Kommentare

Schuldenschnitt für alle

Wäre eh die beste Lösung.
Dann könnte man nochmal von Vorne anfangen.

Schuldenschnitt für die USA, für Japan, Deutschland und Frankreich.

Was das bringen würde ... die Wirtschaftskrise wäre sofort vorbei.

Die Banken bekommen das Geld eh nie wieder. Denn keines der Länder - jupp auch wir Deutschen nicht - wird seine Schulden jemals zurückzahlen können.

Also Schuldenschnitt ... die Banken schreiben ein paar Billionen virtuelles Geld ab und fertig. Unterm Strich wäre das für alle beteiligten die beste Lösung.

Gleichzeitig würde aber noch klarer werden, dass der Kapitalismus aus sich selbst heraus nicht das beste Wirtschaftssystem ist.

Wir leben alle auf Pump und leisten uns mehr als wir können. Das wir dennoch weiterhin einen auf dicke Hose machen, bezeichnet die Arrognaz unserer Lebensweise.

@MrEnigma: "die Wirtschaftskrise wäre sofort vorbei..."

... und die nächste hätten wir gleich danach! Keiner wäre mehr bereit, einem Staat etwas zu leihen, wenn er es ohnehin nicht zurückbekommt.

haha, kaum ist Griechenland -

haha, kaum ist Griechenland - scheinbar - erledigt, kommt der nächste Gast.

Schuldenschnitt global, ich denke das geht sonst immer so weit.

Die Ausbeuter, also die reichen Staaten, die von dem ganzen Mist profitieren, werdewn als letztes angezählt und geschnitten, von dem scharfen Düsenjet, der sich "exponentieller Zinszuwachs" nennt.

@MrEnigma

Auf eine Grundsatzdebatte über Kapitalismus möchte ich mich gar nicht einlassen. Allerdings würde ich Sie gerne fragen, wo für Sie der tatsächliche Unterschied zwischen "echtem Geld" und "virtuellem Geld" besteht. Wir grenzt man die beiden praktisch voneinander ab?

@20. Dezember 2012 - 11:05 — MrEnigma

Eigennütziger geht's wohl kaum noch.

Wie kann man noch jemandem Geld leihen, wenn er nicht gewillt ist es auch zurückzuzahlen.

Es ist erschreckend, wie Verantwortungslos Schuldner mit den Ersparnissen anderer Leute umgehen. Kredite sind keine Geschenke, sondern Leihgaben, die der Gläubiger bitte vollständig zurückerwarten darf, und zwar Wertmäßig, also mit Inflationsausgleich. Und die Gläubiger sind keine bösen superreichen Betrüger, sondern es handelt sich dabei um unsere Altersvorsorge, unseren Notgroschen oder das Geld, daß wir angespart haben, um z.B. die Zeit zwischen dem letzten Job und dem Ruhestand zu überbrücken.

Der moralische Verfall der Gesellschaft wird hier schön sichtbar. Man will immer nur von anderen haben, aber selber leisten und etwas zurückgeben? Wozu?

Das Faß ist offen ...

.
... Jetzt wollen alle reingreifen.

"Der IWF verlange einen Teilerlass der zyprischen Staatsschulden ähnlich dem bereits erfolgreich umgesetzten Forderungsverzicht privater Gläubiger für Griechenland,..."

Viele der "privaten" Gläubiger sind Banken in öffentlicher Hand (UNSERE Landesbanken), denen ein Schuldenschnitt bedeutet, daß WIR, die Steuerzahler, die Verluste tragen.

Andere Gläubiger sind Hedgefonds, die sich, wie im Falle Griechenlands, jetzt goldene Nasen bei Rückkäufen verdienen.

Mein Votum: Laßt die Schuldenmacher endlich pleite gehen. Darauf läuft es ohnehin hinaus.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

ironie

wie wurde da doch gesagt,
"Die von Zypern angeforderten Hilfen von 17 Milliarden Euro sei im internationalen Kontext überschaubar und die Krise daher lösbar." lol.
wenn mans ins verhältnis setzt, sind 2 billionen dann für deutschland auch überschaubar.
wenns denn nicht so hart wird,da überschaubar, könnte man doch hier mal den fall einer geordneten insolvenz des staates und der privatbanken durchspielen und lehren aus dem vorgang ziehen.
und wenns dann schiefgeht,kann man ja immer noch den vorgang zurücknehmen und das geld den privatbanken als wiedergutmachung überweisen,ist doch so oder so überschaubar.

@fprinz: "Banken in öffentlicher Hand"

"Viele der "privaten" Gläubiger sind Banken in öffentlicher Hand"

Ja, leider. In meinen Augen fängt das Problem hier schon an - "der Staat" (ob Kommune, Land oder Republik) hat überhaupt keine Banken zu betreiben!

[Damit sind natürlich nicht die Bundesbank etc. gemeint, die das Geld "machen".]

Wie oft ist es schon vorgekommen, dass Landesbanken am Ende aus dem Etat des Landes "gerettet" werden müssen, weil Politiker gleichzeitig Bankiers spielen und ihre politischen Ziele mit Finanzierungen verstricken?

So betreibt ein Land, das sich eigentlich um seine Schulen, Straßen etc. kümmern soll zweifelhafte Investitionen sonstwo in der Welt - und der Bürger haftet dafür am Ende.

Das läuft ganz klar wieder

Das läuft ganz klar wieder auf eine gewaltige Belastung der EU-Geberländer hinaus, auch wenn vorerst der IWF vorgeschickt wird bzw. dieser gar nur als Treuhänder für etwaige russische Garantien für die auf Zypern veranlagten Oligarchengelder auftreten will.

Die Gläubiger der zypriotischen Regierung sind fast ausschließlich zypriotische und griechische Banken.
Also werden dann - natürlich alternativlos - diese ohnehin jetzt schon im Grunde bankrotten Banken im Falle eines Schuldenschnitts wieder einmal "rekapitalisiert" werden müssen.

Nicht vom IWF, der ohnehin nur vorrangige Kredite gewährt, die als erstes zurückgezahlt werden, sondern - erraten - vom ewig nachrangigen deutschen Michel. Auch schon egal, außerdem ist Weihnachten.

Alles wie in Griechenland?

Die Troika treibt auch hier ihr Unwesen. Sie wird Massnahmen fordern, die die Wirtschaft kaputt sparen, Arbeitsplätze vernichten und die Zyprioten erpressen, dass sie erst Hilfen bekommen, wenn sie sich zu diesen oder jenen Einsparungen verpflichtet haben. Genau wie in Athen.

Die erste Massnahme Nikosias muss es sein, diese Schlauberger aus dem Land zu jagen.

Ausländisches Geld muss in die Wirtschaft fließen, damit Steuern generiert werden können. Hier ist aber mal wieder vorgesehen, Milliarden den Banken in den Hals zu stecken. Lasst sie kaputt gehen, wenn sie sich verzockt haben.

So, und welches Land kommt

nun als nächstes? Dieses absurde Spiel geht weiter. Und wieder einmal ist es der Bankensektor, der massiv gestützt werden muss. Auch bei Zypern werden die Politnasen wieder tricksen und den Schuldenschnitt in die Länge ziehen. Wieso werden nicht endlich einmal die Zocker zur Verantwortung gezogen?

Wie bitte?

auf wieviele Milliarden sollen wir verzichten um das russische Schwarzgeld zu retten?

@maschmi78

Geld ist nicht gleich Geld. Es gibt unterschiedliche Geldmengen und ein guter Teil des Geldes existiert tatsächlich nur auf dem Papier. Gefährlich wird es oftmals erst dann, wenn dieses Geld zu Bargeld wird.

zypern...

ist reich,,,wenn dort alles legal zugeht...

Schuldenschnitt auch für Zypern??

Und dafür haben wir unsere gute alte DM aufgegeben!

EU Bürger werden immer mehr versklavt!

Wenn russisches Geld jetzt noch mit europ. Steuergeldern gerettet wird...dann ist das ein Zeichen, dass ALLES in Europa falsch gelaufen ist! Die EU Politik führt schon jetzt zu Lohndumping, sozialem Abstieg auch in Deutschland, Mega-Belastungen der deutschen Einkommen und Löhne. Aber die ewige Versozialisierung von privaten Verlusten (Banken), wo sich verzockt wurde, ist m.M. nach gegen jedes Grundgesetz zum Schutz des Volkes! Die ursprünglichen Gesetze zur EU, die sich an die Idee einer Europäischen "Union" anlehnten, sind immer weiter schamlos von der Politik mit Füssen getreten worden.

Demokratie - was ist das, werden in ein paar Jahren die Kinder in den Schulen fragen...!

@b_m

Frage an Sie:
Sie stehen an einem Stand etwas weiter hinten, bei einem begehrtem Gut. Als Sie dran sind, sollen Sie mehr bezahlen, als die die vor Ihnen dran waren, um deren Rabatte mit zu tragen.

Finden Sie das ein tolles Handelsmodell?

Nichts anderes ist Zins ohne Risiko!
(jeder Zins setzt sich zusammen aus Risikoprämie und Lestung ohne Gegenleistung, begrüdnet nur im Anspruch auf den größeren Besitz besser gesagt, darauf das men eher da war)
Daher ist Zins eine Leistungserbringung die über das normale Tauschgeschäft hinausgeht und eigentlich keine Gegenleistung beinhaltet.
Faktich Aus-Beut-ung. ( das letzte erbeuten mit System)

In Wahrheit erfährt jeder Besitz eigentlich eine Absdchreibung, der sich aus dem Aufwand für Pflege und dem Verschleiß des Benutzens oder Nichtbenutzens ergibt. Diese Erkenntnis ist alles aus neu und hat schon früher zu Zinsverboten geführt. Denn eigentlch erfüllt Zins den Tatbestand der Nötigung!

Einfache Lösung

Gebt Zypern der Türkei. Sollen die sich mit rumärgern.

Solange

Zypern seine riesige Handelsflotte nicht angemessen besteuert (übrigens zu Lasten auch der Länder, bei denen nun vermutlich hausiert wird), sollte es keinen roten Heller aus den EU-Töpfen geben.

einfach

Den wolfgang anrufen schon zahlt der deutsche steuerzahler die zypernschulden! Natürlich alternativlos! Toll

MrEnigma

Schön, aber wer ist wir?

Rusische Neureiche haben 30

Rusische Neureiche haben 30 Milliarden Euro Schwarzgeld bei zyprischen Banken liegen. Da ist eine Bankenrettung mit Steuergeldern durchaus kritisch zu sehen...

Alles hypothetisch

Die Wirtschaftskrise haben wir sowieso - ob wir nun so tun, als wären die Staaten in der Lage die Schulden zurück zu zahlen oder nicht.

Es ist doch illusorisch anzunehmen, dass Deutschland (bleiben wir mal bei uns) die nächsten 50 Jahre sparen wird um die Schulden wirklich effektiv zu tilgen.

Das ganze Konstrukt ist aber darauf ausgelegt. Die Zinsbelastung steigt immer weiter. Gleichzeitig sorgen Ratings dafür, dass die Zinsen immer schneller steigen werden. Auch Deutschland muss irgendwann abgewertet werden - spätestens bei der nächsten Konjunkturdelle.

Immer weniger Steuergeld steht also immer mehr Verpflichtungen gegenüber. Wie lange soll das gut gehen?

Die Annahme der Banken ein Staat könne zig Billionen an Schulden tilgen oder entsprechend immer mehr für erforderliche Zinszahlungen leisten ist einfach absurd.

Das System muss so kollabieren.

Die Banken stehen entweder vor einem totalen Zusammenbruch oder schreiben ein paar Billionen ab und alles beginnt von vorne.

Darstellung: