Kommentare

Maximale Beschäftigung bei minimalen Löhnen

Für die meisten Menschen ist Einkommen die Hauptmotivation, sich in abhängige Arbeitsverhältnisse zu begeben.
Ein hohes Ausmaß an Lohnarbeit bei gleichzeitig niedriger Vergütung ist somit nicht in unserem Sinne. Aber wer fragt uns schon?

Unglaublich!?

Fachkräftemangel auf der einen, arbeitslose Akademiker auf der anderen Seite. Menschen die einen Bruttolohn erhalten der nicht einmal für eine bescheidene Existenz reicht und somit mit Steuergeldern quersubventioniert werden muß. Wenn ich dann diese Meldung hier lese sehe ich "Nichts" was mich erstaunt. Wir haben schließlich ein neues Jahr und das auch noch mit Bundeswahl. Statistisch gesehen mag es zwar ganz toll aussehen aber ansonsten gehts für 80% am Arbeitsmarkt abwärts und der Rest naja der ist ja "Leistungsträger"...

Interresant

"Damit waren im vereinigten Deutschland so viele Menschen beschäftigt wie nie zuvor."

Interresant. Gleichzeitig leben mehr Leute als je zuvor an der Armutsgrenze. Paradox.

Es gibt schlicht und ergreifend einen Grund, weßhalb Angela Merkel sich weigert einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen:
Sie weiß ganz genau, dass dadurch große Mengen an Billig-Jobs wegfallen würden, und Arbeitlosenzahl drastisch steigern würde, was beim Wahlvolk garnicht gut ankommt.

Zugegeben macht das mehr oder weniger "Sinn" für den Staat. Lieber die Leute ungefähr in der Höhe von Hartz4 arbeiten lassen, anstatt sie Hartz4 beziehen zu lassen, was die Sozialkassen und den Staatshaushalt belasten würde. Was auch nicht gut beim Wahlvolk ankommt.

Die Grundursache für die Arbeitslosigkeit im Westen generell liegt im Osten Asiens: Klassische Industrie wurde dorthin verlegt, da die Arbeitskräfte dort billig zu haben sind, und vom Staat (z.B.) keinerlei Intentionen zur Verbesserungen der Löhne ausgehen.

Mehr Arbeit,+ BIP und dennoch nur oben mehr Netto vom Brutto

Das Hurra-Wahljahr der amtlichen Verlautbarungen hat begonnen. Quantitativ immer mehr Beschäftigung - und qualitativ? Destatis gibt auch hier, weniger laut, Auskunft:
Leistungsgruppe---Nettolöhne (abzgl. Inflation)
------------------Q1/2007
------------------bis Q4/2011----Q3/2012:2011
Leitende Stellung---+7,5%------+1,4%
Herausgehobene
Fachkräfte-----------+3,9%-------+1,0%
Fachkräfte-----------+1,0%------- -0,2%
Angelernte AN------ -0,3%------- -0,9%
Ungelernte AN------+2,1%------- -0,2%
______________________________________
Gesamt netto je AN +0,8%------+0,2%
(ohne geringfüge Beschäftigung)

Bedenkt man dazu, dass hier amtlich nur die mittlere Inflation abgezogen wird nicht aber die haushaltsbezogene, wobei geringere Einkommen prozentual mehr für die enorm gestiegenen Positionen Miete, Energie, Nahrung, Treibstoffe ausgeben, so wird deutlich,
dass der Beschäftigungszuwachs für die meisten Arbeitnehmer, die BIP u. Arbeitsproduktivität weit mehr steigerten, nichts brachte.

Den Arbeitsmarktzahlen, sowohl des

Statistischen Bundesamtes, als auch der sog. Arbeitsagentur, ist immer mit größtem Misstrauen zu begegnen.

Zum Einen, weil jede dieser Stellen, kaum vergleichbare Kriterien zur Berechnung der Zahlen einsetzt und zum Anderen, weil sie immer politisch motiviert sind und der Schönfärberei der aktuellen Regierungspolitik dienen.

