Kommentare

Pleite gehen lassen

Mehr kann man dazu nicht sagen. Alle in Zypern haben profitiert (Zinsen), keiner möchte jetzt dafür verantwortlich sein.
Zypern wird wohl dennoch im Euro bleiben. Wenn es aussteigt, dann würde durch die Abwertung mehr als nur 10 % verloren gehen.
Russland wird wahrscheinlich helfend das Sparbuch aufmachen, Kredite für Informationen über Bankkunden und Gasrechte.

Für Deutschland und den Großteil der EU bleibt nur zu hoffen, dass sich die EU raushält, wenn sich Russland einbringt.

Die Kirche und Russland sollen in die Bresche springen

Gut, dass das Parlament die Zwangsabgabe ablehnen mußte war klar. Damit gibt es, wenn die EU bei ihrer Linie bleibt, kein Rettungspaket.

Warum betreibt dann aber die EZB durch sog. Notfallkredite Staatsfinanzierung? Damit sind die Steuerzahler Europas sehr wohl in der Haftung. Das kann es also auch nicht sein.

Es muss also endlich mal ein Präzedenzfall geschaffen werden, wie in so einem Fall verwahren werden kann. Es sieht nämlich so aus, als fällt ein Staat nach dem anderen.
Nicht überrascht hat mich die Meldung, dass alleine deutsche Banken mit knapp 6 Milliarden € in Zypern unterwegs waren. Die Banken sind bewusst ein hohes Risiko eingegangen und haben sich dieses in der Vergangenheit auch fürstlich verzinsen lassen. Also, sollen diese Banken jetzt auch das Risiko tragen und die 6 Milliarden abschreiben.
Die Kirche und Russland können gerne gegen Sicherheiten (Erdgasvorkommen) Zypern retten.
Ich habe es jedenfalls satt.

Diese 6undeinpaarzerquetschte Prozent lenken nur ab

In Wirklichkeit sollten wir alle mal die Frage stellen, wie es soweit kommen konnte, daß sechs Jahre nach Beginn der Finanzkrise es immer noch irgendwelche Notkonferenzen am Wochenende und in der Nacht geben muß.

Es hat haufenweise Pläne, Rettungspakte und Eurogipfel gegeben. Wieso konnte das Problem Zypern nicht früher abgefangen werden? Wieso muß jetzt wieder alles überhastet unmittelbar vor der Pleite geregelt werden?

Die Zyprer haben das ausländische Geld mit hohen Zinszahlungen jahrelang von 4 % angelockt. Das gibt es sonst nirgends in Europa. Wieso hat das niemand gestoppt?

Dafür war Zeit genug.

Zypern und die Arroganz der Zocker.

Warum muss man immer wieder konstatieren, dass Staaten wie Zypern, diese quasi Russische Enklave nicht mehr zu retten ist? Richtig ist, dass wir als Deutsche einerseits helfen wollen und uns andererseits von Zypern beschimpfen lassen. Angela Merkel in Naziuniform darzustellen, das ist schon eine bodenlose Unverschämtheit. Und diesem Staat sollen wir unser Geld in Form von Kreditbürgschaften überlassen, einer der größten staatlichen Spielbanken der Welt? Nein – dieses Land muss spüren, dass wir auch unseren Stolz haben, den man nicht verletzen sollten, Warum statuieren die Euroländer nicht endlich einmal ein schmerzliches Exempel, um diesen Menschen klar zu machen, wie weit unsere Geduld reicht! Wenn die Eurozone dieses mal wieder einknickt, werde ich die nächste Wahl einfach auslassen . Eine Pleite Zyperns und die Folgen könnten auch anderen renitenten Schuldnern die Folgen einer solchen Krise klarmachen.

Es geht doch ohnehin nur um die Zocker!

Und diese Zocker muss nun nicht mehr der EU-Steuerzahler über Wasser halten. Gut für die Kleinsparer.

Und Dank an die Bundesregierung: Noch wurden Deutsche seit Gründung der Bundesrepublik so sehr in Europa gehasst.

Eine schlechtere Regierung hatten wir noch nie!

Aus dem europäischen Einigungsgedanken wurde dank schwarz/gelb Angst vor deutscher Hegemonie, Enteignung und Entmündigung.

Das nennt man wohl den liberal/konservativen Karl Marx....

Sepiroth: Abwertung in Zypern

"Wenn es aussteigt, dann würde durch die Abwertung mehr als nur 10 % verloren gehen."

Da wäre ich mir nicht so sicher. Zypern lebt ja nicht von Landwirtschaft, sondern als Steuerparadies und wenig regulierter Finanzplatz von Geldern, die aus aller Welt kommen und Rendite suchen (z.B. 6 Milliarden aus Deutschland).

Wenn dieses Geschäftsmodell nicht geschwächt wird, findet es auch außerhalb des Euros weiter statt. Seit wann ist eine andere Währung eine Grenze für Kapitalverkehr? Off-Shore Firmen werden doch auch in anderen Währungen als in Euro gegründet und geführt.

Jetzt könnte man sogar spekulieren, dass es ohne Euro sogar zu Aufwertungen kommt, weil weiter Geld dorthin transferiert wird und zwar bislang 8 mal mehr als das BIP des Landes.

Nur wenn Geld abgezogen wird, wird abgewertet.

das russland...

einspringt darf nicht sein...
man darf sich nicht von außen in den euroraum einkaufen...
der euro muß sofort abgeschafft werden...

@OHNEworte

"es nur eine Eventualitaet ist.

Wenn die Russen Zypern auffangen,ist das Ende der EU sicher,dann werden sie alle zu Putin ueberlaufen. Richtig auch diese Variante,denn Marktwirtschaft sollte frei sein
"

Jeder sollte "überlaufen" dürfen. Dennoch werden es die wenigsten tun. Die EU bietet viele Vorteile, z.B. ständige Gelder an Länder wie Griechenland, zypern usw. Griechenland hat schon vor der Kriese deutlich mehr Geld von der EU bekommen, als D durch den Marshallplan.

Ich finde die russische Art zu helfen auch besser als unsere, da Russland stehts eigene Interessen fest im Blick hat. Daher braucht man nicht zu hoffen, dass Russland aus karitativen Zzwecken einspringt.

wozu ist zypern denn in die eu eingetreten.....

....wenn jetzt der kleine mann nicht die zockerei der zyprischen banken und die steuerflüchtlinge finanziert?

kann ja wohl nicht angehen das man die verursacher dieser hausgemachten misere zur verantwortung zieht!

der kleine mann soll zahlen, wie in allen anderen staats(bzw banken-)pleiten auch!

und wenn es nicht der kleine europäer zahlt, dann eben die kirche, die das geld sicher auch aus den taschen der kleinen leute refinanziert......

nach der ablehnung der vernünftigen regelung im zyprischen parlament, müsste auch dem letzten klar sein, dass unsere parlamentarier weltweit selbst zu den großverdienern und abzockern gehören die von diesem wiederwärtigen "geld macht immer mehr geld system" profitieren!

niemals, niemals wird ein parlament daher etwas beschliessen das die reichen der welt ihre parties selbst bezahlen lässt!

dafür sind ja die kleinen leute da, hoch lebe die nächste agenda 2020......

@Sephiroth

Ich bin immer wieder erstaunt über so viel eindimensionales Denken. Dieses Gießka(nonen)nnen Prinzip scheint ein Ausdruck von Hilflosigkeit zu sein die richtigen Antworten zu finden. Alle haben in Zypern davon profitiert? Wer hier die meisten Gelder steuerschonend untergebracht hat weiß doch von uns keiner. Es wird zwar viel spekuliert und natürlich ideologisch-medial in die richtigen Schienen geschoben. Der keine "Mann" in Zypern unterscheidet sich sicher nicht vom kleinen "Mann" in Deutschland. Oder wollen Sie behaupten das ALLE in D vom Wohlstand profitieren.
Als man vor Jahren die Finanzwelt, auch in Europa deregulierte, ging es wie immer nur um eins, Wachstum. "Die Geister die ich rief" wieder los zu werden geht sicher nicht von heute auf morgen. "Lasst sie Pleite gehen" sagt sich leicht aus einer Position der "Gewinner" dieser Krise. Auch wenn das viele nicht wahr haben wollen und verstehen. "Unser Geld"?
Na was haben Sie oder ich bis jetzt zahlen müssen?

@Trecker

Wenn Zypern nciht mehr im Euroraum bzw. der EU ist, konkurriert es mit Finanzplätzen wie Singapur usw. Warum soll Geld in Zypern angelegt werden, wenn man das selbe auch woanders und sicherer bekommt. Zypern war bisher das Tor zu Europa, daher wurde dort Geld geparkt.

Zu den 6 Mrd. aus Deutschland. Die deutschen banken sind (zu Recht) überall in der Welt mit drin. Hier geht es um einen eher kleinen Betrag. Die DB (oder andere) soll ruhig mal spüren, dass nicht immer der Steuerzahler bürgt.

Demokratie in Krisenzeiten problematisch

Es ist und bleibt albern, in solchen Situationen eine demokratische Zustimmung zu Sparpaketen zu erwarten.
Wenn sie jemand fragt, ob sie gerne Geld von ihrem Ersparten abgeben wollen, um den Staat zu retten, werden notwendigerweise mehr als 50 % der Bevölkerung "Nein" sagen und in einem Parlament scheint das mindestens genauso zu sein, obwohl man annehmen müsste das die Volksvertreter wissen, was sie da tun. Das das "Nein" u.U. unvernünftig ist, schert die Leute ja nicht.
Daher bleibt eigentlich nur die Frage:
Schaffen wir auf mittelfristige Sicht den Euro oder die Demokratie ab?
Ich denke, eine andere Wahl haben wir nicht. Ich bin mir nicht mal sicher, wofür ich dann stimmen würde. Vielleicht ist ja die Demokratie sogar eher verzichtbar als der Euro?

Ein Riesen-Ressoucenreich

Ein Riesen-Ressoucenreich finanziert für Gasförderrechte die Verwaltungsprobleme des kleinen Inselchens und holt gleichzeit die russischen Milliarden heim. Wenn Putin das nicht macht, würde mich das sehr wundern.
Früher hiess es immer, dass die roten Russen an unsere Sparbücher rangehen würden, nun zeigt sich das Gesicht des schwarzen Bankitalismus.

„Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.“

John Maynard Keynes (Werk: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes)

wie immer

in den (meist) südlichen Länder wird mit Geld gespielt wie im Casino und dann sind Merkel und Co. daran schuld, dass es den Leuten dort an den Geldbeutel geht.

Das allerschlimmste daran ist aber, dass die SPD und die Grünen der dummen Kritik aus diesen Ländern an Merkel und Co. zustimmen und das noch verstärken. So was ist unterste Schublade. Die SPD und die Grünen werden, wenn Sie regieren (hoffentlich reicht es dazu nicht), die Steuern erhöhen dass es nur so kracht. Mit dem Geld, falls sie überhaupt mehr bekommen, wollen Sie dann die Soziale Gerechtigkeit in Deutschland herstellen und den Schuldnern in Europa "professionell" helfen. Warum merkt eigentlich niemand was für ein Schwachsinn das ist.

Sollte Deutschland mal finanziell stark in Schwierigkeiten kommen, wer glaubt denn daran dass "Europa" Deutschland helfen wird ... man wird sagen "selber Schuld". Und genau das sollten wir heute schon tun, dann kommt es vielleicht nicht zum Kollaps in Deutschland.

Ich frage mich nur,

sind die zypriotischen Banken auch für russische Großkunden geschlossen, oder ziehen die gerade online ihre Euros ab?

mal ne Frage an sachkundige Foristen:

gibt es eine Möglichkeit, als Staat die Insolvenz zu erklären, aus der EU auszusteigen, eine eigene Währung zu generieren und dabei das Banken- und Finanzsystem unangetastet zu lassen ?

- sozusagen die restlichen Kröten und das Geld der Kirche in die Banken zu stecken, insolvent als Staat zu sein,
und neu mit eigener Währung als Steuerparadies weiterzuleben ?

Eine andere Möglichkeit als die Insolvenz gibt es ja nicht, um aus dem Euro auszusteigen.

@sincerely

sind jetzt die linken schuld an der misere in zypern?

oder nutzen sie nur die pseudochance fürs allgegenwärtige linkenbashing?

glaube sie ernsthaft das es in europa ins gewicht fällt wenn zypern zur rettung seiner eliten sein "tafelsilber" verscherbelt? aber auch in diesem fall würden das wieder und immer wieder die kleinen leute ausbaden und nicht die finanzeliten!

die kassieren und kassieren und kassieren.....

besser die verscherbeln ihr tafelsilber, als das europa immer weiter jede bankenkrise bezahlt. nach zypern ist vor italien/spanien et.c.

Warum sollte der Euro in Gefahr sein?

Eine Währung wie der Euro hängt von der Wirtschaftsleistung (BIP) seiner Staaten ab, außerdem von seiner Attraktivität als Handelswährung. Wie sollte ein Zwerg wie Zypern, dessen BIP weniger als 0,15% des BIPs der gesamten Eurozone ausmacht, den Euro ins Wanken bringen?
Die Frage ist genau anders herum: Was wäre Zypern ohne den Euro? Zypern lebt überwiegend von ausländischen Anlegern. Wenn diese wie bisher ihre Einlagen in Euro tätigen können, gilt für alle Anleger aus den Eurostaaten null Währungsrisiko, für die anderen, z.B. die Russen, ist der Euro mit starken Garantien der EZB ein sicherer Hafen. Eine "zypriotische Drachme" hätte keinen dieser Vorteile. Sie würde sich zumindest in den Anfangsjahren gegenüber starken Währungen wie Euro und Dollar im freien Fall befinden, was die Zinsen locker auffressen und Einlagen bei deren Banken komplett uninteressant machen würde. Und ohne seinen aufgeblasenen Bankensektor ist Zypern bedeutungslos.

Eurokrise schwelte weiter

Da soll also die Eurokrise wieder zurück sein nach einem führenden SPD-Politiker. Da ich die ganze Zeit verfolgen konnte, dass die Krise nie erfolgreich und richtig bekämpft wurde, kann ich dem nicht zustimmen.

Es wurden doch unter anderem im Fall Griechenland denjenigen mit Anlagespekualtionen sämtliche Verluste ersetzt. Da kann sich doch niemand einbilden, dass in dem Fall die Vorsicht bei Anlagespekualtionen zunimmt.

Dafür kamen Staaten wie Griechenland oder Irland auf und die holten es sich dann vor allen Dingen bei den ärmeren Bürgern zurück. Da kann doch niemand eine Rettung drin sehen, wenn die Angst hatten, nicht mehr an Lebensmittel und Medikamente kommen zu können. Da erwarten wir dann noch Dankbarkeit, weil wir denen das goldene Kalb gerettet haben?

Die Wirtschaft hat für den Menschen da zu sein und keinesfalls umgekehrt. Spekulationen mit Lebensmitteln, Medikamenten und Immobilien sind daher zutiefst verachtenswürdig. Was tut die Politik dagegen? Bislang zu wenig.

Witzig wird es doch erst,

Witzig wird es doch erst, wenn morgen die Banken öffnen, und trotzdem das Geld abgezogen wird. Und zwar ohne, dass vorher noch etwas abgezwackt wurde. Das geht dann nämlich auch nicht mehr, und die Option ist weg. Nur, dass man den Nachteil dieser Aktion, nämlich dass die alle ihr Geld abziehen, trotzdem hat.

Das eigentliche Problem besteht doch darin, dass nach wie vor Banken gerettet werden. Sei es nun weil man muss, oder weil die Mächtigen es schlicht nicht wollen und nicht zulassen. Dieses System wurde in den letzten Jahren nicht geändert. Und für mich heißt das, dass dies auch nicht mehr passieren wird. Entweder weil es nicht geht. Oder weil die Profiteure es nicht zulassen.

Der kleine Mann?

Wenn die Regierung Zyperns eine Vermögensabgabe beschließt, dann kann sie das nur tun, weil sie gewählt wurde. So wie die gewählte Regierung in den vergangenen Jahren das Land in den Abgrund getrieben hat mit unseriösen Steuergesetzen und unseriösen Anreizen für Anleger. Davon hat das ganze Volk profitiert. Und jetzt ist zu fragen: Wer ist schuld? Natürlich die Wähler sind schuld - und so müssen sie auch die Zeche zahlen. Sie stehlen sich aber davon und denken, das können ja die reichen Europäer tun. Und wer sind die? Die kleinen Leute ganz Europas.

@ustdigital - der "kleine" Mann

in Zypern unterscheidet sich insofern vom kleinen Mann in D dass er sein Geld by einer Bank in Zypern hat. Jeder der sein Geld bei einer Bank in Zypern hat(te) hat von den höheren zinsen profitiert. mir geht es gar nciht um steuerflüchtlinge. Durch die höheren Zinsen wären die geforderten Abgaben (nur 6,75 %) gerechtfertigt. Das entspricht Zinseinnahmen von 2 Jahren in zypern. Mehr wär nciht verloren gegangen! Wer kein Geld bei der Bank hat, hätte auch nichts verloren durch den Vorschlag der EU.

Außerdem: D und der Rest der EU haben vorgeschlagen nur Vermögen ab 100 000€ mit der Sonderabgabe zu belegen. Zypern war dagegen, weil so die vor allem russischen) Investoren verprellt werden.

signed @ Fat Freddys Cat

Ein Testballon für Spaninen, da die nächste spanische Anleihe mit ca EUR 14 Mrd wird am 30.4 fällig...

"Spanien plündert Pensionsfonds für Käufe von Staatsanleihen"
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 04.01.13

Zypern ist ziemlich am Ende. Gott sei Dank !

.
"Wenn dieses Geschäftsmodell nicht geschwächt wird, findet es auch außerhalb des Euros weiter statt."

Dieses Geschäftsmodell IST geschwächt; erheblich! Die Banken sind pleite weil sie sich verzockt haben. Auf deutsch: Die haben das Geld ihrer Anleger verzockt :-)
Und das waren zu einem erheblichen Anteil Gelder von Betrügern, Steuerhinterziehern, Schwarzmarktgelder und "schwarze" Gelder.

DIESER Typus "Anleger" wird sich nicht mehr auf Zypern sehen lassen, wenn er einmal erfahren mußte, daß andere Zocker rücksichtsloser und brutaler sind als sie selbst :-)

Und darauf haben den zyprische babnken noch relativ hohe Zinsen gegeben - die jetzt auch futsch sind. :-)

Ich finde das herrlich! Hier zeigt sich, dass Marx Recht hatte. Der Kapitalismus frißt sich selbst :-) Man muß ihn nur machen lassen :-)

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

@KHPD

"Und diesem Staat sollen wir unser Geld in Form von Kreditbürgschaften überlassen, einer der größten staatlichen Spielbanken der Welt?"

sie haben aber schon mitbekommen dass unter anderem deutsche banken in zypern 6mia euro versenkt haben?

kein mensch will zypern oder die zyprioten retten, es geht unseren polit- und wirtschaftprofis nur um UNSERE banken.

parolen wie *der faule grieche* oder der *gierige zypriot* dienen nur dazu die aufmerksamkeit weg von den banken zu lenken - und das auch noch auf stammtisch niveau...

die BANKEN sind unser hauptproblem, nicht einzelne staaten oder deren buerger.

Kirche sollte sich aus der Politik heraushalten!!!

Als römisch-katholischer Christ halte ich es für sehr bedenklich, daß die orthodoxe Kirche Russlands gemeinsame Sache mit Präsident Putin macht.

Zudem halte ich eine reiche Kirche für unerträglich!

Kirche sollte arm sein, sollte bei den Menschen sein und muß jegliche Kungelei mit den Reichen, Mächtigen, Politikern, Managern und Banken vermeiden!

Unser Papst Franziskus macht es richtig: Er ist überzeugend, barmherzig, demütig, liebevoll und bescheiden!!!

@digitus100: Südliches Spielcasino?

"in den (meist) südlichen Länder wird mit Geld gespielt wie im Casino ..."

Mit südlichen Ländern hat das überhaupt nichts zu tun, und die Zyprioten haben auch nicht ihr Geld verzockt. Vielmehr sind es Banken, die ausländische Milliarden, "investieren", dabei gewaltig auf die Nase fallen und die ganze zyprische Wirtschaft mitreißen.

Die EU muss endlich einsehen, dass Steueroasen in Kleinstaaten eine gefährliche Angelegenheit für alle sind: für die Kleinstaaten, deren Wirtschaft vom Pseudoboom in den realen Abgrund fällt, für die gemeinsame Währung der Euro-Länder, für die wirtschaftliche Chancengleichheit zwischen den Ländern.

Island hat Zypern die Lösung vorgemacht

Auch Island ist sehr klein, kleiner sogar noch, und auch dort haben sich die Banker hochgradig verzockt.

Wenn Zypern schlau wäre, würde es schlicht den isländischen Weg gehen, und dann in die Verhandlungen um das neu entdeckte Erdgasfeld.

Zypern wäre reich.

Zypern

Meine ehrliche Meinung? Zypern aus der EU schmeißen. Man will ja kein wie auch immer geartetes Rettungspaket sondern sich lieber an Russland verkaufen. Mitglied in der EU zu sein heißt nicht nur nehmen sondern auch geben bzw in diesem Fall akzeptable Konditionen zur Hilfe zu akzeptieren (über das aktuelle Hilfsangebot brauchen wir nicht reden, das ist mehr als verbesserungsbedürftig). Aber wer den EU Gedanken so mit Füßen tritt der hat in Europa nix zu suchen.

Lage hoffnungslos

Die Kirche greift jetzt in Zypern ein?? Dann dürfte die Lage wirklich hoffnungslos sein.

@Kathgläubig

Sie scheinen den Franziskus persoenlich zu kennen.

in welchem kleinen 1 Zimmer partment mit stroh auf dem boden wohnt dieser held den?

Denn wenn er sich schon so nennt sollte er seinem Namens Vetter auch koerperlich folgen und nicht nur als coole tour.

Mir ist das ganz sympatisch das die Kirche ihr geld benutzt um den menschen zu helfen.

Kirchenangebot sehr unchristlich

Dass die Kirche von Zypern (als Nationalkirche) helfen will, klingt nobel.
Es lässt jedoch ausser Acht, dass es eben nicht um die Rettung von Bedürftigen geht (da hätte man mit gezielten Töpfen mehr erreicht), sondern überwiegend um die Rettung der Wucherer.
Und was machte Jesus nochmal mit den Geldwechslern im Tempel?

Davon unabhängig ist es nicht mehr als eine Geste, denn auch wenn lokal relativ hoch, reicht das Vermögen bei weitem nicht, um die benötigten 6 Mrd. aufzubringen.

Springen wir von der einen Hoffnung zur nächsten:
Welchen Vorteil hat denn eine Kreditverlängerung der russischen 2,5 Mrd.?
Es bleibt ein Kredit und senkt somit eben nicht die zu hohe Verschuldungsquote.
Damit sind die Bedingungen für die EU-Hilfe in Höhe von 10 Mrd. eben immer noch nicht erfüllt.
Denn diese verlangt eben eine Reduktion der Schulden, nicht neue Schulden. (Ohne Reduktion landet Zypern bei ~185% des BIP an Schulden, statt der erlaubten 60%).

Also bleibt nur Gasverkauf, oder Einsicht.

"Die Eurokrise ist wieder zurück"

Die "Eurokrise" (oder sollten wir sie nicht besser Finanzkrise nennen) war niemals weg. Ihr Dilletanten von Politik und "Wirtschaftswissenschaft" habt Euch nur zurückgelehnt und einfach nichts gemacht, nachdem Euch die EZB mit ihrer Ankündigung Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt aufzukaufen, etwas Zeit verschaffte. Und nun ist das Geschrei groß...

Den kleinen Mann schröpfen

Will die Finanzbande mit dem kleinen für die EU unwichtigem Zypern austesten wie weit man den kleinen Mann schröpfen kann?

Nocheinmal ........

auch ich rede der Bankenrettung nicht das Wort. Es wäre sicher sinnvoll, dem Kleinen Mann in Zypern zu helfen, denn der kann für die Zockerei nichts. Trotzdem - wer unsere Politiker so massiv beleidigt, hat keine Hilfe zu erwarten - und ausserdem, 10% Abgabe auf Bankguthaben sind doch weniger als ein Totalverlust. Und wohin der Hase Läuft sieht man doch daran, dass Russland hier massiv Einfluss nimmt und das kann nicht in unserem Interesse sein

Herr Schäuble meint,

Herr Schäuble meint, vielleicht erzählen die Politiker in den anderen Ländern nicht klar genug, was das Problem ist.
Diese Scheinheiligkeit ! Uns wird auch nie alles erklärt, und in letzter Minute kommen die Tatsachen.

Wer weiss, was hinter den Kulissen in geheimen Sitzungen alles für probleme kursieren, von denen wir nichts wissen!
Wenn wir dann mit plötzlichen schrecklichen Lösungen konfrontiert werden, wie soll sich ein Mensch dann behandelt sehen? ist doch klar, dass das dann Unmut auslöst.

Ich sage es noch mal, was in den Südländern geschieht, ist absehbar auch bei uns bald der Fall. Ansätze davon gibt es schon (Agenda 2020 kommt als nächstes: versprochen als sozial, wir wissen ja wies dann kommt)

@OpamitHutamSteuer

"die BANKEN sind unser hauptproblem, nicht einzelne staaten oder deren buerger."

NEIN! Nicht die Banken sind das Hauptproblem sondern die Anleger - also doch teile der buerger.

Jeder soll sich mal selbst an die Nase fassen und sich überlegen was er denn machen würde wenn er Geld anlegen will oder wenn er welches braucht.
Wie schaut es heute aus: Sie gehen zu Bank A zu Bank B zu Bank C und fällen dann die entscheidung wer ihnen _vorgeblich_ die besseren Konditionen gibt. Die beiden anderen Banken gehen pleite und nur Gierbanken bleiben bestehen (Ob Kredit oder Anlage ist dabei völlig egal).
Ich hab selbst erlebt wie bei uns aus einer Genossenschaftsbank grosse Beträge abgeflossen sind als der Aktienhype damals mit T_Aktie in D gross losging.

Die Banken sind nicht das Problem - Das Problem ist die Gier und die Dummheit der Menschen.

Das kleine Zypern legt uns Schach Matt :-)

Mein lieber Mann,

der kleine Inselstaat Zypern hat erkannt, dass die EU und der deutsche Steuerzahler erpressbar sind! Mehr habe ich dazu nicht mehr zu sagen! Denn es wird wohl jedem aber auch dem Größten €UROFREUND KLAR; dass die Südländer mit uns machen können was sie wollen und wir egal was wir in den Medien hören zahlen werden!

So eine Europäische Union will ich nicht!

@ Gandhismus

Mit Ihrem Satz "Ich sage es noch mal, was in den Südländern geschieht, ist absehbar auch bei uns bald der Fall." liegen Sie sicher nicht ganz falsch.

Hier und in anderen Beiträgen wird oft vorschnell auf eine Zockermentalität der Banken auf Zypern und in anderen Südländer verwiesen.

Doch sieht es in Deutschland anders aus?
So war die Leitung der HSH-Nordbank sicher auch erleichtert, als heute bekannt wurde, dass sie mit weiteren 10 Milliarden an öffentlichen Garantien weiterleben darf.
Quelle: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/hamburg/article114595613/
Übrigens: Auch diese 10 Milliarden wurden von keinem Landesparlament beschlossen.

Daher haben Sie Recht. Zypern ist und bleibt kein Einzelfall.
Der Fehler liegt m.E. schlichtweg im System der Banken und der unkontrollierten Geldströme.

Zypern fallenlassen!

