Kommentare

Konnte man die erste

Konnte man die erste Schuldenhaftung für Griechenland, samt den milden Gaben, noch unter die üblichen Bankenbubenstücke der Parteiengecken rechnen, so scheint der Spaß nun auf eine neue Stufe gehoben zu werden. Denn damals ließ man den deutschen Staat für die Schulden Griechenlands aufkommen, damit dessen Gläubiger ihre Verluste abwälzen konnten. Erlassen die Parteiengecken nun aber Griechenland diese neuen Schulden, so machen sie sich der Verschwendung öffentlicher Gelder schuldig und dürften auch eine weitere ebenso schwere wie dauerhafte Belastung der deutschen Staatskasse herbeiführen; und da die Parteiengecken ja unverhohlen erklären, daß sie alles zu tun gedenken, um Griechenland im Spielgeldeurowährungsraum zu halten, so dürfte dieser Spaß der Parteiengecken Deutschland einmal mehr teuer zu stehen bekommen. Denn es steht nicht zu erwarten, daß Griechenland jemals wieder auf eigenen Beinen stehen wird, zumindest solange nicht wie es sich immerzu neue milde Gaben abgreifen kann.

Griechenland braucht keinen

Griechenland braucht keinen Marschalplan, sondern ein Gewerkschaftsverbot.

Ist eigentlich noch niemandem aufgefallen, daß die Gewerkschaften alles blockieren, was Griechenland wieder auf die Beine hilft.

Die Politiker geben Versprechen im Namen des Volkes und die Gewerkschaften scheren sich einen Dreck darum.

Das Beispiel mit der Eisenbahn ist gut. Privatisieren, und wer kauft, muß sich den Gewerkschaften unterwerfen.

Die Gewerkschaften sind es die Europa zerstören. Verteilungskämpfe bis auf's Messer.

Wieviel verdienen die Greichen heute im Vergleich zum Jahre 2000?

Ja warum wohl

Krause: "Warum sollten diese Anleger ihre Papiere jetzt für 30 Prozent verkaufen?"

Keine Ahnung, Herr Krause, aber sie tun es. Jeden Tag. Wenn ich mir an der Börse eine Anleihe für 30% kaufen kann, dann muss es auch jemanden geben, der sie zu dem Preis verkaufen will.

Frage

Herr Krause, warum suchen Sie immer zuerst das Negative, statt nur einmal an ein Gelingen zu denken. Aber das kann ein Journalist anscheinend nicht.

die Hilfen sind sinnlos

die Hilfen sind sinnlos, da das Problem ein strukturelles ist:

GR kann nicht im gleichen Währungsverbund wie DT / NL / A / LUX / FIN usw sein, ohne Schaden an seiner Wirtschaft zu erleiden.

Jede Einzel-Maßnahme (jetzt Schuldenrückkauf) kann kurzfrisitg unterstützend sein, aber die Maßnahmen verpuffen und sind kosmetischer Natur. Sämtliche volkswirtschaftl. Kennziffern sind katastrophal und das Land wird weiter in den Abgrund gespart. Und das von Geldgebern, die zwar mittlerweile +/- den GR-Haushalt bestimmen, aber von niemand gewählt sind.

Wie sehr die Maßnahmen Früchte tragen, sieht man nach Jahren der Bemühung: es werden immer mehr Mia-schwere Töpfe aufgelegt, aber es reicht nicht.

Im Gegenteil. Nun wird schon über die schwieriger werdende Wirschafts- und Finanzlage unseres großen Nachbarn Frankreich berichtet.

Der EUR-Währungsverbund muss grundlegend umstrukuriert werden, damit er eine Chance hat.

@17:18h b_m
mit Gewerkschaften hat das alles garnichts zu tun

@b_m

Sind Sie US-Amerikaner?

Jedenfalls haben in Deutschland die Gewerkschaften erst unseren Wohlstand ermöglicht und handeln wohl im Sinne der Wirtschaft verantwortungsvoll (zurückhaltende Lohnpolitik, lt. Wirtschaftsvertretern). Von daher sehe ich es nicht so, dass damit Europa zerstört wird. Was man dank zu schwacher Gewerkschaften wird, kann man an den 3.-Welt-Staaten USA und GB (zumindest nach der Besitzverteilung) sehen. DAS würde Europa zerstören.

Ab davon, auch wenn Merkel sagt, sparen sei alternativlos, gibt es durchaus (noch) alternativen. So übersteigt in den meisten EU-Staaten (einschließlich GR und D) das Privatvermögen die Staatsschulden. Von daher wäre es sehr wohl möglich ohne Schulden zu sein und doch nur so weit zu sparen, dass man kein strukturelles Defizit mehr hat (also nicht mehr ausgibt als einnimmt nach Zinsen).

Und das würde die Wirtschaft auch überleben. Mal ehrlich, wer will schon die Staatsbahn, selbst wenn nicht gestreikt wird?

Grüße

Unser gesamtes Wirtschaftssystem gehört auf den Prüfstand!

Wenn das soweiter geht, wird die Realwirtschaft hoffentlich noch vor der Politik begreifen, das von diesem Wirtschaftssystem nur sehr wenige profitieren. Davon abesehen sollten die jenigen die Zeche in erster Linie zahlen , die sie verursacht haben. Wo sind die Konsequenzen z.B. für Goldman-Sachs und die Politiker die die Zahlen frisiert haben. Wo sind die Konsequenzen für unsere Politiker und Wirtschaftsfachleute die sträflich weggeschaut haben, als sie GR auf biegen und brechen in die EU holen wollten. Sicherlich haben auch die normalen Griechen über die Verhältnisse gelebt, aber doch nur weil die Eu es möglich gemacht hat. Bei der Schuldentilgung soll die normale Bevölkerung den größten Teil des Schadens tragen. Wieso soll der Souverän sich so etwas dauerhaft gefallen lassen?Da ist nicht nur im Staate Griechenland etwas mächtig faul.

Unglaublich: Steuerzahler übernimmt Schulden der Bankster

Eine Bank vergibt Kredite. Sie geht dabei das Risiko ein das Teile des Kredits nicht zurückgezahlt werden können. Darum verlangt die Bank Zinsen. Die Zinsen für griechische Staatsanleihen waren hoch, weil das Ausfallrisiko hoch war. Dann ging Griechenland Bankrott. Die Banken haben einerseits mit ihren Zinsen Gewinne gemacht und so vorgesorgt und sich andererseits verzockt.

Frau Merkel und die EU hat mit ihren Rettungsfonds nun aus drohenden Schulden der Banken drohende Schulden des Steuerzahlers gemacht.

Besonders perfide: Die großen Hedgefonds haben über verabredete Spekulationen die Griechenland- und Euro-Krise verursacht. Sie sind auch die Hauptverursacher der Weltfinanzkrise. Diese Herren machen aber nun einerseits bei der Griechenland Rettung nicht mit, sie sind bei dem Schuldenschnitt außen vor, und andererseits profitieren sie auch noch bei dem aktuellen Vorgehen der Kanzlerin.

Lassen wir dieses perverse System crashen. Nur dann zahlen die Verursacher ihre Zeche!

Der Hammer, welcher über uns allen schwebt, wird immer dicker.

Der nächste griechische Hilferuf kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich bin gespannt, welche Buchhaltertricks uns dann als Lösung präsentiert werden.
Konkursverschleppung hat sich noch nie ausgezahlt. Irgendwann fällt der Hammer. Je später, je schlimmer!

Endlich

mal jemand, der das Offensichtliche ausspricht. Die Bundesregierung beharrt ja lieber auf ihrer durchsichtigen Illusion, Deutschland würde das garnichts kosten - von wegen. Geld, das man Griechenland geliehen hat oder noch leihen wird (ist ja "alternativlos") ist zumindest zum Teil verloren für den deutschen Staat - und das mit null Sinn für uns. Als ob der Euro Griechenland brauchen würde, die hätten nie rein gedurft und ein Austritt wäre leicht zu verschmerzen - außer für die Griechen natürlich.

Scheinlösungen als Ergebnis von Spiegelfechtereien....

Nun, zur apostrophierten Scheinlösung passt Schäubles Spiegelfechterei ja bestens, denn das ganze „Maßnahmenpaket“, dass die Agonie Griechenlands verlängert, den Staatsbankrott weiter hinausschiebt und verschleiert, um das „Vertrauen der Märkte“ zu erhalten, damit das elende Spiel, das schon längst verloren ist, weitergehen kann, dient ja zu nichts anderem!

Da passen die beliebten „Merkel-Bonds“, wo man entgegen den Vereinbarungen Staatsfinanzierung betreibt und die Risiken und die Haftung auf alle Steuerzahler verteilt, bestens ins Bild, dass „Zinsgewinne aus Staatsanleihen“ auf ein Sonderkonto kommen, damit die Gläubiger/Banken bedient werden und der Spaß am Geldverleihen nicht vermiest wird- ein „perfektes Perpetuum mobile“ der Märkte, die sich der Steuerzahler als nie versiegende Energiequelle dank der Politik sicher sein können..!

Leider werden wir die Scheinlösungen mit richtigen Euros und Cent begleichen müssen, so viel Realität muss schon sein...!

Eine ehrliche Frage an alle!

Liebe Tagesschau Leserinnen und Leser,

ich bitte um eine ehrliche Antwort von Ihnen!

Gibt es wirklich auch nur eine Einzige Person/Steuerzahler in Deutschland die ersthaft geglaubt hat , dass auch nur 1€uro der nach Griechenland geflossen ist, jemals von den Griechen zurückgezahlt worden wäre???

Marshallplan?

http://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan
Hatten wir schon mal und auch Griechenland bekamt in etwa die Hälfte dessen, was D bekommen hat, pro Kopf also mehr.
Schon seit der Eu-Mitgliedschaft ist enorm viel Geld nach Griechenland geflossen, ohne daß dieses Land ernsthaft modernisiert worden ist.
Was Griechenland braucht sind Strukturreformen und im Prinzip ein geordnetes Insolvenzverfahren. Geld in die Konkursmasse zu überwiesen, macht jedenfalls keinen Sinn.
Ich hoffe nur, daß die Bundestags-Parteien bei Wahlen endlich mal abgestraft werden für ihre verantwortungslose Politik.

GR muss unter EU-Zwangsverwaltung gestellt werden.

Die europäische Politik ist offenbar wild entschlossen, Griechenlands Schulden zu bezahlen und das Land im Euro zu halten. Und das, obwohl langsam nicht mehr zu leugnen ist, dass sich in GR nichts geändert hat.

Gehälter und Renten wurden gekürzt, aber wirkliche Strukturreformen werden hinhaltend verweigert - und dies nicht nur von Regierung und Parteien, sondern auch von der breiten Bevölkerung.

Es ist völlig klar, dass ohne tiefgreifende Reform GR auf ewig alimentiert werden muss. Das kann nicht sein. Wenn weiter Milliarden da hin fließen sollen, dann müssen die Geldgeber den Daumen drauf halten: GR muss unter Zwangsverwaltung gestellt werden, bis dort Ordnung herrscht.

Die größten Spekulanten aller Zeiten.

Was unterscheidet nun wirklich die skrupellosesten Spekulanten, von ESM, EZB und den Politikern?

Zum einen, dass die Summen mit denen ESM, EZB und Politik spekulieren viel höher liegen als bei den größten Profispekulanten.

EZB und Politiker spekulieren ausschließlich mit dem Geld andere. Das tun andere auch, vor allem Hegde Fonds. Aber sie tun es mit Geld das ihnen jemand freiwillig zur Spekulationszwecken überlassen hat.

Vor allem aber spekulieren Profispekulanten meist mit Geld das da ist, oder zumindest kurzfristig beschafft wird und nicht mit Geld, dass erst noch in den nächsten 30-50 Jahren erarbeitet werden muss, zum Teil von Menschen die noch gar nicht leben.

Erfahrene Profispekulanten machen vor allem aber meistens Gewinne und gelegentlich Verluste. Politiker verspekulieren sich fast immer, da sie aus politsch- ideologischer Verblendung den Blick für Realitäten völlig verlieren. Wer an zu vielen Hebeln drehen kann, glaubt nicht mehr an Fakten die sich nicht verdrehen lassen

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