EU will Freihandelsabkommen mit Marokko

02. März 2013 - 03:57 Uhr

Die Europäische Union will ihren weltweiten Marktzugang weiter ausbauen. EU-Kommissionspräsident Barroso und Marokkos Ministerpräsident Benkirane vereinbarten, Gespräche über eine Freihandelszone aufzunehmen. Auch das Reisen zwischen Marokko und der EU soll leichter werden.

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Kommentare

Das wird der Arbeitslosigkeit

Das wird der Arbeitslosigkeit in den südeuropäischen Ländern sicherlich einen Bärendienst erweisen. Zuerst wird man profitieren bis der Wissenstransfer seine Wirkungen zeigt und es heißt "Die Marokkaner sind billiger".

Die EU wie sie momentan ist, kann man nehmen und ins nächstbeste Osterfeuer werfen.

Wie immer gilt: Ich bin derjenige, der sich am meisten wünscht, dass ich falsch liege.

„Das Abkommen werde zudem zu

„Das Abkommen werde zudem zu einer Vertiefung der Beziehungen führen, die ‚im Interesse unserer Bürger, unserer Völker und unserer Gesellschaften liegt‘, so Barroso weiter.“

Immer, wenn zwei hohe Politiker unter sich über Dinge entscheiden, die angeblich „im Interesse der Bürger“ sind, macht mir das Bauchschmerzen. Solche Sachen – genau wie ein Freihandelsabkommen mit den USA – sollten auch von den Bürgern oder zumindest deren Vertretern entschieden werden, nicht von zwei Egomanen unter vier Augen.

Werden nicht

jetzt schon Krabben von Husum nach Marokko gekarrt zum abpulen weil es so billig ist.Frage mich was dann noch alles nach Marokko geht weil es so billig ist? So kann man die EU auch kaputt machen.

@schiebaer45, 11:03 - Billiglohnland

Da die EU den Zweck hat, die Vermehrung des Unternehmergeldes zu befördern, ist das Freihandelsabkommen zwischen EU und Marokko das Mittel, um Marokko allumfassend als Billiglohnland für die Geldvermehrung der EU-Unternehmer zu benutzen.

Dass bei diesem unternehmerfreundlichen Unterfangen die Lohnabhängigen in Marokko und auch in der EU die Zeche zahlen müssen, ist der Profitlogik des Marktwirtschaftssystem geschuldet: In der marktwirtschaftlichen Warenproduktion dient die Wirtschaftsapparatur nicht dem Menschen, sondern der Mensch der Wirtschaftsapparatur.

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