Kommentare

Noch'n Pakt

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Sollte man nicht nach der Erfahrung mit dem "Maastricht-" und "Lissabon-Vertrag" einen Pakt zur Einhaltung der Pakte einführen?

Das €kratische Absurditätentheater bringt jeden Tag ein neues Stück zu unserer Unterhaltung hervor.

Veraltete Ansichten

Wettbewerb ist ineffizient und führt fast ausschließlich zu Verlierern. Wettbewerbsfähig sein kann man nur in Relation zu anderen. Dadurch wird der Wettbewerb schnell zum Selbstzweck, dem alles andere (z.B. Umweltschutz, Löhne, Arbeitsbedingungen...) unterworfen werden muss.

Chinesische Verhältnisse in Europa, nur um noch ein Weilchen gegen den Rest der Welt ankonkurrieren zu können???

Das Erfolgsrezept des 21. Jahrhunderts heißt Kooperation! Der enorme Verlust, den wir momentan durch wettbewerbsbedingte Reibungsverluste und Kollateralschäden erleiden, ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Was wir brauchen ist ein kooperatives Europa, bei dem nicht das Hinunterdrücken der anderen sondern der Beitrag des Einzelnen zum Gesamten über dessen Erfolg entscheidet.

EG

Cameron will die alte EG wieder haben, nicht die Verwerfungen der EU mit dem unrealistischen und m.E. abzulehnenden Ziel eines Bundesstaates.
Ich auch, aber mit GB! Und ohne Euro, wenn es noch ginge.
Das war doch auch schön! Die DM war härteste Währung, Deutschland dennoch Exportweltmeister, mindestens aber Dritter. Die NATO gab es auch schon, also eine gemeinsame Sicherheitspolitik, zwar mit den USA, aber ohne die geht es leider eh' nicht.
Da es die EG leider nicht wieder geben wird, wird GB austreten, Schottland eintreten, Irland 'drinbleiben, Nissan und Honda ihre Werke auf den Kontinent verlegen (von GB)müssen, die Banken nach Paris und Frankfurt umdisponieren und GB langsam den Wirtschaftsbach heruntergehen, bis sie ein Staat der USAGB werden. Bis dahin kann ich bei verfallendem Pfund endlich wieder billig dort Urlaub machen und erschwinglichen Malt-Whisky kaufen.

Davos: Merkel fordert EU-Pakt für wettbewerb.

Eine politische Union will d. Mehrheit nicht,

Nicht zentralisieren,

sondern Dezentralisieren ist das Gebot d. Stunde .

Der Euro ist ein Sonderfall u.i.d.jetzigen Form nicht

praktikabel .

Man muß Euro u. EU trennen !

Dann gehts auch vorwärts !

Merkels Vorschlag sollte selbstverständlich sein ,
bzw. Voraussetzung für einen aufschwung ,
insofern eine "alte Platte " !

Aber, hört sich relativ gut an, fürs naive Wählervolk !

Ich fordere Zwangsarbeit für 99% der EU-Bürger!

Wozu Schwimmbäder, kulturelle Einrichtungen – alles nur Kosten. Und an oberster Stelle meiner Abschussliste steht der Kostenfaktor Mensch.

Zusätzlich wäre eine Mindestkonsumpflicht für alle Menschen mit einem Jahreseinkommen unter 100.000 Euro sinnvoll. Und wenn es in einer EU-Region keine wettbewerbsfähige Wirtschaft gibt, dürfen die Bürger auch gern übereinander herfallen und um Arbeitsplätze kämpfen. Könnte man eventuell auch vermarkten: wie wärs mit einem Bachelor "Merkel", in dem 20 arbeitswillige um einen videoüberwachten Posten als Reinigungskraft bei McDonalds antreten? Gibt sicher tolle Einschaldquoten.

Wachstum Wachstum Wachstum. Vernunft hat da keinen Platz. Wozu auch? Es gibt ja keine Alternative.

Die Entwicklungen wirken auf mich wie ein Alptraum. Ich kann inzwischen gut verstehen, dass die Situation mit anderen historischen Fehlentwicklungen verglichen wird.