Fassen wir zusammen: erst basteln sich die Zyprioten ein dubioses Geschäftsmodell für ihren Finanzsektor zurecht. Und wenn die Blase schliesslich platzt, sollen bitte die anderen Europäer einspringen und die Rechnung begleichen - aber bitte einschliesslich Lokalrunde für alle (d.h. die Bankkunden sind nicht einmal bereit, einen Teil der ausgeschütteten überhöhten Zinsen zu erstatten). Als Zugabe wird eine bizarre antieuropäische und antideutsche Folklore gegeben - unerträglich!

Und zu den tollen Erdgasvorkommen: eine weitere zypriotische Hütchenspielerei. Meines Wissens haben die Türken eine abweichende eigene Position, was die Ausbeutung dieser Vorkommen betrifft. Wer dort den Bohrer ansetzt, der schaut dann vermutlich erstmal in die Mündungsrohre von türkischen Kriegsschiffen.

Unicum: Banken oder Gier der Anleger schuldig?

"NEIN! Nicht die Banken sind das Hauptproblem sondern die Anleger - also doch teile der buerger."

In der Praxis ist diese Erkenntnis aber wertlos. Gerade weil Menschen gierig sind, Neid, Egoismus und andere Eigenschaften vereinen, muss das System stabil gegen solche Emotionen sein. Die Gier muss also an Grenzen stoßen, die von uns geschaffen werden. Somit muss das System geändert werden, nicht die Menschen!

Rein theoretisch darf die Rendite auf dem Finanzmarkt nicht größer als in der Realwirtschaft sein, weil sie dort erwirtschaftet wird. Alles andere ist Betrug. Und wenn dieser Betrug möglich ist, ist das System falsch konzipiert, so einfach.

Wirksame Allianz...?

„Mit Kirche und Putin gegen die Pleite“ klingt nach einem Groschenroman, der zwei antagonistische Institute an einem Strang ziehen lässt- ich bezweifele, dass dies zum Segen fürs zypriotische Volk wird.

Unabhängig vom Ergebnis halte ich es für die beste Lösung, wenn sich der zyprische Staat selbst aus dieser Misere, in der er sich durch eigenes Tun hinein manövriert hat, herausholt. Dies bedeutet aber, dass konsequenter Weise, die Zyprioten aus dem Euroverbund austreten, damit die Währungsunion nicht mehr zum Handeln/Hilfe gezwungen ist.

Die Geburtsfehler der gemeinsamen Währung manifestieren sich immer wieder aufs Neue und machen deutlich, dass diese nicht kompensiert werden können. Wäre an der Zeit, sich „geordnet“ davon zu verabschieden, bevor alles den Bach herunter geht, denn weder Kirche noch Putin können die systemischen Fehler beseitigen...!

@abzockerinitiative: Zypern fallenlassen?!

"erst basteln sich die Zyprioten ein dubioses Geschäftsmodell für ihren Finanzsektor zurecht"

Wo kein Kunde, da kein Markt... Wessen Euros werden da wohl versteueroast? Nur die russischen?

Solche Geschäftsmodelle sollten EU-weit abgeschafft werden! Dagegen wird aber zuallererst unser Nachbar Luxemburg sein Veto einlegen.

"... haben die Türken eine abweichende eigene Position"

Die Türken sind der Meinung, dass ihnen ganz Zypern gehört. Das ist nicht, war nie, wird nie, und kann auch nicht die Position der EU sein. Im Zweifel hat die EU zu ihren Mitgliedern zu stehen, nicht zu denen, die vielleicht gerne welche wären, aber nur zu ihren Konditionen.

Die Kirche muss herhalten o_O

war da nicht was wie "der Zehnte für den Staat" und so.

Also wie sich das geändert hat, nun erwarten die Bürger dass die Kirche Ihr gesamtes Vermögen verpfändet damit man auch bloß selbst nichts hergeben muss.

Ich verstehe nicht, wie sich dieser "orthodoxe Glaube" eigentlich versteht, dem diese Zyprioten angehören vorzugeben.

Wie man das auf Basis der Bibel begründen will ist mir vollkommen unklar. Sakrileg oder nicht?

Typisch deutsch

Hier bedient ein angeblich seriöser Journalist die dumpfen Gefühle der deutschen Seele, wie die Zeitung mit den großen Buchstaben. Zocken nicht auch deutsche Banken und deutsche Bürger im Ausland? Gibt es nicht auch Oligarchen in Deutschland? Das sind nämlich Leute mit viel Geld und Einfluss auf die Politik. Der deutsche und der journalistische Michel haben noch nicht gemerkt, dass Deutschland an der finanziellen Schieflage in Europa eine gehörige Portion Mitschuld trägt. Um das zu erkennen, benötigt man kein Abitur man muss nur ein klein bißchen nachdenken. Unsere Überschüsse sind die Schulden der anderen. Weil wir glauben, wir sind so toll, meinen wir auch, die anderen müssten nur so sein wie wir, dann wäre alles gut. Also alle Länder produzieren Überschüsse... Nun könnt ihr selbst weiterdenken!

Kirchen-Geld?

Naja. Es gibt ja so einige Verschwörungstheorien über das Vermögen mancher Kirchen. Aber ich glaube, dass angesichts dieser Zahl selbst das Kirchenvermögen nur einen Tropfen auf dem glühenden Stein ist..

Aber dennoch Danke an die Kirche, hier weiter helfen zu wollen. Denn die Prister sehen genau, wenn es trifft: nämlich diejenigen, die gar nichts dafür können.

wer ist schuld..........

schuld sind diejenigen, welche solche länder in den euroraum aufgenommen haben, wissend dass dort betrogen wurde.
nun soll der steuerzahler diese länder retten ?
welch ein unfug !

Eine Kerze für Barmherzigkeit

Die zypriotische Kirche stellt dem insolventen Staat ihr gesamtes Vermögen zur Verfügung. Das nenne ich löblich. Die wohlhabenden russischen Kontobesitzer werden dafür sicherlich eine Kerze stiften.

@abzockerinitiative

Ihrem Kommentar möchte ich noch hinzufügen, dass ich es nicht nachvollziehen kann wieso die EU-Staaten das bizarre bankentreiben auf Zypern tatenlos mit angesehen haben.
Jeder verantwortliche Politiker und der IWF haben ganz genau gewusst was und wie es auf Zypern läuft. Warum wurde tatenlos zugesehen. Diese Blase musste blatzen und alle hatten es gewusst. Jetzt wundert sich die Welt.

Das macht mich zornig. Aber so ist das mit souveränen Staaten. Sie lassen sich nicht in die Geschäftspolitik hineinreden und genießen die Zinsen. Scheitert diese souveräne Geschäftspolitik, dann schreit man nach Europa.

Geballter Wirtschaftlicher Unverstand

Geballter Wirtschaftlicher Unverstand hier im Forum! (wie immer)

Ich fasse zusammen:
-Kapitalismus ist doof&Karl Marx hat doch recht
-Kein Bock mehr Geld in den Süden zu ünberweisen
-Die fiesen Zocker sind an allem Schuld
-und wie immer: Viva la Revolution

Die Fakten:
Die zypriotischen Banken sind auch deshalb in Schieflage, weil sie für den Teilausfall der griechischen Kredite haften mussten.
Der zyp. Staat bekommt daher nicht mehr ausreichend Geld von den sich in Schieflage befindlichen Banken.
Der zypriotische Bankensektor ist zu groß im Verhältnis zum BIP Zyperns, wodurch der Staat das Bankensystem nicht retten oder stützen könnte.

Was wäre die Folge des Nichteingreifens: Kernschmelze des zyp. Bankensystems (inkl. hohen Verlusten bei Sparkonnten)+Staatsbankrott! Wirtschaftskrise+Rezession-langjährig! Hierdurch: Leistungsbilanzdefizite die langfristig zu neuen Schulden führen!

Was tut die zyp. Politik?
Konzeptlos agieren, keine Reformen einleiten.

EU-Programm = Alternativlos!

Zypern-Rettung

Es ist schon erstaunlich, wie man sich im Nebel der geworfenen Kerze, nur mit diesem Thema der Sparerbeteiligung befassen soll.

Diese Massnahme wird herausgekehrt, als würde danach für die Ärmsten Zyperns, ein lebenswertes Zeitalter anbrechen.

Die Armut der unteren Schichten wird so oder so, weiter von den "EU-Helfern und Freunden" Zyperns, forciert.

Man braucht wie in Deutschland, eine Unterschicht die jede Arbeit ohne oder gegen schlechte Bezahlung, angeblich mit Freude, unter dem Motto "Sozial ist was Arbeit schafft(auch werd ich nicht bezahlt dafür)", verrichten muss.

Die Systeme der Steinzeit, sind heute nur ein Relikt des Kapitals und ihrer politischen Kaste, um Menschen am unteren Ende der Gesellschaft auszunutzen und zu demütigen.

Anlagespekulationen

Weiter oben schreibt jemand: "Es wurden doch unter anderem im Fall Griechenland denjenigen mit Anlagespekualtionen sämtliche Verluste ersetzt."

Nein, gerade im Fall Griechenland mussten die privaten Gläubiger (diejenigen, die bis dahin ihe Anleihen noch gehalten hatten) sich mit einem Schuldenschnitt von 50% beteiligen. Genau daher rührt das Problem einiger zypriotischer Banken, die viele griechische Staatsanleihen gehalten hatten, wenn Sie mich fragen, weniger aus Spekulation als wegen der generell engen Verflechtung mit Griechenland.
Die Zypernkrise ist ein Ableger der Griechenlandkrise und hier heftiger als anderswo, weil das Land genau wie Luxemburg dank Steueroasenmodell viele Bankeinlagen pro Kopf hat.

Preisverhandlungen

Russland kann jetzt gemütlich abwarten. Das drückt den Preis.

feiner Unterschied - ups

die Zwangsabgabe = Steuer ist erlaubt da Gesetz, dann doch besser die Bank Pleite gehen lassen, dann muss der Einlagensicherungsfonds zahlen

Also Frau Merkel: ihre Garantie auf die Einlagen ist nichts wert, denn bevor Bankrott der Banken kommt die Zwangsabgabe. Haben wir es so richtig verstanden?

Haha

ich wette um so viele Waschmaschinen wie ich tragen kann, dass die EU trotzdem hilft. Allein der europäischen Vision wegens. Es wird einfach ein für alle Seiten gesichtswahrender Kompromiss geschaffen...

Und Russland steigt auch mit ein indem sie ihren Bürgern in Zypern dazu verhelfen, ihr Geld in das nächste Steuerparadies zu verschiffen. Die entstandene Lücke wird dann wieder von der EU gestopft.

@mondfe

Ihrem Kommentar möchte ich noch hinzufügen, dass ich es nicht nachvollziehen kann wieso die EU-Staaten das bizarre bankentreiben auf Zypern tatenlos mit angesehen haben.

Es sind nicht die Banken, die die Krise ausgelöst haben, sondern das irrationale und gierige Verhalten der Anleger.

Eine Staatspleite Zyperns wäre das Beste für alle, denn

1.) Zypern hätte die Möglichkeit, ganz von vorne anzufangen. Es gab schon viele Staaten in der jüngeren Vergangenheit, die erfolgreich diese Variante gewählt haben.
2.) Die Euroländer könnten und sollten dann endlich umdenken:
- Pleiteländer aus Euro raus mit der Option, in der EU bleiben zu dürfen (das sind zwei verschiedene Dinge, die hier oft vermengt werden)
- allen Euro- und EU-Staaten muss die Möglichkeit gewährt werden, jederzeit aus dem Euro und der EU austreten zu dürfen
3.) Durch diese Möglichkeiten könnte sich die Eurozone und evtl. auch die EU "gesundschrumpfen".
4.) Selbst die Russen würden gewinnen, denn die Steuerflüchtlinge würden große Teile ihres Vermögens verlieren, was dazu führen dürfte, dass
- Russland die Steuerhinterzieher bestrafen könnte und
- die dann pleite gehenden Firmen verstaatlicht werden könnten...

Es muss aber verhindert werden, dass ein EU- und Euromitgliedsstaat von einem anderen Land "aufgekauft" wird: das wäre ein Angriff auf die EU in Gänze!

@chris9765 nichts verstanden ;-)

"Also Frau Merkel: ihre Garantie auf die Einlagen ist nichts wert, denn bevor Bankrott der Banken kommt die Zwangsabgabe. Haben wir es so richtig verstanden?"

Zur Wiederholung: Die Garantie gilt nur so lange der Garantiegeber solvent ist. Wenn Zyperns Banken pleite gehen, dann ist Zypern pleite und kann den Einlagensicherungsfond bzw. die Ansprüche darauf nicht zahlen.

Das wurde hier schon oft genug geschrieben!

Zypern... Aufgekauft...

Toll - Putin rettet seine(!) Oligarchen.

neo liberal: Gierige Anleger

"Es sind nicht die Banken, die die Krise ausgelöst haben, sondern das irrationale und gierige Verhalten der Anleger."

Stellen Sie sich mal die folgende Frage: Ist es leichter, die Menschen zu ändern und ihnen Gier, Neid oder Missgunst wegzureden, abzuerziehen oder ideologisch zu verändern, oder ist es einfacher ein System robuster gegen solche Gefühle zu machen?

@ KHPD

"Warum statuieren die Euroländer nicht endlich einmal ein schmerzliches Exempel, um diesen Menschen klar zu machen, wie weit unsere Geduld reicht! Wenn die Eurozone dieses mal wieder einknickt, werde ich die nächste Wahl einfach auslassen."

Ich würde, statt zu Hause zu bleiben, lieber eine Partei wählen, die der endlosen Euro-Rettung und der angestrebten Transferunion ein Ende macht.

re markaurel

es geht auch nicht um die frage das man nichts tun sollte gegen den Staatsbankrott von Zypern und anderen aber die Wege die momentan dagegen gefahren werden sind eindeutig falsch und gehen zu lasten des kleinen Arbeitnehmers.
So wäre z.B mein Vorschlag nicht die Zyprischen Bankontenbesitzer (zumindest bei einlagen von unter 100 tausend Euro) zu belangen sondern die Aktionäre der Banken die diese ja auch indirekt in die momentanige Schieflage gebracht haben.

