Kommentare - Deutscher Ritter soll Chef der Vatikanbank werden

15. Februar 2013 - 11:32 Uhr

Kurz vor seinem Rücktritt hat Papst Benedikt XVI. noch eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Er will einen deutschen Malteser-Ritter zum neuen Chef der Vatikanbank IOR machen. Das Institut kämpft seit langem mit dem Vorwurf, nicht genug gegen Geldwäsche zu tun.

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Kommentare

Klüngelei

Wäre das eine privatwirtschaftliche Bank oder gar eine Partei, würden jetzt alle den abtretenden Chef/Aufsichtsratsvorsitzenden der Klüngelei, Kumpanei etc. beschuldigen.

Weil deutsche Banker ja alles im Griff haben...

Hat die Vatikanbank eigentlich auch schon eine eigene Filiale namens "Bad Vatikanbank" eingerichtet? Oder braucht's das gar nicht, weil die "gute" schon "bad" genug ist?

Ritter ohne Furcht ...

ich kenne diesen Herrn von Freyberg nicht. Und solange gilt selbstverständlich jeglicher Respekt vor dieser Person/Persönlichkeit. Ich frage mich nur, unabhängig dieser speziellen Person, warum jeder und alle meinen, dass die Ausbildung/Studium der Jurisprudenz die Befähigung für alle und jeden Berufe sind. Als Vorsitzender, Leiter oder Chef einer Bank will ich einen ausgebildeten Banker sehen, einen, der das gelernt oder studiert hat, am besten beides. Ein Jurist soll sich um Gesetze, Paragrafen, Verhandlungen und das Recht kümmern, da liegen seine Kompetenzen aus der Ausbildung, aber nicht in der Unternehmensführung, erst recht nicht als Bankenchef. Wie viele Juristen sitzen in den Parlamenten, und wie schlecht sind unsere Gesetze die aus den Parlamenten heraus kommen ... und die sitzen dann in den Aufsichtsräten von Banken ... Flughäfen ...
Schuster bleib bei deinen Leisten.
Der Banker in die Bank, der Jurist in die Kanzlei!

Im Übrigen sollte der neue Papst diese Position besetzen

Lourdes-Betrug

Wie kann man von einem Mann, der offenbar gutgläubig am größten Kranken-Betrug Europas mitwirkt, die Säuberung der Vatikanbank zutrauen?
Letztlich spielt es keine Rolle, denn die gesamte Existenz der Kirchen fußt auf längst widerlegten Behauptungen.

Bankskandal und Machtkampf im heiligen Stuhl

Die wahren Gründe für den Rücktritt des Papstes wurden in den Medien meist nicht analysiert.
Der Kammerdiener des Papstes brachte geheime Papiere in die Öffentlichkeit. Der Chef der Bank des Vatikans musste gehen weil er Korruption und Geldwäsche nicht in den Griff bekam.

Beides hat den Papst schwer getroffen.

Und wieder mal die Deutsche Bank involviert...typisch

"Die Banca d'Italia hatte der Partnerbank des IOR, der Deutschen Bank Italien, zum 1. Januar die Genehmigung für deren EC-Automaten im Vatikan entzogen."

Das sagt doch schon alles. Wo man überall hinschaut, ob nach Amerika oder sonstwo. In fast jedem Banken-Skandal ist die Deutsche Bank mitinvolviert. Es wird Zeit, dass den Ackermännern nun endlich mal Einhalt geboten wird und man sie endlich für ihre Machenschaften zur Verantwortung zieht. Doch nach den Razzien in den Frankfurtern Zwillingstürmen schwindet die Hoffnung immer mehr, denn schon fast alle vorübergehend festgenommenen Verdächtigen befinden sich schon mittlerweile wieder auf freiem Fuss. Welch' Schande für das Hessische Innenministerium.

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