Kommentare

2013 wird unterschätzt, ich

2013 wird unterschätzt, ich halte sogar ein Wachstum leicht über 1% für möglich, weil wir im Moment auch in außereuropäischen Märkten viel absetzen.

5 Prozent Wachstum 2014

Wenn alles toll ist und nichts negatives passiert ... und wenn doch ... naja dann halt 0,5 Prozent.

Die Prognosen sind doch absurd, dieses Jahr hat doch gezeigt, dass innerhalb weniger Monate die Wachstumprognosen nach und nach kassiert worden sind.

Und keiner erinnert sich wohl noch an 2008 - erst war alles spitze und innerhalb von 2 Wochen kam die großte Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit.

Da könnte man auch gleich sagen ... Wenn nur noch positives passiert, die Invesitionen in den Krisenländern stark ansteigen (warum auch immer) und überhaupt ... dann ist ein Wachstum von 10 Prozent drin.

Wenn nicht ... dann eben nicht.

Wachstum wohin man sieht

Ich habe 3 glückliche Kinder, ein schuldenfreies Auto, repariere gerade ein Haus und kann mir sogar leisten, Nahrung und Kleidung von ökologischen und menschenwürdigen Produzenten auszuwählen.

Wozu brauche ich da dieses ominöse Wachstum nochmal? Achja, da war ja noch dieser Zins, der dann nicht mehr befriedigt werden würde und der dann ratzfatz im Keller ist, wie gerade in Europa zu sehen. Wollen wir das den Kapitaleignern wirklich antun? Etwas mehr Solidarität sollte schon sein! Wir können ja mehr über den ESM in deren Taschen spülen, dann klappt das vielleicht 2014 auch wieder mit dem Wachstum.

Aber es gibt da auch andere Möglichkeiten! Mit einem neuen Geldsystem und einem Bürgergeld könnte man die Steuerlast sogar senken, die Zinslast sowieso, wir könnten billiger produzieren und hätten dann vermutlich tatsächlich erst einmal ein Wachstum, ob wir es nun brauchen oder nicht. Das könnte man bis 2014 noch hinbekommen, dann stimmt auch die Prognose der Bundesbank.

Immer diese Detailfpuscher.

Immer diese Detailfpuscher. Im Detail sieht man nur Zahlen.

Im Grossen und Ganzen sehe ich aber ohne jetzt da iben zu sitzen, eine Euro-Krise, eine weitere in den USA, jede Menge kleine Krisen in allen Ländern der Welt, und eine Zeit, in der wir sind, wo die AKUTHEIT des auseinanderbrechenden Globalsystems der Ausbeutung zusammenbricht,

und Firmen pleite gehen. Die Politik hat es nicht gewusst, das Ende dieser Wirtschaftsschwachsinns anders zu gestalten.

Also, meine Oma hat immer gesagt, wenn wir Kinder uns

zu wilde Spekulationen haben hinreissen lassen oder wir etwas hätten besser machen wollen:

Ja wenn der Hund nicht geschissen hätte, dann hätte er den Hasen bekommen.

Die Bundesbank sollte mal die beschlagene Glaskugel beiseite legen und sich um wichtige Dinge kümmern.

Z.B. Was passiert wenn der verdeckte Schuldenschnitt GR`s nicht klappt. Läuft heute nicht das sensationelle SchuldanleihenrückkaufsprogrammaufKredit nicht aus?

Das bewegt mich - was ist dann?

Ohne Prognoe keine Geldpolitik

@buemo_3
"Zentrales Geschäftsfeld ist die Geldpolitik des Eurosystems ... Kaffeesatzlesen gehört demnach nicht zu den Aufgaben."

Ohne Prognose zu wesentlichen wirtschaftlichen Daten ist keine sinnvolle Geldpolitik zu betreiben. Schließlich geht es bei der Geldpolitik darum, in der Zukunft Ziele zu erreichen bezüglich Inflation, Wirtschaft, Arbeitslosigkeit und so fort.

Dass alle Prognosen immer den Mangel eines möglichen Irrtums haben, versteht sich von selbst. Trotzdem lässt sich ohne Prognosen keine zielorientierte Geld- und Finanzpolitik machen.

Mit dieser Prognose hat die Bundesbank meiner Meinung nach außerdem auch allgemein etwas recht Nützliches gemacht, nämlich dass sie anlässlich der optimistischen Prognose der Bundesregierung zu etwas mehr finanzpolitischer Vorsicht anregt.

Prognosen, Prognosen, Prognosen ....

Erst hoch, dann runter.
Oh Mann. Dieses Spiel wiederholt sich bereits seit Jahrzehnten und ist definitiv langweilig geworden.

Wann endlich begreift man , dass es keinen stetigen

Aufwärtstrend mehr geben wird, sondern wir nur mit Auf- und Abwärtsschwankungen um einen Sättigungszustand leben müssen. Nachhaltig aufwärts könnte es erst gehen, wenn Europa sich wieder Mal in Schutt und Asche legt und sich dann alles über das Wachstum freut . Aber das will doch wohl ernsthaft keiner !!

Auf gut Glück

Wenn man bedenkt, wie viele unkontrollierbare Variablen von der Regierung in Kauf genommen werden, dann dürfte eher das Gegenteil der Fall sein.

7 Jahre Zyklus

ja die Prognosen!
Streng gnommen sind sie gar nicht so falsch, weil sie sich auf einem Rythmus gründen der schon fast mystisch sein könnte.
Denn das verflixte 7. Jahr kommt nicht nur in der Ehe vor (ist eigentlich das 4.) und man hat nicht nur 7 Jahre Pech wenn man einen Spiegel zerbricht, nein die Konjunktur hat diesen Zyklus prinzipiell auch!

Warum weiß der Geier!

Dieser Zyklus wird nur durch mächtige Ereignisse unterbrochen (Time out), aber eben nicht aufgehoben.
Darum ist wohl der Vergleich der Glaskugel auch nicht so falsch!, wenn, dann ist es schon aberwitzig, was sich da Insitute für diese Prognosen bezahlen lassen.

Wer es nicht glaubt, sollte sich mal die Charts diesbezüglich anschauen und Ereignisse herausrechnen, die sehr dramatisch und akut waren.

Daher ist der nächste Konjunkturzyklus, der 2009 startete 2016 beendet, wenn der Euro und das globale Finanzsystem nicht vorher crashen. Und wenn, dann verschiebt sich das Ende nur um die Zeit der Neuordnung.

@Elefant

Wenn ich jedes Jahr 1% Wachstum habe, selbst über die nächsten 100 Jahre, dann ist das ein abwärtstrend.

Fazit: Wir können noch unendlich lang wachsen.

An was wird Wachstum festgemacht? Und was haben wir davon?

Diese Meldungen mit irgendwelchen Wachstumsprognosen gehen mir auf die Nerven. Was nützt es den unzähligen älteren H4-lern, wenn die Aktionäre, Banken und Konzerne irgend ein Wirschaftswachstum deklarieren? Sinken dadurch die Nebenkosten der Miete von der alleinerziehenden Mutter, die als Krankenschwester oder Frisörin trotz Überstunden nicht genug Geld zum Leben verdient? Werden Arbeitslosen und willigen Menschen über 45 dadurch mehr vernünftig bezahlte Jobs geboten? Wird der Schuldenberg spürbar abgebaut, von dem alleine die Zinsen knapp 1/3 der Staatseinnahmen betragen?
Wo wollen wir den Wachsen? Bei den Waffenexporten wäre noch potential - Kriege gibt es genug auf der Welt, auch Spanien, Italien und Griechenland könnten noch etwas mehr Geld gebrauchen, Man könnte noch ein paar Flughäfen, unnötige Bahnhöfe oder Formel-1 Strecken bauen, die kein Mensch braucht - die aber das vielfache Kosten, wie veranschlagt. Gut fürs Wachtum.
Wann fangen wir an Wohlstand gerecht zu verteilen? NIE!

@14:31 — funnybubbles

Nun, der Bund braucht Wachstum, um wachsende Einnahmen zu erzielen, um wiederum bei annähernd gleich bleibendem Haushalt die Neuverschuldung abzubauen (siehe Finanzplan des Bundes bis 2016 / Google).

"Was nützt es den unzähligen älteren H4-lern,...?"

Auch wenn ich nicht nicht dafür bin, dass jedes Thema auf den Nutzen für H4-Empfänger geprüft werden sollte, folgendes: Wenn nirgends gekürzt werden muss, weil der im GG festgeschriebene Defizitabbau (Schuldenbremse) durch mehr Einnahmen gelingt, nützt es denen in der Tat was.

"Wird der Schuldenberg spürbar abgebaut, von dem alleine die Zinsen knapp 1/3 der Staatseinnahmen betragen?"

Ja, zumindest hilft Wachstum dabei. Aber die Zinsen betragen "nur" 13,1% des Haushalts, nicht 1/3.

2014 wird es wahrscheinlich wieder besser,

falls bis dahin Geld vom Himmel fällt oder jeder zu Hause seine eigene Gelddruckmaschine besitzt.
Es kann nicht besser werden, so lange die Ursachen den Krise nicht angegangen werden. Immer noch ist Gewinnmaximierung das oberste Gebot und die einfachen Leute werden weiterhin zugunsten der oberen 3% ausgebeutet. Die Reichen wissen nicht mehr wohin mit ihrem Geld und geben für Plunder Millionen aus, währenddessen viele Bürger zusehen müssen, dass sie halbwegs über die Runden kommen.
Die Umverteilungsmaschine läuft ungehindert weiter.
Mit Erleichterung nehme ich zur Kenntnis, dass wenigstens der Heizölpreis etwas gefallen ist.
Sinkende Energie- u. Rohstoffpreise wirken sich positiv für die Arbeitsplätze aus.

Wachstum als Fluch

Drr Fluch des kapitalistischen Wirtschaftssystems ist der Zwang, staendig zu wachsen - auf Kosten der Umwelt, des Friedens und damit am Ende auf Kosten drr Menschen.

Hundert tausensende Tonnen Pladtikmuell in unseren Weltmeeren zeugen von einem Wychstum, das auf einer unfassbaren Verschwendung von Ressiurcen beruht.

Im Marketing Jargon heisst dies vornehm "Geplante Obsoleszenz". Dabei geht es darum, dass die meisten- wenn ncht gar alle Konsumartikel eine fest vorgegebene, kuenstliche Lebensdauer haben. Danach sind sie wertlos und verseuchen unsere Meere oder das Flussdelta des Niger als Elektroschrott etc. Am Ende gelangen sie ueber die Nahrungskette wiederbzurueck zu den ahnungslisen Teilnehmern unserer schoenen, heilen Konsumwelt.

Damit sind nicht nur Hunger und Kriege, sondern auch die systematische Umweltverseuchung immanenten Grundeigenschaften des Kapitalismus. Dieser Fluch kann nicht durch Reformen geloest werden.

@Melissa1000

Ja...und welche (nicht utopischen) Reformen sollen das sein?

@ 15:48 — Melissa1000

So etwas wie einen Wachstumszwang gibt es nicht.
Wachstum ist bloß die Folge von Innovation, und der langfristige Erfolg des Kapitalismus für den Wohlstand der Menschen ist wohl kaum bestreitbar und zeigt sich in weniger Armut und Kriegen als in vor-kapitalistischen Zeiten.

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