Kommentare - Versicherer AIG verzichtet auf Klage gegen den Staat

09. Januar 2013 - 23:49 Uhr

Erst wird der US-Versicherungskonzern AIG mit Steuergeldern in Milliardenhöhe gerettet und nach Überwindung der Krise will er vom Staat weitere Milliarden als Schadensersatz kassieren. Die öffentliche Empörung darüber zeigt Wirkung. AIG beteiligt sich nun nicht mehr an der Klage eines Ex-Großaktionärs.

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Kommentare

Was für eine Frechheit

Hätten die alten Aktionäre ein bisschen besser aufgepasst, wäre die staatliche Rettungsaktion nicht nötig gewesen. Diesem Kläger hätte ich an Stelle der US-Regierung erstmal die Steuerfahndung auf den Hals gehetzt.

Das erinnert stark an den Fall HRE, wo der ehemalige Vorstand gegen die staatlichen Retter geklagt hat.

Da haben wir es wieder

Wenn Schulden verstaatlicht werden, dann ist es gerecht, richtig und überlebenswichtig. Fordert ein Staat dann aber eine Gegenleistung, so wie hier verstaatlichte Anteile, ist die Empörung der "geretteten" groß.

Zum Glück hat die AIG durch den öffentlichen Aufschrei ihre Dreistigkeit eingesehen und die Klage in der Schublade gelassen.

Doch wer macht es leiser und klagt??

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