Kommentare

Zerschlagung

Wo liegt denn der reelle Unterschied zwischen einem Aufspalten der beiden Geschäftsbereiche in getrennte Unternehmen und der vorgeschlagenen Holding-Lösung, bei der alles getrennt werden muss?

Für mich ist das kein Kompromiss... für richtig halte ich es trotzdem.

Reformen

Zwischen Österreich und Deutschland wechseln bei einem Zug die Kontrolleure vor der Grenze. Zwei mal muss man die Fahrkarte suchen. Es sollte hier eine eu-weite Vereinfachung und Zusammenarbeit stattfinden, was auch viel an Kosten sparen würde.

Das passiert wenn man die

Das passiert wenn man die grundlegensten Angelegenheiten eines Staates privatisiert, oder privatwirtschaftlich betreibt, für mich Unsinn! Dir Schiene, wie Straße muss öffentliches Besitztum bleiben!

Und wieder soll die EU,

das Bahnfahren teurer machen. Da ja jetzt eine neue Behörde bzw. Institution erkoren werden muss, die sich ausschließlich um die Gleise kümmert.

Natürlich müssen da auch wieder neue Manager mit Ihren exorbitanten Bonizahlungen eingestellt werden und auch sicherlich müssen da wieder neue Parteimitglieder in den neu zu bildenden Aufsichtsrat aufgenommen werden.

So langsam verstehe ich das Prinzip. Hauptsache irgend welche Politiker werden mit Aufsichtsratsmitglieder Posten beschert und auch bezahlt.

Armes Deutschland , das sich die Bestechung schon aus Brüssel vorschreiben lassen muss.

Privatisierung der Bahn

Seit wann ist es Aufgabe der EU-Kommission, die Privatisierung der deutschen Bahn voranzutreiben? Gehört das jetzt zu den Zielen, die in Brüssel verfolgt werden?
Eine Trennung von Fahrbetrieb und Schienennetz ist nur verständlich und macht überhaupt auch nur Sinn, wenn hier eine Privatisierung vorgesehen ist.

Staatliche Gelder für das Schienennetz

Aha, der Staat soll also ruhig weiterhin beteiligt sein, wenn es ums Blechen geht. Den Profit dürfen dann die Privaten unter sich ausmachen.
@maschmi, ich nehme an, der Unterschied besteht darin, dass diejenigen in der Bahnspitze, die sich jetzt noch sperren, sich damit kaufen lassen könnten, Chefsessel im Netzbetrieb angeboten zu bekommen, statt den Geschäftsteil an Fremde abgeben zu müssen.

Verstaatlichung

Die Bahn zu verstaatlichen wäre das meiner Meinung nach sinnvollste. Sonst kann es nur weiter bergab gehen mit der DB.

Besser separate "Netzagentur"

Beide Teile können/sollen/dürfen g e t r e n n t Gewinn machen ohne Andere/Dritte zu benachteiligen. Bisher werden Gewinne/Kosten zwischen beiden Sparten hin- und her geschoben und die Ergebnisse verfälscht. Besser wäre wohl eine "Netzagentur" die keine Namensähnlichkeit mit der DB hat.

Bahn ohne Gleis?

Es scheint noch nicht genug zu sein, das die Bahn ohne Züge auskommen soll, nun auch noch ohne Gleise.
Züge und Gleise bilden das Gebilde Bahn, das im Interesse der Kunden seine Aufgaben erfüllen soll.
Die allein selig machende Idee der EU scheint der Wettbewerb zusein. Das was dadurch beim Kunden ankommt ist der Mehrpreis, aber nicht der Mehrwert.

Was hat die Bahn

in den letzten Jahren gemacht??
Diese Richtlinie geht auf das Jahr 1991 zurück. Die Franzosen haben sie 1997 durchgesetzt indem sie Dienstleistung und Infrastruktur in 2 Unternehmen aufspalteten. Muss denn tatsächlich erst mit Sanktionen gedroht werden bevor Bahn und Staat eine Richtlinie umsetzten.

Höchste Eisenbahn

Es wird allerhöchste Zeit, dass dieser Schritt vollzogen wird. Vorstandsvorsitzender Grube versucht gerade in Brüssel zu intervenieren, hoffentlich ohne Erfolg. Das Monopol der Bahn AG muss fallen. Und ich habe auch nichts dagegen wenn das Netz ohne die Aktiengesellschaft Deutsche Bahn wieder in das Eigentum des Staates übergeht. Denn Zahlen müssen wir sowieso für den Netzausbau.

Damit man es nicht falsch

Damit man es nicht falsch versteht, ich bin für Konkurrenz und Wettbewerber! Aber solange die DB, die Bahn, Cargo und das Netz ein und das selbe sind, muss der Staat auf unseren Besitz gut aufpassen! Ich möchte keine englischen Verhältnisse!!!

Bahnverkehr wieder "im Netz" denken!

Leider stimmt im Logistik-Unternehmen Deutsche Bahn schon lange gar nichts mehr so richtig. Im Deutschland der Nach-Kohl-Ära hatte leider niemand aus dem desaströsen Niedergang von British Rail und Railtrack in Folge der Privatisierung gelernt. Beim Management wurden Fehler gemacht. Jetzt bekommen wir alle die Quittung dafür.

Auch "Stuttgart 21" ist ein Symptom für die falsch gelenkte Infrastruktur-Politik in den letzten Jahrzehnten. Die Ursachen dafür sind das aus der Spur geratene Geschäftsmodell der einstigen "Deutschland-AG" und der Hochgeschwindigkeits-Wahn. Mehr Wettbewerb wird es nur geben, sobald Betrieb und Schienennetz in getrennte Zuständigkeiten überführt werden. Das klappt beim öffentlichen Straßennetz ja auch. Das schienengebundene Transportsystem in Deutschland braucht einen kompletten "Relaunch" und Geldmittel für die Ertüchtigung der vielen Schwachstellen im Netz. Schön wäre "mehr Schweiz" auf deutschen Strecken, sowohl für Personen als auch für Güter. Und das rasch!

Brüssel soll sich um

Brüssel soll sich um wichtigere Dinge als die deutsche Bahn und den Neigungswinkel von Gurken und Bananen kümmern. Dieser Kommissar ist eh überflüssiger Ballast, der nur kostet. "Bis 2035 ..." Dass ich nicht kichere!

Wie Herr Mehdorn es geschafft hat,

die Trennung von Service und Schiene zu verhindern, die doch damals weitgehend gewollt war, würde sicherlich einige heute aktive Politiker bloßstellen.
Und auch Herr Grube hat seine Integrität schon verloren, indem er für den Schienenweg gewidmete Milliarden in anderen Geschäftsfeldern verschwinden ließ.
Er pflegt seinen persönlichen Ehrgeiz zu Lasten der öffentlichen Auftrages, dem er verpflichtet ist, indem er, wie schon Herr Mehdorn, einen internationalen Konzern stricken will. Zum internationalen Renommée Deutschland gehört aber zuvorderst eine funktionierende DB.

"Auswahl" fuer die Fahrgaeste??

Zitat: "Kallas' Ziel ist es, den Wettbewerb auf der Schiene zu erhöhen. Dies bringe den Fahrgästen Vorteile hinsichtlich des Dienstleistungsservices und der Auswahl."

Was fuer ein Quatsch!! Hier in England, wo wir den heilsbringenden Wettbewerb ja angeblich schon haben, kann ich als Fahrgast mir ueberhaupt nicht aussuchen, mit welchem Unternehmen ich von A nach B fahre! Das machen Andere fuer mich, in einer tollen Lizenzvergabekommission. Und diese entscheidet vor allem gemaess der Summe, welche die Bewerber (Northern Rail, Transpennine, Virgin und wie sie alle heissen) zu zahlen bereit sind. Manchmal geht das schief, aber der Steuerzahler reisst's schon raus. Dem Hoechstbietenden fehlt dann natuerlich eben jene Summe zur Verbesserung des Service, weshalb ich mich oft in 20 Jahre alten, rappeligen, dreckigen, ueberfuellten und notorisch unpuenktlichen Dieseltriebwagen wiederfinde, die lustig ueber die von XY gewarteten, unebenen Gleise hopsen. Privatisierung und Wettbewerb sei Dank!

Die größe der Bahn ist ihr

Die größe der Bahn ist ihr Vorteil, gerade gegenüber ihrem Personal die vielerorts Regional eingesetzt werden können, dies ist für Familien wichtig. Als Beispiel: Ein Lokführer und kann sowohl Personen wie Güter transportieren. Hat gute Streckenkenntnis. Würde man alles aufteilen, wäre sein Berufsfeld etwas langweilig, gerade wenn er beim Netz nur noch beim Gleisbau festhängt und er müsste dann Bundesweit ran.

Warum ich die EU nicht mag---

und auch die Kommissare nicht. In alles mischen sie sich ein und nicht zum Besten der Bevölkerung. Alles was Deutschland selbst reguliert hat bis zur EU, hat einwandfrei funktioniert. Mein Heimatgefühl geht gänzlich verloren wenn ich sehe, dass unsere ehemaligen Gegner das Sagen haben und bestimmen, was in Deutschland zu geschehen hat. Oder gibt es irgend jemanden der glaubt, dass alles zum Wohle des Volkes geschieht? Oder dass Franzosen oder Italiener oder Andere zum Wohle Deutschlands entscheiden?

Rückschritt in das vorletzte Jahrhundert

Es fing damit an, dass private Eisenbahnlinien mit unterschiedlichen Spuren und Systemen zu einem Netzt zusammenwachsen mußten bis der Bahnverkehr halbwegs flächendeckend funktionierte. Nun soll die öffentliche Bahn den privaten Kapitalinteressen zum Fraß vorgeworfen werden und in Teile zerstückelt werden. Das kann nicht funktionieren. Mit der gleichen Logik könnte man Teilstücke von Straßen an den jeweils Meistbietenden verkaufen, um den Wettbewerb auf den Straßen voranzubringen. Wenig genutzte Straßen bzw. Autobahnzubringer müßten dann dicht gemacht werden. Stellen wir uns gegen diesem Privatisierungswahn aus der Mottenkiste der liberalen Ideologie. Die Bahn gehört dem Volk und muß wieder in die Fläche entwickelt werden! Die Schweiz ist hier ein Vorbild.

Die DB

Ist noch Volkseigentum (Und dies MUSS auch so bleiben). Und zu einer Bahn gehören nun einmal Gleise. Die werden von der DB "erneuert, in Stand gehalten und ausgebaut". Wer diese mitbenutzen will, muß dafür bezahlen. Über die Höhe kann und muß man diskutieren hier kann man auch eine Obergrenze festsetzen. Aber eine Zerschlagung der DB durch die EU DARF ES NICHT GEBEN.

Lobbytum von Aktionären und Wirtschaftsradikalen

Die Idee der EU ist grandios. Genauso grandios ist allerdings, wie stark das Parlament von Lobbyisten unterwandert ist.
Die Verbesserung von Service und Preisen glaubt doch kein Mensch!

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