Kommentare

Was solls!

Ob man nun 2% oder 10% Zinsen nicht bezahlen kann! ist wohl unerheblich!

Frage in die Runde; Gibt es irgend ein Land das sich entschulden konnte ohne auf eine Ölquelle gestoßen zu sein und dem es heute auch gut geht?
Zweite Frage: Wenn alle sparsam sind, und jeder nur das verbraucht was er hat, wer zahlt denn dann die Zinsen?

Weiter: Was sind Vermögen wert, die niemand gegen zusätzlichen Arbeitaufwand haben will oder braucht?
Wenn sich Angebot und Nachfrage die Waage halten, wie kann dann jemand am Markt profitieren?

Dem Durchschnittsitaliener muss klar sein...

...dass die Situation Italiens im Moment eine besondere ist. Solange man am Abgrund entlangschrammt und man auf den guten Willen der Geldgeber angewiesen ist, sollte die Wählerentscheidung so ausfallen dass die finanzielle Zukunft nicht gefährdet wird.

Mit Berlusconi & Co. geht das nicht.

Offensichtlich war das dem Wahlvolk nicht klar.

Nach Jahren der ungezwungenen Steuergeldverschwendung in vielen Ländern Europas kommt der Zeitpunkt der Wahrheit.
Payback-time.

Weiter-so geht nicht mehr.
Europa ist nicht mehr die unangefochtene Nr. 2 in der Welt.
Weiterschlampern ist nicht.

Das gilt auch für Deutschland.

Welch dramatische Entwicklung in Italien.

Mal Scherz beiseite, wen interessiert das ganze?
Hat diese Nachricht für die Realwirtschaft und den Einheitsarbeitnehmer irgendeine Bedeutung?
Mein Dispozinsen liegen deutlich über 10 Prozent.
Das ist für mich wichtig.

Alternativlos

Deutschland muss raus aus der Eurozone und zwar so schnell wie möglich. Es gibt keine Alternative.
Ansonsten werden wir weiterzahlen, bis es bei uns an die Substanz geht. Mit Sicherheit werden die deutschen Politiker alles schön reden, wie sie es immer machen, und weiter in die Fässer ohne Boden zahlen. Bei uns aber werden am Ende die Steuern und Abgaben steigen, die Reallöhne sinken und die Altersarmut zunehmen. Alles für ein Europa ohne Zukunft. Damit steigen nur die Aversionen gegen Europa. Am besten wäre eine neue Währungszone nur mit den finanziell und wirtschaftlich besser gestellten Staaten.
Ryder

Instabilität wenn das Volk wählt!

Eine absurde Welt, wo Märkte die Politik und die Länder bestimmen. Aber vielleicht muß man durch das Jammertal hindurch und dann den Märkten und Ratingagenturen die Rote Karte zeigen.

Wenn sich Marktpopulisten über Populisten in der Politik beschweren und diese benoten. Dann leben wir in einer verkehrten Welt. Denn welche Noten würde man den Finanzmärkten geben. D vermutlich, Bankrott.

Weltuntergang

Im Bericht heißt es: "Trotz des deutlichen Anstiegs blieb der Zins aber unter der psychologisch wichtigen Marke von fünf Prozent."

Also doch nicht der von vielen Medien prophezeite Weltuntergang?

Na ja, die Majas haben sich ja auch verrechnet ...

Italien muss nicht Höhere Zinsen zahlen sondern wieder sein..

eigenes Geld drucken dann kann es Italien egal sein wer wieviel Zinsen haben möchte.
Hauptsächlich ist Italien beim eigenen Volk verschuldet und ist der drittgrösste Goldbesitzer der Welt.

Dieses Finanzsystem versucht Wahlentscheidungen in Demokratien zu bestrafen,mit medien panikmache usw.und dadurch wie ein katalysator situationen zu verschärfen und zu beschleunigen im Sinne des Finanzsystems,das nichts menschlisches hat.
So komme ich zu dem Schluss das,dass Finanzsystem gegen die Demokratie arbeitet und früher oder später ,wenn man es nicht dauerhaft an die Kette legt es uns zu einer Scheindemokratie führen wird.
Bei der kann man dann komentieren was man will und wählen wen man will es passiert nichts.

Gab es in Italien schon einmal

längere Phasen der Stabilität ?

Macht nix, die EZB kauft ja alles auf

Was interessiert das die Italiener, wenn ihre Zinsen steigen, bloß weil sie den notorischen Betrüger Berlusconi wieder mitmischen lassen wollen? Ihr zuverlässiger Landsmann Draghi kauft als EZB-Chef ja ohnehin alles auf. Erst letzte Woche hat er selbst bekanntgegeben, dass die meisten Schulden, die er bisher aufgekauft hat, italienische sind.
Uns hingegen sollte es interessieren, was der da treibt - denn wir haften dafür zu 27%. Das Tolle daran ist, dass wir trotzdem in der EZB praktisch nichts mehr zu sagen haben.

Überschaubare Inflation

Selbst in Italien erwarten die Anleger auf die nächsten zehn jahre gerechnet eine Inflation, die unter 5% pro Jahr bleiben wird. Sonst würden sie ihr Geld nicht so günstig zehn Jahre verleihen. Das ist doch immerhin ein Ausblick, der für Stabilität spricht.

kein problem

Unwiederruflich, unkündbar, in unbegrenzter höhe haftet deutschland über den esm für italien, griechenland etc etc

@ Maria-José Blumen 12:10 Ach so

"..dass die Situation Italiens im Moment eine besondere ist. Solange man am Abgrund entlangschrammt und man auf den guten Willen der Geldgeber angewiesen ist, sollte die Wählerentscheidung so ausfallen dass die finanzielle Zukunft nicht gefährdet wird."

Wenn ich sie richtig verstehe, sind Wahlen überflüssig und die EZB, diverse Hedgefonds und andere Finanzhaie sollten dann ihrer Logik nach die Zusammensetzung der Parlamente bestimmen. Sonst geht es aber gut.

Der Cavaliere

wird die "kleinen Privatschulden" seiner Wähler mit den Zinseinkünften seines Kapitals ausgleichen und somit in Italien noch beliebter werden. Und wenn dann noch Italien aus der €-Zone austritt und wieder die Lira einführt, sind alle auf der Apeninhalbinsel zufrieden. Wir Deutschen sollten es auch sein, denn dann gibt es einen Staat weniger, der unter den Rettungsschirm schlüpfen kann, den unsere Kanzlerin alternativlos für die Bettelstaaten weit aufgespannt hält.

Die Situation zeigt eindeutig, dass die Banken und Börsenzocker Europa regieren und nicht, wie es in einer Demokratie sein sollte, das Volk und die gewählten Politiker, die dazu noch einen Eid abgelegt haben, zum WOHLE des VOLKES - nicht des Kapitals - zu handeln.

Die Majas

haben sich doch gar nicht verrechnet. Wir klugen Erdenbürger von heute haben die Majas trotz Computer nur FALSCH interpretiert.

Am besten wir lassen die

Am besten wir lassen die Börse regieren und die Gesetze machen!

Das wäre klar, eindeutig, stringent, und die Menschen sind nur noch "Zahlen", das wäre viel einfacher zu verwalten, gell? Liebe Politiker? So wollens doch haben. Endlich Deutschland Weltspitze in Zahlen. Italien wird gekauft.

@ COJO

2 Beisp. grob skizziert: Eine Möglichkeit Schulden zu reduzieren ist eine wirtschaftsfördernde Politik bei gleichzeitig geringen Staatsausgaben. Clinton hat so die Reagan-Schulden reduziert. Eine Zweite ist eine hohe Inflation mit Kapitalverkehrsbeschränkungen. Unangemessen niedrige Leitzinsen sorgen für die Inflation und drücken den Zins heimischer Banken. Kapverbeschr. sorgen dafür, dass die Menschen ihr Erspartes nicht ins Ausland bringen können. Die verbliebene Anlagemöglichkeit Staatspapiere entwerten und der Staat reduziert seine Schulden. Ich denke England hat das nach dem Krieg gemacht.

Zinsen sind nur der Preis des Geldes. Jemand hat Welches, was er gerade nicht ausgeben will. Jemand anderes will etwas kaufen, was mehr kostet als er gespart hat. Beide einigen sich für einander was zu tun. Der Zweite leiht sich das Geld und Kauft ein, der Erste bekommt einen Preis für das Ausleihen (Zins). Auto leasen, Wohnung mieten, Geld leihen, alles das gleiche Prinzip.

Sorry, Platz ende

Italien hat sich freiwillig so hoch verschuldet

.
Es greift zu kurz, den bösen Märkten und Spekulanten die Schuld zu geben. Dass der Finanzkapitalismus mit steigenden Zinsen und fallenden Ratings Druck ausüben kann, liegt nur an der Überschuldung der Länder - und die haben sie freiwillig herbeigeführt.

Deshalb ist konsequentes Sparen auch der beste Weg, sich aus diesen Klauen zu befreien. Die ganze Anti-Kapitalismus-Folklore hier ist völlig sinnlos, solange die Staaten ein strukturelles Defizit haben, also selbst nach einem Schuldenschnitt weiterhin Kredite brauchen.

Diesen Zwängen könnte man sich nur entziehen, wenn man das ganze Wirtschaftssystem auf den Kopf stellt und Geld an sich abschafft.

Das sehe ich aber nicht und ich bezweifle auch, dass die Italiener das wollen. Die wollen nämlich so weitermachen, wie bisher: Keine Einbußen im Lebensstandard, Verschuldung ignorieren, weiter privat den Reichtum mehren (höchster Privatbesitz aller europäischen Staaten) und den Staat sehen lassen, wo er sein Geld her bekommt.

Natürlich hat das Volk die Wahl

auch die, mit ihrem Staat unterzugehen.
Das jemand (Moody's) auf diese Gefahr hinweist, macht ihn noch nicht zu einem Bösewicht.
Aber schon Kassandra war der Mythologie nach nicht besonders beliebt.

@rumpelstilzchen58

ich habe mir die wirklich sehenswerte Reportage auch angeschaut.
Ich habe immer geahnt wie das schmutzige Geschäft abläuft, aber es dann noch aufgezeigt zu bekommen, ist noch mal was anderes. Besonders erschreckend fand ich, dass die irische Regierung genötigt wurde, ihre Banken zu retten. Damit wurde die Hochfinanz von Deutschland, Frankreich & Co gerettet. Und das irische Volk muss dafür bluten. Ich hätte die Banken Pleite gehen lassen oder nach der Rettung verstaatlicht. Nix mehr mit Bonin, nur noch normale Gehälter für die Bankster.
Dass Italien jetzt höhere Zinsen zahlen muss und dass die Abstufung durch die Ratingagenturen droht, schrieb ich ja bereits gestern.
Wo soll das enden? Wir leben doch längst in einer Finanzdiktatur. Kaum hat das Volk anders gewählt als die Finanzmärkte, Merkel Co. das wünschen, geht der Zins- und Ratingkrieg los.
Das ganze System gehört neu geordnet.

Italien muss höhere Zinsen zahlen

@-klippsi :

Doch ,, es ist eine Frage , ob wir weiter f. Italien u.Co.
zahlen wollen, können !

wir , D. bezahlt d. Schulden von Italien zu 27 % ,

daher haben die Italiener gut Lachen , sie wollen nicht
sparen o. konsolidieren,
Motto: "Die Deutschen müssen zwangsläufig zahlen und
bei sich sparen " ,
sonst fliegt das EU-Construkt denen um d. Ohren ..

Was interessiert es den

Was interessiert es den Olivenhain oder die Weinrebe, ob Italien irgendeine Bewertung oder gar den Euro hat? Oliven und Wein wachsen weiter und werden gegessen/getrunken.

All’ diese „Probleme“ sind menschengemacht und keine Naturgesetze. Wer seine Existenz davon nicht abhängig macht, den kratzt sowas auch nicht.

Wahlen und Finanzmärkte

Wieso drohen Ratingagenturen und reagieren Finanzmärkte mit höheren Zinsen nach einer demokratischen Wahl in einem EU Land? Haben sie nicht auch den Willen des Volkes zu respektieren?

Vielleicht bewegt sich ja auch mal in der BRD etwas, wenn nicht nur immer CDUSPDFDP und GRÜN, also Finanzkonform gewählt würde?

@Serpens

Danke!

Aber nun ist wohl auch der Unterschied zwischen Theorie und Praxis klar.

In der Theorie ist das Geld Mittel zum Zweck, in der gelebten Praxis aber, wohl eher Zweck für was jedes Mittel recht ist.

Kommerz: Realwirtschaft

Das sehe ich genauso wie Sie. Selbst wenn das Geldsystem implodiert, reformiert wird oder auf andere Füße gestellt wird (z.B. Monetative), am Ende bleiben viele fleißige Menschen übrig, landwirtschaftliche Güter sind da, Fabriken sind da, Wissen ist da. Man kann nach wie vor im Boden Lehm und Ton finden, Holz schlagen, Häuser bauen und Kinder zeugen.

Die Welt geht weiter und es wird langsam Zeit den Fokus auf die Menschen und nicht ständig auf das Kapital zu lenken. Das klingt ja so, als würden wir eine Religion um das Kapital bilden und um das Kapital tanzen, wie um ein goldenes Kalb und würden unsere Gesellschaftsordnung danach benennen: Kapitalismus...

Oh, Augenblick, da muss ich jetzt erst einmal drüber nachdenken.

@14:30 — mondfee

"Besonders erschreckend fand ich, dass die irische Regierung genötigt wurde, ihre Banken zu retten. Damit wurde die Hochfinanz von Deutschland, Frankreich & Co gerettet. Und das irische Volk muss dafür bluten."

Wenn irische Banken vor der Pleite stehen, dann ist es nicht zu viel verlangt, wenn Irland das auch wieder gerade biegt.

"Ich hätte die Banken Pleite gehen lassen oder nach der Rettung verstaatlicht."

In einem Willkürstaat, in dem Sie Königin sind, könnten Sie nach Gusto enteignen. Richtig.

"Nix mehr mit Bonin, nur noch normale Gehälter für die Bankster."

Wer die niedrigsten Gehälter zahlt, bekommt auch die schlechtesten Angestellten.

@14:54 — Michel D.

"Wieso drohen Ratingagenturen und reagieren Finanzmärkte mit höheren Zinsen nach einer demokratischen Wahl in einem EU Land? Haben sie nicht auch den Willen des Volkes zu respektieren?"

Und was genau ist der Wille des Volkes, wenn es so wählt, dass keine handlungsfähige Mehrheit zustande kommt? Diese Unsicherheit schlägt eben auf die Kreditwürdigkeit.

Abgesehen davon. Sie z.B. haben in Deutschland das Recht auf freie Berufswahl. Ihre Bank akzeptiert das. Dennoch beeinflusst Ihr Beruf Ihre Kreditwürdigkeit.

@Michel D

Die Finanzmärkte und Ratingagenturen akzeptieren das ja auch - niemand hat vor, die neue italienische Regieurung, sobald sie sich gebildet hat, zu stürzen. Es ist nur ganz einfach so, dass niemand gezwungen ist, Italien Geld zu leihen. Und wenn sich die Finanzmärkte dazu entscheiden, Italien nur im Austausch gegen höhere Zinsen als bisher Geld zu leihen, dann ist das eben so - es gibt, wie gesagt, keinen Zwang zum Verleihen von Geld. Das wiederum muss Italien respektieren.

@habu - 27. Februar 2013 - 14:08

Sie schreiben: "Dass der Finanzkapitalismus mit steigenden Zinsen und fallenden Ratings Druck ausüben kann, liegt nur an der Überschuldung der Länder - und die haben sie freiwillig herbeigeführt."

Stimmt.

ICH (und sicher sehr viele andere, die es auch nicht gewollt hätten, WENN man sie denn gefragt HÄTTE) wollte mich für die Bankenrettung zwar nicht verschulden - aber Merkel, Steinbrück und Schäuble haben es trotzdem getan - FREIWILLIG.

re. cowboy8

Was der Wille des Volkes ist, wenn keine Mehrheit zustande kommt, dass man sich wohl eine Koalition aus den gewählten Volksparteien wünscht.

Das Beruf mit Kreditwürdigkeit zu Tun hat ist mir neu.

Ich dachte immer, dass hätte mit Einkommen und Schufa zu Tun.

re. Schnitte

Danke für Ihre Belehrungen.

Aber wie dem Artikel zu entnehmen ist, sind die Zinserhöhungen auf den dortigen Wahlausgang zurück zu führen.

@ 15:41 — odoaker

" 27. Februar 2013 - 15:41 — odoaker

Sie schreiben: "Dass der Finanzkapitalismus mit steigenden Zinsen und fallenden Ratings Druck ausüben kann, liegt nur an der Überschuldung der Länder - und die haben sie freiwillig herbeigeführt."

Stimmt."

Stimmmt nicht. Bzw nur indirekt. Es liegt mitunter an der wackeligen Einnahmenseite. Die Steuereinnahmen sinken aufgrund der Rezesseion und der Arbeitslosigkeit. Wäre die Wirtschaft stabil, gäbe es auch kein Vertrauensproblem.

@15:41 — odoaker

"ICH (und sicher sehr viele andere, die es auch nicht gewollt hätten, WENN man sie denn gefragt HÄTTE) wollte mich für die Bankenrettung zwar nicht verschulden - aber Merkel, Steinbrück und Schäuble haben es trotzdem getan - FREIWILLIG."

WIR waren auch vorher schon verschuldet, Bankenrettung hin oder her. Natürlich wollte sich niemand verschulden, aber es wollte auch niemand auf all die schönen Sachen verzichten, die wir uns für das geliehene Geld gekauft haben.

Richtig so. Wer so waehlt ist

Richtig so. Wer so waehlt ist eben ein hoeheres Risiko.

@15:56 — Michel D.

"Das Beruf mit Kreditwürdigkeit zu Tun hat ist mir neu.
Ich dachte immer, dass hätte mit Einkommen und Schufa zu Tun."

Ach. Und das Einkommen ist natürlich ganz und gar unabhängig vom Beruf. Abgesehen davon hat auch der Beruf ganz unabhängig vom Einkommen Einfluss auf die Kreditwürdigkeit (z.B. bei Beamten).

"Was der Wille des Volkes ist, wenn keine Mehrheit zustande kommt, dass man sich wohl eine Koalition aus den gewählten Volksparteien wünscht."

"Den Willen des Volkes" gibt es sowieso nicht, sondern bestenfalls den Willen der Mehrheit eines Volkes. Ob eine Mehrheit gefunden wurde, hängt ganz stark davon ab, ob überhaupt genügend Gemeinsamkeiten unter den gewählten Parteien existieren. Hier sieht es eher so aus, dass das italienische Volk zu jeweils ungefähr 1/3 etwas ganz und gar unterschiedliches will. Hiesraus einen "Volkswillen" ableiten zu wollen, ist mit reichlich Unsicherheit behaftet. Die schlägt sich bei den Geldverleihern eben in Form von höheren Zinsen nieder.

@cowboboy8

Ich muss Ihnen leider widersprechen. Die deutsche Hochfinanz, ganz vorne die deutsche Bank haben sich schlichtweg verzockt und in r
Faule Kredite investiert. Das Risiko sind die Banken bewusst eingegangen. Es kann nicht sein, dass Gewinne privatisiert werden, die Verluste aber der Steuerzahler zu tragen hat. Wenn also die Banken gerettet werden müssen und die Verluste der Steuerzahler tragen soll, dann darf er ja wohl auch an Gewinnen teilhaben.
Ich stimme Ihnen zu, dass die Leistung Gehälter bestimmt. Wir leben nun mal in einer Leistungsgesellschaft. Was für eine Leistung haben denn die Bankster vollbracht außer dass sie mit ihrer Zockerei ganze Volkswirtschaften in den Ruin getrieben haben. je jeher das Risiko, desto höher der Boni? Dann sollen die Banken bitte auch die Haftung für ihr freiwillig eingegangenes Risiko übernehmen. Eine Bonuszahlung setzt eine Leistung voraus und keine Missleistung. Das wird in Finanzkreisen gerne falsch verstanden.

das ist gut so dass die hoehere zinsen bezahlen

denn die italiener sollen sich endlich mal im klaren darueber sein was sie wollen. und solange das nicht der fall ist muessen sie eben dafuer bezahlen.

jemand der seine meinung nicht gestalten kann gilt offiziel als bremser und das ist genau was die italiener im moment machen, sie bremsen den euro aus.

obwohl sie deutlich gegen monti und die euro politik gestimmt haben, was ja bedeuted das sie die euro spar politik nicht wollen ist trotzdem ein patt entstanden.

italien muss dafuer sorgen das diese politiker die das land nicht vorwaerts bringen ausgeschaltet werden. dazu gehoert nun mal berlusconi und die anderen.

italien ist auf dem richtigen weg gegen den euro sparkurs zu demonstrieren das ist gut so und hoffentlich finden sich mehr laender und anhaenger die diesem kurs folgen koennen.

die euro sparpolitik ist das verkehrte signal. die zukunft muss heissen arbeitslosigkeit, obdachlosigkeit und aussichtslosigkeit zu bekaempfen.

tja, so ein Mist

mit der Realität.

Die Italiener haben gewählt. Das Ergebnis muss niemanden gefallen, es ist zu respektieren.

Aber: Wählen bedeutet auch Verantwortung zu tragen, was man wählt. Es war klar abzusehen, dass die die Ratingagenturen und Gläubiger es nicht gern sehen, wenn jemand gewählt wird, der den Kurs der Regierung Monti nicht weiterführt. Und Entsprechend reagieren, was auch deren gutes Recht ist.

Und was die Italiener ertragen müssen, ist dass Ansehen, was Berlusconi sich im Ausland "verdient" hat.

Und von mir aus: Sollen Italien, Griechenland etc doch den EURO implodieren lassen. Aber bitte dann ohne Wehgeschrei, wenn es keine Hilfe mehr von anderen Staaten gibt. Der Ton in Europa wird wieder grob werden, und solange diese Staaten so schlecht aufgestellt bleiben werden Sie auch meisten darunter leiden...

@Uebermorgen

Was beschweren Sie sich darüber, dass die Italiener nicht wüssten was sie wollen? Augenscheinlich wissen Sie es auch nicht. Italien braucht den Euro und die Eurozone braucht Italien. Handlungsfähig!

Deshalb ist diese von Ihnen so bezeichnete "Demonstration" gegen die Sparauflagen der EU so ärgerlich für alle Seiten: sie schwächt nicht nur Italien, sondern alle Europäer. Und sie reduziert die Erfolgsaussichten des Kampfes gegen die Arbeitslosigkeit in ganz Europa, weil alle Maßnahmen teurer werden, nicht nur in Italien.

staatsgeheimnis-bankenrettung

danke rumpelstilzchen58

Sehr interessante Reportage. Sollte sich jeder mal ansehen. Wir Steuerzahler zahlen nicht für das griechische, spanische oder irische Volk, sondern wir retten damit das Geld von schwerreichen Spekulanten.
http://www.arte.tv/de/staatsgeheimnis-bankenrettung/7291880.html

@cowboy8 - 16:17 und @gierde zerstört - 16:04

Sie müssen MIR ja nicht glauben, aber vielleicht glauben Sie z.B. dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)?

Klare Ansage: "It's the banks, stupid!", zu finden unter:

wzb.eu/sites/default/files/publikationen/wzb_mitteilungen/10-12.pdf

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