@neo liberal

Es war die Regierung in Zypern, die die rechtlichen Voraussetzungen für dieses Steuerparadies erst geschaffen hat. Das Geld der ausländischen Anleger wurde so ins Land gelockt.

Aber natürlich gehört eine Gewisse Gier der Anleger auch dazu. ich schrieb ja bereits, dass gerade die deutschen Banken, die ja mit 6 Milliarden in Zypern unterwegs waren dieses hohe Risiko ganz bewußt und freiwillig gegen hohe Zinsen eingegangen sind.

Der Bankensektor auf Zypern ist die Wirtschaftskraft von Zypern und das hat jede Regierung in den EU-Staaten gewusst. Alleine die Gier der Anleger schafft keine steueroasen.

Nee, nee ...

.
"Die zypriotischen Banken sind auch deshalb in Schieflage, weil sie für den Teilausfall der griechischen Kredite haften mussten."

Wenn das SO einfach und SO unschuldig wäre, wäre die Finanzwelt richtig schön :-)

Auf deutsch heißt das aber auch nichts anderes, als dass sich die Banken Zyperns in Griechenland verzockt haben. Zypern hat Griechenland geholfen, über den bankensektor finanzielle Seifenblasen aufzubauen, in der irren Hoffnung, die würden nie platzen.

Also hat Marx doch Recht :-)

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

mit Kirche und Putin.. ein

mit Kirche und Putin.. ein Kräftemessen also..

ich vermute, dass Putin mächtiger ist

Es war

von Anfang an ein Fehler überhaupt Finanzhilfen für andere Länder zu leisten.
Die Anti-Deutsche Stimmung kennen wir doch auch schon aus anderen "geretteten" Ländern.
Man hätte sich immer auf die No-Bail-out-Klausel berufen können. Zwar wären diese Länder Pleite gegangen, aber niemand hätte Deutschland dafür die Schuld geben können.
Ob der Zusammenbruch damals schon gekommen wäre, oder erst in naher Zukunft spielt für mich keine Rolle. Dann wären wir heute wenigstens schon wieder ein ganzes Stück weiter.

Aber wenn etwas als alternativlos gekennzeichnet ist,
kennt der zu Rettende genau seine starke Verhandlungsposition.
Vielleicht wird an Zypern wirklich ein Exempel statuiert, in der Hoffung bei einem wirtschaftlichen Zusammenbruch die anderen Pleitekandidaten einzuschüchtern. Im Fall von Zypern könnte das auch funktionieren, da Zypern außer seinen Banken nicht viel Realwirtschaft zu bieten hat.
Im Fall Griechenlands könnte ein €-Austritt allerdings das Leben dort verbessern.

Zurück lehnen und zuschauen.

Also mir sind weder die hektischen und zum Teil regelrecht wie beleidigt wirkenden Aktivitäten der Politiker als auch die dramatisierend wirkende Darstellung in der Presse wie auch die meisten Beiträge der Forumsteilnehmer etwas unverständlich.

Die Zyprer hatten ein Angebot der EU, wie sie Ihre Geldprobleme etwas in den Griff bekommen könnten und dies deutlich abgelehnt. Warum auch nicht.

Nun sollte man doch so cool sein und die Zyprer nun alleine nach einer Lösung suchen lasse. Selbst wenn sie eine russische oder gar chinesische Variante (wie z.B. Saab in Schweden) wählen sollten, wo ist da für die EU ein Problem? Diese Länder haben doch schon längst ihre Füße in der Tür zur EU.

Wenn etwas die EU gefährdet, ist es dieses starre Festhalten an falsch vorbreiteten (oder vielleicht gar nicht vorbereitet?) Beschlüssen und Weichenstellungen wie z.B. dem Euro. Zumindest mein Eindruck ist, dass seit der Einführung des Euro das Klima innerhalb der EU deutlich schlechter geworden ist.

@KHPD - 11:24

Wissen sie, wer die beleidigenden Transparente gezeigt hat?
Waren es wieder diiiiie Zyprer, die Frau Merkel beleidigt haben oder doch nur ein paar arme Schw... nette Menschen?

Ausländische Investoren haben

Ausländische Investoren haben Zypern ausgenutzt, wenn auch üble Verhältnisse vor Ort von zypriotischen Politikern aufgestellt wurden.

Es ist ein Skandal. So oder so.

Die Leute haben ihr eigenes Geld auf dem Konto, und immer war man (aus Sicht der Obrigkeit) gegen Kommunismus, und für Egoismus (jeder sei autark).

Nun will eine Person SEIN Geld abheben, kriegt es nicht. Es wurde sozusagen sozialisiert.

Lang lebe das System! Es lebe lang! Länger als andere.

ich kann allen nur empfehlen

ich kann allen nur empfehlen sich die knappe Stunde Zeit zu nehmen, in der Harald Schumann erklärt wie das so ist mit den Hilfsgeldern und wo sie am Ende landen.

Arte Reportage:
Staatsgeheimnis Bankenrettung - 2013 ARTE , Harald Schumann

https://www.youtube.com/watch?v=mAlCqbod9Qc

ob weiss oder schwarz: Geld her!

Ah! Und plötzlich ist Schwarzgeld, Steuerfluchtgeld und Potentatengeld gar nicht mehr so schlimm. Schliesslich hilft sie, eine Staatspleite zu verhindern. Im Falle der Schweiz oder Luxemburg hingegen (die im Gegensatz zu Zyoperns aufgeblähten Gier-Banken beide beträchtliche Anstrengungen unternehmen, solcherlei Geld sukzessive zu verringern) wird mit ganz anderen Ellen gemessen. Die EU offenbar ihr bigottes Wertesystem. Pfui Teivel.

Bald werden Sie im Regen stehen. Gänzlich.

Es ist nett, dass sich der Freund Russland um eine Kreditverlängerung bemüht.
Wenn nach Banköffnung das Kapital ehrenwerter Geschäftsleute dann doch abgezogen wird und die Banken Pleite gehen, hilft das nicht weiter.
Entweder zahlt dann doch die EU, und zwar deutlich mehr als 10 Mrd., oder Freund Russland wird gegen Übertragung von Gasrechten weiterhelfen.
Und nur gegen die.
Gewonnen haben die Oligarchen.
Verloren Zypern.
Alles Geld und alles Gas.

@egon2013

"Toll - Putin rettet seine(!) Oligarchen."
Komisch, für mich sieht es eher so aus als ob er an die Daten der Steuerflüchtlinge kommt und an die "Schürfrechte" vom zypriotischen Gas.
Ich nenne dieses "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen"

Aber ich kann mich auch täuschen, evtl lese ich zu viel Nachrichten.

@fluchtwagenfahrer: "Lieber zur Sparkasse"

Und zu denen soll ich mehr Vertrauen haben? Sobald ein Politiker mit im Boot sitzt glaube ich daran noch weniger als bei reinrassigen Kapitalisten!

Die Landesbanken lassen grüßen - nicht anders als bei BER und anderen Milliardenprojekten, bei denen Politiker "Aufsicht" vortäuschen und mit eigenen Interessen vermischen.

Das ist die Gelegenheit für Russland

Die könnten jetzt von der zyprischen Regierung z. Bsp. die Erlaubnis für den Betrieb eines Militärstützpunktes bekommen. Da sind noch einige überraschende Entwicklungen zu erwarten in den nächsten Tagen.

Na ja, wenn man glaubt....

das man sein eigenes politische Überleben sichern kann indem man alles auf die EU schiebt, kann man sich auch mal ins Knie schiessen.

Da haben die zypriotischen Politiker wohl gedacht: Lasse ich das Sein mit der Selbstbeteiligung, schiebe die moralische Schuld auf die Euroländer und warte darauf, dass die Knete doch noch kommt.

Ich kann nur hoffen, dass die Euroländer genügend Rückgrat zeigen und jetzt hart bleiben.

Dann müssen die Zyprioten eben bei den Russen betteln gehen. Mal sehen wie lange die brauchen, um die Banken leer zu räumen. Danach lassen auch sie Zypern fallen wie eine heisse Kartoffel.

Liebe Kommentatoren

.
Ich vermisse bei euch ein wenig den europäischen Geist, um es mal wie unser schöngeistiger Bundespräsident ausdrückte !

Merkel's Europa

> "Scheitert der Euro, scheitert Europa!"
> Ich hab das ehrlich gesagt damals schon nicht
> verstanden, warum das so sein soll.

Wenn Frau Merkel Europa sagt, meint sie Deutschland.

Nur in einem Binnenmarkt koennen wir andere Nationen durch Lohndumping in die Knie zwingen. Ohne Euro wertet Zypern einfach seine Waehrung ab, dann kaufen die Leute nicht mehr die teuren Deutschen Exporte und deren Wirtschaft bekommt wieder Nachfrage.

Andersrum kann Deutschland sich dann seinen Lohnverzicht in den Arsch schieben. Niemand muss mit China oder Deutschland konkurrieren, wenn er nicht will. Und weil unsere eigene Kaufkraft und Binnennachfrage nach Lohnverzicht bereits im Keller ist, geht Deutschland dann auch in den Keller.

Man hat es schon zur Einfuehrung des Euro gesagt: Ohne ausgeglichene Bilanzen, Steuern und Lohnentwicklung kann es nicht funktionieren. Brandenburg macht ja auch kein Preisdumping gegen Hessen, sondern es wird sogar Soli gezahlt.

Es gibt nur eine Wahrheit

Den klugen Worten von Herrn Krause, dem Spitzenmann der ARD in Brüssel gibt es nichts hinzuzufügen, jede andere Analyse überflüssig.
Der traf seit gestern jeden Nagel so auf den Kopf, dass die Moderationen z.B. heute im MiMa, stets zu Diensten, überflüssige Theorie ist, die nur noch den Zuseher in die Irre führen.
Diese Thema taugt nichts zum Breit treten, zum Auslutschen, zu Wenn und Aber, denn es sind die Fakten klar.
Die Hand die helfen will schlägt man nicht weg und Deutschland hat es nicht notwendig sich beschimpfen und bedrohen lassen.
Erpressung war die kluge Idee und die darf nicht aufgehen, denn es wäre der Dammbruch jeglicher Glaubwürdigkeit.
Das kleine Zypern tut nicht weh und wenn es dies so will, dann war es der eigene Wille, das politische Fehlversagen mit allen Konsequenzen.
Dies sind Fakten und die dürfen nicht tot moderiert werden.
Zu Herrn Krause gibt es nichts hinzuzufügen, liebe Verantwortliche von der Redaktion, lasst es so stehen, um zu helfen.

Die Zyprer sollten nicht so hoch pokern

Ich freue mich zu hören, dass dem Finanzminister von Zypern klar geworden ist, wie ernst die Lage ist. Die Russen werden vermutlich u.a. deutlich gemacht haben, dass ihnen die Rückkehr russischen Kapitals nach Russland recht wäre. Auch ihnen dürfte, wie der EU, das Geschäftsmodell von Zypern nicht gefallen. Auch hoffe ich, dass Herr Sarris deutlich sieht, dass die Staatsschulden von Zypern, sollte der gesamte Kapitalbedarf über Kredit finanziert werden, die Schuldenquote von derzeit rund 80% auf rund 180% heben würde. Das wäre das Niveau von Griechenland und die Leben nicht besonders gut damit. Schließlich gibt es noch eine Zeitkomponente. Die Banken können nicht auf Dauer geschlossen bleiben und das Geld des zyprischen Staates reicht angeblich nur noch bis Mai.

Ich denke die Troika kann bei dieser Pokerrunde gelassen bleiben. Das Blatt der Zyprer ist nicht besonders gut und zudem brennt ihr Stuhl.

zypern setzt aufs falsche pferd

zypern geht jetzt zu den russen betteln. die könnten mit den zyprioten eeinen deal machen, indem sie den russsen ein flugstützpunkt einräumen, nato hin oder her, und dann noch den russen im gegenzug weitere schürfrechte für öl und gasvorkommen vor zypern über-
lassen. die russen verhandeln nur länger, denn zypern hat ein problem und kann nicht lange warten, und so sinken die preise, und man bekäme sogar zum schluß einen neuen partner im mittelmeer.was würde der westen
wohl dazu sagen ????

Ob Kirche oder Russland - um was diskutieren wir ...??

Ein Staat mit 1 Million Einwohner wird an den Pranger gestellt.Die Russen werden nur noch mit Oligarchen bezeichnet,das Angebot der Kirche wird in den Raum diskutiert.Warum zählen wir hier die Zyprioten an und stellen nicht den Politikern die Fragen und fordern echte offene Antworten.Hier in Deutschland unserer Regierung,was unsere Banken dort verlieren würden,wenn es zur Pleite kommt.Denken wir gemeinsam vielleicht auch daran,was aus der Werbung der Banken für höhere Renditen wir veranlagt haben ohne nachzudenken,dass Renditen auch ihren Preis haben.Prüfen wir die Angebote unserer Banken,stellen wir unsere Konten auf andere Banken um,wenn wir feststellen,das sozialer Frieden gefährdet sein kann.Suchen wir nicht das "Glück" auf 6 % plus Rendite,denn wer dies verspricht und noch ein Stück darunter,spekuliert u.a. mit Lebensmitteln,setzt den Profit über das Gemeinwesen in der gesamten Welt.Bitte Zypern nicht maßregeln,es wehrt sich,für Europa eine Zukunft.

Hallo anna_mueller

Ihr Kommentar ist einer wenigen lesenswerten Beiträge hier im Blog. Nur wird der Spiegel, den Sie den Usern vorhalten, wenigen gefallen.

"Das Denken, natürlich auch das "Weiterdenken", ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart."
(Curd Goetz)

und auch

"Supere aude"
"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."
(Immanuel Kant)

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