Kommentare

Auf Gedeih und Verderb . . .

Fünfmal in seiner Geschichte haben die Griechen schon den Staatsbankrott erklärt. Weshalb sollen sie denn das ein sechstes Mal so absolut nicht dürfen? Weshalb müssen die denn auf unser Gedeih und Verderb hin mit tausend Tricks und Mauscheleien diesmal partout "gerettet" sein?

Und die - man nennt sie unsere "Volksvertreter" - werden dazu wieder ihr Ja und Amen blöken, wie sie´s immer tun.
Allerdings, wäre ich griechischer Ministerpräsident, ich würde mich im Kreise meiner europäischen Kollegen in Grund und Boden schämen, ja, mir ob des Gefeilsches lieber die Kugel geben als bettelnd und verachtet ehrlos zu sein.

Griechenland

weiss doch genau das es keine Folgen haben wird eben diese Beschlüsse nicht einzuhalten, also wieso sollten sie? Es wird einfach bissl so getan als ob und wenn die Zeit gekommen ist hat mans halt leider nicht erreicht, beschimpft die Geldgeber und macht weiter wie gehabt.
Davon ab das die Sparziele utopisch sind, wer soll daran glauben, woher soll das Geld denn kommen? Die florierende Wirtschaft oder von den Zahlungswilligen Reichen des Landes? Eher wird wohl das Volk noch ein wenig geschröpft bis die Bude vollends brennt.

Kein ander Ausgang möglich,

wir werden alle die Zeche Zahlen müssen das hat die Politik so gewollt, ob uns das passt oder nicht steht nicht in frage, wir befinden uns bereits in Sog der Pleite Geier wo kein entrinnen mehr gibt, ein Desaster, eine Schande Fleck unsere Politik, das sind alle nur eine Liga der Schaumschläger/in und Möchtegern Institution, die von eine Desaster in andre Desaster hinein Steuern, sie warten Praktisch bis sich das von Selbst regelt, ja es wird sich alles von selbst Regeln wenn wir alle Pleite sind, so wollte das die Gierige Wirtschaft und Banken die von der Großem Euroraum träumten ohne Devise Schwankungen Gewinne zu Fahren, und nun die Große Zitter Partie ohne Ende, ich frage mich wo sind die Experten die danach so sich sicher waren mit Euroraum.?

Ja is denn jetzt schoo...

Weihnachten???
haben es diese griechen wieder einmal gepackt und ganz europa an der nase herumgeführt....
wenn ich das schon höre: "griechenland hat geliefert, jetzt ist europa dran, seinen beitrag zu leisten..."
ja was hat denn griechenland geliefert??
privatisierungen vorangetrieben die letzten zwei-drei jahre?? NEIN!
best. berufe für die breite öffentlichkeit geöffnet und zugänglich gemacht, wie es verlangt wurde?? NEIN!
die steuerflucht erfolgreich bekämpft?? NEIN!
man könnte noch zig weitere vorhaben anführen, die vollbracht werden sollten, aber wohl niemals vollbracht und in die wege geleitet werden, ABER: griechenland hat geliefert, jetzt muss europa liefern, und zwar: das geld der steuerzahler der übrigen länder richtung hellas!!
mich wundert nur eines: warum demonstriert in deutschland kein einziger mensch gegen diese politik? sich von denen beleidigen lassen (nazikostümierungen) u. dann noch für sie blechen ist einmalig in der finanzgeschichte, das seinesgleichen sucht!

Vielleicht sollten wir uns

Vielleicht sollten wir uns unser Schicksal ergeben und die absolute Erfüllungspolitik betreiben, um dadurch zu beweisen, dass der Euro damit nicht gerettet werden kann.

Klingt widersprüchlich, ist es aber nicht. Je eher diese Spielgeldwährung auseinanderbricht, desto unwahrscheinlicher wird der kriegerische Konflikt, der sich am ganz fernen Horizont abzeichnet.

Griechenland hat längst die Lizenz zum Stillstand

und noch offensichtlicher kann es wirklich nicht werden.
Griechenland kann tun, was es will - es wird in jedem Fall bis zum bitteren Ende weiter mit Hilfsgeldern versorgt.
Die ursprünglich geforderten Auflagen wurden nicht ein einziges Mal erfüllt, aber das stört mittlerweile niemanden mehr.
Die plakativen Äusserungen der Vergangenheit von Seiten der Politik sind der blanke Hohn und das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden.
Als wäre das allein nicht bereits katastrophal genug,
wird es natürlich eine gewisse Vorbildfunktion erfüllen, was die anderen Krisenländer angeht.
Das kann in der Folge nur in einem Bankrott der Eurozone
münden.

Das ganze ist im Prinzip auch

Das ganze ist im Prinzip auch nichts anderes als ein Schuldenerlass oder -schnitt. Ob Zinsen nachtraeglich gesenkt werden, Zinsgewinne der Kreditgeber an den Schuldner verschenkt werden, oder Schulden teilweise gleich ganz erlassen werden, das sind nur unterschiedliche Namen fuer dasselbe Ergebnis: Die einen geben und Griechenland kriegt was umsonst.

Rassismus contra Antikapitalismus

Man bekommt den Eindruck, nicht nur aus der Geschichte, dass das gemeine Volk den Rassismus immer dem Antikapitalismus vorzieht, besonders, seit angeblich der Sozialismus gestorben ist.

Es findet in Griechenland nichts anderes statt, wie in Amerika, China oder Russland: die Reichen bekommen dank Zinsgesetz immer mehr vom Kuchen ab und jagen enorme Summen spekulativ um den Globus. Griechenland ist nur der Punchingball in diesem Spiel. Aber in keinem Land der Welt geht es diesen Leuten an den Kragen. Alle Politik zielt nur darauf ab, dass diese Zeit gewinnen, ihr Kapital verlustfrei aus spekulativen Anlagen umzuschichten. Die Kosten dafür zahlt der kleine Mann. Das war allerdings beim Pyramidenbau auch schon nicht anders.

Also, liebe Leute, nun mal nicht den Sack statt dem Esel prügeln! Und lieber ein wenig verlieren statt alles!

Wie war das?

Schulden erlassen und gleichzeitig weiter zahlen ginge nicht? Und Zinssenkung auf die bereits vergebenen Kredite ist dann was? Natürlich können wir das Geld ohnehin abschreiben, also macht das letztendlich keinen Unterschied. Immer mehr und mehr Zugeständnisse macht man, statt endlich mal die Reißleine bei diesem nicht zu gewinnenden Projekt zu ziehen. Wenn die deutsche Politik nicht bald ein wenig Vernunft überkommt, wird man die Krise auch hier zu spüren bekommen.

@ Fat Freddys Cat

Steinbrücks Großonkel war Mitbegründer der Deutschen Bank.
Er hält, was im Zuge seiner Nebeneinkünfte ja bekannt geworen ist, Vorträge vor allen Großbanken dieser Welt.
Trittin, als Finanzminister, Gott bewahre. Googeln Sie mal "Zitate Trittin" oder "Zitate Grüne".
Dann werden Sie kaum mehr glauben, dass die beiden es richten werden. Dann gehts für uns erst richtig los!

samaras und die flache hand

"Morgen beginnt ein neuer Tag für alle Griechen", erklärte Griechenlands Regierungschef Antonis Samaras vor Journalisten in Athen."

das muss wie ein schlag ins gesicht jedes griechen klingen, der nicht mehr weiss, wie er überleben soll...und davon gibt es (leider) jede menge. im gegenzug ist es die hand die der griechische regierungschef den maroden banken entgegenstreckt.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Da klopft man sich auf die Schultern, was man so geschafft hat! Wie Kinder die am Strand eien fremde Sandburg kaputtgetreten haben. Tolle Leistung!

Fasse mal kurz zusammen: Soll ja nicht alles gleich ausgezahlt werden. Erst im Dezember mehr als 2/3 und dann im ersten Quartal 2013 den Rest. Und das reicht dann bis 2016. Naja bald kommt der Weihnachtsmann durch den Kamin! oder so: "Kutscher wann kommt der Wald?" "Wir sind mittendrin" " Ich kann ihn aber vor lauter Bäumen nicht sehen!?"

Und hier wurde gerade gesagt das wir alle die Zeche bezahlen! KLARES NEIN! denn Irgend wer bekommt immer die Zeche!

Wenn ein Kredit gewährt wird, dann muss der Kreditgeber ...

... für seinen Teil dem Geschäft zustimmen. In der Regel prüfen Kreditgeber die Risiken. Wer hat Griechenland Geld Blanko gegeben und warum haften Steuerzahler für diese Fehler von privaten Unternehmen, denn in den Geschäftsleitungen der Banken werden sehr hohen Einkommen erzielt. Wofür? Wenn Bosse Millionen kassieren, dann wird das oft mit der Verantwortung begründet. Wer übernimmt bei den Banken die Verantwortung? Wer übernimmt in der Politik die Verantwortung für die Fehlentscheidungen, den Banken die Haftung abzunehmen? Wo bleiben marktwirschaftliche Grundsätze, wenn es um Banken statt um Mindestlöhne geht? Warum muss in Griechenland der Mindestlohn beschnitten werden, indes der Rüstungsetat nicht wirklich beschnitten wird? Wann haften die Betrüger, welche Griechenland, ihrer Heimat Steuern vorenthalten haben?
Wie kann man den ärmeren Griechen, nicht aber den Banken oder den Rüstungskonzernen helfen? Macht sich da außer den Linken überhaupt jemand in der EU Gedanken?

Mehr Solidarität

Mir geht das Ganze nicht weit genug und ich fürchte, dass weitere Sparauflagen auf der einen Seite, weitere Kredite und Kreditausfälle auf der anderen Seite notwendig sein werden.
Ich hätte mir eine gewünscht, die EZB hätte im großen Stil die bestehenden und weitere Schuldscheine aufgekauft - zinseszinsfrei.
Das primäre Problem ist nicht der hohe Schuldenstand, sondern dass Griechenland keine weiteren Schulden aufnehmen kann und die bereits bestehende Zinslast nicht begleichen kann während andere versuchen damit Geld zu verdienen.
Griechenland muss befähigt werden, vor Abzug der Schuldzinsen einen Gewinn zu erwirtschaften.
Eine europäische Finanztransaktionssteuer nach Abschaffung aller Schattenbanken würde genug Geld für Wirtschaftshilfe strukturschwacher Gebiete Europas zu beschaffen.

War doch allen klar, das dies

War doch allen klar, das dies kommt. Und es ist ebenso klar, das nach der Wahl feststeht, das wieder wie dafür aufkommen werden.

Armes Griechenland

Auch hier wurden wieder treffsicher Entscheidungen getroffen, die teuer und schädlich sind. Der weitere Niedergang Griechenlands wird damit fest zementiert.

Wie heißt es so schön: Wer Augen hat, der sehe! Wir bekommen hier exemplarisch vorgeführt, wie man ein Land Schritt für Schritt ruiniert. Wenn es einmal soweit ist, dass auch bei uns ähnliche Maßnahmen ergriffen werden sollen, dann möge sich bitte jeder daran erinnern, wohin diese führen!

@henry.berlin

wie recht Sie haben!
Aber es dürfte klar sein, dass Goldman Sachs und Konsorten, die ja selbst in den Jahren 1998 bis 2009 systematisch der griechischen Regierung gegen hohe Gewinne geholfen hat, die nationalen Schulden zu verschleiern, nun nicht plötzlich aufhören werden!

Erst wenn der Sozialabbau (und die daraus resultierenden "Konzerngewinne") vollständig in Europa durchgesetzt werden, dürfte die "Ziele" dieser Finanzmafia erreicht sein.

Da sie die derzeitige Politik in Europa bereits gut
"unter Kontrolle" hat, kann man erst einmal "die Griechen" dafür "verantwortlich" machen, denn wie es
den tatsächlich zahlenden Arbeitnehmern damit geht, hat eben nicht zu interessieren.
(Hartz IV für ganz Europa).

Alternativen?

Was mich an den meisten Kommentaren hier stört ist, dass man den Griechen, die ganz offensichtlich viele Fehler gemacht haben (das sollte man nicht beschönigen), nicht zugesteht, sich zu bessern. Und dass man so tut, als würden die Griechen keine Gegenleistungen bringen. Als würden wir Geld verschenken.

Ja, deren Verwaltungsapparat ist miserabel.
Ja, Steuerhinterziehung ist ein immenses Problem.
Nein, mit Privatisierungen sind sie nicht wirklich voran gekommen (wie auch, bei der Lage?).

Aber: in Deutschland beschweren sich die Leute über Hartz4, um einen Blog später darüber zu schimpfen, dass "die Griechen" nicht genug tun und Verzicht üben sollen. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen: die Mehrheit der Griechen "blutet" für die Hilfen. Nicht alle, zugegeben, da muss es Verbesserungen geben, aber eben die meisten.

Dazu fehlen mir die Alternativen? Wer glaubt, dass sich das Problem löst, nur weil Griechenland den Euro verlässt, denkt schlicht nicht weit genug.

Europa-Verdruß

Für die Dauer-Arbeitslosen in Deutschland hat das Sozialamt dieselbe Bedeutung, wie für die Euro-Südländer die Euro-Geberländer. Es besteht in beiden Fällen eine absolute Äbhängigkeit und ein Ende ist auch weiterhin nicht in Sicht. (Kleiner Exkurs:An dieser Stelle könnte man über den Zusammenhang von Motivation und Geldgeschenken sprechen.) Ohne Wertschöpfung ist halt nichts zu machen; eine solche aufzubauen dauert mindestens eine Genereration. Auch Frankreich wird zunehmend zum Probemfall,da die wirtschaftliche Not erkennbar zunimmt, aber unser Nachbar nicht einmal in der Lage ist,ernst zu nehmende Lösungen zu diskutieren. Damit saust die Gefahr eines Flächenbrandes auf uns bereits jetzt erkennbar zu. Leider fehlt den Politikern die Weitsicht (oder das Interesse)hier Zusammenhänge und Schlussfolgerungen zu ziehen. Griechenland sollten Kredite verwehrt werden, sonst nimmt bei uns der Europa-Verdruß zu und in den Nehmerländern die Motivation ab.

hilfskredit

bei der bezeichnung muss man den begriff hilfe meines erachtens völlig neu definieren.wie bitte soll eine verringerung der schuldenlast erreicht werden,wenn ich mal eben 40Mrd.oben drauf packe und rückzahlungen und zinsen stunde (zinseszinseffekt) man kann sich freuen hat man den griechen jetzt mit niedrigeren zinsen "geholfen",hätte man mal lieber damals nicht weggeschaut als man griechenland mit der hilfe windiger experten in die EU geschummelt hat, dann müsste man jetzt keine staatspleite bis nach der wahl verschieben.

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