Kommentare

Perfekt

Statt Fachkräftemangel gibt es bei Thyssen mal wieder zu viele Mitarbeiter.

Wenn es in Deutschland tatsächlich ein Fachkräftmangel geben würde - dann würden die 1800 Mitarbeiter innerhalb weniger Tage einen neuen Job bekommen ...mit Kusshand.

Dann wäre es ja auch nicht schlimm, wenn ein Unternehmen mal Stellen abbaut.

Von daher ist doch alles "toll"!

"Deutschland - geht es gut!"

2.000 bis 3.800 mehr an Stimmen für die CDU/CSU/FDP ....

Na da werden sich doch die Politiker freuen, haben Sie jetzt sicherlich mindestens 2.000 Stimmen für die Wahlen mehr für sich gewonnen.

Und auch die Chefin freut sich, so bekommt Ihre Jahresansprache endlich die richtige Richtung.

Die Arbeitsämter können sich auch freunen, da Sie ja dank des Facharbeitermangels endlich wieder gute Mitarbeiter schnell vermitteln können und nicht immer nur die Anzeigen der Zeitarbeitsfirmen schalten müssen.

Den Finanzminister freut es sicherlich auch, das er jetzt demnächst wieder von den neu vermittelten Facharbeitern mehr Steuern erhalten wird, denn die Facharbeiter werden sicherlich noch viel besser als vorher entlohnt werden.

Auch die Krankenkassen werden sich freuen, denn die neuen Arbeiter erhalten ja bessere Jobs , wo Sie bessere Arbeitsbedingungen haben werden und somit nicht so oft krank werden.

Der deutsche Arbeitsmarkt.....

ist ja aufnahmefähig wie ein Schwamm, da machem die 2000 Mitarbeiter doch sicher kein Problem. Es ist immer toll das hier in Deutschland das den Führungskräften nichts bssseres einfäällt als die Mitarbeiter zu entlassen.
Wie wäre es einmal mit alternativen Ihr Visonären Unternehmslenker.

Da trifft's ja wieder die richtigen.

Und was ist mit dem Kerl, der im Ausland Milliarden versenkt hat? Ach ja ...

Die Wahrheit ist doch seit Jahren...

Die Wahrheit ist doch seit Jahren, das jeder der seinen guten Job verliert wenn überhaupt einen wesentlich schlechteren Job angeboten bekommt! Leider macht H4 den Rest! Gruss

Managerhaftung

Und wieder einmal muss der Arbeiter für die Fehlentscheidungen von Managern haften, während diese mit einer Abfindung zum nächsten Konzern wechseln, um auch dort schlechte Ergebnisse zu produzieren, für die er auch nicht haften muss, sondern die Arbeiter dieses Konzerns.

Menschenunfreundliche Lohnstückkostensenkung

Wenn ein Unternehmen wie ThyssenKrupp im Marktwirtschaftssystem keine hohen Gewinne macht, dann wird die Produktion der Waren rationalisiert, um die Lohnstückkosten derart zu senken, dass die solchermaßen verbilligten Waren auf dem Markt gewinnbringender zu verkaufen sind.

Der kostengünstigste betriebswirtschaftliche Weg, um die Lohnstückkosten mittels Rationalisierung zu senken, ist die Entlassung von "Humankapital", sodass die Arbeit des verbliebenen "Menschenmaterials" lohnkostensparend intensiviert wird - und zwar gemäß dem Motto "Mehr Schweiß zum selben Lohnarbeitspreis".

Dergestalt wird deutlich, dass die Logik der marktwirtschaftlichen Produktionsweise stets Schäden für die Lohnabhängigen generiert, weil sie als Kostenfaktor die negative Größe des Betriebszwecks namens Vermehrung des Unternehmergeldes sind.

Das ist die marktwirtschaftsgesellschaftliche Realität, die man allerdings nicht wie den Regen als unabänderliche Naturtatsache hinnehmen muss - zumal als Lohnabhängiger.

Ganz normal.

Wenn ich einen kleinen Betrieb hätte, der (egal wodurch) in Schieflage geraten ist, würde ich auch überflüssiges Personal abbauen, ehe ich auf Einkommen verzichte oder ans Ersparte gehe. Und jeder andere der Kommentatoren hier, die jeden Cent mitnehmen, den sie kriegen können, hier würde das auch so machen.

Woher kommen Durchhalteparolen

wie "Deutschland Exportweltmeister", wenn immer weniger Menschen Arbeit haben, und immer mehr Firmen Leute entlassen oder ganz zusperren?
WO wird produziert???? Nur noch in der Waffenindustrie?

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