Das gilt besonders in einem Bundestagswahljahr, wie dem gegenwärtigen, in dem eine Pleiteregierung, große Mühe dafür aufwenden muss, um dem Wahlvolk genug Rotz an die Backe zu schmieren, um ihre Wiederwahl zu sichern.

In dem TS-Artikel wird, um die beabsichtigte Verwirrung und Unvergleichbarkeit noch zu erhöhen, auch noch betont:
(Zitat)
"Die Daten zum Arbeitsmarkt werden dabei nach einer international vergleichbaren Definition errechnet und entsprechen nicht den Zahlen, welche die Bundesagentur für Arbeit mit einer anderen Methode berechnet".

Sie entsprechen also nicht den Zahlen, mit denen die "erfolgreichste Regierung aller Zeiten" manövriert.
Lug und Trug

Gute Aussichten

Bei so viel Katerstimmung wie zuletzt im Forum, ist das doch endlich mal eine gute Nachricht. Tendenz?

Armutsgrenze

Interresant. Gleichzeitig leben mehr Leute als je zuvor an der Armutsgrenze. Paradox.

Eigentlich nicht so sehr. In wenigen Ländern ist die Armutsgrenze so hoch, wie in Deutschland. Immerhin muss niemand hungern.

Die Realität des Arbeitsmarktes wird geleugnet. Das jeder

fünfte Beschäftigte (20,6 %) für einen Niedriglohn arbeiten muss und damit alles andere als berufliche Anerkennung erfährt, dass über vier Millionen prekäre Beschäftigungsverhältnisse in Form von Teilzeitarbeit und geringfügiger Beschäftigung in Gestalt von Mini-Jobs und Leiharbeit entstanden sind, die alles andere als eine sichere Zukunft garantieren, wird in der Meldung vorsätzlich verschwiegen.

Dass prekäre Arbeitsverhältnisse wie Praktika und befristete Jobs junge Leute besonders betreffen und mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen bis 24 Jahren befristet oder in Leiharbeit beschäftigt sind, ist doch wohl alles andere als „Sicherheit“. Dass nahezu jeder dritte Bewerber um einen Ausbildungsplatz (28,4 %) in einer Warteschleife landet und rund 2,2 Millionen Jüngerer im Alter zwischen 20 bis 34 Jahren (15 % dieser Altersgruppe) keinen Berufsabschluss hat, ist doch ein Skandal...Diese Meldung zeigt, wie durch Weglassen Wähler manipuliert werden.CDU-Wahlwerbung - mehr nicht !

Und jetzt kommt wieder die Politik...

... und alles ist ihr Verdienst.

Es ist erstaunlich, dass die Zahl der Erwerbstätigen TROTZ der Politik und aller jahrzehntelangen Reformstaus so hoch ist. Es ist der Fleiss der Unternehmer und deutschen Arbeitnehmer!

maßgeblich....

muß doch sein wieviel menschen auf transferzahlungen angewiesen sind...und nicht wie viele vom staat in arbeit geprügelt werden...
einfuhrzölle für waren aus billiglohnländern in höhe des lohnunterschiedes wären ein anfang...

Statistiken

Winston Churchill sagte "Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe".
Noch nie gab es soviele befristete Arbeitsverträge und noch nie gab es soviele Zeitarbeiter. Diese kämpfen jeden Monat ums Überleben ohne Planungssicherheit. Versucht doch mal etwas zu kaufen,welches Made in Germany ist ! Die Zeitbombe tickt...

@ DeutschEuropäer 12:03 Uhr Gesetzlicher Mindestlohn

Zitat:
"Es gibt schlicht und ergreifend einen Grund, weßhalb Angela Merkel sich weigert einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen:
Sie weiß ganz genau, dass dadurch große Mengen an Billig-Jobs wegfallen würden, und Arbeitlosenzahl drastisch steigern würde, was beim Wahlvolk garnicht gut ankommt".

Das ist genau die Mär, die von den Gegnern des flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohns verbreitet wird.

Das würde implizieren, das eigentlich alle heutigen Arbeiten wenig oder unqualifizierter Werktätiger, eigentlich überflüssig sind und nur aus der Gnade der sog. Arbeitgeber heraus, durchgeführt werden.

Das ist natürlich Blödsinn, denn es gibt kaum einen Kapitalisten, der aus Jux und Tollerei, oder gar aus Altruismus, irgendwelche Arbeiten bezahlt, die unnötig wären

Also würden dann diese Arbeiten, von sog. qualifizierten und hochqualifizierten Leuten gemacht werden müssen und dadurch ihre Effizienz massiv einschränken.

Ist kaum anzunehmen, dass der Kapitalist das lange mit macht

Wunder über Wunder

Neben medizinischen Wundern wie "Hören und Herzschlag" hat Merkel in ihrer Neujahrsansprache von einem weiteren "Wunder" erzählt: von der "niedrigsten Arbeitslosigkeit und der höchsten Beschäftigung seit der Wiedervereinigung".

Mit diesem Beschäftigungs-"Wunder" dürfte Merkel auch den Wahlkampf 2013 bestreiten wollen.
Dann aber wird wohl nicht mehr - wie in der Neujahrsansprache - von einem Wunder dank der "Freunde und Nachbarn, Familien, Gewerkschafter und Unternehmer" die Rede sein, sondern von einem Wunder "dank der besten Bundesregierung seit ...".

Und passend zu Merkels 1. Aufschlag hat nun das Statistische Bundesamt den Ball aufgenommen. Allerdings ebenfalls, ohne auf entscheidende Wirkzusammenhänge wie die Ausweitung prekärer Beschäftigung, Armutsrenten und Vermögenskonzentration einzugehen.

Und genau so wird vermutlich nach allen Regeln der PR bis zu den Wahlen weiter Meinung gemacht.

Bis es endlich alle glauben ...

@odindonar

...und nicht wie viele vom staat in arbeit geprügelt werden...

Wer sich in Arbeit prügeln lässt, kann wohl auch kein üppiges Gehalt verlangen. Oder?
Wer zum Arbeiten bereit ist, findet in diesem Land noch immer ein Auskommen.

@odoaker

... hat nun das Statistische Bundesamt den Ball aufgenommen. Allerdings ebenfalls, ohne auf entscheidende Wirkzusammenhänge wie die Ausweitung prekärer Beschäftigung, Armutsrenten und Vermögenskonzentration einzugehen.

Beim statistischen Bundesamt kann jeder, der möchte, aussagekräftige Daten finden. Erst informieren, dann beschweren.

Und genau so wird vermutlich nach allen Regeln der PR bis zu den Wahlen weiter Meinung gemacht.

Bei Politikern ist man das ja gewohnt. Das statistische Bundesamt tut solches jedoch nicht.

Wachstum???

Wachstum? Sehe ich nicht! Tatsache ist:
- 1,- € Jobber VERSCHÖNERN DIE STATISTIK zugunsten des
Staates und der Wahlergebnisse
- erwerbslose Scheinselbstständige (siehe meinen
Beitrag Handwerk), dto.
- Zeitarbeiter, dto.
- Menschen ohne Mindestlohneinkommen, dto.
- Menschen, die Angehörige pflegen, dto.
- Mütter, die sich ums Kind kümmern, dto.

Über diese Statistik kann man nur (the same procederure as every year) mit dem Kopf schütteln...

Rekordbeschäftigung Rekordein

Rekordbeschäftigung
Rekordeinkommen
Rekordsteueraufkommen

Deutschland ist das Paradies.

Jetzt müssen nur noch die Politiker lernen, mit den Rekordsteuereinnahmen auch auszukommen und nicht trotzdem noch laufend neue Schulden machen.

blöde Frage

WIEVIEL VON DEN BESCHÄFTIGTEN KÖNNEN TROTZ VOLLARBEITSZEIT NICHT VON IHREN LÖHNEN LEBEN?

2013 = Jahr der Wahrheiten.

Ich mag diese Beschönigungsmärchen nicht mehr hören. @12:03—DeutschEuropäer hat es bereits erwähnt: "... Gleichzeitig leben mehr Leute als je zuvor an der Armutsgrenze. Paradox."

Jeder hier weiß, daß für rund 4 Millionen Bürger in D einfach keine menschenwürdige Arbeit mehr vorhanden ist. Dazu die Masse der Aufstocker und Knapp-drüber-Verdiener, denen es auch nicht besser geht. Alles in allem wohl rund 10 Millionen (25%), die ungewollt arbeitslos sind oder trotz Arbeit an der Armutsgrenze leben.

Warum? Weil die deutsche Wirtschaft massenhaft in Billigländern produziert, statt sich mit Qualität und Made-in-Germany dem Wettbewerb zu stellen, und auch ihre grundgesetzliche Verpflichtung einhält. Stattdessen werden angesichts von Milliardengewinnen einige Millionen aus der Portokasse an Parteien "gespendet"... So billig ist deutsche Politik zu haben.

Das muss dringend geändert werden! Die "Großen" fördern und fordern. Umdenken zu Ehrlichkeit und Gemeinschaftssinn. Mein Tipp: DIE LINKE.

Warum werden wir nicht künftig mit solchen oberflächlichen

Jubelstatistiken in Zukunft nicht verschont?

Die Statistik alleine sagt nichts über den wahren Zustand in umserem Land aus. Ich habe es einfach satt zig Statistiken parallel querzulesen.

Gerade im Einzelhandel sind aus einer Vollzeitstelle drei Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse geworden. Klar ist so die anzahl der beschäftigten gestiegen, nur keiner der drei Teilzeitbeschäftigten kann so von seiner Arbeit leben.

Dumpinglöhne sind genau betrachtet

auch nicht im Sinne des Staates ...
Ein Stichwort "Altersarmut"
wenn im Arbeitsleben nicht genug in ein Rentensystem gezahlt wird kann da auch später nicht genug raus kommen ...
PS.:Ein Privatunternehmen ist auch kein Zuverlässiger Partner siehe Bankenkrise ... ,die letzte große Immobilien/Finanzkrise wurde in den USA durch die Renten/Headgefonds ausgelöst und greift noch lange nicht entgültig ... !

Maximale Beschäftigung ? !
Zu welchen Bedingungen ?
Wieviele von denen könnten
oder müssten Aufstocken um über Hartz4 zukommen ... ?
Wieviele sind in irgend welchen ABM Massnahmen um aus der Statistik raus zu sein ?
"Bildungsträger" die irgend wie Verschachtelte Tochter/Zeit/Leiharbeitgesellschaften haben und darin Arbeitslose weiter reichen um Fördergelder etc. abzugreifen ... !
Was tuen Die(Bundesagentur für A.) eigentlich für das
/mit dem viele Geld das Die bekommen ?
Das Bildungsministerium hat mindestens 5Jahren Zeit um die Zahl der Lehrer an die Schulzugänger usw. anzupassen !

Zahl d. Beschäftigen steigt 2012 auf neue .

@-franjo_polen :

antwort :

Es sind mindestens 9 Millionen AN,

eher mehr ! Und das in einem d.reichsten Länder !

Reicht das als Antwort ?

@12:50 — Herbst1952

Vermutlich sind Sie intellektuell auf dem richtigen Weg. Denn Mindestlöhne sind mitnichten "Jobkiller", sondern ein gemeinwirtschaftliches Regulativ wie Schlechtwettergeld, Abwrackprämien, Bankenrettung, Gebühren-u.Honorarordnungen für "freie Berufe" (Ärzte, Architekten, Gutachter etc) oder sogar Gebühren für kommunale Leistungen, die den Kommunen zur Eigenfinanzierung für jeden Handschlag feste Einnahmen sichern. Kurzum also: Garantierte Mindesteinnahmen für eine Leistung sind nichts Neues.

