Kommentare

medien

An dem subjektiven Gefühl der Unsicherheit von Flugzeugen, Kreuzfahrtschiffen ect. sind die sensationsgeilen Medien schuld. Bei jeden Unfall stürzen sich die Horrormedien drauf und blähen alles fett auf.
Der normale Straßenverkehr, ja selbst die Küche sind tausendfach gefährlicher. Nur gibt es dort bei schweren Unfällen meistens nur 1-2 Tote, eine viel zu kleine Zahl für Geilhorrorschlagzeilen, da reicht es nur zu einer kleinen Randnotiz im Regionalblättchen, wenn überhaupt.

Hmmm! Nun wer haette das

Hmmm! Nun wer haette das gedacht!
Waren ja genug Spezialisten Kommentare die letzten Tage.
Ist die Panik blase wohl geplatzt jetzt.

Was immer gerne

wieder vergessen wird: die Flugzeuge lassen vor der Landung das überschüssige Kerosin ab da sie quasi mit leeren Tanks landen müssen. Das ist "gut" für die Umwelt und deshalb es wird nicht gerne darüber geredet. Aber auch ein Grund nur die Menge die voraussichtlich reichen wird plus Reserve mit zuführen.

@ClausH

Diese sind auch nicht der Rede wert, in D. sterben z.B. im Jahr mehr Menschen durch Haushaltsunfälle.
Ein Fußballspiel in der Dorfmannschaft ist gefährlicher als eine Flugreise.

re sydb

"die Flugzeuge lassen vor der Landung das überschüssige Kerosin ab da sie quasi mit leeren Tanks landen müssen."

Völliger Blödsinn.

Niemand tankt das teure Zeug, um es dann wegzuwerfen.

Zur Landung darf das Flugzeug nicht schwerer sein als das typ-spezifische MLW (maximum landing weight). Dazu müssen die Tanks aber nicht leer sein.

@ SydB: Das ist Quark!

Ich wohne in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Flughafens. Hier landet alle 2 - 3 Minuten ein Flieger.
Jeder hat noch soviel Reserve, dass er, z. B. bei schlechtem Wetter, einen Ausweichflughafen erreichen kann. Wenn die wirklich alle dieses Restkerosin ablassen würden, gäbe es hier keine Bäume mehr und wir würden bis zu den Knien im Kerosin herumtappen.

Richtig ist: Ein vollgetanktes Flugzeug (wie wir gerade bei der Air Berlin in Phuket gesehen haben) startet in Richtung Deutschland. Da fällt ein Triebwerk aus - der Flieger muss zurück. Dann UND NUR DANN muss er ablassen, um das Landegewicht zu reduzieren.

@SydB

Das als "Fuel Dumping" bezeichnete Treibstoffablassverfahren ist auf Notfälle beschränkt, bei denen keine Zeit bleibt, den überschüssigen Treibstoff zu verfliegen und die in Einzelfällen erlaubte Übergewichtslandung nicht möglich ist.

Für den Fall, dass nach dem Start technische Schwierigkeiten auftreten, die eine rasche Landung erzwingen, sind Langstrecken-Flugzeugmuster wie z.B. der Airbus A 340, die Boeing 747 "Jumbo Jet" mit Vorrichtungen ausgestattet, über die im Flug Treibstoff abgelassen werden kann.

Die Flugsicherung registriert pro Jahr etwa 50 derartiger Vorkommnisse in Deutschland, wobei in jedem zweiten Fall ein militärisches Luftfahrzeug betroffen ist.

Dieser

Dieser Verharmlosungsjournalismus fehlt uns gerade noch.
Wir wissen, dass Fliegen sicher ist.

Dennoch sollte eine kritischer Journalismus den Finger in die Wunde legen: Es wird an der falschen Stelle gespart. Es geht nicht darum, Kosten zu Gunsten der Passagiere zu sparen, sondern darum, den ohnehin hohen Gewinn für die Aktionäre auf Kosten der Sicherheit des Personals und der Passagiere unter Ausnutzung schlecht formulierter Gesetze zu erhöhen.

Wie will denn wohl ein Pilot die Verhältnisse an seinem Zielflughafen im Winter richtig beurteilen. Rauf mit den Preisen! Dann kann eben nicht jeder fliegen, na und?

Piloten sind Personal, und Personal muss eindeutige Richtlinien bekommen. Dem Polizisten wird auch nicht gesagt "Denk mal darüber nach, ob es sinnvoll ist, den Rechtsbrecher zu verfolgen."

Dieser sog. "Fachmann" entpuppt sich als (IT - Sprache) Troll, der aus besser nicht genannten Gründen die Leute beruhigen soll.

Schämt Euch, Öffentliches TV!

Ich sehe

bzw ich merke, die Propaganda Maschinerie der Fluglobby tut ihre Arbeit.

Es ist weder Quark noch Blödsinn was ich geschrieben habe.

(sonst wäre es doch egal wenn der Ryanair Pilot halt etwas mehr tankt, dafür würde er das nächste man weniger tanken.......wenn es denn im Tank bleiben würde)

re sydb

"Es ist weder Quark noch Blödsinn was ich geschrieben habe."

Es ist auch Ihr gutes Recht, lernresistent zu sein.

Sie können auf jedem Flughafen beobachten, dass z.B. Kurzstreckenflugzeuge bei einer Zwischenlandung nicht betankt werden.

"sonst wäre es doch egal wenn der Ryanair Pilot halt etwas mehr tankt, dafür würde er das nächste man weniger tanken.......wenn es denn im Tank bleiben würde"

An der Bemerkung sieht man nur, dass es an flugtechnischen Grundkenntnissen mangelt. Z.B. zum Zshg. zwischen Abflugmasse und Treibstoffverbaruch.

re vangeos13

"Es geht nicht darum, Kosten zu Gunsten der Passagiere zu sparen, sondern darum, den ohnehin hohen Gewinn für die Aktionäre auf Kosten der Sicherheit des Personals und der Passagiere unter Ausnutzung schlecht formulierter Gesetze zu erhöhen."

Das ist völliger Unsinn, weil

a) die wenigsten Fluggesellschaften Aktiengesellschaften sind,

b) von hohem Gewinn die meisten Fluggesellschaftn nur träumen können.

Völlig informationsbefreit frönen Sie hier Ihren antikapitalistischen Träumereien.

@SydB

Sie haben den Artikel wohl nicht ganz gelesen:

"Zum einen ist der Spritpreis derzeit beinahe auf Rekordhoch. Zum anderen kostet auch das Mitnehmen von Sprit wiederum mehr Sprit. Denn durch den Extrasprit wird die Maschine schwerer und dadurch verbraucht man auch mehr. Deshalb ist es schon verständlich, dass die Airlines darauf achten, nicht unnötig viel Sprit mitzunehmen. Ein dritter Grund sind die Gebühren: Je mehr ein Flugzeug beim Abflug wiegt, desto teurer ist es. Da kann es schon mal sein, dass man durch mehr Sprit eine höhere und damit teurere Gewichtsklasse erreicht."

Somit ist es nicht egal, ob "zuviel" Kerosin getankt wird.

Supi was ihr so alles wissen glaubt

aber ich habe selbst in der Flugzeugabfertigung gearbeitet. Ich weiß daher von was ich schreibe, Pech gehabt Freunde:-)

@SydB

Ich weiß nicht, in welchem Bereich Sie dort tätig waren. Aber es ist offensichtlich, dass Sie nichts (oder zumindest wenig) mit dem eigentlichen Fliegen zu tun hatten.

Schade, das Unwissen oder zumindest das "gefährliche Halbwissen" immer wieder Leute verunsichern und verängstigen, sodass deren Urlaub im Flugzeug immer mit Panik anfängt und auf der Rückreise auch wieder in Panik endet.

Zitat: Supi was ihr so alles wissen glaubt

Leider liegen Sie trotz Erfahrungen in der Flugzeugabfertigung falsch.
Ich kann mich den Vorrednern "BenOni" , "Larkenschaper" und "karwandler" nur anschliessen.
Ich arbeite selbst für eine große deutsche Airline und kann Ihnen aus erster Hand versichern, das sich das "fuel-dumping" auf Notfälle beschränkt und eine Menge Papierkram mit sich bringt, da es beim Amt meldepflichtig ist.

Fliege ist zu billig

Es gibt tatsächlich zunehmend Stimmen, die Fliegen als zu billig erachten.
Fakt ist jedoch, das wir in einer Marktwirtschaft leben, in der Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen.

Ich stimme auch nicht zu, das airlines steuerlich bevorzugt werden und bringe als Beispiele mal die Luftverkehrssteuer und den Emissionshandel(beides 2012 beschlossen).

meiner Ansicht nach wird da schon in vielerlei Hinsicht mit mehrerlei Mass gemessen.

@SydB

Dadurch daß Sie behaupten ein Insider zu sein wird ihre Behauptung leider auch nicht wahrer.

Es ist sogar so, daß arabische Fluglinien es genau umgekehrt halten wie Ryanair: Da sie am Heimatflughafen das Kerosin sehr preiswert erhalten nehmen sie so viel wie möglich davon mit - weil es günstiger ist das Zeugs durch die Gegend zu fliegen als woanders teuer zu tanken.

@AHJ

Na dann rechnen wir mal.

Laut der Website von Aral macht der Steueranteil an Diesel fast 50% aus.

Ein Flugzeug auf Kurzsstecke verbraucht laut Lufthansa City Line rund 10l Treibstoff auf 100km pro Passagier.

Für Kurzstrecke gilt eine Ticketsteuer von 7,50 Euro.

7,50 Euro an Steuern erreicht man also beim Tanken zu 15 Euro, respektive 10 oder 11 Liter. Das entspricht also einer Flugstrecke von 100km.

Anders herum ausgedrückt, ein Flug von Köln nach Berlin hat so ca. 600km, zahlt aber nur für 100km Steuern im Vergleich zum PKW.

Und da sollen Airlines nicht steuerlich begünstigt sein? Fliegen IST zu billig!

schlechte Berichterstattung

Ich war selbst Kapitän bei Ryanair und möchte hier mit ein paar Vorurteilen aufräumen:
1. Die Berichterstattung von tagesschau.de (16.8.) ist irreführend. Nicht RYR-Piloten klagen, sondern die Vereinigung Cockpit, unter Piloten als reine LH-Interessenvertretung verschrien. Wir durften so viel Kerosin tanken, wie wir für sinnvoll hielten. Wenn ein RYR- Flugzeug am Alternate noch 1h lang Warteschleifen fliegen kann, hat es erheblich mehr getankt als vorgeschrieben. Unbegreiflich ist mir lediglich, warum es nicht landen darf.
2. Flugzeuge lassen vor der Landung grundsätzlich keinen Sprit ab. Die von RYR geflogene 737-800 kann das gar nicht.
3. RYR hat panische Angst vor Unfällen. Der Betrieb ist hochprofessionell und Sparzwang macht grundsätzlich vor der Sicherheit halt. Ich würde jederzeit meine Familie an Bord eines RYR- Fluges bringen.
4. Bei aller Kritik am Management, RYR halte ich für sicher und Berichterstattung, die das Gegenteil suggeriert, für schlecht oder zumindest einseitig.

re sydb

"aber ich habe selbst in der Flugzeugabfertigung gearbeitet. Ich weiß daher von was ich schreibe"

Allenfalls haben Sie Fluggepäck aufs Fließband geschoben. Mehr Sachkunde war Ihren Beiträgen nämlich nicht zu entnehmen.

@asumkha

doch, wenn man nämlich durch mehr tanken in die nächst höhere Reduced TOW- Klasse rutscht. Da hat tagesschau.de recht. Aber bei Ryanair war das nie ein Problem, sollte es mal nötig gewesen sein, mehr Sprit mitzunehmen.

Danke KosPre! All diese

Danke KosPre!

All diese flugzeugexperten haben den faden komplett verloren.
Offensichtlich sitzt mancher rum und wartet nur um auf den anti Ryanair Zug aufzuspringen.
Versteh ich nicht warum hier von "billig Flieger" gesprochen wird. Nur weil was guenstiger ist.
Ich buchte mit Lufthansa letztes Jahr weil es guenstiger als ryanair war.

@21:13 — KosPre

Das klingt beruhigend, und ich glaube ihnen.
Bin immer gut mit Ryanair geflogen und werde es auch weiterhin tun.
Als Laie kann ich Sicherheitsaspekte im Flugverkehr nicht beurteilen, kann mir aber vorstellen, dass auf den großen Airports ein wesentlich höheres Risiko menschlichen Versagens besteht, als auf den von Ryanair angeflogenen Flughäfen.
Unprofessionelles Personal, wie man so oft im Internet liest, habe ich bei meinen vielen Flügen noch nie angetroffen.
Freue mich schon auf den nächsten Start :)

wie

wird das tatsächliche Gewicht eigentlich ermittelt ?
Weder Fluggäste noch Handgepäck werden gewogen ??
Kann mir das jemand erklären ?

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