Kommentare

Ich wünsche Benedikt XV

einen ruhigen Lebensabend

Der deutsche...

...Papst ist nicht mehr Papst. Endlich wieder Ruhe im Karton und Realität für die deutschen "christlichen" Parteien, die nun zeigen müssen, was sie weltlich so "drauf haben"...

@Semmel

Da kommst Du leider etwas zu spät. Benedikt XV. ist seit 91 Jahren tot.

Neuer Papst

Immer wieder wird geschrieben,welcher Papst evtl. erwünscht wäre oder evtl. als Kandidat in Frage käme.
Aber,soviel ich weiß,muß ein zu wählender Kardinal italienisch sprechen können.
Es wäre also eine Erwähnung wert,welcher der zur Debatte stehenden Kardinäle (auch vom Alter her)überhaupt in Frage käme.

Gott sei dank, er ist weg.

da kann man Gott nur danken, er ist weg. Das ist tatsächlich Gottes Wille wie alles andere.

Leider ist es dann auch Gottes Wille, dass beim nächsten Papst dan gilt: Vom Regen in die Traufe.

Katholische Knechtsgesinnung

Wenn der Stuhl Petri nun leer ist, dann drängt sich die Frage auf, wer jetzt GOTTES Stellvertreter auf Erden ist und in dessen Auftrag den katholischen Gläubigen predigt, jedwede gesellschaftlich bedingte Unbill als gottgewollt hinzunehmen. Wer also bemüht sich aktuell um die Festigung respektive Erneuerung der katholischen Knechtsgesinnung?

Ich unterstütze die Rente mit 85 Jahren

Wer ein Leben lang geschuftet hat und sei Allerbestes für die Arbeit gegeben hat, dem sollte mit 85 Jahren das Recht auf den Ruhestand gewährt werden.

Dabei ist es mir egal ob Papst oder Bundeskanzler oder Lobbyist oder Waffenverschieber oder Automobilproduzent oder Giftgashersteller.

85 Jahre ist genug

(vor allem für die Mitmenschen und Betroffenen)

@wiesengrund

Auch Ihnen widme ich den freundlichen Hinweis, dass der von mir nicht sonderlich geschätzte Papst (ich bin Protestant) mitnichten der Stellvertreter Gottes ist, und dies auch niemals für sich beanspruchen würde. Wer sich auch nur ein kleines Bisschen mit dem Katholischen auseinandergesetzt hat (und wenn man gegen etwas protestiert, muss man sich gerade damit auskennen), dann weiß man, dass der Papst vielmehr der Nachfolger des Apostels und ersten Papstes Petrus ist (der Fels, auf dem Gott seine Kirche aufbauen wollte, siehe neues Testament. Petrus ist übrigens nicht zurückgetreten. Er wurde kopfüber gekreuzigt.

Ball flach halten

Also jetzt mal ehrlich. Ich habe heute im Radio gehört, dass Bendeikt XVI. eine gute Amtszeit hingelegt habe. Für mich hat dieser ältere, ledige Herr überhaupt keine Bedeutung und für den Großteil der Deutschen doch auch nicht. Und selbst wenn er innnerhalb seiner Kirche etwas geändert hätte, auf mein Leben hätte es keine! Auswirkungen gehabt. Also bitte mal den Ball flach halten. Wenn er sich wenigstens für den Frieden auf der Welt eingesetzt hätte. Naja, vielleicht hat er ja gebetet.

Besser spaet als nie

Und immer wieder wird auch heute von zahlreichen Quellen eine aus 2005 stammende Behauptung wiederholt, dass Ratzinger 'der erste deutsche Papst seit fast 600 Jahren' war. Das stimmt nicht: da ist Papst Adrian VI (1459-1523) gemeint - und er war aus Utrecht. Gute Zeit also zumindest mit dieser Falschinformation klar zu werden - wenn schon nicht am letzten Tage des Pontifikates, dann wann ?

@hansmar

Aber,soviel ich weiß,muß ein zu wählender Kardinal italienisch sprechen können.

Muß er nicht. Aus praktischen Gründen werden die Kardinäle sicher einen Kandidaten bevorzugen, der das kann, aber es ist keine Pflicht. Theoretisch muß er nicht mal Kardinal, ja nicht mal Priester sein, muß aber die Voraussetzungen erfüllen, um die Bischofsweihe empfangen zu können. Das heißt, er muß katholisch, männlich und unverheiratet sein.

@hansmar - wenn man an Wunder glaubt...

Es wäre also eine Erwähnung wert,welcher der zur Debatte stehenden Kardinäle (auch vom Alter her)überhaupt in Frage käme.

Ich gehe davon aus dass hier gemeint ist - wer noch jung genug ist das Amt auszuüben. Leider macht es eher den Eindruck als würde bei der Papstwahl genau das gegenteilige Kriterium gelten:
Je älter und je konservativer desto besser, ob dies nun im Interesse der Katholiken ist oder nicht. Ein Kandidat der tatsächlich im aktezptablen Alter ist oder gar als eher fortschrittlich gilt hat hier kaum eine Chance. Die katholische Kirche ist hier so flexibel wie eine Steinmauer, was sie erst kürzlich wieder bei der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit bezüglich des Missbrauchs an Kindern gezeigt hat.

Eine Veränderung wäre schon ein Wunder - wer dran glaubt...

Wiesengrund, Whittington

Einer der Titel, den der Papst führt, ist "Stellvertreter des Sohnes Gottes". Damit ist schon gesagt: eigentlich maßt er sich den Job des Heiligen Geistes an, und deswegen halte ich das ganze Amt für unbiblisch. Die zitierte Petrusstelle ist als Legitimation auch unbrauchbar. Der Fels ist Christus selbst (bzw. die Erkenntnis, daß Er der Messias ist). Petrus ist nur ein Steinchen gewesen...

@Mr. Whittington, 21:52 - Stellvertreterprobleme

Gehe ich recht in der Annahme, dass ich meine besorgte Frage dahingehend korrigieren müsse, wer momentan als Nachfolger Petri die katholische Knechtsgesinnung predigt, damit die Mitglieder Ihres Konkurrenzvereines nicht darin nachlassen, alle gesellschaftlichen Brutalitäten als gottgewolltes Schicksal demütig hinzunehmen?

phil3008, 22:38 - Katholische Knechtsgesinnung

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie mir in Sachen "Stellvertreter GOTTES" protestantisch-theologisch beistehen wollen, ohne das eigentliche Problem namens katholische Knechtsgesinnung thematisieren zu wollen.

Der Papst ist nicht mehr Papst

Papa ante portas
2000 Jahre Papsttum waren ein großes Elend für das Christentum. Ich bin der festen Überzeugung, dass der
Prunk, der Reichtum und die Menschenfeindlichkeit der
katholischen Oberhäupter mit dem ursprünglichen Christen-tum gar nichts mehr gemein hat. War Jesus nicht ein armer
Wanderprediger ...?
Das Papstamt sollte endlich abgeschafft werden!

@ Prinz von Preussen / eine "Wissenslücke

Einfach ´mal ein Geschichtsbuch zur Hand nehmen und nachschauen ( dann würde übrigens viel von dem allgemeinen Unsinn hier nicht geschrieben!):
Zur Zeit Hadrian´s VI. gab es nämlich noch keine Nationalstaaten in unserem Sinn, bzw. die diversen Königreiche hatten sehr offene und durchlässige Grenzen. Utrecht gehörte damals wie beinahe das gesamte heutige "Benelux"-Gebiet zum sog. "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation", d.h. zum Reich Karls V., das z.B. auch das heutige Burgund, Österreich und Ungarn umfaßte. Hadrian stammte natürlich nicht aus dem heutigen deutschen Staatsgebiet, sondern man könnte etwas salopp sagen: "aus deutschen Landen". Also immer mit der Ruhe: Keine Falschinformation ( es lügen wirklich nicht alle, die etwas über den Papst berichten - glauben Sie mir !), sondern nur eine Wissenslücke.

28. Februar 2013 - 22:16 — Prinz von Preussen

Durchlaucht mögen bitte anerkennen, dass Utrecht seinerzeit zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehörte.

Ferner werden Durchlaucht mir sicherlich zustimmen, dass Eure Vorfahren, Hoheit, dies in 1522 sicherlich ebenso gesehen haben.

Mit dem Ausdruck meiner ausgezeichneten Hochachtung

Vielen Dank Papst Benedikt XVI für acht wundervolle Jahre!

Ich war anfangs ein zerrissener Mensch zwischen Übertreibung und kalter Ratio. Dank der Schriften, Predigten und Enzykliken und auch zwei Begegnungen (Berlin und Etzelsbach 2011) habe ich meine Mitte und die innere Ruhe gefunden. Auch meine Frau dankt Papst Benedikt für das Treffen mit dem äthiopisch-orthodoxen Abuna Paulos. Diese Acht Jahre werden in unseren Herzen bleiben.
Wir wünschen Joseph Ratzinger, Seine Heiligkeit, Papa emeritus, viele weitere glückliche gesunde Jahre unter Pinien, Oliven, Eichen-, Eukalyptus- und Jakarandabäumen!
Mit Gottes Segen, Amen.

Oh weh...

...oh ach... Das tut weh, was ich hier zum Teil lesen muss.

Man sollte sich - bitte - mit der katholischen Lehre auseinandersezten bevor man irgendwelche Thesen aufstellt, die so einfach nur falsch sind!

Übrigens: Weder der Hl. Geist ist abgeschafft, noch ist der Messias selbst der Fels in der Brandung... Er ist die Erlösung, "das Reich Gottes", aber nicht der irdische Anker, nicht der Fels in der Brandung! Da wird der biblische Inhalt sehr "freikirchlich" interpretiert.

All die Protestanten, die hier so fleißig mitdiskutieren über ein Amt, das sie so wohl nicht wirklich kennen, sollten ein Buch von Herrn Andreas Theurer lesen. Er war protestantischer Geistlicher und hat die Probleme (und z.T. Fehlvorstellungen) aus protestantischer Sicht sehr gut aufgearbeitet! Sehr empfehlenswert.

Julian, 23:40 - Demütige Ruhe

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie Ihre "kalte Ratio" nunmehr überwunden und Ihre "Mitte" sowie Ihre "innere Ruhe" gefunden haben, sodass Sie offen sind für die katholische Demut, vermöge derer jedwede gesellschaftliche Unbill als gottgewollt hinzunehmen möglich ist.

@nilnovisubsole

Zu Zeiten von Chopin gehoerte seine Heimat Polen (zumindest Masovien, wo er geboren und aufgewachsen war) bekanntlich zum Zarenreich. Heisst das, er war ein russischer Komponist? Habe nicht gewusst.

Lukas Kapitel 4 Vers(4-8).. dann führte ( der Satan )Jesus hinauf und zeigte ihm alle Reiche des Erdkreises in einem Augenblick und sprach zu ihm : Ich will dir alle Macht und Herrlichkeit geben. Mir ist sie ja übergeben, und ich gebe sie wem ich will. Wenn du niederfällst und mich anbetest..Jesus hat wiederstanden diese Kirche wohl nicht..Mord Tod und Folter der Weg dieser Kirche..Kaum im Sinne Jesus. Sie haben die Lehre der absoluten Liebe verunglimpft..

@pace31

Und wie sieht es mit dem 'Prunk, dem Reichtum und der Menschenfeindlichkeit' der anderen aus? Ist dieser etwa in ihren Augen legitimiert? Und wie sähe es aus, wenn die katholische Kirche - wie Sie es anscheinend wünschen - ein bettelarmer Verein wäre? Würden all' diese karitativen Einrichtungen und Projekte, die die katholische Kirche finanziert und unterstützt, noch weiterhin existieren? Und wenn nicht, wer würde sich dann um all die bisherigen Menschen kümmern? Etwa gewinnorientierte Unternehmen oder etwa der Staat selbst??? Bevor Sie diese durchaus populistischen Äusserungen von sich geben, würde ich Sie doch gerne darum bitten ein wenig inne zu halten und darüber nachzudenken, wie es in Wirklichkeit aussehen würde, wenn es diese Kirche nicht mehr gäbe. Ich habe ehrlich gesagt meine berechtigten Zweifel daran.

@wiesengrund

Gesellschaftliches Unbill ist erst einmal da, das ist heute und war zu allen Zeiten so. Die Frage ist, wie wir damit umgehen. Als Katholik ist die Aufforderung, diese Ungerechtigkeiten helfen aufzulösen. Wir sind im Dienste Jesu Christi. Die katholischem Demut verlangt das Zufriedensein mit dem vom Gott Geschenktem: Leben, Essen, Frieden, Frau/Mann, Familie, etc.
Einfach Dankbar sein, für das, was man hat.

Und natürlich fordert Christus einen auf, Ungerechtigkeiten auszugleichen.
In der katholischen Kirche zählt der Glaube und die Taten,
in der evangelischen Kirche nur der Glaube (Luther)
und im Atheismus die aktuelle Mode, nach der man sich
richten muss.
Deswegen ist der katholische Glaube die Aufforderung, gesellschaftlich aktiv zu werden!

Ich als katholischer Christ mit einer äthiopisch-orthodoxen Frau (beides ergänzt sich wunderbar) können nur folgenden sagen:
Bät'am amesegenalehu le Abuna Benedict XVI.
(Vielem Dank für Papst Benedikt XVI) (auf Amharisch)

Scipio Americanus

Ich habe nicht die Abschaffung der katholischen Kirche
gefordert, sondern des diktatorischen Papsttums. Allerdings muss ich hinzufügen,dass ich alle monotheistischen Religionen als sehr problematisch einstufe(Toleranz!).
Die sozialen Leistungen der kath. Kirche werden fast aus-schließlich von Staat,Sozialversicherung und den Nutzern
bezahlt(Carsten Frerk).
Das ist kein Populismus,sondern traurige Realität.

Das Wissen um den orientalischen Wanderprediger Jesus,
und den seit 2000 Jahren bestehenden Glauben an ihn als
Messias, griechisch Christos,wäre ohne Kirche nur noch in obskuren Zirkeln vorhanden.
Es gäbe keine europäischen Menschenrechte, das Beste was dieser Kontinent hervorgebracht hat, ohne den judeo-christlichen Glauben und ohne das Papsttum das diesen Glauben vorherrschend über die Zeit definiert hat .

Das Eingedenk der Paradoxie das diese Menschenrechte ,über die Aufklärung,gegen die Hierarchie der Kirche als absolutistische Machtbasis erkämpft werden mußte.

Die Menschenrechte basieren aber auf dem Evangelium, jener wundersamen Erzählung jüdischer Anhänger des gekreuzigten armen Wanderpredigers Jesus und dessen unübertroffener Lehre.

@lynx: Sie träumen aber wirklich...

- Erste Erwähnung von Menschenrechten in der sumerischen Rechtsammlung Ur-Nammu (ca. 3000 Jahre vor "Christus")
- Magna Carta (1215, England, GEGEN Papst Innozenz III)
- Petition of Rights (1625, Englisches Parlament an den König, kein religiöser Hintergrund)
- Bill of Rights (1689, England, kein religiöser Hintergrund)
- Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (Frankreich, 1789, legt Religionsfreiheit und keine christliche Religion, fest)
- UN Menschenrechtscharta (UN, 1948, legt Religionsfreiheit fest, keine christliche Festlegung)

Wo war der Input der Christen hier? Kreuzzüge (=Wirtschaftskrieg)? Inquisition? Gewaltsame Missionierung? Die Segnung von Kriegswaffen? Die Nötigung österreichischer Christen, für den Anschluss zu stimmen? Die Empfehlung besser AIDS als keine Kinder zu kriegen? Die Erniedrigung von Theologen der Dritten Welt?

Sorry. Die Menschenrechte basierten schon immer auf den "anderen". Ich wünsche den friedlichen Gläubigen, dass sie diesmal den Kurs ändern.

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