Kommentare

Stand von 2006

Was soll denn daran schlimm sein? Ich fahre selber ein Auto Baujahr 2004 und bin zufrieden.

Nun... die Situation wird

Nun... die Situation wird sich sicher noch verschärfen, wenn wieder mal herauskommt, wie viel die Banken im Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland wieder heimlich, still und leise verzockt haben. So viel Geld kann die Bank of England gar nicht drucken...

Es ist so merkwürdig ruhig um die Royal Bank of Scotland und Barclays etc. .... dass ich Schlimmes ahne.

Moment mal...

Wo sind sie denn die intelligenten souveränen wirtschaftsstarken Briten, die mit ihrem Pfund die Freiheit des Nationalstaatentums gegen den Eu-kraken verteidigen?.
Oder was hier manchmal von Leuten herbeigeredet wird damit man mal wieder auf die Eu, samt Euro, draufhauen darf...

Tja, herzlichen Glückwunsch, liebe Konservativen.

Jaaah, Sparpolitik bringts. England ist das beste Beispiel dafür. Stagnierende Wirtschaft, marode Infrastruktur, immer mehr Schulden und Arbeitslose.
Fakt ist, England hat keine nennenswerte "harte" Wirtschaft mehr, sie haben eigentlich nur noch den Finanzsektor. Oder findet hier jemand Produkte "Made in GB" in den Geschäften?
Die mangelnde Realwirtschaft ist auch ein Grund, warum Cameron nicht will, dass die Schotten unabhängig werden - denn sie haben Rohstoffe (Gas!), gute Infrastruktur und zukunftsfähige und innovative Unternehmen. Und auch die Schotten wissen das.
Und in Nordirland ist auch nicht Ruhe. Das Empire wackelt also und das schon länger.
Da das Pfund im Moment immer schwächer wird, sollten die Briten sich vielleicht doch nochmal überlegen, ob der Euro trotz der derzeitigen Krise nicht sinnvoller ist. Weil einfach ein wesentlich größerer Wirtschaftspool daran hängt.

Gruß, Doomhammer

das problem der insel

ist, dass sie sich von einem industrieland zu einem geldhandelsplatz gewandelt haben. seit maggie.
und wenn das geld nicht mehr so locker gehandelt wird, fliesst eben nicht mehr soviel, also kommt der rattenschwanz:

kaum zinseinnahmen für die banken -> weniger arbeit -> mehr arbeitslose -> weniger binnenmarkt -> noche mehr arbeitslose.

vom import alleine (das wird deutschland mit dem export auch noch so gehen) kann man auf dauer nicht überleben.

bestes beispiel aus der direkten nachbarschaft: ireland.
nur... die hatten nie industrie!

gruss sepp

Sparpolitik

Sparpolitik a la Merkel funktioniert halt auch in GB nicht.
IWF: Senkung der Staatsausgaben um ein Prozent ergibt ein Sinken des BIP zwischen 0,9% und 1,7%. Mit sinkenden Einkünften und sinkenden Steuereinnahmen.

Mittelmäßige Briten

Bei objekriver Betrachtung ist klar, dass die Briten das Top-Rating AAA nicht mehr lange halten werden. Die Insel ist nicht mal eben hoppla in einer kleinen Krise. Vielmehr fehlt die Perspektive, wie es überhaupt wieder aufwärts gehen soll.

Der Wille der europäischen Partner Großbritannien beizustehen wird sich in verständlichen Grenzen halten. Am Ende stehen die Briten zwar stolz mit eigener Währung da, verlieren sich aber irgendwo im Mittelmaß.

Die Briten machen es richtig.

Die Briten machen es richtig. Die EU Bist nämlich eine einzige Selbstverwaltung. Nichts als ein teurer Beamtenhort, den NIEMAND braucht.

Recht geschieht es Cameron!

Die Europäische Union ist viel zu gut und schade für Großbritannien – sie ist (einschließlich Euro und Schengen!) das Beste, was uns allen je widerfahren konnte...

@ commentator Ich wundere

@ commentator
Ich wundere mich warum ich gleich erkannt habe Sie leben nicht in GB!
Cameron ist besorgt um seine Londoner City boys. jede Woche geht eine Grosser einzelhandel in konkurs. Comet, jessops, hmv, peacocks, um nur einige zu nennen.
sicherlich auch Management Fehler. Aber die tories haben kein Interesse an diese Firmen.
Hat das Volk kein Geld, dreht sich die Spirale nach unten. Simples!

Gut, dass man die EU schon mal als Sündenbock hat.

Angesichts dieser Daten ist es umso erstaunlicher, dass Cameron so lautstark auf Distanz zur EU geht. Das Investitionsklima wird nicht eben besser durch eine jahrelange Hängepartie mit unklarem rein-oder-raus.

Ein schönes Beispiel dafür, dass Politiker überall gleich ticken. Das Leitinteresse ist die eigene Wiederwahl, nicht das Wohl des Landes.

Da ist es doch passend, die EU zum Sündenbock für eigenes Versagen zu machen und die so geschürten Ressentiments dann gleich noch durch verbale Schaumschägerei zu bedienen.

Man darf auf Wiederwahl hoffen, das dicke Ende kommt ja erst später. Falls dann die aufgewiegelten Bürger dummerweise GB tatsächlich aus der EU rausstimmen dauert es auch noch eine Weile, bis die wirtschaftlihen Nachteile manifest werden. In der übernächsten Wahlperiode ist dann wahrscheinlich wieder Labour am Regieren. Dann kann man die ja für den Zusammenbruch verantwortlich machen.

Das einzige Problem der Insel...

...ist eine konservative Regierung, die wie seinerzeit Bruening in der Rezession spart statt auszugeben. Man kann sich nun mal nur in der konservativen Phantasiewelt aus einer Krise in den Wohlstand sparen. Langfristige Probleme wie zu hohe Verschuldung geht man an, wenn's der Wirtschaft gut geht, nicht wenn sie am Stock geht.
Bloss gut, dass Obama die Wahl gewonnen hat, sonst ginge es in den USA jetzt in die gleiche Richtung, mit wesentlich ernsteren Folgen fuer die Weltwirtschaft.
Alles weitergehende Philosophieren ueber den angeblichen Wandel der Realwirtschaft in GB laesst sich nicht mit Zahlen belegen; zum Beispiel ist der Industriesektor in GB als Prozent des BIP laut OECD immer noch groesser als Frankreichs.

Arbeitslosigkeit in GB sinkt!

Nur, um mal ein paar unqualifizierten Behauptungen hier entgegenzutreten, Fakt ist: die Arbeitslosigkeit in GB sinkt - und zwar schon seit ueber einem Jahr! Es gab in GB seit 1971 tatsaechlich noch sie so viele Beschaeftigte wie derzeit (Quelle: z.B. Sky News, "UK unemployment"). Trotzdem sinken die Einnahmen des Staates aus der Einkommenssteuer. Wie das sein kann? Das muesste Euch in Deutschland eigentlich daemmern, schliesslich gibt es bei Euch eine Menge Teilzeit- und (das Schlimmste) Leiharbeiter in unterbezahlten Beschaeftigungsverhaeltnissen. Auch hier in GB kommen zunehmend selbst vollzeit-arbeitende Leute mit ihrem Einkommen nicht mehr ueber die Runden. Deshalb wird heftig ueber die Einfuehrung eines "living wage" diskutiert, also eines Mindesteinkommens, von dem man auch tatsaechlich leben kann. Der gesetzliche Mindestlohn ist inzwischen zu niedrig.
Als Sahnehaeubchen hat Camerons konservative Regierung uebrigens den Spitzensteuersatz von 50 auf 45% gesenkt. Ueberraschung!!?

Meiner Meinung nach ist es in

Meiner Meinung nach ist es in einer globalisierten Weltgesellschaft und Wirtschaft notwendig eine Instanz zu schaffen welche unterschiedliche Staatsinteressen innerhalb der Welt vertritt. Auch ist es notwendig diesen Instanzen (parlament, kommision etc) eine Gestallt zu geben die langfristig meine, unsere Interessen vertritt. So ist das ganze System derzeit vielleicht nicht angemessen, gemessen an der langfristigen Bedeutung allerdings gerechtfertigt.

Die Briten ( vielleicht vergleichbar mit den Bayern im Foederalensystem in Deutschland) haben aus ihrer Geschichte heraus naturlich ein interesse an hoechstmoeglicher Autonomie, allerdings wird die volle Mitgliedschaft langfristig unvermeidbar sein. Allerdings erst, wenn innerer Frieden im Land herrscht und die EU einen verlaesslichen Partner in ihnen sieht.

Finanzsektor schön und gut,...

...aber wer da glaubt, damit eine ganze Nation satt kriegen zu können, hat wohl Aktien auf den Augen! Wer nur auf Finanz- und Dienstleistungssektor setzt, vernachlässigt das Gro der weniger gut ausgebildeten Bevölkerung! Ein Flächenstaat ohne Industrie ist wie ein Fussballrasen, der statt Rasenmäher eine Behandlung mit Nagelschere erhält!

@15:27 — klaresache

Wo sind sie denn die intelligenten souveränen wirtschaftsstarken Briten, die mit ihrem Pfund die Freiheit des Nationalstaatentums gegen den Eu-kraken verteidigen?

Spricht da die Häme des verschmähten Aschenputtels €kratistan?

GB ist noch immer einer der größten Zahler nach Brüssel; trotz Staatsverschuldung. Geld das die €kraten behalten wollen!

Im Gegensatz zu uns muss GB nicht für andere blechen, die betrogen, Statistiken fälschten und hemmungslos über ihre Verhältnisse lebten.
Schon dass man den Kakao durch den man gezogen wird nicht noch schlürfen muss ist doch Grund genug den € in den Orkus der Geschichte zu kippen.

Auf GB warten schwere Zeiten. Die Briten wissen das. Die Mehrheit bedauert die De-industrialisierung des Mutterlandes der industr. Revolution.
Dennoch ist Ihnen Souveränität und Freiheit mehr wert als Teil des "dynamischsten Wirtschaftsraums der Welt" (EU-Lissabon-Strategie) zu sein.
Das verdient allerhöchsten Respekt.

@17:02 — treffer versenkt

Am Ende stehen die Briten zwar stolz mit eigener Währung da, verlieren sich aber irgendwo im Mittelmaß.
Na, im Mittelmaß bleiben sie dann ja in der Gesellschaft der EU.

Aber ernsthaft:
Ich stimme Ihnen zu, dass ein Austritt GB über lange Zeit wirtschaftlich eher schaden denn nutzen wird, insbesondere wenn die €kraten sich verschmähte wie Liebhaber gerieren, und es zu keinem vernünftigen Freihandelsabkommen kommt.

Wenn GB und EU ein ähnliches Verhältnis wie im Falle der CH eingehen wird GB kaum etwas verspüren, und im Gegenteil dynamischer wachsen als der "Kontinent". (Die CH -trotz starker Währung- erzielte 2010 und 2011 jeweils Exportrekorde.)

Britannien hat für das geliehene Geld etwas erhalten

Ich finde, die britische Politik kommt hier etwas zu schlecht weg.

Die britische Staatsführung hat schließlich die vielen Schulden nicht einfach so gemacht, sondern das britsche Volk, und nicht nur das britische Volk, haben für die Investionen, zu deren Finanzierung die vielen Schulden gemacht wurden, auch viel erhalten.

Man schaue sich beispielsweise den Bereich der internationalen Sicherheit an, zu dem Britannien große Beiträge geleistet hat. So hat Britannien im letzten Jahrzehnt viel Geld dafür ausgegeben, um mit seinen Streitkräften Frieden nach Afghanistan und Irak zu bringen. Und letztes Jahr haben die britischen Streitkräfte entscheidend dazu beigetragen, aus dem unsicheren, zerrütteten Milizenstaat Libyen eine sichere Demokratie zu machen.

Natürlich hat das viel Geld gekostet, und da Britannien es nicht hatte, musste es sich das leihen. Aber dafür hat das britische Volk etwas davon, und weiß, wofür es nun die vielen Schulden der vergangenen Jahre abzahlen muss.

@HartAberWahr - hart aber wahr

"Die CH -trotz starker Währung- erzielte 2010 und 2011 jeweils Exportrekorde."

Deutschland auch!

Der Punkt ist - da hat Hr. Draghi recht- die bittere Medizin, Beschränkung der Staatsausgaben in den europäischen Krisenländern und die europäische Solidarität fangen an zu wirken. Diese Massnahmen werden allerdings nur solange wirksam sein bis die Sozis in De und anderswo wieder zur staatlichen Verschwendungssucht übergehen. Dann wird's bitter - unabhängig ob GB in der Eu bleibt oder nicht.

PS: Ich habe grössten Repekt für das Kabinett Schröder, das in De umgesteuert hat zu einer Zeit als Resteuropa noch im süssen Nichtstun geschwelgte.

@21:35 — de_imausland

"Die CH -trotz starker Währung- erzielte 2010 und 2011 jeweils Exportrekorde."

Deutschland auch!

Den Satz zur CH schrieb ich deshalb, weil beim Zerfall des € das angebliche Schreckensszenario einer starken Mark an die Wand gemalt wird.

Ich kann das Lob über die

Ich kann das Lob über die Schweiz nicht mehr hören! Die profitiert doch nur als kleines Rädchen in Europa davon, dass andere sich Gedanken darüber machen wie man friedlich zusammen leben kann. Und zwar ohne in ewige Neutralität zu verharren. Wenn sich alle europäische Nationen wie die Schweiz verhalten würden, hätte sich NICHTS in Europa geändert! Die Schweiz hat Glück dass andere europäische Nationen ihr den Frieden gönnen um den sie sich in keinster Weise verdient gemacht hat...

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