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und was für ein Erfolg

Diejenigen, die diese Anteile halten, haben sie für deutlich weniger erworben, darauf gezockt, daß sie nicht einfach als wertlos in den Mülleimer wandern und werden nun mit fetter Rendite belohnt. Ich bleibe dabei, das ist systematische Plünderung!

Wenn ich...

... bei meiner Bank für 10 Euro 30 Euro einkaufen will, machen die einfach nicht mit.

Was mache ich falsch?

Sehr Dubios

Naja von einem Rückkauf kann hier nicht die rede sein. Das ist ein Schuldenschnitt! Es wird die Angst der Anleger vor dem total Verlust ihre Anleihen genommen.

Das ist doch nun eine Insolvenz! Bei einer Insolvenz werden nun denn auch die Restlichen Werte an die Gläubiger ausgegeben, nur dass es in diesem wir sind die dafür Zahlen müssen.

Ganz ehrlich da hätte Griechenland auch aus dem Euro austreten können. Dann hätten wir die Gläubiger direkt mit Finanzmitteln stützen können und hätten Griechenland nicht mit einem Spardiktat verägert. Zudem könnte Griechenland dann günstiger Waren produzieren, wenn sie die Drachme hätten und wären damit im Euro Raum wesentlich konkurrenz fähiger!

Wer versteht das noch?

Ich blicke jedenfalls durch diese Finanzkonstrukte nicht mehr durch.

KEINE weiteren Milliarden für PLEITE-Griechenland!!!

Jetzt muß endlich SCHLUSS sein mit weiteren Zahlungen an PLEITE-Griechenland, denn das bringt dem griechischen Volk gar NICHTS und unsere Steuermilliarden, die hier in unserem Land schon jetzt an allen Ecken und Enden fehlen, wären auf Nimmerwiedersehen verloren!!!

Diese Aktion ist nur ein weiterer hilfloser und lächerlicher Versuch von EU, IWF, EZB und unserer völlig überforderten und ökonomisch dilettantischen Merkel-Schäuble-Westerwelle-Rösler-Regierung, PLEITE-Griechenland auch weiterhin künstlich am Leben zu erhalten.

Die "Rettung" des bankrotten Griechenland wird jedoch NICHT gelingen, denn Griechenland ist NICHT mehr zu retten!

PLEITE IST PLEITE - UND BLEIBT PLEITE, das ist ein ökonomisches Prinzip, das schon in der Vergangenheit immer der Wahrheit entsprach und auch weiterhin der Wahrheit entsprechen wird!

Und wer kann auch diese hilflose und peinliche Aktion wieder bezahlen?
Wir alle, die "naiven" deutschen Steuerzahler - und unsere Kinder und Enkel.....!!!

bisher keine Kommentare zu der Meldung?

Dabei ist sie doch zum jetzigen Zeitpunkt erst 20 Minuten her....
Meine Lebensbeichte wäre:
Ich werde nun gar nicht mehr arbeiten gehen.
Aus Prinzip nicht.
Mal sehen ob Tagesscbau.de die Eierstöcke hat,
das auch so zu senden, wie Ich es hier geschreiben habe.
Vermutlich nicht, darum, Ihr Praktikanten,
geht schiffen
Ich nehme diese Meldung jedenfalls mal ernst.

Klasse wie Kapitalismus so funktionieren kann...

Griechenland leiht sich 10 Mrd. Geld, kauft damit billig
seine eigenen Schrottanleihen im Nennwert von 30 Mrd. zu einem Spottpreis von 10 Mrd. zurück. Dann erhält man
aus dem EU-Rettungsfonds wieder 20 Mrd. Hilfsgelder.
Am Schluss sind die Schulden die gleichen. Aber jetzt
ist wieder Geld in der Kasse (zum weiterzocken?).

Selbst die Hedgefonds sind zufrieden. Haben sie doch
einen super Deal gemacht. Wußten die zum Zeitpunkt des
Kaufes schon etwas, was man Bürgern vorenthalten hat?
Haben außer den HF auch private Anleger verkauft? Und
warum eigentlich? Ein EU-Staat geht doch nicht pleite!

Die Perversion ist aber: Manche Bürger hat jetzt gar
zweimal für GR bezahlt. Den Anleihenverlust und für das
Hilfsgeld aus dem Fond.

Und wenn das Geld weg ist wiederholen wir das Spiel.
Manchmal kann Politik richtig kreativ sein.
Leider nur nicht, wenn es um das Wohl der Bürger geht.

Dämliche Gläubiger

Clevere Gläubiger hätte die Papiere behalten und am Ende der Laufzeit 100% abkassiert.
Wie das gehen soll ?
Leute, GR kann nicht pleite gehen, das Land wird um jeden Preis gerettet, sei es mit Finanzkonstruktionen, sei es mit Polit-Tricks, mit Monopoly-Geld oder sei es mit Zwangs-Enteignungen allen Kapitals

Wer wurde denn diesmal wieder ausgeplündert?

@marciaroni
"Diejenigen, die diese Anteile halten, haben sie für deutlich weniger erworben, darauf gezockt, daß sie nicht einfach als wertlos in den Mülleimer wandern und werden nun mit fetter Rendite belohnt. Ich bleibe dabei, das ist systematische Plünderung!"

Erstens wäre es angebracht, wenn sie schon von systematischer Plünderung sprechen, zu erwähnen wer ihrer Meinung nach, denn nun in diesem Fall ausgeplündert wurde und von wem.

Zweitens ist diesmal keiner wirklich gezwungen worden dabei mit zu machen, außer vielleicht die griechischen Banken, die aber diese Anleihen schon viel länger besitzen und bereits beim letzten Schuldenschnitt massive Verluste eingefahren haben und dieses mal weitere Verluste machen.

Drittens, diejenigen die jetzt damit Gewinn erwirtschaftet, oder besser gesagt erspekuliert haben, konnten das nur weil ihnen irgendwelche anderen Spekulanten (Banken, Versicherungen, Sparer) diese Papiere vorher freiwillig und aus eigener Überzeugung billig verkauft haben.

Das Treiben der Hedgefonds

Noch ist nicht bekannt, wieviele Anleihen die Hedgefonds, mit wie viel Gewinn zurückverkauft haben. Jedoch ist es doch GROTESK über die Rettung Griechenlands zu sprechen und dabei gleichzeitig zuzulassen, dass Hedgefonds Gewinne aus der Krise ziehen können. (siehe:http://www.tagesschau.de/wirtschaft/griechenland2670.html)
Das hat auch nichts mehr mit "neoliberal" zu tun, wenn eine europäische Konfliktlösung von solchen Geschäftemachern geschwächt wird. Weil irgendjemand zahlt ja deren Gewinn, nämlich wir, mit unseren Hilfsgeldern. Für griechische Bürger ist das auch das falsche Signal, wenn sie sich in der Realwirtschaft berappeln müssen und gleichzeitig weiter Spielball von Hedgefonds bleiben.

Enteignen oder nicht enteignen?

@turbodiesel

"Clevere Gläubiger hätte die Papiere behalten und am Ende der Laufzeit 100% abkassiert.
Leute, GR kann nicht pleite gehen, das Land wird um jeden Preis gerettet, sei es mit Finanzkonstruktionen, sei es mit Polit-Tricks, mit Monopoly-Geld oder sei es mit Zwangs-Enteignungen allen Kapitals"

Manche fahren nicht nur mit Turbo , sondern denken auch mit Turbo.
Man sollte also ihrer Meinung nach die griechischen Staatsanleihen auf jeden Fall bis zum Schluss behalten, da sie zu 100% ausgezahlt werden, auch wenn das Griechenland-Problem durch eine Zwangsenteignung allen Kapitals erfolgt?
Was soll das denn heißen? Wenn es eine Zwangs-Enteignungen allen Kapitals gibt, zum Beispiel durch SYRIZA, warum sollten ausgerechnet die Staatsanleihen von der Enteignung verschont bleiben?

Sind die Bankenkonzerne wirklich für alles verantwortlich?

@Rosa L.

"Nachdem die Masse der Bevölkerung Griechenlands in der jüngeren Vergangenheit ein Negativbeispiel dafür abgeben durfte, wie Nationalstaaten von Bankenkonzeren profitabel an die Wand zu fahren sind"

Wie meinen sie das mit "von Bankenkonzernen profitabel an die Wand gefahren"?

Sollen die Banken in Zukunft entscheiden wie viel Geld sich jeder einzelne Staat leihen darf, weil demokratische Staaten das nicht eigenverantwortlich selbst entscheiden können?

Sind die Bankenkonzerne auch dafür verantwortlich, dass Griechenland, als einziges Land seit Einführung des Euros, in keinem einzigen Jahr die Mastrichtkriterien eingehalten hat?

Sind die Bankenkonzerne auch dafür verantwortlich, dass Griechenland seit Jahren dass mit Abstand korrupteste Land, laut Transparency International, in Europa sind?

Sind die Bankenkonzerne dafür verantwortlich, dass seit über 150 Jahren kaum ein Selbstständiger, Freiberufler, Unternehmer in Gr. seine Steuern bezahlt und der Staat sie gewähren lässt?

Kein Grund zur Aufregung

@marciaroni:
Diejenigen, die diese Anteile halten, haben sie für deutlich weniger erworben

Das trifft vermutlich nur auf einige wenige Anleihe-Besitzer zu. Die meisten haben mit dem Investment einen Verlust eingefahren und mussten feststellen, dass ihre sicher geglaubte Anlage doch nicht so sicher war. Man zahlt auch in fortgeschrittenem Alter noch Lehrgeld. Aber so ist das Leben.

Insolvenz?

@Jugendmauer:
Das ist doch nun eine Insolvenz!

Das stimmt nicht, Griechenland ist nicht insolvent. Es hat viele Schulden, aber bei den Partnern immer noch Kredit.
Als Unternehmen sind Sie erst dann insolvent, wenn Ihre Bank Ihnen das Vertrauen entzieht. Griechenland hat noch Vertrauen. Und seine Position wurde durch diesen Rückkauf ein klein wenig gestärtkt.

@marciaroni

Genau so ist es.
Letzlich sanieren wir die großen Investmentbanken nicht nur, wir schaufeln ihnen und findigen Spekulanten auch noch fette Renditen oben drauf, quasi als Sahnehäubchen. Was muss denn noch alles geschehen, bis endlich eine Mehrheit in Deutschland begreift, dass mit dieser Regierung oder noch schlimmer mit Rot-Grün dieses perverse Spiel solange weitergehen wird, bis zur Stunde Null.

Gewinne der Hedgefonds

@ACRAFT

"Noch ist nicht bekannt, wieviele Anleihen die Hedgefonds, mit wie viel Gewinn zurückverkauft haben."

Es ändert sich auch nichts wenn es niemals bekannt würde. Es ist auch völlig egal ob es 1 oder 10 Mrd. sind oder ob sie 5 Mrd. Verlust gemacht haben.

"...jedoch ist es doch GROTESK über die Rettung Griechenlands zu sprechen und dabei gleichzeitig zuzulassen, dass Hedgefonds Gewinne aus der Krise ziehen können."

Warum?
Ich hätte da mal gerne irgendwann eine sachliche Erklärung, die nichts mit Neid und Hass auf all diejenigen die "ohne zu arbeiten" viel Geld verdienen, zu tun hat.

"Das hat auch nichts mehr mit "neoliberal" zu tun, wenn eine europäische Konfliktlösung von solchen Geschäftemachern geschwächt wird."

Wieso wurde sie geschwächt?

"Weil irgendjemand zahlt ja deren Gewinn, nämlich wir, mit unseren Hilfsgeldern."

Die Gewinne zahlen diejenigen die gr. Staatsanleihen zu 100% gekauft und zu 50% oder 25% oder 15% verkauft haben. Die zahlen weder wir noch die Griechen.

Die bösen Hedgefonds

haben damals, wenn auch auf dem extrem niedrigen Preisniveau, durch Ihre Ankäufe den Marktwert dieser Anleihen gestützt.

Und dieser Rückkauf drückt immerhin deutlich die Zinslast für Griechenland.
Paradox ist dabei irgendwie, dass das nur funktioniert weil Anleger immer noch befürchten noch mehr als 60-70% verlieren zu können. Wobei ich mal gespannt darauf bin wie groß der Anteil ist, den die griechischen Banken am Ende verkauft haben und wie "freiwillig" das bei den griechischen Banken letztenendes war.
Wenn es wirklich freiwillig war sagt uns das was über das Vertrauen der griechischen Banken in die Rückzahlung...

Aber wen wunderts... selbst wenn die ganzen Schulden und die Zinslast mit einem mal weggezaubert wäre könnte Griechenland die Staatsausgaben mit den Einnahmen nicht decken. In diesem Punkt können sich die Griechen nur selbst helfen.

@rex3

Banken verleihen Geld, auch an Staaten. Sie haben in der Vergangenheit Griechenland Geld geliehen, ohne zu prüfen ob dieses Land in der Lage ist, die aufgenommenen Schulden zu begleichen.

Daher sind sie für die Misere zumindest mitverantwortlich, da sie bereitwillig Gelder zur Verfügung gestellt haben, oftmals wider besseren Wissens.

11. Dezember 2012 - 22:57 — rex3

" Wenn es eine Zwangs-Enteignungen allen Kapitals gibt, zum Beispiel durch SYRIZA, warum sollten ausgerechnet die Staatsanleihen von der Enteignung verschont bleiben?"

Glauben Sie wirklich, daß Herr Syriza innerhalb der EU eine solche Politik fahren kann, wie Sie sie hier als Schreckgespenst an die Wand malen? Er hat ja deutlich gemacht, daß er sich einen EU- Austritt Griechenlands nicht vorstellen kann, und die sonstige Wahlkampfrhetorik wird sich, sofern gewählt, rasch abschleifen. Das kann man ja bei uns am Beispiel der Linkspartei studieren. Übrig bliebe wohl ein linker Sozialdemokrat, und solche sind durchaus EU-kompatibel, wenn auch in gewissen einflußreichen Kreisen nicht gern gesehen.

Mut und Riecher

Bank wechseln! Fast alle Banken verkauften GR Anleihen fuer .15 Euro dis Sie jetzt fuer .30+ verkaufen koennen wenn sie wie offenbar ein paar Hedgefunds (keineswegs alle)Schneid und den richtigen Riecher gehabt haetten. Meine Pensionskasse hat bei der Sache gross verloren: fuer jeden 1 Euro angelegt gibt's jetzt .30. Gut fuer die Griechen vor allem; schlecht fuer mich der jetzt im hohen Alter wieder nach Arbeit suchen muss.

Wenn jemand nun Gewinn macht, dann ...

Wenn jemand durch Spekulation nun Gewinn macht, dann nicht auf Kosten der Allgemeinheit, sondern auf Kosten anderer Spekulanten.

Irgend jemand hat die Anlagen zum vollen Preis gekauft und für die im Artikel genannten 20% des Wertes verkauft.

Dieser Jemand hat 80% Verlust gemacht, davon hat der, der sie von ihm kaufte und nun für 30% des Wertes verkauft eben 10% des Gewinnes gemacht.

Und damals waren wir vermutlich froh, dass überhaupt noch jemand die Anleihen kaufte, sonst wäre der Kurs ja total in den Keller gerutscht. Die 10% sind u.a. der Preis dafür, dass unsere Regierung so langsam ist und alles aussitzt.

Die übrigen 70% des Gewinns macht der griechische Staat(, der sie irgendwann für 100 % des Nennwertes verkaufte und nun für 30% desselben zurück bekommt.)

Darstellung: