Kommentare

Na da wird Cameron und seine

Na da wird Cameron und seine Freunde schon was einfallen um den ganzen zu umgehen. Da sind die gut drin!

Was fürchten die Briten denn

Was fürchten die Briten denn die Bankster, - sollens froh sein, wenn die weg gehen. Grins.

Kann mir aber denken, jetzt wollen die Briten im Gegenzug auch etwas geleistet bekommen von Europa. Hier geben wir, dort nehmen wir.

SINNLOS!

Eins haben wir ja wohl gelernt: der Erfindungsreichtum der Bänker lässt sich nicht ausbremsen. Solche Gesetze sind nur Augenwischerei, um nach Außen zu suggerieren, dass man was getan hat. Ist ja auch ganz logisch: warum sollte sich die Elite ins eigene Fleisch schneiden? Mit Zinsen zu handeln und von Ihnen zu leben ist die moderne Sklaverei, immer zu Lasten der Schwächeren. Dabei werden ganze Völker stabsmäßig in den Ruin getrieben. Daran will ich nicht beteiligt sein und habe die Konsequenzen gezogen.
Bitte mal nachdenken: Wenn einer für's Nichtstun Geld bekommt, muss das ja irgendwo auch erwirtschaftet werden, bei den Schwächsten (Zins und Zinseszins macht alles kaputt). Sowas gehört abgeschafft, weil es menschenverachtend ist.
Warum interessiert sich keiner dafür? Das ist noch viel schlimmer als die Arbeitsbedingungen bei AMAZON.
Finger weg von Bankgeschäften!

Die wahren Schnorrer haben eine Yacht

Ich muss Nadann 11 recht geben. Praktisch alle wohlhabenden Menschen haben sich ihren Wohlstand zu Lasten anderer "verdient". Am schlimmsten trifft es Zeitarbeiter, die verdienen für 2 Chefs mit.
Es ist einfach nicht wahr, dass sich Unternehmer ihr Geld verdient haben, sondern sie werden reich, weil sie von der Arbeit anderer profitieren. Natürlich kann dies auch für die Arbeiterinnen und Arbeiter von Vorteil sein, pervertiert sich aber dann, wenn die Unternehmerfamilie 4 Autos und Pferde ihr eigen nennt, während die Mitarbeiter mit 8,50 Stundenlohn schon jetzt sicher sein können, dass sie nach 45 Jahren Arbeit zum Sozialamt müssen, weil die Rente zum Leben nicht reicht.

Banksterboni

Tolle Idee! Boni werden also auf das maximal Zweifache der teils ohnehin exorbitant hohen Gehälter, z.B. im Investmentbanking, beschränkt.
Die Beratungen innerhalb der EU sind ja nicht im stillen Kämmerlein verlaufen. Es wurde bereits mehrfach in den Medien berichtet, dass bei einer zu "befürchtenden" Begrenzung dieser Incentives dann eben die Grundgehälter der Betroffenen auf eine Höhe gesteigert werden, dass letztlich keine Einkommensverluste eintreten werden. Am Zockerverhalten in diesem weiter bestehenden Kasino ändert sich durch dieses Herumdoktern an Symptomen genau: nichts!
Und vor allem: die Öffentlichkeit ist beruhigt, Exzesse der Raffgier werden sich eben auf andere Felder verlagern und: ein globales Finanzsystem besteht weiter, das auf Kosten der Bevölkerung, der Umwelt und jeder Nachhaltigkeit die besten kurzfristigen Renditen genau da erwirtschaftet, wo es ethisch am schädlichsten und verwerflichsten ist.

@28. Februar 2013 - 6:33 — nethippi

Widerspruch!

Wir, meine Frau und ich, sind Unternehmer mit ca. 70 Mitarbeiter, sogenannte Klein Mittelständler.

Beim Lesen Ihreres Kommentares habe ich den Eindruck Sie haben noch NIE für ein normales Unternehmen mit verantwortlichem Arbeitgeber gearbeitet.
Denn ansonsten ist Ihre Darstellung nicht erklärbar.

1.) Gibt es z.B. bei uns keinen Lohn unter 2265 €/mon, das ist derzeit unser Einstiegslohn. (+ Urlaubsgeld und Endjahresgratifikation. Nach der Probezeit erhöht sich dieser je nach Leistungseinsatz zwischen 9 und 18%.
2.) Ein Unternehmer verdient bzw. bekommt sein Geld von seinen Kunden und sonst von niemanden. Das bedeutet er verdient Geld wenn die Produkte am Markt Wettbewersfähig sind. Dafür hat ein Unternehmer zu sorgen.
3.) Wenn dies geligt, wird aus dem Unternehmer ein Arbeitgeber, er gibt Arbeit.
=> Ohne Unternehmer keine Arbeitgeber => Arbeitslosigkeit!

PS.:
1.) Wir haben 3 Autos, 2 Pferde, 2 Jagdhunde und ne Katze
2.) Warum machen Sie nicht Unternehmer fürs 1te Auto!

Vielleicht kein großer Schritt...

...aber zumindest mal ein erster Schritt in die richtige Richtung! Rom wurde bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut.

Ich glaube die Politiker haben die Globalisierung

selber noch nicht verstanden.

Immaginäre Produkte und Dienstleistung EDV, Finanzen, Autoren, Callcenter etc. können Ihren PC überall auf dieser Welt "aufklappen".

Consultingtochter aufgemacht und einmal im Monat gehen die "üppigen" Rechnungen raus.

Homeoffice auf den z.B. Bahamas :) oder auf der Krim (10% Steuersatz lt. Hr. Depardieu)
hört sich doch gut an.

Das System und die Ethik muss sich ändern, alles Andere funktioniert nicht.

z.B. Aktien, Wertpapiere MÜSSEN mind. 2 Jahre gehalten werden.
Aber auch Politiker und Vorstände von AGs die Ihrem Land/Firma Schaden zufügen. Müssen leichter Starfrechtlich verfolgt werden können.
z.B. Griechenland oder die Milliardenverluste aus dem Daimer+Chrysler "Zusammenschluß".

Grüßle
Schwabenstreich

Nur ein Ffeigenblatt für die Schamlosigkeit

Ein auskömmlicher Mindestlohn für deutsche Arbeitnehmer, der staatliche Milliardenzuschüsse als Kostenbremse erübrigt, scheint weiniger politisches Interesse zu finden.

Weniger Gehälter bewirken nur höhere Gewinne und damit ausschüttbare Dividende an die Shareholder. Eine Zahlung der Boni in Aktienoptionen wird damit lukrativ.

Die exorbitanten Boni ergaben sich aus dem Investment Banking, v.a. in Derivatewetten, z.T. gegen die eigenen Kunden. Das Geschäft ging an Hedgefonds der Banken auch unter Auslagerung des Wealth Mangements, der Anlage großer Privatvermögen, wohin dann auch die Boni-Banker gingen. Nicht zu vergessen die Schattenbanken auf Steueroasen wie die HRE.

Hier Bankenregulierung, auf der anderen Seite der Deregulierung solcher Fonds.
Die eigentliche Geschäftsgrundlage der Boni, der Markt für Derivate mit wieder über 650 Billionen USD bei einem Welt-BIP von ca. 65 Bio. USD, ist nach wie vor aktiv.

Und Hochfrequenzhandel (30-40%) geht ohne Gehälter und Boni.

Boni sollte sich nach dem Umsatz richten

Umsatz gut - Boni ok.
Umsatz im Keller - Boni ade.
Umsatz ganz futsch - enden Boni und Anstellung als Seifenblase - in Nichts.

Die Zinseszins-Regel ist das ÜBEL, allerdings nur für die arme Bevölkerung, für die Vermögenden ein wahrer Selbstläufer.
Und weil bereits die "Oberschicht" das Steuer übernommen hat, wird sich an dieser Zinseszins-Regelung nie mehr etwas ändern.

ist es nicht so,

dass viele eltern arbeiten gehen müssen, um einen gewissen lebensstandard zu ermöglichen, während die kinder im hort/kindergarten betreut werden von erziehern/innen. und genau diese menschen leisten einen nicht unerheblichen beitrag für die entwicklung der kleinen, abgespeist durch einen regelrechten hungerlohn, immer wieder betroffen von kürzungen der politik. bekommen solche wertvollen arbeitskräfte üppige boni für ihre nicht zu unterschätzende arbeit?
wer erzieher wird, der wird das aus überzeugung und aus liebe zum umgang mit anderen menschen.

was soll also die begrenzung der boni für menschen, die auf kosten anderer ihr klientel bereichern? im gegenteil, man sollte diesen leuten die gehälter drastsich beschneiden, verbunden mit einer grundlegenden ausbildung in sachen ethik, so dass letztlich nur noch die diesen beruf ausüben, die, genau wie die erzieher/innen, ihren beruf aus spass an der dienstleistung am MENSCHEN und nicht des mammons ausüben.

sind die gierigsten automatisch die besten führungskräfte?

Wir brauchen nicht in führungspositionen nicht die gelgierigsten leute - und zwar weder in der produktiven wirtschaft, noch in der unproduktiven finanzwirtschaft, noch in der politik!

Das immer wiederholte argument, nur mit exorbitanter bezahlung kämen "die besten" für solche positionen, halte ich für völligen unsinn. Die wichtigsten jobs sollten von menschen gemacht werden, die mit idealismus dahinter stehen. Nicht von denen, die es wegen persönlichem vorteil machen. Die geldgeilsten sind auch die korruptesten, am wenigsten vertrauenswürdigen.

Und was ist, wenn sich die Banker

nun ihr Grundgehalt gleich so hoch ansetzen, dass die Millionenboni mit beinhaltet sind? Aus diesem Grund muss auch das Grundgehalt gedeckelt werden, damit hier nicht getrickst werden kann. Ebenfalls muss sichergestellt werden, dass bei Missmanagement, sprich wenn der Steuerzahler einspringen muss, keine Boni und höhe Gehälter sowie Abfindungen gezahlt werden. Außerdem müssen die Pleitemanager privat mithaften. Wenn dann wichtige Gierbanker auswandern, soll mir das nur recht sein.

Oh Gott!

"Begrenzung der Boni - eine reine Neiddebatte"

Man spricht immer vom "homo sapiens", weil der angeblich zu enormen denkerischen Leistungen fähig ist. Dabei zeigt dieses Zitat, dass seine schwache Seite seine Emotionalität ist, die immer wieder seine ratio übertönt.

Betriebs- und volkswirtschaftliche Berechnungen können bei einer Bilanzierung der Vor- und Nachteile ganz leicht aufzeigen, dass ab einem gewissen Grad der Reichtums-/Kapitalkonzentration die Schäden für die Gesellschaft höher sind, als der Nutzen. Kartelle und Korruption sind deshalb schädlich, weil dadurch Leistungen teurer werden, als sie sein müssten. Das hat mit Neid nichts zu tun. Aber sie bringen mehr "Gewinn".

Wir haben inzwischen einen harten Verteilungskampf zu Lasten der Schwächeren. Und alle, die sich mit den Wölfen diskreditieren Kritiker als "Neider". Ich persönlich bin nicht neidisch, möchte aber als Familienvater nicht mehr Geld für Energie etc. ausgeben, als nötig. Und ich möchte faire Bezahlung.

@ nadann11

Was ist ihr Problem mit Zinsen? Die gleichen normalerweise nur den Inflationsverlust aus und sorgen (wenn es sich nicht um Wucherzinsen handelt) eigentlich nur für Geldstabilität.
Ohne Zinsen würden alle mit Vermögen dauerhaft Geld verlieren? Und das wäre unfair und ungerecht.

Das Problem sind Wucherzinsen und Risikoanlagen, wenn sie an Leute vermittelt werden die es sich nicht leisten können. Das Problem ist ein Banken internes, welches auch längst nicht alle Banken betrifft.

Haben sie damit ein Problem, dann gehen sie zur Sparkasse oder zur Volks- bzw. Reifeisenbank, dort gibt es risikolose Anleihen mit angemessenem Zinssatz.

Die meisten Menschen verdienen ihr Geld ehrlich (auch reiche Unternehmer), denn bevor man überhaupt Angestellte hat muss man schon alleine so gut gearbeitet haben, dass man sich das leisten kann und wie viel man zahlen muss, das regelt sich durch Angebot und Nachfrage. Das ändert man vielleicht durch einen Mindestlohn, nicht aber durch wüste Anschuldigungen.

@bürgerschreck

:-)

gut erklärt!

Realitäten und Reformbedarf

So sehr und so gerne ich mich auf die Seite der schlecht bezahlten Bürger stelle, aber solche Maßnahmen halte ich für Ablenkungsstrategien. Wir brauchen echte Reformen. Banken müssen wieder Dienstleister der Realwirtschaft werden und Investmentspielchen gehören reguliert und in extra Wirtschaftseinheiten ausgegliedert. Was sich die "Spieler" dort an Gehalt und Boni zahlen, kann uns völlig egal sein, wenn sie nicht mehr die Wirtschaft ruinieren.

Wie Herr Tugendreich weiter oben sehe ich auch das Problem, dass man Schuldige finden und bestrafen will, die zwar indirekt eine Mitschuld tragen, aber innerhalb des Systems nichts wirklich falsch gemacht haben.

Wenn wir das in Zukunft vermeiden wollen, müssen wir das System ändern, nicht irgend welche Ideologien, Wertevorstellungen oder kleine symptomatische Regelungen, die es noch komplexer und damit teurer machen. Denn hier z.B. muss eine Kontrollbehörde mit Mitteln und Personal ausgestattet werden.

Das sagt es doch schon!

Ein Bonus bis zu einer Höhe des doppelten Gehalts soll nur dann möglich sein, wenn drei Viertel der Aktionäre einer Bank dies bewilligen.

Gehaelter hoch und dann stimmen alle dem Boni zu (fuellen sich die Taschen wie gehabt)

und wer definiert die Ausnahmen?

Und wer kontrollierts?

Wie waere es denn, wenn wir im Gegenzug den Mindestbonus fuer Krankenschwestern, Krankenpflegern und Altenpflegern und Reinigungskraeften auf ein Jahresgehalt anheben?

Das sollte dann auch Cameron freuen, da es dort eine grosse Reinigungsindustrie gibt.

@Nethippi

Wenn ich so einen Kommentar lese, rollen sich mir (als Arbeitnehmer) die Fußnägel hoch. Es ist doch so, dass für mich der einzige Grund, warum ich nicht auch Unternehmer bin, ist, dass ich entweder das Risiko nicht eingehen möchte und / oder mir die Idee und / oder das Know-How fehlt. Erstmal freue ich mich also darüber, dass jemand anderes dieses Risiko eingeht und mir einen Arbeitsplatz bietet.

Zu den Boni: Der Schritt ist natürlich richtig. Jedoch kratzt das ja nur an der Oberfläche. Was geändert werden muss, ist wirklich die grundsätzliche Einstellung zu Geld und Arbeit. Solange Bank-Manager Arbeit verrichten, deren Auswirkung sie entweder nichr verstehen oder sie diese nicht interessiert, bringen auch Gesetze dagegen nichts. Solange Arbeitnehmer nicht verstehen, dass Arbeitgeber und besonders der erhaltene Lohn auch wertgeschätzt werden müssen, bringen auch hier haufenweise Gesetze nichts.

@Bürgerschreck

Zitat:"Ein Unternehmer verdient bzw. bekommt sein Geld von seinen Kunden und sonst von niemanden. Das bedeutet er verdient Geld wenn die Produkte am Markt Wettbewersfähig sind."

nach gängiier Lehre sollte das so sein.
Bei Banken und auch in anderen Groß-"Unternehmen" ist das nicht so. Da kann jemand mit Vermögen zocken, das er von jemanden bekommt, dem es auch nicht gehört.

Absolute Freie Marktwirtschaft bedeutet: absolute Transparenz, absoluter Zugang zum Markt für jeden, keien Preferenzen für irgend jemanden und Regeln die für alle gelten und diese auch zu verantworten haben.

Geth jemand mit Vermögen in den Markt, das die anderen nicht haben, dann hat er schon Preferenzen. Geht jemand mit Wissen in den Markt was andere nicht haben, gibt es keine absolute Transparenz. Ist jemand behindert, verhindert oder sonst irgend wie persönlich eingeschränkt (Kinder gegen Kinderlose) ist der freie Zugang auch nicht gegeben.

Das gelobte Leistungsprinzip, ist oft auf Lug und Trug aufgebaut

@ Bürgerschreck Ich geh davon

@ Bürgerschreck

Ich geh davon aus das die 2265 € sind Brutto,bleiben bei einem Ledigen 1150-1250 netto.
Da kann man nur hoffen das er keine Familie hat,da würd er vielleicht noch 200 weiter verdienen aber ob das reicht um was anzusparen (zwecks Investition z. B.,g)?

Ich durfte auch mal für einen Mittelständler arbeiten :
Lohnerhöhung :20 Pfg./entsprach so 0,15 %.
(Der Laden hat gebrummt,ich war Lagerleiter)Als ich mit dieser "Erhöhung"von unserer Chefin aus dem Laden kam lief mir unser Chef über den Weg,er war ganz aufgeregt:"Haben sie schon unser neues Auto gesehen,das ist kein Mercedes sondern ein Lorinser 500,und unser neuer Designpferdeanhänger ist auch endlich da."

So kann man seine Arbeiter motivieren,lol.Ab diesem Moment hätte die Hütte wegen mir abbrennen können.
Und das hat nichts mit Neid zu tun .Der kann sich 100 Lorinser kaufen aber bitte nicht vergessen auf wessen Knochen er sein Geld verdient.
Übrigens mein Chef davor verhielt sich ähnlich.Menschlichkeit=0.Gier=10

Was verdienen Pflegekraefte?

Im Moment bekommen sie Mindestlohn, wo es Mindestlohn gibt.

-Theodor Tugendreich-

Natürlich haben Politiker auch viel Schindluder getrieben und viele Steuergelder verschwendet.
Das Hauptproblem sind aber die Zockerbanker mit ihrem Renditewahn. Scheinbar sind Sie selbst Profiteur dieses Systems, weil Sie berechtigte Kritik immer gleich als Neiddebatte reduzieren.
Sind die Banker Übermenschen oder was leisten sie denn großartiges, dass solche Mondgehälter gerechtfertigt sind? Wo glauben Sie denn wo die Millionen herkommen? Die fallen nämlich nicht einfach so vom Himmel.
Auch wenn Sie sich das nicht vorstellen können, so soll es tatsächlich auch heutzutage noch Menschen geben, die sehr bodenständig sind und noch dazu einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn haben. Zufällig bin ich eine von denen.

Gehaltsobergrenzen

Jeder Staat ist grundsätzlich frei sein Wirtschaftssystem zu gestalten. Es ist für den deutschen Staat sofort notwendig, die Bezahlung der Politiker um 50% zu kürzen und Nebeneinkünfte aus freier Tätigkeit zu verbieten.

Vollkommen verrückt

Die Geschäftstätigkeit von Investment-Banken ist es nicht, Geld zu verleihen, damit Waren, Dienstleitungen, Rohstoffe gekauft werden können, um Produkte oder Produktionsstätten zu errichten.
Es werden "Eigentumstitel" (im weitesten Sinne) gekauft und verkauft. Die übersichtlichsten sind davon noch die staatlichen Schuldverschreibungen.
Aber selbst wenn Aktien gehandelt werden, ändert sich für diese Betriebe, nachdem diese Aktien einmal ausgegeben wurden, gar nichts. Wenn, wie in der US-Immokrise, die dort aufgenommenen Kredite zu eigentümlichen Finanzprodukten zusammen gefasst und gehandelt werden, ändert sich an den bereits gebauten Häusern gar nichts. Wenn "Versicherungen" auf Kredite, die man selbst gar nicht vergeben hat, gehandelt werden, ändert sich an diesen Krediten und der damit tatsächlich angeschobenen Wirtschaftstätigkeit nichts. Und, und , und.
So lange wir nicht begreifen, dass das alles vollkommen verrückt ist,wird es sehr große Probleme geben, egal was Banker verdienen.

Das soll das Problem lösen?

Dieser Kompromiss sagt doch nur: Zahle keine ungedeckelten Boni außer dass Du es wirklich, wirklich willst.

Natürlich wollen sie wirklich - für die "Ausnahmeregel" wird sich im Falle des Falles *immer* eine Begründung finden lassen.

Was soll das ganze also? Es wird nichts bewirken - außer es als politischen "Erfolg" verkaufen zu können. Nur, wer glaubt solche durchsichtigen Verhandlungs"erfolge" überhaupt noch? Selbst dieser Erfolg steht also auf recht wackeligen Füßen.

...

Ich denke es geht bei der Debatte um ausbeuterische Unternehmen auch nicht vorrangig um kleine Mittelständler sondern um Großkonzerne mit 100en oder 1000en von Arbeitsplätzen. Dort werden Löhne gezahlt die mir die Haare zu Berge stehen lassen, dort werden Arbeitnehmer gepresst, überwacht, gezeitarbeitet und zur Not einfach entlassen. Und die Vorstände, in denen oft auch Herren und Damen aus der Politik mitkassieren, bekommen Boni in Millionenhöhe, wenn der Aktienkurs nach oben gewettet wird, weil die Gehälter des Fußvolkes mal wieder um 5 Prozent nach unten gedrückt wird und damit der Produktionsfaktor Mensch billiger wird.

Und ja, ein System, ein Europa, in dem Unternehmen durch geschicktes Hin- und Herschieben von Lizenzgebühren die Steuerlast im Inland auf Null drücken kann um den gesamten Gewinn in den Steueroasen Europas mit einem lächerlichen Satz zu versteuern, das ist nicht nur krank sondern kurz vor einem Infarkt.
Das sind die Millionen , die der Staatskasse fehlen!

Falscher Ansatz

Die enormen Gehälter und Boni der Bänker mögen hochgradig unmoralisch und alles andere als verdient sein, aber das ist wohl kaum etwas, wo der Staat eingreifen muss. Stattdessen sollte man dafür Sorge tragen, dass diese Gauner nicht mit dem Geld andere Leute spekulieren und - wenn es schief geht - den Steuerzahler dafür blechen lassen. Die Boni zu begrenzen (und die können ja immer noch leicht siebenstellig sein) bringt da nicht unbedingt viel. Kurzum: völlige Farce und Verschwendung der Zeit der Politiker und damit auch von Steuergeldern.

@8:32 — ladycat

"Und was ist, wenn sich die Banker nun ihr Grundgehalt gleich so hoch ansetzen, dass die Millionenboni mit beinhaltet sind?"

Das wird so passieren.

"Aus diesem Grund muss auch das Grundgehalt gedeckelt werden, damit hier nicht getrickst werden kann."

Nein. Hier geht es nicht um eine Deckelung von Einkommen an sich, die gibt's in anderen Branchen schließlich auch nicht. Die Banken werden höhere Grundgehälter zahlen müssen, um weiterhin als AG wettbewerbsfähig zu bleiben. Das lockt auf der einen Seite weniger risikobereite Banker an (höheres, sicheres Grundgehalt) und sorgt auf der anderen Seite dafür, dass die Banken insgesamt stabiler wirtschaften müssen. Das ist die Idee.

endlich: am besten rückwirkend für dieses Jahr

Kommt viel zu spät; kann nicht sein, dass einige Leute am 15. Februar 90% ihres Jahresgehaltes verdient haben.

Endlich!

Cojo zu bürgerschreck

Recht hast Du

Wenn ich als Hoffnungsträger der Nation mit meinen 3 Gymnasiasten Deutschland nach vorne bringe, dann ist das ein langfristiges überwiegend privat finanziertes Projekt. Wenn ich dabei in die Privatinsolvenz ginge, hätte der Staat immer noch die 3 Kinder.
Wenn eine GmbH pleite geht, sind die Arbeitsplätze weg.
Und die Abschreibungen auch.
Meine Autos für den "Familienbetrieb" darf ich nicht finanziell mal so eben abschreiben, obwohl mein Unternehmen der Allgemeinheit mehr nutzt, als ein kinderloser Leiharbeitgeber, der an Amazon verschachert und und 12 Zylinder fährt.
Meine PKW-Kosten gehen voll in die Verlustrechnung ein. Steuergeschenke sind ein Fremdwort.

Man zieht Kinder gross, die dann später die AG genau so weiter finanzieren sollen. Das hat mit sozialer Marktwirtschaft nichts mehr zu tun. In den 60-70er Jahren galt es: Je besser es dem Chef geht, desto besser geht es mir. Das ist lange vorbei.
Konstante Gewinne auf Kosten Lohnsenkungen
Da werde ich zum linken Sozi

die Zockerei darf weitergehen..

wieder ein Jahr Zeit gewonnen in dem Basel III nicht greift." Weil ja "Gut Ding Weile braucht" Man kann ja auch nicht damit rechnen das die Bankenlobby die Gesetzestexte dazu schreibt, wer sägt schon gern an dem Ast auf dem er sitzt? DIe ganze Bonidiskussion ist doch Sand in die Augen streuen. Was soll die Begrenzung auf ein Monatsgehalt- da hebbt mann einfach mittels Klausel die Gehälter an und schon ist wieder alles paletti.
Wirkungsvoller wäre es, wenn Boni in Abhängkeit aus dem versteuerten Nettogewinn gezahlt werden müssen,dann würden die Aktionäre sicher auf die " Noten" schauen,da dies die Gewinnausschüttung schmälern könnte.Im nun beschlossen Fall verringert sich doch lediglich der zu versteuernde Gewinn, wenn überhaupt- da mit Finanztricks über Gewinnabführungsverträge an die Tochter Gesellschaft auf den Bahamas der Innländische Fiskus nix kriegt.

Leider

hat die Soziale Marktwirtschaft von Ludwig Ehard im mehr an Boden verloren und zunehmen setzt sich eine Art von Raubtier Kapitalismus immer mehr durch.Mein
Vertrauen in die Geldgeschäfte ist längst verloren gegangen.Ein Notgroschen auf dem Girokonto und mehr nicht.!!!

An Bürgerschreck: Unternehmer und Wettbewerb

"Ein Unternehmer verdient bzw. bekommt sein Geld von seinen Kunden und sonst von niemanden. Das bedeutet er verdient Geld wenn die Produkte am Markt Wettbewersfähig sind."

Ich bin ebenfalls Unternehmer und kann sie verstehen. Da ich aber auch Volkswirt bin, weiß ich, dass die Realität im Großen anders aussieht.

Wir beide kämpfen dort, wo noch Wettbewerb existiert, wo man mit Qualität und anständigen Preisen am Markt bleibt. Aber im Zuge großer Globalisierung geht das immer mehr verloren. Der Wettbewerb verschwindet, wenn zu viel Kapital konzentriert ist, wenn große Firmen die Konkurrenz aufkaufen, vernichten, mit Patent-Klagen überziehen und vom Markt fegen. Dann können Sie Preise bestimmen, Qualitäten senken, Politiker mit dem Verlust von Arbeitsplätzen erpressen oder mit Aufsichtsratsposten beeinflussen.

Hier beginnt der Markt ineffizient zu werden und Wettbewerb zu verhindern. In der Banken-, Energie- oder Leuchtmittelindustrie konnte man das sehr gut beobachten.

Marktwirtschaft ist auf Pump aufgebaut

Es gibt keine Marktwirtschaft auf dieser Erde, die Schweiz als Geldtransferland mal ausgenommen, die im Plus wäre. Die Schulden machen die Staaten von den Banken abhängig. Die Unternehmen ebenso, da diese durch ihre Abhängigkeit einerseits den Banken ein Mitsprachrecht einräumen müssen, und andererseits dann mit im Boot sitzen. Thema Haftung.

Die Banken selbst haben die Schulden nur auf dem Papier stehen, existenziell wird es für sie nicht gefährlich. Ausser bei LehmanBrothers, da haben die Banken erkannt, dass sie ihre Haftung begrenzen mssen. Und dann kam der Rettungsschirm. Und deshalb ist für Banken jetzt kein Risiko mehr im Spiel.

Für uns Bürger, denen ja nun mal der Staat gehört, dreht sich das im Kreis. Wre der nicht da, könnten wir als Eigentümer des Staates den BadBanks den Geldhahn einfach mal zudrehen. Dann bräuchten wir auch keinen Rettungsschirm. Und dann ginge es uns schuldenfrei auch besser.

Ohne Banken gäbe es keine Schulden, eher von AN abhängigere AG, bessere Welt.

Die übliche Neiddebatte

Dabei waren es die Regierungen, die mit billigem Geld diese ganze Blase angefacht haben. Jetzt wollen sie davon ablenken und den Neid gegen andere schüren.

Inzwischen macht die EZB Staatsfinazierung und flutet den Markt mit billigem Geld.

Damit kann man dann erneut spekulieren......

Staatsanleihen nur gegen einen entsprechenden Anteil an Eigenkapital und die Spekulation wird geringer!!

Aber die Politiker brauchen ja für ihre Wohltaten auf Kredit die Staatsanleihen.

Genauso hätte man die Auslagerung von Bankgeschäften auf außereuropäische Inseln kontrollieren können.

Auch wußte man welche Banken ein großes Rad drehen. Nichts wurde verhindert.

Allerdings ist die Dekelung ein guter Schritt. Aber auch an der falschen sTelle

Konsequent sein!

Die Anlastung von Verlusten von Behörden und Öffentlichkeit darf dann aber auch nur bis zum halben Grundgehalt sein! Unbegrenzte Verantwortung, begrenzter Profit? Nein!

Im Übrigen glaube ich, dass man sich hier ein faules Ei ins Nest gelegt hat. Wie der Pariser Fußballclub PSG am Steuerbeispiel zeigte, plötzlich muss man vertraglich den Nettolohn festlegen... Und genauso werden die Banker jetzt höhere Fixgehälter bekommen, die ihnen dann zustehen egal ob sie erfolgreich gewirtschaftet haben oder nicht. Bisher gab es Boni nur für tatsächliche Gewinne, wenn auch manchmal (Reformbedarf!) dabei leider nicht erst mal geguckt wurde, was bei Gewinnen und Verlusten unter dem Strich herauskam!

@c4--

"Ohne Zinsen würden alle mit Vermögen dauerhaft Geld verlieren? Und das wäre unfair und ungerecht"
Wie kommen Sie denn auf das schmale Brett ?

Ein Unternehmer meiner Heimatstadt hat mit einem Laden begonnen und besitzt heute 186. Dieser Mann hat ausser kurzfristigen Überbrückungskrediten nie einen Cent Schulden gemacht,die nächte Filiale dann eröffnet, wenn das Geld verdient war. Immer profitabel und nachhaltig, mit sehr gut bezahlten Mitarbeitern. Das Unternehmen wurde aus gesundheitlichen Gründen an eine sich später entpuppende Heuschrecke verkauft, die ohne Not Fremdkapital eingesetzt hat. Ergebnis: 1 Drittel der Filialen wurde zu Lasten der Allgemeinheit abgewickelt, weil man sich verzockt hatte. Die Banken blieben teilweise auf dem Schaden sitzen, den Verlust trägt der Steuerzahler.
Dieses perfide Zins und Zinseszinssystem entzieht dem Motor den Brennstoff, weil er von den Zinsnehmern ohne Not gehortet wird. Eigentum verpflichtet, Geld kann nun mal nicht arbeiten.

Das System wird sich dennoch nicht ändern

Ich glaube kaum das es hier zu anderen Ergebnissen kommt, auch wenn ich die Entscheidung natürlich befürworte. Die Finanzmanager sind mit allen Wassern gewaschen und werden weiterhin abkassieren. Solange mit Geld spekuliert wird das es nicht gibt ändert sich nichts am System. Geld ist nur eine virtuelle Zahl ohne Gegenwert, eine Nummer in einem Rechner. Diejenigen die Kredite aufnehmen müssen aber echten Gegenwert erwirtschaften um die Zinsen bezahlen zu können.

Die Politik ist weiter der Getriebene und hat keine Chance gegen die allgegenwärtige Macht der Finanzmärkte und ihren Auswüchsen. Das dabei ganze Volkswirtschaften vernichtet werden wird noch ein böses Ende nehmen. Mit Politikern, wie zum Beispiel aus der Schatz/Gelben Ecke, wird das System weiterhin die Starken schützen und die Schwachen ausbeuten. Die Leute in Deutschland wollen das aber anscheinend und daher keine Abkehr.

Zu viele verdienen viel Geld für Nichts tun (Zocken) mit der Hände Arbeit anderer.

Banker-Boni, Bankenrettung ...

Banker-Boni: Ja, an Gewinnen mit der Hälfte beteiligt sein. Bei Verlusten trotzdem Boni kassieren ... oder mit Kündigung drohen. Beteiligung an Verlusten? Nein, wir Banker sind doch keine Aktionäre - wir arbeiten hier doch nur.

Wer profitiert eigentlich von den milliardenschweren Hilfen und Bürgschaften zu Lasten der Steuerzahler? Interessante Recherchen sind derzeit noch auf ARTE zu sehen im Beitrag "Staatsgeheimnis Bankenrettung".

siehe http://tinyurl.com/czltuqj

Es kommen u.a. Asmussen und Schäuble zu Wort.

Wenn man so dieses tagesschau-Plenum liest,

seid Ihr ja alle auf einer Wellenlänge mit mir.

Also dürften im September die Linken mal so eben die neue Bundeskanzlerin stellen, oder ?

Nein, das wäre ja auch fatal ;-)

Aber leider bilden diese Foren mit ihrer Art der Kommunikation mit engagierten politisch denkenden Bürgern nicht die Mehrheit in der Bevölkerung ab.

Und das muß sich ändern.

Nur das, Alles andere kratzt nur an der Oberfläche.

Die Lobbyisten müssen gesetzlich verboten werden.

Dann werden wir wieder sozial- und -demokratisch.

Zum Zins

Der Zins (Zinseszins ist Plenoasmus, da er zwangsläufig aus dem normalen Zins schon resultiert.) eine der Grundvorrausseztungen der Vertragsfreiheit und somit ableitbar aus den Menschenrechten. Natürlich dürfen damit keine Sittenwidriegen Verträge geschlossen werden. Aber den Zins abschaffen würde bedeuten, in Verträgen dürfte die Zeit nicht mehr berücksichtigt werden. Das ist völlig absurd. Wer wirklich den Zins für alles verantwortlichen macht, der sollte somit besser für eine Eigentumssteuer sein. Sofern er nicht auch für eine Autokratie ist.

Zum "Leistungslosen" Einkommen:
Seit wann ist eine Risikobewertung keine Leistung mehr? Ist alles was keine körperliche Arbeit ist nichts Wert? Nur mal so: Unser Wohlstand wurde mehr mit dem Kopf erreicht als mit den Armen. Wenn 2 Leute ein Loch buddeln und sich nur gegenseitig den Sand rüber werfen, dann bewirkt eine dritte Person die ihnen sagt, dass man das auch anders machen kann mehr als beide zusammen!

-Trecker-

Meiner Meinung nach sind dies nur Scheingefechte um den Bürgern vor der Wahl vorzugaukeln, die Politik unternähme etwas gegen die unmoralischen Managergehälter.
Die Banker finden bestimmt eine Lösung, wie sie an die Millionen kommen. Dann wird eben das Grundgehalt dementsprechend erhöht oder das Kind heißt dann nicht mehr Boni sondern bekommt einen anderen Namen.
Selbst wenn der Steuerzahler außen vor wäre und die Banker für ihre Verluste selber haften müssten, sind solche Mondbeträge nicht gerechtfertigt. Es kann mir doch keiner sagen, dass solche Unsummen auf ehrliche Weise verdient werden können. Die Banker bekommen die Millionen ja auch nicht geschenkt von ihren Kunden. Um trotzdem auf diese Beträge zu kommen müssen die Kunden nämlich ganz gehörig über den Tisch gezogen werden und das ist schlichtweg Betrug.

mal ne Frage an die Spezialisten hier

was passiert, wenn ein Privatunternehmen in die Insolvenz geht, seine Gläubiger nicht bedienen, Anteilseigner und Löhne nicht mehr auszahlen kann, die Bank weitere Kredite verweigert ?

Wird dieses Unternehmen vom Staat gerettet, weil andere Zulieferer von den Zahlungen abhängig sind ?

Darf dem Geschäftsführer aus der Unternehmensmasse noch ein Boni ausgezahlt werden, wenn bereits hunderte Mitarbeiter entlassen wurden ? Wenn ja, wofür ?

Diese ganze Bonidebatte ist reine Heuchelei. Wenn ich ein Gehalt von nur 500.000 Euro erhalte, sollte das Anreiz genug sein, meinen Job verantwortungsvoll zu machen. Egal ob als Banker oder sonst was.

Sonderzahlungen sollten in guten Geschäftsjahren an alle Mitarbeiter verteilt werden.

Nachhaltigkeit und seriöses Wirtschaften sind für immer mehr Banker und Manager ein Fremdwort.

Gönnen wir den Bankstern doch ihre Boni und ja sie

sollen ruhig an den Gewinnen beteiligt sein!

Aber dann sollen sie bitte auch in gleichem Verhältnis an den Verlusten beteiligt sein.
So wird ein Schuh daraus - und nicht wie es zur Zeit läuft.
Gewinne privatisieren und die Verluste sozialisieren.

Ich bin von Natur aus kein neidischer Mensch. Ich gönne jedem seinen Gewinn, aber halt auch das Risiko wenn Verluste entstehen.

Wenn ich als Unternehmer viel riskiere, dann kann ich Gewinn machen, aber auch halt Verlust. Beides muss ich dann in Kauf nehmen.

@10:32 — Grauer Wolf

"Ein Unternehmer meiner Heimatstadt hat..."

Das ist zwar alles tragisch, hat aber nichts damit zu tun, ob es gut oder schlecht ist, dass man fürs Geld verleihen Zinsen bekommt.

Im Übrigen hätte es auch Ihr Unternehmer ohne Kredite möglicherweise nicht weit gebracht, auch wenn Sie diese als "kurzfristige Übergangskredite" verharmlosen.

@tattom

Bitte sachlich bleiben. 2265€ sind bei Steuerklasse 1 ohne Kirchensteuer in NRW 1509€ netto. Als verheirateter mit zwei Kindern sind das schon 1722€. Ich empfinde solche Kommentare als traurigen Populismus.

@grauer Wolf

Sie bringen es gut auf den Punkt.

Wenn ein Privatunternehmen Insolvenz beantragt, dann hat der Unternehmer in seinem eigenen Unternehmen nichts mehr zu sagen. An seine Stelle tritt der Insolvenzverwalter. Die AN bekommen von der ARGE Insolvenzgeld für 3 Monate. Unser armer Unternehmer hat noch Glück, wenn er rechtzeitig insolvenz gemeldet hat, sonst kann er wegen Insolvenzverschleppung belangt werden.
Rettung vom Staat? Da kann er lange warten. Bonizahlungen? Ebenfalls Fehlanzeige, es wird sogar im Rahmen des Insolvenzverfahrens geprüft ob der unternehmer Gelder aus der Firma gezogen hat. Bei Gesellschafterdarlehen passiert es sogar, dass die von den Gesellschaftern gegebenen Darlehen kapitalersetzenden Charakter haben.
Also alles kein Spaß für den unternehmer. Die bankster hingegen können zocken ohne eigenes Risiko bis zum Umfallen.

So what?

Die EU bemüht sich offenbar um Image-Pluspunkte. An den Stammtischen mag man 'recht so' rufen, und falsch ist es sicher nicht, aber wo ist über die Bedienung latenter Vergeltungsgelüste hinaus der Nutzen?

Die symptomorientierte Pfusch-Lösung:
Erst eine rigide Limitierung im Sinne eines maximal zulässigen persönlichen Privatvermögens (unter Abschaffung 'juristischer' Personen) in Verbindung mit einer ebenfalls knallharten Limitierung der Kapitalverkehrsfreiheit vermag die Lebens unseres gegenwärtigen Systems nennenswert zu verlängern. Aber das sind gewaltsame Eingriffe, die weder gerecht noch freiheitlich noch durchsetzbar sind.

Die ursachenorientierte Lösung:
Eine intelligentere Lösung besteht im Ändern der zugrunde liegenden Systemdefinition derart, dass es unter den momentanen Nebenbedingungen von sich aus gegen einen stationären Zustand konvergiert. Und damit wären wir wieder bei der bekannten Zins- und Geldschöpfungsproblematik. Daran führt wohl kein Weg vorbei...

Darstellung: