Kommentare

"Sonst könnte es passieren..."

"... dass wir bald mehr Interesse an der Türkei haben als die Türkei an uns"

Wir müssen die Türkei also aufnehmen, solange deren Interesse größer ist als unseres? Die Logik verstehe ich nicht!

Generell weiss ich nicht, warum wir die Türkei überhaupt aufnehmen sollten. In welchem Sinne ist sie denn "Europa"?

Dass sie von wirtschaftlicher Bedeutung ist, ist kein hinreichender Grund für eine Mitgliedschaft in der EU. Die EU ist ohnehin schon aufgebläht genug. Kaum jemand weiss noch, wer alles dazu gehört. Wo bleibt denn da der kulturelle, identitätsstiftende Zusammenhang?

Ich habe nichts gegen die Türkei (oder gar gegen die Türken). Aber wenn Europa noch irgendwie für seine Bürger plausibel sein soll, reicht wirtschaftliches Interesse nicht!

Ist es ein Zufall, dass Herr Westerwelle

gerade jetzt das Thema wieder anstößt ? Ich denke eher nicht. Die Mitbürger mit türkischem Hintergrund sind bisher wohl mehrheitlich keine FDP Wähler. Hier lohnt es sich also zu fischen.
Gilt ferner für die Türkei die Maxime " weil wichtig, daher europafähig " ?
Ich hätte gerne einmal eine Leitlinie die nachprüfbar definiert, welche Länder, Kulturen und Religionen zu Europa gehören. Dann müssen nicht Politiker mit ihren bekannt kurzen Halbwertzeiten ihre Wünsche zur Handlungsempfehlung erheben.

Sonst könne es passieren,

dass die EU bald mehr Interesse an der Türkei hat , wie umgekehrt!Das ist wohl inzwischen schon so, und das ist gut so! Warum sollte sich ein Boomland wie die Türkei, in den €-Schlamassel reinziehen lassen.

Solange die Türkei

nicht alle EU-Staaten vorbehaltlos völkerrechtlich anerkennt, solange die Türkei noch Besatzungstruppen auf dem Boden Zyperns unterhält und dort in ihrer Besatzungszone ein Marionettenregime an der Macht hält, das von keinem anderen Staat völkerrechtlich anerkannt wird, solange hat die Türkei keinen Platz in Europa!

Seien wir doch mal ehrlich...

... unsere Türkischen Mitbürger haben mit 1.6 Millionen Türken (gefolgt von 550.000 von den Italienern), den größten Ausländeranderantreil, der in Deutschland lebenenden Ausländischen Mitbürger.

Der EU Beitritt ist nur noch eine Formalität.

Ich würde jedoch der Türkischen Regierung dringend davon abraten, und abwarten wie sich die EU in den nächsten 10 Jahre entwikelt.

21. Dezember 2012 - 13:50 — DerBelgarath

nicht alle EU-Staaten vorbehaltlos völkerrechtlich anerkennt, solange die Türkei noch Besatzungstruppen auf dem Boden Zyperns unterhält und dort in ihrer Besatzungszone ein Marionettenregime an der Macht hält, das von keinem anderen Staat völkerrechtlich anerkannt wird, solange hat die Türkei keinen Platz in Europa!

Sind Sie dann auch gegen die britische "Besatzung" Nordirlands? Natürlich muss in der Zypernfrage aufeinander zugegangen werden, aber eben nicht nur von einer Seite. Ein Kompromiss muss her!

Wahnsinn

Es gibt viele Wege / Methoden,die EU vollends handlungsunfähig zu machen und damit letztendlich zu zerstören. Der sicherste Weg ist m.E. die Aufnahme weiterer Nationen in den Verbund bevor die derzeitigen ihre Hausaufgaben hin zu außen- und sicherheitspolitischer sowie wirtschaftlicher "Regierbarkeit" erledigt haben. Bei der derzeitigen und auch noch auf lange Sicht absehbaren Heterogenität der EU (um es ganz milde auszudrücken) kann ich dieses Ansinnen nur als Wahnsinn bezeichnen.

Kein Interesse

Glaube kaum das die Türkei mit ihrer boomenden Wirtschaft und kaufkräftigen jungen/modernen Bevölkerung noch Interesse hat in die EU zu kommen, das zeigt ja auch wie es schon Herrn Außenminister Westerwelle aufgefallen ist das die Gespräche seit ca. 3 Jahren auf "Eis" liegen, kurzgesagt die Türkei hat kein Interesse diese "Bedienungen" zu erfüllen was ihnen mal wieder wie immer willkürlich präsentiert worden ist(wie immer) :)
Warum sollten sie auch in die EU um die "Pleite Griechen" und anderen Maaroden Länder wie Portugal/Spanien/Irland etc zu finanzieren ??

Der "Orient Express" hat sich nun andere Routen ausgesucht wahrscheinlich. :D

@pyron: Zypern...

... ist weder überwiegend islamisch geprägt, noch überwiegend von Turkvölkern besiedelt, noch spricht man überwiegend eine Turksprache, noch ragt es geographisch bis weit nach Asien hinein.

Dass Zypern plattentektonisch zu Asien gehört spielt kulturell keine Rolle. Dafür gehört es geschichtlich ganz klar zu dem, was zu Zeiten der "Alten Griechen" Europa ausmachte. Das betraf zwar auch einen erheblichen Teil Kleinasiens, aber das hat mit der heutigen Türkei wenig zu tun. Das ist keine Wertung, aber ein Unterschied.

Es ist sicher schwierig zu definieren, was eigentlich Europa ist. Die Türkei gehört aber in meinen Augen nicht dazu. Sonst können wir auch gleich Russland und ganz Nordafrika dazuzählen, inkl. Ägypten natürlich.

Die meisten Deutschen lehnen schon ein Minarett, geschweige denn den Gebetsruf, in ihrer Stadt ab - wie wollen sie da die Türkei integrieren?

nun also auch der Ausverkauf der Kulturen für den reinen

schnöden Mammon. Europa, das hatte mal was mit Kulturraum, mit christlicher Orientierung zu tun, mit Menschen, die sich auf die gleichen kulturellen Wurzeln beziehen. Als Aachener schaut man auf Karl den Großen, auf den Karlspreis usw.
Ohne die Türkei und auch die türkischen Menschen beleidigen zu wollen, sie haben aber andere kulturelle Wurzeln, andere Lebensüberzeugungen und nicht zuletzt auch eine andere Religion. Ich schreibe bewusst "andere" weil es keine Wertung sein soll und darf!
Ich bin gegen einen Beitritt der Türkei eben aus obigem Grund. Muss denn alles verkommen nur aus wirtschaftlichen und finanziellen Gründen? Wann haben wir mal wieder mehr Vertrauen in uns, unsere Gesellschaft und vertreten diese auch offen.

Wieso denn nicht gleich China ?

Wenn ich mich recht entsinne war eine der Bedingungen die an die Türkei gestellt wurden auch noch dass sie ihre Minderheiten anders behandeln sollten (zu den aussenpolitischen Forderungen), dies ist bis heute nicht wirklich geschehen. Es ist geradezu zynisch den Beitritt nun voranzutreiben weil man befürchtet die Türkei wolle sonst vielleicht nicht mehr. Wenn es also wirtschaftlich dringend ist dann vergisst man alles andere gern.

Wieso nicht gleich China in die EU aufnehmen, bei dem Wirtschaftswachstum können wir Griechenland dann aus der Portokasse retten. Das liegt nun zugegebenermassen garnicht mehr in Europa aber wieso nicht - beim Grand Prix de la Chanson sehen wir es ja auch nicht so eng uns lassen Israel mitmachen, das ja nun bekanntermassen auch nicht so wirklich geographisch zu Europa gehört. Und wenn es dann auch noch der Wirtschaft dienlich ist denen wir Europa eben zur Not noch etwas noch Osten aus. Leider will ja keiner mehr unseren schönen Euro-

"WIR"?

"Sonst kann es uns leicht passieren, dass wir bald mehr Interesse an der Türkei haben als die Türkei an uns".

Redet Westerwelle jetzt schon im pluralis majestatis?

Es sieht eher so aus, daß die Deutschen schon längst kein Interesse an Westerwelle haben, schon garnicht daran, daß er vorgibt, ihre Meinung im Ausland zu vertreten.

Bis zum Bersten des Ballons.....

Europa hat sich in seiner Gestaltung und vor allem mit seiner Währung in mehrfacher Hinsicht kräftig verhoben. Das Wort „Krise“ ist zum Dauersymbol für Europa geworden. Wir haben mit und innerhalb der europäischen Mitgliedsländer derzeit mehr Probleme, als es uns lieb sein kann, da wäre eine Erweiterung mehr als nur kontraproduktiv, das wäre schlicht unverantwortlich.

Europa in seiner momentanen Gestalt muss sich wirtschaftlich und sozialpolitisch erst konsolidieren, bevor neue Mitglieder aufgenommen werden können. Darüber hinaus sind Zweifel angebracht, ob ein muslimisch geprägtes Land, das kulturell und geographisch eher dem arabisch-orientalischen Raum mit allen diesbezüglichen Besonderheiten und Problemen zuzuordnen ist, sich in das kulturelle Gefüge Europas integrieren lässt.

Europa ist an den Grenzen des Machbaren deutlich angekommen, weitere Expansionsgelüste konterkarieren die Idee und den Impetus eines gemeinsamen Europas!

An Zypern kann es nicht scheitern

Ich glaube nicht, dass sich Europa ausgerechnet von Griechenland und Zypern vorschreiben lassen sollte, wie mit einem Beitritt der Türkei zu verfahren sei.

Diese beiden Pleiteländer haben allen Grund, bescheiden aufzutreten. Sonst muss man die nächsten Milliarden eben an Bedingungen knüpfen.

Ach, Herr Westerwelle,

was ist das wieder für ein Blödsinn ? Hat die EU nicht schon genügend faule Kunden da unten in der Südostecke. Woher wollen Sie denn die Milliarden für die "Struktur-Verbesserungen nehmen, die Türkei gleich anfordern wird. Nun ist Türkei ja kein Armutskind mehr, aber das schienen andere auch nicht zu sein. GR hat vor dem EURO-Beitritt schon 60 Mia. Strukturförderung und 60 Mia. Landwirtschaftsförderung erhalten: alles verpufft!
Und dann stellen Sie sich nur die Mentalitätsunterschiede vor, das Rechtssystem, die Gleichberechtigung der Menschen, der Religionen.
Wenn Sie nicht bald am Ende wären, würde ich sagen, Sie hätten wichtigeres zu tun.

Ob die denn noch wollen?

Tayip Erdogan weiß, was er will. Seit Jahren greint er, dass man die Türkei nicht aufnehmen will. Ist nicht aufgefallen, dass er nur noch sporadisch und ohne jeden Druck daran erinnert?

Die Türken wollten doch aus dem EU - Topf etwas haben. Jetzt besteht eher die Gefahr Nettozahler zu werden, wenn die Türkei wirtschaftlich weiter so erfolgreich ist. Wenn er schlau ist, und das ist er meiner Meinung nach, bleibt er mit seiner Türkei draußen.

Andererseits: Die christlichen "Werte" von denen bei uns immer geschwafelt wird, praktiziert das islamische Land an der Grenze zu Syrien. Die Türken tun etwas - wir Deutschen labern. Wie immer und überall. Und keiner kann das perfekter, als unser Guido.

Warum soll ein Land in die EU aufgenommen werden,

dass bisher lediglich eine (1) der Beitrittskriterien erfüllt hat?

Warum soll die Türkei in die EU aufgenommen werden,

-die Zyern bis heute nicht anerkennen will,
-die eklatant gegen die Menschenrechte verstößt,
-die Religionsfreiheit nicht gewährt und Menschen verfolgt und tötet (Verfolgungsindex Platz 31),
-nicht die Gleicheit von Mann und Frau anerkennt,
-nicht die Meinungsfreiheit garantiert, (50 Journalisten wurden bereits festgenommen)?

Das sind nur einige Punkte, wogegen die Türkei massiv verstößt?

Hier wird immer erwähnt, dass die EU als Wirtschafts"macht" benötigt. Guter Witz! Türkei braucht die EU eher als umgekehrt.

Frage: Wer will lieber heute als morgen in die EU und an die finanziellen Fleischtöpfe gelangen?

Ich glaube, Herr Westerwelle will bei den bevorstehenden Wahlen bei den türkischen Immigranten fischen?

Die Türken gehören schon

Die Türken gehören schon heute zu unserem sozialen Umfeld und ich häbe keine Vorbehalte gegen eine Aufnahme der Türkei in die EU, soweit die Achtung der Menschenrechte gewährleistet und nicht noch ein "Griechenland" mit gelogenen Zahlen aufgenommen wird.

Letztlich denke ich aber auch, wie meine Vorredner, dass die Türkei lieber die Finger von der EU lassen sollte, weil die Zukunft dieses System doch sehr fraglich ist.

Ich finde es...

...erstaunlich, wie viele User sich hier spontan und engagiert mit dem Für und Wider eines EU-Beitritts der Türkei beschäftigen. Wirtschaftlich wird die Türkei derzeit am EU-Beitritt kein gesteigertes Interesse haben. Bliebe also nur ein politisches Interesse. Das allerdings würde vielen - auch mir - Kopfschmerzen bereiten. Aber wie gesagt, das alles steht derzeit nicht zur Debatte. Stattdessen gibts momentan nur Westerwelles aktuelle "Meinungsäußerung"...

Damit sollte man sich beschäftigen und nach dem "Warum" fragen. Aus meiner Perspektive ist die Sache so durchsichtig wie klares Wasser. Im Überlebenskampf will die FDP mit allen Mitteln um potenzielle Wähler buhlen, notfalls auch in Wählerkreisen, denen man sich bisher eher widerwillig nur mit spitzen Fingern oder mit spitzer Zunge näherte.

Ich hoffe, die Mitbürger türkischer Abstammung in 2. u. 3. Generation werden die FDP-Sprüche über "spätrömische Dekadenz", "Schmarotzertum" und "bildungsferne Schichten" nicht vergessen.

Die Zypernfrage ist doch nur vorgeschoben

Zypernfrage vorher lösen? China in die EU aufnehmen?
Was soll dieser Unsinn???
(Chinas "Reichtum" relativiert sich, wenn man ihn unter ca. 1,5 Millarden Einwohnern aufteilt.)
Die Türkei ist unter dem verkappten Muslimbruder Erdogan auf dem Weg in einen islamistischen Staat. Da hilft auch die westlich orientierte und deshalb leicht integrierbare städtische Minderheit nicht weiter, da die traditionelle und deshalb sehr religiös eingestellte Landbevölkerung in der absoluten Mehrheit ist.
Die USA drängen die EU allerdings aus geopolitischen Gründen, die Türkei aufzunehmen, ohne sich über die Konsequenzen für uns im Klaren zu sein (oder sie sind ihnen einfach nur egal). Das wäre für uns noch viel schlimmer als die Aufnahme von Rumänien und Bulgarien.
Warum nehmen die USA sie dann nicht einfach selber auf? Hawaii liegt nun auch nicht gerade auf dem Amerikanischen Festlandsockel.
Aber dann müssten sie ja höchstselbst die neuen Mitbürger integrieren. Und dazu haben sie wohl keine Lust.

Westerwelle und die FDP sind UNWÄHLBAR!!!

Seit wann gehört die Türkei zu Europa???

Europa zeichnet sich aus durch seine christlich-abendländische LEITKULTUR, durch die Achtung und Wahrung der Menschenrechte.

Die Türkei als islamisches Land, das sich zudem territorial außerhalb der EU befindet, darf NIEMALS EU-Mitglied werden, denn es gilt stets, unsere christlich-abendländische LEITKULTUR zu bewahren!

Die Türkei paßt in KEINSTER Weise zu Europa!

Der in seinem Amt völlig überforderte Außenminister Westerwelle und die FDP sind UNWÄHLBAR, denn das zeigen die völlig deplazierten und sonderbaren Aussagen Guido Westerwelles zum Thema "Türkei" erneut sehr deutlich!!!

@15:04 — Aachen

"Wann haben wir mal wieder mehr Vertrauen in uns, unsere Gesellschaft und vertreten diese auch offen?"

--> Gute Frage. Meine Antwort: Wenn wir endlich den Mut haben, wieder "echte Volksvertreter" in politische Verantwortung zu wählen. Wenn wir bereit sind, die bisherigen Machtverhältnisse (Wirtschaft und Geld steuern Politik und Staat = Bürger) konsequent zu ändern, hin zu einer Bürgerdemokratie mit einem bedarfsgerechten Wirtschaftssystem. Dazu gehört auch in modernen Gesellschaften als "Kitt" die kulturelle Identität mit gemeinsamen Grundwerten.

Mal die Moschee im Dorf lassen.

Ich kenne persönlich politisch aktive Mitglieder und Amtsinhaber aus der aktuellen Regierungspartei. Es herrscht durchgängig die Meinung, dass man als Türkei NICHT in die EU möchte, sondern solange den Bittsteller spielt, bis man selbst die Macht hat und den Luxus sich erlauben kann, eine "Bitte" zum Beitritt mit dem Handrücken freundlichst abzuweisen und auf die sich bereits immer mehr konkretisierende Pantürkische Union bzw. Vorreiterrolle im Nahen Osten zu verweisen.

Ich kenne etliche Menschen aus meinem Umfeld, die sich dank der aufnahmewilligen und überaus gastfreundlich deutschen Leitkultur, nach jahrelangem Studium bzw. akademischer Laufbahn auf Kosten des deutschen Steuerzahlers, sich nun ein deutlich besseres Leben in der Türkei aufgebaut haben.

Deutschland sollte sich demnächst auf die statistisch bereits nachgewiesenen Auswandererwelle stärker einstellen und sich auf arbeitslose Spanier, Griechen, Bulgaren und Rumänen einstellen.

Viel Spaß.

Ein echter Stürmer wechselt oft den Flügel

Nanünana, da isser ja voll auf den anderen Flügel gewechselt, undzwar schneller als ne Patriot-Rakete. Was wird dazu nur die Kanzlerin sagen, oder hat er, wie so mancher zuvor, den Auftrag, Merkels Wendemanöver von Ablehnung auf Zustimmung vorzubereiten?

@pyron: "Turkvölker" rassistisch?!?

Was ist daran bitteschön rassistisch?!? Es ist eine Feststellung und "Turksprache" ist ein Fachbegriff wie "romanische Sprache" auch.

Selbstverständlich hat auch der Islam einen Platz in Europa, und selbstverständlich gibt es überall alle möglichen Minderheiten (nicht zuletzt Türken auf Zypern, auch wenn die "Minderheit" sicher nicht akzeptieren).

Ich halte es nur für Unsinn, eine "Gemeinschaft" zu begründen, der jede Gemeinsamkeit fehlt. Das ist mit dem "klassischen" Westeuropa schon schwierig genug.

Einen engstirnigen "Christenclub" habe ich dabei aber kaum im Sinn - da sind Sie auf dem falschen Dampfer.

Die Türkei ist leider noch lange nicht soweit

und leider entwickelt sich das Land in Sachen Menschenrechte ganz massiv zurück.

Für Interessierte: bitte mal diesen Link aufsuchen.

Evangelischer Pfarrer verweigert Kriegsdienst in der Türkei

http://www.apd.info/2012/12/09/evangelischer-pfarrer-
verweigert-kriegsdienst-in-der-turkei/

Leider findet man solche Nachrichten auf tagesschau.de vergeblich.

Für Herrn Westerwelle, der lange Zeit Vorsitzender einer Partei war die sich, "die Freiheit des Einzelnen" sehr, sehr groß auf die Fahnen schreibt, ist dieser Vorstoß sehr kurzsichtig und sehr unvorsichtig.
etwas mehr Fingerspitzengefühl und etwas mehr "über den Tellerand hinausschauen wäre hier dringend angeraten.

Frohes Fest Euch allen.

man sieht sich

in Australien oder eher in Barcelona.

die Türkei liegt in Asien

und hat mit Europa aber absolut nichts gemeinsam. Schon mit der Aufnahme von Zypern hat die EU eine riesige Dummheit begangen. Die Folgen trägt nun wieder mal der deutsche Steuerzahler.

asiatische Teil 97 % Europa etwa 3 %

Die Türkei erstreckt sich geografisch über zwei Kontinente. Anatolien, der asiatische Teil des türkischen Staatsgebiets, nimmt etwa 97 % der Fläche ein (790.955 km²). Den europäischen Teil bildet das östliche Thrakien (Ostthrakien), er umfasst etwa 3 % der Landesfläche (23.623 km²).
Power by : Wikipedia

Wenn sich also die EU unbedingt nach Asien ausbreiten will, sollte man sich mal andere Asiatische Länder ansehen , Israel zb .
Inflationsrate 3,3%
Arbeitslosenrate 6,7%
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 219.400.000.000 USD
BIP - Wachstumsrate 4,60%
BIP pro Kopf 29.800 USD

So nicht

Die Türkei muß nach, meiner Meinung, noch viel tun um zu Europa zugehören. Es ist z.B. den Christen dort nicht erlaut eine Kirche zu bauen, während sie hier eine Moshe nach der Anderen bauen dürfen. Sie müßen sich schon an Europa anpassen und nicht wir an die Türkei.

@16:29 — Faith Chan

"Ich kenne etliche Menschen aus meinem Umfeld, die sich dank der aufnahmewilligen und überaus gastfreundlich deutschen Leitkultur, nach jahrelangem Studium bzw. akademischer Laufbahn auf Kosten des deutschen Steuerzahlers, sich nun ein deutlich besseres Leben in der Türkei aufgebaut haben."

--> Richtig, aber nicht neu. Schon in den 1960ern bis in die 1980er inhalierten deutsche Gaststudenten mit Stipendien intern.Institutionen in den USA deren Wirtschaftsdoktrien, die sie später, persönlich aufgewertet (in USA studiert!...) gewinnbringend, flächendeckend im "Alten Europa" verbreiteten. Heute überall, zumindest für die Ameisen, bittere Realität. Vielleicht später auch für die Türkei...

Klar, Leitgedanke solcher Bildungskooperationen ist immer die spätere wirtschaftliche Kooperation. Das klappt mit den türkischen Akademikern prima. Die fahren auch zu Hause lieber Mercedes statt asiatischer Autos und bevorzugen im Bedarfsfall deutsche Kliniken.

Ein versuchter griff in die Trickkiste

Diese paar Stimmen von türkischen Einwanderer retten die FDP auch nicht über die 5% Hürde.

re tomtomtoy

"Wenn sich also die EU unbedingt nach Asien ausbreiten will, sollte man sich mal andere Asiatische Länder ansehen , Israel zb "

Selten so gelacht. Israel steht ja nun wirklich überhauptniht zur Debatte.
Und das nicht nur weil Israel sich nicht auf dem europäischen Kontinent befindet.

EU-Beitritt Türkei

Gemäss der EU-Vereinbarungen, ist die geografische Grenze der EU nicht festgelegt bzw. festgehalten. Mit anderen Worten, die geografische Grenze der EU ist nicht genau definiert. Die EU streitet ja nicht ab, dass der westliche Teil (Trakhien)+ einen Teil der Metropole Istanbul auf europäischen Kontinent liegt. Trotzdem verwehrt man der Türkei die EU. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann. Und dafür kann ich weitere Begründungen nennen: 1.) Südzypern (griechischer Teil)liegt noch weiter östlicher, als die Hauptstadt der Türkei (Ankara), 2.) Im Jahre 1963 in Brüssel, hat die EU beschlossen gehabt, dass die Türkei auch ein EU Land ist und den Antrag auf die Aufnahme in die EU stellen kann.

Deshalb komme ich persönlich zu dem Schluss: 1.) Die Argumente die Türkei geografisch nicht EU, ist nicht haltbar. Weil ja die geografische Grenze der EU nicht festgelegt worden ist. 2.) Gemäss dem Abkommen von 1963 in Brüssel, ist die Türkei ein EU Land und hat das recht auf aufnahme.

Hätte heißen müssen:

"Sonst kann es uns _FDP-Politikern_ leicht passieren, dass wir bald mehr Interesse an der Türkei haben als die Türkei an uns"

Warum sollte man dann nicht auch Europa nach westen verschieben

Wenn die Kontinentalgrenze nicht festgelegt ist , kann sie auch variieren , warum dann nicht auch soweit nach westen , dass die 3% des Territoriums , das heute in Europa liegt , danach zu Asien gezählt wird .
Die Türkei gehört weder Wirtschaftlich noch Politisch und schon gar nicht Kulturell nach Europa . Tatsächlich ist die Türkei ein Islamisches Land , das wird sie auch bleiben , diese "Gräben" lassen sich mit Europäischen Interessen nicht in Konsens bringen .
Die Türkei Orientiert sich Momentan in andere Richtungen , nicht aber nach Europa !!!

Ich kanns nicht mehr hören.

Was will die Türkei in der EU? Die ganze EU ist ein Konstrukt von Leuten die ihre eigene Identität verloren haben oder sie leugnen. Selbst hier im Lande sind sich die "Bazis" und die "Preußen" nicht grün. Die eigene Identität fängt in der Familie an geht über diverse Vereine über Stadtteile, Regionen, Bundesländer, West- und Ostdeutschland usw. Nun packe sich mal JEDER an seine eigene Nase, wie "multikulti" er seinem Orts-, Vereins-, oder sonstigen (näheren)Nachbarn eingestellt bzw wie "national" er in diesen Dingen eingestellt ist. Und nun denke er über die Politiker nach, die ihr Volk zwingen will diese Identität auf zu geben (Gewalt in Stadien usw???). Die EU ist als EWG aus rein WIRTSCHAFTLICHEN Zwecken gegründet worden und zur EU pervertiert, wo nur das Kapital zählt und NICHT der MENSCH mit seiner Identität.

@Münzi

Ich stimme Ihnen zu, dass in der Zypernfrage Kompromissbereitschaft von beiden Seiten gefragt ist und zwar ausdrücklich auch von Seiten der griechischen Zyprioten.
Zypern mit Nordirland zu vergleichen geht allerdings vollkommen an der Sache vorbei. Bei der Besetzung von Nord-Zypern handelt es sich um die Invasion und Besetzung eines international anerkannten unabhängigen Staates. Im Gegensatz zu Nordirland ist die Mehrheit der Bevölkerung nie mit der Besetzung/Inbesitznahme mehrheitlich einverstanden gewesen.

Ich stimme in dieser Hinsicht vollkommen mit der Meinung von DerBelgarath überein. Die Türkei muss bedingungslos die Truppen aus Zypern abziehen, vorher sollte es keine Verhandlungen geben. Man stelle sich mal das Analogbeispiel vor, Deutschland würde einen Teil Luxemburgs besetzen, weil dort der französische Einfluss zu stark wäre! Die Besetzung Zyperns ist ein überhaupt nicht tolerierbarer Tatbestand und sollte viel schärfer sanktioniert werden.

Nordirland wurde gefragt

und sie haben sich für das V.K. entschieden, also anders als Zypern.

@17:52 — Hueseyin

Sie schreiben u.a. "Trotzdem verwehrt man der Türkei die EU. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann."

>> Mit gesundem Menschenverstand ist alles leicht verständlich. Die "Europäische Union" ist ein politischer Zweckverband benachbarter Staaten in Nord-/Mittel-/West- und Süd-sowie-Südosteuropa zur gemeinsamen wirtschaftlichen Stärkung und Friedenssicherung. Das grundsätzliche Bindeglied zwischen den Staaten und ihrer Bürger sind die gemeinsamen kulturellen Wurzeln und ideellen Werte. Dazu gehören auch die Traditionen der christlichen Religionen (solange die noch gesellschaftlich relevant sind).

Daraus folgert, daß die Integration einer in Europa völlig wesensfremden Religion und strikt danach lebender Zuwanderer, noch dazu einer Religion mit ausdrücklich politischem Anspruch, nicht gelingen kann und also absurd ist. Zu befürchtende Konsequenzen wären nicht verantwortbar.

Ich meine, die Türkei sollte sich anders orientieren.

"Die Demokratie ist nur der

"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten." (Erdogan, türkischer Ministerpräsident)

Solche freiheits-/demokratiehassende und radikale Ansichten haben in der EU NICHTS zu suchen!

Die Türkei in die EU ??? -- teil 6

was die zypernfrage betrifft. warum höre oder lese ich nichts davon, daß es gerade die griech. zyprioten waren, die dieses problem weiter betreiben?
zur erinnerung:
wider besseres wissen hatte die EU 2004 Zypern zum vollmitglied gemacht, ohne zuvor auf der wiedervereinigung der beiden inselhälften zu bestehen.
von der EU unterstütze UN-Plan zur wiedervereinigung haben doch griechische zyprioten 2004 abgelehnt und doch gezielt diesen plan sabotiert, während die türkischen zyprioten ihm mehrheitlich zustimmten.. sogar die türkische regierung hat sich da rausgehalten.. warum hat die EU der griechischen teil der zypern die anerkennung des UN-Plans nicht zu voraussetzung für die vollmietgliedschaft gemacht, was bei jeder verhandlungen mit der türkei die erfüllung der fordertungen vorasugesetzt wird??
ist genau so wie der brutaler überfall auf rentner in münchen.. den türken kennt jeder als den bösen.. den griechen aber, kennt keiner, und schon gar nicht als den bösen

Die Türkei in die EU ??? -- teil 5

westerwelle mein zu Recht, dass die verhandlungen mit der türkei zugig vorangetrieben werden sollen, da sonst es passieren kann (und dass ist offensichtlich), dass die EU bald mehr Interesse an der Türkei habe als umgekehrt.
denn endlich nach jahrhunderten erwirtschaften in der türkei die politiker nicht mehr nur in ihre eigen taschen sondern denken auch ans volk.. und seither geht es der türkei immer und immer besser.. die euphorie ist durch die rasante entwicklung verschwunden.. vor 8 jahren befürworteten 70% der türken die EU, heute nur noch 40%..

Eine kräftige nahrhafte

Eine kräftige nahrhafte Suppe kann man
ruinieren, wenn man immer mehr Wasser zuschüttet.
Das weiß jeder Koch.
Immer mehr EU-Mitglieder ruinieren den Kern des Gedankens eines vereinigten Europas. Es sind schon viel zu viele Mitglied geworden, welche es noch lange nicht gedurft hätten.
Später vielleicht einmal .Das sollte nicht nur für die Türkei gelten.

Eine kräftige nahrhafte

Eine kräftige nahrhafte Suppe kann man
ruinieren, wenn man immer mehr Wasser zuschüttet.
Das weiß jeder Koch.
Immer mehr EU-Mitglieder ruinieren den Kern des Gedankens eines vereinigten Europas. Es sind schon viel zu viele Mitglied geworden, welche es noch lange nicht gedurft hätten.
Später vielleicht einmal .Das sollte nicht nur für die Türkei gelten.

@ get_informed - völlig richtig erkannt

..........Solche freiheits-/demokratiehassende und radikale Ansichten haben in der EU NICHTS zu suchen!.......

Das ist prinzipiell richtig.

Warum gründet die Türkei nicht ein Pendant zur europäischen Gemeinschaft - also eine muslimisch-asiatische EU mit den nachbarschaftlichen Gründungsmitgliedern Türkei, Syrien, Irak, Libanon und Iran?

Als ich die Kommentare von

Als ich die Kommentare von tomtomtoy u. mesenchym gelesen habe, hat es mich nicht gewundert. Immer die gleichen Argumenten, nicht objektiv und oberflächlich.

1.) Mich würde interesieren, was versteht man unter nicht politisch??? Das die Türkei keine Demokratie hat?? Sowas absurdes, dann müsste es auch für die Ostblockländer gelten. Die waren früher sozialistisch, jetzt demokratisch. Passt nicht wirtschaftlich rein. Da gebe ich Ihnen recht, die Wirtschaft der EU ist im wackeln (siehe Griechenland, Spanien, Portugal u. Italien). Die Wirtschaft der Türkei kann sich sehen lassen. Wenn man die Aussage Religion genau nehmen sollte, was suchen dann die Länder wie Bulgarien, Polen, Griechenland in der EU. Diese Länder sind christlich Orthodoks und haben überhaupt nichts mit Christentum des Westen zu tun. Überhaupt seit wann ist die EU ein Christliche Union???

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