Kommentare

Sind wohl alles Mogelpackungen

Da hat die Waffen-Lobby ganze Arbeit geleistet, auch die Pharma- und Autoindustie dürfen sich die Medaille anheften.

Aber schaut man einmal genauer hin: Die Zutaten werden aus allen Ländern mit LKW/Schiff/Flieger herangekarrt, dann in hochtechnisierten und automatisierten Produktionsstätten zusammengebaut, mit Germany-Stempel versehen und wieder mit LKW und Container über Wasser und in der Luft in die weite Welt hinausgeschickt.

Denn nicht alles wo Germany draufsteht, ist auch in Germany hergestellt worden. Zusammengebaut paßt besser.

Einmal pro Werk den Import und den Export bilanzieren, dann wird das B schnell wieder zu M mutieren.

na dann

Deutlich weniger den Angestellten zahlen um die Billionenmarke, die dann nicht erreicht wird... Vielleicht? Ganz locker wegzustecken.

Deutschland leidet ?

Liebe Leser,

lese ich doch oben: Deutschland leidet unter...

Na ja, bei einem Export von über 1 Billion € leiden wir doch sehr gelassen auf eigentlich höchstem Niveau.

Lese ich weiter von Einbruch, Rückgang auf sagen wir läppische 1 % Nun 1 % gemessen an der Wirtschaftleistung unseres Volkes ist doch auch sehr beachtlich - oder?

Also liebe Leute, lasst die Kirche im Dorf, jammert ein wenig, macht sich immer gut, seit aber trotzdem zufrieden, denn, ja denn es läuft weiterhin sehr gut.

Euer H.v.B.

Des einen Freud, des anderen Leid

Grund für den beflügelten Export aus der BRD ist der, in Relation zur Wirtschaftsleistung/-effizienz weiche Euro. Niemand würde bestreiten, dass eine DM bei Wiedereinführung drastisch aufwerten würde. Umkehrschluss: Die Euro-Währung ist als Mixwährung für unterschiedlich wettbewerbsfähige Volkswirtschaften selbstverständlich komfortabel weich für die BRD-Volkswirtschaft.

Dieses Prinzip geht auf Kosten der Süd-EU-Länder. Dort ist die Mixwährung Euro aufgrund der Schwäche der Volkswirtschaften zu hart. Die ausbleibenden Exporte, die Rezession im Süden, die Arbeitsplatzverluste und die fehlende Kreditwürdigkeit sind ausschließlich auf den relativ zu harten Euro zurückzuführen - und auf die fehlende Möglichkeit, gegenüber den EU-Nachbarländern (häufig die Haupt-Exportabnehmer) abzuwerten.

Export-Profiteure: BRD und beispielsweise die Türkei, die Griechenland mit ihrer schwachen Lira Rest gibt. Könnte Griechenland mittels eigener Währung abwerten wären Tourismus- u. Export konkurrenzfähig

Die Exportzahlen lesen sich gut und hören sich auch gut an.

Deutschland könnte zufrieden sein und ich denke die meisten Exportfirmen und deren Arbeitnehmer sind es auch.

Was mir nur Sorgen macht, ist der stetig ansteigende Target 2 Saldo. So lange die Eurozone zusammenhält ist das erst mal nicht schlimm, aber wehe wenn das erste Euroland diese Zone verlässt...

Danke

denn gerade das wollte ich auch schreiben. Es ist erschütternd, wie auch unter den Augen unserer Politiker Betrug überall ungestraft verübt werden kann.

zu bejammern

ist lediglich, die Schattenseite der starken Exportorientierung und Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland ist größter Profiteur der Eurozone, damit ist der Absatz aber auch anfällig für Krisen außerhalb. Zudem exportieren wir Arbeitslosigkeit in die Nachbarländer. Drittens wird Binnenkaufkraft zugunsten niedriger Lohnkosten abgegeben, Arbeitnehmer in hochtechnisierten Exportbranchen, Auto- und Maschinenbau, Chemie- und Pharmabranche profitieren, Dienstleistungen u.a. Branchen mit hohem Erwerbspotenzial dagegen nicht. Moderate bis zurückhaltende Lohnstrategien und Besteuerung in den erstgenannten Branchen führen dazu, dass der Exporterfolg nicht weitergegeben wird und nur Wenige davon profitieren. Damit geht auch die Schere weiter auf.

Schön, dass es so ist

Auch wenn es immer wieder einzelne Interessenvertreter versuchen, schlecht zu reden: Deutschland geht es gut - und das ist auch gut so. Selbst wenn der eher schwache Euro für die Exportwirtschaft eine Hilfe ist. Die Kunden in aller Welt kaufen Maschinen in Deutschland und nicht in Griechenland oder Portugal, weil es dafür andere, handfestere Gründe gibt. Was hier entwickelt wird ist Weltklasse!

Und der angeblich zu schwache Euro passt trotzdem dazu, denn wer muss denn am Ende allen südeuropäischen Ländern wieder unter die Arme greifen? Richtig: Deutschland! Da ist es doch nur vernünftig, dieses Geld auch vorher zu verdienen, auch wenn das im Staatshaushalt leider meist anders läuft.

Wir leisten uns Schenkungen oder Schuldenschnitte in Milliardenhöhe und streichen Bildungsausgaben, die teils "nur" im sechsstelligen Bereich liegen. Unglaublich. Wenn wir auch zukünftig schenken wollen, brauchen wir auch besten Nachwuchs, der das erarbeiten kann!

Na denn,

dann könnten die sauberen Industriebosse doch höhere Löhne zahlen? Aber ganz im Gegenteil: diese werden weiterhin noch mehr nach unten gedrückt, damit die Gewinne noch höher ausfallen. Ich hoffe inständig, daß ich noch erleben darf, daß dieses ganze menschenverachtende und verbrecherische kapitalistische System zusammenbricht, denn das wird es, es ist nur eine Frage der Zeit!

Gratulation...

Aber:

1. Wieviel Prozent der Bevölkerung können sich mit Recht als "Exporteure" bezeichnen?

2. Was bekommen wir dafür? Waren und Dienstleistungen oder die ungedeckten anonymen Schuldscheine, die wir für Geld halten? Im letzteren Falle lässt man bei uns anschreiben...

Und: "Ökonomen glauben an einen kurzen Einbruch."
Ich kenne zahlreiche Ökonomen, die das anders sehen. So wird z.B. oft darauf hingewiesen, dass Ungleichgewichte (wie z.B. Exportüberschüsse) eine Korrektur nach sich ziehen. Sprich: Entweder in dem Maße Importüberschüsse, in dem es Exportüberschüsse gab, oder aber das Abwerten der Verschuldung, die als Konsequenz des Ungleichgewichtes entstanden ist. Das wären hier die Gewinne aus den Exportgeschäften. Dann hätten wir quasi gratis produziert und geliefert.

Momentan sieht es aus, als ob uns das zweitere blüht. Gute Waren exportieren wir gegen wertlose, inzwischen beliebig verfügbare fiat currency. So einfältig die Deutschen...

Die Export-Unternehmer

sind die großen Eurogewinner. Diese haben im Gegensatz zu den Normalarbeitnehmern immense Gewinne angehäuft ohne mit diesem Geld zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen. Hier liegt das Problem. Deshalb muss die Politik dafür sorgen, dass diese Hauptprofiteure den Arbeitslosen wieder Arbeit geben und so die Binnenkonjunktur gestärkt wird.
Was nützt uns dieser Exportboom, wenn die Südländer unsere Waren nicht bezahlen können. Deshalb müssen diese Länder aus der Eurowährung austreten. Ohne den Fehler zu beheben, kann man kein Problem lösen.

@ mondfee

Sie schreiben:
"Was mir nur Sorgen macht, ist der stetig ansteigende Target 2 Saldo. So lange die Eurozone zusammenhält ist das erst mal nicht schlimm, aber wehe wenn das erste Euroland diese Zone verlässt..."

Na ja, die nachlassenden Ausfuhren in die Euro-Länder hat auch den kleinen Vorteil dass der Target 2 Saldo in den letzten Monaten leicht gesunken ist.
Hier alle Target 2 Salden der Euro-Länder:

http://www.querschuesse.de/target2-salden/

Aber mir wäre lieber wenn die Schuldenlander wieder stärker würden und mehr Warenverkehr möglich wäre, das wäre gesünder für uns alle.

Exporteure sind seit November Billionäre

So zeigt man uns, wie man aufgrund von Technik und immer mehr Automation, auf den Faktor Mensch pfeifen kann.

Die Beteiligung an den Gewinnen dieser Rekorde,halten sich derweil für den Staat in Grenzen.

Desweiteren beteiligt sich der Staat immer stärker global, bei der Sozialisierung der Verluste bei Banken .

Wer da ein Hoch auf diese Art von Rekorden singt, ohne endlich auf andere Strukturen der Gewinnbeteiligung für alle Menschen zu setzen, auch für die, die aufgrund von immer mehr Einsatz von Technik und Automation, keine adiquate Arbeit mehr finden, ist Armutszeugnis dieser Gesellschaft und der von ihnen gewählten politischen Parteien.

Ich glaube, die wenigstens verstehen ...

... das ein Exportüberschuss auf lange Sicht immer schlecht für eine Volkswirtschaft ist. Immer.

China wird unsere Märkte besetzen - dank unserer Hilfe

Etwa die Hälfte unserer Bruttowertschöpfung gehen in alle Welt, stehen also dem Binnenmarkt nicht zur Verfügung. Dafür importiert man dann ausländische Güter, allerdings weniger (gewaltige Exportüberschüsse)und erzeugt Importüberschüsse, also Kredit und Staatsschulden bei vielen Nachbarn.

Inzwischen während Dumping-China von außen die Ungleichgewichte der EU/Eurozone erhöht und auch DE schon eine negative Handelsbilanz aufdrückte, macht DE das im Inneren und transmittert so den aufgezwungenen Niedriglohnsektor und Import chinesischer Sozalverhältnisse. Die Südländer mit viel Handwerk haben ohne den Schutz der EU (Schutzzöllle) Produktion und Absatz auch an China verloren, was deren Rezession nachhaltig macht. Auch DE hat viel verloren, stellt sich aber als globaler Exporteur von Produktionsmitteln neben China als globalen Exporteur von Konsumgütern.

Unsere technolog. Aufrüstung Chinas inkl. Verlagerungen führen nun aber zu weiterer Konkurrenz bei P. Solar ist tot, Auto, ICE ... bald.

@ladycat

Nicht der EURO ist Schuld an der Misere der Südländer.

Schuld sind zum einen die Politiker dieser Länder, die die günstigen Kreditrahmen, die durch die gemeinsame Währung vorhanden waren, nicht in nachhaltige Infrastrukturprojekte investiert haben, sondern in Prestigeprojekte.

Aber auch die Gewerkschaften in den Krisenländern haben mit zu hohen Lohnforderungen dazu beigetragen, dass die wenig innovative Produkte der Krisenländer aufgrund der zu hohen Preise keine Abnehmer finden.

Hätten diese Länder die letzten Jahre gleich gewirtschaftet unter ihrer früheren Währung, dann wären diese Länder heute definitiv konkurs!

Durch die Euro-Zone werden die Krisenländer wenigstens unterstützt.

@Hardy6

Sie hoffen "inständig" das dass ganze System zusammen fällt.
Sind Sie auch darauf vorbereitet?

@ Selbstaufklärer

Sie schreiben:
"So zeigt man uns, wie man aufgrund von Technik und immer mehr Automation, auf den Faktor Mensch pfeifen kann.
Die Beteiligung an den Gewinnen dieser Rekorde,halten sich derweil für den Staat in Grenzen."

Wer sich etwas mit der Indistrie auskennt weiß dass Sie hier wohl nicht richtig informiert sind. Der Faktor Mensch ist in soweit involviert, dass so viele Menschen wie noch nie in der exportirenden Industrie einen guten Job haben und gutes Geld verdienen.
Ohne Automation wäre das gar nicht möglich weil dann die Produkte nicht wettbewerbsfäghig wären. Und die Maschinen für die Automatisierung müssen auch hergestellt werden und viele sichern Arbeitsplätze in Deutschland!

Und auch der Staat verdient dabei sehr gut mit durch die Steuern die er dabei kassiert!
Angefangen bei den Unternehmenssteuern bis hin zu der Lohnsteuer die enorm angestiegen ist durch immer mehr Arbeitzsplätze und Lohnsteigerungen.
Die Gewerbesteuer für die Kommunen ist auf einem Rekordhoch!

@denke

Es hat in meinen Augen wenig Sinn, auf eine solche Meldung mit Industriefeindlichkeit zu reagieren.

@ vanPaten

Sie schreiben:
"Etwa die Hälfte unserer Bruttowertschöpfung gehen in alle Welt, stehen also dem Binnenmarkt nicht zur Verfügung."

Seltsam mur dass eigentlich der Exportüberschuss bedeutet dass die Wertschöpfung hier in Deutschand entstehen kann.
Und durch diese Wertschöpfung und die gut bezahlten Arbeistplätze in der Exportindustrie in Deutschland haben die Menschen Geld um in unserem Binnenmarkt zu konsumieren.
Ohne diese Exporte wäre der Binnemarkt gar nicht lebensfähig weil Deutschland als Land ohne Rohstoffe sonst keine Wertschöpfung erreichen könnte.
Es scheint schwer zu sein die echten wirtschaftlichen Zusammenhänge für ein Land ohne eigene Rohstoffe über die Grenzen einoiger ideologischen Vorurteile hinaus zu sehen und zu verstehen.

In einem Land wie Österreich ist es etwas einfacher weil dort die Basis für die Existensz der Menschen vom Tourismus erheblich größer ist als hier. Aber Länder wie Deutschland. Holland etc. wären ohne Exportüberschuss ziemlich arm!

@ 13:17 — Südbaden

Unsinn. Funktionierende Unternehmen sowie ehemals florierender Tourismus sind im Süden schlichtweg währungsbedingt nicht mehr wettbewerbsfähig. Zudem wird der Binnenmarkt abgewürgt, indem massenhaft Beamte entlassen werden. Was meinen Sie, weshalb konkurrierende Nicht-EU-Wirtschaften (bezogen auf Tourismus und produzierte Güter) mit schwacher eigener Währung, beispielsweise die Türkei, einen Boom erleben? Vergleichen Sie doch mal die Preise! Diese sind nur möglich, weil die Währung schwächer ist. Analog sind Mieten und Löhne niedriger, was ein "normales" Leben ermöglicht. Würden in Griechenland die Löhne (in Euro) auf Türkei-Niveau gesenkt, könnte man dort nicht einmal mehr die Mieten bezahlen. einzige Lösung für den Süden: Abwertung in wiedereingeführter eigener Währung.

Wenn Sie für den Euro sind, sind Sie für Staaten-Finanzausgleich à la Länderfinanzausgleich. Mit hunderten von Milliarden Transfers, solange, bis nichts mehr übrig ist von Europa.

@ 12:18 — ladycat

Stimme zu! Hauptgewinner "unserer" freien Marktwirtschaft, beispielsweise Aktionäre und eben Exporteure, die vom, bezogen auf die BRD-Volkswirtschaft schwachen Euro profitieren. Sie hinterlassen häufig verbranntes Land. Entlassungen/Outsourcing/Effizienzwahnsinn für Maximalrenditen, Austrocknen der Süd-EU-Wirtschaften aufgrund des, in Relation zu Süd-EU-Volkswirtschaften zu starken Euro (von dem wir wiederum profitieren). Unsere Effizienz vernichtet im Süden Arbeitsplätze. Unser Boom wird dort unten teuer bezahlt. Und das schlimmste ist: Die Jobs dort unten sind MIT der Euro-Währung nicht wiederzubeleben.

Resultat: Abwanderung junger Leute gen Norden und immense Transferleistungen, die Siechtum statt Arbeit finanzieren (vergleiche Transfers West->Ostdeutschland). Nur dass die Armut im Süden viel höher ist/sein wird als im Osten, wo wir ein vergleichsweise stabiles Sozialsystem haben. Und die Arbeitslosigkeit wird auch massiver als im Osten.

Der Euro ist ein Vergehen an den EU-Bürgern

13:17 — Südbaden - Schuld sind die Politiker dieser Länder

"Schuld sind zum einen die Politiker dieser Länder, die die günstigen Kreditrahmen, die durch die gemeinsame Währung vorhanden waren, nicht in nachhaltige Infrastrukturprojekte investiert haben, sondern in Prestigeprojekte."

Schuld sind nicht die Politiker dieser Länder!

Schuld ist das Kapital, das unlauteren Wettbewerb betreibt, in ausgesuchten Ländern, die schun vor dieser Europaschaffung, wirtschaftlich stark waren !

Indem dort Lohndumping,Rentensenkung, Erhöhung des Renteneintrittsalters, kurz, gravierende Lebensverschlechterung für immer mehr Menschen zelibriert wird, um an Menschen in noch ärmeren Ländern, auch noch Profitsteigerung zu maximieren.

Denn wenn man sich die Schichten in allen ob arm,ob reich Ländern anschaut, stellt man überall fest, dass auf Kosten einer ganz kleinen Schicht, immer mehr Menschen in Armut gepresst werden sollen.

-Südbaden-

Natürlich ist noch mehr schief gelaufen, wie Sie richtigerweise bemerken. Aber selbst wenn Politiker und Gewerkschaften vernünftig gehandelt hätten, haben diese Länder mit dem Euro keine dauerhafte Chance. Ganz einfach, weil deren Wirtschaft dafür zu schwach ist.
Deshalb kam es für die Eurogründer seinerzeit auch überhaupt nicht infrage, diese Länder mit aufzunehmen. Später wurde dann doch der Fehler gemacht und diesen gilt es nun zu korrigieren. Bleiben die schwachen Länder im Euro sind sie auf ständige Transfermilliarden angewiesen. Nur wer soll das bezahlen?

@ 12:56 — vanPaten

China ist doch innovationslos, die erdrücken zwar die hiesige Solarbranche, aber mit einer staatlich teuer finanzierten überproduktion von Elementen, die beim nächsten Innovationsschub nur noch Billigware sind.

Außerdem ist doch vollkommen klar, dass die Solarbranche ein künstlich gepebbelter Markt ist. Ohne das EEG wäre das in Deutschland kein so großer Markt.

Nun versucht China eben auf seine Art in das Geschäft einzusteigen, das stand früher oder später zu erwarten, soll wir jetzt isolationistisch reagieren?

In Produktionsmengen können wir uns eh nicht mit China messen, das brauchen wir nicht und das wollen wir denke ich auch nicht. Eine Importüberschuss aus China ist ehr normal z.Z..

Und in Sachen Autobau/Schienenfahrzeugbau ist China noch nicht einmal auf unseren Produktionsstandards. Nichtmal beim Design.

Export steigt - Einzelhandel sinkt

Wenn man hier mal wieder ein Spotlight auf den Export richtet und Billionärsloblieder anstimmt, sollte man zumindest auch mal auf den Binnenmarkt verweisen. Ist heut morgen geschehen. Hat die Presse glatt vergessen.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete heute Morgen erneut von schwachen deutschen Einzelhandelsumsätzen auch für den Monat November 2012. Die nominalen Einzelhandelsumsätze bei den unbereinigten Originaldaten stiegen zwar um +1,6% zum Vorjahresmonat, aber die unbereinigten realen Umsätze sanken um -0,9% zum Vorjahresmonat.

Der deutsche Normalbürger kann sich anscheinend immer weniger leisten, obwohl wir doch für Billionen Euro Waren verkaufen und der Einzelhandel sinkt oder stagniert auch nicht erst seit gestern vor sich hin...

@Bernd1

"Es scheint schwer zu sein die echten wirtschaftlichen Zusammenhänge für ein Land ohne eigene Rohstoffe über die Grenzen einoiger ideologischen Vorurteile hinaus zu sehen und zu verstehen."

Wie können Sie dann schreiben, dass sie hoffen, dass die Krisenländer wieder wettbewerbsfähig werden? Die ideologie ist zu hoffen, dass sich eine Volkswirtschaft an seinem eigenem Schopf aus dem Sumpf herausziehen kann. Ohne deren Defizite wären wir doch nicht so stark.