Das ist wirtschaftlicher Unfug, dass wusste schon Keynes

"Überschüsse in den Leistungsbilanzen seien zum Teil Ausdruck einer guten Wettbewerbsfähigkeit, sagte Merkel. "Und die dürfen wir auf gar keinen Fall aufs Spiel setzen.""

Keynes wollte sowohl Defizite als auch Überschüsse bestrafen. Das Ziel wirtschaftlicher Außenpolitik sollte eine ausgeglichene Handelsbilanz sein. Der Leistungsbilanzüberschuss bedeutet einfach, dass das deutsche Volk mehr produziert, als es selber konsumiert. Die einen nennen es Wettbewerbsfähigkeit, ich nenne es Ausbeutung.

"Wir haben alles getan, um

"Wir haben alles getan, um den Binnenkonsum zu erhöhen"..
Frau Merkel, glauben Sie was sie da sagen ?
Sie tun wie bisher alles um den Binnenkonsum weiter zu schwächen. Kontinuierlicher Ausbau des Niedriglohnsektors, exorbitant steigende Energiepreise, Plünderung der Renten, Miliardengeschenke für Versicherungsindustrie ( Riester ) und Banken, Verweigerung von Mindestlöhnen, Arbeitsplatzabbau in der öffentlichen Daseinsfürsorge.

"Hierfür müssten die Nationalstaaten Verträge mit der EU-Kommission schließen, in denen sie sich verpflichten, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern"
Also den Niedrieglohnsektor in allen Staaten angleichen, damit wir mit China und Banglagesh konkurieren können.
Oder wie soll ich das verstehen ?

Auch die Mobilität der Arbeitskräfte müsse erhöht werden, Stichwort: gemeinsamer Arbeitsmarkt.
Sicher, dann kann die Arge die Leute endlich zum Paprika pflücken nach Spanien schicken.

Weiter so Frau Merkel, Sie und Ihresgleichen kriegen Europa schon kaputt.

Nein, Frau Merkel, es ist das Thema der Gegenwart und der Vergangenheit. Die Zukunft wird diese Worthülse lediglich auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgen.

Der Wettbewerbsföderalismus hat Europa binnen Jahre an den Rand des Zusammenbruchs geführt und eine der größten Volkswirtschaften der EU droht offen mit Austritt. Sie sind mit ihrer Europapolitik katastrophal gescheitert, auch wenn Frau Springer und Frau Mohn bemüht sind ihrer Wählerschaft was anderes zu erzählen.

Das zentrale Thema der Zukunft wird sein:

Wie dicke muss es kommen? Und wird die europäische Idee einer radikalen Wirtschaftsideologie des Wettbewerbs geopfert werden?

Stimme da vollkommen zu @Fettleb

Weiß auch nicht wo ein Herr Cameron da seine Selbstsicherheit hernimmt. Wenn ich mich da an meine Erfahrungen mit britischen Liefer-Firmen erinnere, verstaubte Managementstrukturen aus der Kolonialzeit. Sollen sie ihr gemeinsames Ding, wie bisher mit den USA machen und sehen was dann ohne den EU-Rückhalt bleibt von der britischen Wirtschaft.

@ Did (re zum anderen Thread)

auch Sie unterstellen ja ich wollte die Demokratie hin und herzerren wie es mir passt.

Das ist nicht so, ich weise eben auf die begrenztheit unserer Form der Demokratie für das Individuum hin. Man kann eben nicht erwarten, bei allem gefragt zu werden.

Die Regierung hat das Recht, Dinge notfalls auch gegen den Willen des Volkes durchzuführen, wenn es dafür einen breiten politischen Konsens gibt. Hier ist der Bürger schlicht auch mal gefragt Einsicht zu zeigen. Das ist unsere bitter erlernte Demokratie.

@ 16:18 — Nana

ich weiß noch wie es in der DDR war. Ich kann Ihnen sagen, die war nicht wettbewerbsfähig.

@ 16:08 — Doktor_Fettleb

Auch ich schließe mich Ihrer Meinung an. Danke für Ihren Beitrag!

Merkel hat Recht

Wenn Merkel sagt: "Im Augenblick ist unser deutsches Wachstum fast ausschließlich binnengetrieben" hat sie sogar mehr Recht, als uns allen lieb sein kann.

Das bischen Wachstum nämlich, das noch übrig geblieben ist, dürfte tatsächlich kaum noch aus Exporten resultieren - zumindest nicht aus solchen in die EU. Denn welche EU-Länder können sich dank Merkels Austeritätspolitik noch deutsche Produkte leisten? Und da ein Ende dieser Politik derzeit nicht absehbar ist, werden die Exporte und damit das deutsche Miniwachstum noch weiter abnehmen.

Leider ist es aber auch mit dem "binnengetriebenen" Wachstum nicht weit her - wie ein Blick auf die Absätze von Automobilen auf dem deutschen Markt zeigt. Wo sollte das Binnenwachstum bei seit Jahren kaum gestiegenen Nettolöhnen und -Renten denn wohl auch herkommen? Von Finanz"produkten" (vulgo Derivate und sonstige virtuelle Kreationen) der Finanz"industrie" (vulgo Banken und Versicherungen)? Wohl kaum.

Deutschland ging es schon mal besser ...

Gewaltig ist der tiefe Fall

Gewaltig ist der tiefe Fall der europäischen Staaten: Noch vor wenigen Jahren schickten diese närrischer Weise an China gewaltige Geldsummen, als so genannte Entwicklungshilfe, doch heute müssen sie China um Geld schon förmlich anbetteln; doch schlimmer als die wiegt der vermaledeite Freihandel: Da in Europa einige Vollnarren auf die Idee gekommen sind es den närrischen VS-Amerikanern gleichzutun und die Industrien nach China zu verlagern, um dort die Waren billig fertigen zu lassen, damit diese mit großem Gewinn in Europa verkauft werden können; dadurch aber wurden den europäischen Völkern ihre Verdienstmöglichkeiten genommen, sondern sie wurden in Verschuldung gestürzt, weil sie die Gebrauchsgüter und Haushaltswaren fortan auf Schulden kaufen mußten; und nicht zuletzt benutzt China nun die Handelsgewinne, um sich in Europa Unternehmen und Staatsanleihen zu kaufen, wodurch Europa immer mehr unter chinesischen Einfluß geraten wird; ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte.

GB und die Staatsräson

Ich kann der Kanzlerin und Mario Monti nur zustimmen. In einer Zeit, da sich fast überall in der Welt wirtschaftliche Großmächte bilden, kann es nicht der Weg sein, als Einzelstaat zu agieren. Auch wenn viele den Euro mit der DM vergleichen, kann ich mich noch an DM-Zeiten erinnern als die Inflation gigantische Höhen erreichte. Die Vergangenheit sollte man daher nicht verklären. Wenn GB die EU verlässt, hätte das Land zwar mehr Souveränität, würde aber wirtschaftlich in ein Loch fallen. Nicht umsonst setzt Cameron auf eine Rolle als bevorzugter Partner. GB will also mitspielen, aber den Einsatz nicht bezahlen.

„‚Die Wettbewerbsfähigkeit

„‚Die Wettbewerbsfähigkeit ist das zentrale Thema für die Zukunft‘, sagte sie vor dem Forum. Nur so könne der Wohlstand gehalten und noch weiter entwickelt werden.“

Wie ich solche hohlen Phrasen hasse. „wettbewerbsfähig“, „Wohlstand“, „Wachstum“, „Freiheit“ – alles völlig abstakte Schlagworte, die für sich nichts wesentliches aussagen, mit denen aber Angst (vor Verlust) verbreitet werden soll.

„Auch die Mobilität der Arbeitskräfte müsse erhöht werden, Stichwort: gemeinsamer Arbeitsmarkt.“

Na klar – wie war das noch? Die so hochgejubelte Reisefreiheit dank EU und Schengen? Ich hatte es schon lange prophezeit: aus Reisefreiheit wird am Ende Mobilitätszwang. Aus 100km pendeln heute werden morgen 1000km, um den Lebensstandard noch halten zu können. Und wir brauchen mehr Autobahnen, mehr Autos, mehr Flughäfen, mehr billigen Massenkonsum, mehr, mehr, mehr!

Tolle Errungenschaften, Frau Merkel!

Lohnstückkosten

die effektivste Senkung der Lohnstückkosten würde ich von einer EU-weiten Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens erwarten.

Exportüberschuss ist binnenmarktgetrieben?

Merkel meint der Exportüberschuss ist binnenmarktgetrieben. Als Ökonom bekommt man bei solchen Aussagen sofort Schüttelfrost. Der Exportüberschuss hat damit zu tun, dass mehr exportiert wird, als importiert. Wenn das vom Binnenmarkt getrieben ist, dann theoretisch nur, wenn der Binnenmarkt weniger importiert, z.B. wenn die Löhne sinken und weniger gekauft werden kann, aber trotzdem noch fleißig exportiert wird. War es das, was sie ausdrücken wollte? Ist sie da noch stolz drauf, das Volk Schritt für Schritt in die Exportsklaverei zu treiben oder hat sie sich nur versprochen?

Und wenn sie Europa reformieren wollte, und den Euro retten, müsste sie Lohn-, Bildungs- und Steuerpolitik in ganz Europa anpassen, gleiche Mindestlöhne, -kündigungsfristen, identische Steuersätze usw., ansonsten geht es schief, mal wieder. Ansonsten hilft nur der Euroaustritt betroffener Länder.

Wo bleibt Nachhaltigkeit?

Wann kommen unsere Politiker endlich zur Vernunft?
Ein absolut sehenswerter -Zeitgeist- Film über dieses kranke System. Das sollte in jeder Schule gezeigt werden.
http://www.youtube.com/watch?v=LYyQ0yEz9dI

Augenwischerei

Es geht meiner Meinung nach nicht um Wettbewerbsfähigkeit sondern um das genaue Gegenteil, diese Pakte dienen doch wieder nur den grossen Unternehmen. Durch massgeschneiderte Gesetze für die Grossen, die Überreglementierung, und Wiedererrichtung von Klassenschranken wird leider notwendiges Potential abgewürgt.

Überschüsse in den Leistungsbilanzen

Wie passt das eigentlich mit Merkels Aussage zusammen, dass wir "über unsere Verhältnisse leben", wo wir doch mehr produzieren als konsumieren...?

@ 17:00 — Walter Meingott

" ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte. "

-> Dass das Reich der Mitte sich selbst genug ist und daher traditionell eine recht rücksichtslose Außenpolitik betreibt, ist nicht einmalig sondern altbekannt.

Und auch der Handel mit China ... uralt! Stellen Sie sich vor, die hatten über tausend Jahre das Monopol auf Porzellan.

Das schlimmste ist, es hat jemand neu erfinden müssen, die haben das nach tausend Jahren nicht mal einfach so "freigegeben"!

Und bei der Schrift das selbe!

@ Trecker

Sie sagen:

"Merkel meint der Exportüberschuss ist binnenmarktgetrieben."

Merkel sagt:

"Im Augenblick ist unser deutsches Wachstum fast ausschließlich binnengetrieben. Wir haben alles getan, um den Binnenkonsum zu erhöhen."

Ich kann da keine Unstimmigkeiten erkennen. Dass ein Exportüberschuss nicht binnenmarktgetrieben sein kann ist hoffentlich auch einem Nicht-Ökonom klar.

Lohnstückkosten 2

Diese Tabelle der Wikipedia legt womöglich den Adressaten der Formulierung nahe ...
http://tinyurl.com/aora3t4

@Phonomatic

"ich weiß noch wie es in der DDR war."

Mich erinnert das auch an die DDR: Je näher das Scheitern der eigenen Ideologie deutlich wird, desto mehr wurde dies ignoriert und Parolen ausgegeben.

Aber unabhängig davon haben wir Jahrzehnte der Kooperative in Europa erfolgreich gemeistert. Die Manifestierung der Wettbewerbsideologie in der EU hat nur einer Minderheit geholfen. Wir sehen wieder ein Parallele zum Sozialismus.

Mal gundsätzlich: Wettbewerbsfähigkeit ist gut, aber bitte nicht auf Kosten der Bevölkerung oder der Nachbarn. Genau das meint Merkel aber mit ihrer Ideologie.

Die Arbeitsmärkte Europas als Ramschware?

„Was jetzt noch fehle, sei ein Pakt für Wettbewerbsfähigkeit.“

Noch ’n Pakt- warum eigentlich nicht? Hoch lebe alles, was der Marktkonformität dient und sei es noch so abstrus...!

„Wettbewerbsfähigkeit“ ist nunmehr das Zauberwort, dass „Zuckerle“, dem jetzt alle zu dienen haben, damit wir gegen den ach so mächtigen Chinesen bestehen können - also Hacken zusammen und dann den Lohngürtel enger schnüren und die „Leiharbeiter“ herumreichen, damit immer und überall günstige Arbeitskräfte verfügbar sind...!

Dass dabei die Gesellschaften in toto in Schieflage geraten und der soziale Friede endgültig beerdigt wird, weil es nur noch darum geht sich gegen seine „Fressfeinde“ zu wehren, interessiert Merkel schon lange nicht mehr- Hauptsache wir können auf den „Ramschmärkten der globalisierten Welt“ gegen die Chinesen, Inder, ...."konkurrieren"!

lohnstückkosten

Wir müssen mit den löhnen mit bangladesh konkurieren können! Jawoll!

@ 17:38 — Nana

Sie sehen das noch als ideologische Auseinandersetzung, Anderen ist klar, dass es längst handfest darum gegangen ist, ob am nächsten Tag noch Geld aus den Automaten kommt.

Merkel wird...

...immer realitätsfremder. Cameron hat Recht.
EU ist und war eine gute Sache, so wie in den 90ern. Nur der Euro ist schlecht für die Länder! Seit dieser Währung gehts diversen Ländern richtig bescheiden und es werden immer mehr...

Wer ist dieser Herr Wettbewerb?

Wer ist dieser Herr Wettbewerb und warum hängt unser Wohlstand an ihm? Ernsthaft, es ist doch tatsächlich so, dass der Wettbewerb unseren Wohlstand bedroht, weil er den Fortschritt lahmlegt. Denn kein aufstrebendes Unternehmen kann es mit der Marktmacht von international agierenden Konzernen aufnehmen. Selbst wenn es bahnbrechende, nachhaltige* Produtke anbietet.
Den Wettbewerb stärken, heißt außerdem Lohndumping, sinkende Arbeitsstandards und weniger Arbeitsplätze. Wie lässt sich das mit dem Sinn eines Staates / einer Regierung vereinbaren, das Land nachhaltig zu führen?
Eigentlich gar nicht.
Zurück zu Herrn Wettbewerb. Er ist kein Mensch und ihm geht es auch nicht um Menschen, sondern um Profitstreben. Frau Merkels Credo lautet demnach nicht "im Namen des Volkes", sondern "im Namen des Profits". Und das führt uns als Gemeinschaft leider in den Ruin.

peace

*nachhaltig: ökonomisch, sozial, umweltfreundlich oder schlichtweg sinnvoll, verantwortungsvoll

@Phonomatic

Es ist meist eine Ideologie, die ihr Scheitern nicht einsehen will, wenn die Menschen an immer elementarere Dinge des Lebens erinnert werden.

Eine Rückkehr zu einem erträglichen Status wird aber durch einen neuen Konsens erreicht, der aus dem Scheitern der Ideologie entstehen muss. Deswegen ist es richtig und die Worte Merkels zu entlarven, und diese Ideologie auf den Müllhaufen der Geschichte zu verbannen.

Und nebenbei: Diese Ideologie ist ja nicht unbedingt neu. Die europäischen Ländern wollten sich schon einmal nieder konkurrieren, als Lösungsweg nach einer globalen Krise. Damals war Deutschland aber nicht wettbewerbsfähiger als die anderen, und das Resultat folgte prompt. 15 Jahre später lag Europa in Trümmern.

Heute werden die nieder konkurrierten Länder so lange gewürgt bis das Chaos von selbst eintritt - und das Ergebnis könnte ähnlich ausfallen.

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