Kommentare

Mal ganz ehrlich...

... Hauptsache es schmeckt. Kühe und Schweine sind auch süß / niedlich / wirken intelligent - wie auch immer. Als wenn Pferdefleisch jetzt in irgendeiner Weise ungesünder sei. Und als ob in Fertigprodukten sonst immer das drin ist, was draufsteht.

Es geht nicht um

Es geht nicht um Rattenfleisch oder Wellensittichfleisch

es geht um VERTRAUEN.

Ich will wissen, was ich esse, Moslems, Juden und anderen ist dies noch wichtiger.

Ausserdem geht es darum, dass man genauso gut sagen könnte, Hauptsache ein Etikett steht drauf, das besagt, es ist Fleisch während es in Wahrheit demnächst Gummibärchen sind.

Wir dürfen sowas gar nicht erst zulassen! Gentechnik wäre das nächste Kapitel.

War das nun nur eine Charge ...

... oder findet derlei schon seit Jahren statt?

Kommt auf's Pferd an.

Pferdefleisch ist für mich kein Problem, ist nur die Frage von welchem Pferd.

Ich gehe aber stark davon aus, daß ich an den hier verarbeiteten Pferden lieber nicht knabbern würde.

Gruß, zopf.

Ich sehe das Grundproblem

Ich sehe das Grundproblem eher bei was anderem.

Seit mehreren Wochen sind Britische Verbraucherschützer schon dabei, und es ist immer noch nicht klar woher das Fleisch aus deren Proben ursprünglich mal gekommen ist. Die Hersteller der Fertigprodukte scheinen ja sogar wirklich mithelfen zu wollen, aber es gelingt trozdem nicht...
Da geht es für mich nicht um 'Verunreinigungen', sondern es stellen sich auch bei 'normalen' Produkten Fragen, woher das Fleisch kommt usw.

Rind oder Pferd, das ist

Rind oder Pferd, das ist nicht das größte Problem. Aber was ist noch drin? Schwein in der reinen Rindswurst, die ich unserem muslimischen Gastkind immer reinen Gewissens angeboten habe?

Andererseits sollten wir uns fragen, ob wir überhaupt noch in der Lage sind, in der Fleischtheke Rind von Pferd zu unterscheiden. Ich schätze mal, dass die meisten, die diesen Fertigfraß kaufen, die einzelnen Bestandteile in natura gar nicht erkennen würden. Selbst bei der Produktion von Rahmspinat, der quasi auf dem Feld zubereitet wird, wird ein gewisser Anteil Maus, rein erntetechnisch, mit einkalkuliert.

Und selbst wenn das Pferdefleisch deklariert gewesen wäre: wer hätte das gemerkt? Solange Menschen Kalbsleberwurst kaufen und glauben, es sei kein Schwein darin, ist das Etikett auf der Rückseite sinnfrei.

Nur wer sein Essen aus natürlichen Bestandteilen zubereitet, weiß, was drin ist. Wem das nicht wichtig ist, kann sich weiterhin industrielles Essen auftischen lassen.

Wo ist das Problem?

Je. es gibt ein Problem, wegen der Deklaration des Fleisches und die Lieferanten (wohl aus Polen (!)) haben sich gegenüber nationalen und internationalen Lebensmittelgesetzen strafbar gemacht. Wer vorsätzlich die vereinbarte Ware nicht liefert, muß bestraft werden, nötigenfalls mit einer Gefängnisstrafe. Soweit - so gut.

Aber - ist Pferdefleisch statt Rindfleisch tatsächlich ein Drama ... kann ein Endverbraucher das überhaupt bemerken zwischen Pappbrötchen und Zwiebeln und scharfen Soßen?

Ich weiß von früheren Ostbürgern und heutigen Bundespolitikern, die mit Sicherheit ganz früher auch die billige Abdeckerwurst (überwiegend Pferdefleich - was wirklich drin war, hat niemand nachgefragt) konsumierten, und später sogar Politikkarriere machten. Es hat also nicht geschadet - oder doch...? Vielleicht ist französische "Trüffelgänsestopfleberpastete" mit Austerndessert doch nicht so gesund, und der dazugehörige Champagner > siehe: Komasaufen > ist auch eher kontraproduktiv.

@Gandhismus: Gentechnik

Nicht eins von unseren Kulturpflanzen und Haustieren existiert so in der Natur.
Das kommt daher, dass sie alle gezüchtet wurden.
Das IST Gentechnik, nur dauerten die Versuche bis zum erwünschten Ergebnis länger.

Das komplette Vitamin C (super Konservierungsstoff), mit dem unser Essen angereichert wird stammt ganz bestimmt nicht aus frisch gepressten Zitronen:

hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Ascorbinsäure#Herstellung_und_Verwendung

Ohne Konservierungsstoffe und Chemie: Schimmelpilz, Mutterkorn, Parasiten (Leberegel, Bandwürm usw.).

Ich kann mich nur

anschließen. Es geht nicht darum ob es schmeckt oder nicht schmeckt sondern darum ob man bekommt was man bestellt
oder überhaupt Essen möchte.
Auf einer Familienfeier gab es mal Rinderzunge. Nachdem sich rumgesprochen hatte was es war gingen sehr viele Teller wieder zurück und das WC war auch eher gut besucht.
Wenn der Kopf nicht mitspielt ist der Geschmack ganz egal.

Ihr Motto."Hauptsache es schmeckt",und wenn es gesundes Fleisch ist: Welches eventuell niedliche ,gesunde schmackhafte Tier würden Sie nicht verspeisen wollen?

Es gibt kulturelle Schranken,die man nicht einreißen sollte.
So wie ich das Tabu der Briten,bezüglich Pferdefleisch,
für ethisch unserer kontinentalen Kultur für höherwertiger erachte.
Es geht darum die Tabuzonen auszuweiten,und weniger Tiere
zu verspeisen.Bei sieben Milliarden Menschen und begrenzten Ackerflächen ist es eine Notwendigkeit.

Erwartungen

Im Tagesschau-Beitrag heißt es: 'Aigner nannte als Rindfleisch deklariertes Pferdefleisch einen "krassen und schlimmen Fall von Verbrauchertäuschung".'

So, so ...

Aber hat jemand von Merkels Landwirtschafts-usw-Ministerin wirklich MEHR erwartet?

@zopf: Genau so sehe ich es

@zopf: Genau so sehe ich es auch. Wenn ich bedenke das ich bei unserem örtlichen Roßschlachter einen Kilopreis deutlich über dem Discounterpreis von Rind zahle, sollte man allein hier schon sehen welche armen Kreaturen hier verwurstet wurden und mit welchem Grund. Pferdefleisch an sich ist jedoch gutes Fleisch, gesund und wirklich "Bio". Vorausgesetzt, es kommt aus nachweisbar für den menschlichen Verzehr geeigneten Quellen.

Geschmack ist nicht alles beim Essen

Gaston76 (22:06): Mal ganz ehrlich, Hauptsache es schmeckt. Kühe und Schweine sind auch süß / niedlich / wirken intelligent - wie auch immer. Als wenn Pferdefleisch jetzt in irgendeiner Weise ungesünder sei. Und als ob in Fertigprodukten sonst immer das drin ist, was draufsteht.
Natürlich kann ich niemandem vorschreiben, was für ihn die Hauptsache ist.

Für mich ist die Hauptsache, dass ich nicht betrogen werde. Denn dann kann ich durch passende Suche das von mir gewünschte Produkt finden. Mit dem von mir gewünschten Geschmack und Nährwert. Und ich zahle nicht mehr, weil ich etwas (zu Recht) teureres erwarte.

Und im Gegensatz zu Ihnen erwarte ich auch bei Produkten (fertig oder nicht), dass das was drauf steht auch drinnen ist.

Ebenfalls bedenklich finde ich diesen Fall, weil er eben mal wieder zeigt, dass die Lebensmittelkontrolle eben nicht funktioniert.
Vielleicht das nächste Mal wieder bei einer Zutat die bedenklicher ist, als Pferdefleisch.

Die Risiken langer Handelswege

müßten doch bald überall bekannt sein.
Als Umschlagsorte bieten sich die Parkplätze z.B. an den Autobahnen direkt an.
Und davon gibt es sehr viele auf der Strecke von Ost nach West oder von Nord nach Süd und umgekehrt.

Mir unverständlich ist die Abneigung gegen Ross-Fleisch. Wie mag es denn wohl erst sein, wenn die Nahrung auf vielbeinige Krabbeltierchen und dicke runde zappelnde "Eiweißbomben" umgestellt wird. Mit noch mehr Mais und Co auf den immer knapper werdenden Äcker klappt die Umstellung ganz schnell.

Kann man sich denn 100% sicher sein, dass z.B. Garnelen aus fernen Ländern auf der anderen Erdseite nicht aus Kloaken gefischt werden? Dass ein Kaninchen ohne Kopf aus der Tiefkühltruhe auch wirklich ein Kaninchen ist? Könnte ja auch K.. sein.

Aber genau wie der Hype ums Jakobs-Kreuzkraut und der Fisch-Würmer wird auch dieses Thema morgen schon wieder von einem neuen überholt werden.
Schade, es sind einfach zu viele...

Feiner Sauerbraten vom Pferd - mmmmm, einfach lecker.

10 Jahre Knast....

oder mehr für die Verantwortlichen und das EU-weit. Warum können nicht endlich die Gesetze verschärft werden, so daß die Zukunft solcher Nahrungsmittelpanscher ernsthaft gefährdet wird, wenn sie solche krummen Machenschaften praktizieren?

@ Gaston76

".... Als wenn Pferdefleisch jetzt in irgendeiner Weise ungesünder sei. Und als ob in Fertigprodukten sonst immer das drin ist, was draufsteht."

Darauf kommt es garnicht an. Es wurde etwas anderes Verkauf als auf der Verpackung drauf stand/der Kunde haben wollte.
Verkauf Pferd als Pferd, Katze als Katze und Hund als Hund ABER NICHT ALS RIND.
Was wenn man Ihnen einen VW als Mercedes verkauft oder den

xxxx://www.autobild.de/artikel/gefaelschter-smart-aus-china-57815.html
als echten?

@lynx: kulturelle Schranken

Pferdefleisch wurde früher in Europa oft aus religiösen Gründen verzehrt.
Ich weiß, dass im slawischen Raum (ich komme aus Polen) ein Pferd über liegende Holzbalken/dünne Baumstämme geführt wurde. Ich weiß leider nicht, wie diese jährliche Feier hieß.
Es galt als gutes Omen für das kommende Jahr, wenn das Pferd keinen Balken mit den Hufen berührte und als schlechten, wenn eben doch.
In jeden Fall wurde das Pferd im Rahmen dieses Rituals nachhinein geschlachtet und gegessen.

Pferdefleischverbot kam, als die katholische Kirche ihre Religion nun verstärkt durchsetzen wollte.

Es ist schon bemerkenswert, wie viele Menschen die katholische Kirche ablehnen und gleichzeitig ihre uralten Regeln befolgen (die in diesem speziellen Fall auch nicht mehr gelten).

Was denn nun?

„Seit mehreren Wochen sind Britische Verbraucherschützer schon dabei, und es ist immer noch nicht klar woher das Fleisch aus deren Proben ursprünglich mal gekommen ist.“ 13. Februar 2013 - 22:47 — Foxtrott

„es gibt ein Problem, wegen der Deklaration des Fleisches und die Lieferanten (wohl aus Polen (!)“13. Februar 2013 - 22:57 — Zwicke

Was denn nun?
Hat Zwicke eine Quellenangabe?

@22:41 — zopf

Wie recht Sie haben, liebe/r @zopf !

Es kommt in der Tat darauf an, von welchem Zossen das Fleisch zur Schichtung des Qualitätsdönerspießes - oder für die echt italienische Eselsalami - stammte. Denn nur echt gute Pferde haben höchste Weihen auch im "verarbeiteten Weiterleben" verdient. Zum Beispiel die auf der Verpackung hervorgehobene Goldmedaille in einer olympischen Disziplin - wie etwa "Salami a la Salt'im Bocca" eines ehemaligen Springpferdchampions.

Weril ich mich eher für Randsportarten wie Love & Peace interessiere, kann ich natürlich auch nur am Rande mitreden.

Totilas lebt noch..

sein Fleisch war´s nicht.
Das wird vielleicht einmal im Bio-Fleisch-Regal eines Luxus-Restaurants landen.

Gut, dass

ich nur Bratwürstchen esse, da kann mir so was nicht passieren :-)

Da gutes Pferdefleisch wohl genau so teuer ist wie gutes Schweine- oder Rinderfleisch, wird man wohl nicht davon ausgehen können, dass die Metzger bzw. die Produzenten einfach nur zu dumm waren die Tiere auseinanderzuhalten. Wie immer bei solchen Panschereien geht es ums Geld. Daher wird es sich nicht um gutes Pferdefleisch handeln, sondern eher um welches von alten (gedopten) Rennpferden.

Nicht nur die Täuschung

der Verbraucher ist ein Skandal der bestraft gehört. Nicht, dass ich nicht auch Pferdefleisch essen würde, ich möchte es nur gern wissen, was da auf dem Teller ist.
Aber es muss ja ein gutes Geschäft sein, sonst würde man "ein Stück Fleisch" nicht durch halb Europa schicken. Wer verdient alles an so einem Stück?
Nicht nur der vorherige Besitzer und der Schlachter, auch die Transporteure und die Verarbeiter, ja auch der Verkäufer möchte noch etwas abhaben. Was müsste dann ein solches, so weit gereistes Stück den Verbraucher eigentlich wirklich kosten? Auch wenn nur wenig davon in einer Portion Lasagne enthalten ist, scheint einiges der Millarden Subventionen aus dem EG-Topf da in betrügerischer Absicht auf dem Teller zu landen.
Das macht es dann wieder interessant, den Verbraucher zu betrügen.
Wann wird da endlich mal angesetzt?
Mahlzeit.

@mr_mad_man: Es muss nicht

@mr_mad_man: Es muss nicht gleich gedoptes Rennpferd sein. Man kann in Großmengen aus Südamerika TK-Pferdehälften kaufen die explizit für die Heimtierfutterproduktion angeboten werden und nur dafür verwendet werden dürfen. Diese kosten nur einen Bruchteil von Ebensolchem für den menschlichen Verzehr. Wenn das jedoch am Ende herauskommt, wäre der Vorsatz bewiesen und der Skandal (Tierfutter) umso größer...

So ein Blödsinn

"Selbst bei der Produktion von Rahmspinat, der quasi auf dem Feld zubereitet wird, wird ein gewisser Anteil Maus, rein erntetechnisch, mit einkalkuliert."

Die dümmsten Legenden sind hier wieder vertreten. Völlig unangebracht.

@Tada

...wegen der Deklaration des Fleisches und die Lieferanten (wohl aus Polen (!))
Was denn nun? Hat Zwicke eine Quellenangabe?

www.tagesschau.de/ausland/england-pferdefleisch100.html
Der Hersteller hatte polnische Zulieferer für die verunreinigten Produkte verantwortlich gemacht.

In dem Artikel ging es allerdings um den Pferdefleischskandal in England.
Ob das auch für Deutschland zutrifft, weiß ich nicht.

Preis des Preises

Ich will das mit dem Etikettenschwindel wirklich nicht verharmlosen. Natürlich gehört dass auch aufgeklärt und die Verantwortlichen bestraft.

Aber wenn wir alle einmal ehrlich sind - diese Skandale werden sich nie ganz vermeiden lassen, in einer Welt in der es für den Verbraucher am wichtigsten ist, dass das tägliche Essen so billlig ist, dass man sich noch gut nebenbei die üblichen Technik-Gadgets oder andere Luxusgüter leisten kann.

