Kommentare - ARD-DeutschlandTrend: SPD legt zu - Rot-Grün wieder vorn

07. Februar 2013 - 17:00 Uhr

Die SPD kämpft sich langsam wieder aus ihrem Umfragetief. Würde am kommenden Sonntag gewählt, kämen die Sozialdemokraten auf 29 Prozent - zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Damit wäre Rot-Grün wieder knapp vor Schwarz-Gelb. Die Union erreicht 39 Prozent. Die FDP bleibt unter fünf Prozent.

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Kommentare

Überschrift unpassend

Es ist zwar richtig, dass Rot-Grün im Vergleich zu vorigen Erhebungen wieder zugelegt hat, jedoch zähle ich immer noch einen klaren Vorsprung von CDU/CSU und (in diesem Falle) Linkspartei gegenüber Rot-Grün von nämlich 45:44 Prozentpunkten.
Es ist nicht klar, wie unser Wahlrecht bei der nächsten Bundestagswahl aussehen wird. Mit dem jetzigen Umfrage-Ergebnis dürften CDU und CSU allerdings hinsichtlich der Wahlkreismehrheiten klar vor der SPD liegen - das könnte sich ebenfalls auswirken. Und auch Ausgleichsmandate in bisher ungekannten Größenverhältnissen ändern nichts an den Mehrheitsverhältnissen.
Die Umfragen der sind Institute synchron und statisch. Sind taktische Erwägungen von schwarz-gelben Leihstimmen einberechnet? Nach der Niedersachsen-Wahl halte ich 4% für die FDP nicht für realistisch. Und sollte der Bundestag fünf Parteien beinhalten, dann halte ich Rot-Grün für so gut wie ausgeschlossen!
All das sind Gründe gegen eine solche euphemistische Überschrift Rot-Grün liege vorn.

keine alternative

rot.grün sind keine alternative zu schwarz-gelb, auch wenn sie versuchen im wahlkampf so zu wirken. sie werden die politik von schwarz-gelb fortführen, genauso wie schwarz-gelb die politk von schwarz-rot bzw. rot-grün fortführen. im grunde sind diese 4 parteien gleich nur die linkspartei passt nicht in diesen block nicht, die sind noch anders, weil nicht käuflich.
wahlkampf ist wahlkampf und da ist die spd imemr dicke da, die sind es auch, die nach der wahl am meisten enttäuschen.

Wie sehr man sich......

auf die Meinungen der Institute verlassen kann haben wir ja während der Niedersachsenwahl erlebt. Diese komische Meinungsmache sollte mindesten 6 Wochen vor einer Wahl überhaupt nicht mehr gestattet sein. Bisher hat keine der angedachten Meinungen gestimmt denn das Wählerverhalten ist nicht manipolierbar. Die Wahlbesteiligung die ja allgemein als sehr niedrig empfunden wird ist auh eine unbekannte Größe.

@vox populi - passt doch

Die Überschrift bedeutet nur, dass Rot-Grün im Moment mehr Stimmen bekäme als Schwarz-Gelb. Nicht mehr und nicht weniger. Übrigens sind eventuelle Leihstimmen hier unerheblich, da sie ja innerhalb eines Lagers bleiben.
Aber nur nebenbei: Die Veränderungen zur Vorwoche sind nicht signifikant, enthalten also wegen zufälliger Schwankungen keine statistische Aussage.

Wenn Schnittmengen zählen?

dann würden 50% jenseits der CDU im Bundestag eine satte Mehrheit bringen.Ich hoffe darauf das wieder Entscheidungen in diesem Land getroffen werden.
Eine der letzten Entscheidungen war die Agenda 2010 und trotz vieler Kritiker ist sie zu 80% richtig gewesen.
Veränderungen kann auch nur SPD bewirken ,so dass es dann 100% richtig wird.
Was hat denn Schwarz Gelb fertig gebracht ? NICHTS GAR NICHTS.
Hier ein Link zur Erinnerung :http://www.youtube.com/watch?v=ZBsOeIxiFzE

Er hat recht behalten.

