Kommentare

Verarschung

Der Gewerkschaft ist schon klar, dass 5,6% in 2 Jahren grademal etwa einen Inflationsausgleich bringen?
Das heißt, die Gehälter steigen effektiv GAR NICHT!

Verdi kanns nicht für die Lehrer

zum zweiten Male hat Verdi 50.000 Lehrer in Sachsen für Streiks eingespannt und keinen Fortschritt für einen Tarifvertrag erzielt. Sollte nicht ein Lehrerverband das besser können?
Treten wir Lehrer aus aus Verdi und rein in den Sächsischen Lehrerverband!

Glückwunsch!

Das war eine wichtige Entwicklung.

Als nächstes sollte ein Mindestlohn von 10 EUR eingeführt werden, damit das Lohndumping am unteren Ende der Skala ein Ende hat.

Tolle Mathematik

Einfach jährliche Steigerungen addieren, so geht es ja nun nicht. Bloß gut, dass die Tarifparteien nicht 2% jährlich für die nächsten 5 Jahre aushandelten, denn dann lautete die Schlagzeile:

"10 Prozent mehr Gehalt für Länder-Beschäftigte".

Liebe Tagesschau

Liebe Tagesschau.
Wenn ihr in der Überschrift die Lohnsteigerung für 2 Jahre angebt, dann gebt bitte fairnishalber in Zukunft die Preissteigerungen, Inflationsrate, ... auch immer für 2 Jahre an. Viele Grüße

Das Dumme an den prozentualen Erhöhungen ist...

...dass die, die schon bisher viel kriegen erheblich mehr bekommen als die, die bisher weniger bekamen.

Dadurch klafft die Schere zwischen den Einkommen immer weiter auseinander.

Lohn-/Einkommenserhöhungen sollten "absolute" Beträge sein, das wäre gerechter.

Schön für alle die es

Schön für alle die es betrifft - schlecht für den Ausbau und Renovierungen der Schulen

Bei Tarifergebnissen gilt

Bei Tarifergebnissen gilt scheinbar immernoch "Wer als erster laut lobt - hat am meisten verloren."

Bei einer Laufzeit von 2 Jahren relativiert sich der "Erfolg" doch schon deutlich in Richtung eines Inflationsausgleiches.

Ich würde es begrüßen, wenn die Schlagzeile anders lauten würde, nämlich zb. 3.x im ersten, 2,nix im nächsten Jahr.
So legt sie einen ordentlichen Gehaltssprung nahe, der sich erst auf den zweiten Blick als völlig andere Hausnummer entpuppt.

Lehrer ohne Tarifvertrag

Damit sind angestellte Lehrer weiter die Deppen der Nation. Ich gehe davon aus, dass sie sich bei Verdi bedanken werden. Sie sind tatsächlich die einzige qualifizierte Berufsgruppe in Deutschland, die ohne Tarifvertrag nach Gutdünken des Arbeitgebers bezahlt wird und das teilweise insbesondere bei freien Trägern so grottig, dass es überhaupt keinen Sinn macht, dafür zu studieren.

Lehrer ist Lehrer, ob

Lehrer ist Lehrer, ob Nord/Süd oder Ost/West, ob angestellt oder verbeamtet, der einzigste Unterschied den ich sehe sind die Unterschiedlichen "freien" Tage in diesen vielen unterschiedlichen Bundesländern. Ob Schule förderal geführt werden muss, bezweifle ich sehr stark!

2,65% in einem Jahr!

5,6% mehr Lohn, das wäre schön. Während andere Berufsgruppen wirklich mehr als 5% bekommen ist es bei uns wieder nur für 2 Jahre. Also weniger als 3% pro Jahr. Und darauf kommt es an. Schliesslich wird die Preissteigerung auch nicht auf 2 Jahre berechnet.

Nicht schlecht

5,6% für zwei Jahre sind schon mal nicht schlecht. Immerhin mehr als die Inflationsrate.

Lauftzeit 2 Jahre - wohl nur Inflatiionsausgleich

Was hier als Ergebnis herausgekommen ist dürfte letztlich, wenn überhaupt, nur knapp über der Inflationsrate des jeweiligen Jahres liegen. Wer nicht umzieht hat wohl Glück, wer aber umziehen muss dürfte mit einer solchen Erhöhung minus machen. Wahrscheinlich war wirklich nicht mehr drin für die Gewerkschaften, jetzt sollten die Länder, zusammen mit dem Bund etwas für bezahlbaren Wohnraum tun. Anstatt öffentl. Wohnungen zu privatisieren sollten die Länder selbst günstigen Wohnraum schaffen. Auch um die Abzocke etlicher Vermieter einzudämmen, die die vormals günstigen Mieten nach oben, an die max. Mietzuschüsse der Kommunen für Wohnraum angepasst haben.
Liebe Länder, tut was für eure Bürger.

5,6% mehr? Super. Das gleicht

5,6% mehr? Super. Das gleicht dann die Inflation der letzten 2-3 Jahre aus. Es wird real also genau das gleiche Gehalt gezahlt, wie vor 2-3 Jahren. Wieso wird da von einem "Gehaltsplus" gesprochen? Ein "Plus" ist das ganz und gar nicht. Sondern nur ein "nicht weniger".
Und selbst das ist es nur, wenn es vor 3 Jahren schonmal 6% mehr gab. Und die 3 Jahre vorher nochmal 6% mehr. War das denn so? Ich glaube nicht. Die Beschäftigten der Länder haben effektiv also immer weniger Gehalt. Trotz Gehaltserhöhung.

Ein wirkliches Gehaltsplus wäre es, wenn die Gehälter jährlich um die Inflation steigen würden, (2-3%) und DANN noch ein wirkliches Plus oben drauf. JEDES JAHR also 5% mehr Gehalt. DAS wäre ein wirkliches Gehaltsplus.

5,6 % für zwei Jahre

Dieses Verhandlungsergebnis ist absolut unzureichend und eine große Enttäuschung. Man kann nur hoffen, daß die Kolleginnen und Kollegen ihre Zustimmung verweigern. Nach meiner Einschätzung waren die Erwartungen wesentlich höher. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, die seit Jahren von der sowieso dürftigen Einkommensentwicklung der Arbeitnehmer abgehängt wurden, haben mehr verdient. Auf diese Weise tut sich die Politik auf Dauer keinen Gefallen und auch die Gewerkschaftsführungen müssen aufpassen, dass Ihnen der mangelnde Kampfeswille nicht auf die Füße fällt.

Lehrerbezahlung

Es muss dringend eine Einigung zugunsten der Lehrerschaft erreicht werden. Es ist einfach nur traurig, wenn Lehrer in Nebenjobs arbeiten müssen um ihr Brot zu verdienen.

Die Klinikärzte

bekommen "nur" 2,6% mehr, so die Überschrift im Browserfenster. Warum hieß es hier nicht 4,6%?

@Taigabaer
So einfach ist es auch nicht. Böse Zungen könnten so argumentieren:
Die Inflation trifft auch proportional und nicht absolut. Und kleine Einkommen steigen bei proportionalen Bruttzuwächsen aufgrund niedrigerer Steuern prozentual mehr als hohe.
(Böse Zunge aus).

Im Prinzip haben sie natürlich recht. Ein Mix aus Sockel und Prozenten wäre wohl die beste Lösung.

Nicht mal Ausgleich der Inflationsrate

Wer soll denn hier für dumm verkauft werden?
5,6% mehr wären es, wenn derjenige, der heute 1000.- Euro verdient, morgen 1056.- Euro bekommt - so einfach ist das mit der Prozentrechnung.

Demnächst werden Lohnerhöhungen dann wohl für noch längere Zeiträume angegeben, nur damit die Zahl in der Schlagzeile stimmt? "50% mehr für alle Mitarbeiter der IGM, verteilt auf die nächsten 25 Jahre! Erfolg!"

Unglaublich...

unverantwortliche frechheit

eine tarifliche eingruppierungsordnung für lehrkräfte ist seit 2006 zugesagt. die bisherige eingruppierungspraxis ist offensichtlich ungerecht, mit extrem unterschiedlicher entlohnung (schon innerhalb der angestellten, von vergleichen mit beamt/innen ganz zu schweigen) für gleiche arbeit. das kann auf dauer nicht gutgehn - wollen die länder "innere kündigungen"?

die arbeitgeber setzen wohl kalkuliert darauf, dass sich lehrer/innen aus rücksicht auf die schüler/innen nicht mehr als 2 tage warnstreik trauen. wir dürfen zumindest gespannt sein, ob dieses kalkül mit geiselhaft aufgeht. denn den schüler/innen ist mit dauerhaft unzufriedenen lehrkraeften auch nicht gedient.

Kaum Lohnerhöhung. Nix is mit "Kaufkraft stärken".

Welche Rechenkünstler da am Werk waren, um ein 5,6%-Ergebnis verkünden zu können, haben meine Vorredner ja schon zur Genüge ausgeführt. Vielleicht wollten sie ja den grünen Ver.di-Chef Bsirske ein bisschen besser aussehen lassen.
Dass die GEW, diese sogenannte Gewerkschaft, für ihre Klientel nichts bewirkt hat, verwundert ja nicht. Wann war es schon mal anders? Normalerweise bejubelt die GEW doch jede Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, solange sie nur von roten, grünen oder rot-grünen Landesregierungen verursacht wird. Bestes Beispiel dafür: Hamburg. Dort werden ständig Lehrerstellen eingespart und Tausende Schüler/innen werden in Blechcontainern unterrichtet. Allerdings bekommen diese Einsparungen immer einen Zuckerguss namens "Reform", damit sie süß schmecken. Jüngste Beispiele: Inklusion, Nicht mehr Sitzenbleiben.

Beschämend - in zweifacher Sicht!

Zehn einzelne Forderungen, nur eine einzige voll erfüllt - das mit dem Erholungsurlaub. Sonst wenig oder (bei mindestens 2 Forderungen) gar nichts erreicht und für Beide (Tarifparteien) ein voller Erfolg. Für mich eine Schande. Aber auch eine Schande, dass wieder bei den Aktionen nicht mal alle gesunden und nicht im Urlaub sich befindlichen Ver.di Mitglieder, die es betroffen hat, mitgemacht haben

@. RickSchau

"Treten wir Lehrer aus aus Verdi und rein in den
Sächsischen Lehrerverband!"

Das klingt ja ganz gut und schön - aber Fakt ist nun einmal, dass Verdi die dickste Streikkasse hat.

Dagegen sind die Lehrerverbände doch bloß zahnlose Tiger.

@Taigabaer

Prozentuale Erhöhungen sind absolut ungerecht, da stimme ich ihnen sehr zu. Verdienst 4000 Euro, 5% Zuwachs = 200 Euro mehr. Verdienst 1600 Euro hat selbst mit 1o% Zuwachs nur 160 Euro mehr. Die Steuerprogession stutzt die Zuwächse der Besserverdienenden nicht in dem Maße, dass eine Angleichung stattfinden würde.

Das heißt, einstellig prozentuale Lohnerhöhungen wirken sich nur für Gutverdiener spürbar aus. Insofern müssten die Grundgehälter neu reguliert werden. Gleiche Arbeit für gleiche Entlohnung, ausreichender Mindestlohn. Leistungsgerechte Bezahlung.
Bin verbeamteter Lehrer, 48-Stunden-Woche.

@. Herakles

"Es muss dringend eine Einigung zugunsten der Lehrerschaft erreicht werden. Es ist einfach nur traurig, wenn Lehrer in Nebenjobs arbeiten müssen um ihr Brot zu verdienen"

Also, nun wollen wir doch mal die Kuh im Dorf lassen. Lehrer, die volle Planstellen innehaben, verdienen nicht schlecht.

Wenn sie aber nicht auf die volle Stundenzahl kommen, sieht das schon anders aus.
Das geht anderen Teilzeit-Beschäftigten ebenso.

Insgesamt muss angemerkt

Insgesamt muss angemerkt werden das der Arbeitgeber immer mehr uninteressant wird! Welcher junge Mensch möchte sich für eine Ausbildung/Studium in diesen Bereich entscheiden, wenn die Privatwirtschaft doch teilweise lukrativere Angebote bereitstellt? Wer möchte denn übermäßig viel arbeiten? Nein, dieser Abschluss ist alles andere als eine Einladung sich zu bewerben in diesen Bereich, demzufolge wird weiterhin gutes und motiviertes Personal in Zukunft fehlen und die Überalterung weiter steigen, sehr gut gemacht, an die Zukunft gedacht! So bekommt man auch einen schlanken Staat!

neue Gewerkschaft gründen

Offenbar sind unsere Gewerkschaften zu schwach und/oder zu angepasst. In dieser Situation ist es an der Zeit, über die Gründung einer neuen Gewerkschaft nur für angestellte Lehrerinnen und Lehrer nachzudenken. Für eine konsequente Interessenvertretung müssen wir vermutlich eine Spaltung gewerkschaftlicher Organisiertheit in Kauf nehmen. Diejenigen, die sich darüber am meisten aufregen werden, sind zugleich diejenigen, die in der Vergangenheit die Entwicklung verschlafen haben.

@ Dudelmoser: Tolle Mathematik

Einfach jährliche Steigerungen addieren, so geht es ja nun nicht. Bloß gut, dass die Tarifparteien nicht 2% jährlich für die nächsten 5 Jahre aushandelten, denn dann lautete die Schlagzeile:

"10 Prozent mehr Gehalt für Länder-Beschäftigte".

Mit Sicherheit würde die Schlagzeile SO nicht lauten.
denn eine JÄHRLICHE Erhöhung von 2% würde auf die heutigen Löhne/Gehälter eine Erhöhung von insgesamt 10,4% bedeuten und somit werbewirksammer in den Schlagzeilen auftauchen..
Rechnen Sie mal nach.

Mir stinkt das Geschrei

Um es deutlich zu sagen: Mir stinkt das Geschrei der Lehrerverbände gewaltig. Es scheint, dass sie die einzige Berufsgruppe im ÖD ist, die ihre Forderungen seit Jahrzehnten mit Streikdrohungen durchzusetzen weiß - auch im Beamtenbereich.
Es war Anfang der 1970er Jahre als in Ba-Wü (ich kann nur für dieses Bundesland sprechen)die beamtete Lehrer (damals gab es fast nur beamtete Lehrer) im Eingangsamt um 2 - 3 Besoldungsgruppen aufstiegen, also ihre Laufbahn in A11 bzw. A12 begannen. Ich erinnere mich noch genau an die illegalen Streikdrohungen (Stichwort: Bildungsnotstand) der Gewerkschaft. Die Notare zogen dann (ohne Streikdrohung) nach. Ein mehrjähriges Studium war für Beide die Begründung.
Nun, ich habe auch 5 Jahre studiert - aber leider nur in der Allgemeinen Finanzverwaltung (Liegenschaftswesen). Dafür durfte ich dann auch in Besoldungssgruppe A9 beginnen.
Es ist bedauerlich, dass immer die größten Schreihälse bevorzugt werden. Lehrer leisten auch nicht mehr als der übrige ÖD.

Es kommt noch viel schlimmer

Lehrer werden kaum noch verbeamtet, warum weiß kein Mensch, denn angestellte Lehrer sind ja teurer. Damit man dennoch spart, stellt man Lehrer nur noch mit Kurzverträgen an - sofern man dann überhaupt noch jemanden zum Anstellen findet! Als mich die dicke Grippe voll erwischt hat und ich zwei Wochen das Bett hüten musste, nachdem ich mich vorher schon Monate lang mit grippalen Infekten in den Unterricht geschleppt hatte, glauben Sie bloß nicht, dass eine Vertretung für mich da gewesen wäre!Pustekuchen! Macht keiner! Zwei Wochen lang wurden 25 Erstklässler hin- und hergeschoben.Es sieht nicht so aus, als würde sich an der Misere irgend etwas zum Positiven ändern. Inzwischen bekniet man pensionierte Lehrer, doch bitte, bitte auszuhelfen. Sorgt endlich für vernünftige Arbeitsbedingungen und angemessene Bezahlung! Dann gibt es vielleicht wieder Menschen, die diese schöne, aber sehr anstrengende Aufgabe des Lehrerberufes übernehmen wollen!

Dienstleistungen sind nicht einfach ins Ausland....

....verlegbar

Dann lasst Euch was einfallen!

Wer nicht bereit ist, zu streiken, sollte gleich nach dem Studium sich ins Ausland verabschieden...

Hier! Die Lehrer!

Bei der letzten Runde im ÖD

Bei der letzten Runde im ÖD gab es noch 6,3% auf rund 1,5 Jahre (1.3.2012 - 1.8.2013). Diesmal 5,6% auf 2 Jahre obwohl der andere noch gar nicht abgelaufen ist? Ich sehe nicht mehr durch.

Liebes Deutschland hütet euch

Liebes Deutschland hütet euch den schwedischen Weg zu gehen! Beispiel: Mein Deutschlehrer war ein Quereinsteiger der halt nur gut deutsch konnte.

Wie schön, dass es

Wie schön, dass es Deutschland - laut Herrn Rösler - so gut wie noch nie geht und das auch direkt bei den Angestellten und Beamten in Form eines Inflationsausgleiches ankommt.

Ich bitte zu bedenken, dass diese prozentualen Erhöhungen immer BRUTTO sind!

Diese Einigung ist eine Schande für die Gewerkschaft.

Bildung ist uns wichtig

Dass die Lehrergehälter unterschiedlich sind, ist in begrenztem Maße nachvollziehbar, da die Länder/Städte unterschiedlich teuer sind. Allerdings sollte man das dann durch ein festes Basisgehalt und den Ortszuschlag regeln. So etwas erzieht Lehrer eher dazu, nur noch das Nötigste zu machen. Aber "leider" liegen die Kinder den Lehrern wirklich am Herzen, sodass sie den Schlag ins Gesicht lächelnd wegstecken. Irgendwann wird es dann aber schief gehen. Das Niveau wird ja jetzt schon bemängelt.

6,5% sind wahrscheinlich etwas mehr als die Inflationsrate in den nächsten 2 Jahren, jedoch wird die Inflation der letzten Jahre nicht kompensiert. Es wird also in den nächsten Jahren nur nicht schlimmer.

@Klabautermann: Der "Zinseszins" wurde diesmal doch auch nicht berechnet. Wieso sollte es in Zukunft passieren?

Übernahme der Auszubildenden

Leider wird dieser Entschluss für Verdi ein ganz böser Schuss nach hinten. Viele Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes haben in den letzten Jahren über Bedarf ausgebildet, Meine Einrichtung auch. Die Konsequenz wird sein, dass wir die Ausbildungsplätze jetzt drastisch , teiweise auf Null zurückfahren werden, weil wir garnicht genug passende Arbeitsplätze haben, aber so weit denkt Verdi ja nicht. Tolles Ergebnis!

@Gruffel

> Der Gewerkschaft ist schon klar, dass 5,6% in 2 Jahren grademal etwa einen Inflationsausgleich bringen?

Naja, das dürfte ja wohl doch einen Zacken über der vorraussichtlichen Inflationsrate liegen.

> Das heißt, die Gehälter steigen effektiv GAR NICHT!

Mein Mitleid gilt eher denjenigen, die seit Jahren keinerlei Gehaltserhöhung gesehen haben, effektiv also jedes Jahr mit weniger Kaufkraft leben müssen, und den ganzen Wahnsinn über Steuern automatisch mitfinanzieren dürfen.

@ RaZoR

Sie verwechseln wohl Zinsrechnung mit "normaler" Prozentrechnung. Oder Rechnen Sie die 17% Mehrwertsteuer vom Bruttopreis auch mit 17% von Brutto = 100%?

Gewerkschaften?

Das sind keine Gewerkschaften mehr. Die vorsitzenden verdienen mehr als genug, warum sich dann anstrengen und kämpfen? schlechte Abschlüsse erzielen und dann- wie der Chef der gdp Herr Richter - sich von Politikern Ämtern zuschustern lassen. Ich als Beamter ziehe meine Konsequenzen und lege mich auch nicht mehr ins Zeug!
Versicherungsvertreter verkaufen Vertretungen und Gewerkschaftsvertreter verkaufen Gewerkschafter. Ich auf jedem Fall spar mir nun die 45€ Beitrag! Das ist meine Lohnerhöhung!
Wenn alle die Gewerkschaften verlassen würden, dann müssten de auch was tun!
Wieder eintreten kann man immer wieder aber erst wenn die was für mich tun!

5,6 Prozent mehr Gehalt für

5,6 Prozent mehr Gehalt für Länder-Beschäftigte?
Wahrheit oder Lüge?
In Wahrheit gibt es nur 2,8% pro Jahr mehr Lohn,also Peanuts,außerhalb des öffentlichen Dienstes gibt es mehr.
Auch Beamte sind Länder-Beschäftigte,bekommen sie auch was ab oder gehen sie leer aus?

@altglas

Es gibt zwei Tarifverträge TV-L (Hessen hat ein eigenen Tarifvertrag) und TVöD. Deide haben nichts miteinander zu tun, außer dass beide für den öffentlichen Dienst sind. TV-L für die Beschäftigten (ausgenommen Beamte) der Länder (ausgenommen Hessen) und TVöD für die Beschäftigen des Bundes und der Kommunen (ausgenommen Beamte).

Die aktuellen Verhandlungen sind allein für die Beschäftigten der Länder, sodass solche Verwendung von Bildern wie Busfahrer, Müllmännern usw. irreführend sind. Weil diese den Kommunen zugeordnet bzw. angestellt sind. Die hatten letztes Jahr ihre Tarifverhandlung.

Verdi - die Gewerkschaft, die keiner braucht

.
Ein erbärmliches Ergebnis! Im öffentlichen Dienst, wo die Organisation von Arbeitskämpfen echte Mühe macht und auch finanziell für die Gewerkschaft viel auf dem Spiel steht, wird ein wenig herumgeplänkelt und ehe alles richtig begonnen hat, ein windelweicher Abschluss unterschrieben.

Dagegen legt sich verdi beim Sicherheitspersonal mächtig ins Zeug - 30% müssen es mindestens sein. Dafür werden die Flughäfen seit Monaten bestreikt und 100000ende Fluggäste in Geiselhaft genommen.

Es ist ja auch so schön einfach. Eine Handvoll Streikende können einen großen Flughafen lahm legen. Das kann die Sekretärin der Bezirksverwaltung allein organisiseren und das Streikgeld bestreitet man aus der Portokasse.

Pfui Verdi, was für ein Opportunismus!

Es wäre viel wichtiger

Es wäre viel wichtiger gewesen, wenn an den Arbeitsbedingungen etwas verbessert worden wäre. Ich erlebe das vor allem bei meiner Frau, die Lehrerin ist. Viel zu viele Unterrichtsstunden, 60-70 Arbeitsstunden hat sie locker jede Woche. Der Zustand der Schulen, zumindest hier in Berlin, sind zu großen Teilen eine Frechheit.
Aber auch in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes sieht es leider nicht viel besser aus.

Als Beamtin im Mittleren

Als Beamtin im Mittleren Dienst im Haushaltsnotlageland Bremen werde ich wohl nicht in den Genuss einer Besoldungserhöhung kommen. Frau Linnert, die Finanzsenatorin hat bereits für die Beamten wieder einmal eine Nullrunde in Aussicht gestellt. Für die Arbeitnehmer mit Tarifvertrag gibt es zumindest einen Inflationsausgleich für die nächsten zwei Jahre.

Vergleich Lehrer <-> Wissenschaftler

puh. Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter hab ich Bauchschmerzen.
Ich bilde an der Uni Lehrer aus. 5,5 Jahre Studium, 3,5 Jahre Doktorabeit (ja, eine "richtige"), 65% Stelle, ca. 50 Wochenstunden Arbeit. Semesterweise oder jährlich besfristete Verträge. TV-L 13. Die gleiche Gehaltsstufe (mindestens) hätte ich als Lehrer auch. Üblicherweise mit 100% Stelle bei in etwa der gleichen wöchentlichen Arbeitszeit. Mit gar keiner so schlechten Aussicht auf Verbeamtung.
Aber wisst ihr was? Mir sind die 30 zusätzlichen Kröten monatlich ziemlich egal. Eine Perspektive, ein unbefristeter Vertrag, eine leistungsbezogene Bezahlung, eine Zeiterfassung mit Überstundenabbau -- DAS wäre mal was.
Ich liebe meinen Job. Aber ohne Perspektive und mit so viel Unsicherheit kann ich ihn nicht mehr lange machen. Was tun? Wirtschaft, mit 50% mehr Gehalt, unbefristetem Vertrag, Zeitkonto und verkaufter Seele?

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Nicht beim Staat!

Dass ein angestellter Lehrer weit weniger bei gleicher Arbeit verdient, als sein beamteter Kollege, er zudem keine üppigen Pensionsanspüche und keinen garantierten Arbeitsplatz hat, ist eine Farce.

Da wird ständig von Flexibilität auf dem Arbeitmarkt gepredigt, aber selbst hält man am Beamtenstatus fest, der uns bald wirklich teuer zu stehen kommt - von Renten spricht jeder, von den zunehmenden Pensionszahlungen hört man nichts. Da hat uns die Politik und der verbeamtete Staatsapparat ein rießiges Ei ins Nest gelegt.

Welcher Lehramtsanwärter wird auch so dumm sein, das Angestelltenverhältnis zu wählen, wenn er nach der Verbeamtung derartig überzeugende Vorteile genießt.
Zumal es von der Politik auch gar nicht gewollt wäre - man spart ja immerhin zunächst die Sozialleistungen für die Angestellten ... ganz nach dem Motto: Nach mir die Sinnflut.

@ beclue 15:24

Halte ich auch für zwingend erforderlich. Die Lokführer haben es uns vorgemacht. Der DGB ist ohnehin weitgehend zu einem Schlafmützenverein verkommen.

@ Bayuware

Wohl zu viel Staub auf deinen Akten, was? Du Armer, mein Bedauern hält sich in Grenzen. Lehrer haben es mit Menschen zu tun, mit Menschen aller Schattierungen und unendlich vielen Facetten, die man nicht mal eben verlegen kann.
Capito?

Ja, so habe ich mir das

Ja, so habe ich mir das gedacht: Kaum dass ein durchweg akzeptabels Tarifergebnis vorliegt, fängt das gemeckere an. Wo waren denn die zig Tausend Kolleginnen und Kollegen als es zum Warnstreik ging? - Jedenfalls waren die Meisten, die nun meckern (sofern sie überhaupt ver.di Mitglied sind) eben nicht auf der Straße.
Tariffragen sind immer Machtfragen. Würden sich deutlich mehr Beschäftigte in Gewerkschaften anschließen und für ihre Rechte auch mal auf die Straße gehen, statt zu motzen, würde das Tarifergebnis sicher anders ausfallen. So wird ein Schuh draus.
Ich persönlich bin überrascht, über dieses gute Ergebnis. 30 Tage Urlaub für alle - statt 26, im ersten Jahr Entgelt über TVÖD-Niveau.
Übrigens: Gewerkschaften verhandeln nur Tarife für ihre Mitglieder. Nicht in der Gewerkschaft? - Dann wurde für DICH auch nicht verhandelt. Also frei nach Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ....

@spieler von 18:10 Uhr

Auch ich hatte es in der Personalverwaltung mit Menschen zu tun. Mit Menschen aller Schattierungen, mit all ihren Sorgen und Nöten um Arbeitszeit, Schichtdienst, Eingruppierung, Bezahlung, Bewerber/Innenauswahl bei Stellenbesetzungen usw. - kurz: auch bei mir waren in 40 Dienstjahren unendlich viele Facetten von menschlichen Schicksalen auf dem Schreibtisch. Und keine der Akten hat Staub angesetzt.
Capito? Aber nur, wenn Du die Beschäftigten des ÖD auch zur Gattung Mensch rechnest und den Entscheidungsträgern menschliches Handeln zubilligst.

Das ist aber blödsinnig. Weil

Das ist aber blödsinnig. Weil ein Lehrerverband wohl nicht genügend Beiträge einnimmt, um auch nur einen Monat zu streiken, bzw. Streikgeld zu zahlen. Wie soll dann Druck aufgebaut werden um zu einem Ergebnis zu gelangen? - Einfach nur Weltfremd

Schon mal vom Unterschied

Schon mal vom Unterschied zwischen TVÖD und TVL gehört?

April, April

Also nochmal zum Nachrechnen:
zB: Ein öffentlich Bediensteter bekommt 3000,-€ brutto/mtl. Also 36000,-€/Jahr. Im 1. Jahr erhält er 2,65% mehr (954,-€). Im 2. Jahr bekommt er die 954,-€ nochmal und zusätzlich 2,95% von nun mehr 36945,-€, also nochmal 1090,-€ mehr. Das bedeutet demnach: 2998,-€ Zuwachs für zwei Jahre. Das sind 4,125% für 2Jahre, folglich 2,06% pro Jahr. Das heißt: keine Gehaltserhöhung, sondern gerade mal Inflationsausgleich. Jetzt kann man sich auch gut vorstellen, warum sich beide Parteien sich so schnell geeinigt haben. 5,6% sind definitv falsch!

Hab gerade mal gerechnet...

...das, was meine Frau als angestellte Lehrerin mehr bekommt, deckt nicht mal unsere Mehrkosten an Sprit, Energie und Wasser für einen 4-Personen Haushalt in diesem Jahr. Wenn ich als Freiberufler nicht mehr maloche werden wir also schlechter leben als bisher. Nochmal Danke Verdi! Ihr habt eure Mitglieder richtig verschaukelt. Von all den großen Sprüchen von den Tribünen ist Nichts geblieben. Herr Bullerjan hatte Recht. Hinter den verschlossenen Türen seid ihr nur noch nette Plauderer.

Beamte

....sind für den Staat sehr viel billiger als Angestellte, weil eben die ganzen Sozialleistungen nicht gezahlt werden müssen. Beamte sind auch zuverlässiger, denn sie dürfen nicht streiken und kriegen eine Nullrunde nach der anderen aufs Auge gedrückt. Trotzdem ist da immer wieder der Neid auf die Pension, die übrigens versteuert werden muss. Selbst wenn Vater Staat Rücklagen für die Pensionen bilden würde, was er versprochen, aber nicht gehalten hatte, kämen die Beamten dennoch billiger. Dass keine Rücklagen gebildet wurden, liegt n i c h t an den Beamten....Dass der Staat jetzt meint, mit befristet angestellten Lehrern das Problem der Unterversorgung einerseits und der gefürchteten Kosten andererseits lösen zu können, zeugt von großer Kurzsichtigkeit.

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