Voraussetzung ist aber immer die Zahlungsfähigkeit der Zahlungsverpflichteten. Und hier - wen wunderts? - sehen sich die gewerblichen Arbeitgeber zur Leistung außerstande. Allen voran die Abzocker von Aufstockern, die heutigen Verleiharbeiterprofis. Weil es um deren Substanz = Geschäftsmodell geht.

Aber genau dieser Substanzanspruch ist gesellschaftsgefährdend und muß eliminiert werden. Wir brauchen keine modernen Sklavenhalter, die 30€/Std kassieren, aber dem AN nur 9,95€ brutto auszahlen...

Diese Zahl hat keine Bedeutung!

Sie soll uns suggerieren, das es nun mehr Beschäftigung gäbe. Das ist Unsinn, da immer noch genug manipulative Faktoren keine Beachtung finden. Z.B prekäre Beschaftigungsverhältnisse, wie Aufstocker, in Bildungsmassnahmen Befindliche etc. Wir haben zwar einen vollkommen inkompetenten Wirtschaftsminister, aber wie man unangenehme Fakten schrönschreibt, hat er ja im Armutsbericht mal wieder bewiesen.

Zahl der Beschäftigten steigt 2012 auf neuen Rekord

Herrlich!

Und wieviel Arbeitsstunden werden von denen geleistet, bei welchen Stundenlöhnen!

herrlich für wen, auch dann noch, wenn man die Lohnzahlungen an die Beschäftigten und deren Aufschlüsselung, erfährt?

Mumpitz!

@13:11 — Prostituierte

"Wer zum Arbeiten bereit ist, findet in diesem Land noch immer ein Auskommen."

AUA!

Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen - und bezugnehmend auf Ihren Nickname - möchte ich Ihr Statement bestenfalls für das horizontale Gewerbe gelten lassen.

Für sehr viele vertikal aufrecht arbeitende - und sehr gerne arbeitswillige - Bürger ist die Sachlage doch sehr viel mieser. Trotz qualifizierter, oft sogar akademischer Berufsausbildung mit oft auch langjähriger Berufserfahrung sind auskömmliche Arbeitsangebote selten, hingegen Billigstangebote an der Armutsgrenze die Regel. Natürlich ohne Fahrtkostenerstattung und Hilfe bei der Wohnungssuche. Zahlt doch der Staat über Freibeträge in der EKSt. Es gibt ja genug Bewerber, und wer nicht "flexibel" genug ist, der ist eben zu faul.

Übrigens - die Campingwagen nebenberuflicher Hausfrauen auf einschlägigen Parkplätzen werden auch immer mehr...

Mir persönlich ist es egal was wer oder wie sich schön rechnet.

Natürlich hängt Lebensqualität nicht nur vom Kontostand ab. Wer aber behauptet davon unabhängig zu sein kann auch behaupten das Honig bei Bären Krebs fördernd wirkt.
Es ist ganz einfach: Ich nehme meine Kosten und vergleiche sie mit meinen Einnahmen. Mag ja sein das da bei einigen ein Plus steht - bei mir aber nicht.
Soweit ich richtig hören kann und auch meinen Nachbarn und Freuden vertraue ist mir kein neuer Yupi in meinem Umfeld bekannt.
Ich glaube Zahlen erst wenn ich sie SCHWARZ unterlegt vom ROT unterscheiden kann. Ifo-Index, Statistiken und Berichte als objektiv zu akzeptieren verbietet mir mein Verstand. Menschen machen diese und damit liegen Fehlerquellen und Abhängigkeiten in der Natur der Sache. Wem noch vertrauen? Dem gesunden Menschenverstand?
Wie sagte schon ein bekannter Koch letztens im TV:
"Wie war der Sauerbraten - fürchterlich. Was halten sie von der Köchin - 5 Sterne für die"
Na dann

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland

In meinem derzeitigen Heimatland Brandenburg ist ein immer größer werdender Teil der Erwerbstätigen in Zeitarbeitsfirmen beschäftigt und besteht aus polnischen Arbeiter/innen, die zu fünft in PKWs über die Grenze fahren oder billig als Gruppe in einem Zimmer übernachten.

Von daher würden mich Details zu solchen pauschalen Aussagen eher interessieren, wie z.B.: was wird da verdient, wie lange wird gearbeitet, handelt es sich überhaupt um deutsche Erwerbstätige, usw.

Qualität der Stellen zählt nicht?

Dass es mittlerweile 6 Mio. Arbeitnehmer gibt die für unter 10 Euro brutto die Stunde arbeiten, spielt keine Rolle? Hartz4 Aufstockung auf Kosten der Allgemeinheit olé! So werden Arbeitgeber die schlechte Löhne zahlen massenhaft vom Staat subventioniert. Ein dreifaches Hoch auf die Abwärtsspirale der Normal- und Geringverdienerlöhne in Deutschland.

Wie wär es mal mit Nackten

Wie wär es mal mit Nackten Zahlen als mit geschönten Statistiken?

Erstaunen über die Community

Noch vor 3 Jahren habe ich mich hier im Forum viel geärgert wenn ich Userkommentare las. Jetzt erwische ich mich dabei, wie ich nur noch nickend von einem zum anderen Kommentar scrolle. Wenn alle Wähler solche zutreffend kritische Interpretationen an den Tag legen würden, dann schliefe ich wesentlich besser.

Ich muss schon sagen, dass die Nachdenkseiten und Co. hier ganze Arbeit geleistet haben.

Manchmal, ich weiß nicht wie es euch geht, da überfliege ich den Artikel nur und dann lese ich die Userkommentare, weil die wesentlich informativer sind!

Die Logik beweist die guten Zahlen eindeutig!

Der Staat hat so viel Lohnsteuern eingenommen wie noch nie!
Die Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung haben riesige Überschüsse erwirtschaftet obwohl die Zahlungen an Rentner und für Medizin auch gestiegen sind.

Was zeigt das alles?

Dass immer mehr Menschen immer mehr Arbeit UND Einkommen haben.
Sonst wären die Steigerungen bei Lohnsteuer und Sozialbeiträgen nicht möglich!

Aber trotz dieser eindeutigen Beweise und Zusammenhänge liest man fast nur negative Kommentare. Warum?
Weil leider viele den Unterschied zwischen eventuellen negativen Erlebnissen der eigenen Umgebung nicht vom allgemeinen positiven Trend trennen können?

Eindeutig ist dass es mehr Erwerbstätige gibt und eindeutig ist auch dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs ähnlich stark gestiegen ist, während die Zahl der Minijobs etwa stabil beliebt.
Fazit:
Prozentual sinkt der Anteil der Minijobs an der Gesamtzahl der Beschäftigten!

Zahl der befristet

Zahl der befristet Beschäftigten ist wohl eher zutreffend , und die Firmen ziehen es vor in regelmäßigen abständen das Personal auszutauschen!!! Das sind doch super aussichten !!!!

Lebe in einem anderen Land

Wenn ich die ganzen Forenbeiträge von prekären Arbeitsverhältnissen, angeblich geschönten Arbeitslosenstatistiken usw. lese, decken die sich überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen aus meinem Umfeld. Ich glaube ich lebe in einem anderen Land.
Bei uns im Landkreis (BaWü)haben wir eine Arbeitslosenquote von 3,2% (Stand November 2012)Für mich heißt das Vollbeschäftigung. Wenn ich die Samstagsausgabe der lokalen Zeitung aufschlage, jede Menge Stellenanzeigen. Als meine Frau letzten Jahres eine Stelle als kaufmännische Sachbearbeiterin suchte, bekam sie sofort mehrere Stellenangebote mit 15€ /h. Persönlich kenne ich z. Zt. niemanden der arbeitslos ist. Vielleicht sollten sich die Leute welche bei dieser guten Beschäftigungslage noch arbeitslos sind, fragen ob es nicht an ihnen selbst liegt.

???

Jetzt mal im Ernst. Glaubt jemand das?

Jeder kennt Arbeitslose. Andere müssen Austocken(sind nur einige Millionen, kostet Milliarden). Unzählige junge qualifizierte Menschen bekommen keine Stelle.

Erstaunlich, wie das zusammenpassen soll....Ein Paralleluniversum.

Sind das die Wahlversprechungen vor der Wahl?

Versuchen Sie mal die Arbeitslosenprozentzahlen der einzelnen Bundesländer, Kommunen, Städte hochzurechnen und sie bekommen eine Arbeitslosenzahl die wesentlich höher ist als die offizielle Angabe. Der Köhler hatte bevor er "gegangen wurde", gesagt wir hätten 10-12 millionen Arbeitslose.

Das dürfte auch der Realität entsprechen.

Und die Parole die dabei ausgegeben wird?

"Der Neolibaralismus siegt!"? Und die Parteikader übertrumpfen sich gegenseitig in standing Ovations. Gabs alles schonmal, vor einem roten Hintergrund und braucht keine Mensch.

Wir haben von unseren europäischen Nachbarn schmarotzt, indem wir die Löhne senkten, und damit die Lohnstückkosten. Die Lohnsenkung erfolgte durch Steigerung prekärer Beschäftigung.

Es sind zu viele Menschen betroffen, als das man solche Meldungen ohne Hagel an Kritik verbreiten kann. Da fragt man sich: Um wessen selektive Tatsachenwahrnehmung handelt es sich hier?

16:05 — Bernd1

Sie meinen: "Was zeigt das alles? Dass immer mehr Menschen immer mehr Arbeit UND Einkommen haben.
Sonst wären die Steigerungen bei Lohnsteuer und Sozialbeiträgen nicht möglich! Aber trotz dieser eindeutigen Beweise und Zusammenhänge liest man fast nur negative Kommentare. Warum? Weil leider viele den Unterschied zwischen eventuellen negativen Erlebnissen der eigenen Umgebung nicht vom allgemeinen positiven Trend trennen können?"

Ich meine: Sie sollten einerseits zwischen rein statistischen Werten und deren (nach gewünschtem Ergebnis manipulierbaren) Bezugsgrößen im Vergleich zu - andererseits - den Realitäten unterscheiden. Rund 10 Millionen Deutsche (4,5% Arbeitslose und ca. 15% der Erwerbstätigen) leben in Armut oder nahe an der Armutsgrenze. Jeder kennt inzwischen solche Fälle im persönlichen Umfeld, die trotz aller Anstrengungen "systembedingt" nicht mehr auf die Füße kommen.

Und Sie singen hier weiterhin das "Hohelied" des Neoliberalismus. Eine unglaubliche Überheblichkeit!

Tja...BaWü hat unter der CDU

Tja...BaWü hat unter der CDU die ganze Industrie mit der Scheißgefährlichen Atomkraft (Subventioniert und Gesundheitsgefährdend) nach Süden gelockt...
Das bricht jetzt zusammen...Und damit alles beim alten bleibt sollen Steuerzahler und Stromkunden die Energieautobahnen nach Süden finanzieren.
Wenn ich Kommentare wie die von ginger66 lese, bin ich dafür diese Trassen nicht zu bauen sondern die Industrie den Standortvorteilen folgen zu lassen.
Dann haben die im Süden in 10 Jahren eine Arbeitslosenwüste und sind von hohen Ross runter.
Im Norden wird in Zukunft die Energie erzeugt und auch die Verkehrsanbindung (Häfen) ist besser.
Das sollte der Norden jetzt mal ausnutzen.
Dann kehrt sich das Bild nämlich mal um. Gerade wenn ich die Geber/Nehmerländer Debatte sehe.

@ Celeborn1970 - Denkfehler ??

Sie schreiben:
"Tja...BaWü hat unter der CDU die ganze Industrie mit der Scheißgefährlichen Atomkraft (Subventioniert und Gesundheitsgefährdend) nach Süden gelockt...
Das bricht jetzt zusammen...Und damit alles beim alten bleibt sollen Steuerzahler und Stromkunden die Energieautobahnen nach Süden finanzieren.
Wenn ich Kommentare wie die von ginger66 lese, bin ich dafür diese Trassen nicht zu bauen sondern die Industrie den Standortvorteilen folgen zu lassen."

Wer die Verhältnisse in Ba-Wü und Bayern in den 70er und 80er Jahren kennt der weiß dass der Atomstrom eher nicht die Entscheidung für die Ansiedlung der Unternehmen dort war. Das lag an einer insgesamt guten Standortpolitik insbesondere von Späth und Strauß.
Wer meint diese Unternehmen wegen der Stromversorgung zur Umsiedlung zu überred sorgt nur dafür dass diese Arbeistplätze ins preisweerte Ausland (Griechenland, Portugal etc.) verlegt werden. Das ist dann toll für Süd- UND Norddeutschland wenn die Zahl der Arbeitslosen steigt

@ 17:41 — Zwicke

Sie schreiben:
"Ich meine: Sie sollten einerseits zwischen rein statistischen Werten und deren (nach gewünschtem Ergebnis manipulierbaren) Bezugsgrößen im Vergleich zu - andererseits - den Realitäten unterscheiden."

Sie meinen also dass sowohl das Lohnsteieraufkommen in den öffentliche Haushalten und die Beitragssteigerungen der Soziaversicherungen manipuliert sind?

Indem man die Bezugsgröße für Armut auf 60% des Duchschnittseinkommen legt MUSS die Zahl der Menschen unter dieser Armustgrenze steigen. Weil IMMER die wenigen Einkommensmillionäre mit deutlichen Steigerungen den Duchschnitt anheben!
Es ist unsinnig mit solchen Bezugsgrößen zu argumentieren. DAS ist eine Manupulation von Bezugsgrößen!

Fakt ist dass die Einkommen für normale Arbeitnehmer insgesamt deutlich gestiegen sind, denn die Einkommensteigerungen der Großverdiener schagen sich in den Beiträgen zur Sozialversicherung NICHT nieder weil die schon vorher weit über den Beitragsbemessunsgrenzen liegen.
DAS ist Logik!

Rekord kreativer Statistik-Gestaltung

"Zahl der Beschäftigten erreicht neuen Rekord"

Wer unserer unbeschreiblichen Arbeits- und Sozialministerin zu diesem Erfolg kreativer Statistik-Gestaltung persönlich gratulieren möchte, kann das unter info(at)bmas.bund.de oder 030-227-76234 tun.
(Angaben von der xxx.ursula-von-der-leyen.de webseite).

Ole Ole Vollbeschäftigung

Super, toll, weiter so, wie gehabt.

Aber wieviele dieser Vollbeschäftigten können von Ihrem Einkommen leben? Wieviele müssen unterstützt werden, da es hinten und vorne nicht reicht? Wieviele dieser Vollbeschäftigten werden von Ihrer Rente leben können?

Weiter im Takt, als wäre nichts gewesen, oder nichts dazugelernt.

@ wulfmusic

Sie schreiben:
"Wer unserer unbeschreiblichen Arbeits- und Sozialministerin zu diesem Erfolg kreativer Statistik-Gestaltung persönlich gratulieren möchte, kann das unter info(at)bmas.bund.de oder 030-227-76234 tun."

Auch wenn es vielleicht nicht in Ihre Vorstellungen passt, aber Frau V.d.L. hat wenig mit den Zahlen dieser Statitiken zu tun. Die Zahlen sind real und die Zahlungen der Arbeitnehmer in die Sozialkassen sowie die immer weniger notwendigen Auszahlungen der Arbeistagentur an Empfänger beweisen das jeden Monat neu!
Übrigens gibt es übergeordnete unabhängige europäische Daten die sogar nmoch weniger Arbeistlose für Deutschland ausweisen weil dort die Kriterien noch enger gefasst sind! Aber Argumente und Fakten helfen wohl selten gegen Vorurteile, wie es aussieht!

Darstellung: