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Wirtschaftswachstum & Massenarmut

Von "Massenarmut" geprägt gewesen seien die "aufstrebenden Staaten" Lateinamerikas noch vor zwei Jahrzehnten. Doch die Zeiten hätten sich geändert, behauptet der Tagesschau-Journalist Julio Segador. Wie aber dann ist es zu erklären, dass in Brasilien, Argentinien und Mexiko sich massenhaft Menschen durchs Leben schlagen müssen, indem sie auf Müllhalden nach etwas Essbarem suchen oder als Drogendealer agieren?

Das rapide Wirtschaftswachstum in den drei aufstrebenden Staaten Lateinamerikas, die zu den "20 stärksten Wirtschaftsmächten der Welt" zählen, füllt wohl lediglich die Unternehmerkassen. Die Massenarmut hingegen gibt es immer noch.

Übrigens: Mit "nein" antworteten unlängst selbst in Deutschland 51 Prozent der repräsentativ Befragten auf die Frage, ob sie etwas vom Wachstum der deutschen Wirtschaft hätten.

Wachstum und Armut passen zusammen...

...denn, so ist das in den Globalsierungsbeschlüssen gedacht. Es ist die 20/80 Gesellschaft geplant: 20% Reiche und 80% Arme, letztere ständig auf der Suche nach Arbeit oder im Niedriglohnsektor angesiedelt, denn die Produktivität braucht längst nicht mehr die Massen an Arbeitskräften, wie sie am Anfang der Industriealisierung notwendig waren.
Massenarmut ist daher eine Frage der Überbevölkerung, denn alles was im Überangebot vorhanden ist, verliert an Wert und das doppelt, wenn es nicht mehr gebraucht wird. Diese einfache, wie aber auch auf das Leben angewandte brutal wirkenden Weisheit, ist eines der Grundprinzipen der Wirtschaft, zu der sich die gesamte Welt bekannt hat!
Um die Lohnkosten weiter zu drücken und für in Deutschland ausgebildeten Fachkräfte das Lohnnieveau abzusenken, wird auch in Deutschland immer wieder der Ruf nach Fachkräften aus dem (billigen) Ausland laut. So kommt zur Überbevölkerung, auch noch der Konkurenzkampf der Arbeitnehmer- da ist Armut vorprogrammiert!

Latainamerika und der

Latainamerika und der südliche Teil Afrikas werden die Zukunft. Der Hauptvorteil ist, dass es keine Glaubenskonflikte gibt die mittels Bombenterror wie in arabsichen Wüstenländern ausgetragen wird. Außerdem besteht in den genannten Regionen eine hohe Arbeitsmoral. Für entgegengebrachte Hilfe wird sich auch noch freudig bedankt. So kann sich völkerverständigende Zukunftsentwicklung ohne Stress unter Lebensgefahr aufbauen. Also nichts wie hin. Das Geld für die notwendigen Investitionen in Lateinamerika und südlichem Afrika lässt sich ganz leicht in Regionen kürzen, die weder Dankbarkeit noch Friedenswunsch kennen.

Ich glaube nicht, ...

... dass die hier thematisierte neue Erkenntnis in unserem Bundesminister des Äußeren herangewachsen ist! Vielmehr wird es ausschließlich ein – in der Tat längst überfälliges – Produkt der Richtlinienkompetenz unserer Bundeskanzlerin und deren Berater sein...

ich finde eine sehr sinnvolle

ich finde eine sehr sinnvolle und nachhaltige Diskussion die Herr Westerwelle da anstößt. Find ich gut, hier wird Südamerika wohl noch zu sehr als Vorhof Amerikas gesehen.

Lateinamerika-Gipfel: Bedeutung für Deutschland wächst

„Wirtschaftlich ist Lateinamerika ein wichtiger Partner Deutschlands. Doch politisch hinken die Beziehungen der Bundesregierung mit dem Kontinent noch hinterher.!“

Dann sollte unsere Bundesregierung auch anfangen ihr Verhältnis zu Kuba zu überdenken, denn Kuba ist von den Umworbenen Ländern voll akzeptiert und integriert.

http://de.wikipedia.org/wiki/CELAC

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