Auch die Verteidigung des Exportüberschusses als notwendig ist kurzlebige Ideologie. Irgendjemand muss dafür bezahlen, und denen wird grad der Kredit gekürzt. Das Ende ist absehbar, und wird als Fiasko in die Geschichte eingehen.

Richtig ist nur das Deutschland immer eine Exportnation bleiben wird. Nur dauerhaft Überschüsse anzuhäufen und sie als notwendig zu erachten funktioniert nicht. Das ist eine rein technische Frage - und dabei blenden wir die Folgen dieser Politik in Euroland einfach aus.

@Bernd1

Was sie erzählen stimmt nur halb.

Klar ist Deutschland ein Land ohne Ressourcen und deshalb auf Im- & Exporte angewiesen.

Wer aber Exportüberschüsse erzielt zerstört Volkswirtschaften und somit Absatzmärkte außerhalb des Landes und des weiteren durch das stetige Verlangen nach mehr Exportüberschuss (Wachstum) wird auch im Inland gespart.

Die deutsche Wirtschaft wäre global gesünder wenn sie soviel exportiert, wie sie auch importiert.
Ob ein Land arm, oder reich ist, oder wieviel die Leute dort verdienen um den Binnenmarkt anzukurbeln, hat nur sehr wenig mit Exportüberschuss zutun.
Ich kann jedem einen anständigen Lohn bezahlen und dennoch keinen Exportüberschuss haben.

Denn durch einen anständigen Lohn geht eventuell auch mehr Geld wieder ins Ausland und somit steigt der Import, z.B. Urlaub in Österreich.
Vom Exportüberschuss merken 90% der Bevölkerung nichts!
Eher das Gegenteil tritt ein, was sich ja im letzten Jahrzehnt bestätigt hat.

13:23 — Bernd1 - Lohnsteuer die enorm angestiegen ist ?

"Wer sich etwas mit der Indistrie auskennt weiß dass Sie hier wohl nicht richtig informiert sind. Der Faktor Mensch ist in soweit involviert,daß so viele Menschen wie noch nie in der exportirenden Industrie einen guten Job haben und gutes Geld verdienen."
"bis hin zu der Lohnsteuer die enorm angestiegen ist durch immer mehr Arbeitzsplätze und Lohnsteigerungen."

zu1)Mehr Menschen in Beschäftigung,sagt noch nichts über die von Menschen erbrachten Arbeitsstunden.
Bekannt die Schönfärbung bei der Beschäftigungsstatistik,was Arbeitsmaßnahmen und deren Auswirkung,auf die enorm angestiegenen Lohneinkommenssteuer betrifft.

Die enorm angestiegene Lohneinkommenssteuer falls es die geben sollte,ist doch nur darauf zurückzuführen, dass immer nur eine prozentuale Lohnerhöhung erfolgt.

Bedeutet,es profitieren wenige,wobei die Masse immer mehr in Leiharbeit und Lohndumping versinkt,ohne auch nur annähhernd die Inflation auffangen zu können.

Mittelalter!

keine dem techn. Fortschr. angep. Visionen

Na hoffentlich geht das gut!

Wir wissen alle, dass unsere globale Krise auf fröhlicher Falschgeldproduktion durch Bankster beruht. Es gibt allein vom Dollar so viele Scheine, dass man mehrere Erden komplett kaufen könnte. Hinzu kommt das Falschgeld der anderen Staaten. Neue Züricher Zeitung bewertet jeden Dollarschein mit 3 Cent (Zahlaufdruck egal!). Und nun, wo bereits Dollar und Euro wackeln und Staaten, welche dafür kein Öl mehr abgeben, angegriffen werden, freuen wir uns naiv, dass dieses Falschgeld jetzt plötzlich gern wie nie im Tausch gegen unsere Industrieprodukte und Denkarbeit eingetauscht wird? Vielleicht haben wir in die USA geliefert, die ja wohl noch nie ihre Sachen echt bezahlt hat, sondern immer nur frisch gedrucktes oder digital erzeugtes Versprechen auf Zahlung im Gegenzug gab. Und als de Gaulle mal das versprochene Gold abholen wollte, platzte gleich der ganze Goldstandard. Jetzt haben wir also geliefert gegen Versprechen, Schuldscheine? Na dann: toi toi toi!

@ Shantuma

Sie schreiben:
"Was sie erzählen stimmt nur halb.
Klar ist Deutschland ein Land ohne Ressourcen und deshalb auf Im- & Exporte angewiesen.
Wer aber Exportüberschüsse erzielt zerstört Volkswirtschaften und somit Absatzmärkte außerhalb des Landes und des weiteren durch das stetige Verlangen nach mehr Exportüberschuss (Wachstum) wird auch im Inland gespart."

Wenn Sie mal genauer hinschauen dann entshen unsere größten Exportüberschüsse beim Handel mit Ländern wie USA und China.
Somit zerstören wir dort deren Volkswirtschaften?
Wieso im Inland wegen der Verlangens nach weiteren Exportüberschüssen gespart wird könnten Sie vielleicht näher erklären?

Außerdem ist niemand explizit darauf fixiert Exportüberschüsse zu erzielen. Diese enstehen einfach weil die deutsche Wirtschaft hochwertige und innovative Produkte erzeugt.
Gleichzeitig leben davon sehr viele Unternehmen und Menschen in ganz Europa weil diese als Zulieferbetriebe mit an diesem Erfolg partitzipieren.
DAS sind die Zusammenhänge!

@ 15:07 — Selbstaufklärer

Sie schreiben:
"Die enorm angestiegene Lohneinkommenssteuer falls es die geben sollte,ist doch nur darauf zurückzuführen, dass immer nur eine prozentuale Lohnerhöhung erfolgt."

Sie meinen also dass die im Jahr 2012 um mehr als 10% höheren Lohnsteuereinnahmen nur auf prozentuale Lohnerhöhungen zurück zu führen sind?
Das müssten dann ja Lohnerhöhungen von fast 30% brutto gewesen sein.

Die Rekordeinnahmen von Renten- und Krankenversicherung sowie die Lohnsteuereinnahmen sind der logische Beweis dafür dass mehr deutsche Arbeitnehmer deutlich mehr Einkomen hatten. Insbesondere die Sozialabgaben haben nichts mit Großverdienern zu tun weil die sowieso über der Beitragsbemessungsgrenze liegen. Es scheint schwierig zu sein diese einfachen logischen Zusammenhänge akzeptieren zu wollen nur weil es vielleicht in der eigenen Umgebung anders läuft.
Die Zahl der Leiharbeiter ist seit fast einem Jahr stabil bei gut 800.000 und steigt nicht mehr trotz mehr Erwerbstätigkeit!
DAS ist Realität!

@Bernd1

"Wenn Sie mal genauer hinschauen dann entshen unsere größten Exportüberschüsse beim Handel mit Ländern wie USA und China."

Mit China haben wir ein großes Handelsdefizit (ca 23 Mrd in 2010), und Obama hat schon vor Jahren gegen Deutschland gewettert. Ein Paul Krugmann riet schonmal zu Sanktionen wegen aggressiver Wirtschaftspolitik. Des Weiteren ist unsere größter Handelspartner mit Abstand Frankreich.

Ich glaube Sie werfen hier Exporte und Exportüberschüsse durcheinander. Letztere sind in einer Währungsunion wie unserer absolut tödlich. Gegen steigende Exporte hat niemand was, solange sie ausgeglichen sind.

Und wer das Inflationsziel immer unterbieten will, und die Löhne nicht anpasst, zielt natürlich auf Exportüberschüsse ab. Was dachten Sie denn? Deswegen ist Deutschland auch keine "Wachstumslokomotive" sondern eher ein schwarzes Loch, das Wachstum absorbiert. Unsere ganze Wirtschaftspolitik ist darauf ausgerichtet, und langsam dämmert es.

@Phonomatic

"China ist doch innovationslos, die erdrücken zwar die hiesige Solarbranche, aber mit einer staatlich teuer finanzierten überproduktion von Elementen..."

So innovationslos sind die Chinesen nicht. Sie haben die Solarunternehmen in die Insolvenz gebracht und übernommen. Keine der der Solar-Firmen wurde aufgelöst sondern forschen jetzt für China und Indien.
Möglich war das nur weil wir zwar fleißig EEG Zahlen aber unsere Regierung die Förderung für Solarenergie gestrichen hat.
Was die EU betrifft. Mir der Währungsunion braucht Europa eine einheitliche Wirtschaftspolitik. Die regulierenden Effekte der Wechselkurse existiern nicht mehr und was Deutschland mit dem Lohn-dumping macht ist mindestens genau so schlimm wie die stärkere Inflation in den Südländer. Die aus dem Euro zu entlassen wäre für die Länder sehr hart. Da eine einheitliche Wirtschaftspolitik mit Deutschland nicht in sicht ist langfristig für GL sicher besser. Würde aber auch bedeuten das unsere Kredite weg sind.

@ Nana

Sie schreiben:
"Und wer das Inflationsziel immer unterbieten will, und die Löhne nicht anpasst, zielt natürlich auf Exportüberschüsse ab. Was dachten Sie denn? Deswegen ist Deutschland auch keine "Wachstumslokomotive" sondern eher ein schwarzes Loch, das Wachstum absorbiert. Unsere ganze Wirtschaftspolitik ist darauf ausgerichtet, und langsam dämmert es."

Wer will denn welches Inflationsziel unterbieten?
Es gibt nur ein Inflationsziel und das ist das Ziel der EZB die Inflationsrate in der Eurone möglichst unter 2% zu halten. Das gelingt für Deutschland recht gut, ist aber logischerweise sehr unterschiedlichin den einzelnen Ländern.
Löhne sind Sache der Tarifpartner!

Ud es ist noch immer so dass Deutschland von der EU als vorbildliche Wachstumslokomotive gesehen wird!
Untrer anderem deshalb weil viele europäische Unternehmen und Arbeitnehmer vom deutschen Export mit leben und profitieren! Es liegt an den Unternehmen in den anderen Ländern für die eigene Wettbewernsfähigkeit zu sorgen.

Monopoly-Ethik

Bernd1 schreibt es schon, wie sehr Überschüsse beim Export andere Länder in die Überschuldung und den Ruin treibt. Es ist eine Ethik nach Art des Monopoly. Nur hat niemand daran gedacht, dass wir mit den in den Ruin getriebenen Handelspartnern ebenfalls verlieren. Trotz Finanzkrise lassen etablierte Parteien aber nicht von dem Irrweg ab.

Wie wäre es mit einem fairen Handel, der für alle Beiteiligten vorteilhaft ist? Der Tanz um das von der Politik vergoldete Exportkalb wird der Allgemeinheit sonst am Ende so schaden wie die Risikoinvestitionen der Landesbanken bei Lehman Brothers Inc.

@Bernd1 Soso die anderen

@Bernd1
Soso die anderen sollen also genau so wettbewerbsfähig werden. Und dann? Sollen alle
nur noch auf Export machen? Genau wie D Überschüsse produzieren? Ihnen dürfte doch
klar sein, dass das nicht funktionieren kann. Die Summe der Handelsbilanzen der Staaten
ist immer Null. Und die ständigen Exportweltmeister leben auf Kosten der anderen, vor allem,
wenn diese Exporte zu einem guten Teil auf Lohnzurückhaltung beruhen und nichts für die
Inlandsnachfrage getan wird.

@Bernd1

Nein das Inflationsziel liegt bei knapp 2% und es soll nicht "möglichst unter" sondern bei knapp 2% liegen. Wer dieses unterbietet ist genauso zu kritisieren wie derjenige, der es überbietet. Deutschland hatte jetzt mal kurzfristig eine "2" vor der Inflation. In der Bankenkrise war es auch mal null Prozent.

Und wer ist denn die "EU"? Eine Sprechblase über dem Kopf eines beliebeigen Politikers? Wie ist es dann möglich trotz der Wachstumslokomotive, dass die EU in die Rezession schlittert?

Die Tarifautonomie ist toll, nur hat der Staat indirekt aktiv in den Arbeitsmarkt mit der Agenda 2010 eingegriffen - Zugunsten der Arbeitgeber natürlich.

Und wenn die Betriebe in anderen Ländern diese Defizite ausgleichen würden, wäre dies ein GAU für Deutschland, so wie die brünningsche Sparpolitik 1932. Denn da war Konkurrenz wettbewerbsfähig. Was danach kam wissen Sie ja. Die heutige Alternative ist kaum besser, aber das werden wir in den folgenden Jahren noch bitter bereuen.

@Bernd1

"Wenn Sie mal genauer hinschauen dann entshen unsere größten Exportüberschüsse beim Handel mit Ländern wie USA und China."

2011 war der größte Importeur deutscher Wahren Frankreich gefolgt von den USA und China an 5. Stelle.

Dabei haben wir von China viel mehr Importiert als nach China Exportiert und in die USA viel mehr Exportiert als Importiert.

Es ist aber wie @Shantuma schreibt ein echtes Problem wenn die Exporte größer als die Importe sind. Das einzige was wir davon haben ist Geld. Bei der Masse der Befölkerung kommt es aber nicht an und es wird auch nicht zum heben des Wohlstands ausgegeben.
Deutschland ist ungeheuer reich und wird reicher aber davon hat die Masse nichts. Die abhängig Beschäftigten in den Exportorientierten Industrien bekommen nichts von den Gewinnen ab und können sie deshalb auch nicht durch Konsum zum ankurbeln des Binnenmarkts nutzen.

16:50 — Bernd1 - DAS ist Realität?

"Die Rekordeinnahmenvon Renten- und Krankenversicherungsowie die Lohnsteuereinnahmen sind der logische Beweis dafür dass mehr deutsche Arbeitnehmer deutlich mehr Einkomen hatten."

Mir erschließt sich nicht, wo Sie da Logik für eine Beweiskraft sehen?

Haben Sie belastbare, transparente Zahlen für Ihre eher Vermutung, wer und wieviele, wieviel Lohn-, und Einkommenssteuer, in den einzelnen Berufsgruppen zahlen?

Dann wären Sie weiter mit Ihren Erkenntnissen, als das Statistische Bundesamt, an Erhebungen von Zahlen zulässt oder überhaupt an Veröffenlichung zulässt.

Ihr Verweis, allein auf die Anzahl von Leiharbeitern, wenn er denn stimmt, läuft bei Werksverträgen und anderem Lohndumping, ins Leere.

@ Opolonius

Sie schreiben:
"Bernd1 schreibt es schon, wie sehr Überschüsse beim Export andere Länder in die Überschuldung und den Ruin treibt."

Da haben Sie wohl nicht richtig gelesen. So etwas würde ich nie schreiben.

Es sind die Länder selbst die sich in den Ruin treiben durch falsche Politik und zu hohe Staatsschulden die mit dem Außenhandel GAR NICHTS zu tun haben. Der Handel wird überwiegend zwischen Unternehmen geführt und hat nichts mit den Staatsschulden zu tun.

Niemand hat Spanien gezwungen die Immobilienkrise zuzulassen duch die das Land an den Rand des Ruins gekommen ist.
Niemand hat Griechenland dazu gezwungen keine Steuern einzutreiben und Korruption zuzulassen, wodurch der Staat in den Ruin getrieben wurde.
Ähnliches gilt auch für Italien.

In Südeuropa wurde zu wenig in Infrastruktur investiert!

Das alles hat GAR NICHTS mit dem deutschen Export zu tun! Hier weden durch unsinnige Spekulationen um den deutschen Export Feindbilder aufgbeuat die niemanden weiter bringen.

@ 17:13 — chris71

je mehr es um Griechenland geht umso weniger kann ich ihnen zustimmen.

Aber davon ab, das Verhalten der Chinesen kann nun auch keine so große Überraschung sein. Da ist weltweit ein Markt gewachsen, und China steigt auf seine Weise ein.

Mir scheint schon, man hat sich hier womöglich zu lange auf das abschöpfen des EEG (via des zu Festpreisen und garantiert abgenommenen Solarstroms) konzentriert. Damit wurde ehr Produktion statt Innovation gefördert, was seinerzeit nicht falsch war, sich aber als schlechte Strategie für die zukunft entpuppt.

17:43 — Selbstaufklärer

Sie schreiben:
"Mir erschließt sich nicht, wo Sie da Logik für eine Beweiskraft sehen?
Haben Sie belastbare, transparente Zahlen für Ihre eher Vermutung, wer und wieviele, wieviel Lohn-, und Einkommenssteuer, in den einzelnen Berufsgruppen zahlen?"

Natürlich habe ich keine Zahlen dafür auf welche Branchen sich diese Einnahmen der Sozialversicherungen und Lohnsteuern verteilen. Aber dass die einfache Lögik für manche nicht erkennbar ist wurdert mich immer wieder.

- Weniger Arbeitslose
- Mehr Erwerbstätige in sozialversicherungspflichtigen Jobs.
- Deutlich mehr Einnahmen der Sozialversicherungen
- Deutlich häheres Lohnsteueraufkommen

Da gibt es also einen logischen Zusammenhang, das kommt durch
- Mehr Produktion für mehr Export
- Mehr Arbeitnehmer mit mehr Einkommen.

Und dieses Mehreinkommen muss in den Einkommensgruppen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen liegen, denn bei Gehaltserhöhungen der Großverdiener würden die Beitrabseinnahmen dort nicht steigen.
Alles Logik!

Das ist doch völliger

Das ist doch völliger Unsinn!

Was heisst denn, Spanien habe die Immobilienkrise zugelassen? Der Staat? Die Regierung?
Quatsch, es waren ganz andere Akteure, die die Blase in Spanien erzeugt und daran verdient
haben. Übrigens: wissen Sie eigentlich, wo sich die spanischen Hasardeure refinanziert haben?
Genau: bei deutschen (sic!) Banken.

@ Bernd1 17:50: Grundverständnis fehlt

Der Handel wird überwiegend zwischen Unternehmen geführt und hat nichts mit den Staatsschulden zu tun

Alleine dieser Satz beweist, dass Sie von Makroökonomie (darunter Zahlungsl-, Leitungs, Kapitalbilanzen)keine rechte Vorstellung haben, obwohl Sie dauern darüber referieren und BW-Erfahrungen auf Weltwirtschaft zu übertragen gedenken, wie manche ihrer Lieblingspolitiker gerne eine "schwäbische Hausfrau" oder eine "Krankenschwester" als Synonym für Staafinanzen oder Löhne einführten.

Wen Sie schon die Entstehung von Staatsschulden aus Handelsbilanzdefiziten (Exportüberschüssen auf der anderen Seite) nicht verstehen, dann sind alle anderen volkswirtschaftlichen sozialen Folgererscheinungen von vrmögensverteilung (GINI) bis Stücklohnkonkurrenz für Sie gar nicht nachvollziehbar.

Da helfen auch emsige Diskussionen nichts.

@Bernd1

"Hier weden durch unsinnige Spekulationen um den deutschen Export Feindbilder aufgbeuat die niemanden weiter bringen."

Feindbilder sind doch in Deutschland die Krisenländer.
Das ist im Übrigen eine individualistische Sicht, die volkswirtschaftlich gesehen untauglich ist. Wir wollen auch nicht darüber streiten, dass die Länder auch eigene Probleme haben, aber wir gehen nun ins 4. Jahr der Rezession in Griechenland, während Länder wie Island (die viel härter getroffen wurden, und die aus deutscher Sicht wohl alles falsch gemacht haben), nicht nur Wachstum haben sondern auch Schulden abbauen.

Der Punkt ist einfach, dass wenn alle exportieren, und alle sparen wir eine klassische Überproduktionskrise haben. Im Betrieb ist das gut, in der Volkswirtschaft schlecht, weil Deutschland und Europa nunmal keine AG sind. Diese Szenarien hatten wir schon öfter und am Ende haben immer alle verloren.

Wieso müssen wir solche Fehler immer und immer wieder begehen?

@ 17:13 — chris71

die Debatte um einen Austritt ist zum Glück Geschichte.

Darstellung: