Kommentare

Fahrplan für die "Vollendung"?

ich kriege eine Gänsehaut von Merkels Worten!
Jeder der denken kann weiß, wie es weitergehen soll. Ich hoffe, die Menschen Europas stemmen sich gegen die "Neue Weltordnung", wo die EU-dssR ein Baustein sein soll, bevor diese Bausteine weltweit zusammengeführt werden sollen.
Mit der DDR vor Augen, wissen wir, was das Ziel der Vollendung ist und aus welcher Erziehung Kanzlerin, B-Präsident, Verteidigungsminister usw. entsprungen sind.
Da soll der Zug hingehen.

Aberwitz!

Zitat Merkel: "Diese Abwicklungsmechanismen dürfen nicht auf Kosten des Steuerzahlers gehen, sondern sie müssen eben so gestaltet werden, dass diejenigen, die für die Fehlentwicklungen der Banken zuständig sind, dann auch die Lasten tragen."

Wenn alle in einem Wagen sitzen und einer spielt an den Bremsen rum, krachen alle gegen die Wand und nicht nur der der schuld ist.
Da der jenige meißt am Ende ist der die anderen in eine Krise stürzte, müssen die anderen bis dahin schuldlosen die Last tragen. Daher gibt es Bestrafung, die abschreckend sein soll, um eben gerade so etwas zu vermeiden.
Offensichtlich sind entweder die Strafen nicht hoch genug oder die Strafverfolgung nicht gut genug gewesen.
Bei dem Gelabber was da nun läuft, wird das in Zukunft wohl auch nicht sein!
Mahlzeit!

die glauben doch nicht

die glauben doch nicht wirklich, dass sie noch bis juni 2013 zeit haben?!

war mal wieder schön, sich zur weihnachtsfeier getroffen zu haben.
die sehen sich wohl auch öfter als ihre lebenspartner.

Müll

Statt Weiterentwicklung sollte man mal über Fortschritt nachdenken - und das heißt ein Ende der EU, nicht noch immer mehr Europa. Dieses Projekt, das sowieso kaum jemand will, ist total gescheitert und man wird es nicht besser machen, wenn man einfach stur in die gleiche Richtung weiterläuft.
Inzwischen hoffe ich, dass der Euro und die EU einfach auseinanderbricht, so schlecht das auch erstmal sein mag. Aber alles ist besser als dieser EU-Müll, der Deutschland finanziell aussagt und uns die Souveränität nimmt.

Ökonomisch gesehen: Peanuts

Dort wurde wieder nur über Banken geredet. Was ist mit den Unterschiedenen in Lohn und Produktivität, unterschiedliche Steuern?

Der Euro ist aktuell eine Fehlkonstruktion und hätte nur dann eine Chance, wenn wir ökonomische Voraussetzungen in allen Ländern angleichen würden.

Wir müssten also ein einheitliches Steuersystem haben, Technologie- und Wissenstransfer, keinen übertrieben konkurrierenden Patentschutz, die gleichen Tarifverträge, ähnliche Bildung oder Expertenaustausch. Im Idealfall sollte keine Korruption und Lobbyismus existeren und keine zu hohe Konzentration bestimmter Branchen.

Da dort nicht reformiert wurde, wird es scheitern, jede Wette! Ohne solche Anpassungen wird Kapital und Konzentration dort entstehen, wo die Produktivität am höchsten ist, oder Lohnstückkosten am Geringsten. Das sind derzeit die Nordstaaten, die Ergebnisse sehen wir alle.

Ökonomische Gesetze lassen sich nicht von Politikern schön reden. sie fordern früher oder später ihren Tribut.

war doch klar

Natürlich möchte unsere Bundeskanzlerin dem Steuerzahler erst nach der Wahl 2013 eröffnen, was so alles mit der Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion auf ihn zukommt.

Mir schwant hier nichts Gutes.

Schöne Aussichten.....

„Neue Belastungen für die Bundesrepublik sollen dabei aber nicht entstehen, versicherte Merkel“

Nun, die Realitäten verhalten sich zu Merkels Äußerungen und Versprechungen umgekehrt proportional- je mehr die Eurokanzlerin irgendetwas ausschließt oder imaginäre rote Linien zieht, desto wahrscheinlicher ist der „Schadenseintritt“- also stellen wir uns schon einmal auf höhere Belastungen ein!

„Das ist eine komplizierte Aufgabe. Die muss rechtstechnisch ausgearbeitet werden", sagte Merkel.“

So ist es- alles ist so fürchterlich kompliziert, dass „rechtstechnisch“ daran gearbeitet werden muss, damit alles selektiv und situativ von den Eurokraten beherrschbar bleibt.

Aber Merkels Aussagen sind diesbezüglich auch dekuvrierend- nirgendwo, an keiner Stelle taucht auch nur ansatzweise der Bürger auf, den es zu überzeugen und mitzunehmen gilt, um dessen Zustimmung man kämpft, weil er der Souverän ist- in Merkels marktkonformer Demokratie ist für diesen halt kein Platz!

Eines ist nun klar ...

... die nächste Währungsunion steht uns bevor!
Der Euro und der US-Dollar werden abgeschafft und dies vielleicht viel schneller als sich manche Menschen in den USA und EUROPA bewusst sind!

Gutes Foto

Tolles Foto,
einmal alle Euroäischen Schwerverbrecher nebeneinander!

Die Diskussion hier zeigt mal

Die Diskussion hier zeigt mal wieder eindrucksvoll wie wenig Ahnung bzw. Wertschätzung viele Leute von/für etwas haben über das sie sich eigentlich freuen sollten. Eurokrise?Schon ist die EU ein Schrotthaufen auf dem kategorisch herumgemeckert wird,sei es bei einer Meldung in der eigentlich positives verkündet wird.

DAS ist traurig und v.a. kindisch

Schönen Gruß aus Brüssel

@ dave_31

Sie spreche mir aus der Seele!

Darüber hinaus sehen wir aktuell, als eine Art blinden Aktionismus, das letzte Aufbäumen eines bereits längst zum Scheitern verurteilten, von Tagträumern und Weltfremden gesponnenes, Hirngespinstes namens EU.

In Zeiten exorbitant hoher Arbeitslosenzahlen in den Staaten der südlichen Peripherie und steigenden Unbehagens ob der immer immenseren an Brüssel zu entrichtenden Summen der Nordstaaten darf sicherlich davon ausgegangen werden, dass sich die angestaute Europafrustration in den kommenden Wahlen niederschlagen wird.

Die undankbaren Südstaaten werden vor lauter Gier nach weiteren Steuermittels aus dem Norden Links wählen und damit das System finanziell endgültig untragbar machen.

Daran wird die EU scheitern und das ist auch gut so.

Anschließend müssen jedoch schnellstmöglich juristische Konsequenzen gezogen werden. Es gilt, eine Verurteilung derjenigen deutschen Politiker anzustreben, die für unser Elend dann verantwortlich sein werden.

Friede auf Erden !

Erst einmal Ruhe über Weihnachten, und danach wird die Intelligenzbestie Van Rompuy schon eine zündende Idee haben.

@R. Wiggum: Wertschätzung

Vielleicht haben Sie die Kritik als zu negativ empfunden, aber es wurde hier auch konstruktive Kritik geleistet.

Ökonomisch gesehen ist der Euro fehlgestaltet. Er muss entweder wieder zurück genommen werden oder die ökonomischen Rahmenbedingungen müssen in allen Ländern gleich sein. An beiden Alternativen wurde nicht oder nur in Richtung Bankensektor gearbeitet.

Es tut mir leid, aber das kann ich nicht schön reden. Denn dieses Ungleichgewicht wird weiter Arbeitsplätze in den Südländern kosten. Da ich kein Egoist bin, sehe ich das als Europäer eben kritisch und nenne es so ehrlich, wie ich es in den Wirtschaftswissenschaften gelernt habe. Soll ich Sie jetzt anlügen, damit Sie in Brüssel friedlich schlafen können?

Wir müssen viel konsequenter reformieren und nicht nur Augenwischerei betreiben!

@Trecker

Ihre Einschätzung,auch die erste,halte ich für sehr realistisch und kompetent,sie sprechen Probleme an die existieren.
Mir geht es hier eher um die "Anti-Europäer" die einen Zusammenbruch der EU oä. fordern

Gott sei Dank:

>>>>Wenn Banken für ihre Sanierung frisches Kapital benötigen, dann steht - sobald die EZB-Bankenaufsicht voll arbeitsfähig ist - der Euro-Rettungsfonds bereit.<<<

...Und ich dachte schon, Frau Pundeskanzlerin will die Banken hängen lassen und der griechischen Bevölkerung noch mehr Milliarden in den Rachen werfen!

Gott sei Dank, ich irrte!

@Der Bote

...dass sich die angestauze Europafrustration in den kommenden Wahlen niederschlagen wird.

Ich sehe das genauso wie Sie. Es war in höchstem Maße dumm und gefährlich von unseren Politikern, dass sie ein Europa allein nach ihren Vorstellungen gezimmert haben ohne das eigene Volk je gefragt zu haben und die bestehenden Verträge allesamt gebrochen haben.
Es wäre vernünftiger gewesen das Volk auf die "Reise Europa" mitzunehmen. Aber aus angst, das Volk wolle evtl. so ein Europa wie wir es heute haben gar nicht, wurde die Bevölkerung einfach übergangen.

In 2013 stehen einige wichtige Wahlen an, wir dürfen gespannt sein wie diese ausgehen werden.

ich stimme Ihnen zu, vor

ich stimme Ihnen zu, vor allem zeigt es anschulich, wie besorgt unsere "Volsvertreter" in Zeiten schwerer Krisen sind.

Alles geht den Bach runter und die feiern mit Sektchen und Häppchen, schliesslich hat man ja beschlossen, bis zu den Wahlen nächstes Jahr nichts zu unternehmen.

Wahrlich, mit einer solchen Einstellung, hatte ich selbst meinen 400,- Job nicht länger als ne Woche. Aber die Abgebildeten müssen ja z.G. nicht arbeiten ODER denken.. nur regieren.

@ 9:51 — Der Bote

"Darüber hinaus sehen wir aktuell, als eine Art blinden Aktionismus, das letzte Aufbäumen eines bereits längst zum Scheitern verurteilten, von Tagträumern und Weltfremden gesponnenes, Hirngespinstes namens EU."

Da muss man sich aber schon arg anstrengen, um die aktuellen Geschehnisse so interpretieren. "das letzte Aufbäumen" - lächerlich. Was wir hier viel mehr sehen ist, wie sich die EU in einer Kriese bewährt. Wir hatten vorher nämlich noch keine. Bisher waren wir nur ans Kuscheln gewöhnt.

"Anschließend müssen jedoch schnellstmöglich juristische Konsequenzen gezogen werden. Es gilt, eine Verurteilung derjenigen deutschen Politiker anzustreben, die für unser Elend dann verantwortlich sein werden."

Dass Sie mit rechtsstaatlichen Prinzipien nicht so vertraut sind, hat man ja schon gestern gesehen.

@ Dave_31

die können gar nicht anders,
denn die sind alle FREMDGESTEUERT und haben den Auftrag die Menschheit dem in die Hand zu spielen, welcher dann ohne kompromisse sagt, was getan wird.

Wie kann man sonst so einseitig unser Geld zum Fenster raus werfen.

Für unser eigenes Volk, besonders für unsere Frauen und Mütter und deren Rente hat man keine Milliarden übrig,
nein, diese sollen in Armut dahin leben.

@9:59 — Trecker

"...es wurde hier auch konstruktive Kritik geleistet."

Echt? Wo?

"Ökonomisch gesehen ist der Euro fehlgestaltet. Er muss entweder wieder zurück genommen werden..."

Sehr konstruktiv...

"...oder die ökonomischen Rahmenbedingungen müssen in allen Ländern gleich sein."

Idealerweise ja, aber diesen Idealzustand gibt es nirgendwo. Den gab es in Deutschland zu DM-Zeiten nie, den gibt es auch heute immer noch nicht. In den USA gibt es den übrigends auch nicht. Wahrscheinlich sind die ökonomischen Rahmenbesdingungen in Europa heute schon ausgeglichener als in den USA.

Wenn ich das schon höre

Wenn ich schon schon wieder die Mär von den bösen Anti-Europäern höre ...

Sämtliche Verträge gebrochen, ein System im Sinne der Hochfinanz etabliert, eine Institution (ESM) die rechtlich immun und somit fern der Rechtsstaatlichkeit
steht und sich dann wundern das die Menschen das nicht einfach schlucken und sich erdreisten auch noch etwas dagegen zu sagen.

Schon schlimm das wir nicht mehr ein Volk von unwissenden Bauern sind, die schön jeden Sonntag den
Volksempfänger anschalten und alles glauben war ihnen dort erzählt wird.

Ein Europa von und vor allem auch für die europäischen Völker (und damit meine ich alle und nicht nur ein paar wenige sektschlürfende Privilegierte, die sich an der Allgemeinheit bereichern) sieht anders aus Herr Brüssel. Eine richtige europäische Führung wüsste das und würde auch entsprechend anders handeln.

Fahrplan ? oder neue Wasser'straße' ?

Den Fahrplan gab es wohl eher für die eingeleitete Privatisierung
des gesamten europäischen Trinkwassermarktes !

Das wurde -durch die kalte Küche im Kleingedruckten-
von der EU-Kommission in eine neue Richtlinie gegossen.

Portugal und Athen
sind bereits aufgefordert worden, ihre öffentlichen Wasserwerke zu verkaufen

Die Lobbyisten (in Deutschland z.B. -aber nicht nur- Gelsenwasser)
haben gute Arbeit geleistet, reiben sich die Hände und warten auf den Startschuss.

Selbstverständlich muss dann EU-weit ausgeschrieben werden.
Die kommunalen Werke können mit den 'Großen' aber im Angebot nicht mithalten und letztlich wird alles teurer.

Das ist doch mal wieder überflüssige EU-Politik vom Feinsten.

Hilfloses Rudern, selbstgefällige Ignoranz

Die Sparmaßnahmen, die von finanzlobbygesteuerten nordeuropäischen Politikern und finanzlobbynahen Politikern im Süden, als Heilsbringer deklariert werden, verschärfen stattdessen die Rezession und erhöhen die Arbeitslosigkeit.

Sparmaßnahmen als Königsweg aus der Krise zu verkünden ist ignorant, fahrlässig und/oder irreführend. Denn kein Arbeitsplatz wird im Süden hierdurch geretttet. Und deshalb ist Monti auch unpopulär. Es ist eine Sache, staatsausgaben zu senken, eine wichtigere Aufgabe wäre es jedoch, sich der Rezession und den hohen Arbeitslosenzahlen zu widmen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Der Zusammenhang zwischen der zu harten Euro-Währung und der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit ist offensichtlich Auslöser für die Rezession. Und wer künftig Arbeitslosigkeit im Süden durch unwürdige Transferleistungen finanzieren möchte, folgt Merkel und Weggefährten.

Eine wiedereingeführte DM würde drastisch aufwerten, der Umkehrschluss: der Euro ist zu hart für Südeuropa!

@ cowboy8

Stellen Sie mir nicht das Verständnis rechtsstaalicher Prinzipien in Abrede. Oder meinen Sie etwa, Sie und Ihre gleichdenkenden Konsorten hätteb alleine die Weisheit mit Löffeln gefressen?

Ein Gesetz bleibt nur solange ein Gesetz, bis sich entsprechende Mehrheiten finden, welche bereit sind, die entsprechenden Gesetze wieder zu ändern. DAS, und nur das, ist Demokratie und genau das, werter Herr, sollten Sie endlich begreifen.
Und hierfür trete ich ein.

In seiner jetzigen Form lehne ich die EU ab und Sie dürfen mir gerne glauben wenn ich sage, dass ich nicht alleine mit dieser Ansicht bin.

Die nächsten Wahlen der kommenden Jahre werden mir Recht geben. Warten Sie nur ab, bis die deutsche Regierung gezwungen sein wird, weitere Steuern zu erheben oder die Sozialabgaben weiter zu kürzen weil man den Menschen erklären muss, dass unser Geld mittlerweile in griechische Renten angelegt ist.

Und hierfür mache ich die aktuell herrschende Clique verantwortlich!

@Cowboy8: Ökonomische Folgen

Auch wenn Sie wieder sehr provokativ kommentieren, will ich ausnahmsweise noch einmal antworten:

Wenn wir keine dauerhafte Transferunion einrichten wollen, müssen die ökonomischen Rahmenbedingungen angeglichen werden, anderenfalls müssen Sie europäische Solidaritätsabschläge einplanen, wie es eben auch in Deutschland stattfindet. Das kann zwar soziale Härten mildern, ist aber eine ökonomisch gesehen schlechte Lösung. Besser wären Regionen, die auch ökonomisch leistungsfähig sind. Dazu muss eben u.a. starke Konzentration verhindert werden und Lohnstückkosten müssen überall gleich sein, Wissen und Technologie muss transferiert werden.

Wenn Sie glauben, dass in Europa die Bedingungen besser als in den USA sind, dann ist das trotzdem traurig, wenn man das Nord-/Südgefälle sieht. Vermutlich ist es in Amerika noch schlimmer. Das sollte uns also nicht als Vorbild dienen.

Europas Integration schreitet

Europas Integration schreitet beschleunigt voran. Das ist gut. Weiter so !

@9:59 — Trecker: Nachtrag

Den Idealzustand von ausgeglichenen ökonomischen Rahmenbedingungen gibt es in Russland erst recht nicht. Gut - der Rubel ist jetzt nicht die Vorzeigewährung, aber niemand käme auf die Idee, dass Russlands Probleme daran liegen, dass es eine einzige Währung hat.

EU-Gipfel in Brüssel: Neues Regormpaket

@-gierde zerstört :

........."Sparmaßnahmen zerstören ......." .

Falsch, Total Falsch , denn

zuerst kommt die "Bestrafung" , da hier schwerwiegendes Delikt vorliegt, muß d. Strafe zwangsläufig ultrahart
sein , und daß über mind. 10 Jahre ,

erst wenn Griechenland , spanien, Portugal a.d. Stand
von Moldawien ist (dort gibt es eine wundschöne Natur)
u. das 10 Jahre lang,
erst dann besteht Hoffnung , daß diese Looserstaaten wieder
a.d. überbordenden Fleischtrögen (natürlich alles a.Pump)
vorsichtig herangeführt werden ,
Alle anderen Alternativen sind bei d. Koma-Patienten
nicht zweckdienlich !
Fazit: Zuerst d. Klare Kante mit Allen Konsequenzen ,
dann Zuckerbrot u. Peitsche !

Nur so bringt man Looserstaaten bei, was sparen heißt !

Es gibt noch eine 3. Variante, darauf will ich a.d. Stelle u.a.Zeitgründen nicht näher eingehen .

@Trecker, 9:59 - Marktwirtschaftssystem

1. Dass die Senkung der Lohnstückkosten das Mittel ist, um in der unternehmerischen Konkurrenz auf dem Markt erfolgreich zu sein, kann man in den Wirtschaftswissenschaften lernen.
2. Dass das volkswirtschaftliche "Wir" vernebelnde Propaganda ist, kann man daran erkennen, dass der unternehmerische Erfolg zu Lasten der Lohnabhängigen erzielt wird, weil deren Lohn aufgrund des Betriebszwecks namens Gewinnerzielung minimiert werden muss.
3. Dass die Lohnabhängigen infolgedessen kein gutes Leben führen können, kann dazu führen, dass sie zu Gegnern des Marktwirtschaftssystems werden.

2

@Cowboy8: Russland, Amerika und Deutschland

Ich sehe nicht, was Sie mit den Beispielen sagen wollen. All diese Länder beweisen, dass man bei Nichtangleichung der ökonomischen Bedingungen mit Regionen zu kämpfen hat, die immer mehr verarmen, während andere wachsen und sich konzentrieren. Solch eine Regionalpolitik ist nicht unbedingt von Vorteil und beschleunigt sogar die Bevölkerungsbewegung.

Mit passenden Währungen, Ausgleich an Technologie, Wissen und ähnlichen Steuern und Tarifverträgen könnte man das angleichen. Ich gehe sogar so weit, dass parallele regionale Währungen ein Vorteil wären, das zu korrigieren. Wenn es im Dorf meiner Eltern eine eigene (parallele) Währung gäbe, würden die Leute damit natürlich eher im Dorf Güter kaufen, und die regionale Wirtschaft stärken.

Währungen haben sehr viel damit zu tun, wie schnell sich Kapital und Industrie konzentrieren können. Und deswegen werden große Währungsunionen ja gerade von den großen Konzernen gefordert, da sie am meisten davon profitieren.

@ 11:10 — Don-Corleone

Sie liegen, wie so häufig, falsch in Ihren Annahmen. Sie sollten als bundesdeutscher Bürger mit der unseeligen Geschichte ein wenig an Ihrer Haltung gegenüber Ihren europäischen Mitbürgern arbeiten.

Ich muss zugeben, dass Ihre unreflektierte Posaunerei mich beschämt. Gerade die fleißigen Menschen im Süden werden bestraft, da die Wirtschaften den Bach runter gehen. Es ist traurig, dass Sie die wirtschaftliche und währungsbezogenen Zusammenhänge offenbar über viele Monate ausblenden und sich stattdessen auf die Anfeindung und Überhebung über unsere Europäischen Freunde konzentrieren.

Mit der Ihnen gebührenen Hochachtung,
gierde zerstört

@ R. Wiggum

Ihr Problem, und das vieler EU Fans, ist daß Europa, die EU und der Euro immer als untrennbare Einheit dargestellt werden. Sind sie aber nicht. Europa im besten Sinne war dabei Wirklichkeit zu werden, die EWG hat prächtig funktioniert, der Euro war der Anfang der Streitereien.

im Übrigen, all unsere wichtigen europäischen Freunde, die jetzt das Geld der deutschen Steuerzahler wollen, wo waren die denn als es um die Wiedervereinigung ging? Wirkliche Unterstützung gab es von ihnen keine.

@10:44 — gierde zerstört

Ihrer Analyse bzgl. Sparmaßnamen stimme ich zu. Man muss allerdings auch darauf achten, die eigene Schuldentragfähigkeit zu erhalten. Inflation ist der "easy way out".

"Eine wiedereingeführte DM würde drastisch aufwerten, der Umkehrschluss: der Euro ist zu hart für Südeuropa!"

Der Umkehr-Umkehrschluss: Eine drastisch aufgewertete DM wäre zu hart für Deutschland.

Sehr gute Artikel, hätte von mir sein können

Ich hatte gestern noch einen Link zu diesem Kommetar dabei gepackt, weshalb der Beitrag nicht veröffentlicht wurde.

"Die Bankenaufsicht, sehe ich nur als ersten Schritt in die richtige Richtung.
Als zweiten Schritt braucht es ein Insolvenzverfahren für diese Großbanken. Gleichzeitig muss endlich sichergestellt werden, dass nicht der Steuerzahler aus dem ESM-Topf für die Probleme der Banken aufkommen muss.

Daher sollte ein eigenständiger Bankensicherungsfonds, der von den Banken selbst gespeißt wird, als eine Art Versicherung für Großbanken wirken.

Das wäre zumindest mein Wunsch bei der künftigen Gestaltung."

Nachdem der heutige Tagesschau-Artikel genau diesen Tenor hat, finde ich den Artikel natürlich überwältigend gut. Weiter so!

@10:47 — Der Bote

"Stellen Sie mir nicht das Verständnis rechtsstaalicher Prinzipien in Abrede."

Also gestern haben Sie mit Unverständnis reagiert, wie man nur Entführung und Folter durch Ermittlungsbehörden verurteilen kann.

"Ein Gesetz bleibt nur solange ein Gesetz, bis sich entsprechende Mehrheiten finden, welche bereit sind, die entsprechenden Gesetze wieder zu ändern."

Das stimmt zwar, aber solange alles auf den Prinzipien eines Rechtsstaats basiert, ist es nicht möglich, Gesetze so zu ändern, dass man jemanden für sein Handeln in der Vergangenheit nachträglich bestrafen kann. M.a.W. "eine Verurteilung derjenigen deutschen Politiker anzustreben, die für unser Elend dann verantwortlich sein werden", ist durch nachträgliche Gesetzesänderungen NICHT möglich.

"In seiner jetzigen Form lehne ich die EU ab..."

Das ist Ihr gutes Recht.

@Cowboy8: DM zu hart für Deutschland

"Der Umkehr-Umkehrschluss: Eine drastisch aufgewertete DM wäre zu hart für Deutschland."

Das einfach so zu behaupten, ist ökonomisch und wissenschaftlich etwas fahrlässig und passt eher zur ideologischen Haltung unserer Regierung.

Es gibt viele Wissenschaftler die belegen, dass die starke DM damals und heute kein Problem für Deutschland war und wäre. Unsere Güter werden nicht gekauft, weil sie so billig sind, wir exportieren doch keine Kleidung oder Kartoffeln, sondern Maschinen, Fahrzeuge, technische Güter.

Abgesehen davon würde eine Aufwertung den Einkauf der dafür benötigten Ressourcen billiger machen.

Und es würde das gefährliche Übermaß an Außenhandelsüberschüssen eindämmen, mit dem wir größtenteils nur uneinlösbare Forderungen erstellen.

Man muss die Problematik immer ein paar Schritte weiter verfolgen und nicht gleich beim Exportpreis aufhören zu argumentieren!

@ 11:41 — cowboy8

"Eine wiedereingeführte DM würde drastisch aufwerten, der Umkehrschluss: der Euro ist zu hart für Südeuropa!"

Der Umkehr-Umkehrschluss: Eine drastisch aufgewertete DM wäre zu hart für Deutschland.
______________________________________________

Da haben Sie Recht – eine drastisch aufgewertete DM wäre der Wirtschaftsleistung entsprechd. Wir würden weniger exportieren. Genau so wie der Süden heute weniger exportiert, da der Euro in relation zu hart für Süd-Wirtschaften ist. Aber wissen Sie was? Das ist doch eigentlich unser Problem oder etwa nicht? Ich bin mir durchaus dessen bewusst. Eine DM würde unsere Wirtschaft schwächen, da sie härter wäre als der Euro. Unser Problem. Jedoch ist es nicht anständig, wenn wir unsere Währung, auf Kosten der Süd-Volkswirtschaften aufweichen, verantworten wir die Rezession im Süden. So einfach ist das. Die einzige Lösung ist die Rückkehr zu eigenen Währungen, die zur jeweiligen Wettbewerbsfähigkeit passen. Mit den Negativen Konsequenzen für Deutschland

@ 11:41 — cowboy8

"Ihrer Analyse bzgl. Sparmaßnamen stimme ich zu. Man muss allerdings auch darauf achten, die eigene Schuldentragfähigkeit zu erhalten. Inflation ist der "easy way out"."

Sie haben Recht – Inflation - und auch "barmherzige" Subventionierungs-Milliardentransfers in nicht wettbewerbsfähige Wirtschaften, lösen nicht das Problem.

Hilfreich wäre ausschließlich die individuelle Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den jeweiligen europäischen Nachbarländern - der Haupt-Exportabnehmer. Aber mit der künstlichen Gemeinschaftswährung "Euro" geht das nicht!!!

Ich bin kein Freund von Inflation aber mittels "Drucken" einer lokalen Währung wie dem Peso oder der Drachme würde die Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Volkswirtschaft erhöht. Gegenüber den Exportabnehmern im Nachbarland. Wenn wir den Euro drucken, können wir nicht gezielt die Wettbewerbsfähigkeiten im Süden erhöhen. Im Gegenteil - unterm Strich profitiert in erster Linie der Norden davon. Ich bin ein Europafreund. gegen den Euro!

na der

Van rumpuy wirds schon richte... Bestimmt zum wohle der geliebten deutschen! Dann wird wieder abgenickt!

@ 11:53 — Trecker / Cowboy8

@Cowboy8: Gratuliere, der Umkehr-Umkehrschluß ist wirklich ein außergewöhnliches Mittel.

Und Sie Beide haben Recht, Deutschland würde von einigen positiven Aspekten profitieren, aber darunter leiden dass sich sein direktes Umfeld zum negativen veränderte.

@Trecker: Deutschland, ja nichtmal Europa, sind naturgegebene Wohlstandsinseln, weshalb Ihre Argumentation, die das Umfeld vernachlässigt, mich nicht ganz überzeugen kann.

@10:52 — Trecker

"...anderenfalls müssen Sie europäische Solidaritätsabschläge einplanen, wie es eben auch in Deutschland stattfindet."

Darauf wird es hinaus laufen. Ökonomische Ausgeglichenheit ist ein Idealzustand, den es nirgendwo auf der Welt gibt, schon alleine aus klimatischen Gründen. Man wird z.B. niemals in allen EU-Staaten prozentual gleich viel Orangen anbauen können.

Nichts desto trotz lohnt es immer, den Idealzustand anzustreben.

Weiß Merkel nicht was ein optimaler Währungsraum ist??

Entscheidend ist, ob die Maßnahmen ("besseren Koordinierung der Wirtschaftspolitik") geeignet sind die Ursachen der Krise zu bekämpfen.

Es klingt gut (und scheinbar nachvollziehbar) mit Strukturreformen eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Gleichzeitig erweckt man aber auch den Eindruck die Krise damit lösen zu können - ein Trugschluß.

Bereits vor dem € gab es zwischen dem "DM-Block" und den "Südländern" eine signifikante Kluft in den Wettbewerbsfähigkeiten. Mit dem € hat sich dies massiv verstärkt - die Lohnkosten sind im "Süden" geradezu explodiert. Nach beinah 3 Jahren Krise und größter Anstrengung schafft man es nicht mal annhähernd wieder diesen (für einen optimalen Währungsraum immer noch untragbaren) Zustand von vor 1999/2000 herzustellen.

Sofern der € in der jetzigen Form erhalten wird, geht dies nur einem Zentralstaat mit einheitlicher Steuer-/Sozialpolitik. Hierzu gehört auch: ein massives und dauerhaft angelegtes Transfersystem von "Nord nach Süd".

@11:53 — Trecker

gierde zerstört:
"Umkehrschluss: der Euro ist zu hart für Südeuropa!"

cowboy8:
"Der Umkehr-Umkehrschluss: Eine drastisch aufgewertete DM wäre zu hart für Deutschland."

Ich glaube nicht, dass eine zu harte Währung das Problem Südeuropas ist. Nur wenn man das glaubt, dann muss man zumindest mal drüber nachdenken, was passiert, wenn eine DM stark aufwertet.

"Unsere Güter werden nicht gekauft, weil sie so billig sind, ..." ... sondern weil sie so gut sind. Richtig.

Aber als nur die USA im Herbst 2008 von heute auf morgen aufhörten, deutsche Autos zu kaufen, dann lag das nicht daran, dass sie über Nacht schlecht wurden. Es war einfach kein Geld dafür da. Die Folge: Kurzarbeit bei den Autobauern, Kurzarbeit, Entlassungen und Pleiten bei den Zulieferern und deren Zulieferern.

@12:18 — gierde zerstört

"Die einzige Lösung ist die Rückkehr zu eigenen Währungen, die zur jeweiligen Wettbewerbsfähigkeit passen. Mit den Negativen Konsequenzen für Deutschland."

Diese Meinung wird jedoch von den wenigsten Euro-Kritikern geteilt. Sie denken es wenigstens durch.

Matthias P, Cowboy: Transferunion

Dass die Transferunion irgendwann kommen könnte, heißt nicht, dass es der Ausweg aus der Problematik ist, sondern nur die Symptome bekämpfen soll.

Bei solchen Modellen gibt es immer falsche Anreize. Und damit meine ich nicht den Bürger, der das ja kaum beeinflussen kann, sondern politische Einrichtungen, die Vorteile aus dem Transfersystem ziehen und es missbrauchen werden, immer, unvermeidlich.

Ich würde eine ökonomische Lösung bevorzugen. Die notwendigen Schritte habe ich oben erwähnt.

Transferunion keine Lösung

Weder die Steuerzahler im Norden noch die unverschuldeten Arbeitslosen im Süden sind "reif" für eine Transferunion. Eine Transferunion, wie wir sie übrigens in der BRD von West nach Ost haben (Soli), wird die zwingende Konsequenz sein, falls der Euro nicht durch individuelle, auf die Leistung der jeweiligen Volkswirtschaften bezogenen, Länderwährungen zurückkehren.

Wenn also der Süden eurogeschuldet keine funktionierende Wirtschaft mehr hat (siehe heutige Jugendarbeitslosigkeit), werden wir humanitäre Geldtransfers im gigantischen Umfang leisten müssen. Für immer. Dies ist weder im Interesse der Nord-Steuerzahler, noch im Interesse der vielen Millionen Arbeitslosen im Süden, die sich, so wie wir, eine Existenz aufbauen wollen. Eine Familie gründen wollen, ein Haus kaufen wollen etc. Kein arbeitsbereiter Südländer hat es nötig, Almosen aus dem Norden zu empfangen. Und genau in diese Rolle bringt der Euro den Süden. Die Währung ist zu hart für die schwachen Süd-Volkswirtschaften.

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