Kommentare

Steuersätze in Amerika

von denen wir hier nur träumen können.

Trotzdem hat auch hier der Staat nicht mehr das Geld um unsere Straßen und Abwasserkanäle zu reparieren.

Da muß man sich doch auch mal fragen, ob unsere Ausgaben an die richtigen Stellen fließen (vom Staat bezahlter Geigenunterricht) und ob die Steuerlast für den normalen Angestellten hier nicht etwas zu hoch geraten ist.

Stundensätze von 50€, die eine Firma für einen normalen Mitarbeiter wegen der verschiedenen staatlichen Abgaben berechnen muß, sind letztlich eine Aufforderung zur Schwarzarbeit.

Ja was denn nun?

"Steuersätze in Amerika, von denen wir hier nur träumen können."

und

"Stundensätze von 50€, die eine Firma für einen normalen Mitarbeiter wegen der verschiedenen staatlichen Abgaben berechnen muß, sind letztlich eine Aufforderung zur Schwarzarbeit."

Also, da die Steuern so niedrig sind, wird direkt vom Lohn was "Soziales" abgezweigt? Und der Stundensatz (z.B. Handwerker) hat nix mit dem Gewinn des Chefs zu tun? Vermute mal: zu viel mit Reps auf´m Golfplatz rumgelaufen!

Schön wär's ja

Gut geschriebener Kommentar. Ich befürchte allerdings, der Verfasser ist ein bisschen zu optimistisch. Die Grundtendenz stimmt, aber angesichts der "Kultur des reinen Glaubens" bei den Republikanern (nicht nur der Tea Party) wird es wohl etwas dauern, bis man dort wieder lernt, normal Politik zu machen, also verhandeln, Kompromisse schliessen usw. Wie der gemässigt-konservative Kolumnist David Brooks heute zum selben Thema schrieb: jetzt bald einen grossen Deal zu erwarten, ist so, als ginge man in eine Kinderkrippe und verlange von den Babys, Tschaikowskis "Schwanensee" vorzutanzen. Das wird ein bisschen dauern.

@DeHahn: Ich kann in dem

@DeHahn:
Ich kann in dem Kommentar keine Ungereimtheit feststellen.

@pauline_8

Sie verwechseln Steuern mit Sozialabgaben.
In Deutschland werden Sozialabgaben von beiden Parteien gezahlt, Sozialabgaben in den USA werden nur von den Arbeitnehmern gezahlt.
Krankenversicherung und Rentenversicherung sind Sache des Arbeitnehmers in den USA.
Somit verzerrt das die Vergleichbarkeit.
Die ungerechte Verteilung der Steuerlast ist in den USA noch krasser.

@20. Januar 2013 - 5:15 — pauline_8

Kein Mensch mit einem gewissen Verständnis von Haushaltswesen träumt hierzulande von amerikanischen Steuerverhältnissen. Und mein erster Eindruck, als ich mal in den USA war, war:

"Meine Güte, was haben die hier [im Vergleich zu uns] so üble Strassen."

Und: 50€ für einen "normalen Mitarbeiter"? Der netto genau wieviel verdient?

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Also, ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden...

Wähler Mandat

Wenn man sich mal die Wahlergebnisse vom November anschaut, wird man feststellen, dass obwohl die Republikaner die Mehrheit hielten, die Teebeutler ziemlich Federn lassen mussten. Die waren dem Wähler dann doch zu peinlich.

Boehners Mandat ist nun, die USA zu retten, Obwohl viele Wähler nach wie vor konservative Ideen durchgesetzt haben wollen, hat Boehner dennoch den Auftag, einen Kompromiss zu suchen.

Es kann nur aufwärts gehen.

freier Blick

Mich überrascht der Sinnes- und auch Glaubenswandel in den USA kaum, sind sie doch fleißige Internetnutzer. Via Grenzüberschreitenden Kommunikation können sich so neue An- und Einsichten verbreiten. Solche, die sonst in dem eher selbstverliebten und in sich selbst drehenden Land nicht möglich sind. Noch vor zehn Jahren lernte ich amerikanische Studenten kennen, die von ihrem europäischen Kulturschock berichteten. Hierzulande nur schwer nachzuvollziehen, geht die Wahrnehmung der Welt in den USA oft kaum über die eigene Staatsgrenze hinaus. Sie erzählten auch, es würde wohl schwer mit der neu gewonnen Weltsicht zurückzugehen. Es ist schon sehr erstaunlich, was quasi huckepack mit den süßen Kätzchen und den kuriosen Reparaturversuchen noch so alles transportiert wird.
Das zeigt sehr eindrucksvoll, wie wichtig ein freies unzensiertes Internet ist! Wer also z.B. etwas für Menschen in China tun möchte, der sollte ihnen einen freien Blick auf den Rest der Welt ermöglichen.

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