Kommentare

Erstaunlich

Wenn man bedenkt, dass ca. 80 % der Frauen in D Erwachsen sind, heißt es von 34 Millionen Frauen sind 16 Millionen Opfer von Gewalt geworden, also jede zweite Frau in unserem Land wird zu Hause geprügelt.

So viel wie in der 3. Welt oder z.B. mittleren Osten!

Definition

"Kurz: In Großbritannien reicht es, wenn das Opfer "Nein" sagt."

Ist ja auch richtig so.

"In Deutschland besteht eine Rechtslücke...2011...Initiative des EU-Rates...Ratifiziert ist diese bis heute nicht."

Das ist eine wahre Schande! Von wem nicht ratifiziert? Von allen EU-Staaten oder von Deutschland? Wenn zweites, wer blockiert? Würde mich nicht wundern, wenn es die CSU mit ihrem hypermodernen Frauenbild wäre!

Irgendwann einmal

wird man die Lage der Frauen global und historisch gesehen als die größte Unmenschlichkeit der Menschheitsgeschichte begreifen.

Oder sie wird wieder global als Normalität eingeführt und niemand stört sich dran, so wie es lange war und heute noch vielfach ist.

Was davon Wirklichkeit wird, liegt letztlich an uns. Und man sollte nicht vergessen, dass Gewalt gegen Frauen nur in einer Gesellschaft möglich ist, in der Gewalt überhaupt üblich ist, das betrifft letztlich auch die Männer unter uns. In einer zivilisierten Welt ist dafür einfach kein Platz, egal gegen wen.

@efteris

@efteris: Es muss ja nicht zu Hause sein. So steht das da nicht. Und der Krieg hat sicher auch dazu beigetragen.

Warum wird die Grenze bei 16 gezogen?
Als ich mich mit meinen Freundinnen darüber unterhalten habe, kam raus, dass Mädchen so ab 10-11 der sexuellen Belästigung ausgesetzt werden (und zwar egal, ob in D oder woanders).
Das war natürlich nicht immer eine Vergewaltigung, aber es waren Situationen, die auch "hätten schief gehen können".

Bedrängen, Grabschen unter den Rock, Exhibitionismus (die sind nicht harmlos, um den Kick zu erhalten vergewaltigen die meisten irgendwann mal doch).

Die Mädchen fassen es wohl richtig auf: der Täter prüft, ob sich eine wehrt und wie stark. Danach ist man fix und alle und die Familien auch - wenn man es erzählt.

Es ist ja nicht so, dass man gerne darüber redet…

ich versteh es nicht...

"Damit in Deutschland nicht-einvernehmliche sexuelle Handlungen auch strafbar sind, muss mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt sein: Der Täter muss entweder Gewalt angewendet haben, oder damit gedroht haben, oder eine schutzlose Lage des Opfers ausgenutzt haben"

Und wie kommt es zu nicht einvernehmlichen sex, sprich vergewaltigung ohne das eine der genannten kriterien erfüllt wird?

Unglaublich schlechter Artikel

Mal abgesehen davon, dass in dem Artikel wie üblich verschwiegen wird, dass nicht nur die Mehrheit der Täter sondern auch der Opfer von Gewalt männlich sind, ist der Verweis auf Großbritannien mehr als peinlich.
Großbritannien hat innerhalb Europas eine der niedrigsten Verurteilungsquoten bei Vergewaltigungen (5,6%). Die britischen Gesetze als Vorbild in solch einem Artikel zu nennen, lässt sich nicht anders als mit mangelnder Recherche erklären.

Ich befürchte das es hier in

Ich befürchte das es hier in erster Linie nicht gegen Gewalt an sich geht. Bedenkt man wie lange z.b. Jörg Kachelmann unschuldig eingesessen hat, dient eine überzogene Gesetzesänderung sicher nicht der Rechtsfindung.
Das die Gewalt die von Frauen ausgeht, völlig ausgeklammert wird hilft der Sache auch nicht weiter. Die schlimmsten Gewalttaten gibt es übrigens hauptsächlich unter Männern, während Frauen z.b. selten Opfer von Morden werden.

Genau so war es bei mir auch

Liebe Tagesschau-Redaktion,

Vielen herzlichen Dank für diesen Artikel.

Ich habe angezeigt. Das Verfahren wurde eingestellt, weil die Staatanwaltschaft der Meinung war, dass ich mich zuwenig gewehrt hatte und dass ich hätte schreien und flüchten müssen (aus einem abgeschlossenen Zimmer), und dass es dem Beschuldigten also nicht klar war, dass ich nicht wollte. Daher wäre der Übergriff nicht als Gewalt zu werten, sondern als eine Kraftentfaltung, und somit nicht strafbar.

Das Verfahren wurde eingestellt.

Durch das Urteil bin ich in ein tiefes Loch gefallen, zumal es vor paar Jahren solche Infos wie hier nicht gab, und ich sie mir mühsam selbst zusammentragen musste, um das Urteil zu verstehen. Denn natürlich wußte er eigentlich, dass ich nicht wollte....

Deshalb mache ich bei One Billion Rising mit.

vergewaltigt - angezeigt - eingestellt

Sorgfalt

Es wäre gut, wen die Redaktion noch mal Kurz über einen Artikel drüber-schauen würde...

Erstmal: http://www.tagesschau.de/inland/diagrammgewalt100~_v-grossgalerie16x9.jpg

Was soll diese Graphik sagen?
Was ist das auf der X-Achse? Sind es Prozent?
Dann gibt es also 172% Körperliche Gewalt in Deutschland?
Oder sind es Fälle? In hunderter- oder tausender-Stufen?

2) "In anderen Ländern ist das anders: In Großbritannien [...] reicht es, wenn das Opfer "Nein" sagt."

Wo bleibt hier eine sachgemäße Auseinandersetzung mit Tatsachen?
Dafür muss man nicht mal Jurist sein, sondern nur des Denkens mächtig.
Zwischen Person A und Person B kommt es zu einem Beischlaf.
Hinterher meint Person A, sie haben diesem nicht zugestimmt und laut "Nein" gesagt. Person B behauptet das Gegenteil. Es steht Aussage gegen Aussage.
Fällt ihnen etwas auf? Evtl. fühlen sich Personen durch dieses Gesetzt mehr geschützt als diese es in Wirklichkeit sind!
-
Bitte mehr Sorgfalt bei so einem wichtigen Thema!

ich möchte nur anmerken

dass die physiologischen Unterschiede nun auch nicht so groß sind, dass eine Frau in jedem Falle wehrlos ist. Und das soziale Netz in Deutschland gut genug, auch um eine verzweifelte Frau aufzufangen.

Eine viel zu einseitige Betrachtung ...

Bei mir kommen immer wieder starke Bedenken auf, wenn derart einseitig ein Opfer-Täter-Schema skizziert wird und zudem verschiedenste Missstände völlig undifferenziert zu einem platten Schreckensszenario vermengt werden. Wo fängt Gewalt an? Wie grenzt man sexuelle Gewalt von "normaler" Gewalt scharf ab? Noch dazu basiert hier vieles auf extrem unsicheren Selbstauskünften ...

Weshalb muss man denn überhaupt unterscheiden, welches Geschlecht das Opfer einer Gewalttat hatte? Dem jeweiligen Opfer hilft es doch sowieso nicht weiter, wenn es weiß, dass es einer "Gruppe" angehört, die öfter/seltener Opfer von Gewalt wird.

Wenn man SO anfängt, könnte man der Vollständigkeit halber zumindest mal darauf hinweisen, dass Männer insgesamt weitaus öfter Opfer von Gewalt werden und auch der Schweregrad deutlich höher liegt (die meisten Todesopfer dürften wohl männlich sein).

Man muss hier einfach aufpassen, dass man nicht eine derart platte Vorstellung von Täter- und Opfergeschlechtern nährt.

Vergleich mit den Briten neben der Spur

die haben selbst gerade "sexual harassment" als Problem in der Armee thematisiert.

Inhalt richtig, Tendenz aber Männerbashing...

Dem Inhalt der Aussage schließe ich mich an, so werden viele Frauen Opfer von sexueller Gewalt und Mißbrauch, das weltweit.

Ich finde es jedoch unverschämt, wenn Regionen wie der Kongo, in denen aufgrund andauernder bürgerkriegsartiger Zustände Vergewaltigungen und Massenvergewaltigungen die Regel sind, einfach pauschal mit Deutschland verglichen werden.

Sexuelle Belästigung ist ein weit gefasster Begriff und so ist ein Klaps auf den Frauenpo sicher nicht mit einer brutalen Vergewaltigung zu vergleichen und genau hier wird in dem Artikel nicht differenziert.

Gewalt geht eben nicht zu 98,1% von Männern aus, insgesamt geht genausoviel Gewalt auch von Frauen aus, zB die eigenen Kinder schlagen, jedoch nur schwerlich wegen physischer Unterschiede von der Frau gegen den Mann.

Ich sehe ein Problem auch wenn nur Aussage gegen Aussage steht, siehe Fall Kachelmann!

Ich denke, dass die meisten Männer in Deutschland anständig sind und nicht ihre Frauen tagtäglich krankenhausreif prügeln.

Ich bin schokiert von der

Ich bin schokiert von der latenten Misogynie hier im Forum. Ist ja schon bezeichnend wie deutlich aggressiv sich manche hier gegen den Artikel aussprechen, er scheint ja einige Selbst- und Weltbilder zu bedrohen.

Kurz zum Thema "Frauen könnten sich doch einfach besser wehren": Falsch - psychologische Schockzustände lassen Frauen in Vergewaltigungssituationen oft praktisch erstarren, verkrampfen und hilflos werden. Vor allem dann, wenn der Täter auch noch übermächtig wirkt und vor einem Hintergrund einer Gesellschaft, die das Bild der stimmlosen Vergewaltigten latent aufrecht erhält. Unter Frauen ist nämlich oft bekannt, dass sich nach einer Vergewaltigung zu Wort zu melden häufig nicht ernst genommen wird. Wenn dann plötzlich so eine Situation beginnt, ist das... waren Sie schon mal ein hilfloses Kind? Plötzlich ist man wieder in so einem gefühlten Zustand.

Bis sich die Situation für Frauen stark bessert, finde ich die "Stimmungsmache" legitim.

"Es reicht also nicht,...

...wenn das Opfer klar und deutlich "Nein" sagt"

Wieviele Fälle gibt es den bitte in dennen jemand "Nein" sagt und dann passiert nichts von dem was vorher beschrieben wurde (androhen/anwenden von Gewalt, Ausnustzung von (Not-)Lage) aber es kommt trotzdem zum verkehr wider Willen? Wer entkleidet sich allein schon wider Willen wenn weder mit Gewalt gedroht noch dieser angewendet wird noch sonstwie eine Zwangslage vorliegt?
Diese "Gesetzeslücke" erscheint mir etwas weit hergeholt.

Mal ganz davon abgesehen das jede Form von Gewalt ohne direkten sexuellen Aspekt hierzulande deutlich öfter gegen Männer ausgeübt wird (man frage eine Statistik der eigenen Wahl) würde ich einen "Tag gegen Gewalt" im allg. wesentlich eher begrüßen als dieses Klientel-"Alle Frauen müssen gegen die pöhsen Männers zusammen halten"-Getue.

Addendum

Ich habe ein ganz allg. Problem mit Verhaltem das auf diesem Uralten "Männer vom Mars, Frauen von der Venus"-Denken zu tun nachdem alle Männer sich so und alle Frauen sich eben so Verhalten und nachdem es sich um zwei Gruppen handelt von gänzlich unterschiedlichen Interessen.

NIEMAND ist gerne Opfer von Gewalt und JEDEM kann es passieren egal wo man was mehr oder weniger dran hat, das ist nicht schön aber die Wahrheit. Und dieses einseitge "Lasst uns alle im Namen der Weltschwesternschaft der Frauen auf der Straße tanzen gehen" für genauso lächerlich wie die "Frauen können nicht Autofahren"-'Witze' die von der Weltbruderschaft der Männer in auftragegeben worden zu sein schein, über die aber einfach niemand lachen kann weil sexistisch. Humanismus, alles andere führt nur zu einseitiger Polarisation und Privilegien.

@ Lucius Annaeus

Werter Lucius Annaeus. Zunächst mal: Ich achte und respektiere Ihre Meinung. Aber heute muss ich Ihnen widersprechen. Sie wissen, ich bin generell gegen Gewalt. Also würde ich so einen von Ihnen angeregten "Tag gegen Gewalt" schon begrüßen (noch mehr natürlich ein Jahr gegen Gewalt, oder von mir aus auch gleich ein Jahrhundert).

Aber in solchen allgemeinen Bekundungen gehen die wehrlosesten Opfer meistens leider unter. Und die gemeinsten Arten von Gewalt in unserer Gesellschaft sind nun mal die gegen (relativ) wehrlose Opfer - Gewalt von Erwachsenen gegen Kinder UND Gewalt von Männern gegen Frauen.

Das ist etwas ganz anderes, als die von Ihnen "deutlich öfter gegen Männer ausgeübte" Gewalt, sei sie nun politisch oder kriminell motiviert oder einfach nur aus dem Suff geboren.

Die Gewalt gegen Kinder und Frauen basiert auf dem allerniedrigsten aller Instinkte: "Ich kann mit Dir machen, was ich will, weil ich stärker bin..."

Dagegen kann es gar nicht genug Aktionen geben!

@14. Februar 2013 - 2:19 — Phonomatic

"dass die physiologischen Unterschiede nun auch nicht so groß sind, dass eine Frau in jedem Falle wehrlos ist. Und das soziale Netz in Deutschland gut genug, auch um eine verzweifelte Frau aufzufangen."

???

durchschnittlich besitzt ein mann wohl so um die 40%-50% mehr masse und ist um die 20%-30% schneller.
mehr kraft hat er in der regel auch

da sich die auswirkende energie quadratisch zu masse*geschwindigkeit verhaelt sind liegen zwischen dem gewaltpotential von männern und frauen schlichtweg welten!

minimalrechnung:
(140%*120%)²= 2,82

bei einem Sclag eines Mannes mit gleicher kraft einer frau(!) wird fast die 3fache energie frei!
bei gleicher Körperkraft wohlgemerkt!

wenn eine durchschnittliche frau zuschlägt, kann das sehr schmerzhaft sein. wenn ein mann zuschlägt, brechen knochen, und das kann lebensgefährlich werden!

wenn sie also allen ernstes vorschlagen, eine in diese situation geradene frau solle sich selbst helfen, rate ich ihnen das gehirn einzuschalten

Mal wieder die typische

Mal wieder die typische mediale "Männer sind Täter- Frauen Opfer" Skizzierung.

Es gibt etliche Studien die zeigen, daß häusliche Gewalt in der Mehrheit von Frauen initiiert wird.
Das geht dann bei einer Ohrfeige oder dem Schmeißen von Gegenständen los, und endet bei Angriffen mit Küchenmessern.
Die sogenannte "männliche Gewalt" ist dann nicht selten nur die Reaktion des Mannes, auf den Angriff der Frau.
Die Frau ist dann in der Konsequenz nur die Unterlegene, und bringt dies zur Anzeige.
Statistisch ist die Gewalt dann nur vom Mann ausgegangen. Nach dem Initiator fragt dann keiner mehr.
TheodorTugendreichs Beispiel zeigt, wie so ein Fall dann aussehen kann.

Dieser Aspekt der "häuslichen Gewalt" wird aber medial und gesellschaftlich völlig ausgeblendet.

Und wenn die Täter Frauen sind?

Was mich an der Sache so stört: Wer denkt an Männer, die Opfer von Gewalt durch Frauen sind?

Ich habe es selbst in meiner Familie erlebt, dass mein Großvater von meiner Großmutter verprügelt wurde. Ich war selbst Augenzeuge. Und ich weiß, dass so etwas häufiger vorkommt.

Das Problem ist: Eine Frau, die von ihrem Mann geschlagen wird, darf mit dem vollen Mitgefühl der Gesellschaft rechnen, da gibt es Frauenhäuser und Hilfsangebote. Wenn aber die Sache umgekehrt läuft, trauen sich die wenigsten Opfer, etwas zu sagen, weil sie sonst oft genug auch noch ausgelacht werden, nach dem Motto: "Was ist denn das für ein Schwächling".

Es muss also darum gehen, Gewalt in jeder Form zu ächten - egal, welches Geschlecht der Täter ist.

Weltweiter Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen

Welchen Weg man als Gewaltopfer geht sollte jeder Betroffene für sich entscheiden. Sie haben aber die Möglichkeit eine asiatische Selbsverteidigung zu lernen, z.b.: Aikido, Jiu Jitsu ,Judo. Sie werden feststellen auch als körperlich unterlegener über elegante Techniken einen Gewalttäter destabilisieren zu könnnen.

Phoenix2610, die Unbestechlichen

Kauft Schusswaffen

Mit einer Handfeuerwaffe kann sich eine zierliche Frau von 1.60 auch gegen einen Vergewaltiger wehren der gebaut ist wie ein Kleiderschrank. Aber das werden die ganzen Feministinnen und linken Aktivisten niemals fordern, weil es nicht darum geht Frauen sich schützen zu lassen, sondern darum die Gesellschaft zu transformieren.

Der Mann wird als gewalttätig und dumm und chauvinistisch gezeichnet und die Frauen sollen sich dann leiber an die Regierung, den Ersatzmann, wenden. Die Regierung besteht natürlich zum Großteil aus Männern die Dinge mit Frauen machen, da würde sich ihnen der Magen verdrehen.

Es geht hier eher darum alles was Männlich ist zum Feindbild zu erklären und den Staat als neues Familienoberhaupt zu etablieren.

Beispiel?
" Es muss also darum gehen, Gewalt in jeder Form zu ächten "
Verteidigende Gewalt darf es nicht mehr geben. Man kann Gewalt benutzen um einen Raub zu begehen, oder um zu verhindern das eine Frau vergewaltigt wird. Das Denken ist bereits transformiert.

@Sasquatch

Das Gewalt von Erwachsenen gegen Kinder auf einem ganz andern Blatt steht und eine besondere Berücksichtigung finden muss dass steht außer Zweifel und hatte ich weder zum Gegenstand meiner Aussage noch Überlegungen gemacht.
(Da wir hier eben bisweilen von jeweils Erwachsenen Tätern/Opfern ausgegangen sind (Männer & Frauen, nicht Jungen & Mädchen).

Ich fühle mich aber genötigt sie darauf hinzuweisen das gerade die Betrachtung der Frau als in der Opferrolle ja das Problem ist. Abgesehen davon das genug Frauen Täter sind ist das Problem das Frauen als Opfer angesehen werden und das kann man nicht lösen in dem man sagt "Lasst die potentiellen Opfer in Ruhe, Frauen brauchen ein besonderes Schutzrecht" sondern in dem man dieses Denken an sich angeht und ich sehe nicht, dass das irgendwie geschehen soll in dem man durch die Straße tanzt und um Mitleid bittet.

Nebenbei glaube ich nicht das jemand jemanden ausraubt ohne ihn für schwächer zu halten, gewagte These ihrerseits.

'Aktionstag' gegen männliche (?) Gewalt

Der Artikel ist leider ein Armutszeugnis in Sachen Recherche - ein unausgewogener, wohl feministisch angehauchter Beitrag, der einem gesendeten Beitrag vor etwa 8 Jahren (war es nicht auch derselbe Sender ? - Kernaussage 'fast ausgeglichenes Verhältnis zwischen männlicher und weiblicher Gewalt im häuslichen Umfeld') diametral entgegensteht.
Gewalt ist eben nicht nur männlich !
Auch die unerträglich einseitige Aussage des Polizeimannes Mayer ändert daran nichts - sie verfälscht nur und leitet damit die Polizeiarbeit in Denken & Handeln in eine nicht realistische Einbahnstrasse ... genau zu Lasten der Männer, die (nicht nur zu Hause) weibliche Gewalt erfahren -und (nicht nur) bei der Polizei nicht ernst genommen werden.
Väterorganisationen wissen mehr; dort sprechen Männer über erfahrene Gewalt - in physischer wie auch in psychischer Form. Das ist sie aber, die WAHRE Dimension des Problems - ohne auch nur einer einzigen Frau das Leid abzuprechen, das sie in gewalttätiger Form erlebt hat!

Ich bin entsetzt !

Damit es keine Missverständnisse gibt : Mir ist sehr wohl klar, dass Gewalt von Frauen gegen Männer zur Zeit stark zunimmt, und das nehme ich ernst.

Hier im Artikel ist aber von sexualisierter Gewalt die Rede, und die schätze ich persönlich in Richtung Frau -> Mann eher sehr gering ein.

Darum bin ich zutiefst erschüttert, wie die Kommentare hier im Forum diese Form von Gewalt negieren, herunterspielen und relativieren. Da wird verharmlosend von "einem Klaps auf den Frauenpo" gesprochen, Frauen empfohlen, doch eine Kampfsportart zu lernen, und über den mangelnden Lustgewinn für den Täter einer Vergewaltigung gesprochen.

Für alle, die es noch nicht gemerkt haben : Sexualisierte Gewalt hat nicht in erster Linie mit Sex zu tun, sondern mit Macht ! Und zwar in Formen, die tiefste persönliche Demütigung erzeugt. Das ist - unabhängig von anderen verwerflichen Formen von Gewalt - aufs Schärfste zu verurteilen und zu verfolgen !

Bitte denken Sie noch einmal nach !

@ Denkerhut : Danke !

Gewalt ist auch weiblich

Gewalt ist allerdings nicht nur männlich, sondern auch weiblich - und die Tatsache, dass letzteres in den Medien weitgehend totgeschwiegen, verharmlost und verniedlicht wird, ist ebenfalls ein Skandal.

ichhabnichtangezeigt

Bei dem oben erwähnten Blog geht es nicht nur um Vergewaltige und misshandelte Frauen. Auch Männer die sexuelle Gewalterfahrungen gemacht haben sollten und haben dort ihre Erlebnisse geschildert und den Grund genannt, wieso sie nicht angezeigt haben.

Ein bisschen genauer berichten!

§ 177 StGB

Viele Leserinnen denken nun nach der Lektüre des Tagesschau-Artikels womöglich, sie könnten einen Mann der ihnen Unrecht getan habe nicht anzeigen.
Viele Leserinnen werden nicht wissen, was "Gewalt" im Sinne von § 177 StGB ist.
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gilt als Gewalt zum Beispiel
- das Festhalten der Hände des Tatopfers an den Handgelenken (BGH 2 StR 363/95)
- das Beiseitedrücken einer abwehrenden Hand (BGH 35,78)
- das Auseinanderdrücken der Beine (BGH NStZ 90,335).
Opfer sollten also in jedem Falle eine Strafanzeige erstatten.
Zumal in der Regel zivilrechtliche Ansprüche (etwa Unterlassensansprüche oder Schmerzensgeldansprüche) bestehen werden.
Tatspuren sollten möglichst zeitnah durch eine Ärztin oder Polizeiärztin gesichert werden.
Es empfiehlt sich also, sich möglichst sofort an eine Ärztin oder an die Polizei zu wenden, und nicht noch mehrere Tage lang zu warten.

Wie klar hier die Rollen

Wie klar hier die Rollen verteilt sind, Frau: Opfer, Mann: Monster. Dann das Foto mit der geballten Faust eines Mannes und die unglaublichen Zahlen verprügelter Frauen in Deutschland. Ist der Artikel ernst gemeint? Wohl eher nicht. Was macht er dann auf tagesschau.de?

@TheodorTugendreich

"Derartige Spielchen kennt wohl jeder, aber in jede Richtung. Das machen nicht nur Jungs, das machen auch Mädchen"14. Februar 2013 - 4:29 — TheodorTugendreich

Wo habe ich denn geschrieben, dass es Jungs bei Mädchen gemacht haben?
Nein, in diesen Fällen waren es ausschließlich erwachsene Männer.

Es reicht nicht „Nein“ zu sagen mal anders:

Wenn ich von jemandem etwas kaufen will, er es aber nicht verkaufen will, reicht es dann auch, dass ich die Sache mitnehme und ihm dann 1, 10 oder gar 100€ hinlege?

Bitte Hochrechnung offenlegen

Liebe Frau Anna-Mareike Krause,
mich interessiert wie die Menschen von Amnesty International auf die von Ihnen präsentierten Zahlen kommen bzw. mit welcher magischen Formel diese hochgerechnet wurden.
Da Hochrechnungen und Schätzungen generell schwierig sind, bezweifle ich, das es eine Möglichkeit gibt auf belastbare Zahlen zu kommen.

"Bei rund 42,2 Millionen Frauen in Deutschland sind also mehr als 16 Millionen Frauen Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt geworden, fast 25 Millionen Frauen sind sexuell belästigt worden."

Diese Zahlen sind "politische Zahlen" die allein dazu dienen Druck auf politische Entscheidungträger aufzubauen. Dieses Vorhaben unterstütze ich! Doch erwarte ich vom Tagesschau Team eine möglichst objektive Berichterstattung mit seriösen Zahlen.

das Problem der Beweisbarkeit

Relativ einfach erscheint es bei Vergewaltigungen im öffentlichen Raum - das wird den Frauen geglaubt, man kann Spuren sichern etc.

Ganz problematisch sind Vergewaltigungen in Paarbeziehungen - da steht Aussage gegen Aussage und wenn es keine deutlichen Hämatome etc. gibt, hat die Frau keine Aussicht auf Erfolg bei einer Anzeige.....

Hat das seinen Ursprung in der religiösen Haltung: die Frau sei dem Manne untertan ?

@HamburgerHumanist

„Es gibt etliche Studien die zeigen, daß häusliche Gewalt in der Mehrheit von Frauen initiiert wird.“ 14. Februar 2013 - 5:28 — HamburgerHumanist

Und wie genau?
War das Bier nicht kalt genug?
Oder das Essen zu heiß?

Eine Rechtslücke?

 
Ich frage mich, wieso, wenn eine bestimmte Handlung nicht strafbar ist oder nicht hart genug bestraft wird, es sich um eine Rechtslücke handeln muss.

Das liegt offensichtlich daran, dass die Handlung von einigen als besonders strafwürdig empfunden wird. Nur empfinden einige auch Rauchen als strafwürdig. Dann gibt es da wohl auch eine Lücke. Andere meines, bestimmte Taten sollten mit dem Tod bestraft werden. Wieder eine Lücke.

Wir sollten nicht vergessen: Das Strafrecht ist ultima ratio.

Es muss jeden klar sein können, wenn er eine Straftat begeht, dass er eine Straftat begeht.

Deshalb ist der erzwungene Sex strafbar, der nicht-einvernehmliche Sex jedoch nicht.

Wird der Sex erzwungen, ist dies ein objektives, ein fassbares Kriterium.

Das Einvernehmen ist etwas rein subjektives und damit nicht wirklich fassbar.

Wer soll im Nachhinein entscheiden, ob Einvernehmen vorlag, wenn die Frau dies bestreitet?

Muss der Mann dann beweisen, dass der Sex einvernehmlich war?

Was ist die billigste Methode

Die billigste Methode, eine richtige Aussage zu entkräften ist es, EIN GEGENBEISPIEL zu finden.

Fragen wir doch mal andersherum: wo ist der Menschenhandel mit kleinen Jungs für sexuelle Dienstleistungen an Frauen? Ach, gibt´s nicht! Aber umgekehrt nimmt der Menschenhandel mit Frauen und Kindern für sexuelle "Dienstleistungen" an Männern erheblich zu. In Indien und China, teils auch in Afrika, werden weibliche Babies getötet. Frauen und Kinder erbringen 70% der weltweiten Arbeitsleistung. Aber zugegeben, es gibt in Ausnahmefällen auch Gewalt von Frauen gegen Männer. Was aber die Hauptaussage nicht ungültig macht. Es gibt auch Leute, die nicht am Rauchen sterben, was aber nicht heißt, dass Rauchen gesund ist.

Also bitte, liebe Männer, einfach mal Tasachen akzeptieren!

Erstaunlich!

Einige Kommentare lenken hier klar vom Thema ab. Ist irgendwie Schuldeingeständniss. (allgemein)
In diesem Bericht geht es um Gewalt gegen Frauen.
Auf Gewalt von Frauen, die es ganz klar auch gibt, hin zu weißen, ist in diesem Zusammenhang einfach Blödsinn!

Dieser Aktionstag ist wichtig und gut!

Vielen Dank

Für diesen Artikel.

Und wie einige Kommentare hier zeigen, muss noch viel dafür getan werden, dass sich ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass die Frauen nicht selbst Schuld an sexueller Gewalt sind und dass sie in den allermeisten Fällen Männer wohl eher nicht anzeigen, wenn diese unschuldig sind.

Warum sollten sie, wenn die Gewinnchance so gering ist? Und sie am Ende noch Gefahr laufen, wegen übler Nachrede angeklagt zu werden!?

Es geht doch darum, dass eine Frau, die Opfer von sexueller Gewalt wurde, hierzulande kaum Chancen hat, gerichtlich dagegen vorzugehen. Das ist ein unglaublicher Missstand!

Es geht auch nicht darum, Frauen in die Opferrolle und Männer in die Täterrolle zu zwängen. Jedem sollte Klar sein, dass sich dass nicht auf alle Männer bzw. Frauen übertragen lässt. Hier werden lediglich real existierende Statistiken zu Rate gezogen, um auf ein sehr großes Problem aufmerksam zu machen!

Ich bin sehr enttäuscht von der ARD

Liebe ARD ich sehe mir seit Jahren nur noch die ARD und das Zdf an, sei es Nachrichten oder was anderes! Denn was die anderen Sender (keine Namen aber jeder weis bescheid) mit skript reality und den furschtbaren Polizeiserien senden ist nich mehr auszuhalten :-(

Aber was sie liebe ARD heute hier geliefert haben ist wirklich traurig...........

Ich hoffe nur, dass sie sich mal alle an einen Tisch setzten und über das Nachdenken was ich oder Sabn_spn, Hubert56, lautunddeutlich, Thielu und andere hier geschrieben haben!

...wie viele der hier Schreibenden eine Tochter haben...

Ich frage mich, wie viele der hier Schreibenden eine Tochter haben, und ob sich diese an sie wenden würde, wenn ihr (Gott bewahre) ähnliches geschehen sollte?

Darstellung: