Marktwirtschaft.

Traurig ist es, dass man damit fortfährt, dass andere Länder weiterhin für die Misswirtschaft anderer Länder gerade stehen sollen.
Aber Politiker müssen dies ja nicht selbst erwirtschaften und werden nicht dafür bestraft, wenn sie z. B. das Vermögen des Steuerzahlers großzügig verschenken, statt lieber im Land ihre Versprechen, wie z. B. Kindergartenplätze finanzieren oder Energiewende u. a. für den Steuerzahler, der das Geld ja auch verdient hat, erträglicher machen.

@ 12:06 — byzopsycho

aber eine Frage, Sie schreiben in Ihrer Überschrift Zyperns Geschäftsmodell hätte nicht versagt.

Sie liefern dafür absolut keinen nachweisen sondern beschäftigen sich stattdessen ausführlich mit angeblichen Fehlern von Europa und Frau Merkel.

Davon dass Zyperns einen tragfähigen Haushalt hinkriegt kann mich das nicht überzeugen. Wenn Sie das nicht können, kommen die reichen Russen nächstes Jahr womöglich nicht wieder ...

solange mensch durch geld mehr geld macht als...

durch reale investitionen wird es immer finanzblasen geben die irgendwann platzen.

Wer mehr als üblichen gewinn durch nichts tun erwirschaften will begibt sich ins risiko.
Wer geld dort anlegt ,wo ihm viel zins versprochen wird und die bank geht pleite,dann kann der er nur den gesicherten anteil ausbezahlt bekommen der rest ist dann weg.
Das wird sehr schwierig wenn ein entschädigungsfond nur 200 millionen zum absichern hat,aber mehrere milliarden auf der anderen seite zu sichern sind,so ein fond ist makulatur.

Jedes kleine land würde gerne ein monaco oder luxenburg sein statt mit landwirtschaft und viehzucht sein geld zu machen,die haben es doch auch geschafft.

Wenn ich sehe dass jemand in die falsche richtung fährt sage ich es ihm vorher,oder ich warte bis sein benzin zuende geht und bestimme dann den preis für den sprit den er braucht um weiter zu fahren.
Nebenbei kann ich zuhause erzählen wie gut wir es haben,und das der andere in zukunft den weg nimmt den ich ihm sage.

Merkels Ruin?

Lieber byzo-psycho,
Frau Merkel macht so gut wie gar nichts. Auch Frau Merkel wird nur getrieben. Getrieben von den Internationalen Finanzmärkten. Wir haben vor zehn Jahren mit unserer Austeritätspolitik begonnen - weil wir unsere finanzielle Pleite haben haben absehen können und es (die Agenda 2010) hat weh getan und es tut weiterhin weh, besondern den sogenannten "kleinen Leuten" - die mit den kleinen Einkommen, aber die Auswirkungen gehen auch bis in die Mittelschicht.
Die "Südländer" wollen Unterstützung, d.h. unsere Geld. Wir haben schon viel gegeben für unsere eigene Sanierung und nun geben wir z.Z. schon viel für andere Länder.Wir wollen aber nicht auf alle Ewigkeit die weiterhin neu entstehenden Schulden der anderen Länder bezahlen. Bei der bezahlung alter Schulden helfen ist ok, immer neue Schulden für andere bezahlen ist nicht ok! Also muss sich in den verschuldeten Ländern etwas ändern.

Russland erklärt Zypern-Verhandlungen für

Hoffentlich kracht die Bude Zypern endgültig zusammen,

u. mit ihr die Mega-Banken m.d. schwarz gebunkerten
russischen Geldern .
Wenn Deutschland /Merkel hier auch nur 1 ct versenkt,
das Gleiche gilt für Barosso, dann ist der Ofen hier
in D. aber endgültig aus ..........
Natürlich spekulieren d. Russen a. eine viel billigere "Übernahme" d. maroden Banken , logo ,
Übernahme f. 1 EU,, Ausschreibung , dann könnte sogar ICH
mietbieten .
Parlament? Diese Seilschaften könnten durch einen
Kleinen Putsch ausgehebelt werden , u. d. "Starken"
(Opposition) machen den Commandante !

Zielrichtung: Brüssel o. Moskau,

Motto: wer bietet mehr ?

Ein Stück a.d. EU-Tollhaus ...........

Ein Stück Deutschen Versagens (u.a.Vetorecht wird einfach nicht v.d. genutzt ! ) .
Als kompromissloser EU-EURO-Gegner bin ich für knallharte Positionen u. Entscheidungen,
u.z. in kürzester Zeit !

fahrt doch gleich nach china

und fragt die neue regierung ob sie nicht bereit ist die waehrung der eu = (euer untergang) gegen den YUAN auf zypern einzutauschen.

wir Deutschen bekommen unter

wir Deutschen bekommen unter 1 % Zins bei 2-3% Preissteigerung. Und das wird noch versteuert. Letztlich 1-2% Enteignung Jahr für Jahr und nicht einmalig.

Merkels Ruin II ?

Durch "Ankurbeln der Wirtschaft" = Investitionen auf Schuldenbasis die Probleme lösen, hat seit über 40 Jahren nicht funktioniert. Also muss man jetzt mit dem Geldausgeben auf Kredit aufhören! Wenn unsere Exportwaren dann bei uns rumstehen sollten, dann müssen wir diese anderswo verkaufen. Es kann ja nicht die Lösung des Problems sein, dass Andere unsere Waren kaufen, ohne das Geld dafür zu haben und wir Ihnen dieses Geld dann schenken (Schuldenschnitt) und somit unsere Waren selbst bezahlen um sie ins Ausland zu verschenken.
Deutschland will auch nicht pleite gehen und auch Deutschland ist gegen das Pleitegehen nicht imun!
Seit einem halben jahrhundert habe ich mich als Deutscher immer anmachen lassen müssen, wie "verkniffen" strebsam wir Deutschen immer sind und wie viel besser man es in den Südländern verstehe, das Leben zu genießen, da man Arbeit nicht so sehr in den Mittelpunkt stelle.
Kann man ja so machen. Ich möchte aber nicht "verkniffen" für südlichen "Lebensgenuss" zahlen!

@Zyperndeutsche

Wenn die meisten Zyprioten kein Problem damit haben, bis zu 10 % ihrer Ersparnisse abzugeben, dann brauchen sie schnellstens neue Parlamentarier. Denn von denen hat eben diesem Plan von der Regierung nicht einer zugestimmt. Stattdessen waren sie ausnahmslos damit beschäftigt, sich um ihr politisches Überleben zu kümmern.

Da faellt mir dieser alte DDR

Da faellt mir dieser alte DDR Spruch ein: Von der Sovietunion lernen, heisst Siegen lernen.

Liebe EU,
Seid doch bitte nicht so beratungs-resistent.

Lernt doch mal von den Russen und beendet diese traurigen Verhandlungen.

@ 12:09 — Zyperndeutsche

Ja, man ist eben mitgehangen-mitgefangen, wenn man meint als kleiner Mann aus Prinzip gefahrlos mitprofitieren zu können ... das funktioniert nur solange der Staat liquide ist, denn dieser stellt Ihnen das Gewähr der Sicherheit.

Und den großen Bundesstaat Europa gibt es noch nicht, der diese Sicherheit statt Ihres Staates Zypern(?) übernehmen würde.

Wenn Sie schreiben die meisten Menschen würden zahlen, warum wartet Ihr Parlament erst noch ein Angebot der EU ab, um dieses dann abzulehnen ohne einen einzigen Zweifler?

Das politische Problem, dass damit für die Eurozone erzeugt wird ist sicher nicht mit den fehlenden 6Mrd. aufzuwiegen.

Und verraten Sie mir, wie Sie jetzt noch etwas auf die Beine Steine wollen, das rechtlich und demokratisch zu legitimieren wäre? Doch eine Zwangsabgabe, gegen den Parlamentsbeschluss - oder das Parlament auflösen und Expertenregierung? Was sagt dann die Straße?

@ladycat:

Die EU sollte wie im Fall Islands verfahren und Banken, welche in Schieflage geraten sind, pleite gehen lassen.

Muhar, Murhar, Island ist gar kein EU Mitglied, daher erst informieren dann posten.

Steuroase und Schuldentsunami - schont die Supperreichen!

140% Staatschulden;
überschuldete Banken, deren Aktien nun auf 1/100 gefallen, pleite und wertlos für Verhandlungen sind;
feige vor Neuwahlen Parlamentarier, die daher den vernünftigen Vorschlag der geringen Beiteiligung der von der (von Steinbrücks Kavallerie übersehener) Steueroase profitierenden Bevölkerung,
die sich aber mit nur bis 10% Steuern Staatsschulden leistet, die wir wie selbstveständlich bezahlen sollen.

Der zyprische Finanzminister ohne Zahlen und konkrete Vorschläge (außer Investitionen sind nötig)in Moskau vor Putins verschlossenen Türen, der sich von der Barroso-EU und Zypern uninformiert veralbert vorkommt über die Sperrung von auch ru. Staatsgeldern und deren geplanten Diebstahl als -mit Medienhype- Schwarzgeld (mit dem man aber anderer Staaten Kisen bereinigen kann?). Nichts zu bieten hatte Zypern, nicht mal die Militärbasis, die die EU nicht will.

Und Montag müssen lt. EZB 6 Mrd. her, wofür man lieber den Rentenfonds und Kirchenboden als Kreditpfand plündert.

@ 12:06 — byzopsycho, ungeheuerliche Schuldzuweisung

Wenn Griechenlands Banken Pleite gemacht hätten, wenn kein Schuldenschnitt gewesen wäre, dann hätten Zyperns Banken alles verloren, im Übrigen hat nicht Merkel den Schuldenschnitt als Befehl erlassen, sondern Gläubiger haben freiwillig sich am Schuldenschnitt beteiligt!

Was hat das mit Zyperns Bankenblase zu tun und erst verbitte ich mir die einfältige Schuldzuweisung zu einzelnen Politikern und Staaten!

Zypern gehört wohl zu den Ländern, die nur in Gemeinschaften eintreten, um zu profitieren. Wo haben denn die Zyprioten schon der Gemeinschaft einen Dienst getan?

Wirtschaft muss man aufbauen, wenn schon soviel Geld im Land war, wieso hat es nicht Förderprojekte für innovative Produktideen gegeben, statt alá Dubai und Konsorten eine Art 2. Marbella zu werden?

Jeder Fischer weiß, wenn er in ein gutes Boot und eine fähige Mannschaft investiert, werden die Erträge höher. Das sind simpelste Politikaufgaben.

Wenn die EU Zypern helfen soll, darf sie nicht gleichzeitig Sündenbock sein.

14:00 — vanPaten

"feige vor Neuwahlen Parlamentarier"

ja eben, aber verraten Sie mir, wie die jetzt noch etwas auf die Beine stellen wollen, das rechtlich und demokratisch zu legitimieren wäre? Doch eine Zwangsabgabe, gegen den Parlamentsbeschluss - oder das Parlament auflösen und Expertenregierung? Was sagt dann die Straße?
Gerade demokratisch ist man nun in einer Einbahnstraße die eigentlich zu Neuwahlen zwingt - nur wer hat die Zeit?

@13:34 — Radi-Karl

"Da faellt mir dieser alte DDR Spruch ein: Von der Sovietunion lernen, heisst Siegen lernen."

Naja, die Sovietunion war auch pleite. Offensichtlich haben Viele "gelernt". Zypern ist mitten im Lernprozess.

Wenn wir schon mal bei "Lebensweisheiten" sind:

"Ist der Ruf erst ruiniert,lebt es sich recht ungeniert."

Dies gilt für die EURO-Geldanlage, für Zypern und - wer ist der nächste Kandidat? Portugal?

Für Griechenland gilt: "Lass' alle Hofnung fahren."

@ 13:57 — SydB

wer ist dieser "Muhar, Murhar"?

wenn Sie sich über Bankenblasen so sehr aufregen dann schauen

...Sie dorthin wo unsere Steuersparer ihr Geld parken. Schauen Sie nach Luxenburg, Lichtenstein und der Schweiz dort ist der Bankensektor noch aufgeblähter als er es in Zypern ist. Glauben Sie wirklich immer noch, dass Merkel Europapolitik macht?

Zudem kann niemand behauptet Zypern sei von Freunden umgeben. Die Gebiete die etwa 75% zum BIP beigetragen hatten, wurden über Nacht von der NATO besetzt. Womit sollten die ihre Zukunft aufbauen? Autos produzieren?
Selbstmordattentäter ausbilden oder unter den gegeben Umständen nach friedlichen Lösungen suchen?
Vergleichen Sie doch den Fortschritt in Gaza mit den Geschäftsmodell von Zypern in nur 40Jahren! Beide Völker wurden vertrieben und werden von einer Übermacht besetzt gehalten.

Europa hat nicht nur zugeschaut als die Briten die Ethnien auf Zypern gegeneinander ausspielten, nein sogar Waffen für die Invasion wurden geliefert. Also wenn sich jemand was verbitten darf dann doch der Geschädigte und das ist Zypern!

@ 14:58 — byzopsycho

... wie das alles eigentlich überhaupt nichts mit den derzeitigen Problemen zu tun hat ... aber es ist wohl nichts zu weit entfernt um daraus irgendeine Verantwortung Anderer abzuleiten.

@14:58 — byzopsycho Briten oder Türken

Zypern gehörte über 300 Jahre zum osmanischen Reich, über bestimmte Absprachen traten die Osmanen die Insel an GroßBritanien ab. Aber Invasoren kann ich beim besten Willen nicht erkennen, eher war es so, dass ein Teil griechischer Zyprioten gerne zu Griechenland gehören wollte und nicht souverän mit den türkisch stämmigen in Frieden sein.

Und was hat Deutschland damit zu tun? Gar nichts! Und Zypern ist nicht in der Nato, und den Briten überlassenes Militärgelände hat sicher seinen Preis - und wenn es eine Sicherheitsgarantie ist. Als souveräner Staat könnten sie jederzeit den Briten ihre Basis nehmen. Ich glaube nicht, dass der normale griechische Zypriote das möchte.

Mit Ihren Einträgen schaden Sie eher der zypriotischen Sache!

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