@ geierwally - jeder darf sich selbst entscheiden

rot.grün sind keine alternative zu schwarz-gelb

Das ist Ihre persönliche Meinung, die ich Ihnen nicht ausreden möchte. Ich neige aber dazu, die Wählerinnen und Wähler selbst entscheiden zu lassen, was Alternativen sind. Prognostizierte 87% bewerten die beiden großen Lager durchaus als sinnvolle Alternative und entscheiden sich bewusst für die eine oder andere Seite.

@geierwally

... nur die linkspartei passt nicht in diesen block nicht, die sind noch anders, weil nicht käuflich.

Schön, dass es noch so viel naiven Enthusiasmus gibt. Dort, wo die Linken an der Macht beteiligt sind, zeigt sich, dass auch sie nur mit Wasser kochen. Aber das ist ja auch in Ordnung so.

Wären die Linken zu Zeiten im Bund in eine Koalition eingebunden gewesen, hätten Sie Hartz-IV auch praktisch unverändert mit getragen. Was hätten sie auch sonst tun sollen?

SPD-Trend

seit dem die SPD sich entsozialisiert hat und die Hartz 4 Reform als Verfolgungsbetreuung etabliert hat, wird sie keine Mehrheiten mehr einfangen können. Der derzeitige Kanzlerkandidat der SPD zeigt alle Eigenschaften die eine Gemeinschaft nicht braucht:

selbstverliebte Egomanie in funktionaler Ausprägung!

@kookie40

Wie sehr man sich auf die Meinungen der Institute verlassen kann haben wir ja während der Niedersachsenwahl erlebt.

Nicht jedem hat das Wahlergebnis gefallen, aber die Kritik verstehe ich nicht. Man sollte nicht vergessen, dass es Umfragen sind. Das Scheitern von Linken und Piraten war vorhergesagt. Das Kopf-an-Kopf-Rennen der großen Lager war ziemlich gut getroffen. Und Leihstimmen von der CDU für die FDP können Sie ja wohl kaum voraussagen, wenn die CDU-Anhänger diese Absicht zunächst für sich behalten.

alle neoliberal - die einzige die sich unterscheidet ist die Linke - weil, nicht käuflich..Wobei ich wieder den Satz anbringen muß - weil das Gedächtniss der Leute erstaunlich kurz zu sein scheint - um es mit Brecht zu sagen.Wer hat denn den größten Sozialabbau in der Geschichte der BRD betrieben und wer hat es mit Freuden so weitergeführt.." Wer hat uns verraten? die Sozialdemokraten! und wer war mit dabei? Die grüne Partei! Wer hat so weiteragiert ? Die "Christlichen"! Wer war mit dabei? Die Mövenpick - Partei !

@RoRoStoner

seit dem die SPD sich entsozialisiert hat und die Hartz 4 Reform als Verfolgungsbetreuung etabliert hat, wird sie keine Mehrheiten mehr einfangen können.

Oh doch. Warten wir's ab.

Der derzeitige Kanzlerkandidat der SPD zeigt alle Eigenschaften die eine Gemeinschaft nicht braucht

Und wenn sich die Gemeinschaft anders entscheidet, dann entschidet sie sich halt anders.

@Dieter - neoliberal

Neoliberal ist mir im Zweifelsfall lieber, als irgend eine diffuse links-populistische Ideologie.

Mein Link bei 17:56

schauen sie Ihn an und sie wissen das er dafür steht und gleichzeitig vor allem die soziale Gerechtigkeit im Auge hat.Alles andere zeigt mir nur das hinter Stimmungen hergelaufen wird.

"Wer den Vorhersagen der Wahlforschungsinstitute immer noch Glauben schenkt, dem ist nicht mehr zu helfen. Seit Jahren schielen wir Woche für Woche auf die neuesten Umfragen, um dann am Wahltag erkennen zu müssen, dass der Wähler völlig anders und erneut sehr kurzfristig entschieden hat."

"Heilbronner Stimme" vom 21.01.2013, im Anschluss an die Landtagswahl in Niedersachsen.

schon Witzig !! ARD am 07.02.

schon Witzig !!

ARD am 07.02. die CDU bei 39% und die SPD bei 29%
FORSA am 06.02. die CDU mit 41% und die SPD mit 25%

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Ein Prozent ist kein Prozent - zumindest bei Umfragen.

Ich habe es hier schon oft geschrieben und es ist weiterhin wahr. Diese kleinen Schwankungen von 1% sagen nichts aus, wenn gleichzeitig ein Fehler von 3% angegeben ist. Das bedeutet nämlich, dass jeder(!) Wert in einem 3-Punkte-Intervall gleich(!) wahrscheinlich ist. Nun nimmt man zwar, weil das hier ja keine Mathestunde ist, immer die Mitte eines Intervalls - man muss aber immer bedenken, dass die SPD (Beispiel) genauso gut mit 30% oder mit 28% angegeben werden könnte.
Außerdem gibt es auch andere Ergebnisse anderer Umfragen. Forsa sah gestern den Abstand von CDU und SPD mit 16 Punkten, Emnid vor 3 Tagen mit 14.
Zudem sieht der Deutschlandtrend die FDP oft viel zu klein: bei den letzten 3 Landtagswahlen in NRW, S-H und Niedersachsen hat die FDP immer mehr als doppelt so viele Stimmen bekommen wie in den "wahlrelevanten" Umfragen ca. 3 Wochen vor der Wahl angegeben.
Die am Wahlabend dann stets gezeigte Überraschung der Umfragen-Macher kann nur verwundern bei diesem stabilen Phänomen.

re rotkäppchen

Es ist ja niedlich, wie Sie sich mit der Fehlermarge von Umfragen befassen.

Vielleicht hilft es auch, dass Sie selbst künftig kühne Prognosen unterlassen - Sie erinnern sich doch, worauf ich anspiele: Ihre Vorhersage vor der Wahl in Niedersachsaen, dass schwarzgelb weiter regieren würde.

Das war wohl nix.

Jedem, wie es ihm gefällt?

Ein wenig musste ich doch lachen, als ich folgendes las:
"...jedoch zähle ich immer noch einen klaren Vorsprung von CDU/CSU und (in diesem Falle) Linkspartei gegenüber Rot-Grün von nämlich 45:44 Prozentpunkten."

Ist das nicht ein Knaller? CDU/CSU und die Linkspartei. Gibt es da nicht das Sprichwort mit dem Teufel und dem Weihwasser? Würden die sich zusammentun, wären sie weiß Gott wirklich unschlagbar!

Bis September noch ist lange hin!

Es ist noch viel zu früh irgend eine Prognose abzugeben.Ich habe schon so viele Wahlen beobachtet und immer stellte sich raus die letzten Tage vor der Wahl haben dann die Entscheidung gebraucht. Zur Zeit stelle ich fest das Schwarz Gelb nicht mehr
gewünscht wird,aber Frau Merkel Kanzlerin bleiben soll. Da könnte es dann auch mit Schwarz Grün was werden. Abwarten !

Alles nur Meinungsmache

"Wie sehr man sich auf die Meinungen der Institute verlassen kann haben wir ja während der Niedersachsenwahl erlebt.
"

Genau kookie40 hat Recht.

Wie immer eine lustige Statistik der Tagesschau

Die Zahlen, und vor allem die Anzahl dieser Trends, in den letzten Wochen sind echt begeisternd, wenn man einen Funken Humor besitzt.

Nehmen wir diese Ergebnis auseinander. Es ist bei einem Ergebnis von 4 Prozent für die FDP vollkommen egal weil diese Partei draussen wäre, also auch keine Koalition. Man sollte also nicht den Fehler machen die 4% zu einer möglichen Schwarz/Gelben Koalition dazu zu zählen, oder?

Da aber die Ergebnisse von solchen Umfragen regelmässig bei mindestens drei Prozent daneben liegen ist es auch egal. Die Wahlbeteiligung scheint die Statistiker ja auch nicht zu interessieren. Allein die Wahlbeteiligung kann zu Erdrutsch Ergebnissen führen. Bei einer schlechten Wahlbeteiligung meiner Erfahrung nach zu Gunsten der bürgerlich, konservativen Parteien. Diese schaffen es, warum auch immer, mehr Stammwähler an die Urne zu bringen. Die SPD hat ihre Wählerschaft vertrieben und wird noch lange brauchen über 30% zu kommen. Die Grünen habe wiederum ein festes Potential.

re schiebaer

"Es ist noch viel zu früh irgend eine Prognose abzugeben"

Deshalb steht ja auch "DeutschlandTrend" drüber und nicht "Wahlvorhersage".

Die Linke entscheidet

Zwar ist bis September noch lange hin. Aber eine Tendenz ist zu sehen: ist wird zwar ein Kopf- an Kopfrennen zwischen Schwarz/Gelb und Rot/Grün, aber die Linke spielt das Zünglein an der Waage. Beide Lager stehen momentan bei 44% - die LINKE bei 6%. Sollte es so bleiben, bekämen wir eine Rot/Grüne - Regierung mit Tolerierung durch die Linken. Da kann ich nur sagen: Lieber Gott, schenke dem Wähler Hirn im September, um dies zu verhindern!

Jeder redet von den etablierten Parteien

aber was ist mit der NPD? Die Partei verhält sich momentan verdächtig still, auch von einem Verbot höhrt man nicht mehr viel. Möchten die sogenannten Volksparteien vor der Wahl in kein Fettnäpfchen mehr treten?
Ruhe vor dem Sturm.

@

Neuer Anlauf, nachdem mein letzter Beitrag nciht zugelassen wurde.

Eines ist klar. Keine der etablierten Parteien hat den Willen zu echter Veränderung. Die CDU hatte ihn nie und das sogar im Namen stehen. Die FDP ist noch mehr eine Partei des Kapitals, deren Freiheit einzig die Freiheit des Geldes ist. Die SPD ist für Hartz-Gesetze und Kriegsbeteiligung mitverantwortlich und die Grünen waren die Partei, die das mit ihrer Zustimmung erst ermöglichte (und für mich seitdem unwählbar).

Schaut man sich die Aftershow Karrieren ehemaligen Führungspersonals dieser Parteien an, dann muss man kein Schelm sein, um Böses zu denken.

re klette

Sie sind nicht der erste, der hier mal wieder alle Parteien außer der Linken für unwählbar erklärt.

Bitteschön, die Meinung sei Ihnen gegönnt.

Aber dass Sie mit Ihrer Stimme für die Linke erst recht GAR NICHTS bewegen, sollte Ihnen auch bewußt sein.

Wer liegt vorn?

Die Einheitspartei Kunterbunt, man suche sich die eigene Farbmischung selbst aus.

Wenn es in die Regierungsverantwortung geht spielt es eh keine Rolle welche Farbmischung es ist, da sich alle Farben nach Mischung immer in die gleiche Standardfarbe verwandeln.

Wenn Wahlen in Deutschland was ändern würden, wären sie verboten, oder um es sinngemäß mit den Worten Herrn Seehofers zu sagen:

'Diejenigen die gewählt sind haben nichts zu sagen, und diejenigen die was zu sagen haben sind nicht gewählt.'

Das vom höchsten Repräsentanten eines Bundeslandes. Ob sich der Verfassungsschutz nach dieser Aussage Herrn Seehofers mal bei ihm gemeldet hat warum er die demokratischen Strukturen in unsrem Land völlig in Frage stellte?

Haben unsre lieben Medien, allen voran den von uns bezahlten GEZ Medien, da mal investigativ nachgehakt?

Vermutlich gibt es aber wichtigere Themen als den Erhalt der Republik, und somit sind für solche Lappalien daher keine Journalisten verfügbar. =)

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