Ich habe die besagte Lassange beim Real wohl auch gegessen. Da ich Schichtarbeit arbeite und dann leider oft zu faul bin, mir selber was zu kochen - achte ich hin und wieder leider auch überhaupt nicht auf Qualität. Ich darf mich dann aber auch nicht beschweren und das Risiko ist mir durchaus bewusst.

Die Skandale der letzten Jahre betrafen vor allem Tiefkühlkost, Massenware und Fastfood. Die Wahrscheinlichkeit, dass es beim Metzger um die Ecke passiert (wenn er gut ist und das kriegt man mit der Zeit schon raus) ist um einiges geringer.

@mr_mad_man (13. Februar 2013 - 23:49)

Das ist natürlich die Frage.
Wird es beigemischt, weil es so schlechte Qualität hat, oder weil es die Menschen aus Gewohnheit nicht essen würden.

Ich meine bislang ist immer nur Hackfleisch aufgefallen, und so ein Pferd kann 30 Jahre alt werden… Da braucht man mehr als nur gute Zähne. Rinder, selbst Milchkühe, werden wesentlich früher geschlachtet und Schweine sowieso (deswegen ist das Fleisch noch zart).

Gedopte Rennpferde werden eher nicht so alt und die Medikamente dürfen nur nicht im bestimmten Zeitraum vor der Schlachtung angewendet werden. Das Problem ist wohl eher, dass die Pferde geimpft werden. Schlachttiere dürfen das soweit ich weiß nicht sein - zumindest nicht gegen alles, was möglich wäre. Mit der Begründung: man könne Erkrankungen nicht erkennen.

Andererseits kann es sein, dass Menschen es aus kulturellen Gründen oder aus Gewohnheit nicht kaufen. Nicht mal als Futter für Hunde und Katzen.

Ja: in beiden Fällen ist es Betrug. Aber es muss nicht an Medikamenten liegen.

Pferdefleisch

an sich wäre kein Problem für mich, wenn es ordentlich deklariert wäre.

Die gute alte Rosswurst auf den Wochenmärkten möchte ja so mancher wohl nicht missen.

Im Grunde geht es darum, dass der Verbraucher den Inhalt seiner Lebensmittel kennen möchte und sich danach frei für oder gegen einen Kauf entscheiden möchte.

Für mein Verständnis als Verbraucher geht es um eine klare Deklaration des Inhalts.

Ein Tipp: Wer sein Essen selbst zubereitet und sein Fleisch vom Metzger seines Vertrauens kauft, dürfte einen Großteil solcher Ärgernisse umgehen.

Fertiggerichte bergen eben die Gefahr, dass "gepantscht" wird. Alles, was ich mit eigener Hand zubereite eben nicht. Aber dazu sollte man die lebensnotwendige Kunst des Kochens, zumindest die Grundlagen, beherrschen.

Hauswirtschaftsunterricht mit Kochen, Wäschepflege und vielen anderen lebenspraktischen Fähigkeiten, ist NICHT OUT!!!
Ich fände es sogar sehr modern, diesen Unterricht erheblich zu erweitern. Fertigkost bringts eben nicht.

Gedoptes Rennpferdfleisch

@Sascha74: Danke für den Hinweis. 'Mein' gedoptes Rennpferd sollte auch nur ein Beispiel für Pferdefleisch sein, das eben nicht für den Verzehr gedacht war. Aber Fleisch aus bzw. für Heimtierfutterproduktion klingt sogar plausibler.
@Tada: Auch Ihr Hinweis auf geimpftes Fleisch ist natürlich richtig, s.o.
Das ist natürlich die Frage. Wird es beigemischt, weil es so schlechte Qualität hat, oder weil es die Menschen aus Gewohnheit nicht essen würden.
Da kann man im Moment nur vermuten. Ich glaube aber, dass das Fleisch von schlechter Qualität ist. Denn bei allen Lebensmittelskandalen ging es immer um Geld. Aber denkbar wäre auch, dass es gutes Fleisch war, was man aber nicht losgeworden ist, und es deshalb einfach umdeklariert hat (da ginge es dann zwar auch um Geld, aber immerhin hätte man kein schlechtes Fleisch gegessen).

Das Beispiel mit den

Das Beispiel mit den Medikamenten verdeutlicht, wie wichtig es ist, das drin ist, was drauf steht.

Auch wenn es nur eine Möglichkeit ist, das Fleisch wäre in diesem Fall ja nicht zum Verzehr bestimmt,

so ist es grober Unfug, zu sagen, Fleisch ist Fleisch, bzw. Mangel an Wissen.

und wenn Sie beginnen im dunkeln zu leuchten

dann ist wahrscheinlich der wahnsinnig unwahrscheinliche Fall eingetreten, dass bei Ihnen scheinbar durch die Nahrung ganz außerhalb jedes Labors ein DNA Transfer stattgefunden hat - in diesem Fall keine Panik, schreiben Sie sofort einen Brief an den marktbeherrschenden Kosmetikhersteller, aber vorher sichern sie sich ihre eigene DNA als Patent (ist doch klar, Mensch!) Lassen Sie sich bloß nicht mit einem Gebrauchsmuster abspeisen.

Pferdefleisch ist meist deutlich hochwertiger.

Die Ermittler müssen jetzt sogar gentechnische Verfahren anwenden, denn auf chemischem Wege ist das Pferdefleisch gar nicht zu erkennen!

Richtig ist natürlich: Was drauf steht muss auch drin sein. Aber den Hype jetzt kann ich kaum verstehen.

Viel wichtiger wäre doch mal, Fleisch und dessen Produkte deutlich zu kennzeichnen, das unter Einsatz von gentechnisch verändertem Futter erzeugt wurde!

Gruß Harald Friedrich

der eigentliche skandal ist, dass noch immer nicht

genug gegen diese betrueger und pfuscher getan wird und das noch immer im nahrungsmittel gewerbe jeder machen kann was er will.

und zweitens das die eu mit ihren unerschoepflichen subventionen fuer die agrar wirtschaft diese betruegereien auch noch mit foerdert.

fuer betrug dieser art gehoeren hoechst strafen verhaengt und die firmen geschlossen.

jeder der sich dieses verbrechens bewusst schuldig macht gehoert bestraft und verurteilt.

Skandal, einer von vielen in der Branche

Diese Betrüger luchsen den Bauern in Rumänien die Tiere für wenig Geld ab und verkaufen sie dann für ein Vielfaches als Rindfleisch hier in Westeuropa. Die Verbrecher nutzen die Notlage der armen Bauern schamlos aus und freuen sich dann über die Arglosigkeit der Kunden. Zum einen ,ein offensichtlicher materieller Betrug und zum anderen moralisch hoch verwerflich. Die Muslime und Juden , als Käufer der Produkte, werden aufs Schändlichste betrogen. Aber auch christliche und eben auch Atheisten werden als Endverbraucher hintergangen. Dazu kommt noch , dass das Pferdefleisch sicher mit Medikamenten hoch belastet ist.
Eine Schande und ein hoher Vertrauensverlust der Verbraucher in die Lebensmittelbranche.

Aldi verkauft Pferdefleisch,

Aldi verkauft Pferdefleisch, und ich gehe zum teuren Pferdemetzger. Hätte ich das mal früher gewusst. :P

Bestimmt

Es handelt sich wohl eher um betagte osteuropäische Kohlengruben-Ponies,als um Sportpferde.
Schlimm ist die Aussage: Der Verbraucher sei ja selber schuld, weil er immer billigere Lebensmittel haben möchte.
Die Verantwortung von Betrug oder Qualität liegt immer
bei dem Händler.
Milliarden Menschen möchten ja auch superbillige Autos haben, kriegen sie ja nicht!

Der Mensch taugt zum Leben nicht.

Darstellung: